Sprachlose Wissenschaftler I – The poor Coward’s Cycle

Wir schlagen heute ein neues Kapital auf

– vielleicht auch einfach nur andere Saiten an.

Beginnen wir mit der folgenden Feststellung:

Eine Reihe von Wissenschaftlern, die auf Positionen an öffentlichen Einrichtungen ihr Dasein fristen, die von Steuerzahlern finanziert werden, und es bislang gewohnt waren, vor sich hin zu wurschteln, ohne dass es jemanden interessiert hat, sehen sich mit Fragen konfrontiert, aber leider außer Stande, die entsprechenden Fragen zu beantworten.

Dies kann aus Sicht gängiger soziologischer und sozialpsychologischer Theorien drei Gründe haben, die uns aus dem Stand einfallen:

    • Anomie
    • kognitive Dissonanz
    • kognitive Probleme

Anomie

poltroonAnomie wird gewöhnlich als ein Zustand beschrieben, in dem ein Akteur Hilflosigkeit empfindet und aufgrund dieser Hiflosigkeit handlungsunfähig wird, wobei er sich seine Hilflosigkeit über die Unmöglichkeit, etwas zu verändern, rationalisiert. Wohlgemerkt, ob der Akteur tatsächlich hilflos ist, ist eine andere Frage, die man empirisch prüfen müsste, was aber nicht möglich ist, weil der entsprechende Akteur sich nicht bewegt, lieber anomisch ist.

Das scheint auf die Lehrstuhlbesetzer, die sich über die letzten Monate als willige Empfänger von Steuergeldern, aber gänzlich unwillig, wenn es darum geht, Fragen von Steuerzahlern zu beantworten, entpuppt haben, nicht zuzutreffen – jedenfalls auf den ersten Blick nicht.

Auf den zweiten Blick schon, denn die entsprechenden Lehrstuhlbesetzer sind völlig anomisch ob der für sie völlig ungewohnten Situation, für die sie keine Auflösung wissen, denn Sprechen mit Normalsterblichen, die von außen in ihr Sanktuarium eindringen, das ist in ihrer Welt nicht vorgesehen. Aus irgend welchen nicht nachvollziehbaren Gründen denken manche deutsche Wissenschatfler nämlich, sie wären eine geistige Elite, die sich mit dem bildungsfernen Pöbel, zu dem für sie wohl jeder gehört, der außerhalb ihrer geistigen Ghettos zu finden ist, nicht abgibt.

Und wenn sie nun eine Meldung von draußen erreicht, dann haben sie dafür kein Reaktionsmuster und verfallen in Schweigen, was besonders peinlich ist, wenn es sich dabei um Soziologen handelt, die von sich behaupten, sie würden soziale Beziehungen erforschen. Peinlich ist das deshalb, weil dieselben Soziologen, die so gerne soziale Beziehungen erforschen wollen, anomisch werden und nicht wissen, was sie tun sollen, wenn sie eine soziale Beziehung aufbauen und auch nur Grundregeln von Anstand und von Höflichkeit erfüllen sollen.

Der eingebildete Soziologe von heute, schmort im eigenen Saft und will bitte dabei nicht gestört und auch nicht umgedreht werden.

Kognitive Dissonanz

FestingerNun könnte man meinen, dass ein Erforscher sozialer Beziehungen, der sich vor einer Aufnahme sozialer Beziehungen mit anderen Menschen und sei es auch nur per eMail fürchtet, wie der Teufel vor dem Weihwasser, ein Problem hat, eine Dissonanz damit, dass er sich einerseits für den größten lebenden Experten für die Erforschung sozialer Tatsachen und Beziehungen hält, andererseits der größte lebende Feigling ist, wenn er mit einem von beidem konfrontiert ist.

Aber, weit gefehlt, denn nun greift ein Mechanismus, den schon Festinger beschrieben hat: die kognitive Dissonanz wird integiert und weg-interpretiert. Wie? In dem sich unser anomischer Soziologe vormacht und einredet, das, was von außen an ihn herangetragen wird, sei seinem Niveau nicht würdig, seine Ressourcen seien zu schade, um sich damit auseinanderzusetzen und überhaupt, wer nicht an Universitäten ist, wer nur für Universitäten bezahlt, der kann gar nicht mitreden, was an Universitäten vorgeht, und der kann in keinem Fall qualifizierte Fragen stellen, die dem geistigen Niveau eines eingebildeten Soziologen auch nur annähern gerecht werden (geistiges Niveau beschreibt eine Dimension, die in zwei Richtungen verläuft!)

Kognitive Probleme

Die Anomie, die kognitive Dissonanzen auslösen kann, die wiederum wie gerade dargestellt, weg-interpretiert werden müssen, ändert natürlich nichts daran, dass auch Soziologen lesen können, selbst solche, die auf Lehrstühlen sitzen und daran, dass die entsprechenden Soziologen deshalb ganz genau wissen, wonach sie gefragt werden. Die Fragen, die wir und viele unserer Leser z.B. an die Mitglieder des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Soziologie geschickt haben, sind zwar etwas anspruchsvoller, bewegen sich aber dennoch nur auf einem Niveau, das auch dem durchschnittlichen Lehrstuhlinhaber verständlich sein sollte.

Warum antworten sie also nicht?

coward1Weil sie nicht antworten wollen (siehe die beiden Erklärungen oben) oder nicht antworten können.

Dass sie nicht antworten können, kann seine Ursache darin haben, dass die Fragen zu schwierig sind, dass Fragen nach z.B. den Methoden, die in den Gender Studies Anwendung finden, eine kognitive Wüste vorfinden, da nicht bekannt ist, was Methoden sind und was Methoden mit Gender Studies zu tun haben.

Dass sie nicht antworten können, kann auch einer Form der Feigheit geschuldet sein, die sich vor allem bei Intellektuellen, die so gerne und so viel reden, immer dann einstellt, wenn mit dem Wortschwall eine konkrete Aussage und entsprechend eine Verantwortung verbunden ist.

Dass sie nicht antworten können, kann schließlich darauf zurückzuführen sein, dass sie unpopuläre Dinge aussprechen müssten, wie z.B.: “Ich, Prof. Dr. Lessenich, habe überhaupt kein Problem damit, dass männliche Bewerber auf eine Professur in der Soziologie gegenüber weiblichen Bewerbern massiv benachteiligt werden.” Das ist eine konkrete, aber in Teilen der Bevölkerung unpopuläre Aussage, die man nur dann macht, wenn man den Mut dazu hat.

Selbstverständlich könnte Prof. Dr. Lessenich auch sagen: “Ich habe erhebliche Probleme mit der Benachteiligung männlicher Bewerber in der Soziologie. Deshalb werde ich etwas dagegen unternehmen.” Aber auch diese Aussage ist gefährlich, denn: Man kann beim Wort genommen und gefragt werden, was man zu tun gedenkt oder getan hat. Und: Vertreter von Institutionen, Kultusminister und deren Beamte, die viel Geld, rund 300 Millionen Euro im Rahmen das Professorinnenpogramms einsetzen, um männliche Bewerber zu diskriminieren, könnten an der Aussage von Lessenich Anstoß nehmen.

Kurz: Hier müsste unser Beispiels Lessenich eine Entscheidung treffen, und wie das nun einmal so ist mit Entscheidungen, sie machen die einen froh und die anderen nicht. Man kann es eben nicht allen recht machen. Aber: Dazu seine Meinung zu vertreten und es entsprechend manchen nicht recht zu machen, dazu gehört Mut, und wenn man den nicht hat, dann wird man anomisch und … : Beginnen Sie einfach von oben neu zu lesen, denn wir befinden uns in einer Endlosschleife, dem “poor Coward’s Cycle”.

cowardIm Folgenden dokumentieren wir diejenigen, die sich nach unserer Ansicht in dieser Endlosschleife befinden, und die sich dadurch auszeichnen, dass Sie weder auf eMails von uns noch auf eMails unserer Leser antworten.

Bei den im folgenden Genannten muss man davon ausgehen, dass Sie mit der Diskriminierung von männlichen Bewerbern im universitären Betrieb keinerlei Problem haben

  • Peter Berger, Universität Rostock
  • Nicole Burzan, Technische Universität Dortmund;
  • Stephan Lessenich, Ludwig-Maximilians-Universität München;
  • Michaela Pfadenhauer, Universität Wien;
  • Uwe Schimank, Universität Bremen;
  • Paula Irene Villa, Ludwig-Maxilimians-Universität München;
  • Georg Vobruba, Universität Leipzig;

Bei dem im folgenden Genannten muss man davon ausgehen, dass er kein Problem damit hat, dass an der Universität, der er als Präsident vorsteht, zu Straftaten aufgerufen wird.

  • Jan-Hendrik Olbertz, Humboldt Universität-Berlin;

Bei den im folgenden Genannten muss man davon ausgehen, dass Sie keinerlei Ahnung davon haben, auf welcher methodologischen Grundlage sie Gender Studies betreiben, dass sie keine Ahnung davon haben, welche Methoden die Gender Studies auszeichnen und dass sie entsprechend keinerlei Nutzen der Gender Studies weder einen wissenschaftlichen noch einen gesellschaftlichen Nutzen angeben können.

  • Sabine Hark, Tu-Berlin
  • Paula Irene Villa

Außerdem, die von Prof. Dr. Günter Buchholz im Rahmen seiner von Genderista boykottierten Befragung, folgenden Angeschriebenen:

  1. RWTH Aachen, Herrn Prof. Dr. Ernst Schmachtenberg, Rektor
  2. Frau Prof. Dr. Tanja Paulitz
  3. Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Präsident Herr Prof. Dr. Bernd Reissert/ Frau Prof. Dr. Kristina Bautze
  4. Präsident der Goethe-Universität Frankfurt/Main, Herrn Prof. Werner Müller-Esterl
  5. Frau Prof. Ulla Wischermann
  6. Präsident der Universität Hamburg, Prof. Dr. Dieter Lenzen
  7. Frau Prof. Blunck
  8. Frau Prof. Raasch
  9. Genderbüro, Frau Dr. Frey,
  10. Universität Trier, Der Präsident Prof. Dr. Jäckel
  11. Frau Prof. Dr. Geier
  12. Universität Basel, Der Rektor Herr Prof. Dr. Piveteau,
  13. Frau Dr. Ramsauer
  14. TU Berlin, Der Präsident Herr Prof. Dr. Jörg Steinbach
  15. Frau Prof. Dr. Sabine Hark
  16. Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Präsident Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jochen Schiewer
  17. Frau Prof. Dr. Nina Degele
  18. Frau Prof. Dr. Weber, Rektorin der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald
  19. Herr Dr. P. Pohl
  20. Präsident der Universität Hamburg Prof. Dr. Dieter Lenzen
  21. Frau Prof. Lembke
  22. Rektor der Universität Bremen Prof. Dr. Scholz-Reiter
  23. Frau Prof. Eifler
  24. Universität Osnabrück – Der Präsident Prof. Dr. Rollinger
  25. Frau Prof. Dr. Schwarze
  26. Wirtschaftsuniversität Wien, Der Rektor Herr Prof. Dr. Badelt
  27. Frau Prof. Dr. Hanappi-Egger
  28. Universität Bern, Der Rektor Herr Prof. Dr. Täuber,
  29. Frau Prof. Dr. Schnegg
  30. Herrn Prof. Dr. Umbach, Präsident der Ostfalia – Hochschule
  31. Frau Stephanie Zuber
  32. Ruhr Universität Bochum, Rektor Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Elmar W. Weiler
  33. Frau Prof. Dr. Ilse Lenz
  34. Frau Prof. Dr. Dienel, Präsidentin der HAWK Hildesheim
  35. Frau Prof. Dr. A. Müller
  36. Frau Prof. Schirmer
  37. Präsident der Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Radtke
  38. Frau Prof. Klammer
  39. Universität Gießen, Der Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee
  40. Frau Dr. Hergenhan
  41. Universität Wien, Der Rektor Herr Prof. Dr. Engl
  42. Frau Prof. Dr. Schmitz
  43. Universität Klagenfurt, Der Rektor Herr Prof. Dr. Vitouch
  44. Frau Prof. Dr. Wächter
  45. Herr Prof. Dr. Berger
  46. Präsidentin der Georg-August-Universität Göttingen, Frau Prof. Ulrike Beisiegel
  47. Frau Dr. Uta Schirmer
  48. Universität Bremen, Rektor Herr Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter
  49. Frau Prof. Dr. Christine Eifler
  50. Universität Oldenburg, Die Präsidentin Frau Prof. Dr. B. Simon
  51. Frau Prof. Benthien
  52. Heidelberger Institut für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung,
    Frau Prof. Blaettel-Mink, Frau Dr.Kramer
  53. Universität Kassel, Der Präsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep
  54. Frau Prof. Dr. Tuider
  55. Universität Wien, Der Rektor Herr Prof. Dr. Bieger
  56. Herr Prof. Dr. Steyart
  57. Technische Universität Berlin, Der Präsident Prof. Dr. Steinbach, Der Vizepräsident Prof. Dr. Thamsen
  58. Universität Graz, Die Präsidentin Frau Prof. Dr. Christa Neuper
  59. Frau Prof. Dr. Angelika Wetterer
  60. Herrn Prof. Dr. Bernd Huber, Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität München
  61. Frau Prof. Paula-Irene Villa
  62. Präsident der HAW Hamburg, Prof. Dr. Michael Stawicki
  63. Frau Prof. Bessenrodt-Weberpals
  64. Präsident der Universität Hamburg,Prof. Dr. Dieter Lenzen
  65. Frau Prof. Rastetter
  66. Deutsche Stiftung Frauen- und Geschlechterforschung
    Frau Dr. Dumont du Voitel,
  67. Universität Siegen, Der Rektor Prof. Dr. Burkhart
  68. Frau Prof. Dr. Moog
  69. Universität Basel, Der Rektor Herr Prof. Dr. Loprieno
  70. Frau Prof. Dr. Maihofer
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