Geschlechterforscher fordert: Liebeslieder verbieten!

Berlin, rp.

Der Berliner Geschlechterforscher und Theologe David Thaler hat sich mit einer radikalen Forderung an die Öffentlichkeit gewendet: "Liebeslieder raus aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk", so fordert Thaler. 

mxpre5239Liebeslieder, so Thaler, feierten in den meisten Fällen Heterosexualität und machten Homosexuellen deutlich, dass sie kein normaler Bestandteil moderner Gesellschaften seien. Diese Form der Homophobie, so Thaler, vergifte das öffentliche Klima und störe den öffentlichen Frieden. Schwule und Lesben sollten nicht länger aushalten müssen, dass man sie öffentlich diffamiere und ausgrenze. Nichts anderes geschehe in Liebesliedern in denen mehr oder weniger offen die Freuden z.B. heterosexueller Aktivitäten gefeiert würden.

Der Vorschlag Thalers ist im Zentrum für Interdisziplinäre Frauen und Geschlechterforschung der TU-Berlin und am Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Universität Berlin auf Zustimmung getroffen. So hat Anna Lisa Müller vom Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung darauf hingewiesen, dass in Liebesliedern nicht nur heterosexuelle Beziehungen als gesellschaftliche Norm dargestellt würden, sondern hedonistische Motive im Vordergrund stünden. Dies sei immer dann der Fall, wenn auf private Motive an einer Beziehung, die häufig im sexuellen Bereich liegen würden, und eben nicht auf soziale Motive an einer Beziehung wie z.B. den Dienst an der Gemeinschaft und die Sicherung des Fortbestands des Volkes, verwiesen werde.

Auch Thomas Schelle vom Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien findet den Vorschlag von Thaler gut und richtig und ist darüber hinaus der Meinung, dass es höchste Zeit war, gegen das Feiern einer überbordenden Männlichkeit, wie sie in Liebesliedern stattfinde, vorzugehen. Vor allem in Reggae und Hip Hop gingen  das „Sexuelle“ und eine überbordende Männlichkeit eine intime Beziehung ein, die im Hip Hop mittlerweile dazu geführt habe, dass Eltern vor den „explicit lyrics“ gewarnt würden.

Bald in Deutschland verboten?

Bald in Deutschland verboten?

Schlimmer noch, so Schelle, sei es im Reggae. Bob Marley, einer der Protagonisten dieser Südseeinsel-Musik sage in einem Liedtext explizit. „I am willing and able, and I throw my cards on the table“. Dieses Feiern von Fähigkeit und von Leistungskraft, das dem unmenschlichen System des Kapitalismus eigen sei, und man müsse Marley aufgrund seines Erfolgs und des damit verbundenen Umsatzes als Kapitalist sehen, auch wenn er im Slum aufgewachsen sei, dürfe in einer modernen und durchgegenderten Gesellschaft nicht mehr als gesellschaftliche Normalität zur besten Sendezeit im Rundfunk verbreitet werden. Auch sei der martialische Akt, Karten auf den Tisch zu werfen, einer modernen Genderlichkeit nicht mehr angemessen.

Dies gelte auch für Liedtexte, in denen höchste Leistungskraft in eindeutigen heterosexuellen Situationen gefeiert würden, wie dies in „I want to make you sweat“ von Jacob Miller (Inner Circle) der Fall sei. In einer Zeit, in der Homosexualität zur gesellschaftlichen Normalität geworden sei, sei ein Feiern heterosexueller Leistungskraft ebenso wenig angezeigt wie es angezeigt sei, das aktiv Männliche einem passiv Weiblichen, wie dies im Lied von Miller der Fall sei, gegenüber zu stellen. Es müsse endlich Schluss sein mit der Bevorzugung heterosexueller und Diskriminierung homosexueller Lebensweisen, so Schelle abschließend.

Mit dieser Forderung schließt sich Schelle explizit Thaler an, der seinen Vorstoß wie folgt zusammefasst: „Wir können nicht länger einen großen Teil der Bevölkerung durch Liebeslieder verstören, die einen heterosexuellen Lebensentwurf feiern, der von diesem Teil der Bevölkerung nicht geteilt wird“. Dies, so Thaler, sei diskriminierend, homophob und sexistisch und deshalb sofort zu beenden. Die Chance zur Durchsetzung seiner Forderung schätzt er als gut ein. Das derzeitige gesellschaftliche Klima sei günstig um Queer-Ideen durchzusetzen. Sei erst einmal das Verbot für Liebeslieder in öffentlich rechtlichen Sendern durchgesetzt, dann könne man private Sender zur „Compliance“ anhalten, wie dies bei der Frauenquote auch gelungen sei, bei der öffentliche Arbeitgeber Vorreiter gewesen seien.

Über Michael Klein
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79 Responses to Geschlechterforscher fordert: Liebeslieder verbieten!

  1. Hannes M. sagt:

    Hätte einen Platz im Unsinn der Woche verdient.
    Was wollen wir den noch alles verbieten?
    Die Schwulen/Lesben können doch auch eigene (Homo)Liebeslieder schreiben, davon hält sie doch niemand ab!

    Liebe Grüße
    Hannes

    • Menno sagt:

      Genau das haben doch bekannte, bekennend homosexuelle Künstler schon lange getan. Freddy Mercury mit Queen z.B. oder Rio Reiser mit „Junimond“ oder „Komm, schlaf bei mir“. Und es gibt noch viele, viele weitere Beispiele. Dieser Mensch hört einfach die falsche Musik.😀

  2. Uwe Kleinreich sagt:

    Irgendwo noch ein Platz in einer Klapse frei für diesen Knilch?

    • a@a.de sagt:

      Den Platz sollte man dir Reservieren!!!
      Der ÖRR bietet nur dennen eine Plattform,die ihnen Passen.

      Es ist nicht hinehmbar,das man Sexualaufklärung von KIndern,Liebes gedöns von Promis und „Normalen Menschen“ zulässt.
      Aber z.b bei Pornos dann plötzlich so tut ls wären sie was ganz böses.

      Sex ist genauso normal wie Liebe.
      Daher ist es nicht legtim da einen Unterscheid zu machen.

      Nach Muslimischen Masstßtäben ist das was man im TV sieht genauso schlimm wie Pornos,
      Wenn Moslems sittenpolizie speilen ist es böse,wenn der ÖRR das tut ist es richtig.
      wiederliche Doppelmoral.

  3. Till sagt:

    Ein Platz in der Klapse ist schon reserviert, spinnt der komplett? Ich nomminiere ihn auch für den Unsinn der woche.
    (und ich bin homosexuell)
    @Hannes: Die gibt es schon.

  4. EuroTanic sagt:

    Demnächst müssen die Heteros homsexuelle Handlungen zwangsweise dürchführen, damit die Damen und Herren Homosexuellen sich nicht so alleine fühlen? LOL

  5. suk sagt:

    schwierig.. das macht einen jedoch nachdenklich. ich teile die auffassung nicht unbedingt, allerdings könnte man diesen aspekt zu einem anderen kontext übertragen: sexistische witze bzw schimpfwörter für personengruppen sollten abgeschafft werden, nur so kann die jugend lernen, dass es einfach nur dumm ist „coole“ beleidigungen gegenüber schwarze, frauen, behinderte, tiere, homosexuelle auszudrücken. auch diese sind zu höchstleistungen fähig: indianer zb können mit der natur im einklang leben ohne diese zu schädigen, ein grossteil der weissen offenbar nicht // frauen können zb besser mitgefühl empfinden als männer, eine gefühllose und verrohrte gesellschaft tut niemanden gut // tiere sind keine gefühllose wesen, wir wissen nur zu wenig über sie, wozu vorurteilen? // behinderte: blinde können echoortung, mit dieser technik könnten innovationen entwickelt werden, auch für nichtbehinderte oder noch besser gedächtnis des autisten, der eine ganze stadt aus dem gedächtnis detailliert nachzeichnen kann. // homosexualität trägt zu einer liberalere sexuelles leben bei, sowie zu diversity/vielfalt der gesellschaft, also aufbruch aus einer pferdeklappen-syndrom der gesellschaft. wozu also diese ganzen schimpfwörtern, inhaltlich keinen sinn und einfach nicht witzig.

    • Danke für diesen Kommentar. So viele Vorurteile auf derart geringem Raum sind mir noch nie begegnet, aber ich bin auch ein Mann, und da ich entsprechend nicht so einfüllend sein kann, mag mir das an anderer Stelle entgangen sein.:)

      • suk sagt:

        also das mit frauen und männer ist immer schwierig, es ist nur ein beispiel. schon sehr gut möglich, dass es ein sehr schlechtes beispiel ist. und was ist mit den anderen punkte? ist es ein vorurteil dass echoortung etwas sinnvolles sein kann für die gesamtgesellschaft? auch vorurteil, dass indianer eher mit der natur im einklang leben können? homo=nicht diversity?

        • Sie haben meinen Punkt nicht verstanden. Ihre Aussagen basieren alle auf der Prämisse, dass die entsprechenden Behinderten trotz ihrer Behinderung doch einen Wert haben und etwas, wenn schon nicht zum normalen, so doch zu ihrem besonderen Leben beitragen können. Oder warum Indianer nicht per se nicht Astrophyisker oder Chemiker oder gar Banker werden können … obwohl alle Indianer doch Naturburschen sind.🙂

  6. Infoliner sagt:

    Gibts hier Leute die den Beitrag ernst nehmen? Ich bin kein regelmäßiger Leser hier, glaube aber doch sicher das als fröhliche Humoreske einordnen zu dürfen. Einfach mal Spaß verstehen!

  7. Uwe Friesel sagt:

    Völlig richtig: sollen alle, die sich durch die bisherige Liebeslyrik ausgegrenzt fühlen, ihre eigenen Lieder schreiben, öffentlich singen oder gedruckt verbreiten. Niemand hindert sie. Auch habe ich noch kein Liebeslied, ja nicht einmal Liebesschnulzen gehört, in denen gesagt wurde, Homosexuelle, Transsexuelle und Lesben dürften einander nicht lieben. Das tun vielleicht die katholische Kirche oder der konservative Islam – verbal, meine ich, denn in der Praxis gibt’s ja gerade dort ganz andere Verhältnisse. Aber in Goethes „Willkommen und Abschied“ zum Beispiel ist mir noch nie die Diskriminierung Nicht-Heterosexueller aufgefallen. Man muss schon sehr wenig von Belang im Kopf und auch weiter keine wirklichen Probleme haben, um diese Art von Gender-Puritanismus an die Öffentlichkeit zu tragen.

    • a@a.de sagt:

      Doch,der Staat.
      Sieht man daran das sich permanet Leute in diesem Land ihr Recht zu Demosntreiren erst vor Gerichtt einklagen müssen,weil Nazi Bürgermeister aus reiner Willkür die Demos verbieten.

  8. Nospamforme@web.de sagt:

    Ich glaub das erst, wenn es eine überprüfbare Quellenangabe gibt. Bitte nachliefern!

  9. qed sagt:

    Das wird schon fleißig in Kindergärten geübt: da müssen die Kleinen in Rollenspielen gleichgeschlechtliche Partnerschaft ‚üben‘, ob sie wollen oder nicht.
    Die derzeit laufende große Propagandakampanie zur mentalen Zwangsverschwulung dient dem Zweck, ‚heterosexuelle Männlichkeit zu dekonstruieren‘, die bekanntermaßen die Quelle allen Übels auf der Welt ist.
    Man wird Schwule einmal dafür verachten, daß sie sich dermaßen vor den radikalfeministischen Karren haben spannen lassen wie in Berlin, wo auch der Lesben als Opfer der Nazis gedacht wird…

    • dariocelton sagt:

      „Man wird Schwule einmal dafür verachten, daß sie sich dermaßen vor den radikalfeministischen Karren haben spannen lassen wie in Berlin, wo auch der Lesben als Opfer der Nazis gedacht wird…“

      Schlimm. Dabei haben die doch nur Autobahnen gebaut und hätten Lesben nie verfolgt.

      Oder was genau willst du uns jetzt sagen?

      • Rick sagt:

        genau darum geht es. Lesben wurden im 3. Reich nicht verfolgt. Es waren sicherlich welche im KZ, aber nicht soll sie lesbisch waren. Schwule wurden dagegen eingesperrt weil sie schwul waren. Und deshalb ist die Gedenksäule in Berlin ein Triumph für Alice Schwarzer aber historisch ein Witz.

  10. Milli Bee sagt:

    Das ist ein Satire-Blog hier, ja?

  11. Sieger.Berlin sagt:

    Das geht einher mit dem von der EU geplanten Wegfall der „Begriffe“ Mutter und Vater. Diese sollen in Formularen durch Elterteil 1 und 2 ersetzt werden. Die Gleichstellung der Schwuppies ist da nur ’ne Ausrede. Es werden künftig mutter-vater und nunmehr auch lieblose Nummern-Generationen heranwachsen. Sprachentwicklungstechnisch haben diese „Einschnitte“ gesellschaftspolitisch richtig Konsequenzen im „Zusammen“-leben. Grauenhaft!

  12. Schoppe sagt:

    Ich hab es zuerst tatsächlich geglaubt, was hier steht (Ich erinnerte mich schließlich daran, dass ich auf anderen Blogs Statements zuerst für Satire gehalten hatte, in denen öffentliche heterosexuelle Zärtlichkeiten bitter verurteilt wurden – nur um dann festzustellen, dass sie ernst gemeint waren.)

    Gekippt ist es für mich mit diesem Satz: “So hat Anna Lisa Müller vom Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung darauf hingewiesen, dass in Liebesliedern nicht nur heterosexuelle Beziehungen als gesellschaftliche Norm dargestellt würden, sondern hedonistische Motive im Vordergrund stünden.” Damit erst fiel mir auf, dass ich eine Satire lese. Denn so anti-hedonistisch und lustfeindlich manche feministische Positionen auch sein mögen – sie werden, soweit ich sehe, immer mit dem Selbstverständnis vertreten, dass sie keineswegs lustfeindlich seien, ganz im Gegenteil, dass es ihnen um eine Befreiung der recht verstandenen Lust ginge, etc. pp.
    So sehr Anna Lisa Müller auch hedonistische Motive verurteilen mag, sie würde das nie öffentlich sagen (ihre Existenz mal vorausgesetzt). Oder?

  13. Mainfranke sagt:

    um so einen Stuss ernst zu nehmen muss man schon Akademiker sein.😉

    • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

      …. mag sein, aber sicherlich muss man eine vom Steuerzahler finanzierte Position in Politik oder Verwaltung inne haben, um so einen Stuss tatsächlich in deutsches Recht transformieren zu wollen, wie das seit Jahren in Deutschland geschieht. Und weiter muss man sicherlich ein völlig weltfremder oder schlicht untertäniger Bürger sein, um zu meinen, so ein Stuss sei nicht ernstzunehmen, denn dummerweise prägt solcher Stuss bereits seit Jahren, wenn nicht inzwischen Jahrzehnten, alle möglichen „Diskurse“ und – schlimmer – Vorgehensweisen und Entscheidungen in allen möglichen Institutionen in Deutschland.

  14. Zu diesem angeblichen Herrn Thaler finde ich im Netz nichts bis auf eben diese Meldung. Es scheint doch wohl ein Scherz zu sein!
    Abgesehen davon, dass es hier um ideologische Fragen geht, bei denen eine Zensur nicht sein darf, liegt die von bestimmter Musik ausgehende Gefahr ganz woanders: im aggressiven Klang, wie er fast allen populären Musikstilen zu eigen ist.

  15. Tanguero sagt:

    Ich unterstütze den Ansatz. Dieses ständige „I love you“-Gedudele ist lebensfremd und unrealisitisch, es verleitet die Jugend, völlig falsche Grundannahmen zur heterosexuellen Paarbeziehung zu machen.

    Ich schlage stattdessen argenitischen Tango vor: Sie verläßt ihn für einen anderen, gelegentlich auch er sie für eine andere oder sie lieben sich, aber die Eltern sind dagegen und sie muß einen anderen heiraten, wirft ihm aber noch ein letztes trauriges Lächeln zu, bevor sie mit dem anderen vor den Altar tritt, eine einzige Träne fällt, oder er verfällt einem leichten Mädchen und verliert sein Vermögen, oder sie betrügt ihn und er beginnt sich zu hassen, weil er sie einmal geliebt hat und sie es nicht wert war, er folglich auch nicht, letztenendes können sie alle nie mehr eine(n) andere(n) lieben und enden im Suff und Unglück oder gehen gebrochenen Herzens ins Kloster oder bringen sich im Extremfall selbst oder gegenseitig aus Eifersucht um. Hab ich was vergessen? Ach ja, die gramgeplagten Mütter, die ihren Nachwuchs immer gewarnt haben, der’s aber nicht hören wollte und die jetzt vor Kummer um die lieben Kinder auch im Suff enden.

    Das ist das wahre Leben, so funktieren heterosexuelle Paarbeziehungen in Wirklichkeiit, niemand wird mehr mit unrealistischen Ideen geködert, die Jugend lernt sofort, was hier wirklich abgeht und hütet sich vor diesen gefährlichen Männern/Frauen und nicht-heterosexuelle können sich meinetwegen diskrimiert fühlen, weil sie auch im Suff enden wollen.

    Der größte Vorteil ist, daß dann Tango im Radio gespielt wird, alle Tango können und nicht nur ein paar wenige und ich kann dann, wenn ich auf der Straße aus dem Radio schöne Musik kommt und eine schöne Frau da ist, die mir gefällt, also mit schwarzen Augen und den rotesten Lippen der Welt und Haaren wie Seide und Haut wie Oliven, sie zum Tango einladen, sie tanzt mit mir, ich kann ihr dann verfallen, obwohl sie es ja nur aus Profitgier tut, es viel zu spät bemerken, mein Vermögen verlieren und dann auch nie wieder eine andere lieben und selbst gebrochenen Herzen im Suff enden und irgendwann ins Wasser gehen, aber sogar das nicht auf die Reihe kriegen.

    Was ist Deutschland doch nur für ein spaßbefreites Land.

  16. ….soviel schnodderige Dummheit kann sich kaum jemand vorstellen, ganz zu schweigen von der Zerstörung der Kultur – also gehört Herr Thaler zum System

  17. Lukas G sagt:

    @ suk
    Ich arbeite mit behinderten menschen (Allein das du behinderte sagst ist fuer einen politischen korrekten mensch wie dich schon falsch, es heisst menschen mit behinderung) und du bist echt ein traumtänzer wenn du denkst das alle authisten hochbegabte menschen sind. Die meisten sind in der regel nicht so begabt und es ist ein vorurteil so etwas anzunehmen.
    Zu deinen anderen äußerungen, die alle als.vorbehalose vorurteile einzustufen sind, möchte ich gar nicht erst irgend etwas sagen. Außer: wie kann man nur so ein einfach gestriktes „weltbild“ haben? …

  18. heureka47 sagt:

    Die Toleranten müssen selbstverständlich auch die Intoleranz tolerieren. So breitet sich die pathologische Unweisheit immer weiter aus…

  19. Marco sagt:

    Na klar ist das ein Scherz. Wenn Michael Klein keine Quellen angibt, so kann das nur einen Grund haben!

    Dennoch habe ich kurz gezögert und sogar begonnen, die Thesen „Thalers“ bzw. deren Voraussetzungen zu widerlegen und wollte dazu auf Jimmy Somerville oder Franky Goes to Hollywood und v.a.m verweisen, die zeigen das Homosexualität in der Kultur weder versteckt noch unterrepräsentiert ist. Aber das war dann doch nur ein Versuch, wie eine Candle in the Wind.😉

  20. Björn sagt:

    Ja ist denn heute schon wieder der 1. April?😉

  21. Gut geschrieben! Eigentlich erstaunlich, dass da die Poststrukturalisten noch nicht selbst drauf gekommen sind. Andere Mittel könnten solidarisches Nichthören und Quoten für andere Liebesvarianten sein.
    Wobei die Heteronormativität und ihre Stabilisierung durch Lieder und Filme, die kulturelle Normen schaffen, ja durchaus dort Thema ist.

  22. ujf99 sagt:

    Jamaica (Atlantik) liegt übrigens nicht in der Südsee (Pazifik). Aber is ja egal.

  23. leseratte79 sagt:

    Aus welcher „Denk-Ecke“ kommt diese These?

  24. Mann sagt:

    Völlig bekloppt!

  25. Totgegender sagt:

    Genau, am besten alles abschaffen wo in irgendeiner Form den Menschen irgendwelche Geschlechter zugeschrieben werden. Wenn es dann nur noch Neutren gibt, ist dann die Welt wieder in Ordnung für solche hirnamputierten Genderheinis? Man kann es auch übertreiben. Ein von einer Person gesungenes „I love you“ impliziert doch nun auch nicht gleich, dass der Sänger/die Sängerin eine Person eines bestimmtes Geschlechtes liebt, oder seh ich das falsch?

  26. Menno sagt:

    Ein wenig irritiert hinterlässt mich der Name des Instituts „für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung“.

    Bisher habe ich das Wort „Frau“ einem der beiden, oder drei, je nach Sichtweise, Geschlechter zugeordnet. Dieser Name suggeriert jedoch, dass Frauen geschlechtslos wären, weil sie zusätzlich explizit erwähnt werden müssen.

    Da es sich hier um eine kompetente, wissenschaftliche Einrichtung handelt, die höchstwahrscheinlich von Akademikerinnen so benannt wurde, muss ich hier einen Fehler meinerseits aufgrund meiner beschränkten Bildung vermuten? Muss ich jetzt mein Frauenbild revidieren, und das weibliche fürderhin als geschlechtslos ansehen?

    • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

      @Menno,

      absolut richtig, was Sie hier schreiben!

      Der Ausdruck „Frauen- und Geschlechterforschung“ entspricht keinerlei Kategorienschema, das in irgendeiner mir bekannten menschlichen Kultur (und ich bin „von Haus aus“ nicht nur Soziologin, sondern auch Ethnologin) zu finden wäre. Leider ist er trotzdem und trotz seines äußerst zweifelhaften logischen Status‘ inzwischen zu einem anscheinend akzeptablen Schlagwort geworden, wie man leicht sehen kann, wenn man z.B. in Google Search einfach nur „Frauen- und Geschlechterforschung“ eingibt.

      Soweit ich das rekonstruieren kann, ist der Ausdruck dadurch entstanden, dass man Frauenforschung betreiben wollte und weiterhin will, aber nicht den Eindruck erwecken möchte, man ließe Männer außen vor, und weil Männer als solche nicht interessieren, sondern eben nur als „Geschlechterbeziehung“ von Frauen, kam man zu dieser Sprachhülse, die lediglich sozial verträglich eine ideologische Ausrichtung bezeichnen soll – wie das für Ideologien so üblich ist, opfern sie einfach ‚mal so im Vorbeigehen logische Zusammenhänge und manchmal eben auch gleich noch den logischen Aufbau von Kategoriensystemen.

  27. Tagedieb sagt:

    Eine Satire, eine sehr gute Satire, so gut, dass diese eigentlich auf einer Seite wie der Mädchenmannschaft hätte erscheinen müssen. Das ist das Redaktionskollektiv, in dem schon vehement dafür gestritten wurde, bei feministischen/queeren/genderistischen Treffen (oder was auch immer), auf gleich- wie heterogeschlechtliche Zuneignungsformen wie Küssen in der Öffentlichkeit zu verzichten, weil Personen, die gerade nicht in einer Beziehung wären, sich dadurch unter Druck gesetzt fühlen könnten (mal ganz vereinfacht). Nur das die hier vorgestellte Position dann ernst gemeint wäre.

    Ein „Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien“ gibt es tatsächlich an der Humboldt-Universität Berlin, an der TU Berlin gibt es auch ein „Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung“. Eine Anna Lisa Müller gibt es jedoch, zumindest der Liste der Mitarbeiter folgend, nicht an diesem Zentrum der TU. Ein Theologe David Thaler lässt sich auch nicht weiter finden.

  28. wahrwolf sagt:

    Ich fordere das Verbot von Geschlechterforschern.

  29. Barthwo sagt:

    Das ist doch Satire.

  30. kritiker sagt:

    Und verrätst du uns, warum du diesen Artikel hier und ohne Satire-Kennzeichnung eingestellt hast?
    Vielleicht kommt dir das ja wie ein cleveres Spiel vor, oder es beweist für dich irgendetwas, wie Nachrichten ohne Nachprüfung übernommen und verbreitet werden. Nur schendest du damit den Männerrchtlern ins Fleisch, denn diese „unseriösen Berichte“ sind letztendlich Argumente gegen die Seriösität unserer Interessen …

    • Als Anmerkung: ScienceFiles ist ein Wissenschaftsblog. Wir sind kein Teil der deutschen Männerrechtsbewegung, sofern es eine solche überhaupt gibt. Wenn wir Staatsfeminismus und Genderismus und die entsprechenden Auswüchse kritisieren, dann tun wir das, wegen deren faschistischer Tendenzen (milde formuliert) und weil beide Ideologien sich mit dem Mantel der Wissenschaft schmücken wollen.

      Im übrigen weiß ich nicht, was an dem Bericht unseriös sein soll. Als zweite Anmerkung: Wenn man Behauptungen aufstellt, dann sollte man sie belegen, das bloße Titulieren oder Benennen von etwas mit Begriffen, die derogativ oder wie auch immer gemeint sind, mag zuweilen genügen, um andere ins Bockshorn zu jagen, bei uns nicht. Wir sind zum einen nicht mit Begriffen erschreckbar, zum anderen nehmen wir nur Äußerungen Ernst, die mit einer Begründung, also als Argument daherkommen. Also für’s nächste Mal: Entweder eine Begründung für die eigenen Empfindlichkeiten suchen oder die Klappe halten. Wie’s geht, das mit der Begründung, steht in unserem Grundsatzprogramm.

      • kritiker sagt:

        Ironischerweise forderst du Belege, die du selbst schuldig bleibst. Der Ursprung dieser Meldung ist nicht reproduzierbar, die Personen scheinen sonst nirgendwo in Erscheinung zu treten. Wissenschaftlichkeit bedeutet Quellenskepsis: Also woher hast du diese Meldung, was sind deine Quellen – das sind legitime wissenschaftliche Fragen. Klappe halten hingegen kein wirklich wissenschaftliches Argument.

        • Ach wirklich:)
          Welche Belege fordere ich eigentlich? Überweisungsbelege? Postbelege? Einkaufsbelege? Besuch bei Psychiater-Belege? Krankschreibungen? Schwerbehindertenausweise? Kassenbelege? Steuerbelege?
          Bei manchen, führt das Fehlen von Quellenangaben (nicht Belege!) auch zu einem Denkprozess oder zur Selbstreflexion…

        • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

          Aha, Wissenschaftlichkeit bedeutet also Quellenskepsis!

          Ich bin nur froh, dass mir das ‚mal jemand sagt! Allerdings stürzt mich das in eine echte Krise, denn jetzt muss ich ich fragen, wie ich es auf der Basis eines Wissenschaftsverständnisses, wie es im Grundsatzprogramm von sciencefiles dargestellt ist, schaffen konnte, mit summa cum laude zu promovieren und später zu habiltieren….

          Nein, im Ernst:
          Erstens muss man erst einmal Quellen angeben, um ihnen gegenüber skeptisch sein zu können. Michael hat keine angegeben (gibt dir das nicht irgendwie zu denken???), und du auch nicht. Nichtvorhandenem gegenüber kann man nicht skeptisch sein.

          Zweitens, aber das nur zu Ergänzung als „food for thought“ gäbe es keine Wissenschaft, wenn „Wissenschaftler“ oder wer auch immer ständig nur reproduziert hätten, was bereits in „Quellen“ vorhanden ist, und nicht selbst Ideen entwickelt hätten, vielleicht, weil sie mit den „Quellen“ nicht zufrieden waren. Klar, „Quellen“ müssen zur Kenntnis genommen werden, um das Rad nicht zum 100.000sten Mal neu zu erfinden und um auf Fehler und Lücken zu stossen, die die eigene Überlegung und Forschung anregen, aber Wissenschaftlichkeit erschöpft sich keineswegs in „Quellenskepsis“. Wenn sie das täte, gäbe es sie wie gesagt nicht. Wenn man Wissenschaftlichkeit auf eine kurze Formel bringen will, dann gilt:

          Wissenschaft ist eine Methode zur Überprüfung von Aussagen an der Realität.

          Ob man Sonneneinstrahlung dazu nutzen kann, mit Hilfe von Brillengläsern ein Feuer zu machen, ist letztlich eine Frage des Ausprobierens (es geht!), keine Frage der „Quellenskepsis“, auch dann nicht, wenn man das ausprobiert, weil man in einem Buch gelesen hat, dass das ginge oder eben nicht ginge.

          Übrigens stehe ich verständnislos vor dem Satz: „Klappe halten hingegen kein wirklich wissenschaftliches Argument.“ Welche Art von Argument ist „Klappe halten“, korrekt: Klappe-Halten, denn deiner Meinung nach? LOL

    • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

      @Kritiker,

      warum, bitte, sollten Michael oder ich „Euch“ (benutzen Sie im Alltag immer den Majestätsplural zur Bezeichnung Ihrer Person?) irgendetwas „verraten“ oder irgendeine Rechenschaft schuldig sein? Überschätzt „Ihr“ da nicht „Eure“ Bedeutung ganz enorm? Wir bitten „Euch“ ja auch nicht darum, uns zu verrraten, warum „Ihr“ „Eure“ Anliegen (was immer sie genau sein mögen) auf so konforme, halbherzige und wirkungslose Art vertretet? Ist das „Eure“ Definition von „seriös“? Vermutlich ist dann alles, was breite Wirkung zeigt oder auch nur breit rezipiert wird, nicht nur „unseriös“, sondern populistisch, was?

      Nun, das ist „Euer“ Problem, erfreulicherweise nicht unseres, denn von Worthülsen sind wir nicht erreichbar.

      Und verrätst du uns noch warum du dich „Kritiker“ nennst, wenn du offensichtlich nicht weißt, was eine Kritik ist und welche Tätigkeit jemand auf welche Weise ausführt, der etwas kritisiert? Willst du dir damit irgendetwas beweisen? Oder ist die Wahl dieses Alias als Akt homoöpathischer Magie zu verstehen?

      Und verrätst du uns schließlich noch, warum jemand mit so seriösen Anliegen wie du, der sich außerdem zur Kritik kompetent fühlt, seine Position (oder Person) für so angreifbar hält, dass er sich hinter einem Alias verstecken muss?

      Ich bin ziemlich sicher, dass solche Fehleinschätzungen und Praktiken deine seriösen Anliegen nicht befördern werden….

  31. GeorgeVI sagt:

    Die (z.T.) heftige Diskussion hier zeigt doch vor allem wohl eines: Sehr viele Menschen können sich heutzutage offenbar ohne weiteres vorstellen, dass der Bericht inhaltlich wahr ist. Und wenn ich höre, dass es an der FU Berlin ein Zentrum für … gibt, kann ich Uli Honeß eigentlich recht gut verstehen. Armes Deutschland!

    • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

      @GeorgeVI,

      ich glaube, besser als Sie das hier getan haben, kann man die Sache kaum auf den Punkt bringen!

      quod erat demonstrandum….

  32. Josephine Lanthe sagt:

    Zum Glück haben wir keine Probleme in dieser Welt, daß sich Menschen mit so einem verblödeten Schwachsinn beschäftigen während anderswo gerade ein paar tausend Kinder verhungern oder Menschen aufgrund ihrer sexuellen Neigung an Baukränen aufgehängt werden etc., etc.. Diese Welt ist dabei zu verblöden.

    • heureka47 sagt:

      „Diese Welt ist dabei zu verblöden.“:

      Genau. Danke.
      Seit 20 Jahren bin ich bestrebt, auf die kollektive Verblödung der zivilisierten Gesellschaft – UND vor allem auf die Möglichkeit der grundlegenden Heilung! – hinzuweisen. Aber die Patientin zeigt krankheitsbedingt so gut wie keine Krankheitseinsicht, weswegen es kaum möglich ist, zur Heilung zu motivieren.
      Diagnosen sind schon verschiedentlich gestellt worden. Zahlreiche Fachleute haben versucht, der Patientin ihre Situation zu verdeutlichen – bisher sehr wenig erfolgreich.
      In den letzten ca. 80 Jahren findet man in der Fachliteratur die Ausführungen der bekanntesten Wissenschaftler / Psychoanalytiker; allen voran Sigmund Freud, der in seinem Werk „Das Unbehagen in der Kultur“ das Problem als „Menschheitsneurose“ bezeichnet und primär die „Religion“ dafür verantwortlich hält.
      Am bekanntesten düften die Arbeiten von Erich Fromm zu dem Problem sein, dem er sich in mehreren Büchern widmet, zum Beispiel „Wege aus einer kranken Gesellschaft“ oder dann aus dem Nachlaß um 1990: „Die Pathologie der Normalität“ – fast zeitgleich mit dem Buch „Der Wahnsinn der Normalität“ von Arno Gruen.

      In den Gesellschaftswissenschaften / der Soziologie ist die „Krankheit der Gesellschaft“ (Dr. Wilh. Kütemeyer) als die „Kollektive Neurose“ bekannt. Allerdings wird sie von den allermeisten, die davon wissen, aufgrund eigener Befallenheit und Beeinträchtigung schwer unterschätzt, wird die Schwere und Tragweite und Bedrohlichkeit der dynamischen Entwicklung nicht erkannt.

      C.G. Jung macht deutlich, daß die Kollektive Neurose die Ursache der immer wieder ausbrechenden „Kollektiven PSYCHOSE“ ist, wie die Zeit 1933-1945 auch zutreffend genannt wurde.
      Und auch Bücher von anderen weltbekannten Fachleuten wie u.a. Wilhelm Reich, der die kollektive Krankheit als „Biopathie“ bzw. „emotionale Pest“ bezeichnet hat und dessen wichtiges Buch „Christusmord“ man gelesen haben sollte, tragen wichtige Aspekte zum genaueren Erkennen des Problems bei.

      Aber wie gesagt, die Patientin ignoriert all dies und lebt weiter ihre kollektive Schizophrenie (siehe: „Die Schizophrenie des Einzelnen und der Allgemeinheit“ von Martti Siirala, 50er Jahre) und degeneriert ihrem völligen Untergang entgegen, an dessen letztem Ende das Aussterben steht…

      „Leben ist Lernen“. Das ist keine Erfindung der zivilisierten Gesellschaft, sondern ein universelles Prinzip, ein ewiges „geistiges Gesetz“. Wenn aber eine Befallenheit mit einer geistigen Störung eintritt, die eine LERN-Störung beinhaltet und das WAHRE – ganzheitliche – Lernen stört oder gar völlig unterbindet, wird auch das Leben schwer gestört bzw. völlig unterbunden.

      Denn wahres, ganzheitliches Lernen soll dazu führen zu erkennen, daß der Mensch in der Hauptsache NICHT „Materie“ (lt. wissenschaftlicher Definition) ist, sondern GEIST(-Kraft) = universelle, feinstoffliche, nicht materiegebundene, LEBENS-Energie.

      Eine Religion oder dominierende Weltanschauung – wie z.B. das „wissenschaftliche Weltbild“ – die das Lernen / Erkennen dieser Wahrheit / Wirklichkeitsebene vermeidet / verhindert, tötet sich selbst und die Gesellschaft, die sie mit ihrer Irrlehre kontaminiert und vergiftet hat.

      „Gift“ erinnert mich an die „Schlange“ im Paradies. Die hat das Bewußtsein von Adam und Eva vergiftet. Und leider ist die Geschichte von Adam und Eva noch nicht abgeschlossen! Es ist eine vorläufig „unendliche Geschichte“, die noch immer abläuft. Das „Gift“ steckt noch immer in uns allen heutigen Evas und Adams der zivilisierten Gesellschaft und wirkt, und wirkt, und wirkt…

      Die grundlegende Heilung ist in jedem Einzelfall jederzeit möglich. So wie Schneewittchen den vergifteten Apfelbissen ausgespuckt hat, kann jeder heutige zivilisierte Mensch das „Gift“, das er in der Sozialisation in der zivilisierten Gesellschaft aufgenommen hat, aus“spucken“ und heil und frei, wahrhaft gesund und glücklich werden.

    • Dr. habil. Heike Diefenbach sagt:

      @Josephine Lanthe,

      ja, man hat wirklich manchmal den Eindruck, dass zumindest die westliche Welt gerade einen Verblödungsprozess durchmacht (aus verschiedenen Gründen).

      Aber gerade angesichts dessen verstehe ich nicht, was Sie meinen, wenn Sie schreiben
      „Zum Glück haben wir keine Probleme in dieser Welt, daß sich Menschen mit so einem verblödeten Schwachsinn beschäftigen“

      Das genau ist doch das Problem: es beschäftigen sich nicht nur massenhaft viele Leute mit so einem verblödeten Schwachsinn, besonders in der westlichen Welt, sondern dort leben sie auch sehr gut davon, dass sie sich damit beschäftigen. Und das wiederum zwingt andere Leute dazu, sich damit beschäftigen zu müssen, um zu zeigen, warum das verblödeter Schwachsinn ist.

      Man könnte sich auf den Standpunkt stellen, dass man das am besten ignorieren sollte, aber das wäre fahrlässig und würde bedeuten, dass man keine soziale Verantwortung übernimmt, denn dann würde man ja einfach hinnehmen, dass Frauen als ewig hilfsbedürftige Dummchen dargestellt warden und Männer als das Böse schlechthin für alle Mißstände auf dieser Erde verantwortlich gemacht werden. Dass es so weit gekommen ist, liegt, fürchte ich, daran, dass viele Leute diesen verblödeten Schwachsinn viel zu lange ignoriert haben, weil sie ihn nicht ernstnehmen konnten. Das ist völlig verständlich, hat sich aber sehr negativ auf unser aller Lebensqualität ausgewirkt.

  33. Der Herr Klein lässt mir hier zu viele Kommentare
    ohne Argumente oder Begründungen zu.
    Das sollte schon auf einen Scherz hinweisen.
    Allein die Sprache der HU Berlin, lässt
    den Schluss nicht zu!
    Auch das ist eigentlich schlimmer!
    http://www.hu-berlin.de/pr/pressemitteilungen/pm1212/pm_121220_00

  34. Irene Reindl sagt:

    Ist das wirklich ernst gemeint oder Satire? Werden dafür Leute bezahlt?
    Offenbar sind wir nicht mehr weit entfernt von einem Musikverbot wie unter Extremislamisten wie in Afghanistan, Somalia etc. Dort wird alles verboten, was „unislamisch“ ist und hier so nach und nach alles, was in diesen schwachsinnigen Gendermaintream nicht paßt.

  35. Tagedieb sagt:

    @Irene Reindl: Leider, manche Leute vertreten in ihrem Streben nach Gleichberechtigung Positionen, die eines Taliban wie Mullah Omar würdig sind.

  36. Matthias sagt:

    Diesen David Thaler gibt es nicht, zumindestens nicht an der TU und HU Berlin:
    http://www.gender.hu-berlin.de/zentrum/personen/ma
    http://www.zifg.tu-berlin.de/menue/mitarbeiter_innen/

    Hier wurde mal auf den Busch geklopft, um zu sehen wer rausspringt oder so. Der Text wurde mittlerweile weitergeleitet ohne Quellen zu überprüfen. Viele Leute glauben noch alles was geschrieben steht. Ich hab das oben Geschriebene auch nicht sofort ausgeschlossen, war aber aufgrund der fehlenden Quellen skeptisch.

  37. Lothar sagt:

    Sorry Aber so einer ab in die klapse!

    ich habe nichts gegen Schwule und oder Lespen! Aber diese sind och eher eine verschwindend kleine Randgruppe!

    Deshalb das NORMALE umzuwerfen wäre doch eher = gegen den Strom schwimmen

    Gruß Lothar

  38. PiratenPuPs sagt:

    Muhahaha einfach Lustig, vor allem die Kommentare hier im Blog Bereich😉

  39. Sabine sagt:

    Ich denke ja bei der ganzen Aktion handelt es sich um einen Aprilscherz oder um eine Provokation anlässlich der wieder neu entflammten Homophobie der letzten Zeit. Bin bissel neidisch, dass mir ein so guter Gag nicht eingefallen ist, die Wellen die er schlägt sind jedenfalls beachtlich und legen einiges bloß von dem ich irgendwie gehofft hatte es sei nicht mehr existent inzwischen.

  40. Mario sagt:

    Ist heute der erste April? Kommt echt selten vor, dass es mir zu blöd ist, auf wirklich gravierende Denkfehler in einer „Argumentation“ hinzuweisen. Nur so viel: Vor einigen Jahren hat mal eine Gruppe aus Vorarlberg ein Lied herausgebracht, das hieß „Vo Mellau bis Schoppernau“ und war zur Gänze auf Vorarlbergerisch. Werden die Vorarlberger jetzt diskriminiert, weil dies das einzige Lied auf Vorarlbergerisch ist, das jemals abseits lokaler Radiosender gespielt wurde? Erscheinen sie dadurch nicht als gesellschaftliches Randphänomen?

    • Sabine sagt:

      Der Artikel ist sicher schon eine Weile im Netz, hier steht er seit 15. April, könnte durchaus sein, dass die Originalnachricht seit 01.04. kursiert.

  41. KClemens sagt:

    Es ist Satire, Aufklärung dazu gibt es bei Telepolis. Aber man sollte das mit der Satire nicht zu sehr an die große Glocke hängen.

    Ich geiere nur darauf, bis der/die/das erste Grüne die Forderung übernimmt.

    Das wird ein Spaß……… 🙂

  42. Pingback: Textconsulting News: Satire als neues Erhebungsinstrument ← Textconsulting

  43. Heinz sagt:

    @Autor
    So kann man sich das Vertrauen natürlich auch verspielen:
    http://www.danisch.de/blog/2013/04/30/gute-lugen-schlechte-lugen/

  44. H.W.H. sagt:

    Köstlich! Kandidat für den besten Genderpost 2013.
    Hat mehr Denkprozesse in Gang gesetzt als 20 hochtheoretische Analysen.
    Man kann Schwachsinn am besten dadurch als solchen enttarnen, indem man ihn konsequent zuendedenkt.

    PS: Ich fordere den sofortigen Stop der Zwangsheteronormativität bei C+A und allen anderen patriarchisch geführten Modehäusern!
    Zusammenlegung aller Herren- und Damenabteilungen bei C+A zu Menschenabteilungen! Vereinheitlichung der Kleidergrößenangaben, denn Frauen und Männer sind zwar formal, durch hinterhältig verwirrende Größenangaben aber nicht tatsächlich gleichgestellt in der Kleiderauswahl.

  45. Michel Houellebecq sagt:

    Aus Sicht der Medientheorie haben wir es bei dieser Satire (und vor allem ihrer phänomenalen Weiterverbreitung) mit einem Phänomen zu tun, das von Neil Postman einst folgendermassen zusammengefasst worden ist:

    „Ich gehe so weit, zu behaupten, dass dem surrealistischen Rahmen der Fernsehnachrichten [Medien] eine Theorie der Anti-Kommunikation zugrunde liegt, die einen Diskurstypus propagiert, der Logik, Vernunft, Folgerichtigkeit und Wiederspruchslosigkeit preisgegeben hat. In der Ästhetik bezeichnet man diese Erscheinung zumeist als Dadaismus, in der Philosphie als Nihilismus, in der Psychiatrie als Schizophrenie. Die Theatersprache kennt sie unter dem Namen Varietė.“

    Inhaltlich könnten Teile dieser ausgesprochen gekonnt inszenierten Satire durchaus von Judith Butler stammen. Über deren äusserst problematischen (feindseligen?) Bezug zur Heterosexualität möchte ich mich hier nicht weiter äussern. Richard Sennett hat einmal vor einer Dikatur der Minderheiten gewarnt, freilich in einem anderen Kontext.

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  47. Sim sagt:

    Diese Vollpfosten sollten es mal mit RICHTIGER Arbeit versuchen….

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