ScienceFiles liegt im Trend (ist “in”).

Wir erleben derzeit ein Wachstum, das wir als wir uns das letzte Mal über das Wachstum von ScienceFiles verwundert die Augen gerieben haben, nicht für möglich gehalten hätten.

sciencefilesBis zum heutigen Tag haben im Jahr 2015 566.879 Leser einen Beitrag von ScienceFiles gelesen. Somit hatten wir, verglichen mit den ersten vier Monaten des Jahres 2014 (also inklusive des kompletten Aprils 2014) bis jetzt 75% mehr Leser als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres.

Für uns sind das Superlative, wenn man bedenkt, dass ScienceFiles nach wie vor das Hobby von wenigen Wissenschaftlern ist, das nach wie vor nebenbei betrieben wird.

Bei einzelnen Beiträgen rechnen wir nur noch im Bereich von 10.000 Lesern. Die Direktzugriffe, die nur einen Teil der Leser eines Artikels anzeigen, werden für 2015 von den folgenden Artikeln angeführt:

  1. Mannheim umbenennen: 10.850 direkte Zugriffe
  2. Lügenpresse – oder: Ist die gezielte Manipulation von Medienrezipienten erlaubt?: 9.232 direkte Zugriffe
  3. Einsichten in die Genderforschung: Da tun sich Abgründe auf: 8.950 direkte Zugriffe

Unsere Texte haben im Jahr 2015 477.107 Leser aus Deutschland, 23.385 Leser aus Österreich, 16.634 Leser aus der Schweiz und 12.666 Leser aus den Vereinigten Staaten gefunden. 6.017 Leser kommen aus der EU und hier rätseln wir im Moment noch, um wen es sich handelt (wie groß ist eigentlich die EU-Kommission?).

Auch die Resonanz auf unseren Beitrag: “Spenden für kritische Wissenschaftler” hat uns überrascht, und es freut uns festzustellen, dass dieses Blog durch die Spenden in technischer Hinsicht (Zugang, Ausstattung und WordPress-Kosten) für mindestens ein weiteres Jahr nicht von uns finanziert werden muss.

Wir bedanken uns bei allen Spender recht herzlich für ihre Unterstützung.

Aber wir wollen natürlich prospektive Spender nicht davon abhalten, sich in die Reihe derer einzureihen, die ScienceFiles unterstützen.

Schließlich haben wir zwischenzeitlich ein Problem mit einem Formular behoben, das ins Nichts geführt hat.

Wer in den letzten vier Monaten Mitglied von ScienceFiles werden wollte und eine entsprechende ScienceFiles-Mug bestellt hat, ist leider auf eisiges Schweigen getroffen. Das lag nicht an uns, sondern daran, dass der Inhaber der Mailadresse, an die WordPress aus bislang nicht geklärten Gründen, die eMails urplötzlich geschickt hat, von sich behauptet hat, dass es ihn nicht gebe, weshalb sie im Off verschwunden sind. Bei allen enttäuschten ScienceFiles-Club-Mitgliedern in spe, wollen wir uns hiermit entschuldigen.

Aber jetzt funktioniert alles wieder!

Wer also Mitglied im ScienceFiles-Club werden will: Jetzt gilt’s bzw. jetzt geht’s.

Offensichtlich ist ScienceFiles in, trendy und en vogue und davon abgesehen der Beweis dafür, dass man Wissenschaft auch so darbieten kann, dass sie nachgefragt wird.

Vielen Dank an alle Leser und Unterstützer und um den gerade wieder um ein Jahr gealterten Helmut Kohl zu zitieren, rufen wir uns und natürlich Euch allen, die ScienceFiles zu dem Erfolg gemacht haben, der es nun ist, ein “Weiter so!” zu.

Join the Anti-Genderism-Movement

Join the ScienceFiles-Movement

Am Ende werden wir noch ein Movement, ein ScienceFiles-Movement.

Schließlich wollen wir die Gelegenheit nutzen, um uns bei all denen zu bedanken, die uns kontinuierlich und in ständig wachsender Zahl mit Hinweisen und Interessantem versorgen. Sie nehmen uns viel Recherchearbeit ab, auch wenn wir dafür mehr Lesearbeit, eMail-Lesearbeit haben …

Spenden für Kritische Wissenschaftler

Wir geben zu, es hat uns gewurmt.

Support DISSDass sich, sagen wir als verträglichsten Näherungswert, zu dem wir uns durchringen können, dass sich Langweiler, wie die vom Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) als “critical researchers” bezeichnen, vermutlich weil sie denken, “critical” beziehe sich auf die Kritische Schule, jene Frankfurter Schule, die Jürgen Habermas zu Grunde gerichtet hat, jedenfalls im Hinblick auf ihren kritischen Gehalt, dass also diese Langweiler von sich behaupten, sie seien, das muss man sich einmal vorstellen, sie seien “critical researchers”, kritische Forscher, wenn man sich das vergegenwärtigt, angesichts der Arbeiten aus dem DISS, dann schlägt das dem Fass den Boden aus.

Vermeintliche kritische Wissenschaftler, die sich nicht trauen, den Mund gegen den Mainstream aufzumachen; vermeintliche kritische Wissenschaftler, die nichts anderes können, als Bewertungen des (verbalen) Verhaltens anderer abzugeben; vermeintliche kritische Wissenschaftler, die denken, kritisch sei man deshalb, weil man sich mit Ideen, die man nicht gut findet und die man der Einfachheit halber anderen unterschiebt, dadurch auseinandersetzt, dass man sie für schlecht, nicht tolerabel oder verwerflich erklärt; vermeintliche kritische Wissenschaftler, die in ihrem Leben noch nie auf eine Idee gekommen sind, die nicht schon mindestens 10000 andere vor ihnen hatten: Die Mitglieder von DISS aus Duisburg, sie wollen sich wohl über kritische Wissenschaftler lustig machen.

Und dann wollen Sie noch, dass man für die von ihnen produzierte Langeweile, die Ideen, die ihnen nicht kommen und den Mainstream-Unsinn, den sie verbreiten, spendet, denn, so jammern sie, sie werden nur aus Drittmitteln finanziert.

Ungeheuerlich.

ScienceFiles wird nicht aus Drittmitteln finanziert. ScienceFiles wird gar nicht finanziert. ScienceFiles ist ein Hobby von Wissenschaftlern, von kritischen Wissenschaftlern, wie jeder hier nachlesen kann, von richtigen, nicht von eingebildeten kritischen Wissenschaftlern.

Jedoch: Wir leben in einer zumindest dem Wort nach (und das Wort wird ja Tat, wie die DISSen behaupten), freien Gesellschaft. Deshalb können wir niemanden daran hindern, sein Geld aus dem Fenster zu werfen und den Duisburger Langeweilern, die sich als “kritische Forscher” geben, in den Rachen.

Aber: Wir können eine Alternative bieten.

Uns!

SciencefilesUns, die wirklich kritischen Wissenschaftler, die in rund 1.200 Beiträgen auf ScienceFiles gezeigt haben, was kritische Wissenschaft ist und worin sie sich vom Mainstream unterscheidet. Nicht nur das: wir haben mit unserem Grundsatzprogramm die Kriterien festgeschrieben, die kritische Wissenschaft auszeichnen, unseren eigenen Standard die DIN SF2012 geschaffen. DIN SF2012 bezieht sich auf die Methoden, die Wissenschaft im Allgemeinen und kritische Wissenschaft im Besonderen erst möglich machen. DIN SF2012 stellt einen Standard des wissenschaftlichen Arbeitens, einen formalen, keinen inhaltlichen Standard bereit. Auf Basis von DIN SF2012 ist es möglich, sich über reale und relevante Dinge auszutauschen, auch wenn man unterschiedicher Meinung ist, denn DIN SF2012 gewährleistet z.B. dass der empirische Gehalt von Argumenten bestimmt wird. Er schafft somit eine Basis des informierten Austauschs, eine Basis, die die angeblich kritischen Wissenschaftler z.B. aus dem DISS dadurch unmöglich machen, dass sie ihre Bewertung an die Welt herantragen, alle vor den Kopf stoßen, die ihre Bewertung nicht teilen, sie zu Paria erklären, zu Rassisten und sonstigen Bösen, mit denen man nicht spricht.

Und deshalb können nicht irgendwelche Langweiler kommen, und von sich behaupten, sie seien kritisch und dies mit der klaren Absicht, sich dadurch einen finanziellen Vorteil zu verschaffen.

In der Vergangenheit haben uns einige Spenden erreicht, mit denen die Spender unsere Arbeit unterstützt haben. Bei all den Spendern der Vergangenheit wollen wir uns hiermit nochmals bedanken.

Und auf dieser Grundlage träumen wir jetzt einmal von neuen Ufern.

Kritische Wissenschaft gibt es nur bei ScienceFiles. Wer also kritische Wissenschaft mit seiner Spende unterstützen will, der sollte sich an das Original halten und nicht Institutionen zweifelhafter mimetischer Qualität finanzieren.

Lasst uns also von neuen Ufern träumen.

Wie wäre es,

– wenn wir uns über Spenden finanzieren würden?

– wenn ScienceFiles nicht das Hobby von Wissenschaftlern wäre, die ihren Lebensunterhalt am freien Markt verdienen und nicht im institutionellen Schutzraum, wo Nichtstun ebensowenig bestraft wird, wie etwas zu tun?

– wenn ScienceFIles eine durchfinanzierte Quelle kritischer Texte wäre, wir uns quasi hauptberuflich mit dem, was die institutionelle Wissenschaft so produziert, dem, was Medien als wissenschaftlich ausgeben und manch anderem befassen würden?

Wir können uns die blassen Gesichter vieler institutioneller Wissenschaftler, die lieber unerkannt und ohne Feedback auf ScienceFiles bleiben wollen, lebhaft vorstellen.

Wir können uns den Horror auf den Gesichtern der öffentlich-rechtlichen Nachrichten-Manipulateure gut vorstellen.

Und all der Schrecken bei den Legitimationsabsolventen, die für z.B. die politischen Vereine der Parteien die schmutzige Arbeit der Diskreditierung gesellschaftlicher Gruppen per pseudo-Expertise erledigen – einfach vorzüglich.

Ja, derart neue Ufer, Sie würden die institutionelle Wissenschaft und nicht nur sie aufmischen. Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn das Wissenschaftsblog Nr. 1 in Deutschland, das derzeit nebenbei betrieben wird, nicht nebenbei, sondern mit voller Arbeitskraft betrieben würde.

Wirklich nicht auszudenken.

Und auch nicht wahrscheinlich.

Oder doch?

Wir wissen es nicht. Bis zum Beweis des Gegenteils bleiben wir entsprechend der kritischen Rationalisten, die wir sind, der Realität verhaftet, wie sie sich im Moment darstellt, der Realität, in der ScienceFiles unser Hobby ist, das wir neben unserem Beruf betreiben.

Wer daran mitarbeiten will, uns das Gegenteil zu beweisen, der kann dies durch eine Spende hier (PAYPAL) tun (Wer mit Paypal ein Problem hat, der möge sich bei uns melden).

Denn: Es gibt nur bei ScienceFiles kritische Wissenschaftler, die auch den Mund aufmachen.

Der doppelte Korbmann: Von Wissenschaftlern und Ideologen

Jedes Jahr um die Weihnachtszeit wiederholt sich ein Vorgang. Ein bis dato weitgehend unbedeutendes Blog mit dem Namen “Wissenschaft kommuniziert” schießt in den Rankings plötzlich nach oben, um dann, im Verlauf von Januar bis November, wieder in Unbedeutendheit zu versinken. Eike blogDie Ursache dafür ist ein Marketing-Trick, den sich Reiner Korbmann, seit 35 Jahren, wie er sagt, auf der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kommunikation tätig, ausgedacht hat: Die Wahl zum Wissenschaftsblog des Jahres. Die Rechnung, auf die wir auch schon reingefallen sind, ist einfach: Nominiert werden u.a. die zehn Blogs in der Kategorie “Wissenschaft und Forschung”, die den meisten Publikumsverkehr haben. Die Nominierung, so das Kalkül, wird Legionen von Lesern dieser Blogs auf den Korbmann Blog leiten und dem Büro der Wissenschafts- und Technikkommunikation der Science&Media, die Korbmann repräsentiert, publicity und wer weiß, Kunden verschaffen. Ein Trick aus dem Lehrbuch des Marketing, der jedoch Probleme mit sich bringt, Probleme, die man als Anpassungskosten und Versicherungskosten bezeichnen könnte, sind doch unter den meistgelesenen Blogs in der Kategorie “Wissenschaft und Forschung” eine Reihe von non-mainstream und nicht politisch-korrekte Blogs. Das wird dann zum Problem, wenn man – wie Korbmann – zum Mainstream gehören will, wenn man Angst davor hat, einen Gedanken jenseits des Mainstream zu formulieren, und wenn einem die Haare zu Berge stehen bei dem Gedanken, man könne mit etwas in Verbindung gebracht werden, was politisch nicht korrekt ist. Wie soll man als Science&Media Aufträge von öffentlichen Institutionen bekommen, wenn man im Verdacht steht, politisch nicht korrekt zu sein, wenn eine Beauftragung die Gefahr mit sich bringt, abweichende und die eigene Engstirnigkeit gefährdende Ideen geliefert zu bekommen. ScienceSceptialblogDiese Probleme waren Korbmann, als er seine Marketing Idee hatte, offensichtlich nicht bekannt. Sie haben ihn mittlerweile eingeholt, in Form von “Diskussionen”, wie er sagt, “vor und hinter den Kulissen”. Und aus dem, was vor und hinter den Kulissen geschehen ist, hat Korbmann, wie er sagt, gelernt. Auch wenn wir es begrüßen, dass auch Korbmann lernen kann, so muss einschränkend doch angefügt werden, dass vermeintliches Lernen, das durch Druck, der hinter den Kulissen ausgeübt wird (Korbmann, wie viele Mittelschichtler, merkt in dem Bemühen, wichtig zu erscheinen, nicht, was er schreibt), geschieht, eher nichts wert ist, denn es ist kein Lernen, es ist Anpassung an den entsprechenden Druck, und es ist ein Mittel der Versicherung: Korbmann versichert: Es besteht bei mir keine Gefahr. Ich habe keine Idee jenseits des Mainstream. Ich werde auch in Zukunft keine Idee (jenseits des Mainstream) haben. Es ist diese Versicherung, die Korbmann jetzt, wie er wohl sagen würde: kommuniziert, für alle potentiellen Auftraggeber. Und damit diese Versicherung nicht danach aussieht, als habe er sich Druck gebeugt, als sei er ein Wendehals oder ein Fähnchen im Wind, deshalb gibt es einen langen Post drumrum, in dem Unsinn wie: “Gesellschaft braucht Wissenschaft und Wissenschaft braucht Gesellschaft” steht. Das ist deshalb Unsinn, weil Wissenschaft Teil der Gesellschaft ist und nicht von dieser getrennt – oder zum besseren Verständnis für Reiner Korbmann: Wissenschaft ist Gesellschaft. Umrankt wird dieser Unsinn von einer wichtigtuerischen Selbstbeweihräucherung, die in erhabener Leerformel daher kommt und wie so oft, wenn geschrieben wird, ohne zu denken, in ordinären Widersprüchen endet. Hier eine kleine Passage, die unsere Leser angeht, und die wir Ihnen nicht ersparen wollen:

“Sogar ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland ist der Meinung: „Die Menschen vertrauen zu sehr der Wissenschaft und nicht genug ihren Gefühlen und dem Glauben.“ Mindestens ein Drittel also ist Wissenschafts-skeptisch! In einer Demokratie eine gehörige Minderheit. Soll Wissenschaft an diesen Menschen vorbei gehen? Das wäre ein großer Fehler. Grenzwissenschaft blogDenn wenn Wissenschaftskommunikation die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft darstellt, dann muss sie eine so große Minderheit im Auge haben. Was aber wissen wir über diese Menschen? Ich denke, herzlich wenig, und da will ich mich persönlich gar nicht ausnehmen. Nur vielleicht so viel: Es sind wahrscheinlich nicht die Leser von „bild der wissenschaft“, wohl kaum die regelmäßigen Besucher der Wissenschaftsseiten und Wissenschaftsjournale, die Betrachter von Wissenschaftssendungen im Fernsehen oder der Wissenschaftsnachrichten im Internet, ob „Spiegel online“ oder in den „Helmholtz-Blogs“. Diese Menschen holen sich ihre Informationen und Interpretationen in Medien und auf Blogs im Esoterischen, Pseudowissenschaftlichen, Ideologischen, Anonymen, Skeptischen, voreingenommen Antiwissenschaftlichem wie „Grenzwissenschaft-aktuell“, „EIKE“, „Kalte Sonne“, „Kritische Wissenschaft“ oder „Science Skeptical“. Diese Medien existieren und haben großen Zuspruch – die große Zahl Wissenschafts-skeptischer Bürger, die etwa im Wissenschaftsbarometer aufscheint, ist keineswegs nur eine statistische Größe, die man übersehen könnte. Das war die erste Lehre, die ich aus den Wahlen des „Wissenschafts-Blogs des Jahres“ gezogen habe.

Korbmann hat also ein Problem ausgemacht, das darin besteht, dass sich ein Drittel der Befragten in einer Umfrage bei seinen Gefühlen besser aufgehoben fühlt, als bei der exakten Wissenschaft, Menschen wie z.B. Korbmann, der im nächsten Satz eingesteht, über diese Menschen nicht viel zu wissen, “herzlich wenig” wisse er über diese Menschen, aber er weiß doch ganz genau, dass diese Menschen “wahrscheinlich” nicht “Bild der Wissenschaft”, “Spiegel” oder “Helmholtz-Blogs” lesen. Damit wissen wir zumindest, wer die Guten in der Welt des Herrn Korbmann sind. Die Gefühlsabhängigen, also Menschen wie Korbmann, die herzlich wenig wissen, sie holen sich ihre Informationen und Interpretationen im “Esoterischen, Pseudowissenschaftlichen, Ideologischen, Anonymen, Skeptischen, voreingenommen Antiwissenschaftlichem wie „Grenzwissenschaft-aktuell“, „EIKE“, „Kalte Sonne“, „Kritische Wissenschaft“ oder „Science Skeptical“. kalte Sonne blogUnd jetzt kommt der einzige Satz, der wirklich der Empirie entsprungen ist: “Diese Medien existieren und haben großen Zuspruch”. Dank Reiner Korbmann wissen wir jetzt, dass es uns gibt und dass wir großen Zuspruch haben. Nun erklärt man uns nicht ungestraft zu einem “esoterischen, pseudowissenschaftlichen, ideologischen, anonymen, skeptischen, voreingenommen antiwissenschaftlichen” Blog. Deshalb haben wir uns zur Korbmann-Challenge entschlossen. Da Herr Korbmann ja zu den Wissenschaftlern gehören will, für die er gerne kommunizieren würde, sofern er einen entsprechenden Auftrag erhielte, reicht es nicht, dass er behauptet, aber nicht belegt. Zudem findet sich auf seinem Blog keinerlei wissenschaftliche Positionsbestimmung, die unserem Grundsatzprogramm vergleichbar wäre. Deshalb fordern wir Reiner Korbmann auf:

  1. Legen Sie Ihr Wissenschaftsverständnis offen.
  2. Beschreiben Sie, was Wissenschaft ist, wie Wissenschaft funktioniert und welche wissenschaftliche Methode Sie anwenden.
  3. Argumentieren Sie vor diesem Hintergrund, warum Sie der Meinung sind, dass ScienceFiles kein wissenschaftliches Blog ist, wobei Sie sich vor allem mit dem Grundsatzprogramm von ScienceFiles auseinandersetzen sollten.
  4. Bringen Sie Belege dafür, dass ScienceFiles kein wissenschaftliches Blog ist.
  5. Schließlich: Welche, wenn überhaupt, wissenschaftliche Qualifikation haben Sie eigentlich?

Wir haben die Aufgaben für Reiner Korbmann absichtlich in Form von Prüfungsaufgaben für die Mittelstufe geschrieben, damit er nicht vor unüberwindbare Probleme gestellt ist. Bis zum Eingang der Antworten von Reiner Korbmann, die Dr. habil. Heike Diefenbach korrigieren wird, schon weil sie über gut 20 Jahre Lehrerfahrung verfügt und als einer der wenigen deutschen Wissenschaftler internationale Reputation hat und im Who is Who in the World genannt ist, die also viel Erfahrung mit wissenschaftlichem Arbeiten und mit der Bewertung studentischer Arbeiten hat, müssen wir davon ausgehen, dass Reiner Korbmann Behauptungen ohne Gehalt aufstellt und vor lauter Angst um die Auftraggeber aus dem Mainstream panische Verleumdungsattacken hat. Gib Korbmann einen KorbWir wollen ihm in Zukunft derartige Panikattacken ersparen und haben deshalb die Aktion: “Gib’ dem Korbmann einen Korb” ins Leben gerufen und bereits eine Reihe von Blogs angeschrieben, damit Korbmann in den nächsten Jahren die Popularitäts-Revolution um die Weihnachtszeit erspart bleibt. Ein letztes: Wer sich vor Ideen fürchtet, die nicht zum Mainstream gehören, ist übrigens ein Ideologe, kein Wissenschaftler: Wissenschaftler reizt das Neue, sie machen nicht davor in die Hosen. P.S. Korbmann meint, die Leser von ScienceFiles seien alle u.a. esoterische, anti-wissenschaftliche Spinner. Wer dieses Urteil, das Herr Korbmann auf keinerlei Informationen über die Leser von ScienceFiles gründet, mit empirischer Evidenz anreichern will, der kann dies hier über die Kommentarfunktion tun. P.P.S. Noch eine Absurdität am Rande. Reiner Korbmann wundert sich:

“Das Engagement und die Begeisterungsfähigkeit, also das emotionale Potenzial der Wissenschafts-Skeptiker ist enorm. Das zeigt die Zahl der Stimmen, die auf diese Blogs entfielen, das zeigt auch der Verlauf der Stimmabgabe: An Wochenenden oder abends, und sogar nachts, wenn bei den wissenschaftskonformen Blogs (die werden eher zu Business-Zeiten gelesen) die große Flaute herrschte, da kamen die Stimmen der Wissenschafts-Skeptiker.”

Was soll man von einem Wissenschafts-Kommunikator halten, der denkt, Wissenschaft gebe es nur zu den Öffnungszeiten des Finanzamts, und Wissenschaft habe mit Begeisterungsfähigkeit nichts zu tun? Man kann ihn eigentlich nur bemitleiden.

Status-Update: Andreas Müller, der Betreiber von Grenzwissenschaft-Aktuell hat zwischenzeitlich die Auszeichnung als Wissenschaftsblog des Jahres entfernt.

ScienceFiles zum Sprachwahrer gewählt

Wenn man am selben Tag in der Bild-Zeitung und der Frankfurter Rundschau erwähnt wird, dann fährt einem zunächst einmal der Schrecken in die Glieder. In was könnten Bild-Zeitung und Frankfurter Rundschau wohl übereinstimmen?

Tatsächlich stimmen Bild-Zeitung und Frankfurter Rundschau im Hinblick auf unsere Namen und den Text, der sie umgibt, völlig überein. Wortgleich haben Sie das Folgende gedruckt:

Deutsche Sprachwelt“Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer ist zum „Sprachwahrer des Jahres“ gewählt worden. Der 61-jährige CSU-Politiker habe bereits im Jahr 2006 eine „Selbstverpflichtung zu gutem Deutsch“ unterzeichnet, teilte die Zeitung „Deutsche Sprachwelt“ am Mittwoch in Erlangen zur Begründung mit. Sie vergibt den Preis seit dem Jahr 2000.

Singhammer habe sich damals verpflichtet, in Texten und Reden auf eine verständliche und bürgernahe Sprache zu achten und sich für den Gebrauch der deutschen Sprache einzusetzen. […]

Auf den zweiten Platz wählten die Leser der Zeitung die bayerische Kabarettistin Monika Gruber, Platz drei belegten die Sozialwissenschaftler Heike Diefenbach und Michael Klein.

Im vergangenen Jahr war die Deutsche Bahn als „Sprachwahrer“ geehrt worden. Mit der Auszeichnung soll ein vorbildlicher Einsatz für die deutsche Sprache gewürdigt werden. Den Preis erhielten bisher auch Frank Plasberg (2012), Loriot (2011) und der damalige Papst Benedikt XVI. (2005). (dpa)”

Und so erfahren dann auch wir, dass wir für die Wahl zum Sprachwahrer des Jahres 2014 nominiert wurden, und weil uns der Text zur Nominierung, den wir zwischenzeitlich gelesen haben, so gut gefallen hat, hier noch ein bischen Eigenlob. Das muss auch mal sein, sonst macht es ja fast keiner… [Wir in einer Reihe mit Loriot und Benedikt XVI, wer hätte das gedacht …].

Platz 3: Heike Diefenbach und Michael Klein

Die beiden Sozialwissenschaftler Dr. habil. Heike Diefenbach und Michael Klein setzen sich mit Petitionen und Offenen Briefen dafür ein, das Unwesen des „Gender Mainstreamings“, mit dem die deutsche Sprache im Namen der Geschlechtergerechtigkeit verhunzt wird, zurückzudrängen. Unter http://www.sciencefiles.org veröffentlichen sie Beiträge zur „Kritischen Wissenschaft“. Die DEUTSCHE SPRACHWELT unterstützt den Aufruf Diefenbachs und Kleins vom 31. Oktober 2014, „Professx“ Antje „Lann“ Hornscheidt von der Humboldt-Universität auszuschließen. Statt wissenschaftlicher Forschung mißbraucht Hornscheidt nämlich ihren Lehrstuhl für politische Agitation und Sprachmanipulationen im Sinne der Gender-Ideologie und ermuntert sogar zu Straftaten. Der Präsident der Humboldt-Universität, Jan-Hendrik Olbertz, deckt die Aktivitäten seiner Professorin und rechtfertigt dies mit dem Recht auf Meinungsfreiheit (siehe Seite 2). Diefenbach und Klein weisen akribisch nach, wie sehr dies der Wissenschaft schadet.

Darauf stoßen wir heute Abend an, mit Felingfoel, denn wir sind die einzigen Wahrer der deutschen Sprache, die in Wales praktizieren.

felinfoel_bottlesWer sich berufen fühlt, mit uns zu bewahren, was andere zuXsen wollen, der kann sich hier als Unterstützer in die LIste derer eintragen lassen, die das Lann Hornscheidt Profx von der Humboldt-Universität entfernen wollen.

An der Umfrage darüber, ob Lann Hornscheidt an der Humboldt-Universität verbleiben kann, haben sich zwischenzeitlich 702 Leser von ScienceFiles beteiligt: 580 (83%) sind der Ansicht, Lann Hornscheidt könne nicht an der Humboldt Universität verbleiben, 93 Leser (13%) sind der Ansicht, Lann Hornscheidt könne weiterhin auf Steuerzahlerkosten wirken, 22 Lesern (3%) ist es egal, ob Lann Hornscheidt an der Humboldt-Universität bezahlt wird oder nicht, und 7 Leser haben einen eigenen Vorschlag formuliert, der Vorschlag “Sie kann eine eigene Hochschule eröffnen” hat uns am besten gefallen.

Und allen, die uns zum Sprachwahrer gewählt haben, sagen wir ein

Diolch ya fawr oder: Vielen Dank!

Gegen die Willkür an Hochschulen: Gegengutachten für Studenten

Die post-modern konstruktivistische Wende an Hochschulen, im Gleichschritt mit der Bevorzugung von weiblichen Bewerbern auf Lehrstühle und Stellen wissenschaftlicher Mitarbeiter hat an Universitäten offensichtlich eine Willkürlichkeit zum Standard erhoben, wie mit Wissenschaft nichts zu tun hat.

cropped-2015sciencefiles22.jpgWissenschaft ist, wie wir nicht müde werden zu schreiben, eine Methode, eine Methode, die u.a. eine intersubjektive Nachprüfbarkeit von Erkenntnis ermöglicht. Genau diese intersubjektive Nachprüfbarkeit ist an Hochschulen einer “neuen Subjektivität” gewichen, die Willkür zum universitären Standard gemacht hat.

Das sind keine Behauptungen, das sind Fakten, die sich uns in den letzten Wochen in Form von Gutachten zu studentischen Arbeiten präsentiert haben, die wir nicht für möglich gehalten hätten.

Da wird Studenten eine mangelhafte Leistung attestiert, und zwar auf einem Fresszettel, der deutlich zeigt, dass der Ersteller des Fresszettels, der sich Gutachten nennt, nicht einmal die Mühe gemacht hat, den Studenten eines Briefkopfes und eines sauberen Ausdrucks zu würdigen.

Da werden Studenten mangelhafte Leistungen bescheinigt, ohne dass auch nur eine Spur von Begründung vorhanden ist. Es wird ihre formale Qualifikation bemängelt, und zwar ohne, dass die formalen Regeln zur Erstellung von wissenschaftlichen Gutachten eingehalten werden.

Zumeist erfolgt dies alles, ohne dass sich der Gutachter, bei dem es sich oft genug um einen Positionsinhaber handelt, der seinen Hintern auf einem Lehrstuhl platt drückt, auch nur eine Sekunde genötigt sieht, ein Beispiel für den angeblichen Verstoß des Studenten gegen die Regeln wissenschaftlichen Arbeitens zu geben.

Aber wenn ein Beispiel gegen wird, dann schlägt man die Hände über dem Kopf zusammen.

Da wird es Studenten negativ ausgelegt, dass sie im Text und nicht in Fussnoten zitieren.

Eine Literaturliste wird als “den formalen Standards” nicht entsprechend bezeichnet, weil der Student die Vornamen der zitierten Autoren ausgeschrieben und nicht abgekürzt hat.

Da wird eine Zitierweise nach APA-Standard als falsche Zitierweise abgekanzelt, die Benutzung von “man” als formaler Fehler gewertet, Experteninterviews gewünscht (warum auch nicht) und allerlei Unsinn aufgefahren, um eine studentische Arbeit, die man schlecht bewerten will, vermeintlich begründet schlecht zu bewerten.

Keines der Gutachten, die wir in den letzten Wochen gesehen und unsererseits begutachtet haben, entspricht auch nur ansatzweise den formalen Anforderungen, die man an Gutachten stellen muss, die immerhin über die berufliche Zukunft von Studenten entscheiden.

Es ist kaum möglich, sich dem Eindruck zu entziehen, dass sich an Universitäten eine neue Dozentenschicht herausgebildet hat, die selbst nichts kann, aber dennoch denkt, andere bewerten zu können, und zwar al gusto und unter Auslassung jeglicher Aspekte von Fairness und Verantwortung.

textconsultingAus diesem Grund haben wir uns entschlossen, die Nachfrage der letzten Wochen zum Anlass zu nehmen, um Studenten Folgendes anzubieten:

Wer mit der Bewertung seiner Bachelor-, Magister- oder Diplomarbeit nicht zufrieden ist,

  • wer Anlass hat, zu denken, dass die Bewertung seiner Arbeit keinen intersubjektiven Kriterien folgt, sondern auf Antipathie und andere Vorlieben seitens des Dozenten basiert,
  • wer der Ansicht ist, er sei aus ideologischen oder sonstigen nicht wissenschaftlichen Gründen schlecht bewertet worden,
  • wer mit seiner Arbeit gar durchgefallen ist, weil er den Geschmack des Dozenten nicht getroffen hat,

der soll sich an uns wenden.

Wir bewerten die Qualität des Gutachtens, das ein Dozent oder Professor über die Bachelor-, Magister- oder Diplomarbeit erstellt hat und geben ihnen dann,

  • wenn das Gutachten den Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens nicht entspricht,
  • wenn es Indizien enthält, die darauf verweisen, dass der Gutachtenersteller unfähig oder unwillig ist, diese Regeln einzuhalten
  • und wenn Indizien vorhanden sind, die den Schluss nahelegen, dass der Gutachtenersteller aus ideologischen oder sonstigen Gründen seines persönlichen Geschmacks oder aus Unfähigkeit eine schlechte Bewertung der studentischen Arbeit vorgenommen hat,

eine Basis, um sich zur Wehr zu setzen, ganz gleich, ob sie sich inner- oder extra-universitätr zur Wehr setzen wollen.

Wenn ihre studentische Arbeit schlecht bewertet wurde,

wenn Sie der Ansicht sind, die negative Bewertung sei nicht berechtigt und nicht begründet,

dann wenden Sie sich über das folgende Formular an uns und wir beraten Sie darüber, welche Möglichkeiten ihnen offen stehen, um sich gegebenenfalls zur Wehr zu setzen.

Deutschlands Wissenschaftsblog Nr. 1: ScienceFiles!

Das Jahr fängt gut an!

Im Blogranking sind wir wieder die Nummer 1 unter den Wissenschaftsblogs.

Als einer der wenigen privat betriebenen Blogs im Meer der kommerziellen und auf Plattformen gehosteten Blogs ist das eine Leistung, auf die wir sehr stolz sind. Denn wir sind in der Spitzengruppe der deutschen Wissenschaftsblogs das einzige blog, das in keiner Weise von welcher Institution oder Organisation auch immer finanziell unterstützt wird.

Top Blog

Dass wir die Nummer 1 sind, dazu haben die gut 164.000 Leser, die ScienceFiles alleine im Dezember gelesen haben, ihren Beitrag geleistet. Aber offensichtlich gab es auf ScienceFiles etwas, das für 164.000 Leser interessant war, so dass wir uns an dieser Stelle auch einmal auf die Schulter klopfen dürfen.

Was uns fast noch mehr freut, ist der weite Abstand, den wir mit einem Score von 45,24 zum nächstplatzierten Blog, Astrodicticum Simplex, der einen Score von 16,76 erreicht hat, hergestellt haben. Ein Resultat der vielen Links, der Facebook-Likes, Tweets und externen Links auf ScienceFiles, die unsere Leser vergeben bzw. hergestellt haben.

Der sehr gute Score hat dazu geführt, dass wir im Gesamtranking aller deutschen Blogs auf Platz 34 geschossen sind und somit etwas geschafft haben, was noch kaum ein deutsches Wissenschaftsblog geschafft hat.

Top blog 2

EIn Grund, anzustoßen!

So, wir gehen jetzt trinken. Gratulationen werden aber gesammelt und im angetrunkenen Zustand gegen später freigeschaltet. Danke schon jetzt!

Thunderstruck: Vom Donner gerührt!

Wir sind vom Donner gerührt!

Thunderstruck, wie man bei uns in Angelsachsen sagt.

Thunderstruck vom Erfolg der ScienceFiles, für den wir uns an dieser Stelle bei den rund 1,1 Millionen Lesern, die ScienceFiles im Jahr 2014 gelesen haben, bedanken möchten.

Aber wir sind nicht die einzigen, die thunderstruck sind.

Genderisten sind auch thunderstruck, denn: plötzlich müssen sie Rede und Antwort stehen, sich dafür verantworten, dass sie das Geld der Steuerzahler verprassen. Wir haben ihnen, so richtig Feuer unterm Hintern gemacht – thunderstruck eben.

Aber nicht nur Genderisten – angebliche Wissenschaftler, die Unsinn veröffentlichen sind von der unintendierten Wirkung, die ihre Elaborate dann erzielen, wenn wir sie auf ScienceFiles zerlegen, thunderstruck. So etwas, so hat ein etwas angegrauter Kollege vor einiger Zeit gegenüber Dr. habil. Heike Diefenbach angegeben, so etwas sei ihm ja noch nie untergekommen.

Dann wird es Zeit, dass er und all die anderen, die bislang im stillen Kämmerchen vor sich hinwurschteln konnten, ohne dass sie mit Fragen nach dem Sinn, dem Nutzen des Gewurschtelten konfrontiert wurden, sich daran gewöhnen, dass ScienceFiles sich innerhalb von nicht einmal drei Jahren als ein – wie die Heinrich Böll Stiftung uns attestiert hat: Wissenschafts-Wächter etabliert hat.

Thunderstruck sind auch Ministeriale und die politischen Parteivasallen, die unter dem Namen von Friedrich Ebert oder Heinrich Böll Steuergelder zweckentfremden, um ideologische Kriege zu führen und Brunnen zu vergiften, denn sie sehen sich plötzlich damit konfrontiert, dass ihre geplanten Ideologie-Offensiven auf wissenschaftlichen Widerstand treffen, von uns auf ScienceFiles bloßgestellt werden.

Und thunderstruck sind all diejenigen, die wie Vivianve Reding es bislang gewohnt waren, ohne Probleme lügen zu können, denn die Journalisten, die selbst den letzten Brocken drucken, der ihnen hingeworfen wird, sind bislang nie auf die Idee gekommen, zu hinterfragen, was Ihnen da hingeworden wird. Seit dem Idiotentest für Journalisten ist das alles anders.

Wer es noch nicht bemerkt hat, wir feiern uns gerade selbst, im Rückblick auf das Jahr, das Erreichte und in der Vorschau auf das, was da noch kommen wird: Wir planen auch 2015 Leben in die Bude zu bringen und eine Spur der vom Donner Gerührten zu hinterlassen.

In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern von ScienceFiles
ein gutes Neues Jahr.

Bleiben Sie uns auch 2015 treu und freuen Sie sich auf alles, was in 2015 kommt – all das, was die Ge-Mainstreamten sich nicht einmal in ihren kühnsten Träumen zu denken getraut hätten:

Nie wieder mit dem falschen Fuß aufstehen! ScienceFiles machen es möglich

Nachdem ScienceFiles im letzten Jahr abgehoben haben, und wir kaum mehr in der Lage sind, die vielen eMails, Anfragen, Anregungen und Hinweise zu bearbeiten, geschweige denn, die Kommentare zu moderieren, und da wir überdies noch Unmengen Ideen haben, um ScienceFiles auszubauen, tragen wir uns mit dem Gedanken, die Überdehnung unserer Ressourcen dadurch zu beheben, dass wir weiteres Humankapital an ScienceFiles beteiligen bzw. Humankapital, das wir derzeit in anderen Projekten, wie z.B. dem Erstellen von Expertisen, Evaluationen und Gutachten, Serviceleistungen rund um empirische Datenerhebung oder für Reden und Vorträge, binden, freizukaufen.

Da man, wie gerade wieder gezeigt wurde, jedoch umso mehr finanzielle Ressourcen einsetzen muss, je besseres Humankapital man einwerben will (es nützt also nichts, eine Kinderkrippe einzurichten oder die Kantine grün zu streichen, wenn man kompetente und leistungsfähige Mitarbeiter einwerben will), weil also, in Deutsch, Geld notwendig ist, um unser Projekt zu erweitern bzw. uns aus anderen Projekten freizukaufen, die wir betreiben, um unseren Lebensunterhalt zu sichern, haben wir uns eine Reihe von Gedanken gemacht:

Werbung?

Nicht zu viel. Wir wollen unsere Leser nicht mit Werbung vollschütten. Das machen die öffentlich-rechtlichen Anstalten bereits. Obwohl, dort hebt es vermutlich die Qualität der Sendungen, aber bei uns wäre das nicht der Fall. Also: keine Werbung oder zumindest nicht zuviel

Gebühren für das Lesen von ScienceFiles?

ScienceFiles exklusiv für zahlende Leser? Nein. Das wollen wir nicht. Es ist schon schwierig genug, politisch unkorrekte, fundierte Analysen zu finden und mit Gebühren für die Nutzung von ScienceFiles würden wir dieses Problem noch amplifizieren (tolles Wort!).

Förderung von ScienceFiles durch Dritte z.B. Stiftungen?

Das ist eine andere Möglichkeit, die wir durchdacht haben, aber: erstens würde es die Unabhängigkeit von ScienceFiles gefährden, zweitens will uns partout niemand fördern. Seltsam!

Mentoren?

Mentoren sind ja allgegenwärtig und werden ständig gefordert, z.B. von Frau Matthies aus dem WZB. Aber wir hängen einem eher altmodischen Bild von Mentoren an, wir brauchen niemanden, der uns sozial weiterbilden, resilient machen oder Rechtsextremen-Immunität verschaffen will, wir brauchen jemanden, der uns für unser Hobby “ScienceFiles”, und das ist es was ScienceFiles derzeit für uns sind, ein Hobby, bezahlt. So ein richtiger Mentor, der keine Fragen stellt und die Summen anweist, die einem das Herz warm werden lassen. Ja. Auf diesen Mentor warten wir nun seit Jahren und: Fehlanzeige!

Was bleibt?

Wir haben uns dazu entschlossen, unseren Lesern etwas ganz Besonderes zu bieten. Eine Möglichkeit, uns zu unterstützen und dennoch nicht für ScienceFiles bezahlen zu müssen, eine Möglichkeit, jeden Tag an ScienceFiles zu denken, eine Möglichkeit, den Morgenmuffel in sich durch den Gedanken an ScienceFiles wirkungsvoll zu bekämpfen, eine Möglichkeit, ein Sammlerstück zu erwerben, das – wer weiß – in ein paar Jahren/Jahrzehnten/Jahrhunderten so richtig etwas wert ist (oder auch nicht), und eine Möglichkeit, täglich Widerstand gegen politisch Korrekte, Feinde von Demokratie und Offener Gesellschaft  und gegen all diejenigen zu leisten, die täglch versuchen, uns um den Verstand zu reden.

Und hier ist dieses Wunderwerk der ScienceFiles-Schmiede:

Tea with SF1

Zwei ScienceFiles-Mugs. Bisher sind diese formschönen Schöpfungen aus Steingut, die Spülmaschinen und Microwave sicher sind, eine Rarität. Aber nachdem wir uns nun seit gut vier Monaten von der Qualität der Mugs und ihrer positiven Wirkung überzeugt haben, haben wir uns entschlossen, diese Erlebnisqualität mit unseren Lesern zu teilen.

Wer also seinen Morgen mit ScienceFiles anfangen will, wer teilhaben will am Markenimage von ScienceFiles, als informiert, kritikfähig, denkfähig, innovativ und, was fällt uns noch ein: intelligent gelten will, wer deutlich machen will, dass er für Meinungsfreiheit, für Liberalität und gegen den Versuch steht, die Wissenschaft zu einem Tummelplatz der Ideologen verkommen zu lassen, der muss diese Mugs haben.

Die Mugs in ihren zwei Designs, sind der Migliederausweis der ScienceFiler.

Die Mitgliedschaft gibt es auf Lebenszeit, oder solange die Mug hält und zum Preis von 27,50 Euro, wobei Versand, Handling und Steuer im Preis enthalten ist.

Bestellungen bitte direkt an uns und über das Formular unten.
Zur Wahl stehen zwei Motive von ScienceFiles:

Motiv 1

Motiv 1

Motiv 2

Motiv 2

[…]

Nach Erhalt Ihrer Bestellung setzen wir uns mit Ihnen per eMail in Verbindung, um alles weitere zu vereinbaren.

Wahl zum Wissenschaftsblog und Unsinn des Jahres 2013

“Der Wissenschaftsblog des Jahres 2013 ist gewählt”, so ist eine eMail überschrieben, die uns vor ein paar Tagen in die Mailbox geflattert ist.

Wir bedanken uns bei all denen, die ScienceFiles unterstützt haben und uns ihre Stimme gegeben haben. Es hat leider nicht gereicht, um erster zu werden, aber, wir haben aus dem Stand und tatsächlich

PLATZ 2

belegt. Deshalb dürfen wir uns jetzt damit schmücken:

Logo_Wissenschaftsblog2013_3D_silber

Wer’s nicht erkennen kann, das ist der Wissenschafts-blog des Jahres 2013 in Silber.

Geschlagen geben mussten wir uns einem blog mit institutioneller Anbindung, nämlich Astrodicticum Simplex, hinter uns gelassen haben wir insgesamt 20 andere Wissenschaftsblogs, und entsprechend kann man nicht anders als stolz sein, angesichts der Tatsache, dass es ScienceFiles erst seit gut zwei Jahren gibt und angesichts der Tatsache, dass wir auf keine institutionelle Infrastruktur zurückgreifen können, sondern alles, vom ersten Buchstaben bis zum letzten Bild, vom Moderieren der Kommentare bis zum Recherchieren der Beiträge selbst machen.

Zufrieden sind wir dennoch nicht, denn wir sind nicht an erster Stelle.

Das hat aber auch etwas Gutes, denn es geht noch weiter nach oben.

Soweit zur Wahl zum Wissenschaftsblog des Jahres 2013.

cut

Nun zur Wahl zum Unsinn des Jahres 2013, zur Wahl, die wir veranstaltet haben.

158 Leser haben sich der Mühsal unterzogen, allen Unsinn, den wir zur Wahl gestellt haben, noch einmal zu lesen.

Und sie hat es wieder nicht geschafft, unsere Ingrid. Das zweite Jahr in Folge ist es ihr nicht gelungen, trotz aller Verweise darauf, was “wir” müssen und was für “uns” gut ist, sich als Unsinn des Jahres durchzusetzen. Nur 3% der abgegebenen Stimmen entfielen auf Ingrid Sehrbrock. Kein Wunder, dass sie für eine Frauenquote eintritt.

Auf den fünften Platz hat es Frank Wehrheim mit seinen Ausführungen zum Diebstahl an der Gemeinschaft geschafft. 6% der Wähler erkannten in ihm den Produzenten des größten Unsinns 2013. Wir lernen: Auch bei der Gemeinschaft ist nichts mehr zu holen.

Der vierte Platz geht an die Abblogger der Friedrich-Ebert-Stiftung, die sich an Sexismus und Rassismus berauschen. Der daraus entstehende Unsinn hat sich offensichtlich abgenutzt, nur 9% sahen darin den Unsinn des Jahres.

Auf das Treppchen haben es dagegen die Mitarbeiter im BMFSFJ geschafft, die in einer Art kollektivem Rauschzustand in Zahlen Dinge hinein oder aus Zahlen Dinge herauszulesen im Stande sind, der die Grenze zwischen Un- und Wahnsinn unscharf werden lässt. 14% der Leser sahen darin den Unsinn des Jahres.

Platz 2 geht an die SPD-Fraktion im Bundestag. Ihre Einsicht, dass die Altersarmut bei Künstlerinnen, die es vielleicht einmal geben wird, mit absoluter Sicherheit mit der Anzahl der von weiblichen Künstlern genutzen Atelierquadratmetern zusammenhängt, hat immerhin 19% der ScienceFiles-Leser, die sich an der Abstimmung beteiligt haben, davon überzeugt, dass es sich hierbei um den Unsinn des Jahres 2013 handeln muss.

Das lässt nur noch einen Aspiranten auf den Unsinn des Jahres übrig. Wir wollen die Gelegenheit nutzen, und ihm eine kleine Laudatio halten, d.h. nicht wir wollen sie halten, wir wollen sie halten lassen, von Otfried Preußler, und weil er durch vorzeitiges Ableben verhindert ist, lassen wir seine Kleine Hexe sprechen:

“Wie kamen die beiden Negerlein auf die verschneite Dorfstraße? Und seit wann gab es Türken und Indianer in dieser Gegend? Türken mit roten Mützen und weiten Pluderhosen – und Indianer, die greulich bemalte Gesichter hatten und lange Speere über den Köpfen schwangen?
“Sie werden vom Zirkus sein”, meinte der Rabe Abraxas.
Aber die beiden Negerlein waren nicht vom Zirkus, und ebensowenig die Türken und Indianer. Auch die kleinen Chinesinnen und der Menschenfresser, die Eskimofrauen, der Wüstenscheich und der Hottentottenhäuptling stammten nicht aus der Schaubude. Nein, es war Fastnacht im Dorf. Und weil Fastnacht war, hatten die Kinder am Nachmittag schulfrei bekommen und tollten verkleidet über den Dorfplatz.
Die kleinen Türken warfen Papierschlangen. Der Hottentottenhäuptling brüllte: ‘Uaaah! Uaaah!” Der Menschenfresser schrie “Hungärrr! Hungärrr! Wer will sich fressen lassen?” Die Chinesenmädchen kreischten auf chinesisch, die Eskimofrauen quietschten in der Eskimosprache, und die Cowboys schossen mit Stöpselpistolen in die Luft. Der Schornsteinfeger schwenkte seinen Pappzylinder, der Kasperl haute dem Wüstenscheich mit der Pritsche eins auf den Turban, und der Räuberhauptmann Jaromir schnitt so grimmige Gesichter, dass ihm der angeklebte Schnurrbart nicht halten wollte und immer wieder herunterfiel” (Die Kleine Hexe, Seite 86-87).

Dies ist der Abschnitt, der die Begriffe enthält, über die die Tochter von Mekonnen Meshgena angeblich gestolpert ist, über die sie erschreckt war, als sie von Papa Meshgena vorgelesen wurden. Deshalb hat sich der Papa, der bei der Heinrich Böll Stiftungfür Diversität zuständig ist, aufgemacht, um die Diversität aus der Kleinen Hexe zu verbannen und den Verlag, der die Kleine Hexe verlegt, dazu zu bewegen, die Begriffe Negerlein, Chinesenmädchen und Türken zu streichen.

Der Wüstenscheich ist der Säuberungsaktion scheinbar ebenso entgangen wie der Hottentottenhäuptling und der Räuberhauptmann mit dem einschlägig vorbestraften Vornamen.

49% der ScienceFiles-Leser, die sich an der Wahl beteilgt haben, waren der Ansicht, die Säuberungsaktion von Mekonnen Mesghena sei der Unsinn des Jahres, und wir können uns dem nur anschließen.

P.S. Wir besitzen übrigens ein unzensiertes Exemplar der Kleine Hexe! Gebote werden ab sofort angenommen!

Unkorrektes zum Jahresausklang

Damit der letzte Beitrag nicht als letzter Beitrag des Jahres 2013 stehen bleibt und damit der Ausklang des Jahres ein unharmonischer ist, haben wir in unsere Schatztruhe gegriffen und ein paar Beispiele herausgesucht, die Mut machen, die Hoffnung geben und die aus einem Bereich stammen, in dem man den Widerstand gegen politisch Korrektes gar nicht vermutet hätte.

Viel Spaß damit!

Der erste politisch völlig unkorrekte Beitrag stammt von VW. Der Beitrag ist schon etwas älter, Wenn ich mich richtig entsinne, stammt er aus dem Jahre 2007 , und er spielt mit Stereotypen. Wie nicht anders zu erwarten, hat er das Missfallen der Wächter über den Rassismus erregt, was nur zeigt: Er ist gut gemacht, gut gemacht, um für VW zu werben, und zwar auf Grundlage einer soziologischen Studie, die nicht nur so manchem Reihenhausbesitzer nicht gefallen haben wird.

[…]

Der zweite Beitrag ist unser absoluter Favorit, wenn es um gute Werbung geht, aber nicht nur da… Wie auch immer, Greene King haben ein Juwel unter Werbespots geschaffen und wenn man im Vereinigten Königreich lebt und weiß, wie die hiesige Haltung gegenüber Radfahrern ist, die enge Straße noch enger machen, dann erhält der Spot, der ebenfalls kontrovers diskutiert wurde und somit erfolgreich war, eine besondere Note, und man kann nur zustimmen: Man “would’nt say no to another… “.

Und es ist so herrlich politisch unkorrekt:

[…]

Und damit sind wir bei den Vorsätzen für das Neue Jahr. Nach dem Erfolg unseres Aufrufs zu politisch unkorrekten Vorsätze für das Jahr 2012 wollen wir dieses Jahr keine unkorrekten, sondern konkrete Vorsätze für das Neue Jahr vorschlagen, d.h. wir lassen sie vorschlagen, von alten Herren, die im Moment einen zweiten Frühling erleben. Alte Herren, die sich Twisted Sister (Nein, das ist keine feministische Mädchenband!) nennen und wie wir auch der Meinung sind: We,re not gonna take it any more!

[…]

Allen Lesern, die uns über das letzte Jahr die Treue gehalten, ein herzliches Dankeschön und: Auf ein aktives, einfallreiches, phantasievolles, resilientes, innovatives, gesundes, kritisches, engagiertes, couragiertes, motiviertes, ungehemmtes, und, sie wissen schon, ein gutes Neues Jahr eben!