Transsexuelle fordern eigenes Ampelwesen

Nachdem in Dortmund demnächst alle Fussgängerampeln auf Gleichstellung stehen und das Symbol eines Ampelmännchens durch das Symbol eines berockten und bezopften Ampelmädchens ergänzt wird, eine Darstellung, die die Emanzipation von Frauen weit hinter die Gebrüder Grimm zurückwerfen wird, wenngleich die Symbolik durchaus an grüne Heilsvorstellungen erinnert, in denen bezopfte Kinderlein Reingelreihen tanzen, auf grünen Wiesen, um deren Unterhalt sich der Schöpfer kümmert, nachdem also Dortmund auf den bezopften Rock gekommen ist, droht neues Ungemach:

Transsexuelle fordern eigene Anpelwesen, denn, wie bei öffentlichen Toiletten, so berichtet X im vertraulichen Telefongespräch, seien Transsexuelle vor eine Wahlentscheidung gestellt, die sie in der Regel nicht zu treffen in der Lage sind – schon weil die eigene sexuelle Orientierung nicht repräsentiert sei. Das gelte für Ampeln und Toiletten in gleicher Weise. Nur seien die Folgen bei Ampeln oft gravierender.

Ampelmaennchen

Transsexuelle, vor die Wahl eines Ampelmännchens oder eines Ampelmädchens gestellt, so fürchtet unser Interviewpartner, handelten oft erratisch, was dazu führen könne, dass sie zum unpassenden Zeitpunkt die Straße überqueren. Das wiederum könne verheerende Folgen nach sich ziehen, für die Transsexuellen und für bis dahin von jeglichen Problemen sexueller Orientierung Untangierte.

Verstärkt würden die Probleme noch dadurch, dass die Ampelmännchen rot anzeigen würden, während die Ampelmädchen grün anzeigen würden. Dadurch würden Transsexuelle vor schier unlösbare Probleme gestellt, z.B. wenn das Männchen, mit dem sie sich identifizieren oder mehr identifizieren, rot zeige. So habe man beobachtet, dass Transsexuelle stundenlang vor einer entsprechenden Versuchs-Ampel standen, in völliger Anomie und zunehmender Verzweiflung, ob der nicht lösbaren Probleme, vor die sie von unverantwortlichen Gleichstellern, wie denen in Dortmund, gestellt worden seien.

Deshalb könne die Gleichstellung der deutschen Fussgängerampeln nicht bei Ampelmädchen stehen bleiben, müsse vielmehr eine für Transsexuelle geeignete Repräsentation finden und ergänzen, z.B. in Form einer zweiten Ampel, die die Signale der ersten Ampel für Transsexuelle anzeige, so dass Orientierungsprobleme und daraus resultierende Folgeprobleme, die allzu oft auf der Intensivstation des Krankenhauses enden könnten, gar nicht erst entstehen.

Eine entsprechende Resolution soll in den nächsten Tagen dem Stadtrat in Dortmund zugehen.

Und als wäre es damit nicht genug, so hat sich zwischenzeitlich auch ein Vertreter von Sinti und Roma zu Wort gemeldet, der der Ansicht ist, dass seine Gruppe durch die spießbürgerliche Darstellung retardierter Ampelfiguren, wie sie derzeit praktiziert werden, in keiner Weise repräsentiert sei. So seien die Figuren als bundesdeutsch-weiße Spießer zu erkennen, was ein Befolgen der Ampelanweisungen für seine ethnische Gruppe weitgehend verunmögliche.

Ein weiterer Makel der Figuren besteht nach Ansicht von Ionnis Phrygian von der UNICEF darin, dass die Figuren eindeutig als Erwachsene erkennbar seien, was den von der UNICEF propagierten größeren Partizipationsrechten von Kindern zuwider laufe. Entsprechend sei die Parallelampel der Transsexuellen um eine ebensolche zu ergänzen, die Kinder zeige, natürlich unter Beachtung der Gleichstellung der Geschlechter.

Vertreter alter Menschen oder von Behinderten haben sich bislang noch nicht zu Wort gemeldet, nocht nicht…

Lann Hornscheidt von der Humboldt Universität entfernen II: Der Brief

Heute haben wir den Brief auf den Weg gebracht.

Der Brief an den Präsidenten der Humboldt-Universität, Jan Hendrik Olbertz und an den Senator für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres.

In einem vergangenen Post haben wir die Forderung das/der/die Profx Lann Hornscheidt von der Hummboldt Universität Berlin zu entfernen, bereits begründet. Wir wollen das nicht wiederholen. Statt dessen für alle Unterstützer und Leser, hier das Anschreiben, mit dem wir die Email an die Genannten verschickt haben:

Sehr geehrter Herr Dr. Olbertz, sehr geehrte Frau Scheeres,

wir, das sind Dr. habil. Heike Diefenbach und Michael Klein sowie 62 Unterstützer, wir sind besorgt. Wir sind besorgt über den Zustand der deutschen Sozialwissenschaften, die derzeit zwischen Irrelevanz und Lächerlichkeit oszillieren.

Dass viele Bundesbürger mit Sozialwissenschaften, eben keine Wissenschaft verbinden, sondern willkürlich zusammengeklaubte Wortansammlungen, deren Sinn sich ebenso wenig erschließt wie ihr Zweck, dass viele Bundesbürger der Ansicht sind, dass Sozialwissenschaften eine Form der Selbsttherapie für Personen mit abstrusen Ideen sind, hat einen benennbaren Grund: Die Entprofessionalisierung der Sozialwissenschaften und ihre Verwillkürlichung durch politische Eingriffe im Rahmen des Staatsfeminismus.

Wissenschaft ist eine Methode, die klaren Kriterien folgt. Wissenschaft stellt Sätze über die Wirklichkeit auf. Diese Sätze haben einen Gehalt, d.h. sie sagen etwas über die Wirklichkeit aus. Sie sind prüfbar und nachvollziehbar und führen letzten Endes zu einem Wissen, von dem die Gesellschaft profitiert.

Mit dem Advent des Staatsfeminismus ist die Suche nach wissenschaftlichen Ergebnissen, die zum gesellschaftlichen Wohlstand beitragen, in den Sozialwissenschaften in eine Randexistenz abgedrängt worden. Sie wurde zur Suche nach den letzten Abstrusitäten, die man zur Erbauung eigener Grillen ausleben kann. Zudem sind die Sozialwissenschaften zu einem Instrument, mit dem Absurditäten, die von Ideologen ersonnen wurden, legitimiert werden sollen, verkommen.

Kaum ein Inhaber einer wissenschaftlichen Position an deutschen Universitäten steht so sehr für diese Entwissenschaftlichung der Sozialwissenschaften, wie Lann Hornscheidt, der/die sich zum Ziel gesetzt zu haben scheint, Kommunikation zu verunmöglichen und durch eine Ansammlung absurder Laute zu ersetzen.

So besteht Lann Hornscheidt darauf, mit einer dem Duden unbekannten Buchstabenfolge „Profx“ angesprochen zu werden und sanktioniert Studenten, die nicht bereit sind, ihre Muttersprache zu Gunsten der Lann Hornscheidtschen Sprachphantasie aufzugeben.

Auf diese Weise missbraucht Lann Hornscheidt nicht nur eine wissenschaftliche Position um ihren eigenen Spleen auszuleben, sie führt auch eine verbale Vergewaltigung harmloser Studenten durch, die zur Sprach-Konformität mit Lann Hornscheidt gezwungen und auf diese Weise der normalen Welt entfremdet werden. Entsprechend mündet die Sprach-Agitation von Lann Hornscheidt wie in fast allen Fällen, in denen eine kleine Gruppe sich eigene Sprachkonventionen gibt, in einen Kult, der wiederum zur politischen Agitation genutzt wird.

Der Missbrauch der wissenschaftlichen Position, den Lann Hornscheidt betreibt, geht zu Lasten von Studenten und Kollegen. Ersteren wird das Lehrangebot reduziert, denn Studenten, die dem Sprachkult von Lann Hornscheidt nicht huldigen wollen oder schlicht nicht wissen, wie sie der/die/das ansprechen sollen, ist eine Teilnahme an Lann Hornscheidtschen Seminaren verwehrt. Dies wiederum geht zu Lasten von Kollegen, die in ihren Seminaren eine höhere Studentenzahl aufnehmen müssen und so gezwungen sind, die Lann Hornscheidtsche Unkollegialität auszubaden.

Die politische Sprach-Agitation des/der Lann Hornscheidt ist als  „intervenieren“ benannt und hat z.B. das Ziel , die Humboldt-Universität umzubenennen, eine Intervention, die mit einer Diskreditierung und Verleumdung von Wilhelm und Alexander von Humboldt einhergeht.

Universitäten sind Orte des Erkenntnisgewinns.

Universitäten sind weder Orte der ideologischen Propaganda noch Orte, an denen Kulte gebildet und etabliert werden können.

Lann Hornscheidt trägt nicht erkennbar zum Erkenntnisgewinn bei, betreibt ideologische Propaganda und schart  Studenten um sich, die nach dem Durchlaufen einer sprachlichen Aufnahmeprozedur in den Kreis des Lann Hornscheidt-Sprachkults aufgenommen werden.

Das hat an Universitäten nichts zu suchen.

Steuerzahler finanzieren Positionen an Universitäten nicht dafür, dass sich deren Inhaber mit dem Ausleben ihrer individuellen Phantasien profilieren und ansonsten Schaden anrichten, Schaden, wie er z.B. dadurch entsteht, dass das Wirken von Lann Hornscheidt die Sozialwissenschaften als ideologisches Unterfangen der Lächerlichkeit preisgibt.

Das muss ein Ende haben.

Deshalb fordern wir und (bis zum heutigen Tag) 62 Unterstützer, Lann Hornscheidt von der Humboldt-Universität zu Berlin zu entfernen oder dazu zu bringen, ein sinnvolles Angebot für Studenten bereitzustellen, das an keinerlei Sprachphantasien gebunden ist.

Eine ausführliche Begründung zu dieser Forderung sowie die Liste der Unterstützer finden Sie unter:

https://sciencefiles.org/2014/10/31/profxin-lann-hornscheidt-von-der-humboldt-universitat-entfernen/

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. habil. Heike Diefenbach
Michael Klein