Aufruf: Solidarität mit den Opfern des Genderismus

Aufrufe zu Solidarität scheinen ein Mittel zu sein, mit dem Genderisten versuchen, ihre Kritiker mundtot zu machen und dafür Sorge zu tragen, dass keinerlei Fragen an sie gerichtet werden, dass Fragen vielmehr als eine Art Majestätsbeleidigung konstruiert werden. Nach innen hat ein Solidaritätsaufruf bei Genderisten natürlich immer die Funktion, die Reihen zu schließen und die Sektenmitglieder gleichzuschalten (nicht gleichzustellen!).

Ursprünglich diente ein Solidaritätsaufruf jedoch dazu, auf Mißstände hinzuweisen und materielle Hilfe z.B. für die von einem Erdbeeben oder einer Epidemie (wie Ebola) Betroffenen auf den Weg zu bringen.

Wir wollen den Solidaritätsaufruf, den Genderisten für ihre Zwecke zu kapern versuchen, wieder in seine ursprüngliche und angestammte Bedeutung zurückversetzen und zur

Solidarität mit den Opfern des Genderismus aufrufen.

Das erste Opfer des Genderismus ist das Individuum. Individuen sind nicht vorgesehen, denn im Genderismus gibt es nur Gruppen, vom Genderismus legitimierte Gruppe, deren Anzahl der intellektuellen Kapazität der meisten Genderisten entspricht, nämlich: zwei Geschlechter, Behinderte und nicht-Behinderte, Heterosexuelle und andere, weiße und andere und Gendergläubige und andere. Man existiert im Genderismus nicht aus eigenem Recht, nicht als Individuum. Sein ist Kollektiv-sein, gruppenzugehörig sein, eine andere Form der Existenz ist im Genderismus nicht vorgesehen.

Deshalb: Solidarität mit dem Individuum!

Das zweite Opfer des Genderismus ist die Autonomie. Da Genderismus keine Individuen kennt, kennt er auch keine Autonomie, denn beides bedingt sich. Autonomie wird im Genderismus als gefährlich angesehen, denn sie kann zu Individuen mit eigener und nicht mit Gruppenindentität führen. Deshalb müssen Individuen zu Gruppenzugehörigen geschliffen werden, die sich über ein gemeinsames Merkmal bestimmen, z.B. über ihre sexuelle Orientierung, daamit Individuen aufhören autonomes Individuum zu sein.

Deshalb: Solidarität mit dem autonomen Individuum!

Das dritte Opfer des Genderismus ist die Meinungsfreiheit, jener Ausdruck eines autonomen Individuums, das sich den Luxus einer eigenen Meinung erlaubt. Eigene Meinungen haben eine hohe Wahrscheinlichkeit, von der heiligen Lehre des Genderismus abzuweichen. Deshalb können eigene Meinungen nur dann zugelassen werden, wenn sie die Inhalte umfassen, die im Genderismus genehmigt sind, die Gruppeninhalte zu den Themen Geschlecht, sexuelle Orientierung, Behinderung und erhabener Genderismus.

Deshalb: Solidarität mit dem autonomen, sich eine Meinung leistenden Individuum!

solidarity 1Das autonome Individuum, das sich weigert, einer vom Genderismus zugelassenen Gruppe beizutreten, das sich weigert, seine Autonomie zu gunsten einer entsprechenden Gruppenzugehörigkeit aufzugeben und das darauf besteht, eine eigene Meinung, die nicht mit der vom Genderismus zugelassenen Meinung konform ist, zu haben, dieses autonome, dieses Individuum mit eigener Meinung, es ist der Feind des Genderismus.

Und weil autonome und Individuen mit eigener Meinung, die für sich stehen wollen, vor allem in freien Gesellschaften und auf freien Märkten zu finden sind, wo sie nicht auf eine Transferexistenz reduziert sind, deshalb bekämpfen Genderisten den freien Markt und den Kapitalismus.

Und weil autonome und Individuen mit eigener Meinung häufig vom Genderismus abweichende Meinungen vertreten und Genderisten denken, sie seien das Sprachrohr von Frauen, deshalb bekämpfen sie Männer, weiße Männer mit Vorliebe.

Und die Liste der Opfer des Genderismus, die der Solidarität bedürfen, sie ist lang:

Wir rufen zur Solidarität mit Jungen auf, die in deutschen Schulen benachteiligt werden, vornehmlich dann, wenn sie sich weigern, dem Stereotyp des weiblichen Jungen, das Genderisten an sie herantragen, gerecht zu werden.

Wir rufen zur Solidarität mit männlichen Akademikern auf, die an deutschen Universitäten getäuscht und benachteiligt werden, weil sie das falsche Geschlecht haben.

autonomyWir rufen zur Solidarität mit leistungsfähigen und leistungswilligen Frauen auf, die vom Genderismus mit dem Makel der Frauenquote etikettiert werden, um ihnen die eigene Leistung abzusprechen.

Wir rufen zur Solidarität mit den Frauen auf, die sich nicht in die Schiene: Beruf, Familie, Kind(er) setzen lassen wollen und für sich ein anderes Leben vorgesehen haben, als es ihnen der Genderismus gewähren will.

Wir rufen zur Solidarität mit all denen auf, die von Genderisten verleumdet und bekämpft werden, die als rechte, rechtsextreme, rechtskonservative oder libertäre Feinde klassifiziert werden, um sie dem politisch-korrekten Mob von Genderinstituten zu überantworten.

Wir rufen zur Solidarität mit Kindern auf, die von Genderisten mit sexuellen Praktiken aufgeklärt werden sollen, die nicht einmal ihre Eltern kennen.

Wir rufen zur Solidarität mit all denen auf, die in bezahlten so genannten Gender-Expertisen und von bezahlten Gender-Aktivisten verfolgt und verleumdet werden.

Wir rufen zur Solidarität mit all denen auf, die gezwungen sind, dem Gott des Genderismus zu huldigen, damit sie einen öffentlichen Auftrag erteilt bekommen.

Wir rufen zur Solidarität mit den Sozialwissenschaften  auf, die von Genderisten zur Schwatzbude transformiert werden und der Lächerlichkeit preisgegeben werden sollen.

Wir rufen zur Solidarität mit sozialwissenschaftlichen Kollegen, allen voran Günter Buchholz auf, der es auf sich genommen hat, nach dem wissenschaftlichen Kern des Genderismus (so es ihn gibt) zu fahnden und dessen Versuche, den von Genderisten behaupteten Kern zu entdecken, von eben diesen Genderisten systematisch boykottiert werden.

Und wir rufen zur Solidarität mit all denjenigen auf, die die Freiheit lieben und sich entsprechend gegen jeden Versuch, zum politisch korrekten Genderisten erzogen zu werden, wehren, sei es in der Schule, sei es an Hochschulen, sei es am Arbeitsplatz oder im Altenheim.

Last but not least rufen wir zur Solidarität mit ScienceFiles auf, die sich darin ausdrückt, dass dieser Aufruf weite Verbreitung findet und von vielen Lesern unterstützt wird (einfach eMail an ScienceFiles (sciencefiles at textconsulting.net)

  1. Dr. Fritz Baur
  2. Dr. habil. Heike Diefenbach
  3. Peter Hiess
  4. Michael Klein
  5. Isabel Kocsis
  6. Matthias Mala
  7. Karsten Mende
  8. Ronald Preuß
  9. Sven H. Schillings
  10. Carsten Thumulla
  11. Dr. Alexander Ulfig
  12. Volker Urban
  13. Prof. Nebojsa Jovan Zivkovic
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