Update: Nutznießer des Professorinnenprogramms

Das meritokratische Prinzip besagt, dass Leistung das Kriterium ist, das über z.B. die Vergabe von Positionen im Bildungswesen entscheidet. Wenn sich also ein guter und ein schlechter Kandidat auf eine Position bewerben, dann sieht das meritokratische Prinzip vor, dass der bessere Kandidat die Position erhält. Es ist also gerade nicht wie in der Politik, wo Kandidaten nach Hausmacht z.B. in den Unterbezirken und weitgehend unabhängig von ihrer Leistung gewählt werden.

ProfessorrinnenprogrammMit dem Professorinnenprogramm ist das meritokratische Prinzip von Hochschulen verschwunden. Nicht mehr die Leistung entscheidet darüber, ob ein Bewerber eine Position erhält, sondern sein Geschlecht. Entgegen aller Mimikry und aller ausgefeilten Versuche, das Professorinnenprogramm nicht als klares Programm zur Diskriminierung von Männern erscheinen zu lassen, ist das Professorinnenprogramm nichts anderes als ein Diskriminierungsprogramm: Positionen an Hochschulen werden für weibliche Bewerber reserviert, nur an weibliche Bewerber vergeben, weibliche Bewerber werden also privilegiert, männliche Bewerber diskriminiert.

Das Professorinnenprogramm ist ein Günstlingprogramm, das der Vergabe von Lehen im Mittelalter entspricht und nicht Leistung, sonder die Bereitschaft, sich als Günstling zu verdingen, belohnt.

Wir haben vor ein paar Tagen eine Liste gestartet, in die all diejenigen aufgenommen werden, die sich nicht zu schade sind, aufgrund ihres Geschlechts und eben nicht aufgrund ihrer Leistung auf eine Professur berufen zu werden. Die Liste wird von unseren Lesern geführt, von denen sich manche als sehr motiviert erwiesen haben. Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich und sind schon gespannt auf die weiteren Hinweise, die uns auf die Günstlinge des Professorinnenprogramms erreichen.

Wer Hinweise hat: Eine eMail an uns genügt.

Hochschule Fakultät Name
TU-Berlin Theoretische Physik Dr. Sabina Klapp
TU-Berlin Kunstgeschichte Dr. Bénédicte Savoy
TU-Braunschweig Gender, Technik und Mobilität; Maria Goeppert-Mayer-Frauenförderung Dr. Corinna Bath
Universität Bremen Mathematik Dr. Emily King
Universität Bremen Wirtschaftswissenschaft Dr. Jutta Günther
TU-Chemnitz Literaturwissenschaft Dr. Bernadette Malinowski
TU-Chemnitz Rechtswissenschaft Dr. Dagmar Gesmann-Nuissl
TU-Dresden Umweltwissenschaften Dr. Christina Dornack
Fachhochschule Erfurt Architektur und Stadtplanung Dr. Katrin Großmann
Fachhochschule Erfurt Angewandte Sozialwissenschaften Dr. Ines Herrmann
Fachhochschule Erfurt Angewandte Sozialwissenschaften Dr. Ines Remsperger
Pädagogische Hochschule Freiburg Medizin Dr. Eva Bitzer/td>
Pädagogische Hochschule Freiburg Germanistik Dr. Petra Gretsch
Pädagogische Hochschule Freiburg Pädagogik der frühen Kindheit Dr. Susanne Koerber
Universität Freiburg Anorganische und Analytische Chemie Dr. Anna Fischer
Universität Göttingen Sozialwissenschaften Dr. Claudia Diehl
Universität Göttingen Germanistik Dr. Anke Holler
Universität Göttingen Mathematik Dr. Anja Sturm
Universität Hamburg Betriebswirtschaftslehre Dr. Silke Boenigk
Universität Hamburg Amerikanistik Dr. Astrid Boger
Universität Hamburg Sozialwissenschaften Dr. Anita Engels
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover Kommunikationswissenschaften Dr. Eva Baumann
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover Kinder- und Jugendchorleitung Dr. Friederike Stahmer
Universität Hannover Sprachwissenschaft Dr. Ulrike Altendorf
Universität Hannover Evangelische Theologie Dr. Monika Fuchs
Universität Hannover Sprachpädagogik Dr. Ulrike M. Lüdtke
Universität Hannover Mathematik und Physik Dr. Silke Ospelkaus
Universität Lüneburg Sprachwissenschaft Dr. Anne Barron
Universität Lüneburg Ökologie Dr. Alexandra Klein
Universität Lüneburg Kunstgeschichte Dr. Beate Söntgen
Universität Mainz Medizin Dr. Christine Espinola-Klein
Universität Mainz Physikalische Chemie Dr. Angelika Kühnle
Universität Mainz Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte Dr. Vasiliki Tsamakda
Universität Osnabrück Wirtschaftspsychologie Dr. Christel Kumbrück
Universität Osnabrück Sprachwissenschaft Dr. Christina Noack
Universität Osnabrück Betriebswirtschaftslehre Dr. Kertin Plüm
Universität Osnabrück Betriebswirtschaftslehre Dr. Marion Wendehals
Universität Osnabrück Geschlechterforschung Dr. Barbara Schwarze
Universität Rostock Sonderpädagogik Dr. Tanja Jungmann
Universität des Saarlandes Mikrobiologie Dr. Karin Römisch
Universität Siegen Wirtschaftswissenschaften Dr. Ilona Ebbers
Universität Tübingen Chemie Dr. Doris Kunz
Universität Vechta Geistes- und Kulturwissenschaften Dr. Eva Wilden
Jade Hochschule Wilhelmshaven Tourismuswissenschaft Dr. Ines Behn-Künzel

Wir bitten weiter um zahlreiche Mitarbeit, denn, wie sich hoffentlich langsam herumgesprochen hat: Wir betreiben ScienceFiles nebenbei!

Genderisten in ihrer besten Rolle

Offenbarungslehren haben es so an sich, dass Kommunikation nur in eine Richtung erfolgt: Es wird das Heil offenbart, und das war es.

Hans Albert hat sich mit Offenbarungslehren und ihren Konsequenzen in seinem Traktat über Kritische Vernunft auseinandergesetzt, und er hat sie von Wissenschaft abgegrenzt.

Albert TraktatOffenbarungslehren sind keine Wissenschaft, weil sie

  • keine prüfbaren Aussagen formulieren;
  • keine Kritik an ihren Aussagen zulassen;
  • keinen Raum für Zweifel lassen;
  • einen umfassenden Wahrheitsanspruch erheben;

Gemessen an allen vier Kriterien ist Genderismus eine Offenbarungslehre, die nichts mit Wissenschaft zu tun hat und entsprechend von Universitäten entfernt werden muss, egal, in welcher Spielart, ob als Gender Studies oder Geschlechterforschung, sie sich dort eingeschlichen hat.

Dass es sich bei Genderismus, Geschlechterforschung oder Gender Studies um einen religiösen Kult handelt, dessen Gläubige eine Heilsbotschaft verkünden und die Kritiker am liebsten steinigen würden, das wird an einer Reihe von Belegen deutlich, die wir in vergangenen Posts deutlich herausgearbeitet haben.

Diesen Post widmen wir dem Merkmal, das Genderisten als völlig zu Wissenschaft und dem dafür notwendigen wissenschaftlichen Austausch untauglich ausweist, ihrer besten Rolle: dem verstockten Schweigen, bei dem wir uns immer ein kleines Kind vorstellen, das die Lippen zusammenpresst.

Weist man Genderisten darauf hin, dass Sie sich für ihre Bevorzugung von Frauen im Wissenschaftsbetrieb ausgerechnet eine Schutzheilige ausgesucht haben, die am Bau der ersten Atombombe in Los Alamos beteiligt war: Sie schweigen.

Fragt man Genderisten, die es in Positionen an Universitäten geschafft haben, nach den Grundlagen ihrer wissenschaftlichen Arbeit, ihrer Methode, ihrer Erkenntnistheorie, ihrem Erkenntnisinteresse, nach Antworten also, die jeder Wissenschaftler geben kann, wenn er aus dem Schlaf gerissen und entsprechend befragt wird: Sie schweigen.

Weist man Genderisten darauf hin, dass sie gerade einen Rechtsbruch begehen, dass sie Studenten unrechtmäßig dazu zwingen, Schriftsprache mit lustigen Zeichen aller Art, z.B. mit “*” oder mit “_” oder mit Anhängsel wie “Innen” zu verunstalten, dann sind sie nicht erschreckt, ob der Tatsache, dass ihr Versuch, die Rechtswirklichkeit in Deutschland nach ihrem Gusto umzugestalten und ihr Verstoß gegen geltendes Recht aufgeflogen ist, nein: Sie schweigen.

So hat Peter Mühlbauer, der unseren Beitrag vom 24. Juni heute in Telepolis aufgenommen hat, eine Reihe von Pressestellen von Universitäten direkt angerufen und um eine Stellungnahme von Genderisten gebeten, die ihre Studenten schlechter bewerten, wenn sie nicht die Genderisten-Schreibweise benutzen.

Und was tun die Genderisten: Sie schweigen.

Sie finden sich wieder in ihrer besten Rolle, der des kleinen Kindes, das die Lippen zusammenpetzt, weil es dabei erwischt wurde, wie es Süssigkeiten beim Bäcker gestohlen hat.

Wer die Schweiger genau sind, das kann jeder auf Grundlage des Beitrags von Peter Mühlbauer selbst recherchieren. Es genügt die Eingabe der Stichworte “Gender” und z.B. “LMU München”:

“Dozenten, die bei Nichtgendern mit Punktabzug drohen, gibt es nicht nur an der TU Berlin, sondern auch an der Berliner Humboldt-Universität , am Geschwister-Scholl-Institut der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität, an der Universität Hamburg, der Universität Salzburg, der Fachhochschule St. Pölten und der Fachhochschule des Berufsförderungsinstituts Wien. An diesen Hochschulen war bislang niemand für eine Stellungnahme zu eventuellen Auswirkungen der Entdeckung Zideks erreichbar.”

TU-Berlin sucht Verantwortliche für unzulässige Genderisierungsauflage an Studierende

Nachdem klar ist, dass an der TU-Berlin über Jahre hinweg von Studenten ohne Rechtsgrundlage verlangt wurde, ihre Schriftsprache mit “Innen”, “*”, “_” und sonstigen Phantasiegebilden zu verunstalten und man deshalb offensichtlich kalte Füße bekommt, wird seit heute der Schwarze Peter herumgereicht.

Tu BerlinSo hat uns gerade eine, nein es haben uns gleich zwei eMails eines Dr. Klaus Richter erreicht, der sich zwar nicht erklärt und keinerlei Hinweis dazu gibt, wer er eigentlich ist, welche Funktion er erfüllt und welche Grundlage seine eMail hat, uns aufgefordert den Vornamen einer Tutorin zu entfernen, weil diese nur Studentin sei und darauf hinzuweisen, dass nicht … “die Rechtsabteilung der TU Berlin” die von uns zitierte Auskunft erteilt hat, sondern “die Abt. I Studierendenservice”.

Offensichtlich ist Herr Dr. Richter der Ansicht, Studenten der TU-Berlin seien verpflichtet, das Organigramm der TU-Berlin auswendig zu lernen und müssten in der Lage sein, die einzelnen Mitarbeiter den entsprechenden Abteilungen zu zu ordnen, um dann zu erkennen, dass “die Leiterin Studien-Info-Service, Expertin für Satzungen aus Studium und Lehre” nicht wie Sebastian Zidek schon aufgrund seines Anschreibens angenommen hat, der Rechtsabteilung und somit der Abt. II angehört, sondern der Abteilung I. Wir haben dies hiermit richtig gestellt, es war ein Experte aus Abteilung I nicht II!

Wie dem auch sei, es sei an dieser Stelle ausdrücklich festgestellt, dass Dr. Richter, wer auch immer er sein mag, an der Rechtsauskunft der “Leiterin Studien-Info-Service” nichts auszusetzen hat. Es scheint ihm einzig darum zu gehen, im Verwantwortlichkeitskeitgeschacher, das an der TU-Berlin ausgebrochen ist, nicht der zu sein, der am Schluss mit dem Schwarzen Peter in der Hand dasitzt. Obwohl man sich natürlich fragen muss, was die Angestellten einer Rechtsabteilung so den lieben langen Tag machen, wenn nicht, Richtlinien, wie die des Seminars “Einführung in das Verkehrswesen” zu lesen, die immerhin mit einem Rechtsgültigkeitsanspruch veröffentlicht werden:

“Auch die korrekte Verwendung von männlichen und weiblichen Ausdrucksformen und somit einer gendersensiblen Sprache wird in einer wissenschaftlichen Arbeit erwartet. Allgemein bedeutet Gender Mainstreaming „bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt.” BMFSFJ 2012″

Die Behauptung, dass eine nach den Vorstellungen der Genderisten verunstaltete Sprache an der TU-Berlin Pflicht ist, die wiederum nicht nur unbegründet, sondern falsch ist, konnte offensichtlich unter den geschlossenen Augen der Rechtsabteilung verbreitet werden.

Damit auch jeder weiß: Abteilung I, nicht II, nicht III oder gar IV ist schuld am Leak.

Damit auch jeder weiß: Abteilung I, nicht II, nicht III oder gar IV ist schuld am Leak.

Wie immer, wenn man Post von deutschen Verwaltungsmenschen erhält, die denken, weil sie bei einer Verwaltung angestellt sind, fallen alle eMail-Empfänger vor Ehrfurcht auf die Knie, so ist auch der Dr. Richter nicht ganz aufmerksam in dem, was er schreibt. So geht es ihm in seiner eMail vornehmlich darum, dass wir den Vornamen der Tutorin, die Sebastian Zidek vollkommen unmissverständlich und mit der Inbrunst der Überzeugung, auf der Seite der Guten zu stehen, erklärt hat, dass er entweder seine Schriftsprache an die Sprachgewohnheiten der Gendersekte anpasst, oder mit Punkteabzug zu rechnen hat, aus unseren Posts streichen. Warum?

Keine Ahnung. Vielleicht ist er mit der Tutorin verwandt.

Wie dem auch sei, er schreibt in seiner eMail, die wir als offizielle eMail ansehen müssen:

“Bitte entfernen Sie den Namen [gemeint ist ein Vorname] „…“ aus dem o.g. Beitrag. Die Genannte ist nicht, wie von Ihnen dargestellt, Dozentin, sondern sie ist Tutorin, d.h., sie ist studentische Mitarbeitern am Fachgebiet Verkehrswesen. Wenn sie die Auskunft, die Sie in dem Blogeintrag zitieren, Herrn Zidek tatsächlich gegeben haben soll, so hat sie sicher nicht aus eigener Verantwortung gehandelt, sondern auf Anweisung. Es besteht daher überhaupt kein Anlass und auch keine Berechtigung, den Namen der Mitarbeiterin – und sei es auch nur der Vorname – in Ihrem Blog, vor allem in der obigen Form, zu nennen und sie damit ihr damit in der öffentlichen Diskussion eine Verantwortung und Rolle aufzubürden, die sie nicht trägt [Rechtschreibfehler sind vermutlich der Richterschen Aufregung geschuldet. Die Hervorhebung ist von uns.].”

Da uns, im Gegensatz zu Dr. Richter, die eMail der Tutorin vorliegt, müssen wir nicht in Zweifel ziehen, dass sich die Tutorin so wie von uns zitiert geäußert hat. Aber: Wir wollen Dr. Richter entgegenkommen, auch wenn wir nicht wissen, wer er ist, und erklären und deshalb gerne bereit, den Blogeintrag unter Nennung des tatsächlich Veranwtortlichen, der die Tutorin angewiesen hat, sich in der von uns zitierten Form gegenüber Sebastian Zidek zu äußern und der sich nun hinter ihr zu verstecken scheint, zu aktualisieren.

Schwarzer PeterIn Berlin, an der dortigen TU ist mit dem Dienstbeginn am Montagmorgen Bewegung in die Verwaltung gekommen.

Mit anderen Worten: Es gibt in Berlin Verwaltungsbeamte, die sich bewegen. Unglaublich – auch wenn sie weitgehend damit beschäftigt sind, den Schwarzen Peter weiterzugeben.

Wir sind schon gespannt, wer am Ende als Schuldiger herausgedeutet wird, wem die Verantwortung dafür aufgebürdet wird, dass Genderisten sich zur Legislative erklären und Studenten rechtswidrig zu Gender-Sprachregelungen zwingen oder besser: Wer für die jahrelange rechtswidrige Praxis, die an der TU-Dresden gepflegt wurde, verantwortlich gemacht wird.

Das Beispiel aus Berlin zeigt wieder einmal die Gefahren, die daraus erwachsen, dass man sich zum willfährigen Wasserträger von Ideologien macht und bereitwillig bei deren Durchsetzung und Verbreitung hilft.

Schließlich können wir allen Studenten, die in den letzten Jahren einen Abschluss in Verkehrswesen an der TU-Berlin gemacht haben, nur raten, ihre Abschlussnote prüfen zu lassen. Möglicherweise sind sie zu schlecht bewertet worden, weil sie nicht gegendert haben.

P.S. Wie sich zwischenzeitilch durch die Bemühungen eines Lesers gezeigt hat, handelt es sich bei dem ominösen Klaus Richter aus der Abteilung II der TU-Berlin wohl um den Justiziar der TU-Berlin. Insofern ist festzustellen, dass es dem Justiziar der TU-Berlin wichtiger ist, Vornamen aus Posts zu entfernen als Stellung zu den unglaublichen Vorgängen an der TU-Berlin zu nehmen, wo Genderisten sich zur Legislative aufspielen. Bemerkenswert!

Nutznießer des Professorinnenprogramms

Ein Hinweis, den uns ein Leser von ScienceFiles vor einiger Zeit zugeschickt hat, hat uns zwischenzeitlich auf eine Idee gebracht, die wir hiermit umsetzen:

Eine Liste der Nutznießer des Professorinnenprogramms!

ProfessorrinnenprogrammWie wir in seiner Vielzahl von Beiträgen gezeigt haben, basiert das Professorinnenprogramm auf der Diskriminierung von Männern, es setzt weibliches Geschlecht an die Stelle von Leistung und damit das meritokratische Prinzip außer Kraft.

Im Rahmen des Professorinnenprogramms können nur weibliche Bewerber berufen werden, was dazu geführt hat, dass eine Vielzahl von Fake-Ausschreibungen von Universitäten verbreitet wurden und werden, mit dem Ziel, männliche Bewerber darüber hinwegzutäuschen, dass sie keine Chance auf die ausgeschriebene Stelle haben und generell vorzutäuschen, es handle sich bei der Ausschreibung um keine Ausschreibung, die gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verstößt.

Wie eine Ausschreibung, die die Besetzung einer Stelle ausschreibt, die nicht besetzt werden kann, wenn kein weiblicher Bewerber gefunden wird, da die Stelle unter der Maßgabe einer Förderung aus dem Professorinnenprogramm ausgeschrieben ist, nicht gegen das AGG verstoßen kann, ist eines jener Rätsel, zu dem nur Politiker und Ideologen, die mit weniger als dem Normalmaß an Verstand ausgestattet sind, eine Lösung finden können. Für uns steht fest, dass eine Stelle, die nur besetzt wird, wenn ein weiblicher Bewerber gefunden wird, keine Stelle ist, die mit dem allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz vereinbar ist, der im AGG festgeschrieben wurde.

Für uns steht zudem fest, dass es für Wissenschaftler, die auf ihre Leistung stolz sind, die wissen, was sie können und eine entsprechende Wertschätzung erwarten, nicht in Frage kommt, auch nur in den Ruch zu kommen, durch das Professorinnenprogramm oder ein anderes Förderprogramm, das nicht Leistung, sondern Geschlecht fördert, bevorteilt zu werden. Folgerichtig können diejenigen, die sich über das Professorinnenprogramm fördern lassen, über das Professorinnenprogramm in Positionen gelangen, weder Stolz empfinden noch der Ansicht sein, ihre Leistung wäre so, dass sie in einem Wettbewerb, der nicht zu ihren Gunsten verzerrt ist, bestehen könnten.

Deshalb haben wir beschlossen, eine Liste derer zu führen, die sich nicht zu schade waren, eine Bevorzugung kraft ihres Geschlechts im Rahmen des Professorinnenprogramms in Anspruch zu nehmen.

Die Liste wird laufend ergänzt, was allerdings voraussetzt, dass uns Leser wie Peter Trier, auf den die ersten drei Namen zurückgehen, mit den entsprechenden Namen der Nutznießer des Professorinnenprogramms versorgen.

Eine eMail an uns genügt.

Universität Hamburg

Hochschule Fakultät Name
TU-Berlin Theoretische Physik Dr. Sabina Klapp
TU-Berlin Kunstgeschichte Dr. Bénédicte Savoy
TU-Chemnitz Literaturwissenschaft Dr. Bernadette Malinowski
TU-Chemnitz Rechtswissenschaft Dr. Dagmar Gesmann-Nuissl
TU-Dresden Umweltwissenschaften Dr. Christina Dornack
Fachhochschule Erfurt Architektur und Stadtplanung Dr. Katrin Großmann
Fachhochschule Erfurt Angewandte Sozialwissenschaften Dr. Ines Herrmann
Fachhochschule Erfurt Angewandte Sozialwissenschaften Dr. Ines Remsperger
Universität Freiburg Anorganische und Analytische Chemie Dr. Anna Fischer
Universität Göttingen Sozialwissenschaften Dr. Claudia Diehl
Universität Göttingen Germanistik Dr. Anke Holler
Universität Göttingen Mathematik Dr. Anja Sturm
Universität Hamburg Betriebswirtschaftslehre Dr. Silke Boenigk
Universität Hamburg Amerikanistik Dr. Astrid Boger
Universität Hamburg Sozialwissenschaften Dr. Anita Engels
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover Kommunikationswissenschaften Dr. Eva Baumann
Universität Hannover Sprachwissenschaft Dr. Ulrike Altendorf
Universität Hannover Evangelische Theologie Dr. Monika Fuchs
Universität Hannover Sprachpädagogik Dr. Ulrike M. Lüdtke
Universität Hannover Mathematik und Physik Dr. Silke Ospelkaus
Universität Lüneburg Sprachwissenschaft Dr. Anne Barron
Universität Lüneburg Ökologie Dr. Alexandra Klein
Universität Lüneburg Kunstgeschichte Dr. Beate Söntgen
Universität Mainz Medizin Dr. Christine Espinola-Klein
Universität Mainz Physikalische Chemie Dr. Angelika Kühnle
Universität Mainz Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte Dr. Vasiliki Tsamakda
Universität Osnabrück Wirtschaftspsychologie Dr. Christel Kumbrück
Universität Osnabrück Sprachwissenschaft Dr. Christina Noack
Universität Osnabrück Betriebswirtschaftslehre Dr. Kertin Plüm
Universität Osnabrück Betriebswirtschaftslehre Dr. Marion Wendehals
Universität Osnabrück Geschlechterforschung Dr. Barbara Schwarze
Universität Rostock Sonderpädagogik Dr. Tanja Jungmann
Universität des Saarlandes Mikrobiologie Dr. Karin Römisch
Universität Tübingen Chemie Dr. Doris Kunz
Universität Vechta Geistes- und Kulturwissenschaften Dr. Eva Wilden

Wir bitten um zahlreiche Mitarbeit, denn, wie sich hoffentlich langsam herumgesprochen hat: Wir betreiben ScienceFiles nebenbei!

Totaler Durchgriff: Frühsexualisierung als Grenze der Privatheit und Homophobie

Wissenschaftliche Vorrede:

Die Degeneration der institutionellen Soziologie

[diejenigen, die gleich wissen wollen, ob Sie homophob sind, können die Vorrede überspringen]

“Soziologie (im hier verstandenen Sinne dieses sehr vieldeutig gebrauchten Wortes) soll heißen: eine Wissenschaft, welche soziales Handeln deutend verstehen und dadurch in seinem Ablauf und in seinen Wirkungen ursächlich erklären will”

Esser_SoziologieMax Weber hat dies geschrieben. Man kann die Definition den heutigen Soziologen nicht oft genug vorbeten: Soziologie dreht sich darum, soziales Handeln, also das sinnhafte Handeln, das sich auf andere richtet, zum einen zu verstehen und zum anderen zu erklären. Es geht nicht darum, soziales Handeln zu bewerten oder sich zum Vorreiter dessen zu machen, was man als vermeintliche Emanzipation ansieht. Und schon gar nicht geht es darum, Heilsbotschaften zu verkünden.

Emile Durkheim, der vor Weber mit der Soziologie befasst war, hat den Gegenstand der soziologischen Erklärung als sozialen Tatbestand, als gesellschaftliche Manifestation sozialen Handelns gefasst.

James Coleman hat die Sozialtheorie dazu geliefert: Menschen handeln rational, auf ein Handlungsziel gerichtet, sie handeln miteinander und innerhalb eines Möglichkeitsraums. Die Interaktionen zwischen Menschen haben Folgen, beabsichtigte und unbeabsichtigte, und alle Folgen zusammen haben gesellschaftliche Konsequenzen.

Will man z.B. erklären, warum viele angebliche Inhaber soziologischer Lehrstühle so erbärmlich wenig von dem wissen, was Soziologie sein soll, dann stellt sich die Frage, wie man die gesellschaftliche Konsequenz, die daraus folgt, die Degeneration der Soziologie über das Handeln und den Handlungsspielraum von Akteuren erklären kann.

Entsprechend beginnt die Erklärung bei den Randbedingungen, z.B. damit dass Universitäten für immer weniger Wissenschaftler attraktiv sind, weil die Arbeitsbedingungen erschreckend schlecht sind, damit, dass an soziologischen Instituten nur noch eine bestimmte Art von Absolvent mit Ambition auf einen Lehrstuhl zu finden ist. Die Erklärung geht weiter mit der Handlungstheorie: Für immer mehr Inhaber soziologischer Lehrstühle ist der Opportunismus zum rationalen und automatisierten Handeln geworden. In der Gesamtschau opportunistischer Lehrstuhlbesetzer, die durch bestimmte unattraktive Randbedingungen, die als Selektionsprinzip wirken, erst möglich geworden sind und die durch ihre Anwesenheit und ihr Handeln dazu führen, dass die entsprechenden Randbedingungen noch verstärkt werden, dass die Soziologie als Fach noch uninteressanter wird, ergibt sich auf der Ebene der Gesellschaft eine Soziologie, die als Fach degeneriert ist.

Besonders deutlich wird die Degeneration am Verschwinden zentraler soziologischer Begriffe aus dem soziologischen Wortschatz, den zudem immer weniger beherrschen. Begriffe wie Macht und Herrschaft oder Interesse – wer kennt sie noch? Wo gibt es noch Soziologen, die Gesellschaft als Spiel der Interessen ansehen, wie dies Robert K. Merton getan hat? Was ist aus der Erkenntnis geworden, dass gesellschaftliche Gruppen versuchen, im Spiel der Interessen für sich das bessere Ende zu haben, denn der Preis des Spiels, die Belohnung, das ist der Zugang zu Ressourcen.

ColemannUnd hier wird es politisch: Zugang zu Ressourcen findet in Demokratien über die Regierung und ihre Verwaltung statt. Zugang zu Ressourcen finden die Interessen und ihre Vertreter, die es schaffen, die eigenen Interessen als legitim darzustellen. Legitimität ist wichtig, denn wird Interessenvertretern Zugang zu Ressourcen gewährt, die von einer Mehrheit derjenigen, die den Zugang nicht oder auch haben, als illegitim angesehen werden, dann gibt es Wider- und zuweilen Aufstand.

Und weil der Kampf in Demokratien darum geht, die eigenen Interessen als legitim darzustellen, um Zugang zu Ressourcen zu gewinnen, deshalb wird mit harten Bandagen um die Legitimität gestritten, d.h. es wird versucht, die Vertreter konkurrierender Interessen zu delegitimieren, sie aus dem Rennen zu boxen, um ungehindert z.B. am von Steuerzahlern gefüllten Trog grasen zu können.

Allein die Tatsache, dass die Konkurrenz um Ressourcen in vermeintlich demokratischen Systemen die Delegitimierung und oftmals die Diffamierung konkurrirerender Interessenvertreter zum Gegenstand hat, sollte bei Soziologen auf irgend eine Art von Ressonanz stoßen (und natürlich auch bei Politikwissenschaftlern, aber mit wenigen Ausnahmen waren Politikwissenschaftler immer die besseren Verschläfer gesellschaftlicher Entwicklungen).

Warum ist soziales Handeln unter Interessenvertretern nicht darauf gerichtet, für die eigenen Interessen zu werben, sondern darauf, konkurrierende Interessen abzuwerten, zu stigmatisieren, sie zu delegitimieren und aus dem Feld der legitimen Interessen auszuschließen? Woraus sonst, wenn nicht aus dem Interessenkonflikt besteht das soziale Leben, und warum wird gerade diese Normalität so erbittert bestritten?

Warum ist keine andere soziale Interaktion zwischen sozialen Akteuren, zwischen Interessenvertretern möglich als Anfeindung und Konflikt?, so sollten sich Soziologen fragen, denn die Konsequenzen aus dem Versuch, Ressourcenzugänge zu monopolisieren und ganze gesellschaftliche Gruppen auszuschließen, waren selten friedlich.

Die Grenze der Privatheit

1984Viele Soziologen sehen die beschriebene Entwicklung nicht. Schlimmer noch: Viele sind Teil der entsprechenden Entwicklung, machen sich gemein mit bestimmten Interessenvertretern und beteiligen sich an der Diffamierung widerstreitender Interessenvertreter. Sie stereotypisieren, verbreiten Vorurteile und bewerten, kurz, sie tun all das, was Max Weber als Afterwissenschaft bezeichnet hat. Sie besetzen Lehrstühle für Soziologie und haben doch keine Ahnung davon, was Soziologie eigentlich meint. Entsprechend geht die institutionalisierte Soziologie als Wissenschaft unter, wird sie zur Witzveranstaltung, die kein Wissenschaftler mehr Ernst nehmen kann.

Das war eine lange und notwendige Vorrede, um zu erklären, warum die institutionalisierte Soziologie stirbt: Es sind Lehrstuhlbesetzer wie Sarah Speck aus Tübingen, die die Sargnägel einschlagen und dafür sorgen, dass Soziologie zu blasiertem Geschwätz und von Sachkenntnis ungetrübter Kinderei verkommt.

Speck hat es zum Deutschlandradio geschafft und hat dort ein Interview zur “Debatte um sexuelle Vielfalt” gegeben. Warum ausgerechnet Speck zu diesem Thema ein Interview gibt, was Speck qualifiziert, außer der Tatsache, dass sie einen Lehrstuhl in Tübingen vertritt, ist eine Frage, die ohne Antwort bleiben muss.

Speck verkündet. Sie verkündet Weisheiten, die man langsam nicht mehr hören kann.

Es geht um den Widerstand gegen Frühsexualisierung, gegen u.a. die Pläne der Baden-Württembergischen Landesregierung, durch alle Schulklassen und Altersstufen, die gesellschaftliche Diversität, worunter keine Diversität nach Intelligenz, nach sozialer Klasse oder nach Arbeitsbelastung gemeint ist, sondern eine Diversität nach sexueller Orientierung, [was läge näher?] zum grundlegenden Tenor der Abfassung von Lehrmaterialien zu machen.

Dagegen gehen Eltern auf die Straße. Mehrere Tausend Eltern. Dagegen gibt es eine Petition. Mehr als 150.000 Menschen haben sie unterzeichnet. Diese Menschen, ihre Motivation, ihre Ziele, die Ursache ihres Ärgers und die Erklärung dafür, warum sie so aufgebracht sind, dass sie sogar auf der Straße demonstrieren, diese sozialen Tatbestände, dieses soziale Handeln, es wäre eigentlich der Gegenstand der Soziologie. Gegenstand der Politikwissenschaft, aber das nur nebenbei bemerkt, wäre es, die Delegitimierung des Politischen, wie sie in derartigen Demonstrationen zum Ausdruck kommt, zum Anlass zu nehmen, um die Responsivität der Baden-Württembergischen Landesregierung zu untersuchen, denn Politikwissenschaftler gehen immer noch mehrheitlich davon aus, dass Regierungen und Parteien auf Wähler reagieren, deren Ideen, Interessen und Wünsche aufnehmen und nicht etwa umgekehrt, dass Parteien und Regierungen Wählern ihre partikularen Interessen aufzwingen.

Forschung, wie die beschriebene, findet in Deutschland jedoch kaum mehr statt. Warum nicht? Weil Ideologen die Universitäten bevölkern, und Ideologen müssen nicht forschen, sie wissen schon. So wie Sarah Speck weiß, dass die Kritiker des Baden-Württembergischen Bildungsplans verunsichert sind, denn so weiß sie auch, wir leben in “Zeiten rapiden gesellschaftlichen Wandels. Das heißt in Zeiten einer gesellschaftlichen Verunsicherung, die vielfach unter dem Stichwort Prekarisierung geführt wird, … gibt es dann ein Bedürfnis nach klaren Identitäten … ”

RokeachWer das zirkuläre Gerede nicht gleich durchblickt: Es gibt für Speck die Richtigen, die den rapiden gesellschaftlichen Wandel wegstecken. Und es gibt die Schwachen, die Dummen oder Falschen, die den gesellschaftlichen Wandel nicht wegstecken. Der gesellschaftliche Wandel besteht zum Beispiel darin, dass Kindern in der Kindertagesstätte sexuelle Orientierungen nahe gebracht werden müssen, woran man sieht, wie klein die geistigen Brötchen sind, die vermeintliche Soziologen heute backen. Vorbei sind die Zeiten großer Gesellschaftsenwürfe. Heute findet gesellschaftlicher Wandel im Kindergarten statt, per Sexualkunde. Wäre es nicht so traurig, man müsste wirklich lachen, ob der spießbürgerlichen Beschränktheit neuronaler Prozesse, die sich darin offenbart. Doch zurück: Wer nicht will, dass seinem Fünfjährigen oder seinem Achtjährigen reiner Wein über die Techniken sexueller Stimulation zwischen homosexuell Interagierenden vermittelt wird, der ist also für Speck verunsichert, der ist falsch und hält nicht Schritt mit dem gesellschaftlichen Wandel.

Und wenn er dann protestiert, ob auf der Straße oder per Petition, dann ist er “sicherlich als homophob [zu] bezeichnen”. Die kleine Welt der Sarah Speck, sie ist rigide geordnet, so rigide, dass man fast schon von einem closed mind sprechen kann, denn dass jemand schlicht nicht will, dass seinen Kindern sexuelle Orientierungen in der Schule eingetrichtert werden oder keinen Sinn damit verbindet, das kommt der Speck gar nicht in den Sinn.

Erschreckend.

An die Stelle der soziologischen Analyse tritt bei der Lehrstuhlvertreterin aus Tübingen die Zuweisung und Bewertung. Was soll man auch sonst tun, außer zuweisen und bewerten, wenn man von Soziologie keine Ahnung hat, aber eines ganz genau weiß: Das man selbst zu den Guten, Richtigen und nicht Verunsicherten gehört, jedenfalls so lange man sich im Schutzraum der eigenen “imaginierten” Realität bewegt?

Und weil Speck so voller Zuversicht ist, dass Sie richtig, gut und intelligent ist, fallen alle rationalen Schutzwälle, die im Gehirn normalerweise gegen das Äußern von intellektuell minderwertigen Inhalten errichtet werden. Und heraus, aus dem Speckschen Mund, kommt das:

“Ich glaube, dass das Private, also die Frage von Lebensführung selbstverständlich eine politische Frage ist. Inwiefern sich da der Staat einzumischen hat oder nicht, ist natürlich eine Frage, die stets aufs Neue wieder diskutiert wird. Aber ich denke, dass die Einschätzung, dass der Bildungsplan im Wesentlichen als Teil eines gesellschaftlichen Transformationsprozesses zu verstehen ist und sich insofern an eine Realität anpasst, die vorhanden ist.”

Hier schreit der Politikwissenschaftler in der Redaktion, und zwar vor Schmerz.

Es gibt viele Definitionen des Politischen und damit dessen, worauf sich politische Fragen richten können. Das Private ist jedoch in keiner Definition enthalten. Es ist gerade das Gegenteil des Politischen, denn was Menschen in ihren Wohnungen oder abends vorm Fernseher machen, das ist keine politische Frage, es geht die Politik schlicht und ergreifend nichts an, kann sie nichts angehen, wie ein Blick darauf zeigt, was Politik ist und was entsprechend politische Fragen sein können.
Aleman Powi

Politik ist zunächst einmal “die Lehre von den Staatszwecken”, das stand schon 1903 im Brockhaus und zu den Staatszwecken gehört das Chipsessen auf dem Sofa ganz offensichtlich nicht. Bergsträsser hat 1961 die Politik als “Kunst, die Führung menschlicher Gruppen zu vollziehen” definiert. Auch diese Definition des Politischen zieht eine Grenze zur Privatheit, denn die Privatheit ist gerade nicht der Ort, der politischen Führung. Sie ist es nur in totalitären Entwürfen wie z.B. in Orwells 1984. Aber vielleicht ist es ja das, was Speck vorschwebt? Damit begäbe sich Speck in krassen Gegensatz zu Franz L. Neumann, der die Politikwissenschaft, als Wissenschaft des Politischen als die Wissenschaft, die politische Fragen stellt, als “Wissenschaft von der Freiheit” definiert hat und Freiheit verlangt es, das Private zu respektieren.

Darüber gibt es auch nichts zu diskutieren, wie Speck im Hinblick darauf, “[i]nwiefern sich da der Staat einzumischen hat oder nicht” meint. Der Staat hat sich überhaupt nicht in das Private einzumischen, auch dann nicht, wenn es einer Sarah Speck, die so offensichtlich über keinerlei politische Grundbildung verfügt, so dass man sich fragt, wo sie den Mut zu solchen Interviews hernimmt, gefallen würde. Vielleicht beherbergt Speck ja einen kleinen Voyeur, der die Grenzen der Privatheit gerne überschreiten würde.

Wir fassen zusammen:

Speck vertritt einen Lehrstuhl für Soziologie.

Speck ist offensichtlich nicht an soziologischer Analyse, sondern an Bewertung und De-Legitimierung interessiert.

Speck ist bemüht, Interessen von Menschen, die sich Interessen einer grün-roten Landesregierung gegenübersehen, die sie als Übergriff in einen Bereich ihrer Privatheit ansehen, zu delegitimieren, nicht sie zu erklären oder gar zu verstehen, wie das ein Soziologen tun würde.

Speck macht sich gemein mit denen, deren Handlungen und vor allem deren Handlungsfolgen es ihre Aufgabe wäre zu untersuchen. Das ist eine Schande für die Wissenschaft!

Es sind Lehrstuhlbesetzer wie Speck, die die Soziologie und andere Sozialwissenschaften in Deutschland in Misskredit bringen und dafür sorgen, dass all die Errungenschaften, die als Folge der Popperschen und empirischen Revolution der 1960er und 1970er Jahre Einzug in die Soziologie gehalten haben, wieder verschwinden, und mit ihnen verschwindet ein Fach, das auf dem Sprung von der vor- in die normalwissenschaftliche Phase der Kuhnschen Typologie war.

Prof. Dr. Günter Buchholz hat sich Frau Speck unter der Überschrift “Der feministisch-homophile heterophobe Diskurs” angenommen.

Keine Rechtsgrundlage: Es ist Schluss mit Sprachgenderisierung an Hochschulen

Genderismus ist eine Toleranz schmarotzende Ideologie, die vom Wohlwollen derer lebt, die ihr nicht anhängen. Deren Wohlwollen ausnutzend infiltrieren Genderisten das öffentliche Leben, um dort das zu besetzen, was Lann Hornscheidt mit Blick auf die eigene Position als “statushoch” bezeichnet. Statushoch müssen die besetzten Positionen deshalb sein, weil Genderisten der Ansicht sind, man könne dem deutschen Michel alles aufzwingen, so lange es in der Verpackung amtlicher Vorgaben daherkommt, selbst Rechtsbrüche und Aufrufe zu Straftaten störten den deutschen Michel nicht, solange sie im Amtsdeutsch und als Vorgabe “von oben” kämen.

So die Überzeugung der Genderisten.

Deshalb betreiben sie unverfroren Frauenförderung an Hochschulen. Deshalb zweckentfremden sie ohne Skrupel Mittel des Europäischen Sozialfonds, die eigentlich der Verbesserung der Situation von Arbeitslosen gewidment sind, und deshalb spielen sie sich in einer Weise auf, die anderen suggerieren soll, sie könnten Vorschriften machen bzw. erlassen.

Möglich ist dies, wie gesagt, weil Genderisten die Toleranz und das wohlwollende Desinteresse der meisten z.B. an Hochschulen Beschäftigten ausnutzen. Und ehe sich die Toleranten versehen, sitzen Gleichstellungsbeauftragte ohne weitere Qualifikation in Berufungskommissionen, müssen Ausschreibungen einem neuen ideologischen Duktus angepasst werden, wird frech behauptet, es gäbe gar Rechtsvorschriften, die vorschreiben würden, dass Studenten ihre Ausarbeitungen gendern.

Und dass die Genderisten mit ihrer Indoktrination Erfolg haben, dass sie ihre vollkommen intolerante Ideologie denen, die sie mit wohlwollender Ignoranz haben gewähren lassen, nunmehr vorschreiben und ohne jede Toleranz für abweichende Meinungen versuchen, ihre Ideologie durchzusetzen, das hat einen einfachen Grund: Die meisten anscheinend wohlwollend Ignoranten verfügen einfach nicht über genügend Zivilcourage, um sich gegen die Gender-Ideologen zur Wehr zu setzen, der Genderista Grenzen zu setzen.

So wäre das Professorinnenprogramm vermutlich schnell am Ende, wenn männliche Bewerber, die unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zu Berufungsvorlesungen eingeladen wurden, um dann als Bewerber abgelehnt zu werden, weil die ausgeschriebene Stelle nur mit weiblichen Bewerbern besetzt werden darf, gegen dieses Programm vor einem Verwaltungsgericht klagen würden. Sie tun es bislang nicht und das Professorinnenprogramm läuft weiter.

Doch nicht allen fehlt die Zivilcourage, die notwendig zu sein scheint, um gegen Genderista Stellung zu beziehen.

Sebastian Zidek, der an der TU-Berlin “Verkehrswesen” studiert und in diesem Zusammenhang die Pflichtveranstaltung “Einführung in das Verkehrswesen” besucht, fehlt keine Zivilcourage. Da wir im Zeitalter der Role Models leben: Sebastian Zidek ist ein Role Model.

Er hat sich vor rund eineinhalb Monaten erstmals an uns gewendet, und zwar mit einer Frage: “Ist es zulässig”, so hat er uns gefragt, “dass ein Punktabzug vorgenommen wird, wenn eine Hausarbeit nicht gegendert ist”, wenn sie also keine *_Innen enthält?

Tu BerlinDas Beispiel aus Berlin, von der TU, macht nicht nur deutlich, wie Genderista Hochschulen infiltriert haben und nun versuchen, ihre Ideologie als vermeintliche Rechtspflicht getarnt durchzusetzen, es macht auch deutlich, dass man mit Zivilcourage den Genderspuk beenden kann.

Irritiert war der Student des Verkehrswesens Sebastian Zidek u.a. über die folgende Passage aus den Richtlinien des Seminars “Einführung in das Verkehrswesen”:

“Auch die korrekte Verwendung von männlichen und weiblichen Ausdrucksformen und somit einer gendersensiblen Sprache wird in einer wissenschaftlichen Arbeit erwartet. Allgemein bedeutet Gender Mainstreaming „bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt.” BMFSFJ 2012″

So einfach geht Infiltration und Indoktrination bei den Genderista: Haben Sie sich erst einmal in Positionen an Hochschulen eingeschlichen, dann beginnen sie dort ihr ideologisches Vernichtungswerk und behaupten frech und unter infamem Verweis auf ein Bundesministerium, es sei Pflicht, gegendert zu schreiben – ganz so, als hinge die Qualität von Argumentationen am Gendern der Sprache, als habe es auch nur im Entferntesten etwas mit Wissenschaft zu tun, ob ein Innen, ein X oder ein *_ die schriftliche Ausarbeitung unlesbar macht [Zwischenzeitlich ist es wohl schon so, dass man Texte minderer Qualität und Texte, die Wissenschaftlichkeit nur vorheucheln, leicht erkennen kann, an der Verwendung gegenderter Sprache.]

Entsprechend haben wir Herr Zidek geraten, sich an seinen Dozenten und die Rechtsabteilung zu wenden, da gegenderte Sprache weder mit den Methoden wissenschaftlichen Arbeitens noch mit der Idee von Wissenschaft vereinbar ist.

Herr Zidek hat getan, was wir ihm geraten haben.

Und er hat Antworten erhalten – von seiner Tutorin [Name liegt der Redaktion vor] kam die folgende unglaubliche Stellungnahme:

“Bei der gendersensiblen Sprache handelt es sich nicht um eine Empfehlung, sondern um Vorgaben seitens der TU Berlin. [1] Diese führen im Gegensatz zum Plagiat zwar nicht zu einer rechtlichen Verfolgung, falls du das meinst, müssen aber dennoch angemessen berücksichtigt werden, da es sonst zu Punktabzug kommt. [2] Dies hat einfach damit zu tun, dass sich die Gleichstellung von Frau und Mann [wer sind die zwei?] inzwischen als gesellschaftlicher Konsens auch in wissenschaftlichen Ausarbeitungen niedergeschlagen hat. Und dafür gibt es tatsächlich (im weiteren Sinne) auch rechtliche Vorgaben in verschiedenen Bereichen [3]. Allerdings bisweilen ohne Konsequenzen, weil natürlich niemandem irgendwelche rechtlichen Folgen drohen, wenn er diese Vorgaben missachtet. Wir sind aber dazu angehalten euch diese gendersensible Sprache nahe zu bringen.[4]

Ein Text voller falscher Behauptungen: Falsch ist die Behauptung, dass es seitens der TU-Berlin eine eindeutige Vorgabe dazu gebe, wissenschaftliche Texte durch Sprachgenderisierung zu entstellen [1]. Falsch ist zudem, dass es eine Rechtsgrundlage oder auch nur eine Handhabe dafür gebe, Zuwiderhandlung gegen diese angebliche Vorgabe mit Punktabzug zu bestrafen. [2] Falsch ist darüber hinaus, dass es einen gesellschaftlichen Konsens zur Gleichstellung von “Frau und Mann” [wer die beiden sind, ist immer noch unbekannt, vielleicht: Adam und Eva?] gebe, geschweige denn, dass in wissenschaftlichen Arbeiten Gleichstellung betrieben werden soll – das kann man nicht anders als als infame Behauptung bezeichnen. [3] Richtig ist wahrscheinlich, dass die Dozenten in einem aus ihrer Sicht höheren Auftrag unterwegs sind oder von wem auch immer darauf angesetzt wurden, Studenten “gendersensible Sprache nahe zu bringen”. Entsprechend muss man feststellen, dass sie sich zu Handlangern von Ideologen gemacht haben und somit an einer Hochschule fehl am Platze sind. [4]

Und weil das alles noch nicht reicht, kommt die Drohung gleich hinterher:

“Du kannst das Ganze natürlich ignorieren, wenn der eine Punkt am Ende aber über den Sprung zur 1.7 entscheidet, wirst du dich ärgern, denn da hilft dann auch alles diskutieren nichts.”

WiderstandZur Erinnerung: Das schreibt eine Dozentin der TU-Berlin. Wir können entsprechend nur nochmals feststellen, dass die Dozentin an der TU-Berlin insofern fehl am Platze ist, als es sich bei der TU-Berlin um eine Hochschule handelt, eine Stätte, an der wissenschaftlich gearbeitet werden soll und an der wissenschaftliche Erkenntnisse an Studenten vermittelt werden sollen. Das jedenfalls werden die meisten Steuerzahler glauben, die die TU-Berlin nach wie vor finanzieren. Die TU Berlin ist keine Stätte der Indoktrination oder des ideologischen Zwangs. Insofern hat sich die Dozentin im Ort geirrt. Sie wäre im Gunda-Werner-Institut der HB-Stiftung besser aufgehoben.

Die frechen und falschen Behauptungen, mit denen Studenten des Studiengangs “Verkehrswesen” an der TU-Berlin, die die Pflichtvorlesung “Einführung in das Verkerhswesen” [!sic] besuchen, gezwungen werden sollen, einen Kniefall vor der Genderideologie zu machen, sind ein gutes Beispiel dafür, wie Genderista rechtsfreie Räume auszunutzen versuchen und dabei auf die normative Kraft des Faktischen vertrauen, denn: Wo kein Kläger ist, da ist auch kein Richter.

Nur: Sie haben in diesem Fall die Rechnung ohne Sebastian Zidek gemacht.

Er hat sich an die Rechtsabteilung der TU-Berlin gewendet und von dort die folgende Auskunft erhalten:

  • Es gibt keine Vorgabe der TU-Berlin, nach der “gendergerechte Sprache” verwendet werden muss [Im Begriff “gendergerecht” kommt der Kniefall vor Ideologen auch schon zum Ausdruck, und man sieht, wie sich die Gendersprache bereits in das universitäre Leben eingeschlichen hat. Die Behauptung, Männer und Frauen seinen grundverschieden, weshalb man ihrer Unvereinbarkeit durch entsprechende Sprachregelungen gerecht werden müsse, ist ebenso falsch, wie der Gebrauch des Begriffes “gerecht”, denn Gerechtigkeit ist ein relationales auf individueller Ebene zu messendes Maß, das sich auf Handlungen und Handlungsergebnisse bezieht, aber nicht auf Ergebnisgleichheit. Zudem ist es falsch, die Menge der Männer und Frauen auf “Mann und Frau” zu verkürzen. Die Unterschiede innerhalb der Gruppen der Männer und Frauen sind bekanntlich größer als die Unterschiede zwischen beiden Gruppen. Von “Mann und Frau” zu reden ist daher schlicht und ergreifend Sexismus.]
  • Weiter aus der Stellungnahme der Rechtsabteilung: “Grundlagen für die Bewertung bzw. Benotung einer wissenschaftilchen Arbeit sind jedoch Inhalte/Aussagen … Das von Ihnen angesprochene Vorgehen, wegen fehlenden Genderns Punkteabzug zu erteilen, ist jedoch unüblich.”
  • “Mit den Modulverantwortlichen wird diesbezüglich eine Rücksprache unter entsprechenden Hinweisen erfolgen.”

Damit ist ein für alle Mal klar:

Gegenderte Sprache ist an Hochschulen nicht üblich.

Es gibt keine entsprechenden Vorgaben und keine entsprechende Pflicht!

Punkteabzug bei nicht gegenderter Sprache ist unzulässig.

Hochschulen sind Orte der Wissenschaft, keine Orte der Ideologie und Indoktrination. Ein Punktabzug, weil die von Studenten verwendete Sprache den Gepflogenheit folgt, die im Duden festgelegt sind, weil Studenten keine gegenderte Sprache benutzen, ist unzulässig. An der TU-Berlin gibt es somit einen Präzendesfall, der Sebastian Zidek zu verdanken ist und von dem zu hoffen ist, dass er bundesweit Schule macht, denn es ist Zeit, dem Genderspuk ein Ende zu bereiten und die Genderista von deutschen Hochschulen zu entfernen.

Welche Konsequenzen die Dozentin von Sebastian Zidek zu tragen hat, die behauptet hat, es gebe eine Vorgabe der TU-Berlin, die das Gendern von Texten obligatorisch mache, die zudem behauptet hat, die selbe Vorgabe legitimiere Punktabzug, wenn nicht gegendert werde, bleibt abzuwarten. Eine Abmahnung oder ein Disziplinarverfahren wären eigentlich angebracht.

PetitionslogoWelche Konsequenzen den für die Richtlinien des Seminars zur Einführung in das Verkehrswesen Verantwortlichen drohen, die frech behaupten und mit einem Verweis auf das BMFSFJ zu belegen versuchen, dass eine gendersensible Sprache in einer wissenschaftlichen Arbeit erwartet wird, ist ebenfalls noch eine offene Frage.

Offen ist auch die Frage, was die Frage “Wie lautet die Definition von ‘Gender’ nach Kaschuba/Lächle?” in einer Klausur im Fachbereich “Verkehrswesen” zu suchen hat. Sebastian Zidek ist gerade dabei, die entsprechende Frage notfalls vor dem Verwaltungsgericht zu klären.

Zustände, wie der aus dem Fachbereich “Verkehrswesen” berichtete, sind nicht auf die TU-Berlin beschränkt. Wir wissen von einer Dozentin an der Universität Hamburg, die nicht-gegenderte Texte mit Punktabzug bestraft. Und weil dem so ist, ist es so wichtig, dass Studenten, die einer entsprechenden Gender-Willkür ausgesetzt sind, nun auf die Vorarbeit von Sebastin Zidek bauen und sich wehren können. Was die Vorarbeit von Sebastin Zidek Studenten landauf und landab nicht abnehmen kann ist jedoch, Rückgrat zu entwickeln und sich gegen die Genderista, die dabei sind, die deutsche Wissenschaft nicht nur international lächerlich zu machen, sondern von Grund auf zu zerstören, zur Wehr zu setzen.

Wer sich mit der Aufforderung, seine wissenschaftlichen Texte zu gendern, konfrontiert sieht und Näheres zum Vorgehen von Sebastian Zidek wissen will, der kann sich gerne an uns wenden. Wir nehmen an Sebastian Zidek gerichtete Fanpost entgegen.

Linke Bildungspolitik schadet Jungen – noch ein Beleg

Zurück ins Jahr 2002.

Damals haben wir in einem Beitrag für die Zeitschrift für Pädagogik gezeigt, dass Jungen im deutschen Bildungssystem gegenüber Mädchen erhebliche Nachteile haben.

Zunächst wurde das Ergebnis mit allerlei hanebüchenen Behauptungen abgetan.

three apesDann, als klar war, dass man an der Tatsache, dass Jungen im deutschen Bildungssystem Nachteile haben und dass diese Nachteile umso größer sind, je geringer der Anteil männlicher Grundschullehrer ist, nicht rütteln kann, hat sich die Strategie geändert: Nicht mehr das Ergebnis (und die Autoren) wurde(n) bekämpft – jetzt wurde die Schulfrage gestellt: Sind Lehrerinnen an der Misere von Jungen in Schulen schuld oder die Jungen selbst?

In der ganzen Diskussion hat all diejenigen, die sich so heftig ins Zeug gelegt haben, zweierlei nicht interessiert: Die Frage, warum Jungen Nachteile im Bildungssystem haben und überhaupt das Schicksal von tausenden von Jungen. Seit 2002 sind jährlich rund 50.000 Jungen im Vergleich zu Mädchen mit zum Teil deutlich schlechteren Lebenschancen aus ihrer Schulausbildung entlassen worden.

Man kann nicht anders als sich verwundert die Augen darüber reiben, dass die ideologischen Bedürfnisse derer, die unbedingt die Schuldfrage klären müssen, über die Lebenschancen von mittlerweile rund 700.000 Jungen gestellt werden.  Allein dies ist ein hinreichender Indikator für ein jungenfeindliches Klima. Und jährlich nimmt die Anzahl der männlichen Kollateralschäden einer absurden Schulddebatte zu.

Es stört offensichtlich niemaden der so heftig die Schuldfrage Thematisierenden. Vielleicht streiten sie ja nicht für ein chancengleiches Leben von Jungen im Diesseits, sondern dafür, dass im Jenseist klar ist, wer schuld war.

Dieselbe absurde Diskussion haben wir anlässlich unseres Beitrags: Je linker die Landesregierung, desto schlechter schneiden Jungen im Bildungssystem ab, erlebt. Anscheinend gibt es eine Gilde ideologischer Saubermänner, denen es vor allem darum geht, Ergebnisse, die ihnen nicht in den ideologischen Kram passen, zu bekämpfen. Dass damit auch die Möglichkeit beseitigt wird, die Ursachen der schulischen Nachteile von Jungen zu erforschen und zu beseitigen, ist den ideologischen Saubermännern ganz offensichtlich egal – schließlich sind es ja nicht sie, die unter den derzeitigen Zuständen zu leiden haben.

Dabei sind die Belege, die wir zwischenzeitlich angehäuft haben und die zeigen, dass es einen stabilen Zusammenhang zwischen linken Landesregierungen und Nachteilen von Jungen gibt, dass die Nachteile von Jungen gegenüber Mädchen mit der Linkslastigkeit der Landesregierung steigen, dass es entsprechend naheliegt festzustellen, dass linke Bildungspolitik Jungen schadet, erheblich.

  • Wir haben gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen der LInkslastigkeit von Landesregierungen und dem schulischen Abschneiden von Jungen gibt: Je linker die Landesregierung, desto schlechter schneiden Jungen im Vergleich zu Mädchen im Bildungssystem ab.

Einige Kommentatoren haben sich an der Art und Weise gestört, in der wir den Index der Linkslastigkeit der Landesregierung gebildet haben. Also haben wir vier alternative Indices berechnet und dabei die Anregungen derer, die sich an unserer ursprünglichen Index-Konstruktion gestört haben, aufgenommen.

  • Die neuerliche Berechnung hat den Zusammenhang bestätigt, und zwar für alle berechneten Indices. Zudem haben wir durch die Umstellung vom eher rustikalen Excel auf das elaborierte SPSS (Version 22), also ein Statistisches Paket aus dem Hause IBM, die Ergebnisse verfeinert. Dabei hat sich gezeigt, dass die Nachteile von Jungen im Wesentlichen im Hinblick auf die (Fach-)Hochschulreife bestehen, sich vor allem aus der Bevorzugung von Mädchen ergeben.

Das hat bislang die Kritiker an der Konstruktion unseres Index verstummen lassen. Bislang hat sich keiner mehr gemeldet, um einen neuerlichen Einwand vorzubringen oder sich dafür zu bedanken, dass sein Einwand von uns berücksichtigt wurde, obwohl wir schon vorher wussten, dass er belanglos sein würde.

Nun gibt es noch einige Kritiker, die darauf hingewiesen haben, dass in enem Schulabschluss ein Prozess zum Ende kommt, der sich über 12 bzw. 13 Jahre erstreckt, und es deshalb notwendig sei, die gesamte Schulzeit von Schülern im Hinblick auf die Linkslastigkeit der Landesregierungen zu betrachten. Auch diesen Einwand haben wir berücksichtigt.

  • facts2In der neuesten Berechnung haben wir alle Landesregierungen berücksichtigt, die über die Schulzeit derer, die 2013 einen Schulabschluss erreicht haben, Bildungspolitik im entsprechenden Bundesland betrieben haben.
  • Wir haben dies in zweierlei Hinsicht getan: Einmal in einem Index, der die Linkslastigkeit der Regierungen über den gesamten Zeitraum misst. Einmal in einem Index, der die Dauer der Beteiligung linker Parteien an der Regierung über die Dauer der Schulzeit derer, die 2013 die Schule verlassen haben, misst.
  • Die Ergebnisse bestätigen, was sich nunmehr in mehreren verschiedenen Berechungen konstant als Ergebnis gezeigt hat:
    • Für die Intensität der Linkslastigkeit der Landesregierung über die 12 bzw. 13 Jahre der Schulkarriere ergeben sich die folgenden Korrelationskoeffizienten (Pearsons R):
      • mit den Nachteilen von Jungen bei der (Fach-)Hochschulreife: .430
      • mit den Nachteilen von Jungen bei denen, die ohne Schulabschluss bleiben: .090
      • mit den beiden Nachteilen addiert: .326
    • Für die Dauer der Regierungsbeteiligung von linken Parteien ergeben sich die folgenden Korrelationen (Pearsons R):
      • mit den Nachteilen von Jungen bei der (Fach-)Hochschulreife: .386
      • mit den Nachteilen von Jungen bei denen, die ohne Schulabschluss bleiben: .090
      • mit den beiden Nachteilen addiert: .326

Damit steht fest, dass linke Landesregierungen einen negativen Zusammenhang mit den schulischen Leistungen von Jungen aufweisen:

  • Je linker die Landesregierung, desto weiter bleiben Jungen im Bildungssystem hinter Mädchen zurück, desto größer sind die Nachteile von Jungen gegenüber Mädchen;
  • Je  stärker linke Parteien über die Dauer der Schulkarriere von 13 Jahren an der Landesregierung beteiligt waren, desto weiter bleiben Jungen im Bildungssystem hinter Mädchen zurück, desto größer sind die Nachteile von Jungen gegenüber Mädchen;
  • Je länger Linke Parteien in einem Bundesland und über die 13 Jahre der schulischen Karriere an der Regierung beteiligt waren, desto weiter bleiben Jungen hinter Mädchen zurück, desto größer sind die Nachteile von Jungen gegenüber Mädchen.

An diesen Ergebnissen gibt es nichts zu deuteln. 

Nun gibt es natürlich eine Reihe von Ideologen, denen der von uns gezeigt Zusammenhang nicht gefallen wird. Es ist nun an diesen Ideologen die Korrelation zu erklären.

Denn: Es steht fest, dass linke Landesregierungen oder die Beteiligung von linken Parteien an der Landesregierung die Nachteile, die Jungen im Bildungssystem gegenüber Mädchen haben, erhöhen.

Es steht auf Grundlage einer Reihe von Untersuchungen wie den Hamburger LAU-Studien, den Berliner Element-Studien oder den Arbeiten von Dr. habil. Heike Diefenbach u.a. mit den PISA-Daten (2007) fest, dass Jungen mehr leisten müssen, um dieselben Noten oder dieselbe Grundschulempfehlung zu erhalten wie Mädchen.

Es gibt seit 2002 einen Beleg für den Zusammenhang zwischen dem Anteil weiblicher Grundschullehrer und den Nachteilen von Jungen in der Schule: Je höher der Anteil von Grundschullehrerinnen, desto schlechter schneiden Jungen in der Schule ab.

factsDies alles verweist darauf, dass es institutionelle Variablen sind, die dafür verantwortlich sind, dass Jungen Nachteile im deutschen Bildungssystem haben. Die Erklärung über institutionelle Diskriminierung ist auch einleuchtend, denn es macht mehr Sinn anzunehmen, dass in den Kultusministerien der Länder eine Politik der Mädchenbevorzugung verfolgt wird, die zu Lasten von Jungen geht als es Sinn macht anzunehmen, die 700.000 Jungen, die seit 2002 Ausdruck der Nachteile von Jungen gegenüber Mädchen sind, hätten allesamt dieselbe Faulheit in ihren unterschiedlichen Schulen an den Tag gelegt, was dazu geführt hat, dass sie einheitliche schlechtere Noten als Mädchen und schlechtere Abschlüsse als Mädchen erhalten haben. Eine solche Annahme ist absurd.

Linke Parteien haben sich die Mädchen- und Frauenförderung auf die Fahnen geschrieben.

Wenn linke Parteien in Regierungsverantwortung stehen, dann werden sie entsprechende Politiken umsetzen, so wie dies z.B. mit dem Bildungsplan in Baden-Württemberg der Fall ist. Schließlich wollen sie ja für diese Politiken gewählt werden (auch wenn es eine andere Frage ist, ob sie für diese Politiken auch gewählt werden).

Entsprechend liegt es nahe, die von uns gefundenen Ergebnisse als Ausdruck dafür zu werten, dass linke Parteien in ihrem Bemühen, Mädchen in Schulen zu fördern, erfolgreich gewesen sind. Dass dabei Jungen geschädigt wurden, liegt in der Natur der Sache, denn man kann nicht die eine Gruppe fördern, ohne dass die andere Gruppe Nachteile durch Nichtförderung haben wird.

Das ist unsere Erklärung für die Korrelation, die wir nun wiederholt in den Daten gefunden haben. Sie mündet in die Feststellung, dass linke Parteien genau das tun, was sie in ihren Programmen verkünden, nämlich Frauen- und Mädchen zu fördern. Die entsprechenden Politiken führen im Bildungsbereich dazu, dass Jungen benachteiligt werden, dass sie deutlich hinter Mädchen zurückbleiben. Jungen sind – wie wir schon einmal festgestellt haben – die Crash Test Dummies linker Bildungspolitik. Ihre Lebenschancen werden geopfert, damit die linken Bildungsideologen sich gut fühlen und behaupten können, sie hätten Gutes getan.

Wer uns kritisieren will, der wird (1) die von uns wieder und wieder gefundene Korrelation anders erklären müssen als wir das getan haben und der wird (2) vor allem einen Beleg dafür bringen müssen, dass linke Bildungspolitik, die Mädchenförderung zum Ziel hat, weitgehend wirkungslos bleibt und (3) in jedem Fall keinen Effekte auf Jungen hat. 

Denn wie Dr. habil. Heike Diefenbach in einem Kommentar angemerkt hat, geht die Korrelation davon, dass man unsere Erklärung angreift, nicht weg. Sie ist da. Sie ist ein Faktum!

©ScienceFiles, 2015

Diefenbach, Heike (2007). Die schulische Bildung von Jungen und jungen Männern in Deustchland. In: Hollstein, Walter & Matzner, Michael (Hrsg.). Soziale Arbeit mit Jungen und Männern. München: Reinhardt, S.101-115.

Erneut belegter Befund: Linke Landesregierung verschärft jungenfeindliches Klima in Schulen

Unser Beitrag “Je linker die Landesregierung, desto schlechter schneiden Jungen in der Schule ab“, hat einigen Wirbel verursacht. Fast, dass wir uns nach 2002 zurückversetzt fühlen. Damals hat die Veröffentlichung von “Bringing Boys Back In” und die Tatsache, dass wir darin nicht nur die Nachteile von Jungen gegenüber Mädchen im deutschen Bildungssystem gezeigt haben, sondern auch gezeigt haben, dass die Nachteile umso geringer werden, je höher der Anteil männlicher Grundschullehrer ist, viel Staub aufgewirbelt.

Die Reaktionen damals wie heute waren bei gewissen Leuten bestimmter ideologischer Ausrichtung die gleichen: Ungläubiges Staunen, gefolgt von einem Abwehrreflex, gefolgt von entsprechenden Abwehrmaßnahmen, abermals gefolgt vom mehr oder weniger untauglichen Versuchen, unsere Ergebnisse zu diskreditieren.

Wir haben ein deja vu.

BenninghausJenseits dieser Reaktionen gibt es wohl auch eine Reihe von Lesern, die nicht nachvollziehen können, was bei der Berechnung der Zusammenhangsmaße eigentlich gemacht wurde, und weil ich gestern abend einer Reihe von guten Argumenten ausgesetzt war, die allesamt von der wie immer empathischen Dr. habil. Heike Diefenbach gemacht wurden (als Fürsprecher mancher Kommentatoren), haben wir heute die Daten aus dem eher rustikalen Excel in das elaboriertere SPSS (Statistical Package for Social Sciences, IBM SPSS Version 22) übertragen und alles noch einmal und in mehreren Varianten berechnet.

Da etliche Leser mit der Konstruktion des Index Probleme hatten, sie nicht nachvollziehen konnten oder Einwände dagegen erhoben haben, gibt es nunmehr vier Indices:

  • Den Ausgangsindex, ein 5-Minuten-Index, bei dem den Parteien mit steigender Linkslastigkeit steigende Werte zugewiesen werden, und bei dem die entsprechenden Werte addiert werden, wenn Länder von Koalitionen regiert werden.
  • Aber, so ein Einwand, dann hat ja eine Koalition aus CDU und SPD den Wert 5 und somit den Wert, den eine Landesregierung der Linken hätte, wenn es Sie denn gäbe. Also haben wir einen gestreckten Index berechnet, der deratige theoretisch mögliche Überlappungen vermeidet.
  • Dann gibt es einen gestauchten Index, der nicht vom theoretischen Möglichkeitsraum der Parteienkoalitionen ausgeht, sondern von den emprisch vorhandenen Koalitionen. Die entsprechenden Koalitionen auf Landesebene (und die Alleinregierung der CSU) wurden nach aufsteigender Linkslastigkeit sortiert, und es wurden Ihnen Werte von 1 bis maximal 6 zugewiesen, 6 ganz einfach deshalb, weil es sechs verschiedene Zusammensetzungen von Landesregierungen mit Blick auf Parteien gibt [also: 1 = CSU, 2 = CDU + SPD, 3 = CDU + Grüne, 4 = SPD + Grüne; 5 = SPD + Linke; 6 = Linke, SPD + Grüne].
  • Schließlich gibt es für die Daten-Mitteln-Fraktion einen eigenen Index, in dem die Werte für die Koalitionen gemittelt wurden.

Die Daten für die vier Indices und die Daten für die abhängigen Variablen sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt, ebenso die Ergebnisse der Berechnungen.

Den Ergebnissen ist voranzuschicken, dass ich beim Übertragen der Daten festgestellt habe, dass ich die Leute in Mecklenburg-Vorpommern mit einer Linke-SPD-Regierung beglückt habe. Das habe ich korrigiert, und falls sich Leute in Mecklenburg-Vorpommern von dieser Regierungs-Aussicht bedroht fühlen, hier meine Entschuldigung.

Der kleine Fehler hat indes keinerlei Effekt auf die Ergebnisse, denn die statistisch feineren Analysen in SPSS, die es z.B. erlauben das von Dr. habil. Heike Diefenbach ins Spiel gebrachte Eta zu berechnen, also ein Maß, für dessen Berechnung das Skalenniveau der unabhängigen Variablen (hier der Indices) egal ist, bestätigen unser vorgestern veröffentlichtes Ergebnis. Damit sollten alle Diskussionen darüber, ob die Annahme von Linerarität, die der Berechnung von Pearsons r zugrunde liegt, im vorliegenden Fall gerechtfertigt ist oder nicht, beendet sein. Wie überhaupt alle Diskussionen darüber, ob die Ergebnisse, die wir publiziert haben, valide sind, damit beendet sein sollten (immer einen rationalen Diskurs und keinen emotionalen Diskurs vorausgesetzt).

Noch mehr nachteile von Jungen

Die Tabelle zeigt sehr eindrücklich, dass ein Zusammenhang zwischen den berechneten Indices und dem Abschneiden von Jungen in der Schule besteht. Kurz: Dass linke Landesregierungen zu Lasten des schulischen Erfolgs von Jungen gehen, ist abermals und noch eindrücklicher belegt als beim letzten Mal.

Im Einzelnen zeigen die Korrelationen Folgendes:

  • Die Werte für Eta zeigen für alle Arten der Berechnung des Index der Linkslastigkeit der Regierung dasselbe Ergebnis: Linkere Landesregierungen gehen mit größeren Nachteilen von Jungen gegenüber Mädchen beim Abitur und bei denen, die die Schule ohne Abschluss verlassen, einher als weniger linke Landesregierungen.
  • Der Zusammenhang ist offensichtlich vollkommen unabhängig von der Art und Weise, in der Index berechnet wird. Er ist stabil.
  • Die Werte für Pearson’s R sind generell geringer als die Werte für Eta, was daraufhin deutet, dass die Annahme der Linearität des Zusammenhangs grundsätzlich gilt, dass innerhalb des Lagers der Linken aber Unterschiede vorhanden sind. Das ist insofern plausibel als die Landespolitiken von SPD und Linker in Brandenburg sich von der Landespolitik der Grünen und der SPD in Baden-Württemberg unterscheidet, was letztlich dafür spricht, dass innerhalb der Linken eine gewisse Fragmentierung vorhanden ist.
  • Dass Jungen häufiger die Schule ohne einen Abschluss verlassen als Mädchen lässt sich nicht linear als Ergebnis einer steigenden Linkslastigkeit erklären. Da Eta jedoch einen deutlichen Zusammenhang zwischen allen Indices der Linkslastigkeit, insbesondere dem gestauchten Index, der von der tatsächlichen Verteilung der Koalitionen auf Landesebene ausgeht, zeigt, muss man auch hier davon ausgehen, dass das jungenfeindliche Klima, das in allen Analysen zum Ausdruck kommt, innerhalb des linken Lagers immerhin in verschiedenen Graden der Intensität vorhanden ist.

Fazit:

  • Linke Regierungen auf Landesebene verschärfen das ohnehin schon jungenfeindliche Klima in Deutschland noch weiter.
  • Der Effekt linker Bildungspolitik zeigt sich besonders einheitlich bei der Bevorzugung von Mädchen mit Bezug auf die (Fach-)Hochschulreife.
  • Dagegen gibt es offensichtlich keine einheitliche Haltung bei linken Bildungspolitikern im Hinblick auf Schüler, die ohne Schulabschluss ihre Schulausbildung beenden. Das ist vermutlich der Tatsache geschuldet, dass die Mehrzahl derjenigen, die in ihr Berufsleben ohne einen Schulabschluss entlassen werden, Jungen sind.

Es gibt am Befund also nichts zu rütteln:

Linke Bildungspolitik bevorzugt Mädchen vor allem bei der (Fach-)Hochschulreife und schadet Jungen. Linke Bildungspolitik verschärft ein ohnehin schon jungen- und männerfeindliches Klima in Deutschland.

©ScienceFiles, 2015

(Fach)Hochschulreife: weiblich und wertlos

Beim Statistischen Bundesamt wird darüber gejubelt, dass mehr als jeder dritte Schüler 2013 die Schule mit dem Abitur beendet hat.

Ist das wirklich ein Grund zur Freude?

Als Theodore Schulz im Jahre 1961 seinen Artikel “Investment in Human Capital” veröffentlicht hat, in dem er im Ländervergleich zeigt, dass mit der Anzahl der formal höher Gebildeten in einem Land das Bruttosozialprodukt steigt, da konnte er nicht wissen, dass es 50 Jahre später u.a. bei der OECD Spezialisten geben würde, die tatsächlich denken, man könne das Bruttosozialprodukt nahezu endlos steigern, wenn man den Anteil der formal höher Gebildeten in einem Land von 20% Abiturienten auf 40% oder gar 60% steigern würde.

Dass man etwas derartiges denken könnte, war Schultz, der noch eine Ausbildung in Ökonometrie und Statistik hinter sich gebracht hat, wohl schlicht nicht vorstellbar.

So kann man sich irren.

Heute ist es unter Politikern chick, für andere das Bildungsniveau zu fordern, das man selbst nicht erreicht hat: 40% mit Hochschulreife sollen es sein: Je mehr desto besser, so tönt es.

Und das Resultat dieser Bildungs-Hysterie kann man an den Daten des Statistischen Bundesamts ablesen.

Nachteile Jungen II

Die Abbildung zeigt ein Bildungssystem mit zwei Klassen: Bis einschließlich Rheinland-Pfalz finden sich Länder, denen man zumindest ansatzweise attestieren kann, dass die Bildungshysterie bei ihnen nicht sonderlich ausgeprägt ist, dass die Idee, nach der bestimmte formale Abschlüsse nicht für jeden erreichbar sind und sein können, noch vorhanden ist.

Nicht so in Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Berlin, Hessen, Bremen und Brandenburg. Hier werden formale Bildungsabschlüsse offensichtlich verschenkt. 62,2% der weiblichen Abgänger verlassen in Hamburg die Schule mit einem Abitur, 50,5% sind es in Nordrhein-Westfalen, 43,6% in Berlin, 42,9% in Hessen, 41,8% in Bremen und 41,2% in Brandenburg. Eine wahre Abitur-Epidemie, die interessanter Weise damit einhergeht, dass die Hochschulreife deutlich häufiger weiblichen als männlichen Absolventen attestiert wird. Da sich trotz aller politischen Unterschiede zwischen den Ländern die Vorteile von Mädchen bei der Hochschulreife durch alle Länder ziehen, kann man die entsprechenden Vorteile nur institutionell erklären, als Ergebnis einer entsprechenden Politik.

Als Ergebnis einer Politik, die Schulabschlüsse zu entwerten sucht, denn anders kann man die Tatsache, dass in Hamburg nahezu zwei Drittel der weiblichen Absolventen eine Hochschulreife erreichen, nicht mehr bezeichnen.

Warum wird mit dieser Politik die Hochschulreife entwertet?

Weil individuelle Eigenschaften, die z.B. für schulische Leistung relevant sind, also z.B. Intelligenz, Motivation, Leistungsbereitschaft normalverteilt sind.

Wir haben das in der folgenden Abbildung einmal für Intelligenz dargestellt:

Normalverteilung AbiturVon links nach rechts steigt die Intelligenz an. Der blaue Bereich unter der Kurve gibt den Anteil der Bevölkerung auf dem jeweiligen Niveau an. Der Mittelpunkt (Z-Score von 0) teilt entsprechend die Normalverteilung in zwei gleichgroße Hälften, die linke Hälfte umfasst diejenigen, die unter dem Median der Intelligenz liegen (der bei 50% liegt), die rechte Hälfte umfasst diejenigen, die über dem Median der Intelligenz liegen.

Die Idee höherer formaler Bildung zielt darauf, höhere formale Bildungstitel mit z.B. höherer Intelligenz in Einklang zu bringen. Gehen wir einmal davon aus, dass ein Bildungssystem nicht sozial siebt, wie das deutsche Bildungssystem, das den meisten Kindern aus der Arbeiterschicht den Zugang zu höherer Bildung verwehrt, dann sollte eine Hochschulreife an die sagen wir 30% vergeben werden, die sich auf der mit “Cumulative Percent” bezeichneten Linie ab 70 nach rechts befinden.

Wie man sieht, gibt es Indizien, dass dies in Bayern der Fall ist. Wie man auch sieht, ist es in Hamburg und Nordrhein-Westfalen nicht der Fall. In Hamburg erreichen 62% der weiblichen Absolventen und 54% der männlichen Absolventen eine Hochschulreife, was nur dadurch erreicht werden kann, dass auch Schüler, die links des Median der Intelligenzverteilung zu finden sind, die also nicht zu den 50% der Intelligentesten einer Gesellschaft gehören, mit einer Hochschulreife ausgestattet werden.

Mit anderen Worten, in jedem Fall in Hamburg und in Nordrhein-Westfalen und mit ziemlicher Sicherheit in Berlin, Hessen, Bremen und Brandenburg wird eine Hochschulreife an weibliche Absolventen (und in deutlich geringerem Ausmaß an männliche Absolventen) verschenkt, denen man aufgrund ihrer kognitiven Fähigkeiten keine Hochschulreife attestiert kann.

Stellt man nun noch die soziale Selektion innerhalb des Bildungssystems in Rechnung, die dafür sorgt, dass Kinder aus der Mittelschicht, die die kognitiven Fähigkeiten zur Hochschulreife nicht haben, auf Gymnasien mit derselbe ausgestattet werden, während Kinder aus der Arbeiterschicht, die die entsprechenden kognitiven Fähigkeiten, die entsprechende Intelligenz mitbringen, es nicht auf Gymnasien schaffen, dann kann man sich ungefähr vorstellen, warum Hochschullehrer in den letzten Jahren beständig beklagen, dass das Niveau der Studenten immer weiter absinkt.

Zudem zeigt die oberste der beiden Abbildungen ein Zwei-Klassen-Bildungssystem, das nicht mit dem Glaubensbekenntnis der Kultusminister vereinbar ist, nachdem gleiche Bildungschancen in den Ländern vorhandens ein sollen. Dieses Glaubensbekenntnis wird schon durch die soziale Selektion im Bildungssystem zum Spott von Ignoranten oder Zynikern, es kommt durch die in der oberen Abbildung dargestellten Verhältnisse einer bildungspolitischen Bankrotterklärung gleich, denn während in Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Berlin, Unmengen von Schülern mit einer Studienberechtigung ausgestattet werden, wird in Sachsen-Anhalt, Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg die entsprechende Studierfähigkeit im Vergleich zu Hamburg nur einem Bruchteil der Absolventen attestiert.

Da in Deutschland wie in kaum einem anderen Land der formale Bildungsabschluss über die Lebenschancen entscheidet, kann man sich ungefähr vorstellen, welche Folgen diese Zwei-Klassen-Bildung hat, bei der Abiturienten aus Hamburg, die kognitiv manchen Real- oder Hauptschülern in Bayern oder Baden-Württemberg nicht das Wasser reichen können, kraft ihrer höheren formalen Bildung Zugang zu anderen gesellschaftlichen Positionen haben als die Real- oder Hauptschüler aus Bayern bzw. Baden-Württemberg.

Man kann sich das Ergebnis dieser Vielfalt kognitiver Fähigkeiten unter dem Dach derselben formalen Bildung ungefähr vorstellen, wenn man Politiker betrachtet.

Schultz, Theodore, W. (1961). Investment in Human Capital. The American Economic Review LI (1): 1-17.

Die Avantgarde der Studentenschaft: Neues von der Humbug-Anstalt zu Berlin

Wofür steht die Humboldt-Universität zu Berlin in der Zwischenzeit?

Nehmen wir unsere Erfahrungen der vergangenen Monate, die Rückmeldungen, die wir erhalten und den Eindruck, den wir als Beobachter aus Wales und somit auch als Beobachter u.a. britischer Medien haben, dann kann man die Außendarstellung der Humboldt-Universität u.a. so zusammenfassen:

HU-BerlinDie Humboldt-Universität hat mit Lann Hornscheidt einen Botschafter für Absurdität, der u.a. in Peru für Kopfschütteln sorgt und ein Fanal dafür, dass selbst der Aufruf zu Straftaten heute nicht mehr dazu führt, dass man aus seiner Position, also der von Lann als statushoch bezeichneten Position als Lehrstuhlbesetzer entfernt wird.

Die Humboldt-Universität hat mit den Gender Studies einen ganzen Studienbereich, bei dem der Verdacht besteht, dass er durch Betrug zustande gekommen ist. In jedem Fall ist er durch politische Intervention geschaffen worden als ideologischer Brückenkopf in einer vermeintlich wissenschaftlichen Institution.

An der Humboldt-Universität findet sich eine Reihe von Studenten, die die Universität umbenennen wollen, weil sie die Brüder Humboldt für rassistische, ableistische, sexistische und sonstistische Schweine halten.

Die Humboldt-Universität beherbergt eine Schmiede für ideologische Kader, die Sekten angehören, von denen man nicht geglaubt hätte, dass es sie noch gibt, z.B. von Trotzkisten (Leon Trotzky ist geistiger Vater und emsiger Anwender so illustrer Techniken der Gewaltherrschaft wie der willkürlichen Massenerschießung und des “roten Terrors”, lange bevor es die Nazis in relevanter Anzahl gab) und von Stasi-Nachwuchs, dessen Hauptaufgabe derzeit darin besteht, den politischen Feind zu überwachen und im Blog “Münkler-Watch” anonym zu diffamieren, nein, zu kritisieren, so jedenfalls die Selbstbeschreibung der Watcher, die Anonymität zum Schutz gewählt haben wollen, nicht etwa, weil sie feige sind oder nicht zu dem stehen können, was sie behaupten.

Und die Humboldt-Universität hat ein “Studierendenparlament”, dass “mit großer Mehrheit eine Resolution verabschiedet” hat, die das “Recht von Studierenden, ihre Professoren zu kritisieren, verteidigt”.

In dieser Resolution heißt es:

Nuts in BedlamDas Studierendenparlament weist die heftigen Angriffe von Medien und von Lehrenden unserer Universitat auf »Münkler-Watch« scharf zuruck. Die Studierenden haben nichts anderes getan, als die politischen und akademischen Standpunkte eines Professors zu dokumentieren und zu kritisieren. Dies entspricht nicht nur den Grundsatzen einer kritischen Universität. Das Recht auf freie Meinungsaußerung ist ein grundgesetzlich verbrieftes Recht.

Das gilt auch fur anonyme Kritik. So entschied der Bundesgerichtshof am 23. Juni 2009, dass »die Verpflichtung, sich namentlich zu einer bestimmten Meinung zu bekennen«, nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Dies wurde »die Gefahr begrunden, dass der Einzelne aus Furcht vor Repressalien oder sonstigen negativen Auswirkungen sich dahingehend entscheidet, seine Meinung nicht zu außern«.

Die Anonymität der Studierenden hinter »Münkler-Watch« ist begrundet. Die Hochschulgruppe der International Youth and Students for Social Equality (IYSSE), die ihre Kritik an Herfried Münkler und Jorg Baberowski nicht anonym, sondern öffentlich vorbringt, wird in Stellungnahmen auf der öffentlichen Website der Universität direkt angegriffen.”

Ein Meisterwerk der Begründung aus den Archiven trotzkistischer und damit wirklich antiquierter Propaganda: Die eigenen Aussagen werden als Kritik deklariert, die Aussagen der Gegenseite werden als Angriffe bezeichnet und schon hat man, nach eigener Ansicht, eine Berechtigung aus dem Hinterhalt der Anonymität die eigene (natürlich berechtigte) Kritik zu äußern, um den (natürlich unberechtigten) Angriffen zu entgehen.

Klappt derartige dünne Rabulistik bei jemandem?

Ja, sie klappt beim Studierendenparlament der Humboldt-Universität zu Berlin, das am 11. Juni die Resolution beschlossen hat. Die Studierendenvertreter sind also der Ansicht, das Äußern einer Meinung sei auch aus dem Schutz der Anonymität heraus möglich, wenn jemand Repressalien fürchtet.

Der Antrag stammt, wie gesagt, von den Trotzkisten vom IYSSE (International Youth and Students for Social Equality, die in ihrer Entwicklung 1921 stehen geblieben zu sein scheinen und der Ansicht sind, sie hätten Konsequenzen für ihre Kritik zu erwarten, würden dafür “angegriffen”. Selbst wenn das so wäre, was es definitiv nicht ist, denn dafür ist die entsprechende Kritik einfach zu irrelevant, aber selbst wenn die Aktivisten von der roten Front für ihre Meinung angegriffen werden würden, ist es nicht gerade dieser Angriff, der den Aktivisten zum wirklichen Aktivisten macht?

Man stelle sich vor, das Kommunistische Manifest wäre anonym veröffentlicht worden. Man stelle sich vor, Marx hätte seine Streitschriften gegen die französischen Sozialisten anonym in Zeitungen veröffentlich oder Karl Liebknecht seine Kritik an der SPD anonym vorgetragen? Schon die Beschreibung wirkt lächerlich, denn: Was ist eine Meinung wert, zu der derjenige, der sie so wichtig findet, dass er sie gebeten und ungebeten anderen zumutet, nicht namentlich stehen will?

Nichts.

Chamberlain russian revolutionEntsprechend kann es anonymen Meinungsvertretern nicht um die Vertretung der eigenen Meinung gehen. Sie verfolgen eine andere Agenda, eine Agenda, zu der man öffentlich nicht so gerne steht. Wer will schon öffentlich für Diffamierungen, Fehler, Fehlschlüsse und falsche Behauptungen stehen? Ein Joseph Göbbels vielleicht oder ein Mikhail Alexandrovich Bakunin, aber nicht der moderne Student von heute, der sich nach der spießigen Welt von Kind und Familie sehnt.

Nein, moderner Aktivismus wird anonym geführt, anonym lässt sich viel besser Unbelegtes und Falsches behaupten, besser agitieren. So z.B. wenn der “Korrespondent” der “World Socialist Web Site”, der der 3. Sitzung des 23. Studierendenparlaments der HU-Berlin beigewohnt hat, schreibt:

“Nach einer wochenlangen, von der Universitätsleitung unterstützten Kampagne in den Medien ist die gewählte Vertretung der über 33.000 Studierenden an der HU dem Versuch, kritische Studierende einzuschüchtern und zu verleumden, mutig entgegengetreten.”

Die Opferrolle, die Genderisten für sich reklamieren, wird ihnen also von Trotzkisten streitig gemacht. Das wird lustig. Wie auch immer, die gewählte Vertretung der über 33.000 Studierenden, das klingt richtig gut, … solange man die Wirklichkeit nicht daneben stellt.

Zur Stimmabgabe anlässlich der Wahl zum 23. Studierendenparlament der HU-Berlin waren 37.008 Studenten berechtigt.

2.598 Studenten von 37.008 Studenten haben gewählt. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 7,02%. Die “gewählte Vertretung” vertritt also gerade einmal 2.598 Studenten.

Eine Wahlbeteiligung von 7,02% kann man nur so deuten, dass den Studenten der HU-Berlin ihr Studierendenparlament vollkommen egal ist. Das sollte es aber nicht sein, denn zum einen werden diejenigen, die im Studierendenparlament palavern von Studenten finanziert, auch von den 92,98% der Studenten, die nicht wählen gehen, zum anderen behaupten diejenigen, die im Studierendenparlament der HU-Berlin sitzen, sie würden die gesamte Studentschaft vertreten.

Wer also nicht weiter vom Studierendenparlament der HU-Berlin vereinahmt werden will, wer sich nicht damit abfinden will, als Student mit dem falschen Bewusstsein durch die Avantgarde im Studierendenparlament für dumm verkauft zu werden, der muss sich dafür einsetzen, dass dieses überkommene Instrument aus einer Zeit, in der man dachte, etwas sei demokratisch, wenn man demokratische Instutionen einrichte, verschwindet, aufgelöst wird und die freiwerdenden Mittel einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden.

Damit sich die Leser ein Bild davon machen können, was für ein ideologisch illustres Häuflein von Studenten sich im Studierendenparlament der HU-Berlin zusammenfindet, hier eine Aufstellung der Studenten-Parlamentarier nebst der Studentenliste, der sie zugehören:

Name Studentenliste
Chris Ebert Queer-feministische LGBT*I*Q-Liste
Marie Kaufmann Queer-feministische LGBT*I*Q-Liste
Anna Damm Queer-feministische LGBT*I*Q-Liste
Mia Thiel Jusos HU
Laura Schwesinger Jusos HU
Iris Wohnsledler Jusos HU
Toralf Ließneck Jusos HU
Annika Klose Jusos HU
Georg Heyn Jusos HU
Jonas Kayser Jusos HU
Tine Feddersen RCDS – Die Studentenunion
Tom Callsen RCDS – Die Studentenunion
Franziska Dezember RCDS – Die Studentenunion
Luise Zacharias RCDS – Die Studentenunion
Dustin Kass RCDS – Die Studentenunion
Laura Redmer GRUENBOLDT – gruen alternative Liste
Geraldine Arndt GRUENBOLDT – gruen alternative Liste
Felix Haßelmann GRUENBOLDT – gruen alternative Liste
Florian Robbert GRUENBOLDT – gruen alternative Liste
Lena Hornung GRUENBOLDT – gruen alternative Liste
Iphigenia Andreou GRUENBOLDT – gruen alternative Liste
David Kaupp GRUENBOLDT – gruen alternative Liste
Masanch Ceesay Die LINKE SDS
Rhonda Koch Die LINKE SDS
Anton Thun Die LINKE SDS
Max Manzey Die LINKE SDS
Ana Melina Morr de Perez anti-rassismus liste SCHWARZE LISTE
Olenka N. B. Bordo anti-rassismus liste SCHWARZE LISTE
Sarah Mouwani anti-rassismus liste SCHWARZE LISTE
Marco Ebert Schwule Liste – Die SchwuLis
David Rodriguez Edel PDB – die Partei, die bewegt
Lisa Gottwald Liste unabhängiger Studierender
Johannes Roeder Liste unabhängiger Studierender
Lennart Fey Liste unabhängiger Studierender
Bejamin Dummer Liste unabhängiger Studierender
Jakob Hoffmann Liste unabhängiger Studierender
Annika Schauer Liste unabhängiger Studierender
Katharina Kanthak FSI Charité
Pinkus Tober-Lau FSI Charité
Simon Drees FSI Charité
Andia Mirbagheri FSI Charité
Helge Schumann the autonome alkoholiker_innen
Veronika Belcheva Liste kritischer Studierender
Janian Dobrusskin Liste kritischer Studierender
Kaspar Metzkow Liste kritischer Studierender
Bafta Sarbo Liste kritischer Studierender
Tina Krell Danke, gut – Trackliste
Sven Wurm IYSSE (International Youth and Students for Social Equality
Schada Ghardban Für ewig und drei Tage – Langzeitstudierend
Joao Pedro Presumido Fidalgo Für ewig und drei Tage – Langzeitstudierend
Kristin Wappler AWESOME
Anke Engemann AWESOME
Rosalie Trautmann AWESOME
Hans-Christian Bandholz AWESOME
Wilhelm Tschakert AWESOME
Christine Ilgert Linke Liste an der HU, LiLi
Tobias Roßmann Linke Liste an der HU, LiLi
Isabella Babut Linke Liste an der HU, LiLi
Katharina Paar Linke Liste an der HU, LiLi
Felix Ladendorf Gegen Beitragsverschwendung