Die Rückkehr des Zensierten: Hart aber Fair wieder in Mediathek

Sie ist drin.
Sie ist nicht drin.
Sie ist drin.
Sie ist nicht drin.

Hart aber Fair ist wieder in der Mediathek – seit heute und mit der folgenden Begründung:

hart_aber_fair_Logo_“Jörg Schönenborn, WDR-Fernsehdirektor: „Die Sendung aus der Mediathek zu nehmen, war eine Entscheidung der Programmverantwortlichen, der eine lange, selbstkritische Diskussion der Sendung vorausging. Dass daraus der Vorwurf der Zensur und Selbstzensur abgeleitet würde oder der Eindruck, wir seien vor Lobbygruppen eingeknickt, hatte ich mir nicht vorstellen können. Die heftigen Reaktionen zeigen im Rückblick, dass die Entscheidung nicht richtig war.”

Die Vorstellungswelt des WDR-Fernsehdirektors ist recht klein, wie es scheint. Er kann sich angeblich nicht vorstellen, dass die Entscheidung, den Gebührenzahlern eine Sendung vorzuenthalten, für die die Gebührenzahler bezahlt haben, und dies dann zu tun, wenn gerade von Bundesministerien finanzierte Frauen-Lobbygruppen Beschwerden lancieren, um die nämliche Sendung zu unterdrücken, als Zensur gewertet wird.

Wann könnte sich Herr Schönenborn denn vorstellen, dass eine entsprechende Entscheidung als Zensur gewertet wird? Eine spannende Frage, ebenso wie die Feststellung spannend ist, dass die Entscheidung der Zensur nur deshalb falsch war, weil sie heftige Reaktionen ausgelöst hat. Hätte es keine heftigen Reaktionen auf die Zensur durch den WDR gegeben, dann wäre die Zensurentscheidung also richtig gewesen. Zensur liegt also nicht vor, wenn man damit durchkommt.

Schönenbornsche Opportunismus-Logik, kann man das nur nennen und auf die Wichtigkeit “heftiger Reaktionen” hinweisen, wann immer der ideologische Zensurteufel sein Haupt erhebt.

Beim Frauenrat, der vom BMFSFJ unterhaltenen “Frauenlobby”, sind die Schockwellen des Versuchs zu bestimmen, was andere sehen dürfen und was nicht, zwischenzeitlich auch angekommen. Hannelore Buls hat dies zum Anlass genommen, um den Hals tiefer in die selbstgedrehte Schlinge zu stecken und versucht nun, gleichzeitig zu ziehen und aus der Schlinge herauszukommen:

Deutscher Frauenrat“Hannelore Buls, Vorsitzende des Deutschen Frauenrates, wertet die Falschinformation, mit der der Frauenlobby jetzt unterstellt wird, eine Zensur der Sendung verlangt zu haben, als Propaganda von GleichstellungsgegnerInnen: „Der Deutsche Frauenrat betreibt keine Zensur. Er setzt sich für die Umsetzung der Grundrechte ein, zu denen die Pressefreiheit gehört, aber ebenso die Gleichstellung von Frau und Mann. Der Talkrunde bei “hart aber fair” mangelte es an einer nicht-sexistischen und diffamierungsfreien Darstellung des Themas Gleichstellung. Deshalb ist das ein Thema für die Frauenlobby.“

Ohrfeige fuer PlasbergAlso: der Deutsche Frauenrat will natürlich keine Zensur. Wer kommt nur auf solch’ absurde Gedanken? Ah, wir wissen es: “GleichstellungsgegnerInnen”. Die verbreiten die entsprechende Propaganda. Richtig ist: Der deutsche Frauenrat will keine Zensur. Er will Pressefreiheit. Aber der Deutsche Frauenrat will auch die “Gleichstellung von Frau und Mann” [dabei handelt es sich vermutlich um Adam und Eva]. Hart aber fair hat das Thema Gleichstellung nicht “diffamierungsfrei” dargestellt und deshalb und weil bei der Frauenlobby das Thema “Gleichstellung” vor dem Thema “Pressefreiheit” kommt, deshalb hat der Frauenrat eine Beschwerde gegen die Sendung “Hart aber Fair” abgesetzt und sich herausragend darüber gefreut, dass als Folge der Beschwerde die Sendung aus der Mediathek des WDR verschwunden ist.

Das war keine Freude über Zensur. Nein, das war Freude über Gleichstellung. Und Gleichstellung geht vor Pressefreiheit – oder so. In jedem Fall ist es keine Zensur, keine Zensur, keine Zensur. Wann verstehen die rationalen Menschen in Deutschland endlich, dass Frauenräte nie Negatives wollen, bestenfalls Zensur zu Gunsten der Gleichstellung und das ist gute Zensur bzw. keine Zensur – Hannelore Buls hat es gesagt.

Und die Republik lacht.

Und irgendwie scheint der GenderZauber seinem Ende zu zu gehen. Es hat sich wohl ausgegendert. Macht in Transsexuelle, ihr Genderisten, da liegt die vom BMFSFJ geförderte Zukunft!

Wenn Kinder mit dem Feuer spielen: “Nazis beim Arbeitgeber melden”

“Antidemokratisches Denken in der Weimarer Republik”, ist der Titel eines Buches von Kurt Sontheimer, das es – wie viele gute Bücher – derzeit im Buchhandel nur noch als Gebrauchtbuch zu erwerben gibt. Das ist schade, denn das Buch von Sontheimer, es sollte Unterrichtsgegenstand sein, in Schulen und an Universitäten als Standardwerk eingesetzt werden, um nicht nur die Gefahren antidemokratischen Denkens aufzuzeigen, sondern vor allem den Inhalt und Gegenstand antidemokratischen Denkens.

SontheimerWenn die Lektüre des Buches von Kurt Sontheimer zu der Einsicht führt, dass eine Demokratie auf einer Reihe von Werten basiert, die geschützt werden müssen und nicht zur Disposition gestellt werden können, Werte wie die Meinungsfreiheit, den gleichen Zugang zu gesellschaftlichen Positionen für alle Gesellschaftsmitglieder, das Verbot der Privilegierung bestimmter gesellschaftlicher Gruppen, den Schutz von Eigentum und das Gebot, Gewalt nur zum Zwecke der Selbstverteidigung einzusetzen, dann wäre schon viel gewonnen.

Wenn sich zudem die Erkenntnis verbreiten würde, dass Demokratien nicht nur von rechts, sondern mindestens genauso stark von links bedroht werden, dann wäre noch mehr gewonnen:

Sontheimer (1968: 25-26): “Die akute Bedrohung der Weimarer Republik ging von ganz Links und von Rechts aus. Auf der extremen Linken behaupteten sich die Kommunisten vor allem zum Ende hin als eine beachtliche antidemokratische Partei. Auf der antidemokratischen Rechten hat man einen alten von einem jungen Nationalismus unterschieden.”

Und wenn sich dann noch die Erkenntnis einstellt, dass eine Demokratie nur dann funktionieren kann, wenn sie auf einem Konsens basiert, der die oben genannten Werte umfasst und Kooperation in der Gesellschaft ermöglicht, dann wäre am meisten gewonnen.

Von diesen Einsichten sind viele jedoch weit entfernt und man hat den Eindruck, die Gräben, die die Gesellschaft in Deutschland in mehrere Lager teilen, sie werden von Tag zu Tag größer. Dass sie größer werden, daran arbeiten Linke und Rechte in trauter Eintracht. Sie, Linke wie Rechte, sie brauchen einander, denn ihre jeweiligen Ideologien sie sind so nichtssagend, dass sie nur über ein Feindbild integriert werden können.

Zu diesem Feindbild gehört es, dass man die eigene Gruppe jeweils als die moralisch überlegene Gruppe inszeniert, die entweder Deutschland vor Flüchtlingen schützt oder Flüchtlinge vor Deutschen schützt. Welcher Mythos der Zuschreibung moralischer Überlegenheit an die eigene Gruppe zu Grunde liegt, ist eigentlich egal, im Ergebnis sind beide Gruppen, linke wie rechte Extremisten, Feinde der Demokratie, deren Grundlage sie in Kleinarbeit zerstören.

Dabei erweisen sich linke Extremisten wieder einmal als die effektiveren. Wenn es darum geht, einen gesellschaftlichen Konsens nicht nur zu zerstören, sondern auch auf Jahre hin unmöglich zu machen und Misstrauen und Unfrieden zu säen, sind Linke Rechten weitaus überlegen.

So hat gerade ein “Hans Fischer”, den es natürlich nicht gibt, ein Video auf YouTube gestellt, in dem in 5 Schritten einfach erklärt wird, wie man “Nazis beim Arbeitgeber” melden kann. Der Euphemismus “melden” steht natürlich für Denunziation, dafür, Meinungsfreiheit durch eine Hetzjagd auf Personen mit falschen Meinungen zu beseitigen.

Eine Demokratie muss auch Aussagen über Flüchtlinge vertragen, die der gesunde Menschenverstand als dumm, bösartig oder menschenverachtend eindordnet. In jedem Fall können die entsprechenden Aussagen kein Anlass für eine Sauberkeitspolizei sein, “einschlägige Facebook-Gruppen” zu durchforsten, um dort “Screenshots” von Kommentaren zu machen, die derjenige, der die Zeit hat, Facebook-Gruppen zu durchsuchen, gerade für volksverhetzend oder beleidigend hält.

Aber genau das wird in dem Video von “Hans Fischer” empfohlen. Mehr noch: Man solle den Arbeitgeber dessen, der sich vermeintlich volksverhetzend geäußert hat, herausfinden und dem Arbeitgeber den Screenshot schicken, um damit die Entlassung dessen zu erreichen, der sich vermeintlich volksverhetzend geäußert hat.

Hier spielen Kinder mit dem Feuer. Hier wird die Denunziation als moralisch zu rechtfertigendes Mittel gefeiert, um Personen aus dem öffentlichen Raum zu beseitigen, die die falsche Meinung vertreten. Was derjenige, der sich hinter Hans Fischer verbirgt, wohl sagen würde, wenn sich der Wind drehen würde und nunmehr Linke als Verbreiter nicht akzeptabler Meinungen gehetzt und denunziert würden?

Offensichtlich ist die Denunziation all derer, deren Meinung man nicht mag, kein Mittel, um gesellschaftlichen Frieden oder die Basis gesellschaftlichen Zusammenlebens herzustellen. Das ist eigentlich ein einfacher Gedanke, einer, den Kant mit seinem kategorischen Imperativ nahegelegt hat und den man als intellektueller Linker oder zumindest Linker, der sich für intellektuell hält, eigentlich nachvollziehen können sollte.

Ebenso sollte man nachvollziehen können, dass diejenigen, die Opfer einer entsprechenden Denunziation werden, ihrer Umgebung fortan mit Misstrauen begegnen werden und somit für jegliche Form von Kooperation verloren sind, auch für Kooperation, von der Linke abhängen, schon weil sie nicht einfach ab der “verunsicherten Mitte” alle aus der Gesellschaft ausschließen und dennoch darauf vertrauen können, dass das Bafög oder Hartz IV in gewohnter Regelmäßigkeit fließt.

Wer derart fahrlässig mit den Grundlagen einer Demokratie umgeht, der muss entweder die geistige Verfassung eines Kindes aufweisen oder es darauf anlegen, die Grundlagen der Demokratie zu zerstören und die Herrschaft der Furcht vor Denunziation zu etablieren, eine Herrschaft, die Stalin ebenso perfektioniert hatte wie das Regime der SED.

Ritter von der traurigen GestaltSchließlich muss man sich fragen, was das für armselige Gestalten sind, die Nazis beim Arbeitgeber zu melden als “neue Freizeitgestaltung” ansehen oder “Nazis bequem von zu Hause aus beim Arbeitgeber melden” wollen.

Eines ist sicher, geistig normal können Menschen, die sich daran weiden, Menschen, deren Meinung menschenverachtend oder empörend sein mag, die sie aber dennoch nicht kennen, in deren privatem Leben zu schaden. Die Psychologie hält dafür den Begriff des Sadisten vor, der sich am Schaden anderer weidet. Stanley Milgram hat in seinen berühmten Experimenten gezeigt, dass eine sadistische Dosposition unter autoritären Persönlichkeiten nicht gerade selten ist, und wir können an dieser Stelle mit Milton Rokeach anfügen, dass sich die entsprechende sadistische Disposition vornehmlich bei Personen findet, die einer Religion, einem Kult oder einem bestimmten Glauben anhängen, von dessen absoluter Wahrheit sie so überzeugt sind, dass sie dafür sozialen oder auch tatsächlichen Mord begehen.

Und natürlich vertragen sich die entsprechenden Kulte und Religionen, ob sie nun Kommunismus, Sozialismus oder Nationalismus genannt werden, nicht mit den Grundlagen der Demokratie.

Was noch anzufügen ist, ist die Führungsideologie der Linken, die in der Aufforderung “Nazis beim Arbeitgeber melden” zum Ausdruck kommt, mit der die eigene Unfähigkeit und Feigheit auf den Pater Familias, in diesem Fall den Arbeitgeber übertragen wird, jenen Arbeitgeber, den Linke in anderen Zusammenhängen als neo-liberalen Bonzen beschimpfen und dessen Praktik, vor Einstellung die Bewerber u.a. im Hinblick auf ihren Facebook-Auftritt zu selegieren, sie so furchtbar finden. Sie sind nicht gerade ein Ausbund an Konsistenz, diese Linken, eher ein Ausbund an Bigotterie oder schlichter Dummheit.

Ob das Video von Hans Fischer den Tatbestand der Volksverhetzung darstellt, wäre durch einen Staatsanwalt zu prüfen.

§130 StGB: (1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, 1. gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert […] wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

BMFSFJ finanziert Zensur-Räte mit mehr als einer halben Million Euro pro Jahr

Stellen wir wieder einmal die Frage, die bislang niemand gestellt hat.

Deutscher FrauenratBei all der Aufregung über den Frauenrat und dessen Freude darüber, dass Meinungsfreiheit in Deutschland dann, wenn es um Genderismus geht, nicht zählt, fragt bislang niemand, wer diesen Frauenrat mit Sitz in Berlin und dem satzungsmäßigen Namen: “Deutscher Frauenrat – Lobby der Frauen – Bundesvereinigung von Frauenverbänden und Frauengruppen gemischter Verbände in Deutschland e.V. (DF)” eigentlich finanziert.

Wer finanziert die Geschäftsstelle in Berlin?

Wer finanziert Design, Umsetzung und Unterhalt der Webseite des Frauenrats, durch “produktivbüro.de” in Berlin?

Wer finanziert die Erstellung und Herausgabe einer eigenen Zeitschrift mit dem Titel “Frauenrat”?

Wer finanziert letztlich die Beschwerde, die der Frauenrat an den WDR gerichtet hat, um “Hart aber Fair” zu zensieren und den Streit um die Ampelmännchen, den Gebührenzahler im öffentlich-rechtlichen Fernsehen finanziert haben, eben diesen vorzuenthalten?

Sie dürfen dreimal raten?

Na?

Ja, es gibt eine Satzung, in der auch der Mitgliedsbeitrag zum Frauenrat geregelt wird, und zwar auf eine äußerst interessante Art und Weise:

Professional sponger“1) Jeder Mitgliedsverband hat einen Jahresbeitrag zu zahlen.
(2) Die Höhe des Beitrags wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung geregelt. Der Beitrag wird nach Rechnungsstellung zu Beginn des Geschäftsjahres fällig und ist bis zum Ende des ersten Quartals zu entrichten.”

Das heißt dann wohl, für den Fall, dass die Finanzierung, durch – na wen wohl? – nicht reicht, ist ein Mitgliedsbeitrag fällig, um die Kosten zu decken. Wie sonst soll man die Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen nach Gusto werten?

Aber das Geld, dass von einem Ministerium kommt, es sollte reichen. Die Finanzierung des Frauenrats, sie ist üppig, sehr üppig.

Und von wem kommt Sie wohl?

Richtig, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Auch der Frauenrat gehört zu den Organisationen, die sich im Speckgürtel des Ministeriums für FSFJ eingenistet haben und dort auf Kosten der Steuerzahler ein sorgloses Leben führen, so sorglos, dass sie alle Energie darauf richten können, die Gender-Ideologie zu verbreiten und die Meinungsfreiheit all derer, die die Gender-Ideologie kritisieren, zu beseitigen.

So geschehen im Fall von Hart aber Fair.

Ironischer Weise findet die Finanzierung des Frauenrates im Kapitel 1703 des Haushaltsplanes unter der Überschrift “Stärkung der Zivilgesellschaft” statt.

Daraus muss man den Schluss ziehen, dass die Zivilgesellschaft nach Ansicht des finanzierenden Bundesministeriums für FSFJ durch Zensur der nicht gewünschten Meinung gestärkt wird. Und für diese Zensur und die Verbreitung der Gender-Ideologie durch den Frauenrat in Berlin, dafür lässt das Ministerium die Steuerzahler ordentlich bluten:

558.000 Euro wurden im Jahr 2012 an den Frauenrat überwiesen.
579.000 Euro wurden im Jahr 2013 an den Frauenrat überwiesen.
584.000 Euro wurden im Jahr 2014 an den Frauenrat überwiesen.

1.721.000 Euro in drei Jahren hat der “Deutsche Frauenrat – Lobby der Frauen – Bundesvereinigung von Frauenverbänden und Frauengruppen gemischter Verbände in Deutschland e.V. (DF)” im Rahmen der Umverteilung von Steuergeldern von sinnvoller zu ideologischer Nutzung kassiert.

Wer finanziert demnach die Zensur des WDR?Was vom Euro bleibt

Steuerzahler!

Steuerzahler finanzieren das BMFSFJ, das die Steuergelder an diejenigen verteilt, die in seinem Speckgürtel nisten und ohne die Steuergelder ihre ideologische Zerstörung der Zivilgesellschaft nicht betreiben könnten. Dieselben Steuerzahler finanzieren über Gebühren den WDR, der dann auf Veranlassung des von Steuerzahlern über den Umweg der Zweckentfremdung von Steuergeldern durch das BMFSFJ finanzierten Frauenrates den Kunden des WDR das vorenthält, wofür sie bezahlt haben. Und so zahlen die Steuerzahler dafür, dass sie als Gebührenzahler nicht sehen dürfen, was sie finanziert haben, weil sie als Steuerzahler einen Frauenrat finanzieren, der ihnen vorenthalten will, wofür sie auch bezahlt haben.

Vom Pyrrhus-Sieg zum feministischen Supergau

Wie nahe Sieg und Niederlage beeinander liegen, das erleben derzeit die Frauenverbände und Frauenräte, denen die Meinungsfreiheit in Deutschland zu weit geht. Gerade haben sie beim WDR Rundfunkrat durchgesetzt, dass die Sendung “Hart aber Fair, Nieder mit den Ampelmännchen – Deutschland im Gleichheitswahn” aus der Mediathek gelöscht wurde, da bricht ein Sturm der Berichterstattung über die Frauenräte herein.

WDRKaum ein deutsches Medium scheint sich die Geschichte entgehen lassen zu wollen, niemand will in seinem Beitrag auf den obligatorischen Link auf YouTube verzichten, wo die Sendung vom 2. März immer noch zu sehen ist – in ihrer ganzen Länge und Lächerlichkeit – jedenfalls meinen die sich beschwerdenden Frauenräte, dass die Sendung den Genderismus und das Gender Mainstreaming lächerlich gemacht habe. Als bräuchte es dazu die Sendung von Plasberg, als reichten die Vorschläge zur Sprachverhunzung, *X_Innen, zu Unisextoiletten, zu Frauenquote im Cockpit nicht aus, um den Genderismus lächerlich zu machen.

Und nun, nachdem sie es durchgesetzt haben, das Plasbergs Sendung aus der Mediathek des WDR gelöscht wurde, dass sie herauszensiert wurde, nun haben sich die Frauenräte und -verbände mit ihrer Beschwerde-Onanie vollständig der Lächerlichkeit preisgegeben (Man muss in diesem Zusammenhang von Onanie sprechen, denn wie wir gezeigt haben, enthalten die vermeintlichen Beschwerden keinerlei Argument).

Die Lächerlichkeit und Peinlichkeit der Frauenräte, sie hat klar benennbare Ursachen:

Offensichtlich hält der Genderismus nicht einmal eine Talkshow aus, in der die obligatorische politische Korrrektheit, die offensichtlich der Wohlfühlfaktor für Genderisten ist, nicht eingehalten wird.

Offensichtlich fehlt es dem Genderismus an “Fachlichkeit“, wie die Frauenräte es wohl nennen würden, um sich in der Diskussion mit anderen zu behaupten.

Offensichtlich fehlt es den Genderisten an Argumenten, mit denen sie der Kritik, die am Genderismus vorgebracht wird, begegnen können (Dass dem so ist, wird darin dokumentiert, dass die einfachen Fragen nach der wissenschaftlichen Grundlage, dem Erkenntnisinteresse und dem Erkenntnisgewinn von Gender Studies, die wir nun schon seit Monaten an entsprechende Lehrstuhlbesetzer gestellt haben, immer noch unbeantwortet geblieben sind.).

scully facepalmOffensichtlich haben Genderisten Angst vor Meinungsfreiheit, Angst davor, in der richtigen Welt, außerhalb ihrer universitären und instutionellen Schutzräume auf die Wirklichkeit zu stoßen, mit der Wirklichkeit konfrontiert zu werden. Deshalb muss die Wirklichkeit zensiert werden. Deshalb müssen Meinungen, die mit Fakten und somit auf Basis der Wirklichkeit begründet werden, unterdrückt am besten verboten werden.

Und was sind Organisationen, Räte, Einzelakteure, die durch eine Talkshow aus dem Gleichgewicht geworfen werden, die keine Argumente zur Verteidigung der eigenen Sache vorbringen können, die nur heulend zum nächsten Patriarchen laufen können, um dort darum zu betteln, dass ihr Schutzraum, in dem sie weder von Realität noch von anderen Meinungen behelligt werden, wieder hergestellt wird?

Peinlich und lächerlich!

Und deshalb wird sich der Pyrrhus-Sieg in Kürze zum feministischen Supergau entwickeln: Darüber lacht das Land, schon deshalb, weil die Frauenräte es geschafft haben, dass eine Sendung, die fast in Vergessenheit geraten war, eine neue YouTube Karriere gestartet hat und sich viraler Nachfrage erfreut.

Es gibt sie übrigens auch hier zum Ansehen.

Zensur durch Kindsköpfe? Infantilismus bei Frauenrat und WDR

Gleich mehrere Hinweise haben uns heute erreicht, die sich mit Zensur durch den WDR befassen. Gegenstand der Zensur ist die Sendung “Hart aber Fair”, die am 2. März mit dem Titel: “Nieder mit den Ampelmännchen – Deutschland im Gleichheitswahn” ausgestrahlt wurde.

Nach der Ausstrahlung hat die feministische Front Beschwerde gegen die Sendung erhoben, gleich sechsfach, und nun hat der Programmausschuss des WDR die Sendung aus der Mediathek des WDR entfernt und eine Wiederholung der Sendung ausgeschlossen.

WDREine der sechs Beschwerden stammt vom Deutschen Frauenrat. Sie ist ein Musterbeispiel des Infantilismus, denn die Beschwerde beruht auf keinerlei Argumenten und ausschließlich auf Bewertungen. Die Frauenräte hätten kurz und bündig schreiben können: “Wir beschweren uns, weil es es uns nicht gefallen hat.”

Das haben die Frauenräte aber nicht getan. Statt dessen haben sie bewertet: Frank Plasberg sei “nicht bekannt für ein modernes Geschlechterverhältnis”, so schreiben die Frauenräte, und man fragt sich, wie kann ein modernes Geschlechterverhältnis aussehen, für das eine Einzelperson bekannt ist? Gibt es neuerdings Verhältnisse von Einzelpersonen zu sich selbst? Kämpfen die Frauenräte umsonst mit der deutschen Sprache? Ist es gerade das moderne am Geschlechterverhältnis, dass es autoerotisch ist?

Wie dem auch sei, die Frauenräte haben sich beschwert.

Die “Grenze des Zumutbaren” sei überschritten, so ihre Einschätzung, die nicht begründet wird. Die Auswahl der Gäste sei “nicht dazu geeignet, eine faire Diskussion über Geschlechterforschung zu führen”, so geht es weiter. Manipulativ seien polarisierte Beispiele ausgewählt worden. Die gesamte Geschlechterforschung lächerlich zu machen, das sei das Ziel der Sendung gewesen.

Und so geht es weiter im Beschwerde-Lamento. Die Frauenräte haben sich so richtig ausbeschwert.

Nur begründet haben sie ihre Beschwerde nicht.

Das ist misslich, denn man hätte schon gerne gewusst, wieso die Fairness einer Diskussion von der Auswahl der Diskutanten abhängt, statt vom Umgang mit Argumenten. So wie man gerne gewusst hätte, wieso es ausgerechnet Herrn Plasberg und seine Sendung benötigen soll, um die Geschlechterforschung lächerlich zu machen, wo doch Frauenrat und Personen wie das Lann vollauf ausreichen, um die Geschlechterforschung der Lächerlichkeit zu überantworten.

Und wer das nicht glaubt, dem sei ein Originalzitat aus der Beschwerde der Frauenräte gegönnt:

Deutscher Frauenrat“Herr Plasberg stellte seine Fragen ebenso manipulativ. Beispiele: Er fodert Frau Wizorek auf, die Welt über die Nützlichkeit von Unisextoiletten aufzuklären, dabei liegt ihre Fachlichkeit auf dem Gebeit des Alltagssexismus”.

Haben Sie das gewusst? Frau Wizorek gehört nicht zu denen, die in aller Fachlichkeit Auskunft über Unisextoiletten geben können? Da fragt man sich doch: Wer kann Auskunft über die Nützlichkeit von Unisextoiletten geben? Wer hat Forschungsergebnisse zur Häufigkeit der Benutzung, Art der Verrichtung, die Unisextoiletten vor anderen Toiletten und im Vergleich zu anderen Toiletten auszeichnen? Was ist die durchschnittliche Verweildauer auf Unisextoiletten und wie unterscheidet sich die Verweildauer von der auf normalen Toiletten? Wie viele Meter Toilettenpapier werden auf Unisextoiletten im Vergleich zu normalen Toiletten pro Jahr verbraucht? Wie unterscheidet sich der Wasserverbrauch? Was weiß man, wenn man die Unterschiede zwischen Unisextoiletten und normalen Toiletten kennt? Was sagt die Fachlichkeit der Frauenräte dazu?

All diese Fragen blieben in Plasbergs Sendung unbeantwortet, weil Frau Wizorek die Fachlichkeit fehlt.

Was ist überhaupt eine Fachlichkeit?

Wir kennen Männlichkeit, Weiblichkeit, Hässlichkeit, Möglichkeit, Sachlichkeit, Dämlichkeit, aber Fachlichkeit, Fachlichkeit hat sich bei uns noch nicht vorgestellt. Nicht einmal der Duden kennt die Fachlichkeit, dafür kennt er die Lächerlichkeit und um die herzustellen benötigen die Frauenräte keinen Frank Plasberg, das können sie ganz alleine, selbständig und wie immer, wenn Genderisten sich lächerlich machen, dann richtig.

Der Programmausschuss, der sich von Beschwerden im Stile des Frauenrats hat beeindrucken lassen, setzt sich übrigens aus Vertretern der im Landtag NRW sitzenden Parteien und “Vertretern aus dem Kreis der Menschen mit” Behinderung und Migrationshintergrund, aus Gewerkschaftlern sowie Vertretern älterer Menschen zusammen. Unter den Mitgliedern findet sich auch Petra Windek, die für den Frauenrat NRW im Programmausschuss sitzt, so dass Beschwerdeführer und Beschwerdeentscheider identisch sind. Gelebte Demokratie.

Da sich der Programmrat ds WDR von Beschwerden beeindrucken lässt, die keinerlei Argument enthalten und lediglich aus einer Aneinanderreihung von Behauptungen und Bewertungen bestehen, können wir nur jedem empfehlen, dem etwas am Programm des WDR nicht gefällt: Beschweren Sie sich. Behaupten und bewerten Sie das Blaue vom Himmel herunter, wenn ihnen etwas nicht gefallen hat.

Wir leben im Infaltilismus. D.h. der Programmausschuss reagiert auch auf keine Argumente!

Beschweren beim Rundfunkrat des WDR kann man sich hier.

Mehr zum Thema bei Arne Hoffmann.

ARD: ausländerfeindlich, staatsdienlich und manipulativ

Bargeld entwickelt sich langsam zum Symbol der Freiheit.

Am  11. Juli hat Roland Tichy in seinem Blog den “War on Cash” thematisiert (hier unsere Zusammenfassung):

Griechische Zeiten sollen in Deutschland anbrechen – jedenfalls dann, wenn es nach Walter Borjans geht. Der ist Finanzminister in Nordrhein-Westfalen und will für Bargeschäfte eine Höchstgrenze einziehen. Das hat Vorteile für den Staat, macht ihm die Kontrolle seiner Bürger einfacher. Am besten wäre es, alle Geldgeschäfte müssten bargeldlos und über Banken abgewickelt werden. Goldene Zeiten für die Schnüffler des Finanzamts, die selbst bei kleinen Transaktionen über den Geldautomaten beteiligt sind. Es ist nicht mehr nötig, mehrmals im Monat ein paar Tausend Euro abzuheben, um Besuch von Zollfahndung und Steuerschnüfflern zu erhalten, häufige, kleine Abhebungen vom Geldautomaten reichen aus, um Verdacht bei den entsprechenden Herrschaften zu erregen. Schon jetzt schnüffelt der Staat munter mit, wenn es um Bargeld geht.

Das El Dorada der Steuerschnüffler, es wäre erreicht, gäbe es gar kein Bargeld mehr, ginge jeder Handel über Banken und Bankkonten. Dann endlich hängen die Bürger am Tropf, dann sind sie dem direkten Zugriff des Staates ausgeliefert: Sie wollen ihr Bußgeld wegen Falschparkens nicht bezahlen? Nun, dann müssen wir Ihr Konto sperren, ihre Kredit- und Kontokarte einziehen. Sie sind säumig beim Finanzamt? Ein Anruf bei der Bank genügt und ihr Konto ist gepfändet. Und überhaupt: Sind nicht 60 Euro Tagesgeld genug? Führen wir eine Tagesgrenze auf ihr Konto ein, um sie davor zu schützen, mehr auszugeben als gut ist.

Griechische Zeiten brechen an und Linke wie Walter Borjans, die Totalüberwachungsträume träumen, sie finden sich im siebten Himmel und laufen dort Amok mit ihren Phantasien.

Doch wie soll man den Deutschen den Abschied vom Bargeld schmackhaft machen, wie sie dazu bringen, sich freiwillig von Freiheit zu verabschieden und dem totalen staatlichen Schnüffeln, von der Wiege bis zur Bahre zu überantworten?

Ein Problem?

Nicht in Deutschland.

Beispiel Terrorgefahr.

Allein die Behauptung “Deutschland ist das Ziel militanter Islamisten” genügt, um Deutsche Eingriffe in Freiheitsrechte akzeptieren zu lassen. Weil die Terrorgefahr nicht so richtig in zündenden Belegen ihren Niederschlag findet, muss man sie sprachlich dingfest machen: In so genannten Hassreden. Hassreden sind Reden, die von Dritten als Hassreden angesehen werden, weil sie zum Hass aufrufen und weil angenommen wird, dass es unter den deutschen Bürgern eine Vielzahl von Hassempfängern gibt, die nur darauf warten, in den Hassmodus zu wechseln und Hass-Straftaten zu begehen, wie auch immer diese Straftaten dann aussehen.

Belege dafür, dass Hassreden von Hassempfängern aufgenommen und dann willenlos in Hasstaten transferiert werden, sucht man zwar bislang vergeblich, der Meinungsfreiheit hat dies jedoch nicht geholfen. Und nicht nur wird die Einschränkung von Meinungsfreiheit akzeptiert, sie wird sogar gefordert, von denen, die sich derzeit auf der Seite der Nicht-Hassredner wähnen, eine Seitenangabe, die sich – wie die Geschichte immer wieder gezeigt hat – schnell ändern kann.

Zurück zum Bargeld.

Wie macht man den Deutschen schmackhaft, auf Bargeld zu verzichten und sich der totalen Überwachung ihres Geschäftsverkehrs anheim zu stellen?

Kein Problem.

Dazu muss man nur die Systematik hinter der Einschränkung der Meinungsfreiheit wegen Terror auf die Einschränkung der Freiheit im Geschäftsverkehr, wie sie durch eine Beschränkung oder ein Verbot von Bargeld erreicht werden soll, anwenden.

Man nehme Steuerhinterziehung.

Organized crimeSteuerhinterziehung ist ein Thema, das hervorragend geeignet ist, um Deutsche gegeneinander aufzubringen. Denn: Die meisten Deutschen sehen in der Entrichtung von Steuern eine Bürgerpflicht, den Staat als rechtmäßigen Empfänger von Steuern, deren Höhe von Staatsgnaden festgesetzt wird. Entsprechend leicht ist es, einen Keil zwischen Deutsche zu treiben. Die Guten stehen auf der Seite des Staates und zahlen brav Steuern über deren Verwendung sie keinerlei detaillierte Auskunft von Ihrem Staat erhalten (oder gar verlangen). Die Bösen denken, dass ihnen die Früchte ihrer Arbeit in erster Linie selbst zustehen, und sie deshalb den Wert, den ihr Staat für sie darstellt und somit die Höhe der Steuern, die sie zu zahlen bereit sind, selbst festlegen.

Im Kampf der Anpasser mit den Aufsässigen sind die Medien zweckdienlich. Medial inszenierte Hetzjagden (oder Hasskampagnen?) gegen Böse wie Uli Hoeneß eignen sich hervorragend, um einerseits die Welt in gute Steuerzahler und böse Steuerhinterzieher zu teilen, andererseits die ganze Sprachwelt der Gutheit auf die Bösen hernieder prasseln zu lassen. Steuerhinterzieher sind asozial, sie sind unsolidarische Schweine, Diebe an der Gemeinschaft, sie sind keine richtigen Deutschen, Feinde des Gemeinwesens, Betrüger und was noch alles. Dagegen sind Politiker, die Geldgeschenke an ihre Klientel verteilen, die sich über Parteienfinanzierung bereichern, die ein Versorgungswerk für gescheiterte akademische Existenzen unterhalten, das sie politische Stiftungen nennen, gute Menschen, Freunde der Gesellschaft, solidarische selbstlose Altruisten und Retter des Gemeinwesens.

Die öffentliche Inszenierung, die bei der Beschwörung von Terrorgefahr so unverzichtbar ist wie bei der Durchführung einer Hasskampagne gegen Steuerhinterzieher, sie ist auch das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, den Deutschen ihr Bargeld zu entziehen.

In vorderster Front: Die ARD, das ARD-Magazin Kontraste.

Dem ARD-Magazin Kontraste liegt eine “Mitteilung des Bundesfinanzministeriums” vor, die auf unbekanntem Weg in die Redaktion gelangt ist. Sie lag wohl morgens auf dem Tisch in der Redaktionsküche. Sie ist in jedem Fall vollkommen ohne Hintergedanken und ohne Interessen an das ARD-Magazin Kontraste weitergegeben worden – von wem auch immer.

ARD RassismusDie Mitteilung besagt: “10 Milliarden Euro Steuern” werden bei Bargeschäften jährlich hinterzogen, Bargeschäften, die an Ladenkassen abgewickelt werden, vor allem in Eisdielen, wie die Überschrift bei der ARD “Steuerhinterziehung in der Eisdiele” suggeriert. Eisdielen sind bekanntlich fremdländische Erfindungen, von Menschen des südlichen Europas, vermutlich Abkömmlingen von Mafia und Camorra nach Deutschland exportiert, um hier den Fiskus um jährlich 10 Milliarden Euro zu schädigen.

Daran sieht man, wie gefährlich es ist, Bargeld im Verkehr zu belassen. Selbst das Eis aus der Eisdiele wird durch Bargeld zur Unterstützung der Bombe, mit der die Mafia den Chefankläger in Turin in die Luft jagt…

Manipulation ist die Kunst, die Phantasie der Leser auf beschwingte Bahnen zu befördern und dafür zu sorgen, dass die Botschaft, die vermittelt werden soll, hängen bleibt. Bargeld ist Steuerhinterziehung. Steuerhinterziehung ist böse. Steuerhinterzieher lauern an Ladenkassen und nehmen das gute Bargeld des guten Deutschen für böse Zwecke. Vor allem in Eisdielen ist das der Fall …, und wer Eisdielen betreibt, das ist ja bekannt.

Und damit es auch wirklich ankommt, endet der Beitrag bei der ARD mit dem Buckel vor der Obrigkeit, die ja – wie die Partei in der DDR – immer Recht hat und um unser aller Wohl Tag und Nacht besorgt ist: “Die Finanzminister der Länder stellten auf ihrer Konferenz am 25. Juni fest, dass ‘wegen der sich immer schneller ausbreitenden Möglichkeit der systematischen Steuerhinterziehung bei Bargeldgeschäften’ dringender Handlungsbedarf bestehe …”

Walter Borjans ist einer dieser Finanzminister.

Wie sich die Kreise doch immer schließen.

Wie wenig Probleme die ARD damit hat, sich mit manipulativen und ausländerfeindlich Beiträgen in den Dienst von Parteien zu stellen, ist eigentlich nicht mehr erstaunlich.

Dass es keinerlei Untersuchungen und Belege für die behauptete “systematische Steuerhinterziehung” gibt, die der Öffentlichkeit bekannt wären, das sei nur am Rande angemerkt, denn es spielt eine Nebenrolle, wie Realität im Kampf um die totale Überwachung immer eine Nebenrolle spielt.

Das Spiel mit der Angst lebt davon, dass niemand sich wundert, dass keine IS-Kämpfer im Baumarkt von Hornbach Geiseln nehmen und Luigi, der die Eisdiele im Ort schon seit 25 Jahren betreibt, noch jede Betriebsprüfung, mit der ihn die Steuerschnüffler von München II überzogen haben, mit Bravour bestanden hat – das sind reale Ausnahmen von der eingebildeten Wirklichkeit und in der eingebildeten Wirklichkeit hinterziehen Eisverkäufer wie Luigi Steuern und Hornbachs Baumärkte stehen auf der Todesliste der Aktion “Bornheimer Frühling”, einem Ableger der IS in Deutschland, der demnächst vom BND gegründet werden wird.

Wer totale Überwachung möglich machen will, muss sich etwas einfallen lassen. Und egal, was er sich einfallen lässt, die öffentlich-rechtlichen Transmitter werden es verbreiten und die Frucht säen, die als Angst aufgeht und die Zerstörung von Freiheit ermöglicht.

Zensur und Überwachung: Das Ende der Wissenschaftsfreiheit

Die Wissenschaften sehen sich verstärkten Bemühungen ausgesetzt, Wissenschaftsfreiheit zu beseitigen, Wissenschaftler zu kontrollieren, Ideen an politischer Korrektheit auszurichten, unbequeme oder als gefährlich etikettierte Forschung zu verhindern und die Diskussion über wissenschaftliche Erkenntnis zu erschweren:

“The realization of academic freedom depends on controversy: it voices dissent. Linked to free speech, it is marked primarily by critique, speaking against – even offending against – prevailing concepts or norms”.

XindexDies schreibt Thomas Docherty in einem Beitrag über die Beseitigung von Wissenschaftsfreiheit im Vereinigten Königreich (wobei man ergänzen muss, dass Kritik und abweichende Meinungen kein Selbstzweck sind und nur dann als relevant angesehen werden können, wenn sie begründet sind!)

Der Beitrag von Docherty entstammt der Juni-Ausgabe von X index on Censorship, die komplett den Gefahren gewidmet ist, die wissenschaftliche Freiheit derzeit bedrohen. Das Heft versammelt Beiträge aus dem Vereinigten Königreich, Irland, den USA, der Ukraine, der Turkei, China, Mexiko und Indien und beschreibt zum Teil erschreckende Realitäten außerhalb von Deutschland.

Warum gibt es keinen Beitrag aus Deutschland? Vermutlich hat sich kein Wissenschaftler gefunden, der mutig genug ist, die Zustände in Deutschland in einem namentlichen Beitrag zu beschreiben.

Dabei wäre gerade ein Beitrag für Deutschland so wichtig wie kein anderer, denn in Deutschland kumulieren die Gefahren für die Wissenschaftsfreiheit, die für andere Ländern beschrieben werden.

Jemimah Steinfeld für China, Thomas Docherty für das Vereinigte Königreich und Mark Fray für die USA beschreiben Entwicklungen, die es allesamt auch in Deutschland gibt, wie die folgende Gegenüberstellung zeigt:

Für China: Aussagen, die sich gegen Parteiführer richten oder den Sozialismus in ein schlechtes Licht rücken, dürfen von Akademikern nicht gemacht werden. Für Deuschland: Aussagen, die sich gegen Feministen oder Feminismus richten, dürfen von Akademikern nicht gemacht werden.
Für das Vereinigte Könnigreich: Aussagen, in denen die eigene Universität kritisiert wird, schaden dem Markennamen der Universität und dürfen von Akademikern nicht mehr gemacht werden. Für Deutschland: Professoren sind Beamte und dem Beamtenrecht, das Loyalität, also schweigende Zustimmung zum Dienstherr vorsieht, unterworfen.
Für die USA: Triggerwarnungen davor, dass der folgende Text die Lesenden in irgend einer Weise psychisch verletzen könnte, sorgen dafür, dass Hochschulen zur psychiatrischen Anstalt verkommen, an denen jeder seinen Spleen frei ausleben kann. Für Deutschland: Texte, die Lesende mit etwas konfrontieren könnten, was bei diesen zu einer psychischen Krise führt, sollen ganz verboten werden.
Für die USA: Bestimmte Autoren sollen aus dem Curriculum gestrichen werden, weil ihre Arbeiten die Lesenden paychisch belasten könnten. Für Deutschland: In Halle oder in Berlin wollen Studenten die Arbeiten von Autoren, die sie für rassistisch oder sonst etwas halten, nicht mehr im Curriculum sehen. Ins Curriculum darf nur noch aufgenommen werden, was politisch korrekt ist.
Für China: In Vorlesungssälen sollen Videoüberwachungskameras installiert werden, um sicherzustellen, dass Dozenten auch die richtige Lehre vermitteln und sie richtig vermitteln. Für Deutschland: In Deutschland braucht man keine Videoüberwachung. Hier übernehmen Studenten die Überwachung ihrer Dozenten, Studenten, die sich in anonymen Vereinigungen wie Münkler-Watch zusammengeschlossen haben.
Für China: Akademiker werden dadurch zensiert, dass nicht-linientreue Akademiker keine Fördergelder erhalten und durch Peer-Kontrolle von Publikationen ausgeschlossen werden. Für Deutschland: Kein Unterschied. Wer das nicht glaubt, der möge versuchen, einen Beitrag, in dem er die Einvernahme deutscher Universitäten durch den Feminismus kritisiert zu veröffentlichen oder wahlweise ein Forschungsprojekt einreichen, dessen Ziel darin besteht, den Nutzen der wissenschaftlichen Beiträge, die von Genderlehrstühlen produziert werden, zu evaluieren.

Es sieht nicht besonders gut aus, um die Freiheit der Wissenschaft, jenen geflügelten Begriff, mit dem sich immer die Herrscher in Staaten schmücken, die am intensivsten darum bemüht sind, die Freiheit der Wissenschaft einzuschränken oder z.B. durch die Vergabe von Fördermitteln zu kontrollieren oder die Einführung einer Zivilklausel zu verhindern.

ideasaheadDiejenigen, denen die Freiheit der Wissenschaft ein Dorn im Auge ist, sie finden sich immer unter denen, die Heilslehren wie den Feminismus verkünden oder ihre politische Herrschaft zementieren wollen. Beide eint das Bemühen, abweichende Ideen, die die eigene Position in Gefahr bringen oder herausfordern, zu unterdrücken. Vermutlich ist dies der Grund, warum der Feminismus in Deutschland zu einem Staatsfeminsimus geworden ist, der Frauenförderung zur paternalistischen Aufgabe des Staates gemacht hat, mit deren Hilfe es nicht nur möglich ist, Hochschulen zu kontrollieren.

Denn: wer ist eigentlich so naiv zu denken, Frauenförderung an Universitäten würde die intelligentesten Frauen in Positionen befördern? Die intelligentesten Frauen durchschauen, dass sie sich einerseits als Nutznießer von Frauenförderung in eine abhängige Beziehung zu ihrem Förderer begeben und andererseits als entsprechende Nutznießer konstatiert bekommen, dass sie der Hilfe eines väterlichen staatlichen Freundes bedürfen, um überhaupt etwas zu erreichen. Das ist das Gegenteil von Emanzipation und Emanzipation, auch psychologisch als Selbstwirksamkeit beschrieben, ist das, wonach intelligente Menschen streben.

Grundrechte-Domino: Eines nach dem anderen fällt Grünen zum Opfer

Meinungsfreiheit wird in Deutschland zunehmend durch Gesinnungswächter eingeschränkt, die sich einbilden, gesprochene Worte seien Hassreden, die ganze Völkerstämme auf den Kriegspfad bringen könnten, würden sie zugelassen.

Die Unverletztlichkeit der Wohnung wurde schon vor einiger Zeit der Lust von Feministen, intime Beziehungen auszuspähen und asymmetrische Rechtskonstellationen, die Frauen zuerst zu Opfern degradieren, um sie dann mit mehr Rechten als Männer auszustatten, zu schaffen, preisgegeben.

Und nun haben es die Grünen offensichtlich auf das Eigentum abgesehen. Die Beschlagnahme und Enteignung von Eigentum soll erleichtert werden, geht es nach den grünen Visionären. Zunächst nur dann, wenn es sich um das Eigentum von Rechten oder Rechtsextremen oder waren es Nazis? handelt.

DDR_EnteignungDies geht aus einem fast schon kryptischen Beitrag hervor, den Jan Heidtmann für die Süddeutsche Zeitung verfasst hat und auf den uns ein Leser aufmerksam gemacht hat.

Nachbar Nazi“, so der Titel des Machwerks, das eine Fundgrube brachialer Manipulation darstellt.

So beginnt der Beitrag damit, die NPD in Thüringen, das Freie Netz Süd in Bayern und völkische Siedler im Wendland als Rechtsextreme zu klassifizieren, damit die Leser auch wissen, wo der Feind steht.

Im zweiten Absatz des Beitrags, der in der Überschrift noch Nazis vorsah, sind aus den Rechtsextremen generell Rechte geworden, die Immobilien in Deutschland erwerben, was, wie die grüne Monika Lazar beitragen darf, von der Bundesregierung ignoriert werde, die dem nun wieder “rechtsextremen Milieu” keine Bedeutung zumesse.

Abschnitt drei sieht sodann NPD, Kameradschaften und andere rechtsextreme Gruppierungen abermals und generell zu Rechten mutieren, die sich verstärkt auf dem Land einkaufen wollen: Die wandernden Rechten als neue Form des Schädlings in ländlichen Kommunen. Dort verrichten sie ihr vernichtendes Werk wieder als Rechtsextreme und indem sie ungestört agitieren könnten und dadurch Gegner einschüchtern würden. Das weiß Timo Reinfrankt von der Amadeu-Antonio-Stiftung, die ihren Sitz in urbanen Berlin hat.

Bis einschließlich Abschnitt 4 ist das Problem dargelegt. Es besteht darin, dass Rechte, also Rechtsextremisten, also die NPD oder andere sich Immobilien auf dem Land kaufen. Jetzt geht es an die Problemlösung. Die besteht zuerst darin, alle Genannten mit Straftätern gleichzusetzen und darüber zu lamentieren, dass es in Deutschland schwieriger ist als in Italien, Straftätern ihren Immobilienbesitz zu entziehen. Das leuchtende Beispiel aus Italien: Der Umgang mit der Mafia, die offensichtlich auch rechtsextrem oder rechts oder wo auch immer ist.

Dagegen sei es in Deutschland schwierig, Immobilien Rechtsextremer zu beschlagnahmen. Hohe Hürden gebe es dafür. Zu hohe Hürden, die man beseitigen muss, z.B. durch eine Änderung des Strafrechts. Durch den Hinweis auf das Strafrecht erklärt sich auch, wieso es notwendig war, Rechte, Rechtsextreme oder Nazis, wie es im Titel heißt, generell mit Straftätern gleichzusetzen, sie werden quasi zu Gesinnungs-Straftätern, haben eine Gesinnung, die unter Strafe gestellt werden muss. Die Folge: Enteignung von Privateigentum, z.B. dem Bürgerbüro der NPD in Staate, der so genannten Volksbibliothek und des Sportstudios, denn, so lernen wir, Bürgerbüros, Bibliotheken und Sportstudios darf nur betreiben, wer die richtige Gesinnung hat.

Die Verelendung der Ratio, ihr Ausverkauf auf dem Gesinnungsmarkt, sie schreitet in langen Schritten voran.

Derzeit ist die Beschlagnahme von Immobilien unter Umständen möglich und z.B. im Polizeigesetz § 33 geregelt:

Art 14 GG(1) Die Polizei kann eine Sache beschlagnahmen, wenn dies erforderlich ist

1. zum Schutz eines einzelnen oder des Gemeinwesens gegen eine unmittelbar bevorstehende Störung der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung oder zur Beseitigung einer bereits eingetretenen Störung,

2. zur Verhinderung einer mißbräuchlichen Verwendung durch eine Person, die nach diesem Gesetz oder nach anderen Rechtsvorschriften festgehalten oder in Gewahrsam genommen worden ist oder

3. zum Schutz eines Einzelnen oder des Gemeinwesens vor der Gefahr einer Straftat von erheblicher Bedeutung nach § 22 Abs. 5 Nr. 1 und 2 Buchst. a und b.
(2) Unter den Voraussetzungen des Absatzes 1 Nr. 3 kann der Polizeivollzugsdienst eine Forderung oder andere Vermögensrechte beschlagnahmen. Die Beschlagnahme wird durch Pfändung bewirkt. Die Vorschriften der Zivilprozessordnung über die Zwangsvollstreckung in Forderungen und andere Vermögensrechte sind sinngemäß anzuwenden.

Und dann gibt es noch das Gesetz zur Einziehung kommunistischen Vermögens.

“Um Kommunistische Umtriebe dienendes Vermögen einer staatsfeindlichen Verwendung für die Dauer zu entziehen, hat die Reichsregierung das folgende Gesetz beschlossen, das hiermit verkündet wird:

§ 1
(1) Die obersten Landesbehörden oder die von ihnen bestimmten Stellen können Sachen und Rechte der Kommunistischen Partei Deutschlands und ihrer Hilfs- und Ersatzorganisationen sowie Sachen und Rechte, die zur Förderung kommunistischer Bestrebungen gebraucht oder bestimmt sind, zugunsten des Landes entziehen.
(2) Der Reichsminister des Innern kann die obersten Landesbehörden um Maßnahmen nach Abs. 1 ersuchen.

§ 2
§ 1 findet auf vermietete oder unter Eigentumsvorbehalt gelieferte Sachen keine Anwendung, es sei denn, daß der Vermieter oder Lieferant mit der Hingabe der Sache eine Förderung kommunistischer Bestrebungen beabsichtigt hat.

§ 3
Die an den eingezogenen Gegenständen bestehenden Rechte erlöschen. Durch die Einziehung eines Grundstücks werden jedoch die an dem Grundstück bestehenden Rechte nicht berührt; die einziehende Behörde kann ein solches Recht für erloschen erklären, wenn mit der Hingabe des Gegenwerts eine Förderung kommunistischer Bestrebungen beabsichtigt war.

§ 4
Naumburger Tageblatt 1933Zur Vermeidung von Härten können aus dem eingezogenen Vermögen Gläubiger der von der Einziehung Betroffenen befriedigt werden.

§ 5
Sind vor Inkrafttreten dieses Gesetzes Maßnahmen im Sinne der §§ 1 und 3 getroffen worden, so können sie von der nach § 1 zuständigen Behörde nach Maßgabe der Bestimmungen dieses Gesetzes bestätigt werden.

§ 6
Die Maßnahmen nach §§ 1, 3 und 5 werden mit der Zustellung der Verfügung an den Betroffenen oder mit der öffentlichen Bekanntmachung der Verfügung wirksam.

§ 7
Eine Entschädigung wird für die nach §§ 1, 3 und 5 getroffenen Maßnahmen nicht gewährt.

§ 8
Der Reichsminister des Innern wird ermächtigt, zur Durchführung und Ergänzung dieses Gesetzes Rechts- und Verwaltungsvorschriften zu erlassen.

Ups, da haben wir uns in der Zeit geirrt, das zuletzt genannte Gesetz ist ja vom 26. Mai 1933.

Gruene du bist verdaechtigOffensichtlich empfinden die Grünen den Mangel, der durch den Wegfall des Gesetzes zur Einziehung kommunistischen Vermögens enstanden ist, so schmerzhaft, dass sie nunmehr ein Gesetz zur Einziehung rechten, rechtsextremen oder Nazi-Vermögens sehnlichst herbeisehnen.

Und warum sehnen Sie sich so sehr danach, dieses Eigentum der Rechtsextremen oder Rechten, also der Falschgesinnten zu entziehen? Der Beitrag in der Süddeutschen Zeitung bringt es an den Tag. Deshalb:

“Eine neue Qualität hätten die völkischen Siedler. “Die sind gegen Atomkraft, feiern völkische Hochzeiten und verteilen Flugblätter für eine ökologische Lebensweise, sagt Reinfrank [also der, von der Amadeu-Antonio-Stiftung in Berlin]”

Ähnlichkeiten und Übereinstimmungen mit dem grünen Klientel wären rein zufällig und bestimmt nicht beabsichtigt.

AfD-Watch ist der Lächerlichkeit preiszugeben, die dem Blog gebührt

Gestern haben wir darüber berichtet, dass ein Blog, das sich AfD-Watch nennt und dessen “Team” aus Angst vor Konsequenzen anonym bleiben will, diese Anonymität nutzt, um namentlich genannte Individuen zu diffamieren, anzuprangern und zu Aktionen gegen diese Individuen aufzurufen. Bereits diese Einleitung reicht eigentlich, um zu wissen, dass es sich bei AfD-Watch um undemokratische, im günstigsten Fall Rufmörder, im ungünstigsten Fall Anstifter zu weiteren Straftaten handelt.

Nun hat Roland K. die Anklage gegen AfD-Watch mit dem Hinweis auf mangelnde Sorgfalt bei der Recherche und Verletzung des öffentlichen sittlichen Empfindens erweitert.

Die Verteidigung, ein Nobbie, also offensichtlich ein Nachwuchsanwalt, der noch keinen richtigen Namen hat und sich deshalb mit einer Verniedlichung oder Infantilisierung von Norbert zufrieden geben muss, umfasst drei Punkte:

  • Nur weil Karsten Mende sagt, er sei ein anderer Karsten Mende als der Karsten Mende im Text auf AfD-Watch, muss nicht stimmen, was Karsten Mende sagt.
  • Blogger Karsten Mende müsse belegen, dass er nicht Kriminalkommissar Karsten Mende sei.
  • AfD-Watch habe im Treu und Glauben gehandelt und seinem Gastautor geglaubt. Deshalb könne er nicht dem Blogger Karsten Mende glauben, da sich die Aussagen von Gastautor und Blogger Karsten Mende diametral verhielten, er also entscheiden müsse, wem er glaube.

Afd-watch2

Die Erweiterung der Anklage gegen AfD-Watch durch Roland K. ist begründet und zulässig. AfD-Watch ist wegen Verstoßes gegen die demokratische Grundordnung, die guten Sitten, die Sorgfaltspflicht und gegen die Logik zu verurteilen.

Begründung:

1.) Die demokratische Grundordnung
2.) Die Logik
3.) Die guten Sitten und die Sorgfaltspflicht

1.) Demokratische Grundordnung

Es kommt nicht von ungefähr, dass in demokratischen Systemen ein Angeklagter so lange nicht verurteilt wird, wie seine Schuld nicht erwiesen ist. Anders formuliert: Damit ein Angeklagter verurteilt werden kann, muss seine Schuld bewiesen werden. Nun hat sich in den letzten Jahren eine antidemokratische Fraktion herausgebildet, vornehmlich handelt es sich dabei um Linke und Genderisten wie Ilse Lenz, die die Unschuldsvermutung streichen wollen und die Last des Unschuldsbeweises dem auferlegen wollen, der beschuldigt wird.

Enstprechend müsste in diesem antidemokratischen oder besser: faschistischen Weltbild ein Angeklagter seine Unschuld beweisen und nicht der Kläger die Schuld.

Dies öffnet der Willkür Tür und Tor und beseitigt den Rechtsstaat und danach die Demokratie. Muss der Angeklagte seine Unschuld beweisen, ist die Anklage mit keinerlei Kosten verbunden. Willkür und Boshaftigkeit sind keine Grenzen gesetzt, wie am Beispiel von AfD-Watch deutlich wird. Man kann über andere behaupten, was man behaupten will, wohlwissend, dass es keine Last des Beleges der eigenen Behauptungen gibt, vielmehr muss das Opfer willkürlicher Behauptungen beweisen, dass die Behauptungen falsch sind.

Wenn wir also behaupten, dass Ilse Lenz vom russichen Geheimdienst finanziert wird und AfD-Watch ein Ableger der grünen Gunda-Werner-Stiftung ist, dann ist es, nach dieser Logik nicht an uns, die Behauptungen zu beweisen, sondern an den Zielen der Behauptungen, sie zu widerlegen.

Wer denkt, die Umkehr der Beweislast habe auch nur im Entferntesten noch etwas mit Demokratie zu tun, der ist wegen einer nicht mehr tolerierbaren geistigen Schwäche aus dem öffentlichen Leben zu entfernen und sofern er sich nicht freiwillig entfernt, wäre er dazu zu verurteilen.

Logik

In der Logik geht es um Urteile. Es geht darum zu beurteilen, ob ein Satz wahr ist bzw. ob Schlussfolgerungen, die aus einem Satz abgeleitet werden, wahr sind.

Die Verteidigung durch Nobbie führt an:

Satz 1: Man glaube Autor X nicht, wenn er behauptet Karsten Mende, der Blogger, sei nicht Karsten Mende, der Polizeibeamte.

Satz 2: Man glaube Autor Y, wenn er behauptet, Karsten Mende, der Blogger, sei Karsten Mende, der Polizeibeamte.

Offensichtlich sind beide Sätze gleichwertig, und es gibt keine Möglichkeit, logisch zu begründen, warum man zum Beispiel Satz 1 Satz 2 vorzieht. Normalerweise wird das Problem damit gelöst, dass man aus beiden Sätzen sich gegenseitig ausschließende singuläre Sätze ableitet und empirisch prüft, welcher der beiden konkurrierenden singulären Sätze zutrifft.

Diese Lösung ist der Nobbie-Verteidigung offensichtlich nicht bekannt.

Als Ergebnis der Unkenntnis ergibt sich ein logischer Widerspruch, der sich nicht auflösen läßt, denn aus Satz 1 folgt nicht Satz 2. Beide Sätze sind weiterhin gleichwertig, weshalb es einen Widerspruch darstellt, der mit gesundem Menschenverstand, ganz zu schweigen von der Logik, nicht zu vereinbaren ist. Man kann nicht ohne Grund eines glauben und das gleichgelagerte andere nicht glauben. Derartiger Unsinn ist nur aus den Hallen des Vatikan bekannt und selbst dort versucht man zumindet die Heiligsprechung von Normalsterblichen, die ihre Normalität bereits dadurch belegt haben, dass sie gestorben sind, zu rechtfertigen.

AfD-Watch bleibt entsprechend auch hinter dem Vatikan zurück.

Sitte und Sorgfalt

Menschliche Gesellschaften basieren auf Kooperation. Kooperation setzt einen guten Willen voraus. Entsprechend hat es sich unter zivilisierten Menschen eingebürgert, dass man anderen zunächst mit gutem Willen und nicht mit Boshaftigkeit begegnet. Geht es um die Veröffentlichung von Behauptungen über lebende Personen, dann folgt aus dieser Konvention die Pflicht zur Sorgfalt, d.h. Behauptungen müssen belegt werden und geprüft werden, um auszuschließen, dass Falsches behauptet wird.

AfD-Watch lässt keinerlei Sorgfalt erkennen. Wissentlich und absichtlich wird behauptet, zwei unterschiedliche Individuen seien nur ein Individuum. Wissentlich und absichtlich wird das geschaffene Einheitsindividuum diffamiert. Wissentlich und absichtlich wird dazu aufgerufen, bei dem Einheitsindividuum “zu klingeln”, was nur bedeuten kann, hier wird zu einer Straftat (Beleidigung, Bedrohung …) aufgerufen.

Insofern kann von einer vorsätzlichen, zumindest grob fahrlässigen Begehungsweise ausgegangen werden.

AfD-Watch ist in allen Punkten der Anklage zu verurteilen:

  • AfD-Watch ist als antidemokratische Organisation anzusehen.
  • AfD-Watch stellt entsprechend eine Gefahr für Demokratie, Freiheit, Recht und Ordnung dar.
  • AfD-Watch ist mit den rudimentärsten Grundsätzen der Logik nicht vertraut und erweist sich auch in sofern als nicht öffentlichkeitsfähig.
  • AfD-Watch hat vorsätzlich und zielgerichtet die Regeln der Sorgfalt und der Sitte gebrochen, falsche Behauptungen über gleich zwei Individuen verbreitet und diese diffamiert.

Da es sich eingebürgert zu haben scheint, dass jeder, der der Ansicht ist, er habe etwas zu sagen, seinen Mund aufmacht, ist es notwendig, darauf hinzuweisen, dass nicht jeder Unsinn, der einem in den Kopf kommt, eine Meinung darstellt und entsprechend von der Meinungsfreiheit gedeckt ist. Meinungsfreiheit umfasst begründete Aussagen, bei deren Formulierung die Grundsätze von Fairness und Sorgfalt berücksichtigt wurden. Dies ist deshalb so, weil mit der Freiheit der Meinung auch u.a. die Pflicht einhergeht, Meinungsfreiheit nicht zu Diffamierung und Beleidigung Dritter zu missbrauchen. Nicht jeder, der den Mund aufmachen kann, ist in der Lage, mit Meinungsfreiheit umzugehen.

Insofern sich AfD-Watch als unwillig gezeigt hat, Aussagen zu begründen oder seiner Sorgfaltspflicht bei Veröffentlichungen nachzukommen, ist es eine Frage des Anstands und der Moral, dass sich AfD-Watch selbst aus der Öffentlichkeit entfernt.

Da AfD-Watch bereits gezeigt hat, dass es nicht bereit ist, Kriterien von Anstand und Moral, von Sorgfalt und Fairness einzuhalten, ist AfD-Watch einer kontinuierlichen Überwachung zu unterziehen und fortwährend der Lächerlichkeit, die der anonymen Sub-IQ-Gruppe gebührt, preiszugeben.

Nachtrag: Getroffene Hunde bellen.

Wollepelz hat uns gerade darauf hingewiesen, dass es einen neuen Text mit dem Titel “Dumm, dümmer, Michael Klein” auf AfD-Watch gibt. Und in der Tat, dem ist so. Mehr können wir zu diesem Text nicht sagen, denn wer ihn liest (mehr als die ersten Absätze haben wir indes nicht geschafft), der kann sich nur betroffen abwenden. Vielleicht findet sich ja ein Psychiater, der den AfD-Watchern in dieser schweren Zeit, in der sie mit Argumenten konfrontiert werden und in der so deutlich wird, dass sie zwar austeilen, aber nicht einstecken können, dass sie mit anderen Worten infantile kleine Bälger sind, beisteht. Wir haben bis auf Weiteres zu AfD-Watch gesagt, was es zu sagen gibt und wenden und nun wieder den wichtigen Dingen im Leben zu.

Nachtrag II:

Man soll ja immer aufgeschlossen für neue Methoden sein. Wer sich dafür interessiert, wer namentlich mit AfD-Watch in Verbindung steht (oder stehen will), der kann sich zu diesem Beitrag die Likes und die Kommentatoren ansehen.

Das Land der Richter und (Möchtegern-)Henker

Kennen Sie AfD-Watch? Wir kannten AfD-Watch bis heute nicht, so wenig wie wir wussten, dass wir etwas mit der AfD zu tun haben. Aber: Des Menschen Einbildung ist sein Himmelreich und in Zeiten, in denen die Irren frei herumlaufen, ist man vor nichts gefeit.

AfD-Watch ist ein Blog von Erleuchteten:

“AfD Watch ist ein Mitarbeiterteam, welches schon frühzeitig erkannte, was AfD wirklich ist. Wir sammeln Informationen über AfD und posten diese.”

Die Quelle dieser Erkenntnis, die findet sich bei AfD-Watch zwar nicht, dafür findet sich folgende Erklärung:

“Warum wir anonym sind:

Um gesellschaftliche, körperliche oder rechtliche Repressalien aus dem Weg zu gehen, ist unser Team anonym. Da die AfD schlimmer als die NPD auf Kritik reagiert, einem Schläger ins Haus schickt oder auch ihre Anwälte (von unseren Geld bezahlte..), haben wir uns dazu entschlossen. … [Fehler sind im Original]”

Hatten wir das nicht schon einmal, auf Münkler-watch? In der Version:

Eichmann

AfD-Watch und Adolf Eichmann: Schreibtischtäter unter sich?

“Wir sind Unbekannte und möchten das bleiben, denn unsere Identität ist irrelevant und jede Meinung nur ein Fraktal. […] Wir stehen zusammen mit Euch allen am untersten Ende der akademischen Hierarchie. Von hier möchten wir alle einen Abschluss, einen Job und uns den Zugang zu Einkommen wahren. Wir möchten eine Zukunft mit unseren Kindern und Wohnraum und so weiter,…”

Selbstverständlich haben wir Verständnis dafür, dass Münklers-Watcher und die der AfD anonym bleiben wollen, weil sie Angst haben, weil sie feige sind, nicht zu dem stehen können, was sie fabulieren, weil sie, wie der gedungene Attentäter lieber aus dem Versteck heraus und in den Rücken ihrer Opfer schießen, die natürlich, wie könnte es anders sein, namentlich genannt werden, die nicht die Vorzüge der Anonymität genießen, die die Watcher für sich reklamieren.

Wir haben schon deshalb vollstes Verständnis, weil wir wissen, dass Selbstachtung und Stolz unmöglich sind, wenn man im Verdeckten arbeitet, dass die fehlende soziale Anerkennung, die damit notwendig einhergeht, notwendig ihre psychologischen Spuren hinterlässt, zu Psychosen und Paranoia führen muss, denn diejenigen, die im Auftrag des Herrn unterwegs sind, die die Wahrheit verkünden und dabei von Ungläubigen umringt sind, die haben immer einen schweren Stand.

Und so liegen sie wie Wegelagerer auf der Lauer. Anders als die Wegelagerer früherer Zeiten, die mit der eigenen Person für ihr Gewerbe eingestanden sind, lauern die modernen Wegelagerer im Internet, scannen sie wie die NSA und der BND die Kommentare und Posts anderer auf falsche Gesinnung, auf Inhalte, die sie in Rage versetzen, wenn sie auch von diesen Inhalten nicht wissen warum sie sie in Rage versetzen, auf Inhalte, die ihnen ihr Auftrag zu bekämpfen vorgibt. Nicht, dass sie wüssten, warum sie die Inhalte bekämpfen oder ablehnen, warum sie im Rundum ad-hominem die Inhalte und diejenige, die sie aussprechen, in Bausch und Bogen ablehnen. Begründungen sind ihnen so fremd wie Argumentationen. Ihr Intellekt erlaubt nur die Hingabe an einen höheren Auftrag, nur diese Hingabe verschafft ihnen den Anschein einer eigenen Persönlichkeit.

Afd watchDie Persönlichkeit eines Richters fremder Gedanken, der schon deshalb fremder Gedanken richten muss, weil er keine eigenen hat, und der nur allzugerne zum Henker werden würde, um das, was ihm nicht passt, um die Ecke zu bringen. Leider muss man dazu wieder in Person auftreten. Zu dumm und der eigenen Anonymität nicht zuträglich und überhaupt, die herbeiphantasierten Schlägertrupps warten bereits darauf, ihr blutiges Exempel an den AfD-Watchern zu statuieren, jene Schlägertrupps, die es unweigerlich gibt, denn gäbe es sie nicht, die Watchler, sie wären absolute Nichtse, so sind sie Nichtse, die von imaginären Schlägertrupps bedroht werden.

Doch zurück zum Richten. Gerichtet haben die AfD-Watcher über Karsten Mende, der Lesern von ScienceFiles nicht nur als Kommentator der ersten Stunde bekannt ist, sondern auch als Betreiber die Blogs die Kehrseite. Jener Karsten Mende schreibt für AfD-Watcher unverdauliche Dinge wie:

  • In den 80er Jahren lief die HIV-Infektion noch unter der Alltagsbezeichnung “Schwulenkrankheit”.
  • Die eigene Lustbefriedigung scheint wohl bei manchen Schwulen einen größeren Stellenwert zu genießen, als die Gesundheit anderer Menschen. Die Zahlen aus dem Ärzteblatt zu dem Umstand ‘Homosexualität und Pädophilie” lassen zu dem die Bemühungen der ‘Regenbogen-Szene’ um ein generelles Adoptivrecht in einem gruseligen Licht erscheinen.”
  • Das Hi-Virus ist bekannt dafür, zu mutieren und seine Eigenschaften zu verändern.
  • Die rot-grünen können ihre sexistischen Finger einfach nicht von Kindern lassen.

Das erregt das Missfallen der AfD-Watcher, die ihre Furcht vor den AfD-Schlägertrupps, die sie sich einbilden, wohl dazu gebracht hat, lieber einzelne Akteure zu diffamieren als sich mit einer Parteiorganisation anzulegen. Für alle, die es nicht gemerkt haben: Karsten Mende ist natürlich homophob, ein “Schwulenhasser im braunen Sumpft”: Er weist darauf hin, dass Schwule ein hohes Risiko haben, sich AIDS nicht nur zu holen, sondern es auch weiterzugeben. Er hat Anlass zu der Befürchtung, dass manche Schwule die besondere Verwantwortung, die sie als HIV-Gefährdete nun einmal haben, weder sehen noch ernst nehmen und führt noch ein paar wissenschaftliche Erkenntnisse an.

Homophob und ein Schwulenhasser ist demnach jemand, der die Realität wie sie ist, zur Kenntnis nimmt und sich nicht auf der Wiese der Dummheit einnistet. Oder, in den Worten von AfD-Watch:

“Wir könnten hier noch viele weitere Kommentare von ihm verlinken, beschränken uns aber erst einmal auf diese Sieben. Es ist immer wieder entzückend zu sehen, dass sich (extrem) rechte deutsche Polizeibeamte sich trotz der vielen Skandale aus der jüngsten Zeit noch immer unbehelligt in ihren Kreisen (Zwei Beispiele: Beispiel 1 , Beispiel 2) bewegen können. Einen tatsächlichen Willen zur Änderung dieser Zustände kann man seitens der Politik nicht sehen. Doch „das Böse“, das so gerne den rechten Sittenwächter auf der eigenen Website gibt, hat Namen und Anschrift . Klingelingeling, ja wer ruft denn da an ;-)?!” [Fehler im Original].

Dieser Absatz ist strafrechtlich relevant, und wir haben ihn an die Bundesstaatsanwaltschaft weitergeleitet. Hier wird ein Poizeibeamter mit dem Namen “Karsten Mende”, der mit dem Betreiber der Kehrseite, der auch Karsten Mende heißt, außer dem Namen nichts gemeinsam hat, zumindest mit Stalking und Belästung bedroht. AfD-Watch verlinkt auf Dienststelle und Anschrift in Finsterwalde des entsprechenden Polizeibeamten und ruft – wie das für Feiglinge üblich ist – Dritte dazu auf, bei Karsten Mende zu klingeln. Wer jetzt noch ein Wort der Verteidigung für Veranstaltungen wie AfD-Watch hat, dem ist nicht mehr zu helfen.

Bleibt noch nachzutragen, dass Karsten Mende einen Mentor hat, einen Mentor mit Namen “Michael Klein”. Was wissen die anonymen Watcher von Michael Klein?

Michael Klein

  • WWS ScienceFilesbetreibt ein pseudowissenschaftliches Blog [Behaupten, Beleidigen und Diffamieren ist immer einfacher als Argumentieren. Wenn die AfD-Watcher der Ansicht sind, ScienceFiles sei pseudowissenschaftlich, dann empfehle ich die Lektüre unseres Grundsatzprogramms und unserer Artikel und freue mich schon auf die fundierte Kritik an unserem Wissenschaftsverständnis. Anders formuliert. Ich bin gespannt auf die Argumente, die am Beispiel begründen, warum wir pseudowissenschaftlich sein sollen. Das setzt natürlich voraus zu definieren, was pseudowissenschaftlich ist. Es so zu definieren, dass es über einfach Basissätze begründet werden kann.]
  • ist nach England ausgewandert [stimmt nicht, in bin in das Vereinigte Königreich ausgewandert.]
  • ist “Gründungsvater eines ‘wissenschaftlichen’ Blogs” [na also, es geht doch: Wenn die AfD-Watcher andere zitieren, dann ist ihnen auch plötzlich klar, dass ScienceFiles ein wissenschaftliches Blog ist, also AfD-Watcher, nicht selbst zu denken versuchen: zitieren!]
  • hat Münkler-Watch bewertet und ist dabei über’s Ziel hinausgeschossen [Die Frage, ob unsere Kritik an Münkler-Watch über das Ziel hinausgeschossen ist, ist eine empirische Frage, keine affektive, und entsprechend müsste man erst einmal unser Ziel festlegen, was schwierig sein dürfte, denn wir haben kein Ziel genannt.]
  • hat “unzählige Kleinkriege mit Autorinnen und Autoren der deutschsprachigen Wikipedia” geführt. [Scheinbar können die AfD-Watcher nicht einmal auf zwei zählen, denn außer Andreas Kemper und Fiona Baine sind auf ScienceFiles keine Ideologen von Wikipedia verarbeitet worden.]
  • hat einen offenen Brief an den Wikipedia-Gründer, Jimmy Wales, geschrieben, was die Watcher “befremdlich” finden. [Dass die Watcher das befremdlich finden, das kann ich verstehen, denn offene Briefe muss man unterschreiben, namentlich…]
  • hat sich als Werbeträger für den KOPP-Verlag geoutet [Leider hat der KOPP-Verlag bislang keine Werbefläche auf meinem Hemd oder meiner Jacke gemietet. Aber vielleicht kommt das noch.]
  • ist Antifeminist [endlich einmal etwas, was stimmt]

Die Verfehlungen, die mir vorgeworfen werden, lassen eine ziemlich gute Vermutung darüber zu, aus welchem Umfeld die anonymen AfD-Watcher stammen: Sie kennen Andreas Kemper, werden vielleicht von Kemper, der ja ein offizieller AfD-Watcher ist, mit Informationen gefüttert. Das erklärt, warum die AfD-Watcher die uralte Kamelle ausgegraben haben, den offenen Brief an Jimmy Wales, die Texte über den bezahlten Wikipedia-Aktivisten Fiona Baine usw.

Wir finden uns entsprechend in einem grünen Mileu mit Wurzeln in der ehemaligen DDR wieder, in dem die Richter von heute trainieren, um die Henker von morgen zu ihren entsprechenden Taten aufputschen zu können und was man sich darunter vorzustellen hat, wird nicht nur durch den Aufruf deutlich, beim Polizeibeamten “Karsten Mende” zu klingeln, sondern auch dadurch:

“Und dann schreibt der fleißige Kriminaler, dessen Sohn Daniel Mende selbst Ex-Polizist und nun Bürgermeister ist …”

KZ Auschwitz, EinfahrtSippenhaft. Denn von einem Vater Karsten Mende, der aus Sicht der AfD-Watcher ein homophobes Problem und ein Polizeibeamter im Elbe-Elster Kreis ist, kann nichts Gutes kommen, was Daniel Mende, von dem noch zu zeigen wäre, dass er der Sohn von Karsten Mende I, dem Polizeibeamten, oder Karsten Mende II, dem Blogbetreiber, ist, zum in den Augen der AfD-Watcher Mit-Problem macht.

Und Probleme löst man als AfD-Watcher am besten dadurch, dass man sie beseitigt, im geschlossenen Güterwagon ….

Der Blogbetreiber Karsten Mende hat auf die Diffamierung seiner Position bereits reagiert. Ob Kriminalkommissar Karsten Mende  der ebenfalls diffamiert wird, oder Daniel Mende strafrechtliche Schritte eingeleitet haben, ist uns derzeit noch nicht bekannt.

Vielleicht wäre es an der Zeit, ein Faschisten-Watch einzurichten und AfD-Watch und Münkler-Watch als erste auf die Liste der entsprechenden Faschisten zu setzen.