Akademisches Hartz-IV

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ScienceFiles_BreakfastclubDieses Mal hat wieder Dr. habil. Heike Diefenbach eine geniale Idee entwickelt, die wir sofort umgesetzt und in Post-Form gebracht haben. Die Idee ist wohl auch der ethnologischen Ausbildung von Heike Diefenbach geschuldet, denn Ethnologen lernten früher einmal, einen verfremdeten Blick auf die eigene Gesellschaft zu richten. Das war früher, bevor sich auch Ethnologen zum, wie man in Britannien sagt: “Mouthpiece” der politischen Korrektheit und des langweiligsten aller Mainstreams gemacht haben und seither in Piktogrammen Rassismus sehen wollen.

Wenn man dagegen einen etwas verfremdeten Blick auf die eigene Gesellschaft richtet, dann erkennt man plötzlich Zusammenhänge, die man zuvor mangels Aufmerksamkeit oder aufgrund kultureller Vorgaben, gar nicht erkannt hat.

Zum Beispiel, dass Genderlehrstühle, Gender Studies und andere Fächer, die an Universitäten wie Pilze aus dem Boden schießen, Lehrstühle für Grammatik oder Linguistik des Englischen zur Zeit Georges des III. oder für Sprachkritik, nichts anderes sind als Hartz-IV für Akademiker.

Warum?

Nähern wir uns von der Nachfrageseite.

Das ist schnell erledigt, denn es gibt keine Nachfrage.

Würden die entsprechenden Fächer an einem freien Markt angeboten, es wäre schnell mit ihnen am Ende, denn es gibt schlicht keine Nachfrage nach z.B. Gender Studies, und zwar deshalb nicht, weil Gender Studierte nichts Produktives anbieten, was das Wachstum steigern oder auch nur den Komfort und die Bequemlichkeit potentieller Nachfrager erhöhen würde. Die Nachfrage nach der Arbeitskraft von Gender Studierten ist auf dem freien Arbeitsmarkt gleich null.

Gleiches gilt für Hartz-IV-Bezieher: Die Nachfrage nach ihrer Arbeitskraft ist gering oder nicht existent.

Entsprechend werden Hartz-IV-Bezieher in Weiterbildungs- und sonstige zeitfüllende Maßnahmen verschoben, die dem Anschein dienen, dass ihre Absolvierung und das Zertifikat am Ende die Arbeitsmarktchancen des Zertifikat-Besitzers in irgendeiner Weise erhöhen würden. Kurz: Staatliche Stellen schaffen eine künstliche (zeitlich begrenzte) Nachfrage nach Hartz-IV-Arbeitskraft durch Weiterbildung oder auch ABM-Maßnahmen.

Matthäus_Schiestl_Die_Almosen_des_ArmenDasselbe ist für Gender Studierte oder Absolventen anderer unproduktiver Fächer der Fall. Staatliche Stellen schaffen die Nachfrage für die Gender Studierten, die ohne staatliche Alimentierung nicht vorhanden wäre. Aus Steuergeldern werden Gender-Netzwerke finanziert, Gender-Lehrstühle geschaffen, gesetzliche Regelungen sorgen dafür, dass ein künstlicher Arbeitsmarkt für Gender Studierte entsteht. Gender Studierte benötigt zwar nach wie vor niemand, aber dadurch, dass es obligatorisch gemacht wurde, eine Frauenbeauftragte oder sonstige überflüssige Verwaltungsstellen in öffentlichen Institutionen und in Unternehmen zu schaffen, ist die künstliche Nachfrage nach Gender Studierten geschaffen.

Wichtig ist: Diese künstliche Nachfrage ist komplett von staatlichen Stellen und mit Mitteln der Steuerzahler geschaffen. Genau wie dies für Hartz-IV der Fall ist. Das Einkommen von Hartz-IVlern und die Einkommen von Gender Studierten hängen zu 100% von staatlichen Zuwendungen ab. Die Beschäftigung der Hartz-IVler, die sich nicht aus eigener Kraft weiterqualifizieren, sondern auf die Brotkrumen der Job-Center vertrauen, ebenso wie die Beschäftigung von Gender Studierten hängt zu 100% von staatlichen Stellen und Regulierungen ab, denn – um es noch einmal zu wiederholen – auf dem Arbeitsmarkt gibt es keine Nachfrage nach der Arbeitskraft von Gender Studierten, und es gibt keine Nachfrage nach dem, was Hartz-IVler anbieten können oder wollen.

Gender Studierte und andere Inhaber sinnloser Hochschulabschlüsse sind somit nichts Anderes als akademische Hartz-IVler: Der Arbeitsmarkt braucht das, was sie anzubieten haben, nicht.

Das erklärt, warum z.B. Gender Studierte dem Kapitalismus so feindlich gegenüberstehen, denn würden sie nicht von staatlichen Stellen alimentiert, sie wären arbeitslos. Auf dem freien Arbeitsmarkt können sie nicht bestehen, und der freie Arbeitsmarkt ist der Kern, um den herum sich Kapitalismus entwickelt hat.

Entsprechend ist auch klar, warum u.a. Genderisten so intensiv am Bauen von Netzwerken sind und so große Anhänger des Sozialismus, denn sie brauchen einerseits Nutznießernetzwerke, um sich ein Einkommen zu sichern, andererseits einen Planposten “Genderismus”, der sich in einer Vielzahl von Maßnahmen zur Durchsetzung von z.B. Gender Mainstreaming niederschlägt, mit denen wiederum Genderisten, die niemand braucht, in Positionen gelangen, auf denen sie dann von Steuerzahlern finanziert werden und – sofern sie etwas tun, Dinge tun, die niemanden interessieren, eben weil sie niemand braucht.

Die komplette Welt der Genderisten ist eine Welt der Illusion, sie ist eine staatliche Illusion, die auf Gesetzen basiert, die Stellen obligatorisch machen, die niemand braucht, um eine künstliche Nachfrage für Absolventen zu schaffen, deren Arbeitskraft auf einem freien Markt niemand nachfragen würde. Es ist diese Welt der Illusion, die Gender Studierte denken lässt, sie seien irgend etwas anderes als Almosenempfänger und in irgendeinem Punkt von Hartz-IV-Empfängern verschieden.

Aber es gibt doch einen Unterschied zwischen Hartz-IV und akademischem Hartz-IV. Ersteres ist weitgehend für die Unterschicht geschaffen worden, für diejenigen, die in Ausbildungsberufe verschoben wurden, die heute niemand mehr braucht oder die keinerlei Ausbildung vorzuweisen haben. Akademisches Hartz-IV wurde für die mittlere und die untere Mittelschicht geschaffen, diejenigen, die, obwohl sie sich weder im Hinblick auf die Inadäquatheit ihrer Ausbildung noch im Hinblick auf die Tatsache, dass ihre Arbeitskraft eben nicht gebraucht wird, von Hartz-IVlern unterscheiden, die Illusion brauchen, sie seien etwas Besseres als Almosenempfänger oder Bezieher sozialer Leistungen.

©ScienceFiles, 2015

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40 Responses to Akademisches Hartz-IV

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Akademisches Hartz-IV | netzlesen.de

  2. Es gibt noch einen ganz wesentlichen Unterschied:
    Die “echten” Hartzer sind billiger.
    Die studierten Hartzer kosten den Transferleistungserbringer mehr Lebenszeit.

  3. Ein weiterer Unterschied dürfte in der Höhe der Bezüge liegen, denn Gender Studierte werden sich nicht mit Hartz IV-Sätzen zufrieden geben. Sofern sie in akademische Positionen aufrücken, ist ihr Mittelschichts-Lebensstandard gesichert. Der Nutzen allerdings ist der gleiche: unterm Strich = 0.

    • Widerstand says:

      Nee, nee – da haben Sie zwar richtig begonnen aber nicht zu Ende gedacht:
      Der Nutzen ist unterm Strich nicht Null sondern negativ!
      Oder biologisch ausgedrückt: Es sind Parasiten.

      • Ich habe ausdrücklich von NUTZEN gesprochen.

        • St. Elmo says:

          Also ich kenne solche Absolventen der Soziologie mit Gender Schwerpunkt die Lieber von ALG2 leben als für 2000,-€ Brutto/Monat arbeiten zu gehen.

          Ist ja auch besser jahrelang ALG2 zu beziehen statt Berufserfahrung zu sammeln.

          • Philocodex says:

            Professx in Berlin kriegt nach Liste 4.190,06 € (W2) oder sogar 5.087,92 € (W3) Grundgehalt. Brutto. Durch Vorträge und Büchlein etc. könnte noch einiges draufkommen.
            Nicht schlecht fürs Nixtun.

  4. Welehamm says:

    Sehr treffender Vergleich. Die Gendergemainstreamten sind überall. Ich frage mich beim Lesen von politisch überkorrekten Mädchen-Websites (die nennen sich auch noch so), was die ihrer Oma sagen, wenn die fragt, “Was machst Du denn so?”
    Beispiele gefällig: Diese Website:
    http://maedchenmannschaft.net/ oder frau möge mir mal in zwei- drei Sätzen erklären, was die eigentlich wollen:
    http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2012/06/cfp-zur-3-jahrestagung-2013-der-fachgesellschaft-geschlechterstudien/

  5. Deus ex Machina says:

    In freta collectas alta quid addis aquas? (Publius Ovidius Naso)

  6. Florian Geyer says:

    Zumindest vergiften Hartzer nicht auch noch die Köpfe ansonsten geistig Gesunder .
    Sie richten keinen Kollateralschaden durch Verbreitung ihres induzierten Irrsinns an.

  7. Jo Hanna (Name genderisiert) says:

    Wann kommt endlich die Frauenquote bei der Müllabfuhr, bei den Klärwerken, bei den Hausmeistern, Dachdenkern und GaWaSch-Handwerkern etc. etc. … !
    Okay, die Damen würde nicht lange durchhalten und dann auch nur die Jobcenter bereichern.

    Andererseits frage ich mich schon länger: Wo gibt’s eigentlich noch richtige Frauen mit Hüfte, Taille und normalen Beinen? Und Busen, natürlich!? Natürlich, natürlich im natürlichem Sinne.

    Es ist kein Wunder, dass die Männer mehr und mehr schwul werden. Ich hätte als Mann auch keine Regungen mehr bei der fortschreitenden Vermännlichung der “Damen”.

    Wenn alle gleich sind, fehlt jegliche Anziehungskraft.
    Und dann erledigt sich das Problem von selbst.

  8. Neumann says:

    Und nun die Frage: was sollen wir ( diese Gesellschaft ) mit diesen Leuten anfangen ? Wenn wir mit konsequentem betriebswirtschaftlichen Sachverstand an dieses Problem herangehen würden, würden diese Leute freigesetzt werden ( und Millionen aus der Sozialindustrie und Millionen aus der überbordenden Bürokratie ), was eine Arbeitslosigkeit von ….? 30 % ? zur Folge hätte ( ich bilde mir ein, mal solch eine Zahl gehört zu haben ). Mit unserer hohen Arbeitsproduktivität benötigen wir sie nicht, müssten sie aber alimentieren. Ehrlich gesagt , habe ich keine Idee, obwohl doch hier ( theoretisch ) ein großes Arbeitskräftepotential für den angeblichen Fachkräftemangel liegen würde. Aber dafür sind diese Leute nicht geeignet, weil sie nicht willens sind. Und schlimmer noch, auf ihren Positionen nehmen sie immer mehr Einfluss auf die zukünftige gesellschaftliche Entwicklung in ihrem Interesse. Also, was tun ?

    • rote_pille says:

      alle entlassen. wenn der steuerzahler nicht mehr ausgeraubt wird, kann er mehr konsumieren, was produktive arbeitsplätze schafft.

    • Mutmacher says:

      Machen Sie sich nicht so viele Sorgen, dieser kranke Zustand wird nicht mehr lange bestehen können. Die Veränderung hat schon begonnen, Sie müssen nur richtig hinschauen: Zuerst wurden die Schauspieler arbeitslos, selbst “Prominente“ haben zunehmend finanzielle Probleme. Aktuell sind die Journalisten an der Reihe. Und so wird eine unproduktive Gruppe nach der anderen den wirtschaftlichen Naturgesetzen unterliegen bis hin zu den Staatsangestellten.
      Und nein, das ist kein Problem – ob Sie es glauben oder nicht, es gibt genug Arbeit für alle! Hätten Sie nicht gerne eine Putzfrau für Zuhause, jemanden der die lästigen Gartenarbeiten abnimmt o.ä.? Warum haben Sie die nicht? Weil es für Sie zu teuer ist, weil die Steuern das Brutto-Netto-Lohnverhältnis ins Absurde verschieben! Und wofür werden (unter anderem) so hohe Steuern benötigt? Für die schmarotzenden Staatsangestellten! Sie sehen, wenn wir den Staat entschlacken und die Steuern senken, werden alle gewinnen – nur die Staatsschmarotzer müssen dann “leider“ wirklich arbeiten.

      Das wissen die ganz genau und deshalb bekämpfen sie hysterisch alles was gefährlich werden könnte. Wer aber unbeugsam Widerstand leistet wird am Ende gewinnen, siehe dieses verschwiegene Beispiel:

      • Sven H. Schillings says:

        Was Sie dabei vergessen ist, daß die Staatsbediensteten unkündbar sind, d.h. im Öffentlichen Dienst ist leider das Entschlackungspotential nahe Null. Darüberhinaus sind die Beamten in allen 3 Staatsgewalten in der Mehrheit: In der Judikative und der Exekutive jeweils zu 100%, und auch im Bundestag sitzen zu über 50% Beamte. Glauben Sie allen Ernstes, daß dabei etwas zu entschlacken ist?

        • Mutmacher says:

          Ja, glaube ich. Denn ohne Moos nix los!
          Erstens meinte ich nicht nur Beamte sondern auch Hartz4-Akademiker etc. und zweitens braucht man diese offiziell gar nicht zu kündigen, es reicht wenn die Besoldung um 50% gesenkt wird – Beamte haben “leider“ kein Streikrecht …

          Aber die Schrumpfung hat schon längst begonnen,Beispiele:
          Der Personalbestand der Polizei wird bereits seit Jahren reduziert, Verbeamtungen finden praktisch nicht mehr statt. In Griechenland, obwohl offiziell noch nicht pleite, wurden u.a. tausende Beamte entlassen.

        • rote_pille says:

          wenn die finanzierung versagt wird alles möglich.

  9. dieter says:

    Was den Genderismus betrifft, so bin ich mit dem Artikelautor völlig einig. Nur der HartzIV Vergleich hinkt sehr. Offenbar ist er sich nicht bewußt, dass HartzIV keineswegs nur für die Unterschicht geschaffen wurde. In den Jobcentern gibt es längst auch eine Akademikerschwemme. Man könnte also sagen, die Universitäten bilden zum größten Teil für das HartzIV-System aus, indem sie seit 68 Sozial-und Kunstfächer völlig am Markt vorbei schufen. Die Abschaffung des Numerus clausus führt heute dazu, daß Akademiker, für die niemand Bedarf hat, die Jobcenter bevölkern. Dann gabs da noch die Juristenschwemme, aus der sich u.a. die vielen gut beschäftigten HartzIV-Anwälte rekrutieren, die mittels Verwaltungsfehler des oft unqualifizierten und unterbezahlten Jobcentermitarbeiterpersonals quasi auch gut vom Staat leben, während die Gerichtsverfahren wieder ordentlich kosten. Aber auch Naturwissenschaftler, Historiker, Techniker sind auf HartzIV. Jeder, der heute mehr als ein Jahr arbeitslos ist, fällt in die HartzIV-Falle. Wer, wie der Autor annimmt, dass HartzIV nur die Unterschicht betrifft, und dann mit den schmarotzerischen Genderisten auf die selbe Vergleichsebene bringt, der macht pauschal die vielen HartzIV-Opfer des Systems eben auch zu Sozialschmarotzern, was er sicher nicht beabsichtigt hat. Genderismus ist kein AkademikerHartzIV, sondern genauso wie die ganze Arbeitslosenindustrie der Linken, Grünen und SPDler das eigentliche Sozialschmarotzertum. Oder, um es auf den Punkt zu bringen: Die Wurzel dieses Übels ist, dass alle Parteien das eigentliche Sozialschmarotzertum darstellen. Und eben dieses bringt eben solche Sumpfblüten hervor wie den Genderismus, aber auch die Verteidigung Deutschlands am Hindukusch oder die Verteidigung der Demokratie in der Ukraine an der Seite von Faschisten. Die HartzIVrer aber gehören zu den Opfern dieser regierenden Sozialschmarotzer. Die früheren Arbeitsämter differenzierten nach Berufsgruppen bei der Berechnung der Bezüge von ALG und ALH. Hartz IV hat das alles nivelliert. Jetzt stehen Akedemiker, Techniker, Geisteswissenschaftler, Künstler, Handwerker, Industriearbeiter usw. auf ein un derselben sozialen Stufe. Und die Zahl wird immer größer. Das ganze HartzIV-System wird so zu einem Zwangskommunismus von oben. Auch die Unterschichtler hat der Globalismus (der eben kein Kapitalismus ist, sondern sowas wie “Kommunistenfaschismus”) zum Lumpenproletariat verkommen lassen, die heutige Einnahmehauptquelle der Mainstreammedien. Am sozialen Absturz wird also noch weiter verdient. Die Medienkonzerne leben sicher nicht von den Arte-Fans, sondern von der Absturzquote unserer Gesellschaft, deren Fundament die Unterschicht ist. Das hatten kluge Kapitalisten früher noch gewußt. Die Deindustrialisierung Deutschlands im Zuge der “globalen Finanzreformen” der 90er hat X-Millionen in HartzIv getrieben und X-Millionen in prekäre Beschäftigungsverhältnisse. Und es werden immer mehr. Der Sog nach unten ist sehr stark. Das erfahren inzwischen auch Scharen von Journalisten nachhaltig am eigenen Leib.

    • qed says:

      Sehr gut beobachtet!

      Und mir als gelerntem Linken fällt dazu auch gleich das richtige Stichwort ein: Staatsmonopolkapitalismus! Wobei wir hierbei den Begriff des ‘Monopols’ nicht eng im Leninschen Sinne verwenden, sondern modern anpassen müssen: Die innigliche Kopulation der Politeliten gleich welcher Couleur mit denen der Finanzoligarchie ist genau so was. Niemand käme heute auf die Idee, Draghula und seine EZB seien eine unabhängige Einrichtung.
      Zur Auffrischung:
      http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/staatsmonopolkapitalismus.html

      Und als Monopol müssen wir auch das der Gesinnung werten, welches es erst möglich macht, privilegierte Positionen für Parteigänger zu schaffen: Staatsmonopolnepotismus ist die richtige Bezeichnung.
      Die Theorie unterstellt, dass selbst sozialpolitische Maßnahmen, die die Großunternehmen („Monopole”) durch Gewinnbesteuerung belasten, promonopolistisch sind: Sie dienten der Befriedung der Arbeiterklasse und der Armen und damit der Stabilisierung des kapitalistischen Systems. Man bringe noch Niedriglöhne, massenhaften Import von Arbeitskräften ins Spiel und alles ist rund. Nur hat Lenin nicht zu Ende gedacht: Ab einem gewissen Zeitpunkt ist der Ressourcenverbrauch eines solchen Systems größer als der Output und dann muß es unweigerlich zu Enteignungen kommen- in diese Phase sind wird bereits eingetreten mit Negativzinsen und Guthabenbesteuerung.

      Die Sache hat nur einen Haken: Was ist, wenn das Geld ‘der anderen’ verbraten ist?

    • rote_pille says:

      ich finde den vergleich vorzüglich und passend. es sind leute, die für nichts geld bekommen. es ist völlig gleichgültig, aus welchem grund sie nichts leisten und ob sie selbst opfer, weil das ergebnis für den steuerzahler dasselbe ist und auch das h4-system da keine unterschiede macht.
      ich denke es ist weniger der globalismus, der armut verursacht und mehr die schädliche wirkung der ständigen imterventionen auf arbeits-, finanz- und sonstigen märken, die den allgemeinen lebensstandard runterzieht. die vermögen der reichen sind ebenfalls nur aufgeblähte papierwerte, deren wert ohne staatseingriffe sich zu einem grossen teil in rauch auflösen würde.

  10. Carlos says:

    Hallöle,
    obwohl ich eigentlich meistens eure Meinung aneerkennent zur Kenntnis nehme, muss ich heute einmal Kritik anbringen. Ihr tut den “Hartzern” unrecht, denn die meisten von denen haben etwas anständiges gelernt, wurden jedoch vom System als nicht mehr benötigt eingestuft. Ein immer höherer Grad an Produkrivität bringt es eben zwangsläufig mit, das immer weniger Arbeitnehmer benötigt werden, das begreift jeder, außer vielleicht Ökonomen, denn die haben ja studiert. Das ist halt immer eine gute Entschuldigung.
    gENDEr hat das Ergebnis doch bereits im Namen!

    • rote_pille says:

      das mit der produktivität stimmt nicht. man kann durch die höhere produktivität einfach mehr bedürfnisse erfüllen. die arbeit wird dann einfach für produktionszweige benutzt, die vorher noch nicht existiert haben.

  11. alucardnov says:

    akademiker, mmhhhh, was ist ein akademiker.(punkt)

    tatsächlich bezieht sich das bürgertum auf einen eigens aus ihrer eigenen subkultur erschaffenen pseudo ersatz adels titel.

    vor der deutschen revolution, (der selbst salbung) gab es so etwas nicht. geschichtlich stammen die gelehrten aus griechenland und schon homer legte odyseus folgende worte in den fiktiven mund.

    sollte ich jemals einen guten rat brauchen, gehe ich auf den sklavenmarkt nach athen und kauf mir einen gelehrten.

    die römer machten es diesen worten gleich und von da an kauft man sklaven also auch gelehrte also griechen oder genauer athener.

    zurück zum bürgertum und der abspaltung der adels und bürgerschicht:

    im 1. weltkrieg gingen dem protestantischen preußischen kaiser im damaligen jungen deutschen kaiserreich die piloten und offiziere aus und von dann an war es dem bürgerlichen plebs oder genauer dem stadtischen pöbel erlaubt offizier und pilot zu werden und deren provate schulen und weiterbildungseinrichtungen wurden anerkannt.

    daraus erschufen die national sozialisten also der katholische bürgeradel haus besitzer in den städtischen grenzen und die auch sozialistischen spießbürger also arbeiter und angestellte ohne landbesitz und bewohner mit frohndienst an der stadt ihr eigenes bildungsystem, welches in das preußische unter den adolfs eingebunden wurde.

    also noch einmal geschichtlich korrekt, was sind in deutschland akademiker???

    !!!

    historisch geschichtlich wie soziologisch nicht nur fachlich und interlektuell ein witz unbd ein schlechter scherz.

    es sind und bleiben staatliche gymnasien und staatliche fachhochschulen und hochschulen und gelten weltweit als 3.klassige ausbildung.

    egal von welcher seite man den vermeintlichen tisch betrachtet, ob nach schlegel unter cokain oder unter heroin nach freud.

    akademiker staatsexam und doktortitel, frohni

    was sagts du dazu, …. b3 tarif und konsul inm vatikan wird man auch mit aberkanntem studium trotz gültiger gesetzgebung auch mit mangelden quallis.

  12. diwini says:

    Hat dies auf diwini's blog rebloggt.

  13. Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Glück, Auf, meine Heimat!

  14. Wenzel says:

    Was über den Genderisten geschrieben wurde, stimmt in besonderem Maße für den Poly_Ticker. Was wollten sie auf dem freien Markt machen ? Welchen ehrlichen Beruf stünde ihnen zur Verfügung ? Sie können nichts außer ihre Meinung kundtun – wo wird das wirklich gebraucht ? Nirgends außer in ebenso überflüssigen Stiftungen. Ergo gründen sie Netzwerke, die sich gegenseitig stützen, um an der Macht zu bleiben. Sie sind unproduktiv, größtenteils sogar richtig schädlich im Grunde nutzlos. Es gibt keine Nachfrage nach ihnen, es sei denn, auf ebenso intellektuell toten Feldern wie der EU – sie leisten nichts Positives bei ungeheurem Aufwand.

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  23. Illehad Wyle says:

    Das ist echt ziemlich traurig. Es gibt gute Argumente dafür, dass Gender-Studies und co. sehr oft wenig wissenschaftlich sind und mehr von Wunsch als von Wirklichkeit getrieben sind…

    Aber vollkommen unabhängig davon: Natürlich haben Menschen mit Akademischer Ausbildung jedweder Art auf dem Arbeitsmarkt bessere Chancen als die meisten anderen – sie haben nämlich bewiesen das sie Dinge lernen können. Das Orchideenfächer grundsätzlich in die Arbeitslosigkeit führen würden ist schlichter Unsinn.

    Und obendrauf stellen sie im kompletten Artikel unverschämt HartzIV-Empfänger als Schmarotzer dar. In Wirklichkeit sind es zu 90% Leute für die es schlicht keine passende Stelle gibt oder aber es sind Menschen mit psychosozialen Problem und wenig Perspektiven. Sie leben von einem Minimalst-Standart und haben kaum Zukunftsperspektiven. Sie werden oben drauf von Sanktionsdruck erpresst und haben durch das fehlende Geld nicht halb so viele Freiheiten wie jemand der Arbeitet. Armut macht unfrei… Das dürfte nicht zu kompliziert sein. H”artz”-IV – Das ist alles mögliche, aber es ist KEIN leichtes Leben, auch wenn es manche im Selbstschutz vor der Verzweiflung behaupten.

    Ein Studium ist auch keine Ausbildung – war es nie, ist es heute nicht, wer das glaubt sollte gar nicht erst anfangen zu studieren –

    Heißt: Argumente die mit “Arbeitsmarkt” Anfangen oder Aufhören zeugen von echter Ahnungslosigkeit. Grundlagenforschung hat auch keinen wirtschaftlichen Nutzen, sie ist trotzdem eines der wichtigsten Felder überhaupt… Kunstwissenschaften ignorieren alle Ökonomie und sind nicht selten schwammig und unlogisch aber erzeugen trotzdem einen der prestige-trächtigsten und reichsten Märkte überhaupt.

    Wer glaubt das “Angebot und Nachfrage” oder “Märkte” eine Art übergeordnete Intelligenz besäßen, grundsätzlich “Nützliche” Dinge produzieren würden, oder gar in der Lage wäre Dinge sinnvoll und menschengerecht zu ordnen der versteht leider weder von Ökonomie noch von Wissenschaft irgendetwas, und hat oben drauf die letzten 10 Jahre Finanzkrise offenbar verschlafen.

    • Jetzt haben Sie sich so lange ereifert und ich weiß dennoch nicht, was Sie eigentlich sagen wollen. Vielleicht versuchen Sie es, wenn Sie sich wieder beruhigt haben, einmal mit einem Argument. Bislang haben Sie nämlich nur Ihre Empörung, worüber auch immer, vorgetragen und ansonsten Behauptungen aufgestellt und versucht, zu diskreditieren. Wenn Sie sich also nur auskotzen wollten, dann haben Sie nunmehr Ihre Erleichterung. Wenn Sie indes etwas zu einem Diskurs beitragen wollen, dann müssten Sie noch Argumente liefern.

Bitte keine Beleidigungen, keine wilden Behauptungen und keine strafbaren Inhalte ... Wir glauben noch an die Vernunft!

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