Gleichstellung an Universitäten: die Worte und die Wirklichkeit

dangerous jobsFalls es sich noch nicht bis zu Ihnen herumgesprochen hat: Frauen sind in Deutschland benachteiligt. Wie und vom wem, das ist bislang ein Geheimnis, aber dass sie benachteilgt sind steht fest, so fest, dass sich eine Unmenge von “guten” Menschen zusammengerottet hat, um mit Programmen, Hilfsaktionen und Förderung dafür zu sorgen, dass die vielen Frauen, die aus eigener Kraft nicht vorankommen, in die Positionen gelangen, die die “guten” Menschen für erstrebenswert halten.

Natürlich sind die “guten Menschen”, die Frauen helfen, aufgrund von Verdienst in die Position gelangt, in der sie nunmehr Frauen helfen wollen und (um?) sich selbst ein Verdienst (zu) verschaffen, und natürlich haben die entsprechenden “guten” Menschen rein altruistische Motive und sind nur mit dem gesellschaftlichen Wohl, dem Wohl und Wehe anderer, mit dem Wohl aller außer dem eigenen beschäftigt. Und sie sind nötig, diese Menschen, die Frauenquoten fordern, Frauenförderung planen, Gutachten in Auftrag geben, um zu untersuchen, wie man die vermeintliche Benachteiligung von Frauen am profitabelsten für alle an der Frauenförderung Verdienenden nutzen kann (Dass als Ergebnis der ganzen Frauenförderung Frauen als Dummchen dargestellt werden, die aus eigener Kraft keinen Fuß auf den Boden bekommen, muss wohl als Kollateralschaden der Gutheit dieser “guten” Menschen angesehen werden).

WissenschaftsratEine dieser Versammlungen von “guten” Menschen (oder selbsternannten Gutmenschen) ist der Wissenschaftsrat. Der Wissenschaftsrat hat schon früh einen Mangel an Frauen in “Führungspositionen der Wissenschaft” ausgemacht und vor allem das Fehlen von weiblichen Professoren beklagt. Die Wissenschaft ist ihrem Anspruch nach die Institution, in der Leistung und Qualifikation zum Vorankommen befähigt, in der Meritokratie herrscht. Daher ist es seltsam, dass der Wissenschaftsrat ausgerechnet Wissenschaftler verdächtigt, weibliche Bewerber um ihre Professorenstellen zu bringen. Aber der Wissenschaftsrat, in dem ja auch vermeintliche Wissenschaftler sitzen, muss das natürlich wissen. Und weil die Wissenschaftsradler das wissen, haben sie eine “Offensive für Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern” gestartet. Das, was ich fett gesetzt habe, ist in diesem Zusammenhang besonders wichtig.

Diese Offensive hatte 2011 ihr Fünfjähriges. Und damit auch alle etwas von dem Fünfjährigen haben, hat der Wissenschaftsrat ein Gutachten in Auftrag gegeben und bezahlt, in dem Ziele wiederholt und der Bestand des Erreichten aufgenommen wurde:

“Sie [gemeint sind die Allianzorganisationen zur Offensive für Chancengleichheit] werden verstärkt darauf hinarbeiten, den Frauenanteil bei der Neubesetzung von Entscheidungs- oder Führungspositionen dem jeweiligen Anteil an habilitierten oder entsprechend hoch qualifizierten Wissenschaftlerinnen in den verschiedenen Fächergruppen anzugleichen (8).”

Wie gesagt, das Gutachten wiederholt nicht nur, es nimmt auch Bestand auf, und die Autoren, wer auch immer sie gewesen sein mögen, denn namentlich genannt, sind sie nicht, kommen bei der Aufnahme des Bestands zu folgendem Ergebnis:

“Die erzielten Verbesserungen sind jedoch maßgeblich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Von einer deutlichen Erhöhung des Anteils von Wissenschaftlerinnen in Führungspositionen, der zentralen Zielstellung der Offensive für Chancengleichheit, kann nicht die Rede sein. Zwar gibt es insgesamt eine positive Entwicklung, von einer dem weiblichen Bevölkerungsanteil und dem weiblichen Studierendenanteil angemessenen Repräsentanz ist Deutschland aber noch deutlich entfernt. Dies belegt, dass die Ziele der Offensive für Chancengleichheit noch nicht erreicht und weitere Anstrengungen erforderlich sind” (21).

Ich möchte die Leser auf zwei Dinge aufmerksam machen: Der Anteil der “Wissenschaftlerinnen in Führungspositionen” wird mit dem “weiblichen Bevölkerungsanteil” verglichen, und die Ziele der Offensive, den Anteil der “Wissenschaftlerinnen” mit eben diesem “weiblichen Bevölkerungsanteil” kongruent zu bekommen, sind nicht erreicht worden (weshalb mehr Steuergeld dafür geopfert werden muss, das zu erreichen, was die Offensive in den vergangenen fünf Jahren nicht erreicht hat).

GWkWir wollen uns an dieser Stelle bei Michael Matzner bedanken, der uns auf einen Bericht der “Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz – GWK”, sinnigerweise in der Friedrich-Ebert-Allee in Bonn ansässig, hingewiesen hat. Der Bericht trägt den Titel “Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung”, präsentiert sich als 16. (!sic) Fortschreibung des Datenmaterials (2010/2011) zu Frauen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen” und ist offensichtlich ein Bericht, von dem wiederum der Wissenschaftsrat nichts weiß, sonst hätte er keine eigene Bestandsaufnahme in Auftrag gegeben, denn die guten Menschen im Wissenschaftsrat wollen ja nicht das Geld der Steuerzahler vergeuden – oder?

Der Bericht der GWK ist nur ein weiterer im kontinuierlich prasselnden Lamento der fehlenden Frauen, falsch: der benachteiligten Frauen, die  in den Führungspositionen der Wissenschaft nicht ankommen. Er ist entsprechend eine weitere Einnahmequelle für professionelle Frauenbenachteiligungs-Datensammler und ein weiteres schwarzes Loch, das Steuergelder anzieht und verschlingt. Aber: Er beinhaltet Informationen, die Michael Matzner und uns in Verzückung versetzt haben, Informationen zu den Anteilen weiblicher Bewerber auf z.B. Professuren an Universitäten (W1 bis W3). Die folgende Abbildung zeigt die prozentualen Anteile von weiblichen Bewerbern auf eine Professur, den prozentualen Anteil der Frauen, an allen, die es auf eine Liste geschafft haben und den Anteil der Frauen unter denen, die schließlich berufen wurden.

Bewerbungen Berufungen

Ein Blick auf die Abbildung zeigt, dass in fast allen Bundesländern, der Anteil der weiblichen Bewerber auf eine Professur, weit hinter dem “weiblichen Bevölkerungsanteil” zurückbleibt. Die entsprechenden Anteile weiblicher Bewerber liegen in den Bundesländern regelmäßig deutlich unter 30% und betragen im Bundesdurchschnitt und für 2011 24,2 %. Frauen haben offensichtlich kein Interesse an einer Professur, das dem von Männern vergleichbar wäre. Weiter zeigt sich, dass der Anteil von Frauen, die es auf eine Liste schaffen, höher ist als der Anteil weiblicher Bewerber, was einen ersten Hinweis auf die bervorzugte Platzierung von Frauen gibt. Deutschlandweit wurden 2011 27,8 Prozent der Listenplätze an Frauen vergeben. Bei den Berufungen auf eine Professur ist der Frauenanteil abermals höher: Frauen stellen 29,1% der auf eine Professur Berufenen, was ein weiterer Hinweis darauf ist, dass Frauen bevorzugt werden. Wie stark die Bevorzugung ausfällt, welcher Vorteil Frauen aus ihrem Geschlecht erwächst, wenn es um die Berufung auf eine Professur geht, macht die folgende Abbildung deutlich. Die Balken stellen prozentuale Wahrscheinlichkeiten dar: Für Deutschland als Ganzes ergibt sich z.B. das weibliche Bewerber auf eine Professur eine um 20,25% höhere Wahrscheinlichkeit haben, auf eine Professur berufen zu werden – ein Ergebnis, das nicht so recht zu den Zielen und Ankündigungen passen will, wie sie der Wissenschaftsrat in den oben zitierten Passagen gemacht hat.

Berufungsvorteile

Wie die Abbildung zeigt, gibt es nur wenige Bundesländer, in denen weibliche Bewerber gegenüber männlichen Bewerbern nicht erhebliche Vorteile bei der Berufung auf eine Professur haben. Die Vorteile reichen von einer 46,7% höheren Wahrscheinlichkeit für weibliche Bewerber, berufen zu werden in Sachsen-Anhalt bis zu einer 2,31% höheren Wahrscheinlichkeit, auf eine Professur berufen zu werden, in Bremen. Deutschlandweit haben weibliche Bewerber eine um 20,25% höhere Wahrscheinlichkeit, auf eine Professur berufen zu werden.

Affirmative ActionDie Daten zeigen einerseits, dass der verglichen mit ihrem Bevölkerungsanteil geringere Anteil von Frauen unter den Professoren darauf zurückzuführen ist, dass sich deutlich weniger Frauen als Männer um die entsprechende Position bewerben (und dies obwohl der Anteil weiblicher Studenten höher ist als der Anteil männlicher Studenten). Sie zeigen darüber hinaus, dass es großer Unsinn ist, anzunehmen, Frauen würden sich entsprechend ihres Bevölkerungsanteils auf Professuren bewerben. Warum ein Gremium wie der Wissenschaftsrat, in dem zumindest auch vermeintliche Wissenschaftler sitzen, sich den Anteil von Frauen in der Bevölkerung zum Maßstab nimmt, ist mir sowieso nicht nachvollziehbar, der Anteil der Personen aus der Arbeiterschicht, an Universitäten in jeder Hierarchiebene und unter den Studenten deutlich unter dem Anteil der Arbeiterschicht an der Bevölkerung, genießt jedenfall keine entsprechende Prominenz unter den Wissenschaftsradlern. Schließlich zeigen die Daten, was sich hinter der angestrebten Gleichstellung an Universitäten wirklich verbirgt: die Begünstigung weiblicher Bewerber und die Diskriminierung männlicher Bewerber. Wie dies mit dem hehren Ziel, für Chancengleichheit von Wissenschaftlerinner und Wissenschaftlern offensiv sein zu wollen, vereinbart werden kann, ist mir nicht nachvollziehbar.

Für männliche Bewerber, die sich auf eine Professur bewerben wollen und die einer Diskriminierung entgehen wollen, seien die Universitäten und Fachhochschulen der Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen empfohlen. Ansonsten kann man männlichen Bewerbern eigentlich nur davon abraten, sich an einer deutschen Hochschule zu bewerben, denn, wie sich zeigt, erfolgt die Auswahl geeigneter Bewerber nicht nach meritokratischen Prinzipien, sondern nach Geschlecht und dies allein sagt schon eine ganze Menge über die deutsche Wissenschaftslandschaft aus, in der schweigende Professoren dabei zusehen, wie alles, was Wissenschaft ausmacht, dem Wahnsinn des Staatsfeminismus geopfert wird.

Das Folgende ist ein Kommentar von Dr. habil. Heike Diefenbach, der mir zu wichtig war, als dass ich ihn im Kommentarbereich belassen wollte:

Zum Beitrag zu ergänzen wäre, glaube ich, dass sich angesichts der 16. Fortschreibung des Datenmaterials zu Frauen in Hochschulen …, die mit “Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung” betitelt ist, jedem, der sich einmal halbwegs ernsthaft mit Gleichheit oder Gerechtigkeit in irgendeinem Bereich beschäftigt hat, und insbesondere Bildungsforschern graue Haare wachsen oder sich die Fußnägeln ringeln sollten, denn es sollte doch wohl zumindest diesen Personen klar sein, dass von der Betrachtung von ERGEBNISgleichheit nicht auf das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von CHANCENgleichheit geschlossen weden kann, denn Chancengleichheit impliziert keineswegs, dass ein Gut, auf das alle die gleichen Chancen haben, am Ende zu gleichen Anteilen auf alle verteilt sein muss. Genau diese Letztere wird aber im Papier betrachtet, in dem es doch eigentlich um Chancengleichheit gehen soll.

Ich verstehe nicht, wie man einen so dummen Denkfehler machen kann. Wie, bitte, kommt man denn überhaupt auf die seltsame Idee, dass Chancengleichheit zu Ergebnisgleichheit führen müsste? Die einzig denkbare logische Verbindung ist herstellbar, wenn man annimmt, dass es keine verschiedenen Menschen gibt, sondern Klone oder Zombies oder irgendwelche Einheiten, die sich in keinerlei Eigenschaften voneinander unterscheiden oder am besten überhaupt keine Eigenschaften haben außer, dass sie Einheiten vom selben sind. Denn nur dann, wenn alle dasselbe wollen und dasselbe machen ist es überhaupt vorstellbar, dass alle bei gegebenen gleichen Chancen die gleichen Wahlen treffen, die sich in Ergebnisgleichheit niederschlagen würden.

Es sollte doch nun wirklich nicht so schwierig sein, das zu verstehen, wenn man sich ein bisschen Mühe gibt! Man könnte meinen, das Papier sei eine bewusste Irreführung, aber ich bin ziemlich sicher, dass es einfach ein Produkt von Ignoranz gepaart mit dem ewig stupide und gebetsmühlenhaft wiederholten Mantra “Frauen sind benachteiligt – Frauen müssen vom Staat gefördert werden – Frauen sind benachteiligt – Frauen ….” ist.

Denn auch, wenn es mir fernliegt zu behaupten, die Mehrheit der Kollegen Sozialwissenschaftler an deutschen Universitäten würde die konzeptionellen Unterschiede zwischen Gleichheit und Gerechtigkeit, Nachteilen und Benachteiligung etc. auch nur ansatzweise verstehen (oder sich, obwohl es ihr Job ist, auch nur dafür interessieren), sollte man nämlich in Rechnung stellen, dass der so genannte Wissenschaftsrat alles andere als ein Rat von Wissenschaftlern ist und noch weniger ein Rat von Leuten, die irgendein klares Konzept von Wissenschaft haben. Vielmehr ist die Bezeichnung “Wissenschaftsrat” so irreführend wie der Titel des Papiers, das angeblich von “Chancengleichheit” handelt; in ihm sind nämlich neben Leuten, die einen Job an der Uni haben, “Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens” zugange, also Leute, die aus keinerlei erfindlichem Grund etwas mit Wissenschaft zu tun haben könnten, aber einen Nebenerwerb gebraucht haben und sich anscheinend durch die Vorsilbe “Wissenschaft” im Rat mit einer Aura der Fachkompetenz umgeben zu können glauben.

Vielleicht erklärt das, warum diese Leute Konzepte nicht verstehen und sich um Kopf und Kragen reden, und das Ganze hat unbestreitbar einen gewissen Unterhaltswert, aber dennoch ist nicht zu entschuldigen, was dieser “Rat” meint, von sich geben zu müssen – nicht nur wegen der sachlich falschen und polemischen Aussagen, sondern auch und vielleicht vor allem, weil er dazubeiträgt, Wissenschaft und vor allem Sozialwissenschaften zu einer noch größeren Lachplatte zu machen als sie ohnehin schon sind.

Habe ich als Sozialwissenschaftlerin denn kein Recht auf Chancengleichheit, nämlich die gleiche Chance wie andere Leute in Professionen, noch Ernst genommen werden zu können??????

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23 Responses to Gleichstellung an Universitäten: die Worte und die Wirklichkeit

  1. heureka47 says:

    Wenn die Frauen in der zivilisierten Gesellschaft behindert werden, liegt es daran, daß die Männer in der zivilisierten Gesellschaft behindert sind.
    (Kollektive Zivilisations-Neurose / Krankheit der Gesellschaft / Gesellschaftsneurose usw.)

  2. Mo says:

    Frau Diefenbach hat völlig Recht mit Ihrem Kommentar.
    Das eine bedingt nicht das andere.
    Der Denkfehler von Wissenschaftlern liegt darin, dass das aber von der Logik her ausgeschlossen wird. Die Logik bedient sich der These, dass das eine das andere bedingen muss, ansonsten ist das Ergebnis unlogisch, nicht nachvollziehbar. Wissenschaftlern kann nur angeraten werden, die Logik zumindest zeitweise außen vor zu lassen, da sich auch ohne Logik Beweise für Realitäten finden lassen.

    • Ich fürchte, hier liegen Sie völlig daneben, schon weil Schließen eine logische Tätigkeit ist, die ohne Logik und entsprechende Schlussregeln nicht auskommt. Wenn Sie also entsprechend Logik außen vor lassen, dann sind Sie nicht mehr in der Lage Unsinn von Sinn zu unterscheiden und fangen vermutlich an, Kaffeesatz für Erkenntnismaterial zu halten…

      Und nicht nur das, ich sehe bereits Dr. Diefenbach vor mir, wie Sie sich die Haare rauft ob des Vorschlags, Wissenschaft ohne Logik zu betreiben, Sie, die über Jahrzehnte Lehrtätigkeit versucht hat, Studenten u.a. Methoden und Logik beizubringen.

      Beste Form der Weiterbildung: LOGIK

  3. Manfred Sachs says:

    Den Grad der Chancengleichheit am Grade der erreichten Ergebnisgleichheit messen zu wollen, kann eigentlich nur auf (geldgierige) Mutwilligkeit zurückgeführt werden. Es ist doch offensichtlich, daß gleiche Chancen für alle nachgerade zu einer stärkeren Steuung bzgl. der Ergebnisse führen muß, da jeder Mensch einzigartig in seinen Interessen und Fähigkeiten ist.

  4. rugay says:

    “Dass als Ergebnis der ganzen Frauenförderung Frauen als Dummchen dargestellt werden, die aus eigener Kraft keinen Fuß auf den Boden bekommen, muss wohl als Kollateralschaden der Gutheit dieser “guten” Menschen angesehen werden.”

    Neben der eloquenten Analyse ist das wirklich DER Kernsatz der so ziemlich alles auf den Punkt bringt was unter hübschen Begriffen wie “Förderung” oder auch “Regulierung” ( nicht nur im Finanz- bzw. Wirtschaftssektor) an schildbürgerhaften Auswüchsen zu beobachten ist.

    Merke: Dummheit läßt sich nicht regulieren denn das würde die Erkenntnis dumm zu sein voraussetzen. Und dafür ist man natürlich viel zu (ein-)gebildet.

    Wenigstens konnte ich herzhaft lachen.

    Vielen Dank dafür…;)

  5. Matthias says:

    Schade das wissenschaftliche Unfähigkeit in diesem sogenannten Forschungsgebiet leider nicht zur Bedeutungslosigkeit führt. Ansonsten gäbe es nämlich keinen Grund sich über diese Leute aufzuregen. Da aber die politischen Entscheidungsträger, welche von diesen Leuten beraten werden, sich nur oberflächig mit der Thematik befassen (können), werden die Ergebnisse der sogenannten “Studien” für bare Münze genommen und solche “Schnitzer”, wie der Vergleich mit dem Bevölkerungsanteil, übersehen.

    Und überhaupt: Was ist Genderforschung oder wer mag Gender-Studies? An was forschen die? Ich war mal auf der Seite der HU Berlin und hab mir deren Forschungsprogramm angeschaut. Da steht: “Die Gender Studies thematisieren die Bedeutung von Geschlecht in unterschiedlichen Zusammenhängen: in der Kultur, also in den Medien (>wird hier gerade Kultur = Medien gesetzt?<), in der Kunst oder der Literatur, in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft, in Religion und Recht, in Medizin, Technik und Naturwissenschaften. Diese Forschung berührt politische Streitfragen ebenso wie Grundlagen unserer Kultur, religiöse Deutungen ebenso wie zeitgenössische Kulturphänomene, juristische Entscheidungen ebenso wie globale gesellschaftliche Trends."

    Also ist Genderforschungen das Über-Forschungsfeld aus dem alle anderen abgeleitet werden können. Konkrete Ziele oder Problemstellungen sind dort für mich nicht erkennbar. Wie es aussieht, wird das Wort Geschlecht einfach mit allem in Verbindung gebracht und die Zusammenhänge als hoch komplex beschrieben. Im Nachhinein betrachtet wäre mein Studium als angehender Maschinenbau-Ing. deutlich einfacher, wenn ich Vorgänge einfach als komplex und nicht genauer beschreibar dokumentieren könnte.

  6. EinUrselKommtSeltenAllein says:

    “Für Deutschland als Ganzes ergibt sich z.B. das weibliche Bewerber auf eine Professur eine um 20,25% höhere Wahrscheinlichkeit haben, auf eine Professur berufen zu werden”

    Ich kann die Rechnung nicht nachvollziehen, kann mir jemand helfen? Ich bin nicht der Hellste, was Zahlen angeht, lerne aber gern dazu.

  7. Harmakhis says:

    Das Problem ist doch nicht, dass weniger Frauen als Männer berufen werden, wenn sie sich denn endlich mal beworben haben, sondern das Problem ist eben, dass sich viel weniger Frauen für eine Fortführung ihrer wissenschaftlichen Karriere entscheiden, als dies Männer tun. Zahlenmäßig sind Studentinnen den Studenten noch überlegen, bei den Doktorandinnen sieht es schon ganz anders aus und bei den Professorinnen erst Recht. Es gibt also irgendeinen Mechanismus der Frauen davon abhält die nächste Stufe der Karriereleiter überhaupt erst in Angriff zu nehmen. Von Chancengleichheit kann also keine Reden sein, die Berufungskommissionen sind nicht das primäre Problem, obwohl ich als jemand der schon so in einigen Berufskommissionen saß durchaus das Gefühl habe, dass meine Geschlechtsgenosse lieber jemanden aussuchen, der ähnlich bestückt ist, wie sie selbst.
    Ich weiß jetzt natürlich nicht, warum sich weniger Frauen als Männer bewerben. Aber es liegt natürlich nahe, eine systematischen Benachteiligung von Frauen zu vermuten bzw. dass unsere Gesellschaft immer noch fälschlicherweise Frauen erzählt, dass sie eben primär Hausarbeit zu erledigen und die Familie zu betreuen haben. Da ist dann keine Zeit für Bewerbungen auf eine Promotion, geschweige für die Durchführung einer Habilitation um sich auf eine Professur zu bewerben.
    Ich hoffe dass dieser leicht reißerische Artikel (kritische Wissenschaft schön und gut, aber man sollte bei seinen Formulierungen, dann doch selbst seriös bleiben) nicht suggerieren will, dass wir in Deutschland kein Problem hätten. Schaut man Skandinavien haben wir eindeutig ein massives Problem in Deutschland. Angefangen beim prozentualen Anteil von Frauen in Führungspositionen und gehobenen Positionen bis hin zu einer Mentalität, die Frauen und Mädchen immer noch erzählt, dass sie sich um Haushalt und Familie zu kümmern haben, während es offenbar “männlich” ist, sich im Büro oder der Kneipe mit seinen Kumpels zu verstecken bzw. souverän die Beine hochzulegen, während die Frau den Teppich saugt.

    • Aber es liegt natürlich nahe, eine systematischen Benachteiligung von Frauen zu vermuten bzw. dass unsere Gesellschaft immer noch fälschlicherweise Frauen erzählt, dass sie eben primär Hausarbeit zu erledigen und die Familie zu betreuen haben

      Ehrlich? Mir nicht. Wieso liegt es Ihnen nahe, anzunehmen, Frauen wollten in den gleichen Anteilen wie Männer sich auf Lehrstühle bewerben? Woher nehmen Sie (1) Ihre Kenntniss über die Wünsche “aller” Frauen und (2) das Recht, “alle” Frauen im Hinblick auf ihre Wünsche paternalisieren zu wollen?

      Und wer ist der böse, der die armen Frauen, so sie denn wirklich in gleicher Anzahl sich eigentlich bewerben wollten, am bewerben hindert. Der böse Biologische Gott, der ihnen vorgibt, fertil zu sein? Die bösen Männer und Frauen an Universitäten, die sie entmutigen, sich zu bewerben.

      Und warum sollen wir etwas annehmen, was so absurd ist wie die Benachteiligung von Frauen, wenn es Forschungsergebnisse von Catherine Hakim gibt, die seit Jahren vorliegen und die zeigen, dass der Anteil von Frauen, die ein Brufskarriere anstreben viel geringer ist als der Anteil von Männern?

    • Marcel says:

      Ich stelle eine Alternativhypothese zu ihrer Behauptung einer systematischen gesellschaftlichen Benachteiligung der Frau zur Diskussion: Es gibt ein böses Krümelmonster, welches Frauen, die eine Karriere anstreben, sofort mit verschimmelten Kekskrümeln bewirft und ihnen so die Karriere vergällt. Dasselbe Krümelmonster schenkt Frauen, die sich lieber der Familie widmen, frische süsse Kekse hübsch verpackt in Geschenkpapier. Da die meisten Frauen sich nicht mit verschimmelten Kekskrümeln bewerfen lassen wollen aber sehr gerne süsse Kekse verzehren, verschmähen sie die berufliche Karriere und widmen sich lieber der Familie. Bei den Männern handelt das Krümelmonster genau umgekehrt: Karrierewillige Männer bekommen süsse Kekse geschenkt und Hausmänner werden mit verschimmelten Kekskrümeln beworfen.

      Eine absurde Hypothese, die ich da aufgestellt habe? Gewiss, denn ich kann die Existenz eines solchen Krümelmonsters nicht belegen. Aber meine Hypothese ist nicht weniger absurd als Ihre, Herr oder Frau Harmakhis, denn sie können Ihre Hypothese einer systematischen Benachteiligung von Frauen genauso wenig belegen. Sie wollen einfach, dass alle an Ihre Hypothese irgendwelcher obskurer gesellschaftlicher Mechanismen, die Frauen von einer Karriere abhalten, glauben sollen. Im Gegensatz zu Ihnen verlange ich von niemandem, dass er an das von mir postulierte Krümelmonster glauben soll, denn ich bin kein Ideologe.

      Ist es nicht so, dass viele Frauen ganz gern Teilzeit arbeiten und die Familie betreuen wollen? In Umfragen wird von den Frauen exakt dieses Lebenskonzept immer wieder favorisiert trotz der Medien, die Frauen einreden, dass Frauen unbedingt einen Vollzeitjob brauchen, um ein vollwertiger Mensch zu sein. Die grösste Blamage des Feminismus besteht darin, dass Frauen trotz jahrzehntelanger medialer feministischer Dauerberieselung noch immer in erheblichem Ausmass daran festhalten, dass sie für Haushalt und Kinder zuständig seien.

      Davon abgesehen ist es auch nicht gerade das Paradies auf Erden in einer Karriere eingespannt zu sein. Eine ordentliche Professur zu ergattern ist mit vielen Jahren harter und aufopferungsvoller Arbeit verbunden, desgleichen eine Führungsposition in der Privatwirtschaft. Ein Scheitern ist nicht bloss möglich sondern sogar wahrscheinlich. Vielleicht schreckt gerade das ja Frauen eher als Männer davon ab, den beschwerlichen mit vielen Unwägbarkeiten gepflasterten Karrierepfad zu beschreiten, wodurch sich dann die statistisch festgestellten Diskrepanzen zwischen dem Entscheidungsverhalten der Männer und Frauen ergeben.

  8. Peter Kleinlich says:

    “Für Deutschland als Ganzes ergibt sich z.B. das weibliche Bewerber auf eine Professur eine um 20,25% höhere Wahrscheinlichkeit haben, auf eine Professur berufen zu werden”

    Eine um 20,25% höhere Wahrscheinlichkeit als ein Mann oder als Ihnen aufgrund ihres Anteils an Bewerbungen zustünde? Mir scheint als wäre das nicht ganz das gleiche und ein klein wenig suggestiv.

    • Ist doch offensichtlich, da die Basis der Prozentuierung der jeweilige Anteil an den Bewerbern ist. Und wir sind doch alle für Gleichstellung, also was ist hier suggestiv?

  9. Peter Kleinlich says:

    Suggestiv für meinen Geschmack, weil für die oder den mathematisch Unbedarftere/n implizit der Mann als Vergleichsgröße angenommen wird und sich 20,25% in diesem Zusammenhang spektakulärer anhören als der tatsächlichen Unterrepräsentation der Männer in Bezug auf ihre Bewerberzahl angemessen wäre.

    • Wir müssen uns hier aber nicht auf Ihren Geschmack verlassen, weil klar ist, dass die Basis der Berechnung der jeweilige Anteil an den Bewerbern ist. Was sich für Sie spektakulär anhört und was nicht, ist – nehmen Sie es mir nicht übel – herzlich irrelevant.

  10. Peter Kleinlich says:

    Ich habe Ihren Kommentar, wie Sie sehen, gelöscht.

    Er ist mir jetzt wirklich zu “kleinlich”, um nicht zu sagen petty. Und ich habe auch keine Lust und auch keine Zeit, um mich über Offensichtlichkeiten zu streiten.
    Michael Klein

  11. Peter Kleinlich says:

    Zensur auf einem Blog Kritischer Wissenschaft. Widerspruchssatire at its best. Danke für den Lacher und noch einen schönen ersten Mai : )

    • Eben weil es kritische Wissenschaft ist, nehme ich mir das Recht, Unsinn ab einem bestimmten Maß zu löschen und weil ich fair bin, teile ich das noch allen mit und werfe den entsprechenden Kommentar nicht einfach kommentarlos in den Müll. Im Übrigen hatten Sie zwei Kommentare, um ihr “Anliegen” vorzutragen. Da der dritte die ersten beiden um keinerlei Information erweitert hat und nur eine Note spitzfindiger Abstrusität hinzugefügt hat, ist nichts verloren. Zudem darf ich einmal darauf hinweisen, dass es kein Recht auf Veröffentlichung in ScienceFiles gibt und dass unsere Regelen bekannt sind. Siehe unser Grundsatzprogramm. Es ist nicht meine Schuld, wenn Sie diese einfachen Regeln offensichtlich nicht einhalten können.

  12. Sarah H. says:

    Hallo Herr Klein,

    ich muss Peter Kleinlich zustimmen – es klingt tatsächlich so, als würde dieser Prozentsatz im Vergleich zu den Berufungen der Männer in eine Professur gestellt werden. Da ich ja nun schon die zweite Person bin, der dies, unabhängig von Peter Kleinlich, auffällt und Sie für aufklärerische und kritische Wissenschaft stehen, halte ich es auch für ratsam, diese ebenso klar zu gestalten und hinzuzufügen auf was sich dieser Prozentsatz bezieht.

    Ich beschäftige mich wirklich gerne mit Ihrer Seite – aber mein Wunsch ist auch, dass diese in ihren Artikeln klar und deutlich ist und keine suggestiven Züge aufweist, denn dadurch würde sie sich nicht mehr von bestimmten politischen Parteien oder Instituten unterscheiden, die mit den gleichen Strategien arbeiten. Zumal ich denke, dass es auch in ihrem Interesse ist, dass Sie viele Menschen mit Ihrem kritischen Denken erreichen – also sollte dieses auch transparent und klar sein.

    Mir wird auch nicht klar wie Sie zu diesem Schluss kommen:
    “Schließlich zeigen die Daten, was sich hinter der angestrebten Gleichstellung an Universitäten wirklich verbirgt: die Begünstigung weiblicher Bewerber und die Diskriminierung männlicher Bewerber.”

    Es würde mich freuen, wenn Sie mir das erläutern könnten.

    Liebe Grüße,

    Sarah H.

    • Ich kann nichts daran ändern, dass die einfachsten Regeln von Prozentrechnung offensichtlich von Ihnen nicht geteilt werden. Mehr als eindeutig kann ich nicht formulieren und wem die Formulierung dennoch nicht eingängig ist, der kann ja nachrechnen und dann wird er feststellen, dass die Prozentuierungsbasis der Anteil weiblicher Bewerber ist. Und wenn man das dann festgestellt hat, weil es im Text nur eindeutig formuliert war und man deshalb nachrechnen musste, dann merkt man vielleicht auch irgendwann, wie absurd die Frage nach der Basis ist.

      Übrigens betreiben wir ein Wissenschaftsblog und kein Wunschkonzert. Sie werden sich schon an meinen Schreibstil gewöhnen müssen, denn ich werde ihn nicht ändern.

      Was die zweite Unklarheit angeht: ich wette, wenn Sie darüber nachdenken, kommen Sie selbst zur Antwort.

    • Dr. habil. Heike Diefenbach says:

      Hallo, Sarah H.,

      ich freue mich, dass Sie unsere sciencefiles (normalerweise) gerne lesen!

      Was den Artikel betrifft, auf den Sie sich hier konkret beziehen, so muss ich meinerseits Herrn Klein zustimmen. Mir ist nicht nachvollziehbar, was unklar sein soll an einer Formulierung wie

      “… der Anteil der weiblichen Bewerber auf eine Professur, weit hinter dem “weiblichen Bevölkerungsanteil” zurückbleibt. Die entsprechenden Anteile weiblicher Bewerber liegen in den Bundesländern regelmäßig deutlich unter 30% und betragen im Bundesdurchschnitt und für 2011 24,2 %”

      Die Größe, die die Prozentuierungsbasis bildet, ist doch unmissverständlich angegeben.

      In den Sozialwissenschaften wie in öffentlichen Diskursen sind Prozentuierungen auf bestimmte, anzugebende Prozentuierungsbasen sozusagen das “täglich Brot”. Es stimmt natürlich, dass die gesamte Aussage eines Textes über ein prozentuales Verhältnis oder seine Interpretation davon abhängt, dass die Prozentuierungsbasis klar ist und verstanden wird.

      Aus meinen eigenen Erfahrungen heraus muss ich aber leider sagen, dass wir derzeit anscheinend eine Situation haben, in der Prozentuierungsgbasen eher willlkürlich gewählt werden und Aussagen mit Bezug auf prozentuale Verhältnisse ebenso willkürlich interpretiert warden, und zwar von den Verfassern der Texte ebenso wie von den Rezipienten dieser Texte.

      In der Zeit, als ich Statistik und Methoden an der Uni gelehrt habe, habe ich versucht, Studenten Kreuztabellen als die Grundlage aller fortgeschrittenen statistischen Analyseverfahren nahezubringen und dabei besonders den Unterschied zwischen Spalten- und Zeilenprozenten thematisiert. In der Abschlussklausur habe ich dann eine Aussage formuliert und die Studenten gefragt, ob diese Aussage durch die Spalten- oder Zeilenprozente in der beigegebenen Tabelle gestützt wird. Das Ergebnis war, dass gerade einmal die Hälfte die korrekte Antwort gegeben haben, und ich denke nicht, dass ich dermaßen schlecht erklärt habe!

      Wenn Studenten in einem Methodenkurs Schwierigkeiten haben, verbal gefasste Aussagen auf konkrete prozentuale Verhältnisse zu beziehen, dann kann man sich vorstellen, welche Schwierigkeiten Leute damit haben, die meinen, dass das ja wohl völlig einfach sei und sie das natürlich problemlos könnten – sie haben häufig nicht einmal die Problematik erfasst (während die Studenten um sie wussten, nur den Transfer nicht richtig hinbekamen).

      Wenn derzeit jemand eine Prozentuierungsbasis hinterfragt, dann leider eigentlich immer nur dann, wenn ihm/ihr die Aussage, die im Zusammenhang mit einem Prozentanteil gemacht wird, ideologisch nicht gefällt – und leider häufig nach dem Motto: “Weil alles mehr oder weniger beliebig ist, wird sich das dann schon irgendwie angreifen lassen”. So funktioniert das aber nicht. Wenn man eine Prozentuierungsbasis als der Sache unangemessen empfindet, muss man das argumentieren. Der Verweis darauf, dass man ja anders prozentuieren könnte, ist kein Argumente gegen die gewählte, die ja aufgrund einer bestimmten Fragestellung so gewählt wurde. Vor diesem Hintergrund kann man die Wahl einer Prozentuierungsbasis nicht sinnvoll als “suggestiv” bezeichnen.

      Bezugsgrößen müssen gemäß dessen gewählt werden, was gezeigt (oder als falsch erwiesen)werden soll.

  13. Pingback: Krude Diskriminierung von männlichen Bewerbern: Das Professorinnenprogramm in Aktion | Kritische Wissenschaft - critical science

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