Alles Rassisten in der Bürgerlichen Mitte – Die Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der DGS klärt auf

Den Genderisten bläst der Wind ordentlich ins Gesicht, was auch kein Wunder ist, denn wenn sich erst einmal herumgesprochen hat, dass der Kaiser nackt ist, nimmt die Zahl derer, die das kaiserliche Gewandt bewundern, rapide ab.

Achtung heftiger Gegenwind!Und so scheinen den Gender- und Geschlechterforschern und vor allem den „feministischen Gesellschafts- und Wissenschaftskritikern“ die Felle davon zu schwimmen, und zwar in einer Geschwindigkeit, die ihnen außer Anomie wenig Zeit zur Reaktion lässt. Anomie beschreibt hier die Reaktion des Kaninchens vor der Schlange.

Und so hat uns gerade ein „Statement der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der DGS“ erreicht, ein Statement zum „Ratschlag zum Umgang mit Anti-Feminismus“, das an Armseligkeit nicht zu überbieten ist. [Was Frauen- und Geschlechterforschung mit Feminismus zu tun hat, ob Frauen- und Geschlechterforschung überhaupt etwas mit Feminismus zu tun hat, das wäre übrigens noch zu klären. Es gibt genug Anlass anzunehmen, dass die Frauen, die Feminismus als emanzipatives Projekt begründet haben (z.B. Mary Wollstonecraft), beim Anblick der traurigen Gestalten, die heute von sich sagen, sie wären Feministen,  von einem heiligen Zorn erfasst würden.]

Vorab und zur Erinnerung: Bis heute hat es kein Lehrstuhlbesetzer für Gender, Geschlechter oder sonstige Zwischenbein-Forschung geschafft, einfache Fragen zu den Grundlagen, den Methoden, der Erkenntnistheorie seiner vermeintlich doch wissenschaftlichen Betätigung zu beantworten. Alle, die wir oder Günter Buchholz gefragt haben, schweigen beharrlich, was nurmehr den Schluss zulässt, dass sie nicht antworten können, weil sie keine wissenschaftlichen Grundlagen, keine wissenschaftlichen Methoden und keine Erkenntnistheorie haben.

Dafür haben sie einen ausgeprägten Opfersinn und eine ausgeprägte Lamentierfähigkeit, wie man dem Statement der Sektion Frauen und so weiter Forschung entnehmen kann.

Sie sehen sich umzingelt. Von Kritikern gejagt, die ihnen nun schon in der Wissenschaft auflauern und sie mit Fragen traktieren. Offensichtlich wird so langsam auch behäbigen Wissenschaftlern klar, dass sie Ideologen in ihren Reihen und an ihren Fördertöpfen haben (dazu unten mehr).

Dass die Frauen- und Geschlechterforscher_I_*innen Angst um ihre Pfründe haben, dass sie sich in der dummen Situation finden, sich erklären zu müssen, wird auch daran deutlich, dass sie, wie üblich, auf Kritik mit Diffamierung reagieren. So sehen sie eine „mediale Debatte“, die einen „Angriff“ auf die „feministische Wissenschaftstradition“ führt, was schon deshalb nicht möglich ist, weil es vermutlich eine feministische Tradition, aber eben keine feministische Wissenschaftstradition gibt. Gäbe es dieselbe, die Genderisten könnten die ihnen gestellten Fragen beantworten.

Die Angriffe werden sodann zu „Vorwürfen der Unwissenschaftlichkeit und der Ideologisierung“, um sich danach zu „polemischen Attacken“ aufzubauen, die die  „De-Legitimierung des Feldes“ anstreben (als müsste man das „Feld“ de-legitimieren), den Genderisten die „Durchsetzung politischer Interessen“ vorwerfen und die „Wissenschaftlichkeit der Genderforschung grundsätzlich in Abrede“ stellen. Und diese Vorwürfe, Attacken und Angriffe, sie kommen auch aus dem „akademischen Feld“.

Ja, so ist das. Die Zeit des gemächlichen und ungestörten rent seeking ist vorbei.

DGSWer nun denkt, das Statement der XX-Sektion zeige die Unhaltbarkeit dieser „Angriffe“, „Attacken“ und „Vorwürfen“, also in normaler Sprache: der Kritik an den Genderista auf, der irrt sich. Wo ein normaler Wissenschaftler mit Argumenten und dem Versuch, die Kritik zu widerlegen oder doch zumindst zu entkräften reagiert hätte, da reagieren die XX-Sektionalen mit … nichts.

Kein Argument, warum die Angriffe ungerechtfertigt sind.

Kein Beleg dafür, dass der Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit falsch ist.

Kein Argument, das zeigt, dass keine Ideologisierung der Wissenschaft durch deren Infiltrierung mit Genderista erfolgt. Einfach nur nichts.

Einen klassischeren Beleg dafür, dass Frauen- und Geschlechterforscher eben keine Wissenschaftler, sondern Ideologen und politische Günstlinge sind, kann man sich kaum vorstellen.

Wir haben uns zwei Stellen aus dem „Statement“ herausgegriffen, an denen die ganze Armseligkeit der Genderista deutlich wird:

„… wer anderen Normativität und politischen Etikettenschwindel vorwirft, bewegt sich vor allem selbst auf rhetorisch-ideologischem Glatteis. Der in diesem Zusammenhang geäußerte Vorwurf, kulturelle Aspekte des Geschlechterverhältnisses seien völlig unterforscht, demonstriert Unkenntnis“.

Diese Passage richtet sich gegen Stefan Hirschauer, der es gewagt hat, einen recht biederen und zurückhaltenden Beitrag mit dem Titel „Wozu Gender Studies?“ zu verfassen. Wer die Passage gelesen hat, vermisst vermutlich den positiven Teil, wie Hans Albert immer gesagt hat und bis heute wohl sagt: Warum, so muss man die Genderista fragen, bewegt sich derjenige, der anderen Normativität und politischen Etikettenschwindel vorwirft, auf Glatteis? Warum demonstriert jemand, der behauptet, „kulturelle Aspekte des Geschlechterverhältnisses“ seien „völlig unerforscht“ Unkenntnis?

Den rhetorischen Trick, der hier zur Anwendung kommt, könnte man als offensive Armseligkeit bezeichnen, denn die fehlenden eigenen Belege und Argumente sollen durch einen Angriff auf den Kritiker übertüncht werden. Ein Trick, der unter Genderista klappen mag, nicht jedoch unter Wissenschaftlern, denn Wissenschaftler sind nicht so dumm, als dass sie glauben würden, ein argumentum ad hominem sei gültig.

Wissenschaftler arbeiten an einem kumulativen Projekt . Und ein kumulatives Projekt setzt es voraus, dass man Argumente, nachvollziehbare und nachprüfbare Aussagen aufstellt. Wer nichts anderes kann, als Dritte abzukanzeln, der ist ein Ideologe und hat in der Wissenschaft nichts zu suchen. Ergo haben Genderista und ihre Vasallen in der Wissenschaft nichts zu suchen.

Genderista sind auch gar nicht in der Wissenschaft, um Wissenschaft zu betreiben oder Erkenntnis zu gewinnen, nein, sie sind politische Überzeugungstäter, Ideologen, die an einer sozialistischen Gesellschaft bauen wollen:

windbeutel„Dabei sind der sich artikulierende Antifeminismus sowie Trans- und Homophobie kein singuläres Phänomen. Die Diffamierung von Genderforscher_innen und die Verunglimpfung der Gleichstellungspolitik stehen u.a. im Zusammenhang mit kulturellem Rassismus, der sich zunehmend in Hassreden und Praktiken der Abwertung äußert. Europaweit zeigen mediale Debatten und Demonstrationen im öffentlichen Raum, dass die bürgerliche Mitte zunehmend ein ‚Unbehagen‘ artikuliert, das in der Ungleichheitsforschung u.a. auf die Neoliberalisierung und Vermarktlichung der Gesellschaft zurückgeführt wird; aus modernitätstheoretischer Sicht geht dieses ‚Unbehagen‘ mit antiemanzipatorischen und anti-aufklärerischen, d.h. reaktionären Impulsen einher. In diesem Zusammenhang werden kategorial abwertende Zuschreibungen, wie etwa Fremdenfeindlichkeit, immer vehementer artikuliert.“

Die bürgerliche Mitte ist aus Sicht der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der DGS also Hort von Rassimus, Homophobie, Antifeminismus und „Neoliberalisierung“ bzw. kurz. von kulturellem Rassismus. So einfach denken die Gender-Sektionalen, ist es, Kritik vom Tisch zu wischen und Kritiker als kultur-rassistische Bourgeois zu diffamieren, die es im neuen Klassenkampf, in dem die gelangweilten Günstlinge öffentlicher Förderprogramme sich nunmehr mit denen konfrontiert sehen, die diese Förderprogramme finanzieren, quasi als Verkehrung dessen, was Marx einst am Werk sah und vielleicht auch als neue Fassung dessen, was er einst als Lumpenproletariat bezeichnet hat, zu bekämpfen gilt.

Die modernen Klassenkämpfer haben jedoch im Vergleich zu ihren Vorgängern ein Handicap: Sie verfügen über keinerlei Produktivkraft. Sie sind vollständig vom Wirt, der sie bedient, abhängig, und das scheint ihnen auch vollkommen bewusst zu sein. Anders ist dieses Mahnmal genderistischer Armseligkeit kaum zu erklären.

Siegwart Lindenberg hat einmal sinngemäß gesagt, dass dann, wenn die Mittel knapp werden, wenn ökonomische Zwänge die Ausgaben determinieren, Rationalität als Kriterium bei den entsprechenden Entscheidungen über die Verwendung begrenzter Ressourcen wieder Einzug hält. Insofern sind wir auf dem besten Weg, Genderista loszuwerden.

Dass nichts verloren ist, wenn wir Genderista von Hochschulen entfernen und im Gegenteil viel gewonnen ist, zeigt die folgende Passage aus dem Statement der Gender-Sektionierten ganz deutlich:

„Die Einsicht in Prozesse der Vergeschlechtlichung der Wissenschaftsorganisation und des wissenschaftlichen Denk- und Begriffsapparats war für die Ausdifferenzierung des Forschungsfeldes zentral; die erkenntnistheoretisch motivierten Debatten der 1990er Jahre um das Verhältnis von sex und gender stellen eine paradigmatische Erweiterung dar und sind Ausdruck eines Selbstverständnisses als emanzipatorischer Wissenschaft, die immer wieder offen über das Verhältnis von Standortgebundenheit, Erkenntnis und Normativität in Verhandlungen getreten ist.“

Wie es sich mit einer angeblich emanzipatorischen Wissenschaft vereinbaren lässt, dass Kritiker der Genderista durch die Bank diffamiert und als Rassisten beschimpft werden, ist eine Frage, die die Schreiber des Statements vielleicht beantworten können, wenn sie demnächst von dem emotionalen Hoch, das ihre Hysterie ihnen verschafft hat, auf den Boden der Realität zurückkehren, sofern Hysterie bei ihnen kein Dauerzustand ist, quasi eine Grundqualifikation zum Genderista.

Inhaltlich hat die zitierte Passage wenig zu bieten und lässt sich unter Auslassung sämtlicher Füll- und Leerwörter wie folgt zusammenfassen: Die genannte Einsicht war wichtig, um zusätzliche Stellen für Gender-XX zu schaffen, und die Debatten der 1990er Jahre haben gezeigt, dass eine emanzipatorische Wissenschaft sich mit sich selbst beschäftigen muss. Die Maxime der feministischen Erkenntnis lautet demnach: „Beschäftige Dich mit Dir selbst und schaffe Stellen für andere, die sich mit sich selbst beschäftigen wollen!“

Zeit, an unsere Petition gegen Genderismus an Schulen und Hochschulen zu erinnern. Sie kann immer noch unterzeichnet werden.

Davon abgesehen, brauchen Stefan Hirschauer und Günther Buchholz Solidaritätsbekundungen, denn die beiden wurden von den Genderista als neue Feinde ins Visier genommen – wie man beim Lesen des Statements und vor allem der Fußnoten schnell bemerkt..

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30 Responses to Alles Rassisten in der Bürgerlichen Mitte – Die Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der DGS klärt auf

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  2. Teardown sagt:

    Immer wenn ich solche Paper lese fällt mir diese Sprache auf. Der Dialog mit dem Autor fühlt sich so merkwürdig an. Das wäre übrigens auch noch eine Kritik an die Geschlechterforscher, gestelzte Formulierungen sind nicht wissenschaftlich, Habermas ist nicht wegen seiner Satzkathedralen wissenschaftlich, sondern trotz dieser.

    Zum Ausgangszitat:

    >>“… wer anderen Normativität und politischen Etikettenschwindel vorwirft, bewegt sich vor allem selbst auf rhetorisch-ideologischem Glatteis. Der in diesem Zusammenhang geäußerte Vorwurf, kulturelle Aspekte des Geschlechterverhältnisses seien völlig unterforscht, demonstriert Unkenntnis”

    Wenn ich mit jemanden über ein Thema diskutiere, und mir wird etwas unterstellt was nicht richtig ist, oder es wird etwas behauptet was nicht wahr ist, muss ich mich ja immer zurückhalten bloß nicht bei der Replik zu überheblich zu wirken. Es ist ein Genuß, eine Freude einen Standpunkt/ein Argument zu vertreten, dessen Richtigkeit oder Wahrheit Verkehrsgeltung hat, wie ein Jurist formulieren würde.

    Daher ist es ja so erstaunlich das die, zweifellos teilweise auch unsachliche und diffamierende Kritik an der Genderforschung, zu diesen beobachtbaren Exklusionsprozessen innerhalb jener Scientific Community führt. Mir, als jemand der aus der Wirtschaftsgeschichte kommt, sind solche Paper wie das vorliegende völlig fremd. So ist dann exemplarisch der „Historikerstreit“ mittlerweile in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen für große wissenschaftliche Auseindersetzungen innerhalb der Geschichtswissenschaften (Gab es eine „Stunde Null“, gab es „Kriegsgewinnler“, gab es ein „Wirtschaftswunder“ ect.). Die Frage zB., ob das deutsche Kaiserreich pro-aktiv einen europäischen Krieg inszenierte ist dabei nur eine der bekanntesten Kontroverse dieser Forschungsdisziplin, die sich sogar über Jahrzehnte erstreckte. Über die Qualität und die Argumentationsführung eines Kurzaufsatzes von Hirschauer lässt sich ja streiten, denn das ist es ja, darüber ließe sich vortrefflich streiten, allerdings ist eben genau das _nicht_ erwünscht. So heißt es zu Hirschauers Aufsatz im Vergleich mit Buchholz:

    >>“…aber nicht weniger auf Distinktion hin angelegten Kritiken…“

    Meine Güte, Fischer (Fischer-Kontroverse) begab sich in krassen Widerspruch zur Geschichtswisschaft seiner Zeit und griff mit ganz eigenen und vollständig auf Distinktion angelegten Thesen die herrschende Meinung an. Und _genau das_ befruchtete und befruchtet den geschichtswissenschaftlichen Diskurs sogar noch heute, 50 Jahre nach Fischer mit den populärwissenschaftlich nur sichtbarsten Werken von John Röhl, Jörg Friedrich und Christopher Clark aus dem letzten Jahr.

    Was haben wir hier also? Wissenschaftler die sich zwar der eigentlichen Verkehrsgeltung ihrer Position sicher sind, aber hier eben nicht die Einladung zu einem Diskurs annehmen wollen, also nicht vom anderen aufgestellte Thesen mit ihren Erkenntnissen und bei Beibehaltung wissenschaftlicher Sorgfalt falsifizieren wollen. Nicht streiten wollen. Mir ist das vollkommen unverständlich, jeder Wirtschaftshistoriker freut sich, wenn neue Archivakten gesichtet werden können, und bestehende Thesen erweitert oder verworfen werden können.

    Warum ist das in der Genderforschung nicht so? Nur eine rhetorische Frage…

    • Werner Sombart III sagt:

      Nicht streiten wollen. Warum wollen diese Genderisten nicht streiten? Verwunderlich ist daran gar nichts. Es kann Ihnen doch nicht unbekannt sein, daß Frauen nicht angegriffen, sondern bewundert und vollständig akzeptiert werden wollen – so, wie sie nun mal sind.

    • maxnix sagt:

      Was Wissenschaftler von Ideologen unterscheidet? Vor allem anderen eine geistige Haltung, wie sie in einer wunderbaren Aussage von Edward O. Wilson zum Ausdruck kommt:
      „Ich war mit brillanten Gegnern gesegnet.“
      Spiegel 2013#08[130218], 135

      • Nein. Wissenschaftler unterscheiden sich durch Ihre Methode von Ideologen. Wissenschaftler stellen ihre Aussagen zum Test, versuchen, die Aussagen zu widerlegen, machen ihre Aussagen nachvollziehbar über empirische Begründungen und verkünden keine Wahrheit und keine nicht-prüfbaren Glaubensinhalte.

  3. Pingback: Zunehmende Kritik an Feminismus und Gender löst bekannte Rhetorik aus | FreieWelt.net

  4. Werner Schützenhofer sagt:

    Du glückliches Deutschland! Verglichen mit Österreich steckt der Genderwahn in Deutschland noch in den Kinderschuhen!
    Das krasseste, nach außen hörbare Beispiel, ist die verhunzte Bundeshymne mit der Textpassage „TöchterSöhne“. Was neulich gar in einem „Sängerkrieg“ gipfelte.
    Das krasseste sichtbare Beispiel ist Thomas Neuwirth, alias Conchita Wurst! Hier hat die Genderhysterie anscheinend bereits grosse Teile Europas erfasst.Doch das ist nur anscheinend! Was hier passiert, ist ein schlimmer Fall von Demokratie-Erosion, bei dem eine winzige Minderheit, mit immer grösserem Erfolg der steuer zahlenden Mehrheit ihren Willen aufzwingt. Unterstützt und forciert von einer linksfaschistisch orientierten Macht-Schickeria, der jedes Mittel recht ist, die steuer zahlenden Bürger an der Nase herumzuführen und ihre Klientel an den Subventionsfuttertrögen zu halten oder zu positionieren.
    Der wirkliche Krampf aber ist die ministerielle Verordnung des Binnen „I“ im Schulunterricht. Ein Drittel der Schulabgänger ist eines sinnerfassenden Lesens nicht mehr mächtig! Dies hat mittlerweile Universitätsprofessoren auf den Plan gerufen, die eine Petition mit vielen tausend Unterstützungsunterschriften an das Unterrichtsministerium richteten, mit dem Begehren, das Binnen „I“ aus dem Schulunterricht zu verbannen. Wie zu erwarten wurde die Petition von der beratungsresistenten linken Unterrichtsministerin abgeschmettert, der die Vermittlung linksfaschistischer Ideologie im Schulunterricht (angedacht ist Sexualkunde in der Volksschule bei 6-10 jährigen!) wichtiger ist als sinnvolle Bildung. Entsprechend heruntergekommen ist das Ausbildungsniveau in Österreich. Siehe PISA!
    Hier erhält der Ausspruch eines mittelalterlichen Papstes, im Dialog mit dem Kaiser, eine erschreckende Aktualität: „Ihr haltet sie arm, wir halten sie dumm!“ Denn, auf Gutwienerisch:“Mit an Deppaten kaunst ollas mochn!“ (Mit einem Dummkopf kannst du alles machen!). Oder wie es die Sciencebusters formulieren:“Wer nichts weiß, muss alles glauben!“
    Denn schlussendlich geht es ja nur um den Machterhalt der linksfaschistischen Machteliten, mit uneingeschränktem Zugang zu den Pfründen, die den Bürgern steuerlich abgepresst werden!

    • meier, hans (kempten) sagt:

      Vorsichtig bleiben! Das Pjänomen zeichnet sich durch zweierlei us:

      1. Es vermischt – völlig unwissenschaftlich – Dinge unterschiedicher Kategorie, kumuliert blind Begriffe und moralisiert deren Verwendung.

      SO EBEN: “Dabei sind der sich artikulierende Antifeminismus sowie Trans- und Homophobie kein singuläres Phänomen. Die Diffamierung von Genderforscher_innen und die Verunglimpfung der Gleichstellungspolitik stehen u.a. im Zusammenhang mit kulturellem Rassismus, der sich zunehmend in Hassreden und Praktiken der Abwertung äußert.“

      DAS im einzelnen ausenanderzunehmen bedürfte komplexer linguistischer Analyse (allein „der sich artikulierende Antifeminismus“ – es gibt also auch einen sich nicht artikulierenden und man weiß nicht, was nun Sache istz, der Antiufeminismus oder dass er sich artikulier – letzteres ist natürlich aus Genderistaa-Sich das eigentliche Übel) und dann die Parallelsetzung mit Trans- und Homophobie und all den anderen, teilweise sehr verschidenen, teils realen, tels nur gefühlten Phänomenen, die alle auf anderer kategorialer Ebene angesetzt sind.

      2. Dem entspricht eine Politik des Kuddelmuddel: genderforschung (die ielleicht – ? – sogar denkbar wäre) ist tatsächlich parteiliche forschung im Dienst der Frauenbeauftragten, die nicht mehr so heißen, die Auslösung kognitiver Dissonanz als Argumentationsersatz lieben (man fordert logisch sich Ausschließendes im Paket und begründet es unbekümmert um logisch sich ausschließenmde, aber einfach nebeneinandergereihte Begründungen).

      GERADE DESHALB muss jede sachliche Kritik (etwas anderes ist der Polemik auf polemischer Ebene begegnende Gegen-Politik; m.E. kann diese der Taktik kognitiver Dissonanz nur mit gleichen mitteln entgegentreten) GENAU DIFFERENZIEREN zwischen den verschiedenen Ebenen, die die Genderista bewusst verkuddelmuddelt.

      Und da ist dann eben doch zu unterscheiden zwischen – analysierbarer und kritisierbarer – wissenschaftlicher bzw. wissenschaftlich zu sein beanspruchender Argumentation, wie sie ScienceFiles hier auseinandernimmt und repräsentationspolitischen Forderungen wie die Aufnahme der Töchter in die österreichische Nationalhymne (etwas anderes wäre wieder eine ggf. vorhandene wissenschaftliche Begründung dieser Forerung, wobei dsiese offensichtlich der politischen Forderung als bloß nachgereichte Zuspruchsforschung nachgeordnet wäre).

      Das heißt nicht, dass die Aufnahme der Töchter sich aus verschiedenen Gründen (Musik, Rhythmus, gute alte Gewohnheit) nicht womöglich auch kritisieren ließe, nur wäre diese Kritik auf einer anderen Ebene als der der Wissenschaftlichkeit anzusetzen. Ihr würde ohnehin mit nicht wiossenschaftlicher politischer Gegenkritik begegnet werden.

      Gerade weil es die Gendrista vermischt, sollten wir sauber trennen zwischen politischer und wissenschaftlicher Argunmentation. Und politische Argumentation hat NICHTS in wissenschaftlicer zu suchen.

      Allein dieser wieder durchzusetzen wäre ein wichtiger Schritt. Dann dürfen wir aber nicht selbst dagegen verstoßen.

      • Konsequenterweise wäre dann auch festzuhalten, dass Kritik am Genderismus mit Antifeminismus nichts, aber auch gar nichts zu tun hat – eben das ist ja eine der billigen Kuddel-Muddel-Strategien der Genderista. Und schlimmer noch: Gleichheit ist Gleichheit, und Gerechtigkeit ist Gerechtigkeit, aber Gleichheit ist nicht Gerechtigkeit – es gibt nicht umsonst zwei verschiedene Worte: sie bezeichnen Verschiedenes.

        Aber wenn nun ein Ideologe daherkommt und sagt: nein, für mich nicht. Für mich ist das dasselbe. Wer behauptet, Gleichheit und Gerechtigkeit sei nicht identisch, oder wer behauptet, Kritik an Genderismus sei antifeministisch, ist ein rechter, antifeministischer, …. (BELIEBIGE DISKREDITIERENDE SUBSTANTIVE PLUS GGF. ADJEKTIVE EINSETZEN), der dem (IGENDWIE VERSCHIEDEN VOM WEIBLICHEN) männlichen, rationalen Erkenntnis- und Wissenschaftsbegriff verpflichtet ist –

        – und damit letztlich nur über sich selbst sagt, dass er einfach null Bock hat, sich auf der Basis geteilter Prämissen, Begriffsbedeutungen oder sozialwissenschaftlicher Theorien und Sprechgewohnheiten, mit anderen Leuten zu unterhalten, einfach, weil das keine akzeptablen Leute sind, sonst würden sie die Prämissen der Genderista samt ihrer Begriffsvergewaltigungen, absurden Behauptungen etc. fraglos akzeptieren,

        wie, bitte, soll ein Wissenschaftler dann mit der Genderista ARGUMENTIEREN, noch dazu WISSENSCHAFTLICH? DAS ist doch genau das Problem: es gibt keine wissenschaftliche Genderista. Die Genderista ist eine Ideologie, eine Utopie (oder Dystopie, je nachdem, wie man das sieht), eine verkappte Form totalitären Sozialismus, eine Sekte – dies alles mögen mehr oder weniger angemessene Beschreibungen der Genderista sein -, aber sie hat KEINEN WISSENSCHAFTLICHEN GEHALT.

        Und deshalb gibt es keine Berührungspunkte zwischen der Genderista und der Wissenschaft:
        die Genderista will bestenfalls weltanschaulich bzw. ideologisch schwadronieren, aber nicht argumentieren, sonst würde sich sie ja vielleicht einmal der Anstrengung unterziehen, einen Versuch zu machen, die Fragen zu beantworten, die Wissenschaftler an sie richten;
        die Wissenschaft will, sofern sie überhaupt Interesse an der Genderista zeigt, die Argumente hören, auf denen die abenteuerlichen Behauptungen der Genderista (ausgenommen die wirklich trivialen, die soziologisches Gemeingut sind und mit „Gender“ so viel zu tun haben wie mit jedem anderen sozialen Phänomen) beruhen.

        Und deshalb kann es keine wissenschaftliche Argumentation mit Bezug auf Genderista geben, nur eine Belehrung der Genderista durch die Wissenschaft und eine Ideologiekritik der Wissenschaft (u.a.) an der Genderista.

        In dem Moment, in dem die Genderista den Sprung schafft in eine Argumentationsbereitschaft und -fähigkeit, wird sie nicht mehr die Genderista sein können!

        • meier, hans (kempten) sagt:

          Klar. Aber gerade deshalb:

          Zunächst ist die Genderista ein existierendes Phänomen. Über das lässt sich wissenschaftlich reden.

          Inwieweit es in ihr ein wissenschaftliches Bewusstsein gibt, das auf das Reden über sie mit eigener wissenschaftlicher Reflexion reagiert und IN DAS GESPRÄCH EINSTEIGT, sich also auf Diskussion und Argumentation einlässt, ist ihre Sache. Niemand kann jemand zur Wissenschaftlichkeit verurteilen, anders gesagt: Es ist eines jeden Menschen Sache, als was er sich zur erkennen gibt (und natürlich ist „die Genderista“ – ich erinnere an andere SF-Argumentationen nur eine behelfsmäßige Begriffkonstruktion für eine Vielzahl von Individuen, von denen jedes für sich entscheiden muss).

          Das Phänomen, das wir beobachten, agiert hauptsächlich im politischen Feld – deshalb liegt ihm auch nicht an Wissenschaftlichkeit seiner Argumentation, sondern an simpler politischer Wirkung (die durch Wissenschaftlichkeitsbehauptung untersützt werden kann). Das ist analysierbar. Auf der Ebene der Wissenschaft lässt sich aber dem keine adäquate politische Argumentation entgegensetzen – politische Argumentation ist eben keine wissenschaftliche.

          Das deligimiert die politische nicht, nur sollte klar unterschieden werden – gerade auch mit Hinblick auf die diesbezügliche BEWUSSTE Unsauberkeit auf Ebene des Phänomens Genderista (schönes Wort übrigens – Gratulation!).

          • Das Phänomen, das wir beobachten, agiert hauptsächlich im politischen Feld – deshalb liegt ihm auch nicht an Wissenschaftlichkeit seiner Argumentation, sondern an simpler politischer Wirkung (die durch Wissenschaftlichkeitsbehauptung untersützt werden kann). Das ist analysierbar. Auf der Ebene der Wissenschaft lässt sich aber dem keine adäquate politische Argumentation entgegensetzen – politische Argumentation ist eben keine wissenschaftliche.

            Tut es das wirklich? Oder ist es nicht gerade das Besondere an Genderista, dass sie sich in der Wissenschaft festsetzen, um von dortaus die Legitimation für politische Maßnahmemn bereit zu stellen. Insofern sehe ich die Trennung nicht so einfach, denn Genderista missbrauchen gezielt Wissenschaft, um ihre politischen Ziele zu legitimieren und durchzusetzen.

            • meier, hans (kempten) sagt:

              „denn Genderista missbrauchen gezielt Wissenschaft, um ihre politischen Ziele zu legitimieren und durchzusetzen.“ RICHTIG.

              Ich habe in anderen Zusammenhängen hier mal argumentiert, dass wissenschaftliche Argumentation gegen G. nur bedingt hilft.

              Wahrscheinlich braucht es beides, wobei man sich fragen muss, wie man beides in Beziehung zueinander setzt. Der „Zauber“ von G. beruht auch auf dieser Mischung von Wissenschaft und Politik – politischer Kritik an G. wird mit der Behauptung der Wissenschaftlichkeit von G. begegnet, wissenschaftliche Kritik mit politischen Methoden als rassistisch oder sonstwas diskreditiert.

              Wie immer man dem Phänomen politisch begegnen mag: Aufgabe der Wissenschaft ist, genau auseinanderzunehmen, wie G. funktioniert – und damit meine ich nicht einmal primär die wissenschaftsförmigen Aussagen von G. (die alle in endloser Wiederholung auf die Differenz von gender und sex hinauslaufen – DIESE Begriffsdifferenzierung, die nicht neu ist, haben sie und sonst NICHTS, aber für das Vorspielen von Wissenschaft vor nichtwissenschaftlichen Politikern, die u.a. auch für Wissenschaftspolitik verantwortlich sind, reicht das wohl) -, damit meine ich das Mischphänomen G. als Ganzes – dringend zu analaysieren ist das Phänomen G. genau mit seiner Taktik der Vermischung politischer und (pseudo-)wissenschaftlicher Argumentation.

              Diese Analyse kann aber nur von einer Wissenschaft geleistet werden, die sich nicht selbst mit Politik vermengt (sonst unterscheidet sie sich nicht von ihrem Untersuchungsgegenstand). Insofern muss ich meine frühere Skepsis gegenüber einer wissenschaftlichen Argumentation in dieser Sache revidieren.

              Für die politische Ebene wäre eine solche, nur wissenschaftliche und wissenschaftlich einwandfreie Analyse wichtige Anregung. Und dann muss die politische Argumentaton etwas daraus machen – und sei es „nur“ die m.E. zunächst vordringliche Zurückweisung des Wissenschaftlichkeitsanspruchs, mit dem G. im nichtwissenschaftlichen Feld sich als angeblich wissenschaftlich gegen politische Kritik zu tabuisieren versucht.

    • qed sagt:

      Tja. Sie haben wohl leider Recht, Schützenhofer!
      Vor Anäonen habe ich das glückliche Österreich kennen gelernt als Hort der Bodenständigkeit mit einer jungen Studenten freundlich zugewandten Achtung und die Herzenswärme der Madeln war legendär- Graz, mon amour!
      Inzwischen wimmelt es vor garstigen fetten roten Lesben allerorten, so daß selbst ich als gesetzter älterer Herr ums Gemächte fürchte, so ich denn mal eine dieser Rotznasen nach dem Wege fragen muß.
      Ich verstehe nun so bitterzüngige wie den Krauß, der nur noch von Kakanien redete und in der Tat sehen wir dort eine stinkende Kloake aus Korruption und Vetternwirtschaft, die ihresgleichen sucht- schlicht das Produkt gefühlt jahrhundertelanger Kopulation von SPÖ und ÖVP- Stadt’väter‘ wie in Linz, Krems und anderswo verzocken die Haushaltskassa mit Derivaten, Hypo Alpine und die rote Staatin täuschen Garantien vor und die Ösi- Buletten verteilen Strafmandate selbst im Hochgebirge- ein Augiasstall, der wohl nur noch mit Feuer und Schwert auszumisten ist.
      Ich bin indes stolz auf mich- immerhin hat die Rotfutt Heinisch-Hosek mich als antifeministischen Golem namentlich benannt und an den Pranger gestellt, was ich als Ritterschlag empfinde.
      Ihnen und Ihren Leidensgenossen sei ein Landsmann empfohlen:



  5. hgb sagt:

    „Was haben wir hier also? Wissenschaftler die sich zwar der eigentlichen Verkehrsgeltung ihrer Position sicher sind, aber hier eben nicht die Einladung zu einem Diskurs annehmen wollen, also nicht vom anderen aufgestellte Thesen mit ihren Erkenntnissen und bei Beibehaltung wissenschaftlicher Sorgfalt falsifizieren wollen.“

    Etwas anders formuliert ergibt sich die Antwort von selbst: Der Kaiser ist nackt!

    Was haben wir hier also? Personen, die sich zwar der eigentlichen Verkehrsgeltung ihrer Position sicher sind, aber hier eben nicht die Einladung zu einem Diskurs annehmen wollen, also nicht vom anderen aufgestellte Thesen mit ihren Glaubenssätzen falsifizieren wollen. Nicht wissenschaftlich streiten können.

  6. Beate Hall sagt:

    Über Rassismus nachzudenken, geht meiner Meinung nach erst, wenn es im eigenen Land keine Armut mehr gibt, keine Obdachlosen, oder Menschen die zur Tafel gehen müssen, denn gerade mit letzteren löst man das Problem an der Wurzel nicht.

    • qed sagt:

      Äh- das verstehe ich jetzt nicht. Den ganzen Satz nicht. Und schon gar nicht den Zusammenhang.
      Wären Sie so nett, es einem promovierten Naturwissenschaftler zu erklären? Danke!

    • KUNO sagt:

      Naja, Beate Hall, wie ist es den ganz aktuell in der westlichen „Wertegesellschaft“.
      Da wird von den Linken und Gutmenschen ohne Sinn und Verstand neuer Rassismus hoffähig gemacht.
      Man denke hierbei nur an die „positive Diskriminierung“ der Weißen in den USA oder, neuestes Beispiel, die Diskriminierung von Männern in Deutschland im Namen des Gleichstellungsgesetzes, zunächst bei größeren Firmen.
      Man kann, das ist doch wohl logisch, Frauen nicht aus Gründen des Proporz geschlechtsspezifisch bevorzugen, ohne gleichzeitig Männer zu benachteiligen.
      Das geht nicht. Bisher hat noch jeder neue Zeitgeist (und der ist aktuell links) neue Diskriminierungen geschaffen.

  7. Florian Geyer sagt:

    Da haben aber mal wieder welche tief in die _Innen-Satzbausteinkiste des Josef-Stalin-Instituts für Phraseologie und Geschwätzwissenschaften gegriffen!

    In einer nicht rassistischen Gesellschaft wäre übrigens, schon dank der Migrant_Innen (und außen) der Gender_Innen-Unfug schnell Geschichte!
    Ich habe noch nie von Korandertaler_Innen gehört, der/die/das sich zu so einer Leer-Veranstaltung eingeschrieben hätte.

    • Teardown sagt:

      Ja. An einer Stelle steht Geschlechter_forscherinnen. Warum der gapstrich dort ist verstehe ich nicht. Dazu muss man wohl Geschlecher_forschungsstudentinnnen sein.

      • CountZero sagt:

        Stichwort: ‚dynamischer Unterstrich‘.

        Aus der Erklärung:
        Das Wandern des Unterstrichs durch ein Wort macht deutlich, dass es nicht einen festen Ort gibt, an dem ein Bruch in ZweiGenderung – also zwischen der konventionalisiert männlichen und der konventionalisiert weiblichen Form – stattfindet (vgl. z.B. statischer Unterstrich). Der dynamische Unterstrich will vielmehr zum Ausdruck bringen, dass die Infragestellung von Zwei- und → CisGenderung ein dynamisches, nicht festlegbares Modell ist, das sich kontinuierlich verändert. Weiterhin aber sind Frauen und Männer in Formen mit dynamischem Unterstrich explizit erkennbar. Das heißt, dass die herkömmliche sprachliche ZweiGenderung damit nicht grundlegend herausgefordert wird.

        Alles, was diese Leute schreiben, läßt mich ständig an ‚Operation Mindfuck‘ aus ‚Illuminatus!‘ von Robert O’Shea und Robert Wilson denken… leider kommt kein Hagbart Celine mit einem Goldenden Unterseeboot™ vorbei und holt mich aus dem Horrortrip ‚raus….

  8. N_K sagt:

    „Alles Rassisten in der Bürgerlichen Mitte – Die Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der DGS klärt auf“

    Der norwegische Star-Komiker hat den Gender-Wahn der Lächerlichkeit zugeführt und als das entlavt, was er ist: Geldverschlingender, schwachsinner Humbug! Näheres – auch über die Schließung des Nordic-Gender „Wissenschaftsinstitut“ samt der dadurch erzielten Einsparung von 56 Mio – kann hier nachgelesen werden:
    http://www.dijg.de/blog/gender-mainstreaming/gehirnwasche-statt-wissenschaft-92

    • Philocodex sagt:

      56 Mio. Kronen – die hatten also „nur“ 7 Mio. Euro zur Verfügung. Leider ist das Institut nicht aufgelöst, sondern nur nach Göteborg verschoben und verkleinert worden. So ganz wollten die Poltikxs also nicht auf ihre Haustiere verzichten…

  9. rote_pille sagt:

    „neoliberalisierung“….
    wurde da etwa ein neues wort zum diffamierungswörterbuch hinzugefügt? bis jetzt kannten wir nur „neoliberal“ (für linke zeitgenossen: =kapitalistisch=gierig=ausbeuterisch=böse) und neoliberaler (=ein durch und durch verachtenswerter mensch)
    ich frage mich wann „neoliberalisieren“(=alles irgendwie schlechter machen) getauft wird.

    • KUNO sagt:

      @ rote Pille

      Die auch Dir bekannte österreichische Schule nach Hajek wird laut Wikipedia zum Neoliberalismus gezählt. Demzufolge bedeutet die Erweiterung auf „Neoliberalisierung“
      eine Bewegung, oder Grundidee (das sind jetzt meine Worte), zum Weitertragen dieser,
      vom Hauptstrom abweichenden Denkschule.
      So einfach ist das. Aber das bedeutet nicht, dass ich z.B. ein Neoliberaler bin.
      Ich bin ein Konservativer, im besten Sinne seiner Bedeutung!

  10. GixGax sagt:

    Soso, der Wind weht der Genderista also zunehmend härter ins Gesicht? Schön wär’s, noch werden weitere entsprechende Lehrstühle im Professorinnenprojekt besetzt, an Hochschulen werden obskure Schreibregeln verbindlich festgelegt usw. usf.
    Was hier im Blog m.E. meist zu wenig beachtet wird (gerade WEIL aus Perspektive des Wissenschaftssystems gegen Gender argumentiert wird) ist doch der Punkt, dass eigentlich umgekehrt ein Schuh draus wird: Nicht eine obskure akademische Sekte ursupiert im Interesse des Rent-seekings das Politische System, sondern politische (staatliche) Akteure suchen unter Nutzung ’symbolischen Kapitals‘ aus dem Wissenschaftssytem („Professorinnen“, „Institute für Genderforschung“ usw.) die eigene (ideologische) Agenda gesellschaftlich durchzudrücken bzw. zu legitimieren. Dass sich dazu willfährige Adepten an Hochschulen finden, hat wieder etwas mit den dortigen Karrierebedingungen in Massenfächern zu tun. Ähnliches passiert(e) ja auch am Rande der klassischen Meteorologie als Anthropozän-orientierte ‚Klimaforschung‘. Also: Die hier mit solchem Unverständnis von Wissenschaftsseite konstatierte „Diskursverweigerung“ der Genderisten ist in Wahrheit doch gerade Ausdruck ihres politischen (!) Selbstverständnisses (Keine Verhandlung mit dem politischen „Feind“ – i.S. des Schmitt’schen Diktums). Worum es geht, ist unter dem Dekmantel der ‚Aufklärung‘ einen Beitrag zur Ersetzung gemeinschaftlicher Bindungsverhältnisse durch abstrakte gesellschaftliche Vertragsbindungen im Zwischenmenschlichen voranzutreiben um so die Menschen allein auf ihre Rollen als individualisierte Konsumenten sozialer Dienstleistungen zu reduzieren. An die Stelle der kritisierten ‚klassische-funktionalen‘ Geschlechterrollenbilder treten letztlich ’neue Märkte‘ für Beratungsindustrien, Psychotherpie-Industrien, Sexindustrie und Gesundheitsindustrie. Letztlich hat der soziale Dienstleistungssektur ein großes Interesse an Kundengewinnung und manchen politischen Akteuren ist an der Zerstörung der klassischen Familie als Gegenpol von Privatheit gegen den Terror staatlicher Einflussnahmen und Überwachung durchaus ebenfalls gelegen. Alles keine wissenschaftlichen, sondern eben politisch-ideologische Themen; es geht nicht um Erkenntnis, sondern Macht!😉

  11. Jan Deichmohle sagt:

    Seit den 1980ern beschrieb ich in Manuskripten die Falschheit feministischer Behauptungen und die Unwissenschaftlichkeit ihrer Methoden. Das war zu brisant und wurde nicht verlegt. Jetzt werden die Argumente in neuer Fassung veröffentlicht. Ein Kapitel über Objektivität enthüllt deutlich die Absurdität feministischer „Forschung“ bereits in ihren Ansätzen, Methoden, Fragestellung und Prämissen.

    Ideologiekritik am Feminismus.
    Feminismus: Krieg gegen Mann, Natur und Kultur
    http://www.amazon.de/Ideologiekritik-Feminismus-Leseprobe-Kultur-Geschlechter-ebook/dp/B00VB2LKJQ

  12. Michel Houellebecq sagt:

    Wo genau verortet man eigentlich die gesellschaftliche Mitte? Nach welchen Kriterien (Einkommen, Vermögen, Bildungsstand, selbstständig erwerbend, abhängig beschäftigt, etc.) wird sie bestimmt? Je nach dem kommt man dabei nämlich auf einen Bevölkerungsanteil von bis zu 70 Prozent! Wenn >70 Prozent der Bevölkerung Abwehrreflexe ggü. den Genderwissenschaften zeigen, dann könnte es ja auch daran liegen, dass die Genderisten, die offensichtlich im Besitz der einzigen Wahrheit sind, nicht fähig oder nicht willens sind, diese dem Volke (uh!) ädequat zu vermitteln. Oder, weitaus schlimmer: Das Volk (uh!) stellt sich taub! Wer von den Anhöhen unserer Kultur aus die einzige Wahrheit predigt, oder zumindest das, was man dafür hält, muss sich halt manchmal auch in die Niederungen des einfachen Volkes (uh!) begeben und sich mit den Vorbehalten und Ängsten (offenbar haben ja alle Männer panische Angst vor dem Verlust der patriarchalen Dividende) auseinander setzen..!

  13. KUNO sagt:

    Der Genderwahngeschichte wurde m.E. nur deshalb in die westliche Welt gesetzt (nicht etwa nach Afrika oder Asien) um genau uns zu schaden.
    Diese Genderideologie richtet sich gegen die Kultur an sich!
    Oder wie ist es zu bewerten, wenn getrennte Toiletten (eine kulturelle Errungenschaft) abgeschafft und es nur noch Einheitstoiletten geben soll.
    In diesem, allerdings erweiterten Zusammenhang, kann ich auch die Forderung der Grünen nach Straffreiheit für Inzest sehen.
    Wie bekannt, fordern die Grünen nicht erst seit gestern die Ermöglichung von Ehen zwischen Angehörigen 1. Grades. Also Geschwister oder Vater und Tochter.
    Auch das richtet sich gegen die Kultur an sich!

  14. L.Hoggenheimer sagt:

    Wie eine sterbende Zecke gibt auch dieser Parasit im wütenden Überlebenskrampf giftige Sekrete an den Wirt ab … widerlich … wie der ganze Parasit … der aber doch selbst auch nur ein Gesicht von vielen Gesichtern des Mutterparasiten ‚Staat‘ ist.

  15. Pingback: Prof. Ulrich Kutschera: Genderismus ist der Kreationismus Europas | ScienceFiles; Kritische Wissenschaft - Critical Science

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