Die Wikipedia-Files

AUFRUF FÜR EINE IDEOLOGIEFREIE WIKIPEDIA

Die deutsche Wikipedia ist von Ideologen unterwandert. Das haben wir bereits in einem Offenen Brief an Jimmy Wales festgestellt. In der letzten Zeit häufen sich zudem die Indizien dafür, dass nicht irgendwelche privaten, sondern von politischen Organisationen finanzierte Ideologen die deutschsprachige Wikipedia benutzen, um ihre Ideologie an den Leser zu bringen, um Leser zu manipulieren und die auf Wikipedia vorhandenen Informationen in der ideologisch gewünschten Weise aufzubereiten.

Es ist vorhersehbar, dass die Adressaten, an die sich die nachfolgende Beweisführung richtet, versuchen werden, die von uns präsentierten Belege  als „Verschwörungstheorie“ zu diskreditieren und lächerlich zu machen. Die Leser seien daher an dieser Stelle und ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Unterschied zwischen einer „Verschwörungstheorie“ und einer „Theorie über eine Verschwörung“ darin besteht, dass Letztere die aufgestellte Behauptung einer Verschwörung mit prüfbaren Indizien belegt. Als Konsequenz aus der im folgenden präsentierten langen Liste der Belege, die dafür sprechen, dass die deutschsprachige Wikipedia von bezahlten Ideologen unterwandert wurde, bleibt denjenigen, die diese Theorie widerlegen wollen, lediglich die Möglichkeit der Offenlegung (- abgesehen von der Möglichkeit persönlicher Angriffe und Diffamierungen), also die Möglichkeit, Belege und Indizien dafür anzuführen, dass die Annahme, nach der politische Institutionen bezahlte Autoren in die Wikipedia entsenden, um dort ihre politische Ideologie zu verbreiten, nicht zutrifft.

Die Behauptung, etwas sei eine Verschwörungstheorie ist zu einem beliebten Mittel geworden, um  Personengruppen zu diskreditieren oder Meinungen zu unterdrücken, sie lächerlich zu machen. Wer sich einen Eindruck von der wissenschaftlichen Diskussion über Verschwörungstheorien machen will, dem seien die Bücher von Coady (2006) und Byford (2011) nahe gelegt. Wer in die Welt der Verschwörungstheorien eintauchen will, dem sei das Kompendium von Broderick und Miller (2008) empfohlen.

Im Gegensatz dazu, will ich die Leser dieses blogs heute explizit auf eine Reise in die Welt der Beweisführung mitnehmen, eine Argumentationsreise, in deren Verlauf aus der Annahme einer Verschwörung  eine gut belegte Theorie über eine Verschwörung wird. Wissenschaftstheoretisch ist das nun Folgende hochinteressant, denn es zeigt, dass der Rubikon zwischen einer Verschwörungstheorie, die bloße Behauptung ist, und einer Theorie über eine Verschwörung durch empirische Belege, durch das Sammeln von Indizien überschritten wird, und so wird aus der  „mutige Antizipation“ wie K. R. Popper das wohl genannt hätte, unter der Beweislast der im Laufe der Zeit angesammelten Belege, eine Gewissheit über eine tatsächlich vorhandene Verschwörung.

Der  Rest des Textes wird die folgende Behauptung mit Indizien belegen:

Die Anonymität von Autoren der deutschsprachigen Wikipedia wird von bestimmten politischen Organisationen genutzt, um ihre politische Agenda über von ihnen bezahlte Wikipedia-Autoren unter dem Schutz einer pseudo-Objektivität in die öffentliche Arena zu tragen und ihre Ideologie über die Artikel der deutschsprachgigen Wikipedia zu verbreiten.

Es gibt eindeutige Indizien, die auf bestimmte politische Organisationen und Stiftungen als Finanzierer der im folgenden beschriebenen Infiltration verweisen, aber derzeit können hier noch keine genauen Aussagen gemacht werden. Wie jede Theorie, so ist auch die vorliegende Theorie im Wachsen – aber: Dass die deutschsprachige Wikipedia von Ideologen mit eindeutigem Auftrag unterwandert ist, das belegen die im folgenden zusammengetragenen Indizien.

  • Die Indizienkette beginnt mit einer Anfrage an Dr. habil. Heike Diefenbach, sie möge doch den Wikipedia Eintrag zum Thema „Patriarchat“ erstellen. Die Bitte, von einem oder mehreren hinter dem Pseudonym „Fiona Baine“ versteckten Nutzern hatte ganz offensichtlich nicht das erwünschte ideologische Resultat. Statt dessen hat Dr. habil. Heike Diefenbach eine wissenschaftlich fundierte Ausarbeitung zum Thema „Patriarchat“ geleistet, objektiv, intersubjektiv prüfbar und nicht ideologisch, drei Auszeichnungen, auf die bei der deutschsprachigen Wikipedia offensichtlich kein Wert gelegt wird. Die gesamte Dokumentation zu diesem Fall, findet sich hier.
  • Ideologen am Werk zeichnen sich dadurch aus, dass Sie eine bestimmte Sicht der Dinge durchsetzen wollen. Die entsprechende Sicht hat eine untrügliche Eigenschaft – Andersdenkende, diejenigen, die als der politische oder sonstige Feind von Ideologen identifiziert werden, werden diskreditiert und diffamiert. Die von uns hier adressierten Ideologen entstammen dem links-extrem feministischen Milieu und haben entsprechend die Diffamierung von Personen auf ihre Fahnen geschrieben, die sie der Männerbewegung zuordnen. So hat es z.B. Arne Hoffmann getroffen.
  • Ein weiteres Erkennungszeichen von Ideologen am Werk ist ihre mangelnde Variablität. Ideologen sind, was man rigide und dogmatische Persönlichkeiten nennen kann. Sie können nicht links oder rechts von dem Denken, was ihnen eingetrichtert wurde (oder sie sich selbst eingetrichtert haben), und entsprechend findet sich der immer gleiche ideologische Sermon in unterschiedlichen Beiträgen. Dies wurde auf sciencefiles für eine ganze Reihe von Beiträgen, die im weitesten Sinne Personen oder Organisationen der Männerbewegung zum Gegenstand haben, nachgewiesen.
  • Als Reaktion auf die vielfältigen ideologischen Diffamierungen, Denunziationen und Falschdarstellungen, die sich in der deutschsprachigen Wikipedia finden, haben Michael Klein und Arne Hoffmann einen Offenen Brief in deutscher und englischer Sprache an den Gründer der Wikipedia, Jimmy Wales, gerichtet. Arne Hoffmann hat die Hintergründe des Offenen Briefes und insbesondere die markanten Unterschiede, die zwischen der deutsch- und der englischsprachigen Wikipedia bestehen und die eindeutig auf das Wirken von Ideologen in der deutschsprachigen Wikipedia hinweisen, zusammengefasst.
  • Der Offene Brief hat eine Vielzahl von Reaktionen nach sich gezogen. Die wichtigsten Reaktionen wurden auf Sciencefiles und auf dem blog von Arne Hoffmann zusammengestellt. Dabei handelt es sich u.a. um die Mitteilung von Erfahrungen eines altgedienten Wikipedianers oder die Erfahrungen, eines aktiven Wikipedianers, der bestehende Einträge in der Wikipedia von ihrem ideologischen Gehalt befreien wollte.
  • In der Nachfolge zu unserem Offenen Brief haben sich Insider, die sich auf den vielfältigen Schauplätzen, auf denen Wikipedianer Artikel schreiben, diskutieren, aber vor allem Editier-Schlachten führen, sich bekriegen, beleidigen und anfeinden, auskennen, erstaunliche Informationen zusammen getragen. So weist ein Nutzer nach, dass Wikipedianer ihre Netzwerke nutzen, um unentgeltliches Marketing für eigene Publikationen zu betreiben. Als weiterer Sprengstoff hat sich der Beleg erwiesen, dass der Benutzer „Fiona Baine“ nahezu Tag und Nacht und ohne Pause auf Wikipedia präsent ist und agitiert: „Finn hat seit dem 03.07.2012, also innerhalb von 44 Tagen 2500 Einträge, Änderungen, Meldungen und Diskussionsbeiträge bei Wikipedia gemacht, dass sind im Schnitt fast 57 Einträge pro Tag. Geht man von ca. 10 Minuten pro Eintrag aus, so ist der User Finn rund 10! Stunden am Tag nur mit Wikipedia beschäftigt. Da steckt doch mehr als eine Person [da]hinter!“.
  • Vemutlich hat die Aufdeckung, dass hinter „Fiona Baine“ mehr als eine Person stecken, dazu beigetragen, dass die Nutzer ihr Pseudonym „Fiona Baine“ in einer melodramatischen Art und Weise, die mehr an einen schlechten Hollywood Film als an richtige Personen erinnert, beerdigt haben und sich aus der ideologischen Arbeit zumindest unter diesem Pseudonym zurückgezogen haben.
  • Gleichzeitig ist ein alter Bekannter, schwarze Feder, alias Andreas Kemper zu neuem Leben erwacht und agitiert nunmehr auf den Seiten der Wikipedia nicht nur für seine Bücher und seine trotz aller Anstrengungen immer noch nicht von Wissenschaftlern rezipierte „Idee“ des „Klassismus“, sondern für einen Antidiskriminierungsrat dessen Ziel indes nicht darin bestehen soll, die Diffamierung und Diskreditierung Dritter auf den Seiten der Wikipedia zu unterbinden, sondern die entsprechenden Diffamierer vor Kritik von außen zu schützen.

Die Indizienkette dafür, dass es sich bei „Fiona Baine“ um ein von mehreren genutztes zu politischer Agitation missbrauchtes Pseudonym handelt, ist dicht und sehr konkret. Da auch die hinter „Fiona Baine“ steckenden multiplen Persönlichkeiten von etwas leben müssen, ist der Schluss, dass gezielt und vermutlich auch systematisch (von vermutlich politischen Organisationen oder Stiftungen) versucht wird, die deutschsprachige Wikipedia zu infiltrieren und für die eigenen ideologischen Zwecke zu missbrauchen, gerechtfertigt.

Da die Verantwortlichen der Wikimedia Foundation Deutschland zwar bei Spenden immer schnell zur Stelle sind, Kritik und Hinweise auf Fehlentwicklungen aber bislang aussitzen zu können glauben, haben wir, Kevin Fuchs, Arne Hoffmann und Michael Klein, uns entschieden, eine Aktion für eine ideologiefreie deutschsprachige Wikipedia nach Vorbild der englischsprachigen Wikipedia zu starten. Kevin Fuchs hat zu diesem Zweck sein grafisches Talent walten lassen und unsere Idee für ein Banner, das Unterstützer dieser Aktion z.B. auf ihrer Homepage anbrigen können, in die Tat umgesetzt. Hier ist das Ergebnis:

Wir streiten

Für eine ideologiefreie deutsche Wikipedia

nach englischem Vorbild

und wir sagen

Nein zur Manipulation von Information

auf den Seiten der deutschsprachigen Wikipedia.

Bitte unterstützen Sie diese Aktion. Laden Sie das Banner als gif oder iframe herunter und platzieren Sie es auf Ihrer Website, in ihrem blog, in Ihrer Email oder im Forum!

HTML-CODE für das Banner in zwei Größen:

<iframe src=“http://cuncti.net/images/banners/wikipedia/wikipedia-de.htm&#8220; frameborder=“0″ marginwidth=“0″ marginheight=“0″ scrolling=“no“ width=“728″ height=“150″>

<
iframe scrolling=“no“ marginheight=“0″ marginwidth=“0″ frameborder=“0″ width=“468″ height=“96″ border=“0″ src=“http://cuncti.net/images/banners/wikipedia/wikipedia-de-s.htm“&gt;

Wir bedanken uns bei Thorsten für die empirische Arbeit.

Weitere Informationen finden sich im blog von Arne Hoffmann. In einem neuen Beitrag zeigt Arne Hoffmann, dass die Diffamierung von Personen, die als politischer Gegner angesehen werden, in der Wikipedia Tradition hat. Eine neue und sehr umfassende Zusammenstellung zu Bereichen, in denen die Beiträge auf Wikipedia einen erheblichen ideologischen bias aufweisen, eine Sammlung von Reaktionen frustrierter Wikipedianer sowie ein Überblick über die „Qualität“ von Argumenten und die Art der Argumentation, die auf den Diskussionsseiten von Wikipedia gepflegt wird, finden sich in einem Beitrag auf WikiMANNia.

UPDATE zu den WIKIPEDIA-Files

Legacy

Bürger in Wut
Cashkurs.com
CSN Deutschland
Der Kritisator; mit eigenen Beispielen der ideologischen Unterwanderung der Wikipedia
Die Hannoveraner
eigentümlich frei – Magazin
Log Medienkonzept
LW Freiheit
MANNdat
Medienanalyse International
Mlm Infos
Net News Express
PI-News
Preussische Allgemeine Zeitung
Reconquista Europa
Shortnews
WikiMANNia, sowie die englische Ausgabe der WikiMANNia
Wirtschaftsfacts.de

Literatur
Broderick, James F. & Miller, Darren W. (2008). Web of Conspiracy. A Guide to Conspiracy Theory Sites on the Internet. Medford: Information Today.

Byford, Jovan (2011). Conspiracy Theories. A Critical Introduction. New York: Palgrave Macmillan.

Coady, David (2006). Conspiracy Theories: The Philosophical Debate“. Aldershot: Ashgate.

Bildnachweis:
4thPoint
Weird Wonderful Web

Über Michael Klein
... concerned with and about science

36 Responses to Die Wikipedia-Files

  1. Andreas Finke sagt:

    Ich wusste gar nicht, was ich da losgetreten habe ….🙂 – aber ich freue mich über diesen Artikel, weiter so!

    AndreasF / Kutenholzer

  2. jck5000 sagt:

    Ich sollte ja vielleicht auf Reaktionen Dritter warten, bevor ich das schreibe, aber trotzdem: Warum sollte das irgendwer als Verschwörungstheorie bezeichnen? Es ist doch allein marktwirtschaftlich gegeben, dass jeder, der irgendein Eigeninteresse an einer bestimmten Tonalität in der Wikipedia hat, versuchen wird, Ressourcen (sei es Zeit oder Geld) darauf zu verwenden, diese Tonalität zu erreichen.

    Nun kann ich mir nicht erklären, warum das in en.wikipedia weniger prävalent ist als in de, da ich denke, dass Herrn Kleins Argument von neulich, Drogenabhängige durch Drogendealer kontrollieren zu lassen, auch in diesem Kontext anwendbar ist… aber vielleicht sind da auch nur mehr Leute aktiv oder die deutsche Gesellschaft ist einfach besonders „politisch korrekt“.

    Mir fällt aber auch auf, dass sich die deutsche wie die englische Wikipedia in nichts hinterherstehen, Lemmata für jede noch so weit dahergeholte mögliche Diskriminierung aus dem Boden zu stampfen („Klassismus“). Offenbar unterstützt von ein paar Wissenschaftlern mit entsprechender Ideologie.

    Beispielsweise erläutert die deutsche Wikipedia, dass Chauvinismus eine Form der Diskriminierung ist. Das ist nach „Eigendefinition“ der Wikipedia, die Diskriminierung als „gruppenspezifische Benachteiligung oder Herabwürdigung von Gruppen oder Individuen“ defniert, soweit kohärent, da Chauvinismus als „der Glaube an die Überlegenheit der eigenen Gruppe“ definiert wird – soweit passt das ja. Noch. Das Problem ist, dass der restliche Artikel sehr deutlich zur Hälfte rein ideologische Positionsinterpretationen enthält – der große Nachteil der Wikipedia gegenüber einem echten Lexikon. Meines ist von 1972 und sagt mir, Chauvinismus sei „exzessiver Nationalismus militärischer Prägung“, wird aber auch als extrem patriotischer, blinder Nationalismus verwendet. Neben kurzer Ethymologie: Ende.

    Nun, zwar erklärt Wikipedia das auch, aber nicht in dieser – ich setzte die jetzt mal als „korrekte“ – Form, sondern so, als wäre Chauvinismus per se offenbar Diskriminierung. Das kann er zwar sein, wenn man Wikipedia liest, indem er für Propagandazwecke ge- oder missbraucht wird, ist er aber nicht per se – Nationalismus ist nicht mal laut der deutschen Wikipedia diskriminierend. Dies so unscharf darzustellen, dass Chauvinismus diskriminierend wird, ist Aufgabe gut der Hälfte des Artikels. In der Diskussion findet man dazu lediglich die Frage: „Chauvinismus tritt meistens als exzessiver, meist aggressiv überzogener Nationalismus und Patriotismus auf. Gibt es dazu untersuchungen?“ – also die Frage danach, ob die eigentliche Definition (!?) ausreichend belegt ist. So wünscht man sich doch ein Lexikon😦

    Die andere Hälfte befasst sich mit feministischer Interpretation des Chauvinismus, also „männlicher“ und „weiblicher“ Chauvinismus, obwohl es für diese Sachverhalte auch „bessere“ Bezeichnungen gibt – diese sind auch aufgeführt, wahlweise Misogynie, Machismus und Androzentrismus. Ich stelle auf dieser Basis also mal eine Theorie auf: Chauvinismus wird von Feministen als Kampfbegriff in einem eigentlich nicht damit zusammenhängenden Kontext missbraucht. Das steht so aber nicht da, was für die These spricht, Wikipedia sei ein ideologisches Machwerk. Inhaltlich ist die englische Wikipedia zwar ähnlich, erklärt aber wenigstens im vierten Satz, dass die eigentliche Wortbedeutung eine andere ist.

    Neben solchen Reinterpretationen von eigentlich bestehenden Begriffen – ich denke, dasss hierunter auch Frau Diefenbachs „Patriarchat“ zu leiden hat – kommen ständig neue dazu, zumindest für mich. Ich bin ja nun kein Soziloge und sicher nicht politisch korrekt, aber „Ableismus“ war für mich schon sehr schwer zu verdauen. Ableismus „ist die Beurteilung von Körper und Geist anhand von Fähigkeiten, eine Form von Diskriminierung“. Äh, sorry, verstehe ich das richtig? Gäbe es Alternativkriterien? Welche? Ableismus beruht auf dem „‚ableist‘ societal world-view [that] is that the able-bodied are the norm in society“ – äh, ja. Irgendwas muss eine Norm sein, sonst gibt es keine Norm. Ehrlich, was soll DAS?

    Und das „DAS“ ist es, was rauskommt, wenn man, wie in USA ja schon lange praktiziert, (Forschungs-)Stellen nicht mehr nach Fähigkeiten (sic!), sondern aufgrund von Quoten zu besetzen. Mist eben.

    Noch eine kleine Anmerkung zum Schluss: Das Banner ist ja nett, aber wäre es nicht sinnvoller, zuerst eine „Kampagnenpräsenz“ aufzubauen und dann Banner zu machen? So dass die auch wo hinverlinken? So was kurz-bündig-einprägsames, mit coolen Sprüchen wie „62% der deutschen Wikipedia-Administratoren sind ideologische Spinner“? „Politische Minderheiten werden auf Wikipedia systematisch ausgeschlossen/diskriminiert“? Ich meine, auch die Schreihälse der Gegenseite müssen das ja verstehen…

    Kurzes Nachwort: Ich spreche das mit „Ableismus“ deswegen an, da die ganze aktuell für Frauen stattfindende affirmative action-Geschichte ja quasi das gleiche ist wie die schon seit Jahren bestehenden Maßnahmen zur wirtschaftlichen Eingliederung Behinderter. In meinem Bekanntenkreis sind viele Unternehmer, die sich davor scheuen, letztere einzustellen, und zwar nicht, weil sie keine qualifizierten Menschen finden, sondern weil das gesetzlich vorgeschriebene „sozialadäquate“ Entlassungsschema im Falle auch nur mittlerer Krisen ein derart hohes Risiko darstellt, dass sich die meisten mir bekannten kleinen Unternehmer lieber dafür entscheiden, eine berechenbare monatliche Strafe zu zahlen. Dies zeigt mir ganz persönlich die Schwierigkeit von Quotenregelungen und die negativen Auswirkungen solcher. Es soll aber auf keinen Fall heißen, ich würde Behinderte als minderwertig ansehen oder das Problem leugnen, dass viele andere das so sehen – beispielsweise die Politiker, die die eben genannten Gesetze gemacht haben.

  3. Jens sagt:

    Ich denke nicht, dass hinter FionaBaine mehrere Personen stecken. Ihre ganze Verhaltens- und Ausdrucksweise ist ausgesprochen stringent und charakteristisch. Das ändert natürlich nichts an der Plausibilität der hier vorgestellten Theorie einer gezielten, institutionell getragenen ideologischen Unterwanderung der de.WP in feministische Ausrichtung.

  4. Ein Mitempörter sagt:

    Zunächst: Ich bin kein Männerechtler, kein Rechtsextremer, kein Macho, kein Frauenhasser. Ich interessiere mich hin und wieder für den Themenkomplex Männergesundheit, Jungenpolitik, Väterrechte, weil ich selbst jahrelang Betroffener als nahezu rechtloser „Zahlvater“ eines Kindes war, das mich bis vor wenigen jahren nicht einmal kannte. Eine leidvolle Zeit für mich, sicher auch mein Kind, ja die ganze Familie. Damals haben mir Schriften von Herrn Amendt und Arne Hoffmann sehr geholfen, die bittersten Phasen zu überstehen und abzumildern. Ich poste auch nicht in Foren wie wgvdl.com (ja nicht mal Manndat).

    Ich habe mir die hier monierten Wikipedia-Artikel angesehen, und halte sie für hochgradig tendenziös, einseitig, subjektiv, parteilich. Die Artikel über Herrn Hoffmann und Herrn Amendt sind keinesfalls ausgewogen, neutral, objektiv – sondern sehr negative, sich als „sachlich“ und „fachlich“ gerierende Zerrbilder bis ins Inkriminierende, Ehrabschneidende, Verächtliche. Sie sollen eine schlechten Eindruck der beschriebenen Persönlichkieten vermitteln, von denen man besser die Finger läßt. Zitiert für alles und jedes wird auch immer wieder dieser Master-Student Hinrich (seltsamer Name für einen blutjungen Menschen) Rosenbrock als angeblicher „Experte“. Selbst bei der Wiki über „eigentümlich frei“ sind offenbar mittlerweile derlei Diffamierungs-Versuche unternommen wollen (Reiz- und Stichwort „JF“)..

    Ich kann mich an besagte Artikel in ihrer Urfassung genau erinnern, es bleibt schleierhaft, warum bei der Wikipedia Deutschland keinerlei Anstalten zur Korrektur unternommen werden. Es erinnert ein wenig an die Homosexuellen-Lobby anfang der 70er in den USA, die allein durch Angriffe, Störungen, Provokationen usw. die American Psychiatric Association nötigten, die Homosexualität aus dem Diagnose-Schlüssel DSM zu entfernen. Nicht etwa aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse oder tatsächlich stattfindender Diskurse, sondern weil sich schließlich keiner der angesehenen Kapazitäten mehr wagte, diesem Tenor (oder besser: Terror) zu widersprechen. Das Prinzip: Einschüchterung.

    Ich meine, hier liegt eine Rhetorik zugrunde, die an düstere Propagandazeiten erinnert: „Man muß eine Unwahrheit nur oft genug wiederholen, bis die Leute sie schließlich fressen.“ Es wirkt derselbe Mechanismus, den die Werbung beim nochmaligen Nennen eines Parfüms oder einer Automarke benutzt. Nun: Das Wesen der Werbung ist, uns Ersatzträume zu verkaufen. Aber bei einer Online-Enzyklopädie für jung und alt, die unbedigt gewisse Standards einzuhalten hat, sieht die Sache anders aus. Gerade nachdem dort Hunderte Artikel mit marxistisch-leninistischer DDR-Lexika gefüttert wurden und die Sache aufflog, hätte man aufhorchen sollen und verstärkt Sicherungs- und Kontrollmechanismen einbauen. Ähnlich wie nach der Finanzkrise scheinen aber auch hier genau die Verkehrten hofiert zu werden und zu profitieren.

    Auf die Frage, wie man die sich mehr und mehr konzentrierende Deutungshoheit einen kleinen selbsternannnten Administratorenzirkels, ja einer Clique linksfeministischer Couleur brechen kann und die heiße Luft aus ihren ideologiegetönten Artikeln hin zur Wirklichkeit lassen, fällt mir auch nichts anderes ein als das Übliche bei Mobbing, Ungerechtigkeit, Ausgrenzung: sich u.U. mit probater rechtl./wissenschaftl. Unterstützung an höchste Stellen und/oder Zivilgerichte (Verleumdungsklage) wenden.

    Vielleicht war die Entwicklung, daß sich überall dort, wo sich die neuen Medien befinden, auch IdeologInnen einschleichen und einnisten, zu erwarten, und läuft in den Köpfen der Betroffenen nur „folgerichtig“ synonym zur gesamtgesellschaft. Entwicklung (siehe Gleichstellungsbehörden etc.). Und vielleicht hätten sich einige der Mitglieder einschlägiger Männer-Foren besser als Administrator bei der „Wikipedia Deutschland“ bewerben sollen, als woanders jahrelang für den Papierkorb zu schreiben. Denn mehr Administratoren gibt es dort auch nicht als manche der nun von ihnen diffamierten „Foren“ Mitglieder haben. Den Brief an Jimmy Wales fand ich schon eine tolle Sache. (Was ist denn nun überhaupt dabei herausgekommen? Kratzt den Mann das überhaupt?)

    • heureka47 sagt:

      Wenn man sich „Ideologiefreiheit“ wünscht, muß man dafür sorgen, dass die Menschen ideologiefrei werden. Und das werden sie, wenn sie – wahrhaft – erwachsen werden. Leider aber sind – bekanntermaßen – die Erwachsenen der modernen Gesellschaft nicht wahrhaft erwachsen (Erich Fromm u.a.).
      Meine Diagnose: Kollektive (Zivilisations-)Neurose.
      Diese Krankheit ist quasi ein „Allesfresser“, denn sie frißt uns alles weg, was lebenswichtig ist: Bedingungslose Liebe, Lebens-Energie, Weisheit, Frieden, Gesundheit, usw.

      Es ist eine Krankheit, die zum Tode führt. Für viele zum individuellen – frühen – Tod; für die anderen zum kollektiven Tod; entweder durch die nächste „Kollektive Psychose“ oder durch die übernächste (falls es noch eine geben sollte) oder schließlich durch das Aussterben.

      By the way: HEILUNG ist möglich! Auch unabhängig vom Kollektiv im Einzelfall. Jederzeit. Durch (Selbst-)Erkenntnis / Selbst-Entwicklung.

  5. Michel Houellebecq sagt:

    Ich denke, dass hinter dem Phänomen Fiona Baine et al. vor allem die üblichen Verdächtigen stecken, als da wären v. a. der gute Andreas aus Österreich und die Ines aus Deutschland. Beides zweifellos Referenzen, deren Zitateschweif aufgrund ihrer fundierten, wissenschaftlichen Arbeiten… bis nach Timbuktu reicht. Das ist ein Geschlechterkrieg im Kleinstformat; ein Sturm im Wasserglas. Dass alle zwei, drei, vier, fünf, sechs… wieviele das auch immer das sein mögen, eifrig auf Andreas‘ neuestem Blogbeitrag miteinander palavern, ist eigentlich ein mehr als deutlicher Hinweis auf die wahren Verhältnisse rund um den Editwar bzgl. Manndat auf WP. Bemerkenswert ist halt immer wieder, wie Extreme aus dem linken Spektrum ums Verrecken Extremismus an allen Ecken und Enden wittern: Alles, was sich rechts von der RAF bewegt, ist natürlich rechtsextrem, was denn sonst? Dass die „wissenschaftlichen“ Werke von Andreas (und dem guten Hinrich natürlich) kaum auf mediale Resonanz stossen, verwundert eigentlich kaum: Niemand will sich mit politisch eindeutig gefärbten Werken blamieren. Wenn das alles nicht so tragisch wäre, müsste man eigentlich laut herausbrüllen vor Lachen… aber eben, aber eben.

  6. Norn sagt:

    Ein Tipp: Man kann sich auf http://www.kiwix.org/index.php/Main_Page/en sogenannte Zim-Archive herunterladen und das selbst nachvollziehen.

    Ich nutze diese Informationsquelle schon mehrere Jahre nicht mehr…

  7. gottmagus sagt:

    Dieser Aufschrei hat doch nur einen Grund, daß ihr Ideologen einfach zu langsam wart, um Wikipedia eurer Ideologie zu unterwerfen. Ihr seid neidisch, die Wahrheit ist euch egal.

    Zudem darf man bestreiten, daß Wikipedia ideologisch von seiner Seite unterwandert ist.

    Für euch Schreihälse ist wissenschaftliche Neutralität doch schon ein Unding.

    • Nur nebenbei: Die Prämisse Deiner Behauptunug lautet: Die Wikipedia ist ideologisch unterwandert, und da es eine Ideologie ist, der ich nahestehe, ist das auch in Ordnung. Quod erat demonstrandum.
      Ansonsten bitte ich in Zukunft Kommentare nicht mit expletives anzufüllen. Das mag in Deiner Umgebung normal sein, da wo ich herkomme und da wo ich lebe, findet man das ungehörig und rude und nebenbei bemerkt nicht unbedingt als einen Ausdruck von Intelligenz.

  8. Pingback: Kritik wird lauter: Wikipedia-Artkiel sind “ideologisch” und “subjektiv” « LW-Freiheit

  9. LaMaisonDieu sagt:

    Die deutsche Wikipedia hat ganz generell eine gehörige linke Schlagseite.

    Ganz besonders bei Themen, bei denen es irgendwie um Politik geht, und da sind natürlich Gender- und Sozial-Themen an vorderster Front.

    Die Wirtschaftsthemen sind ebenfalls völlig linkslastig, und ganz besonders die Umwelt-Themen bis hin zur Globalen Erwärmung.

    In der Wikipedia erhält derjenige die Meinungsherrschaft, der das größte Zeitbudget hat, das sind in erster Linie Studenten, männlich ohne Zeit raubende Beziehung oder Familie, welche dort ihre ideologische Überzeugung und ihr Sendungsbewusstsein als Retter der Welt verwirklichen können.

    Dazu kommen dann auch noch Beamte und Lehrer, welche ebenfalls über ein großes Zeitbudget verfügen.

    Nachdem bekannt ist, dass die deutschen Journalisten zu mehr als 50% linke Überzeugungsschreiber sind, ist diese Tendenz in der Wikipedia nicht wirklich verwunderlich.

    Die Admins sind da nur ein Nebenaspekt, aber ja: auch diese sind mehrheitlich links und unterstützen im Streifall natürlich die „rechte Seite“.

    Persönlich halte ich die Wikipedia für das größte soziologische Experiment aller Zeiten. Das verhalten der individuellen und kollektiven Protagonisten ist wirklich äußerst spannend.

    Und zum Thema: Meiner bescheidenen Meinung nach sind Gender-Mainstreaming oder „affirmative action“ nichts anderes als übelster Rassismus (die Bevorzugung bestimmter Menschen aufgrund genetischer Merkmale) und daher generell zu verurteilen.

    Abgesehen davon geht es den Genderist-Innen und -Aussen ja gar nicht um alle Frauen, sondern nur um die besser qualifizierten… (schon mal von Quotenforderungen bei der Müllabfuhr oder am Bau gehört?)

    Die „einfache Frau“, also die Stütze der Gesellschaft ist den Quotenamazonen völlig egal, im Gegenteil, sie ist eigentlich ein Sekundärfeind, weil sie sich mit den kriegerischen Zielen nicht identifizieren kann.

  10. LaMaisonDieu sagt:

    p.s.: apropos Öko-Themen:

    Es gab ein „NaWaRo“-Projekt (Nachwachsende Rohstoffe), da wurde ein Student hochoffiziell dafür bezahlt, Artikel für die Wikipedia zu schreiben.

    Und ein WIkipedia-Admin gibt hochoffiziell Seminare für Lobbygruppen, um ihnen zu zeigen, wie man sich in der Wikipedia ins „rechte“ Licht rückt…

  11. Pingback: Propagandaschmiede Wikipedia | Der Kritisator

  12. Solange Menschen, die sich für die Eliten eines Landes halten, immer aufgeblasener und arroganter ihre gesellschaftlich herausgehobene Stellung vertreten, zugleich an „Gott“, den „Urknall“ und die Unveränderlichkeit der Verhältnisse glauben, bleibt es müßig, über ideologische Unterwanderungen zu sprechen.
    Grundsätzlich kann es übrigens nur falsch sein, Ideologie auf Manipulation und Indoktrination zu reduzieren. Jeder Mensch ist mehr oder weniger wissentlich einem ideologischen System verpflichtet, ob man das wahrhaben will oder nicht. (Der Jeff aus der Karikatur weist trotz seiner falschen Vorstellung, seine Zahnfüllungen ermöglichten der NSA ein Abhören seiner Gedanken, auf die Problematik hin, wohl ebenso die Hubschrauber am Horizont, von denen einer eindeutig ein Kampfhubschrauber ist und das bedeutet etwas …) Jeder Mensch ist auch für bestimmte immer neue Ergänzungen seines ideologischen Systems in extrem unkritischer Weise empfänglich. Ergänzungen, die eine Revision dieses Systems erforderlich machten, werden hingegen abgewehrt. Wenn die Reaktion so reaktionär wird, daß sie nicht einmal begreifen will, daß – damit alles so bleiben soll wie es ist – sich etwas verändern muß, dann ist das Land dieser Reaktionäre verloren. Karl Popper gilt hier in Deutschland nichts, weil man besonders reaktionär ist – eben rein ideologisch gesehen -, davon abgesehen, daß Poppers idealistische Widersprüche selbstverständlich der intellektuellen Linken die ideale Munition liefern würden, gäbe es hier offene erkenntnistheoretische Debatten in der Gesellschaft.
    Eine Ideologie beinhaltet immer politische, ökonomische, rechtliche, pädagogische, künstlerische, moralische, philosophische, religiöse u.s.w. Anschauungen, die der Interessenlage einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppierung entsprechen. Alles Bemühen um wissenschaftliche, ja sogar naturwissenschaftliche Erkenntnis ist durch diesen Interessenstandpunkt unweigerlich gebrochen. Das subjektiv und naiv gewollt „ehrliche Bemühen“ wird hier in Mitleidenschaft gezogen und wird sich früher oder später einem Konflikt ausgesetzt sehen, während dessen es zu einer Entscheidung kommen muß: für oder gegen den bisherigen Standpunkt zu sein, oder diesen wenigstens zu modifizieren um den Preis eines Lebens in Widersprüchen … Wer solche Konflikte nicht kennt, lebt in einem geschlossenen ideologischen System, in dem nur eine Wertung und eine Verhaltensnorm gilt – RIP.
    Ach so – Objektivität, der kann man sich nur nähern und deshalb gilt Marx‘ Motto immer und überall: An allem ist zu zweifeln !

    • Mo sagt:

      „Jeder Mensch ist mehr oder weniger wissentlich einem ideologischen System verpflichtet, ob man das wahrhaben will oder nicht.“

      Ach so ist das. Dann brauche ich doch nur, durch diese Erkenntnis gestärkt, mir aus zahlreichen Ideologien, die für mich zuträglichste und angenehmste auszuwählen. Das ist ja einfach. 😉

      • Ja so einfach wäre das, hätten wir keine Bedürfnisse und Interessen. Bereits mit Erwerb der Muttersprache wird uns jedoch Ideologie eingetrichtert, d.h. wir werden erzogen. Dies geschieht ohne wissenschaftliche Systematik und Anspruch. Aber oft werden den Kindern auch schon ganz gezielt und mit erheblichem Nachdruck Wissens-und Glaubensinhalte und Wertesysteme vermittelt, die an Bedürfnisse und Interessen von gesellschaftlichen Gruppierungen gebunden sind. Im Jugendalter durchleben dann viele junge Menschen ihren ersten großen Konflikt mit der Ideologie, weil sie ihre eigenen Bedürfnisse und Interessen zu entdecken beginnen, die denen ihrer Umwelt, Eltern und Lehrer zu widersprechen scheinen oder auch tatsächlich widersprechen. Unsere Gesellschaft ist durch sehr unterschiedliche Interessenkonflikte geprägt und jeder muß sich in dieser oder jener Weise damit auseinandersetzen und seinen Platz finden, d.h. jeder muß seinen ideologischen Standort finden, um seine Bedürfnisse und Interessen zu wahren und zu entwickeln. Selbst im Wissenschaftsbetrieb geht das nicht anders, wobei das Ringen um objektive Erkenntnis auf der Strecke bleiben muß, wenn das Ideologieproblem nicht offen erörtert werden kann, also was einem Erkenntnisgewinn konkret im Wege sein könnte aufgrund von subjektiven Faktoren. Diese subjektiven Faktoren wiederum können aus der Teilhabe an einer politischen Verschwörung herrühren, die wie selbstverständlich nicht unbedingt gewisse Wahrheiten akzeptieren kann aus Macht- oder ökonomischen Kalkül. Es kommt z.B. in der Physik nicht von ungefähr, daß das physikalische Gesetz von der Erhaltung der Energie gern auf die Thermodynamik reduziert wird, während dessen Gültigkeit sich tatsächlich auf alle Formen der Energie und alle Transformationen von Energie erstreckt, und obendrein wird eine der wesentlichsten physikalischen und philosophischen Aussagen unterschlagen, wonach es keine Interaktion zwischen einem vermutet immateriellen Nichts und unserer physikalischen, d.h. materiellen und energetischen Welt geben kann, was zugleich bedeutet, es existiert kein Nichts. Wer als Physiker darüber mit Schweigen hinweggeht, aber die kuriosesten Theorien verbreitet, wie die Welt erschaffen wurde …, der hat eben Bedürfnisse und Interessen …

  13. heureka47 sagt:

    „Jeder Mensch ist mehr oder weniger wissentlich einem ideologischen System verpflichtet,“:

    Das gilt nur für nicht wahrhaft erwachsene Menschen. Der wahrhaft erwachsene Mensch ist FREI.

  14. Pingback: Wikipedia-Banner gibt es jetzt auch in Englisch – zugeleich ein Update zu den Wikipedia-Files « Kritische Wissenschaft – critical science

  15. Pingback: Neuer Link: Aufruf für eine ideologiefreie Wikipedia

  16. Das Neutrum sagt:

    Jimmy Wales ist auch im Vorstand der Creative Commons, der Sunlight Foundation und Mitbegründer der Wikia Inc.

    Weitere Mitglieder/Kontakte der Creative Commons:

    Michael Caroll (Latham & Watkins, LLP), Joichi Ito (John D. & Catherine T. MacArthur Foundation, MIT Media Lab, Mozilla Foundation, WITNESS), James Boyle (Duke Law School), Lawrence Lessig („Obama in 30 Seconds“, Freedom House, Americans Elect, American Academy in Berlin, Harward Law School), Hal Abelson (MIT), Laurie Racine (Tribeca Film Institute), Molly Shaffer Van Houweling, Davis Guggenheim („2008 Barack Obama Presidential Campaign Infomercial“), John Buckman, Eric F. Saltzman und Eric Eldred.

    Weitere Mitglieder/Kontakte der Sunlight Foundation:

    Matt Halprin (eBay, Inc., Omidyar Network), Ellen S. Miller (Campaign for Americaʼs Future, Center for Responsive Politics, TomPaine.com), Charles Lewis (CBS News, Center for Public Integrity), Michael R. Klein (Aspen Institute, NAACP, ASTA Air Cargo Inc., Tutor Perini Corporation, CoStar Group, Shakespeare Theatre, Zenith Gallery Inc., PEN/Faulkner Foundation, SRA International Inc., Le Paradou LLC, Wilmer Cutier Pickering Hale and Dorr), Yochai Benkier, Kim Scott, Mitchell Kapor (Reactivity Inc., Accel Partners, Mozilla Foundation, Electronic Frontier Foundation, Wikia Inc., Open Source Applications Foundation, Lotus Development, Long Now Foundation, Common Sense Media, Freada Kapor Klein, Barack Obama Inaugural Committee, Kapor Enterprises Inc., Linden Lab), Foundation to Promote Open Society (Aryeh Meier, William D. Zabel, George Soros, Jonathan Soros usw.), Center for Responsive Politics (Frank P. Reiche, John G. Murphy, Mark Ranalli, Paul Hoff, Ford Foundation, John R. Purcell, Sheila Krumholz, Joyce Foundation, Pew Charitable Trusts, Robert A. Weinberger, Sonia Jarwis, Massie Ritsch, Whitney North Seymour jr., Cloud Mountain Foundation, Charles McC. Mathias), Esther Dyson (Icon Aircraft, Yandex, Active Weave, Zedo, Internet Corporation for Assigned Names and Numbers, Brightmail, ChoiceStream, Oppenheimer and Co., Space Adventures, Verana Huber-Dyson, Technorati, National Endowment for Democracy, Santa Fe Institute, Freeman J. Dyson, Zero Gravity Corporation, Del.icio.us, Eurasia Foundation, George Dyson, Orbitz Worldwide Inc., NASA Advisory Council, WPP Group, Visible Path, Dotomi, EDventure Holdings, BlogAds, Forbes Magazine, After-School Corporation, Powerset Inc., Fluidinfo, Long Now Foundation, 23andMe, Americans Elect, Boxbe, Flickr, Electronic Frontier Foundation, Meetup.com, XCOR Aerospace), Lawrence Lessig (s. o.), Bill Allison, Bernstein Strategy Group (Intel Corporation, Fox Interactive Media), Omidyar Network (Sal Giambanco, Federated Media Publishing Inc., Mike Mohr, Amy Klement, Sophie Bromberg, Linden Lab, Pamela K. Omidyar, Small to Medium Enterprise Investment Co., Pierre M. Omidyar, Iqbal Paroo, Matt Bannick), Nicholas J. Klein und Craig Newmark (Craigslist, DonorsChoose.org, Consumers Union, Daylife).

    Weitere Mitglieder/Kontakte der Wikia Inc.:

    Jeremy Lewine (Yelp), Artur Bergman, Angela Beesley, Reid Hoffman (LinkedIn Corporation, Kiva, PayPal, Zynga Inc., SixApart, Michelle Yee, Mozilla Corporation, Powerset Inc., Greylock Partners), Gil Penchina (eBay Inc., LinkedIn Corporation), Amazon.com Inc., Michael Davis, Dan Gilmor (San Jose Mercury News, Knight Digital Media Center, Detroit Free Press,), Joichi Ito (s. o.), Mitchell Kapor (s. o.), Bessemer Venture Partners, Bill Kaufmann, Grub, Jeffrey Blackburn, Jeremie Miller.

    Liebe Jungs und Mädels der unabhängigen Wählergemeinschaft Die Hannoveraner! In einer Filzokratie siehtʼs mit „politisch absolut neutralen Artikeln“ absolut schlecht aus.

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  22. Melanie sagt:

    Warum ladet ihr das Logo nicht einfach auf Wikimedia Commons (http://commons.wikimedia.org/wiki/Main_Page) hoch? Dann kann es jeder Benutzer, der will, auf seine eigene Benutzerseite stellen. Das erzeugt Druck von innen, wenn sich das Logo verbreitet. Ihr müsst die Ideologen auf ihrem eigenen Terrain stellen.

  23. Melanie sagt:

    Entschuldigung, falls ihr eine Email geschickt habt, wurde sie bei wegwerfemail.de gelöscht, bevor ich sie mir ansehen konnte. Ich kenne mich in der WP aus. Falls ihr Unterstützung braucht, um das Logo hochzuladen und zu verbreiten, meldet euch unter der beistehenden Adresse. Diesen Beitrag bitte nicht veröffentlichen. Gruß

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