Gegen die Willkür an Hochschulen: Gegengutachten für Studenten

Die post-modern konstruktivistische Wende an Hochschulen, im Gleichschritt mit der Bevorzugung von weiblichen Bewerbern auf Lehrstühle und Stellen wissenschaftlicher Mitarbeiter hat an Universitäten offensichtlich eine Willkürlichkeit zum Standard erhoben, wie mit Wissenschaft nichts zu tun hat.

cropped-2015sciencefiles22.jpgWissenschaft ist, wie wir nicht müde werden zu schreiben, eine Methode, eine Methode, die u.a. eine intersubjektive Nachprüfbarkeit von Erkenntnis ermöglicht. Genau diese intersubjektive Nachprüfbarkeit ist an Hochschulen einer “neuen Subjektivität” gewichen, die Willkür zum universitären Standard gemacht hat.

Das sind keine Behauptungen, das sind Fakten, die sich uns in den letzten Wochen in Form von Gutachten zu studentischen Arbeiten präsentiert haben, die wir nicht für möglich gehalten hätten.

Da wird Studenten eine mangelhafte Leistung attestiert, und zwar auf einem Fresszettel, der deutlich zeigt, dass der Ersteller des Fresszettels, der sich Gutachten nennt, nicht einmal die Mühe gemacht hat, den Studenten eines Briefkopfes und eines sauberen Ausdrucks zu würdigen.

Da werden Studenten mangelhafte Leistungen bescheinigt, ohne dass auch nur eine Spur von Begründung vorhanden ist. Es wird ihre formale Qualifikation bemängelt, und zwar ohne, dass die formalen Regeln zur Erstellung von wissenschaftlichen Gutachten eingehalten werden.

Zumeist erfolgt dies alles, ohne dass sich der Gutachter, bei dem es sich oft genug um einen Positionsinhaber handelt, der seinen Hintern auf einem Lehrstuhl platt drückt, auch nur eine Sekunde genötigt sieht, ein Beispiel für den angeblichen Verstoß des Studenten gegen die Regeln wissenschaftlichen Arbeitens zu geben.

Aber wenn ein Beispiel gegen wird, dann schlägt man die Hände über dem Kopf zusammen.

Da wird es Studenten negativ ausgelegt, dass sie im Text und nicht in Fussnoten zitieren.

Eine Literaturliste wird als “den formalen Standards” nicht entsprechend bezeichnet, weil der Student die Vornamen der zitierten Autoren ausgeschrieben und nicht abgekürzt hat.

Da wird eine Zitierweise nach APA-Standard als falsche Zitierweise abgekanzelt, die Benutzung von “man” als formaler Fehler gewertet, Experteninterviews gewünscht (warum auch nicht) und allerlei Unsinn aufgefahren, um eine studentische Arbeit, die man schlecht bewerten will, vermeintlich begründet schlecht zu bewerten.

Keines der Gutachten, die wir in den letzten Wochen gesehen und unsererseits begutachtet haben, entspricht auch nur ansatzweise den formalen Anforderungen, die man an Gutachten stellen muss, die immerhin über die berufliche Zukunft von Studenten entscheiden.

Es ist kaum möglich, sich dem Eindruck zu entziehen, dass sich an Universitäten eine neue Dozentenschicht herausgebildet hat, die selbst nichts kann, aber dennoch denkt, andere bewerten zu können, und zwar al gusto und unter Auslassung jeglicher Aspekte von Fairness und Verantwortung.

textconsultingAus diesem Grund haben wir uns entschlossen, die Nachfrage der letzten Wochen zum Anlass zu nehmen, um Studenten Folgendes anzubieten:

Wer mit der Bewertung seiner Bachelor-, Magister- oder Diplomarbeit nicht zufrieden ist,

  • wer Anlass hat, zu denken, dass die Bewertung seiner Arbeit keinen intersubjektiven Kriterien folgt, sondern auf Antipathie und andere Vorlieben seitens des Dozenten basiert,
  • wer der Ansicht ist, er sei aus ideologischen oder sonstigen nicht wissenschaftlichen Gründen schlecht bewertet worden,
  • wer mit seiner Arbeit gar durchgefallen ist, weil er den Geschmack des Dozenten nicht getroffen hat,

der soll sich an uns wenden.

Wir bewerten die Qualität des Gutachtens, das ein Dozent oder Professor über die Bachelor-, Magister- oder Diplomarbeit erstellt hat und geben ihnen dann,

  • wenn das Gutachten den Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens nicht entspricht,
  • wenn es Indizien enthält, die darauf verweisen, dass der Gutachtenersteller unfähig oder unwillig ist, diese Regeln einzuhalten
  • und wenn Indizien vorhanden sind, die den Schluss nahelegen, dass der Gutachtenersteller aus ideologischen oder sonstigen Gründen seines persönlichen Geschmacks oder aus Unfähigkeit eine schlechte Bewertung der studentischen Arbeit vorgenommen hat,

eine Basis, um sich zur Wehr zu setzen, ganz gleich, ob sie sich inner- oder extra-universitätr zur Wehr setzen wollen.

Wenn ihre studentische Arbeit schlecht bewertet wurde,

wenn Sie der Ansicht sind, die negative Bewertung sei nicht berechtigt und nicht begründet,

dann wenden Sie sich über das folgende Formular an uns und wir beraten Sie darüber, welche Möglichkeiten ihnen offen stehen, um sich gegebenenfalls zur Wehr zu setzen.

Deutschlands Wissenschaftsblog Nr. 1: ScienceFiles!

Das Jahr fängt gut an!

Im Blogranking sind wir wieder die Nummer 1 unter den Wissenschaftsblogs.

Als einer der wenigen privat betriebenen Blogs im Meer der kommerziellen und auf Plattformen gehosteten Blogs ist das eine Leistung, auf die wir sehr stolz sind. Denn wir sind in der Spitzengruppe der deutschen Wissenschaftsblogs das einzige blog, das in keiner Weise von welcher Institution oder Organisation auch immer finanziell unterstützt wird.

Top Blog

Dass wir die Nummer 1 sind, dazu haben die gut 164.000 Leser, die ScienceFiles alleine im Dezember gelesen haben, ihren Beitrag geleistet. Aber offensichtlich gab es auf ScienceFiles etwas, das für 164.000 Leser interessant war, so dass wir uns an dieser Stelle auch einmal auf die Schulter klopfen dürfen.

Was uns fast noch mehr freut, ist der weite Abstand, den wir mit einem Score von 45,24 zum nächstplatzierten Blog, Astrodicticum Simplex, der einen Score von 16,76 erreicht hat, hergestellt haben. Ein Resultat der vielen Links, der Facebook-Likes, Tweets und externen Links auf ScienceFiles, die unsere Leser vergeben bzw. hergestellt haben.

Der sehr gute Score hat dazu geführt, dass wir im Gesamtranking aller deutschen Blogs auf Platz 34 geschossen sind und somit etwas geschafft haben, was noch kaum ein deutsches Wissenschaftsblog geschafft hat.

Top blog 2

EIn Grund, anzustoßen!

So, wir gehen jetzt trinken. Gratulationen werden aber gesammelt und im angetrunkenen Zustand gegen später freigeschaltet. Danke schon jetzt!

Thunderstruck: Vom Donner gerührt!

Wir sind vom Donner gerührt!

Thunderstruck, wie man bei uns in Angelsachsen sagt.

Thunderstruck vom Erfolg der ScienceFiles, für den wir uns an dieser Stelle bei den rund 1,1 Millionen Lesern, die ScienceFiles im Jahr 2014 gelesen haben, bedanken möchten.

Aber wir sind nicht die einzigen, die thunderstruck sind.

Genderisten sind auch thunderstruck, denn: plötzlich müssen sie Rede und Antwort stehen, sich dafür verantworten, dass sie das Geld der Steuerzahler verprassen. Wir haben ihnen, so richtig Feuer unterm Hintern gemacht – thunderstruck eben.

Aber nicht nur Genderisten – angebliche Wissenschaftler, die Unsinn veröffentlichen sind von der unintendierten Wirkung, die ihre Elaborate dann erzielen, wenn wir sie auf ScienceFiles zerlegen, thunderstruck. So etwas, so hat ein etwas angegrauter Kollege vor einiger Zeit gegenüber Dr. habil. Heike Diefenbach angegeben, so etwas sei ihm ja noch nie untergekommen.

Dann wird es Zeit, dass er und all die anderen, die bislang im stillen Kämmerchen vor sich hinwurschteln konnten, ohne dass sie mit Fragen nach dem Sinn, dem Nutzen des Gewurschtelten konfrontiert wurden, sich daran gewöhnen, dass ScienceFiles sich innerhalb von nicht einmal drei Jahren als ein – wie die Heinrich Böll Stiftung uns attestiert hat: Wissenschafts-Wächter etabliert hat.

Thunderstruck sind auch Ministeriale und die politischen Parteivasallen, die unter dem Namen von Friedrich Ebert oder Heinrich Böll Steuergelder zweckentfremden, um ideologische Kriege zu führen und Brunnen zu vergiften, denn sie sehen sich plötzlich damit konfrontiert, dass ihre geplanten Ideologie-Offensiven auf wissenschaftlichen Widerstand treffen, von uns auf ScienceFiles bloßgestellt werden.

Und thunderstruck sind all diejenigen, die wie Vivianve Reding es bislang gewohnt waren, ohne Probleme lügen zu können, denn die Journalisten, die selbst den letzten Brocken drucken, der ihnen hingeworfen wird, sind bislang nie auf die Idee gekommen, zu hinterfragen, was Ihnen da hingeworden wird. Seit dem Idiotentest für Journalisten ist das alles anders.

Wer es noch nicht bemerkt hat, wir feiern uns gerade selbst, im Rückblick auf das Jahr, das Erreichte und in der Vorschau auf das, was da noch kommen wird: Wir planen auch 2015 Leben in die Bude zu bringen und eine Spur der vom Donner Gerührten zu hinterlassen.

In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern von ScienceFiles
ein gutes Neues Jahr.

Bleiben Sie uns auch 2015 treu und freuen Sie sich auf alles, was in 2015 kommt – all das, was die Ge-Mainstreamten sich nicht einmal in ihren kühnsten Träumen zu denken getraut hätten:

Nie wieder mit dem falschen Fuß aufstehen! ScienceFiles machen es möglich

Nachdem ScienceFiles im letzten Jahr abgehoben haben, und wir kaum mehr in der Lage sind, die vielen eMails, Anfragen, Anregungen und Hinweise zu bearbeiten, geschweige denn, die Kommentare zu moderieren, und da wir überdies noch Unmengen Ideen haben, um ScienceFiles auszubauen, tragen wir uns mit dem Gedanken, die Überdehnung unserer Ressourcen dadurch zu beheben, dass wir weiteres Humankapital an ScienceFiles beteiligen bzw. Humankapital, das wir derzeit in anderen Projekten, wie z.B. dem Erstellen von Expertisen, Evaluationen und Gutachten, Serviceleistungen rund um empirische Datenerhebung oder für Reden und Vorträge, binden, freizukaufen.

Da man, wie gerade wieder gezeigt wurde, jedoch umso mehr finanzielle Ressourcen einsetzen muss, je besseres Humankapital man einwerben will (es nützt also nichts, eine Kinderkrippe einzurichten oder die Kantine grün zu streichen, wenn man kompetente und leistungsfähige Mitarbeiter einwerben will), weil also, in Deutsch, Geld notwendig ist, um unser Projekt zu erweitern bzw. uns aus anderen Projekten freizukaufen, die wir betreiben, um unseren Lebensunterhalt zu sichern, haben wir uns eine Reihe von Gedanken gemacht:

Werbung?

Nicht zu viel. Wir wollen unsere Leser nicht mit Werbung vollschütten. Das machen die öffentlich-rechtlichen Anstalten bereits. Obwohl, dort hebt es vermutlich die Qualität der Sendungen, aber bei uns wäre das nicht der Fall. Also: keine Werbung oder zumindest nicht zuviel

Gebühren für das Lesen von ScienceFiles?

ScienceFiles exklusiv für zahlende Leser? Nein. Das wollen wir nicht. Es ist schon schwierig genug, politisch unkorrekte, fundierte Analysen zu finden und mit Gebühren für die Nutzung von ScienceFiles würden wir dieses Problem noch amplifizieren (tolles Wort!).

Förderung von ScienceFiles durch Dritte z.B. Stiftungen?

Das ist eine andere Möglichkeit, die wir durchdacht haben, aber: erstens würde es die Unabhängigkeit von ScienceFiles gefährden, zweitens will uns partout niemand fördern. Seltsam!

Mentoren?

Mentoren sind ja allgegenwärtig und werden ständig gefordert, z.B. von Frau Matthies aus dem WZB. Aber wir hängen einem eher altmodischen Bild von Mentoren an, wir brauchen niemanden, der uns sozial weiterbilden, resilient machen oder Rechtsextremen-Immunität verschaffen will, wir brauchen jemanden, der uns für unser Hobby “ScienceFiles”, und das ist es was ScienceFiles derzeit für uns sind, ein Hobby, bezahlt. So ein richtiger Mentor, der keine Fragen stellt und die Summen anweist, die einem das Herz warm werden lassen. Ja. Auf diesen Mentor warten wir nun seit Jahren und: Fehlanzeige!

Was bleibt?

Wir haben uns dazu entschlossen, unseren Lesern etwas ganz Besonderes zu bieten. Eine Möglichkeit, uns zu unterstützen und dennoch nicht für ScienceFiles bezahlen zu müssen, eine Möglichkeit, jeden Tag an ScienceFiles zu denken, eine Möglichkeit, den Morgenmuffel in sich durch den Gedanken an ScienceFiles wirkungsvoll zu bekämpfen, eine Möglichkeit, ein Sammlerstück zu erwerben, das – wer weiß – in ein paar Jahren/Jahrzehnten/Jahrhunderten so richtig etwas wert ist (oder auch nicht), und eine Möglichkeit, täglich Widerstand gegen politisch Korrekte, Feinde von Demokratie und Offener Gesellschaft  und gegen all diejenigen zu leisten, die täglch versuchen, uns um den Verstand zu reden.

Und hier ist dieses Wunderwerk der ScienceFiles-Schmiede:

Tea with SF1

Zwei ScienceFiles-Mugs. Bisher sind diese formschönen Schöpfungen aus Steingut, die Spülmaschinen und Microwave sicher sind, eine Rarität. Aber nachdem wir uns nun seit gut vier Monaten von der Qualität der Mugs und ihrer positiven Wirkung überzeugt haben, haben wir uns entschlossen, diese Erlebnisqualität mit unseren Lesern zu teilen.

Wer also seinen Morgen mit ScienceFiles anfangen will, wer teilhaben will am Markenimage von ScienceFiles, als informiert, kritikfähig, denkfähig, innovativ und, was fällt uns noch ein: intelligent gelten will, wer deutlich machen will, dass er für Meinungsfreiheit, für Liberalität und gegen den Versuch steht, die Wissenschaft zu einem Tummelplatz der Ideologen verkommen zu lassen, der muss diese Mugs haben.

Die Mugs in ihren zwei Designs, sind der Migliederausweis der ScienceFiler.

Die Mitgliedschaft gibt es auf Lebenszeit, oder solange die Mug hält und zum Preis von 27,50 Euro, wobei Versand, Handling und Steuer im Preis enthalten ist.

Bestellungen bitte direkt an uns und über das Formular unten.
Zur Wahl stehen zwei Motive von ScienceFiles:

Motiv 1

Motiv 1

Motiv 2

Motiv 2

[…]

Nach Erhalt Ihrer Bestellung setzen wir uns mit Ihnen per eMail in Verbindung, um alles weitere zu vereinbaren.

Wahl zum Wissenschaftsblog und Unsinn des Jahres 2013

“Der Wissenschaftsblog des Jahres 2013 ist gewählt”, so ist eine eMail überschrieben, die uns vor ein paar Tagen in die Mailbox geflattert ist.

Wir bedanken uns bei all denen, die ScienceFiles unterstützt haben und uns ihre Stimme gegeben haben. Es hat leider nicht gereicht, um erster zu werden, aber, wir haben aus dem Stand und tatsächlich

PLATZ 2

belegt. Deshalb dürfen wir uns jetzt damit schmücken:

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Wer’s nicht erkennen kann, das ist der Wissenschafts-blog des Jahres 2013 in Silber.

Geschlagen geben mussten wir uns einem blog mit institutioneller Anbindung, nämlich Astrodicticum Simplex, hinter uns gelassen haben wir insgesamt 20 andere Wissenschaftsblogs, und entsprechend kann man nicht anders als stolz sein, angesichts der Tatsache, dass es ScienceFiles erst seit gut zwei Jahren gibt und angesichts der Tatsache, dass wir auf keine institutionelle Infrastruktur zurückgreifen können, sondern alles, vom ersten Buchstaben bis zum letzten Bild, vom Moderieren der Kommentare bis zum Recherchieren der Beiträge selbst machen.

Zufrieden sind wir dennoch nicht, denn wir sind nicht an erster Stelle.

Das hat aber auch etwas Gutes, denn es geht noch weiter nach oben.

Soweit zur Wahl zum Wissenschaftsblog des Jahres 2013.

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Nun zur Wahl zum Unsinn des Jahres 2013, zur Wahl, die wir veranstaltet haben.

158 Leser haben sich der Mühsal unterzogen, allen Unsinn, den wir zur Wahl gestellt haben, noch einmal zu lesen.

Und sie hat es wieder nicht geschafft, unsere Ingrid. Das zweite Jahr in Folge ist es ihr nicht gelungen, trotz aller Verweise darauf, was “wir” müssen und was für “uns” gut ist, sich als Unsinn des Jahres durchzusetzen. Nur 3% der abgegebenen Stimmen entfielen auf Ingrid Sehrbrock. Kein Wunder, dass sie für eine Frauenquote eintritt.

Auf den fünften Platz hat es Frank Wehrheim mit seinen Ausführungen zum Diebstahl an der Gemeinschaft geschafft. 6% der Wähler erkannten in ihm den Produzenten des größten Unsinns 2013. Wir lernen: Auch bei der Gemeinschaft ist nichts mehr zu holen.

Der vierte Platz geht an die Abblogger der Friedrich-Ebert-Stiftung, die sich an Sexismus und Rassismus berauschen. Der daraus entstehende Unsinn hat sich offensichtlich abgenutzt, nur 9% sahen darin den Unsinn des Jahres.

Auf das Treppchen haben es dagegen die Mitarbeiter im BMFSFJ geschafft, die in einer Art kollektivem Rauschzustand in Zahlen Dinge hinein oder aus Zahlen Dinge herauszulesen im Stande sind, der die Grenze zwischen Un- und Wahnsinn unscharf werden lässt. 14% der Leser sahen darin den Unsinn des Jahres.

Platz 2 geht an die SPD-Fraktion im Bundestag. Ihre Einsicht, dass die Altersarmut bei Künstlerinnen, die es vielleicht einmal geben wird, mit absoluter Sicherheit mit der Anzahl der von weiblichen Künstlern genutzen Atelierquadratmetern zusammenhängt, hat immerhin 19% der ScienceFiles-Leser, die sich an der Abstimmung beteiligt haben, davon überzeugt, dass es sich hierbei um den Unsinn des Jahres 2013 handeln muss.

Das lässt nur noch einen Aspiranten auf den Unsinn des Jahres übrig. Wir wollen die Gelegenheit nutzen, und ihm eine kleine Laudatio halten, d.h. nicht wir wollen sie halten, wir wollen sie halten lassen, von Otfried Preußler, und weil er durch vorzeitiges Ableben verhindert ist, lassen wir seine Kleine Hexe sprechen:

“Wie kamen die beiden Negerlein auf die verschneite Dorfstraße? Und seit wann gab es Türken und Indianer in dieser Gegend? Türken mit roten Mützen und weiten Pluderhosen – und Indianer, die greulich bemalte Gesichter hatten und lange Speere über den Köpfen schwangen?
“Sie werden vom Zirkus sein”, meinte der Rabe Abraxas.
Aber die beiden Negerlein waren nicht vom Zirkus, und ebensowenig die Türken und Indianer. Auch die kleinen Chinesinnen und der Menschenfresser, die Eskimofrauen, der Wüstenscheich und der Hottentottenhäuptling stammten nicht aus der Schaubude. Nein, es war Fastnacht im Dorf. Und weil Fastnacht war, hatten die Kinder am Nachmittag schulfrei bekommen und tollten verkleidet über den Dorfplatz.
Die kleinen Türken warfen Papierschlangen. Der Hottentottenhäuptling brüllte: ‘Uaaah! Uaaah!” Der Menschenfresser schrie “Hungärrr! Hungärrr! Wer will sich fressen lassen?” Die Chinesenmädchen kreischten auf chinesisch, die Eskimofrauen quietschten in der Eskimosprache, und die Cowboys schossen mit Stöpselpistolen in die Luft. Der Schornsteinfeger schwenkte seinen Pappzylinder, der Kasperl haute dem Wüstenscheich mit der Pritsche eins auf den Turban, und der Räuberhauptmann Jaromir schnitt so grimmige Gesichter, dass ihm der angeklebte Schnurrbart nicht halten wollte und immer wieder herunterfiel” (Die Kleine Hexe, Seite 86-87).

Dies ist der Abschnitt, der die Begriffe enthält, über die die Tochter von Mekonnen Meshgena angeblich gestolpert ist, über die sie erschreckt war, als sie von Papa Meshgena vorgelesen wurden. Deshalb hat sich der Papa, der bei der Heinrich Böll Stiftungfür Diversität zuständig ist, aufgemacht, um die Diversität aus der Kleinen Hexe zu verbannen und den Verlag, der die Kleine Hexe verlegt, dazu zu bewegen, die Begriffe Negerlein, Chinesenmädchen und Türken zu streichen.

Der Wüstenscheich ist der Säuberungsaktion scheinbar ebenso entgangen wie der Hottentottenhäuptling und der Räuberhauptmann mit dem einschlägig vorbestraften Vornamen.

49% der ScienceFiles-Leser, die sich an der Wahl beteilgt haben, waren der Ansicht, die Säuberungsaktion von Mekonnen Mesghena sei der Unsinn des Jahres, und wir können uns dem nur anschließen.

P.S. Wir besitzen übrigens ein unzensiertes Exemplar der Kleine Hexe! Gebote werden ab sofort angenommen!

Unkorrektes zum Jahresausklang

Damit der letzte Beitrag nicht als letzter Beitrag des Jahres 2013 stehen bleibt und damit der Ausklang des Jahres ein unharmonischer ist, haben wir in unsere Schatztruhe gegriffen und ein paar Beispiele herausgesucht, die Mut machen, die Hoffnung geben und die aus einem Bereich stammen, in dem man den Widerstand gegen politisch Korrektes gar nicht vermutet hätte.

Viel Spaß damit!

Der erste politisch völlig unkorrekte Beitrag stammt von VW. Der Beitrag ist schon etwas älter, Wenn ich mich richtig entsinne, stammt er aus dem Jahre 2007 , und er spielt mit Stereotypen. Wie nicht anders zu erwarten, hat er das Missfallen der Wächter über den Rassismus erregt, was nur zeigt: Er ist gut gemacht, gut gemacht, um für VW zu werben, und zwar auf Grundlage einer soziologischen Studie, die nicht nur so manchem Reihenhausbesitzer nicht gefallen haben wird.

[…]

Der zweite Beitrag ist unser absoluter Favorit, wenn es um gute Werbung geht, aber nicht nur da… Wie auch immer, Greene King haben ein Juwel unter Werbespots geschaffen und wenn man im Vereinigten Königreich lebt und weiß, wie die hiesige Haltung gegenüber Radfahrern ist, die enge Straße noch enger machen, dann erhält der Spot, der ebenfalls kontrovers diskutiert wurde und somit erfolgreich war, eine besondere Note, und man kann nur zustimmen: Man “would’nt say no to another… “.

Und es ist so herrlich politisch unkorrekt:

[…]

Und damit sind wir bei den Vorsätzen für das Neue Jahr. Nach dem Erfolg unseres Aufrufs zu politisch unkorrekten Vorsätze für das Jahr 2012 wollen wir dieses Jahr keine unkorrekten, sondern konkrete Vorsätze für das Neue Jahr vorschlagen, d.h. wir lassen sie vorschlagen, von alten Herren, die im Moment einen zweiten Frühling erleben. Alte Herren, die sich Twisted Sister (Nein, das ist keine feministische Mädchenband!) nennen und wie wir auch der Meinung sind: We,re not gonna take it any more!

[…]

Allen Lesern, die uns über das letzte Jahr die Treue gehalten, ein herzliches Dankeschön und: Auf ein aktives, einfallreiches, phantasievolles, resilientes, innovatives, gesundes, kritisches, engagiertes, couragiertes, motiviertes, ungehemmtes, und, sie wissen schon, ein gutes Neues Jahr eben!

Wahl zum Wissenschaftsblog des Jahres 2013

Wir sind nominiert!

Bis eben wussten wir das auch nicht, aber eben kam ein Tweet über Twitter und ein Link, der es uns gezeigt hat: Wir sind nominiert für die Wahl zum Wissenschaftsblog des Jahres 2013.

logo_wissenschaftsblog2013_3d_gold_kleinDas muss man erst einmal verdauen. Und wenn dann die Träume von Geld und noch mehr Geld verpufft sind, weil der Preis nicht dotiert ist, dann bleiben Ruhm und Ehre (wie beim Olympischen Eid) und das Prestige, das mit der Auszeichnung “Wissenschaftsblog des Jahres 2013″ einhergeht. Wer will schon einen Pulitzer- oder einen Preis des deutschen Buchhandels, wenn er Wissenschaftsblog des Jahres werden kann? Und das wollen wir natürlich werden (Ehrgeiz und Ambition kommen also zu Ruhm und Ehre…).

Deshalb bitten wir alle unsere Leser UNS zu wählen. Nicht aus Altruismus, nein, aus Eigennutz, denn wäre es nicht schön, Leser und Kommentator zu sein, der von sich sagen kann, ich kommentiere im Wissenschaftsblog des Jahres?

Eben! Also los und wählen: Kritische Wissenschaft – critical science.

Denn wir erfüllen alle Kriterien, die an den Wissenschaftsblog des Jahres angelegt werden:

  • Wir haben Themen, die über die Interessen von Spezialisten hinausgehen, ja, wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Fachsprache von Wissenschaftlern zu hinterfragen und in Normalsprache zu transferieren, mit zum Teil dem Ergebnis, dass der Fachstatus der Spezialisten sich in ihrem Geschwall aufgelöst hat.
  • Wir haben fundierte Inhalte, die immer aktuell aufbereitet sind, schon weil die meisten Forschungsergebnisse, die wir hier besprechen, brandneu sind.

Kurz: Wir erfüllen alle Kriterien zum Wissenschaftsblog des Jahres 2013, es bedarf nun nur noch der nachträglichen Bestätigung, es ist wie bei der EU-Kommission, die EU-Kommission ist inhärent demokratisch und lässt sich das regelmäßig durch Abstimmungen in Landesparlamenten bestätigen.

Also nochmals: Bitte Kritische Wissenschaft – critical science wählen gehen!

ScienceFiles-News: Kilian Krumm zu öffentlicher Stellungnahme aufgefordert

Kilian Krumm hat uns nicht nur das Material geliefert, aus dem der Unsinn der Woche ist, er hat uns auch gleich und öffentlich und unter Anwendung einer Vielzahl von logischen Fehlschlüssen als “delegitimiert” erklärt.

Dr. habil. Heike Diefenbach hat dies zum Anlass genommen, sich per eMail an Kilian Krumm zu wenden und ihn aufzufordern, Stellung zu dieser vollmundigen Behauptungen zu nehmen.

Sehr geehrter Herr Krumm,

ScienceFiles.Logo.short.newvon verschiedenen Personen wurde mir zugetragen, dass Sie sich in einer Diskussion auf facebook, in der es um meinen Artikel auf sciencefiles über die Notwendigkeit von Gender-Professuren geht oder doch gehen sollte, vor einigen Tagen in überaus despektierlicher und arroganter Art und Weise über mich und über Herrn Michael Klein geäußert haben.

Was Ihre sachbezogene Kompetenz und Ihre Argumentationsfähigkeiten betrifft, so spricht Ihre Einlassung, die sich durch eine Aneinanderreihung von logischen Fehlargumentationen (argumentum ad hominem, argumentum ad populum …) auszeichnet, zweifellos für sich selbst, so dass ich hierauf nicht weiter eingehen muss oder möchte.

Was mir allerdings persönlich inakzeptabel erscheint, ist Ihre Äußerung, Herr Klein und ich seien, wenn auch nur nach Ihrem gusto, „delegitimiert“. Ich will Ihnen zugute halten, dass Sie nicht wissen, was Sie sagen, möchte mich hierüber aber versichern, damit ich und ggf. mein Anwalt Ihre Äußerungen angemessen würdigen kann/können. Daher meine  Frage:

Habe ich Sie richtig verstanden, dass Sie mich – und übrigens auch Herrn Klein – als Mensch von meinem Status als Menschsein oder meinen Grundrechten  „delegitimiert“ sehen, weil ich vor dem Hintergrund meiner Kompetenz als Bildungsforscherin in einer bildungspolitischen Sachfrage eine Auffassung vertrete, die Sie Ihrerseits – in Abwesenheit irgendeiner sachbezogenen Kompetenz und ohne Angabe von Gründen – ablehnen?

Falls nein, wäre es sehr empfehlenswert, wenn Sie dies öffentlich richtig stellen und begründen würden, was genau Sie mit Ihrem Urteil über den Wert meiner Person gemeint haben und sich entschuldigen würden.

Falls ja, bitte ich Sie, mir dies zu bestätigen und so auszuführen, dass verständlich wird, welches Menschenbild Ihrem Urteil zugrunde liegt, und deutlich wird, inwieweit Ihr Gedankengut tatsächlich die Nähe zu faschistoiden „Untermenschen“-Phantasien aufweist, die Ihre Einlassung suggeriert. Beides ist nicht nur für mich persönlich und meine Entscheidung darüber, als was genau Ihr öffentlich geäußertes Urteil über mich wohl zu gelten habe, wichtig, sondern sicherlich auch für eine breite Öffentlichkeit sehr interessant, und mit Iher Antwort auf meine Frage haben Sie die Gelegenheit, das Bild, das Sie in der Öffentlichkeit abgeben, zu vertiefen oder zu korrigieren.

Dementsprechend werde ich meine Nachricht an Sie auf dem in Deutschland führenden Wissenschaftsblog „ScienceFiles“ veröffentlichen.

In Erwartung einer baldigen Aufklärung dieser Angelegenheit verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen,

Heike Diefenbach

Welsh Impressions

Weil wir gerade einen Regenbogen von unserem Fenster aus sehen, haben wir so bei uns gedacht, teilen wir doch ein paar Waliser Impressionen mit unseren Lesern:

Home of ScienceFiles2

©Heike Diefenbach, 2013

Nicht einfach Impressionen, nein – wie es sich für ein Wissenschaftsblog gehört: typologisierte Impressionen, solche vom Morgen

Home of ScienceFiles5

©Heike Diefenbach, 2013

Home of ScienceFiles7

©Heike Diefenbach, 2013

Home of ScienceFiles8

©Heike Diefenbach, 2013

und solche vom Abend.

Home of ScienceFiles

©Heike Diefenbach, 2013

Und der Stimmung entsprechend ein bisschen Dylan Thomas zum Schluss:

PROLOGUE

This day winding down now
At God speeded summer’s end
In the torrent salmon sun,
In my seashaken house
On a breakneck of rocks
Tangled with chirrup and fruit,
Froth, flute, fin, and quill
At a wood’s dancing hoof,
By scummed, starfish sands
With their fishwife cross
Gulls, pipers, cockles, and snails,
Out there, crow black, men
Tackled with clouds, who kneel
To the sunset nets,
Geese nearly in heaven, boys
Stabbing, and herons, and shells
That speak seven seas,
Eternal waters away
From the cities of nine
Days’ night whose towers will catch
In the religious wind
Like stalks of tall, dry straw,
At poor peace I sing
To you strangers (though song
Is a burning and crested act,
The fire of birds in
The world’s turning wood,
For my swan, splay sounds),
Out of these seathumbed leaves
That will fly and fall
Like leaves of trees and as soon
Crumble and undie
Into the dogdayed night.
Seaward the salmon, sucked sun slips,
And the dumb swans drub blue
My dabbed bay’s dusk, as I hack
This rumpus of shapes
For you to know
How I, a spining man,
Glory also this star, bird
Roared, sea born, man torn, blood blest.
Hark: I trumpet the place,
From fish to jumping hill! Look:
I build my bellowing ark
To the best of my love
As the flood begins,
Out of the fountainhead
Of fear, rage read, manalive,
Molten and mountainous to stream
Over the wound asleep
Sheep white hollow farms
To Wales in my arms.
Hoo, there, in castle keep,
You king singsong owls, who moonbeam
The flickering runs and dive
The dingle furred deer dead!
Huloo, on plumbed bryns,
O my ruffled ring dove
in the hooting, nearly dark
With Welsh and reverent rook,
Coo rooning the woods’ praise,
who moons her blue notes from her nest
Down to the curlew herd!
Ho, hullaballoing clan
Agape, with woe
In your beaks, on the gabbing capes!
Heigh, on horseback hill, jack
Whisking hare! who
Hears, there, this fox light, my flood ship’s
Clangour as I hew and smite
(A clash of anvils for my
Hubbub and fiddle, this tune
On a toungued puffball)
But animals thick as theives
On God’s rough tumbling grounds
(Hail to His beasthood!).
Beasts who sleep good and thin,
Hist, in hogback woods! The haystacked
Hollow farms in a throng
Of waters cluck and cling,
And barnroofs cockcrow war!
O kingdom of neighbors finned
Felled and quilled, flash to my patch
Work ark and the moonshine
Drinking Noah of the bay,
With pelt, and scale, and fleece:
Only the drowned deep bells
Of sheep and churches noise
Poor peace as the sun sets
And dark shoals every holy field.
We will ride out alone then,
Under the stars of Wales,
Cry, multitudes of arks! Across
The water lidded lands,
Manned with their loves they’ll move
Like wooden islands, hill to hill.
Hulloo, my prowed dove with a flute!
Ahoy, old, sea-legged fox,
Tom tit and Dai mouse!
My ark sings in the sun
At God speeded summer’s end
And the flood flowers now.

Wahl-Nachbetrachtung I: Die Akkuratheit unseres ScienceFiles-Fuzzy-Wahlprognostik-Tool

Das vorläufige amtliche Endergebnis der Bundestagswahl 2013 steht fest. Für Liberale und Freiheitsliebende gibt es keinen Grund zur Freude und noch weniger Grund zum Optimismus – doch dazu in einem gesonderten Post.

Dieser Post ist der Freude über die Validität und Genauigkeit unseres ScienceFiles-Fuzzy-Prognostik-Tools gewidmet: Denn die Akkuratheit unserer Wahlprognose ist etwas, worauf wir stolz sind und worüber wir uns freuen.

Unsere Wahlprognose basiert anders als die Wahlprognosen, die man bei ARD oder ZDF kurz nach 18:00 Uhr gestern bewundern konnte, nicht auf so genannten “Exit-Poll-Befragungen”, bei denen in der Regel 5.000 Wähler in ausgewählten Wahlkreisen befragt wurden, was sie gerade gewählt haben, sondern auf 1274 Stimmen, die die Leser von ScienceFiles bis Mitternacht des Freitags vor der Wahl abgeben konnten. Entsprechend vergleichen wir unsere Wahlprognose mit dem letzten “repräsentativen” Wahltrend, den Infratest Dimap für die ARD durchgeführt hat. Die folgende Abbildung stellt unsere Wahlprognose dem letzten vermeintlich repräsentativen Wahltrend der ARD gegenüber.

Bundestagswahl-2013-Vorhersageguete

Wie man dem Vergleich entnehmen kann (letzter Balken), ist unsere Prognose akkurater als der letzte vermeintlich repräsentative Trend, den die ARD veröffentlicht hat. Im Wesentlichen hatten wir Probleme, das gute Ergebnis von CDU/CSU vorherzusagen und lagen bei der Linken zu tief, während man beim ARD Wahltrend eine deutliche Linksschiefe erkennen kann, die sich in zu hohen Werten für Linke und SPD niederschlägt und in zu geringen Werten für kleine, neue Parteien.

Wir sind auf unser besseres Abschneiden aus einer Reihe von Gründen stolz:

  • Unsere Wahlprognose basiert im Gegensatz zum ARD Wahltrend auf keinerlei behaupteter Repräsentativität und entsprechend umfangreichen Datenmanipulationen (Gewichtung), sondern auf einem eigens gebauten Entscheidungsmodell, unserem ScienceFiles-Fuzzy-Wahlprognostik-Tool.
  • Unsere Wahlprognose hat im Gegensatz zum ARD Wahltrend nicht hundert Tausende von Euro gekostet, sondern im Wesentlichen nur unsere Zeit.
  • Unsere Wahlprognose ist akkurater obwohl wir nicht über die vielen Vergleichsdaten aus früheren Umfragen verfügen, auf die z.B. Infratest Dimap zurückgreifen kann.

Man könnte demnach das ganze Brimborium der Meinungsforschungsinstitute und vor allem sehr viel Geld einsparen, wenn man das wollte (z.B. bei der gebührenfinanzierten ARD).

Und nicht nur deshalb sind wir stolz auf unsere Wahlprognose und unser ScienceFiles-Fuzzy-Prognose-Tool.