Je linker die Landesregierung, desto schlechter schneiden Jungen im Bildungssystem ab

Das Statistische Bundesamt hat heute die Zahlen der Schulabsolventen für das Jahr 2013 veröffentlicht. Die Statistik hinkt in Deutschland immer etwas hinterher. Beim Statistischen Bundesamt sind die neuen Zahlen Anlass für eine Jubelmeldung unter der Überschrift: „Mehr als jeder dritte Schüler beendete 2013 die Schule mit dem Abitur„.

Darüber freuen wir uns in einem nachfolgenden Post nicht.

Zunächst haben wir uns die Zahlen der Bildungsabschlüsse nach Geschlecht vorgenommen. Wie Leser dieses Blogs wissen und seit wir 2002 unseren Beitrag „Bringing Boys Back In“ veröffentlicht haben, auch der Mehrzahl der deutschen Bevölkerung bekannt ist: Jungen bleiben bei der allgemeinen Schulbildung deutlich hinter Mädchen zurück. Sie erreichen seltener ein Abitur und beenden ihre Schulausbildung häufiger ohne Schulabschluss als Mädchen.

Dass diese Nachteile von Jungen seit 2002 bekannt sind, hat den nachfolgenden Generationen von Jungen, die seitdem das deutsche Bildungssystem durchlaufen haben, wenig geholfen: Deutschen Bildungspolitikern sind die Nachteile von Jungen, das kann man nach nunmehr 13 Jahren gleichlautender Meldungen und weitgehend unveränderter Daten feststellen, schlicht und ergreifend egal. Wir leben im Zeitalter des gehässigen Feminismus, in dem alles getan wird, um Mädchen zu fördern und nichts, um daraus entstehende Nachteile von Jungen zu vermindern.

Noch deutlicher: Heutige Generationen von Jungen werden geopfert, um der Gutmenschen Spleen einer angeblich notwendigen Mädchenförderung durchzusetzen. Es gehört zu den Geheimnissen moderner Psychologie, dass Verantwortliche, die Jungen die Lebenschancen zerstören, von sich denken, sie seien gute Menschen. Vermutlich kann man derartige Kurzschlüsse nur über eine entsprechende Phobie erklären.

Um unseren Lesern einen Eindruck davon zu vermitteln, welches Ausmaß die Nachteile von Jungen gegenüber Mädchen zwischenzeitlich erreicht haben, sind in der folgenden Abbildung die prozentualen Differenzen zwischen Jungen und Mädchen bei den Schülern, die eine (Fach-)Hochschulreife erreicht haben und bei den Schülern, die ohne Schulabschluss geblieben sind, addiert und für die einzlenen Bundesländer dargestellt.

Nachteile Jungen

Die Nachteile, die Jungen gegenüber Mädchen haben, variieren zwischen den Bundesländern erheblich von 6,72 Prozentpunkten in Baden-Württemberg bis 12,44 Prozentpunkten in Mecklenburg-Vorpommern. 12,44% mehr Jungen als Mädchen bleiben in Mecklenburg-Vorpommern ohne Abitur bzw. ohne Schulabschluss. Das sind beträchtliche Differenzen beim Start ins Leben und eigentlich Differenzen, die dem Kultusminister schlaflose Nächte bereiten sollten, schon deshalb weil Worte wie Gerechtigkeit doch gerade von Politikern so gerne im Mund geführt werden. Dass Jungen im deutschen Bildungssystem massiv benachteiligt sind, ist scheinbar für die Gerechtigkeits-Schreier kein Problem.

Was die Frage aufwirft, wie die doch erheblichen Unterschiede zwischen den Bundesländern erklärt werden können. Wer ist dafür verantwortlich, dass in Mecklenburg-Vorpommern Jungen so viel mehr die Paria des Bildungssystems sind als z.B. in Bayern oder Baden-Württemberg.

Da Bildungspolitik Aufgabe der Länder ist und in den letzten Jahrzehnten Landespolitiker mit Vorliebe an den Curricula von Schulen herumgepfuscht haben, liegt der Verdacht nahe, dass die Nachteile von Jungen durch Landespolitiker verursacht sind, Landespolitiker, die so fixiert auf die Förderung von Mädchen sind, dass sie Jungen über die Bildungsklinge springen lassen, gemäß dem Motto, mit jedem Jungen, der im Hinblick auf die Bildung gescheitert ist, haben Mädchen als Gruppe einen Vorteil.

Da feministische Eingriffe und Eingriffe zur Förderung von Toleranz und Vielfalt unter Linken besonders verbreitet sind, haben wir einen Index erstellt, der die Linkslastigkeit einer Landesregierung erfasst. Die Vorgehensweise ist einfach. Zunächst haben wir den Parteien Werte zugewiesen: CSU = 1; CDU = 2; SPD = 3; Grüne = 4, Linke = 5. Dann haben wir die Zusammensetzung der Landesregierung berechnet. Eine Koalition aus CDU und SPD erhält entsprechend den Wert 5, eine aus SPD, Grünen und Linke den Wert 12 zugewiesen. Mit einem steigenden Wert des Index ist entsprechend eine größere Linkslastigkeit der Landesregierung verbunden.

Im nächsten Schritt haben wir unsere diversen Maße für die Nachteile von Jungen mit dem Index korreliert. Die Ergebnisse sind eindeutig:

crash test dummies

  • Je linker die Landesregierung, desto größer die Nachteile von Jungen gegenüber Mädchen bei der Schulbildung; Der Korrelationskoeffizient (r) nimmt mit .46 erhebliche Ausmaße an und erklärt 21% der Varianz.
  • Je linker die Landesregierung desto öfter bleiben Jungen im Vergleich zu Mädchen ohne einen Schulabschluss (r = .45)
  • Je linker die Landesregierung desto seltener erreichen Jungen im Vergleich zu Mädchen eine (Fach-)Hochschulreife (r = .25)

Das sind alarmierende Ergebnisse, die deutliche Indizien dafür lieferen, wodurch die Nachteile von Jungen im Bildungssystem verursacht sind: Die Nachteile sind Ursache linker Bildungspolitik, die an sogenannter Gleichstellung ausgerichtet ist und vollkommen ignorant gegenüber den schulischen Problemen von Jungen zu sein scheint.

Jungen sind die Crash Test Dummies die von linker Bildungspolitik gegen die Wand gefahren werden.

Unsere neuesten Befunde zu diesem Thema haben wir in einem weiteren Post dargestellt. Darüber hinaus haben wir zwischenzeitlich gezeigt, dass die Dauer und Intensität, mit der linke Parteien an der Landesregierung beteiligt sind, ebenfalls negative Effekt auf den schulischen Erfolg von Jungen hat.

©ScienceFiles, 2015

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74 Responses to Je linker die Landesregierung, desto schlechter schneiden Jungen im Bildungssystem ab

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  2. kune sagt:

    1. Die Berechnung des Index ergibt in Bayern 1 weil nur eine Partei regiert?

    2. Das ist ein relativer Vergleich. Es muss nicht heißen, dass die Jungen weniger Bildungsabschlüsse haben als früher, sondern es könnte auch sein, dass die Mädchen bessere haben. Ist ja auch logisch, denn die linkenParteien fördern explizit Mädchen.

    • 1: Nein, weil die CSU den Wert „1“ zugewiesen bekommen hat.
      2: Nein, denn die Grundlage sind Daten für ALLE ABSOLVENTEN des Schuljahrgangs 2012/2013. Insofern ist gar keine zeitliche Dimension enthalten.

      • MiSa sagt:

        Allerdings wird die zugewiesene Zahl umso höher sein, je mehr Parteien in der Koalition sind, das erscheint mir irreführend. Besser wäre es meiner Meinung nach, die Werte für die Parteien nicht zu addieren, sondern den Mittelwert zu bilden. Eine Koalition aus SPD, Grüne und Linke hätte dann nicht den Wert 12, sondern 4. Das ist realistischer, da Koalitionspolitik sich in der Regel durch Kompromisse auszeichnet und nicht dadurch, dass die linken politischen Ideen einfach aufaddiert werden.

        • Damit entspräche die Linkslastigkeit dem Wert der Grünen. Aber Sie dürfen gerne mit den Zahlen spielen, ich halte die Wette, dass solange sie nicht generell eine 1 vergeben, ihr Ergebnis unserem Ergebnis entsprechen wird. Ich habe rund 25 Jahre Sozialforschung auf dem Buckel und schon so ziemlich alles an Berechnungsweisen gesehen, und die Werte, mit denen man die entsprechenden Parteien versieht, haben solange keinen Effekt, solange sichergestellt ist, dass dem Unterschied zwischen einer Einzelregierung und einer Koalitionsregierung hinreichend Rechnung getragen ist.

          Warum soll man übrigen seinen Mittelwert bilden, der alle an einer Koalitition Beteiligten mit gleichem Gewicht eingehen lässt? Was ist der Vorteil eines Mittelwerts? Warum nicht die Anzahl der Parteien dadurch verrechnen, dass man bei drei Parteien mit drei MULTIPLIZIERT, bei zwei mit zwei, bei vier mit vier?

  3. Matze sagt:

    Die Förderung ist ja nicht auf Mädchen beschränkt. Auch als „Erwachsene“ brauchen Frauen anscheinend jede Menge Förderung:

    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/117/1611754.pdf

    Mindestens 251 Frauenförderprogramme in Deutschland und das obwohl Frauen doch alles besser können, wenn man den Medien so glaubt. Kennt jemand ein Förderprogramm für Jungen oder Männer, welches nicht darauf abzielt ihnen die Männlichkeit auszutreiben oder sowas?

    Ergänzend dazu ist auch diese Liste interessant:

    https://stadtfuchsensbau.wordpress.com/2014/10/01/kleine-linkliste/

    Merke: Frauennetzwerke gut, (nicht nachweißbare/erfundene) Männerseilschaften böse

    Oder das hier:

    68 Preise für die man Frau sein muss, die 2 Preisen für Väter gegenüberstehen.

    Ich denke nicht das wir eine vergleichbare Männerföderungsindustrie brauchen, aber im Sinne der Fairness könnte das schon eine bißchen ausgeglichener gestaltet werden.

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  5. petpanther sagt:

    Es ist ja volle unausgesprochene Absicht Jungen überall schlechter zu stellen. Sie konkurrieren ja nun mit Mädchen.

    Sogar Schwarzer hatte sich doch einmal deutlich in dieser Richtung geäußert.

    Aber mehr als das. Man möchte ihnen „Männlichkeit“ austreiben. Und als für Mädchen und Frauen willenlose zur Verfügung und sich dazu fügende „Menschen“ „erziehen“.

    Wenn sie nun einmal schon existieren. Denn auch als Kinder sind sie nicht mehr willkommen.

    Siehe z.B. EU Bericht über die zukünftige Strategie der EU für die Gleichstellung von Frauen und Männern nach 2015 einer SPD-Abgeordneten aus dem bayerischen Rosenheim, „Noichl-Bericht“ genannte Handlungsaufforderung an die Kommission.

    Er liest sich eigentlich wie ein faschistisches Pamphlet.

    Frauen in Einflußpositionen sind für diese Entwicklung und durch sie unschuldig belastete Jungen, die auch ihre Lebenshoffnungen haben, hauptsächlich verantwortlich und verantwortlich zu machen. Mit zugehöriger allen bekannter Ideologie.

    Das geschieht in vollem Bewusstsein und mit entsprechender Absicht. Es gibt da keine Ausrede.

    • Roland S. sagt:

      Wie heisst es in der neusten EU Kampagne: Men should be encouraged take on at least half of all domestic chores as part of a European-wide ’strategy for equality‘, according to a group of Euro MPs. Das heisst in der Regel sogar mehr als die Hälfte, also ein Rollentausch auf breiter Ebene. Es kann ja nicht mehr lange gehen, bis der Berufsweg Hausmann auftaucht.

      • meier, hans (kempten) sagt:

        Naja. Was haben sie denn den Männern zu bieten? Warum sollten die sich „encourage“ lassen?

        Is alles nur Geldverschwendung zugunsten von ein paar Programmschreibern, die davon leben, sich dafür bezahlen zu lassen, dass sie Programe schreiben.

      • … das ist typisch für das Niveau die Schreibtisch-Sozialklempner für die EU:

        „Men should be encouraged take on AT LEAST half of all domestic chores as part of a European-wide ‘strategy for EQUALITY’“ (Großschreibungen durch mich eingefügt).

        Selbst dann, wenn man meint, dass Ergebnisgleichheit ein erstrebenswertes oder auch nur praktikables Ziel sei, dann sollte man doch wissen, dass die Ergebnisgleichheit zwischen zwei Gruppen bei einer jeweiliegen 50%-Marke, bezogen auf die jeweilige Gruppengröße, liegen müsste und nicht irgendwo, aber jedenfalls „at least“ der Hälfte.

        Das passiert, wenn Ideologen frei für „gut“ befundene, sinnentleerte Sprachhülsen assoziieren und diese dann der lesenden Bevölkerung zumuten, von der sie meinen, für sie seien Worte ebenso sinnentleert und nur assoziativ gewählte Sprachhülsen!

        Es wird allerhöchste Zeit, dass man einen semantischen Verständnis- und einen Logik-Test für Verwaltungsangestellte einführt.

  6. lernender sagt:

    „Wenn sie nun einmal schon existieren. Denn auch als Kinder sind sie nicht mehr willkommen.“

    Doch, wenns nach nach einem gewissen Verein geht, hat man für Kiddies eine spezielle Verwendung..

    http://www.familien-schutz.de/schamverletzende-aufklaerungsmaterialien-von-pro-familia-nrw/

    “Ein Kind fängt an und wird zum Po-Begutachter. Die anderen Kinder stellen sich in einer Reihe auf, mit dem nackten Po in Richtung Po-Begutachter. (…) Nun darf er die Po-Ausstellung abschreiten und rät, welcher Po zu welchem Kind gehört. Wenn ihm bei einem Po gar nichts einfällt, dann darf er ihn vorsichtig und zärtlich streicheln oder kneifen. (…) Das Spiel läßt sich im Prinzip mit jedem Körperteil spielen. Dann wird daraus ein (…) »Dieser Pimmel gehört zu«” (S. 90)“

    “Möglich ist auch, dass die Kinder von Zuhause ein Po-Foto mitbringen. Diese werden dann alle auf dem Boden verteilt und gemeinsam wird geraten, welcher Po wohl zu welchem Kind gehört.” (S. 90)“

    “Die Kinder sollen sich im Raum wie Hunde bewegen und sich gegenseitig beschnüffeln und beriechen.” – Siehe Abbildung: Ein Kind soll einem anderen Kind das Hinterteil ins Gesicht halten und es anfurzen. (S. 84)“

    Diese Anleitung wurde von PRO-FAMILIA NRW geschrieben!! Was für ein völlig perverser, durchgeknallter, hochkrimineller Scheiß-Verein!

    • petpanther sagt:

      Neben den Forderungen das Kinder schon in jüngsten Jahren in der Schule den Abschied lernen von den „traditionellen unterschiedlichen Rollen, die Mädchen und Jungen zugeschrieben werden“ – sprich nur Jungen werden Identitätshintertrieben – stehen genau solche „Sexualerziehungsprogramme“ im „Noichl-Bericht“ als Handlungsaufforderung an die EU Kommission.

      Drüber hinaus möchte der Bericht die weiterhin zu festigende Zementierung des Rollenbildes Mann als Täter und schlechter Mensch, Frau als Opfer und guter Mensch.

      Auf Jungen bezogen heißt das, dass sie schon als schlechter minderwertiger Mensch zur Welt kommen und es eine lebenslange Aufgabe sein soll dies zu überwinden. Im Dienste von den dazu höherwertigen Menschen, Mädchen und Frauen.

      Auch ist zu vermuten, dass dieser Mißbrauch (eigentlich ist dieses Wort in diesem Bezug bereits eine Verharmlosung), der bereits seit längerem anhält, soziopathologiesierend wirkt. Was dann wieder den diesem ausgesetzten Jungen (späteren Männern) angekreidet wird, d.h. man muss die „Maßnahmen“ gegen sog. toxische Männlichkeit noch verstärken. Weiterhin ist zu vermuten, dass sich hier ganz wesentliche Treiber für auftretende Gewaltphänomene und Radikalisierungen verbergen.

      Haben es vielleicht eher mit „toxischer Weiblichkeit“ zu tun? Mit zugehöriger männlich weißritternder Andienerschaft, die auf Renditen und Konkurrenzvorteile hofft? Gar ein Herrschaftsinstrument sich damit abgrenzender scheinheiliger „Gutmenscheliten“?

      Es scheint jedenfalls eher um Herrschaft, Sicherung von Privilegien, Einfluss und echte (dann „legitimierte“) Unterdrückung zu gehen. Mit (vermeintlich) altruistischer Maske und durch Indoktrination.

      • Lernender sagt:

        „Auch ist zu vermuten, dass dieser Mißbrauch (eigentlich ist dieses Wort in diesem Bezug bereits eine Verharmlosung), der bereits seit längerem anhält, soziopathologiesierend wirkt. Was dann wieder den diesem ausgesetzten Jungen (späteren Männern) angekreidet wird, d.h. man muss die “Maßnahmen” gegen sog. toxische Männlichkeit noch verstärken. Weiterhin ist zu vermuten, dass sich hier ganz wesentliche Treiber für auftretende Gewaltphänomene und Radikalisierungen verbergen.“

        ok ich möchte kein Verschwörungstheoretiker sein, obwohl die „Verschwörungstheoretiker“ hinsichtlich der Vergangenheit öfters die Wahrheit ans Licht brachten als der gesamte Mainstream.

        Wir haben hier immer wieder staatlich subventionierte, vom Steuerzahler finanzierte Heckenschützen, die nichts anderes im Sinn haben die Keimzelle einer Gesellschaft, die Familie zu unterwandern und nachhaltig zu zerstören.
        In einer Mainzer KITA rasten 5-6 jährige aus, die sich gegenseitig an den Geschlechtsorganen empfindlich verletzen, andere zwingen Sachen anal einzuführen, Schutzgeld (Spielzeug) erpressen –> for the record: 5-6 Jährige!!!
        Die sieben „Erzieherinnen“ wurden sofort suspendiert, Eltern!, und das ist das schlimmste, denen das schon lange etwas seltsam vorkam und sich wunderten warum die Kinder plötzlich (aufgrund Schmerzen) weinend aufs Klo gingen, meldeten die Kinder einfach von der KITA ab. Niemand hat sich getraut die „Erzieherinnen“ anzusprechen!

        War es für mich bisher eine völlige Verwunderung über die Gesellschaft, so kippt das für mich in meinem persönlichen Empfinden so, als wäre ich in einem realen, völlig verstörenden Horrorfilm.

    • Florian Geyer sagt:

      Die haben wirklich Glück, daß der „NSU“ ein Geheimdienstfake war, denn sonst hätten die wohl ihr letztes Werk in dieser Welt veröffentlicht.

    • … Wahnsinn! Ich kann kaum glauben, dass das real sein soll. Falls es das tatsächlich ist – es ist einfach nur widerlich!

  7. agztse sagt:

    Wie kann man das nach draussen tragen? PEGIDA hatte es geschafft das tausende wegen einer völlig irrealen Gefahr, begründet auf reinen Vorurteilen und Angstmacherei demonstrierten. Hier haben wir eine reelle Gefahr: der schleichende Holocaust gegen Jungen und Männer. Und doch gelingt es nicht das herauszutragen aus den Blogs und Foren. Frustrierend.

    • Florian Geyer sagt:

      Dieser Holocaust ist gegen das gesamte deutsche Volk geplant. Nicht nur gegen Jungen.
      Einfach mal „antideutsche Zitate“ googeln!

  8. jakob sparrov sagt:

    Der „Erfolg“ zeigt sich bereits! Und sei es nur bei „Wer wird Millionär“. Die Truller schaffte nicht einmal die erste Frage und Schuld daran war natürlich der männliche Moderator!

  9. Alex sagt:

    Die Jungs sollen sich halt n Nischen am Riemen reisen und sich mal anstrengen!!!

    • Sofern das „Alex“ nicht Alexandra bedeutet, kann ich in diesem Kommentar eine deutliche Vernachlässigung eines männlichen Schülers seitens der Deutsch-Lehrerschaft ausmachen. So viele Fehler in nur einer Zeile. Dann noch diese exzellente, feinsinnige Dialektik. Chapeau! Da hat unser Verbildungswesen ganze Arbeit geleistet.😀

    • agztse sagt:

      naja, fairerweise sollte erwähnt sein das Jungen das bereits tun: eine Nische ist Jugend Forscht und sieht man sich die Preisträger an fällt doch auf das Jungen in der überwiegenden Mehrheit sind. Vieleicht könnte man sogar hoffen das der ganze feministische Firlefanz nach hinten losgeht: Widerstand kannn nämlich auch stark machen, kann Charakter formen während Bevorzugung von Mädchen diese dann als Frauen eher lebensuntüchtig macht. Dann bleibt ihnen wirklich nicht weiter übrig als #aufschrei zu greinen und überall „Benachteiligungen“ zu sehen, sobald die schulische Käseglocke geliftet wird. Dann brauch es natürlich Förderprogramme und Quoten, weil die gepamperten Damen sich gegen Männer nicht durchsetzen können, sobald echte Leistung zählt.

    • A.S. sagt:

      Tuen sie doch. Sobald nicht Lehrer beurteilen sondern die Wirklichkeit haben Jungs die Nase vorne. Schau mal bei einer beliebigen Jugendfeuerwehr rein. Oder in die echten Berufe, z.B. Bauwesen, Ingenieure usw.

  10. Wolf Köbele sagt:

    Und niemand fraght, warum eine Abiturientenquote von 30% Grund zum Jubeln ist. Die Miserabilität des Bildungssystems wird in BaWü und By lediglich abgefedert und weniger ungleich verteilt. Inzwischen bekommen Analphabeten eben nicht nur die mittlere Reife…

  11. Florian Geyer sagt:

    Je linksrotgrün versiffter ein Bundesland ist, desto schlechter schneiden ALLE dort bei jeder PISA-Studie ab.
    Aber das macht ja nichts, um Geschwätzwissenschaften zu studieren reicht der IQ eines Schimpansen und die Bildung eines Papageis schließlich aus.
    Und wer braucht schon Fähigkeiten , die eine richtige Berufsausbildung ermöglichen?
    Dazu importieren wir dann eben Fachkräfte, nicht?

  12. Omti sagt:

    Nur mal so aus Neugierde, was für Kontrollvariablen haben Sie verwendet und haben sie die Regression auch mal ohne Bayern und Baden Würtemberg durchgeführt?

    Rein deskriptiv sieht das für mich eher so aus, als ob die Länder, die relativ lange stabil regiert worden sind die geringsten Nachteile für Jungen haben. Bayern, BW und Bremen sind nicht gerade Fälle für ofte Regierungswechsel. Wobei sich gerade Bremen durch eine – formulieren wir es mal vorsichtig – eher experimentierfreudige Bildungspolitik hervorgetan hat. Wobei es wenn ich mich richtig entsinne ein Moratorium bis 2020 oder so gibt, keine Bildungsreformen mehr zu machen.

    Abgesehen davon sind die Top-Plätze von ostdeutschen Ländern dominiert, was darauf hinweist, dass hier vielleicht vielmehr ökonomische Faktoren mit im Spiel sind.
    Interessant wäre vielleicht auch die Zeit seit der letzten größeren Bildungsreform im Bundesland als Kontrollvariable.

    Wenn Sie das ernsthaft angehen wollen, würde ich Ihnen empfehlen das ganze vielleicht mal anhand des Allbus zu untersuchen. Damit könnten Sie dann auch mal auf die in der Sozialforschung üblichen sozioökonomischen Faktoren prüfen und das ganze auf einen bisschen solideren Fuß stellen als eine bivariate Regression.

    In meiner Einführungsvorlesung in die Statistik hatten wir nämlich ein schönes Beispiel, wo der Frauenausschuss an einer US Universität – ich glaube es war Harvard – glaubte einen klaren Beweis für Frauendiskrimminierung bei der Anwahl von Studienfächern gefunden zu haben. Am Ende stellte sich heraus, dass die Ablehnquote bei den Sozialwissenschaften höher war, als bei den Naturwissenschaften… Frauen bewarben sich mehr bei den Sozialwissenschaften, ergo wurden sie auch öfter abgelehnt. Als auf die Sozialwissenschaften in der Regression kontrolliert wurde stellte sich sogar heraus, dass mehr Männer als Frauen abgelehnt wurden. Der Unterschied war allerdings so gering, dass nicht signifikant.

    Ich fürchte, dass Ihnen bei ihrer Untersuchung hier etwas Ähnliches unterlaufen ist. Sollten Sie allerdings mehr Kontrollvariablen verwendet haben, lasse ich mich gern eines besseren belehren.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Omti

    • Wir haben keine Regression durchgeführt, auch wenn’s kein großer Unterschied ist, wir haben Pearson’s r berechnet. Und ansonsten haben wir gemacht, was wir beschrieben haben. Ob es sich bei der Korrelation um ein Artefakt handelt, wie Sie das wohl nahelegen wollen, das ist eine Frage, die so lange verneint werden muss, solange die Korrelation über linke Bildungspolitik, die Mädchen bevorzugt, erklärt werden kann und die alternativen Mechanismen, die dazu führen, dass Jungen weit hinter Mädchen zurückbleiben, nicht benannt oder erforscht sind.

    • @Omti

      „Ich fürchte, dass Ihnen bei ihrer Untersuchung hier etwas Ähnliches unterlaufen ist. Sollten Sie allerdings mehr Kontrollvariablen verwendet haben“

      Wieso fürchten Sie das, und warum genau würden Sie erwarten, dass sich an unserem Ergebnis irgendetwas ändert, wenn man WELCHE Kontrollvariablen berücksichtigt?

      Wenn man in Einführungsvorlesungen mit Bezug auf bestimmte Beispiele, die bestimmte Konstellationen aufweisen, von bestimmten Gefahren hört, dann bedeutet dies keineswegs, dass diese Gefahren bei anderen lebensweltlichen Beispielen in anderen Konstellationen gegeben sein müssten, schon, weil die Beispiele gewöhnlich gewählt werden, um etwas ganz Bestimmtes zu illustrieren, aber die meisten anderen Fälle eben anders gelagert sind.

      Das ist, glaube ich, ganz einfach erkennbar, wenn Sie sich z.B. vergegenwärtigen, dass bei Ihrem Beispiel die Zahl der Bewerber relevant ist, also der Input, der aber immer dann nicht relevant sein kann, wenn man es mit Daten aus einer Vollerhebung (wie hier: Schulabsolventen in Deutschland wie in den Daten der amtlichen Bildungsstatistik mitgeteilt).

      Kontrollvariablen sind nicht immer und per se sinnvoll, sondern nur dann, wenn man meint, dass eine betimmte (dritte) Größe wichtig sei insofern als sie einen interessierenden Zusammenhang zwischen zwei Variablen als Mediator- oder Moderatorvariable beeinflusst, was wiederum voraussetzt, dass man den vermuteten Effekt der Mediator- oder Moderatorvariable spezifizieren kann, und vor diesem Hintergrund ist meine obige Eingangsfrage zu sehen, die auf Ihr Zitat folgt.

      Welche Größe sollte denn etwas an dem Zusammenhang ändern, dass Jungen und Mädchen eines Schulabsolventen-Jahrgangs in den verschiedenen Bundesländern Deutschlands zu deutlich unterschiedlichen Anteilen eine Fach-/Hochschulreife zugesprochen bekommen? Das IST nun einmal so.

      Und glauben Sie, dass sich dies ändern würde, wenn man die Jungen und Mädchen z.B. nach der Schulbildung ihrer Eltern aufschlüsselt? Sie würden dann lediglich aus einer zweidimensionalen eine dreidimensionale Kontingenztabelle machen, also so genannte Untergruppen bilden, aber das würde keinerlei Unterschuied für den Zusammenhang machen, weil er nicht auf der Betrachtung von Untergruppen basiert, sondern auf einer VOLLerhebung. Alles klar?!

      Merke: Schwierigkeiten, die bei bestimmten Analysen bestimmter Daten auftauchen KÖNNEN, niemals auf alle Analysen aller Daten übertragen!

  13. Messi sagt:

    Warum haben sie bei koalitionen die den parteien zugewiesenen werte addiert, anstatt den durchschnitt zu nehmen? (Spd, grüne linke =12, anstatt =4 ?)

    • Uwe sagt:

      Gegencheck: Bewertung einfach mal umdrehen. CSU=5, Linke=1. Summierung wie gehabt. Wetten, dass es dann mit der Korrelation ziemlich mau wird.

      PS: nicht dass das Ergebnis des Artikels nicht in mein Weltbild passen würde. Nur sollte die Methodik sauber sein. Diese hier scheint mir sehr manipulativ.

      • Das sind Kommentare, die ich liebe, von Tuten und Blasen keine Ahnung, aber den Mund aufreißen. Bitte: Hier mit umgekehrten Zahlen Korrelation: 0,40 anstelle von 0.46, aufgrund geringerer Trennschärfe.

        Bevor Sie also in Zukunft jemandem vorwerfen, er sei manipulativ, setzen Sie sich in die Statistik I Vorlesung an einer beliebigen Universität, damit Sie auch wissen, worum es geht und sich nicht derart lächerlich machen.

        • 2010uwe sagt:

          Hallo Herr Klein,

          warum so dünnhäutig? Wissenschaft lebt von der Kontroverse und dem Gegencheck durch die Peergroup. Eine Minderung von r um satte 15% von 0,46 auf nur noch 0,40 allein aufgrund der Skalenumkehr sollte Sie eigentlich alarmieren – besonders da die zuvor mit 0,46 nur mittelprächtige Korrelation bei 0,40 nur noch schwach ist.

          Zum Tuten und Blasen noch diese Anmerkung: Meiner Erinnerung nach ist die Linearitätsbedingung eine der Voraussetzungen für Pearsons r. Eine Koalition aus CDU/SPD auf einer linearen links-rechts Skala gleich zu verorten wie eine Links-Partei passt m.E. nicht zu dieser Voraussetzung. Die instinktive Ablehung der Koalitionsbewertungen im Rahmen dieser Auswertung spicht somit stark für den gesunden Menschenverstand der Leser.

          Ich würde Sie mit Ihrer Aufforderung an Phillip K. gerne beim Wort nehmen und selbst mit den Zahlen ein bisschen spielen um einen konstruktiven Teil zu leisten. Wären Sie dazu so freundlich, die Tabelle mit den Regierungen und ihren Bewertungen zu posten. Vielen Dank.

          Mit freundlichen Grüßen

          Uwe

          • Hallo Herr Uwe,

            woher nehmen Sie das Wissen um meine Dünnhäutigkeit? Auch hier, fürchte ich, muss ich mangelnde psycholgische Qualifikation auf Ihrer Seite feststellen – oder haben Sie eine entsprechende Ausbildung die es Ihnen erlaubt, Ferndiagnosen durchzuführen. Wenn nicht, muss ich annahmen, dass Sie versuchen, durch Diskreditierung ihres Gegenüber, also in diesem Fall von mir, zu punkten, was ich wiederum, auf Grund sozialpsychologischer Ausbildung als Problem kognitiver Dissonanz einordne.

            Pearson’s r ist ein lineares Zusammenhangsmaß, das auf einer Reihe von Annahmen beruht, eine davon betrifft das Skalenniveau der Daten. Unser Index geht von 1 bis 15, hat ein Inkrement von 1 und erfüllt somit die Anforderungen an ein metrisches Skalenniveau. (Lesen Sie zur Einfachheit bei Diekmann in seinem wirklich super einfachen Buch zur empirischen Sozialforschung). Ansonsten sind die Daten, die wir verwendet haben, frei zugänglich, wie der Index gebildet wird, das wissen Sie. Nur zu. Sie werden sicher verstehen, dass wir die Arbeit, die wir investiert haben, nicht verschenken. Aber ich gehe davon aus, dass Ihre Motivation groß genug ist, den entsprechenden Aufwand selbst zu betreiben.

          • @Uwe

            Warum so korinthenkackerisch (wie ein Kollege, der inzwischen Methoden an einer Uni in Deutschland lehrt, gerne formulierte), und warum so grundlos selbstbewußt?🙂

            Wissenschaftliche Kontroversen leben nicht nur von Kontroverse und Gegencheck, sondern auch und vor allem davon, dass sie auf einer geteilten Verständnisgrundlage erfolgen, denn ohne sie ist kein Gegenckeck möglich. Und Kontroversen beziehen sich meist auf Interpretationen von Daten, nicht auf die Verfahren selbst, denn diese kennt jeder echte „peer“. Und WENN und WEIL jeder echte peer sie kennt, weiß er auch, dass statistische Verfahren teilweise sehr spezifische Voraussetzungen haben, die so spezifisch sind, dass sie oft als geradezu unrealistisch für die Beachtung in der empirischen Sozialwissenschaft betrachtet werden. Das kann man für richtig und praktisch oder für falsch und methodisch unsauber halten, aber zumindest sollte man möglichst DIESELBEN Maßstäbe ab ALLE Studien herantragen, die man betrachtet.

            Daher zum Tuten und Blasen noch das Folgende: Sollte es Sie nicht alarmieren, wenn Sie meinen, dass ein Zusammenhangsmaß beliebig mit der Belabelung einer Skala variiert? Wenn das so sein sollte, dann wäre es eben so, und NICHTS würde dafür sprechen, dass ein niedrigerer Wert des Korrelationsmaßes die Realität zuverlässiger abbilden würde als ein höherer.

            Sehen Sie, und deshalb können wir es nicht leiden, wenn Leute korinthenkackerisch und neunmalklug daherkommen und vorgeblich so ganz interessiert und unschuldig als „peers“ auftreten und hinterfragen möchten, Sie wühlen wie die Trüffelschweine dort, wo sie etwas vermuten, was ihnen irgendwie in den Kram passen könnte, und laufen ansonsten brav zur Wasserstelle, wenn es Zeit ist, das tägliche Nass zu sich zu nehmen. Sie sind gut im hinterfragen von MANCHEN Dingen, aber nicht von ANDEREN Dingen. Sie verkünden, dass andere alarmiert sein müssten, wenn sie auf vermeintliche Versäumnisse aufmerksam gemacht werden, sehen aber selbst niemals Grund, alarmiert zu sein mit Bezug auf die eigenen Prämissen und beliebigen Interpretationen (wie die, dass ein niedrigerer Wert bei Skalenumkehr der zuverlässigere Wert sei).

            Das hat einfach einen unangenehmen Beigeschmack und dient der Sache in der Regel wenig, sondern eher der Produzierung der eigenen Person. In jedem Fall läßt es Zweifel am Urteilsvermögen in Sachen Statistik und empirischer Sozialforschung aufkommen!

          • @Uwe

            „besonders da die zuvor mit 0,46 nur mittelprächtige Korrelation bei 0,40 nur noch schwach ist“

            haben Sie eine Ahnung, Korrelationen welcher Höhe in der empirischen Sozialforschung gewöhnlich tatsächlich erzielt und als nennenswert akzeptiert werden? Falls ja, wissen Sie auch, dass Korrelationen in der Höhe von 0.46 und 0.40 in der Praxis (vielleicht nicht im Lehrbuch) bemerkenswert hohe Korrelationen sind.

            Ich fürchte, man braucht einige Erfahrung in der empirischen Sozialforschung, um Ergebnisse einigermaßen verlässlich einschätzen zu können, auch, wenn der Zeitgeist gerne hätte, dass Erfahrung eine vernachlässigenswerte Größe ist und man nach Rezeptbuchwissen verfahren könne ….

      • „Wetten, dass es dann mit der Korrelation ziemlich mau wird.“

        Warum sollte sie das denn der Fall sein? Wie kommen Sie auf die Idee, dass ein Korrelationsmaß von den Labels abhängt, die man für Ausprügungen auf den zu korrelierenden Variablen vergibt???

        Sind Sie sicher, dass Sie qualifiziert sind, andere auf mangelnde „Sauberkeit“ der „Methodik“ hinzuweisen? Oder vielleicht treffender: Sind Sie sicher, dass Sie irgendeine Ahnung von Statistik haben?

  14. nils sagt:

    Wäre es nicht sinnvoll, die Berechnung noch zu normalisieren? Man könnte zB. den errechneten Wert noch durch die Anzahl der beteiligten Parteien teilen um zu verhindern, dass die „gefühlt“ vielen Rot-Rot-Grünen Regierungen zu stark „links“ werden. Habt ihr vielleicht die Liste zur Hand?

    • .. und ab wann sind Ihrer Meinung nach die
      „Rot-Rot-Grünen Regierungen zu stark “links”? (Können Sie überhaupt jemals „zu stark links“ sein:-) )

      Die Teilung durch die Anzahl der eingehenden Variablen bei einm Index dienen allein der Standardisierung zum besseren Verständnis, weil die Ergebnisvariable dann der Skala entspricht, die die eingehenden Variablen haben. Das kann man tun oder lassen.

  15. Philipp R. sagt:

    „Da feministische Eingriffe und Eingriffe zur Förderung von Toleranz und Vielfalt unter Linken besonders verbreitet sind, haben wir einen Index erstellt, der die Linkslastigkeit einer Landesregierung erfasst. Die Vorgehensweise ist einfach. Zunächst haben wir den Parteien Werte zugewiesen: CSU = 1; CDU = 2; SPD = 3; Grüne = 4, Linke = 5. Dann haben wir die Zusammensetzung der Landesregierung berechnet. Eine Koalition aus CDU und SPD erhält entsprechend den Wert 5, eine aus SPD, Grünen und Linke den Wert 12 zugewiesen. Mit einem steigenden Wert des Index ist entsprechend eine größere Linkslastigkeit der Landesregierung verbunden.“
    Sorry diese Rechnung ist doch absurd. Warum werden die Werte denn zusammengerechnet und nicht gemittelt? Mit ihrer Rechenmethode ist unsere Bundesregierung als große Koalition genau so links, als seien wir unter der Alleinherrschaft der Linkspartei!
    Auch bei dem Rechenbeispiel könnte die Koalition aus SPD, Grünen und Linken sogar noch linker werden, indem sie die CSU noch mit aufnimmt…

    Zusätzlich ist die Indizierung der Parteien zumindest beliebig. Zunächst macht der Eindruck der Staffelung CSU, CDU, SPD, Grüne, Linke natürlich Sinn, aber dann ist die CDU bereits doppelt so links wie die CSU. Ich bezweifle, wie sinnvoll man mit so einer Rechnung Statistik betreiben kann.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Philipp

    • Sorry dieser Kommentar ist doch absurd. Warum sollen die Werte denn gemittelt werden? Sind alle Parteien gleichlinks, ist das Ihre Annahme, denn nur mit dieser Annahme macht ein Mitteln Sinn. Im übrigen können Sie gerne einmal einen konstruktiven Teil beisteuern und beschreiben, wie sie es besser machen, nicht nur das: Sie können es einfach einmal besser machen.

      Indizierung ist übrigens immer beliebig, das ist genau der Witz, die beliebige Wahl eines Wertebereiches, der nur in sich systematisch sein muss.

      • Philipp R. sagt:

        Nein ich meine, dass man über Koalitionspartner mitteln muss, denn mit ihrer Rechnung ist eine CDU-SPD-Regierung so links, wie eine Mehrheitsregierung nur aus Linkspartei (2+3=5).

        • Warum? Und wozu? Was wird anders, wenn ich mit 2,5 anstelle von 5 rechne?

          • Messi sagt:

            Ich verstehs auch nicht. Eine koalition von CSU (1) und CDU (2) erhält also den selben „linkswert“ wie eine SPD regierung? Oder eine grüne regierung ist weniger links (4) als eine koalition von grünen und CSU (4+1=5)? Nimmt man den mittelwert, hätte diese koalition aber den wert 2,5. damit hätte diese koalition einen tieferen „linkswert“ als die rein grüne regierung, was ja wohl eher der realität entspricht. Falls ich einen denkfehler begehe, wäre ich für belehrung dankbar, auch von mitlesern die ihn erkannt haben und dies mit daumen runter bekundet haben.

    • @Philipp

      Ich kann jetzt hier keinen Statistik-Kurs nachholen und bin angesichts dessen, was hier von einigen Leuten als methodische Einwände vorgebracht wird, ziemlich frustriert, so dass ich auch daran zweifle, dass das sinnvol wäre, aber zumindest kann ich mir die Frage nicht verkneifen, wie Sie das alles denn besser machen würden, um nicht so „absurd“ zu sein.

      Wenn die CDU nicht „doppelt so links“ ist wie die CSU, ist Sie dann Ihrer Meinung nach „1,3mal“ so links? Oder „0.79mal“? Und wie ist es dann mit den Verhältnissen zu den anderen Parteien? Legen wir das dann nach Ihrem statt nach unserem Gusto fest? Ist das dann weniger „absurd“?

      Oder vielleicht lassen wir empirische Sozialforschung am besten ganz bleiben, besonders dann, wenn sie unliebsame Ergebnisse produziert? Oder wir lassen ihre Ergebnisse nur dann zu und verweisen auf deren Wissenschaftlichkeit, wenn sie genehm und vor allem nicht ungewohnt sind?

      Haben Sie eigentlich auch an die OECD geschrieben mit dem Verweis, dass sie Punkteskalen, die sie verwendet, um Lese- oder Mathematikleistungen zu messen, „absurd“ sind, wenn z.B. das Leseverständnis durch Antworten auf Fragen nach Textinterpretationen gemessen wird? Macht es dann etwa Sinn zu sagen, dass ein Text doppelt so gut verstanden wurde? Oder haben Sie das alles brav geschluckt, während Sie bei uns auf diesem blog meinen, andere Maßstäbe walten lassen zu müssen?

      Das zeugt für mich nur von mangelhaftem Wissen über Statistik und empirische Sozialforschung und dementsprechend von mangelndem Urteilsvermögen in diesen Angelegenheiten – das allerdings mit großen Selbstbewußtsein und starken Worten (wie „absurd“) präsentiert wird, was es nicht besser macht – im Gegenteil!

  16. Bernd Lauert sagt:

    Bis Schüler die Hochschulreife erreichen können vergehen aber je nach Bundesland 12 bis 13 Jahre. Von daher zu sagen, heute ist aber eine „linke“ Regierung an der Macht, die die aktuellen Zustände verursacht hat, ist meines Erachtens nicht haltbar, sondern man muss sich ebenso die letzten 12-13 Jahre anschauen.

    • Dürfen Sie gerne tun, schon damit Sie das, was Ihrer Meinung nach nicht haltbar ist, empirisch belegen können, damit es mehr wird als eine schlichte Behauptung.

      • Bernd Lauert sagt:

        Ich wollte Sie lediglich darauf hinweisen, dass ich Ihre Berechnungsgrundlage nicht teile. Sie sagen mir nun, ich sollte doch selbst drauf losrechnen, anstatt auf meinen Einwand einzugehen.

        • Das liegt daran, dass ich Ihre Ansicht nicht teile. Damit sind wir quasi quit … Ich werde mich dann mit ihrem Hinweis auseiandersetzen, wenn Sie eine Begründung für ihre Ansicht bringen, d.h. zunächst einmal eine Begründung dafür, dass 12 oder 13 Jahre Schulausbildung komplett zu berücksichtigen sind, und dann eine Darstellung der Wechsel der Regierung innerhalb dieser 12 bis 13 Jahre und der Auswirkung dieses Wechsels auf den von uns errechneten Index. Dann sehen wir weiter. Bis dahin ist alles von Ihrer Seite Spekulation, der ich mich nicht anschließe.

          Miteinander zu diskutieren besteht nicht nur darin, wie das in Deutschland wohl vorherrschende Meinung ist, dass man das, was andere eingebracht hat, negativ bewertet und seine Ansicht kundtut, dass das so nicht geht, sondern und noch wichtiger, es besteht auch in einem konstruktiven Teil, in dem man sagt, warum etwas so nicht geht und wie man es besser machen könnte und vor allem, warum man es auf die vorgeschlagene Art besser machen könnte.

        • … ja, natürlich sagen wir das! Wir haben keinerlei moralische oder praktische Verpflichtung dem nachzugehen, was Sie einwenden. Wenn Sie meinen, dass Sie unser Ergebnis durch andere oder zusätzliche Analysen bereichern, ergänzen, korrigieren oder was auch immer können, dann ist es völlig in Ordnung und ganz normal, wenn Sie diese zusätzlichen Analysen durchführen und das Ergebnis unter die Leute bringen. Wir nehmen es dann zur Kenntnis und diskutieren es gerne.

          Aber so zu tun, als würden wir dadurch irgendwie ins Unrecht gesetzt, dass wir nicht die Zeit und Energie investieren, um anderer Leute Anmerkungen nachzugehen, die im übrigen unsere Berchnungsgrundlage nicht teilen, ist nun wirklich unanständig! Wenn Sie etwas nicht teilen, dann sind vielmehr SIE in der Verpflichtung, uns zu demonstrieren, WARUM man sie nicht teilen sollte und welche anderen Ergebnisse sich ergeben, wenn man sie nicht teilt, jedenfalls dann, wenn Sie uns mit Ihrer Ansicht konfrontieren. Oder glauben Sie, es ist für uns ein tiefes Anliegen und das Ziel unseres Lebens, einzelne Leute dazu zu bringen, unsere „Berechnungsgrundlage“ zu „teilen“?

          Wenn damit etwas nicht stimmt, dann demonstrieren Sie es uns, und wir reden darüber!

        • @Bernd Lauert

          Ihr Kommentar hätte interessant sein können, wenn Sie erklärt hätten, WARUM Sie meinen, dass man „ebenso die letzten 12-13 Jahre anschauen“ müsste, also erklärt hätten, welche Mechanismen im Verlauf dieser Jahre dahinführen könnten, dass Mädchen bei den Schulabschlüssen die beschriebenen Vorteile haben. Wir haben diesbezüglich einige Vermutungen, und Sie hätten konstruktiv sein und uns Arbeit ersparen können, wenn sie Ihre eigenen Vermutungen hier ausgeführt hätten.

          Dann hätten Sie vielleicht auch eine Idee entwickeln können, welche Daten genau man denn im Verlauf dieser 12-13 Jahre betrachten müsste bzw. benötigen würde (sofern sie nicht vorhanden sind, und ich kann Ihnen bestätigen, viele dieser für mich notwendigen Daten gibt es tatsächlich nicht).

          Aber so ist das wenig hilfreich und erschöpft sich in der Forderung, dass wir doch mal irgendwas anderes rechnen sollten, das Ihnen vielleicht sinnvoller vorkommt, vielleicht auch nicht, weil Sie das am Ende anders gemeint haben könnten – schade!

    • Michael Matzner sagt:

      Sehr geehrter Herr Lauert,
      Ihr Argument ist sehr plausibel.

      Beste Grüße

      Michael Matzner

      • Herr Matzner,

        Ihre Beipflichtung war, glaube ich, unnötig, denn niemand hat hier behauptet, dass das Argument nicht plausible sei. (Und ich finde es schade, dass Sie sonst nichts zum Thema beizutragen zu haben scheinen!)

        Wie Sie und vielleicht Herr Lauert wissen sollten haben wir in diese Richtung in unserem Artikel „Bringing Boys Back In …“ ja auch schon gedacht … Das ist hier aber nicht der Punkt,

        Der Punkt ist, dass dies hier keine wissenschaftliche Zeitschrift ist, keine Bundes-oder Universitätsinstitut oder sonst ein Ort, an dem Leute dafür bezahlt werden, dass sie anwesend sind, oder nichts anderes zu tun haben als dies und jenes nachzurechnen, was interessant wäre. Mag sein, dass man das Empfinden dafür verliert, wenn man selbst zu lange in solchen abhängigen Beschäftigungsverhältnissen gewesen ist ….

        Dies ist ein in privater Initiative und ohne jede finanzielle Förderung betriebenes und daher unabhängiges weblog.

        Was hier geleistet wird, wird vor oder nach der Arbeit geleistet von Leuten, die viele, viele andere Dinge zu tun haben, ganz so wie ich auch.

        Wir tun, was wir können, um „food for thought“ bereitzustellen, aber wir haben nicht unbegrenzt Zeit dafür. Wenn daher Leute mit Anregungen für uns kommen, die in einem Ton abgefasst sind, der wie eine Forderung klingt, statt in einem Ton, der Wertschätzung für unsere Arbeit, Interesse an ihr und Ideen für mögliche weiterführende Analysen, die nicht unbedingt wir zu tun „haben“, reagieren wir realtiv ungehalten.

        Wer meint, dass wir gute Ideen haben und hier wichtige Arbeit tun, zu der er im ürigen etwas beizutragen hat, der kann ja seinen Teil dazu tun und sie durch Handlung unterstützen, also z.B. einige Dinge mit Hilfe leicht selbst zu beziehender Daten selbst nachrechnen. Wenn er die Zeit dafür nicht hat, sollte er sich vorstellen können, dass andere Leute die Zeit dafür auch nicht oder noch weniger haben, oder?

        Ein sozial intelligenter Mensch wird dafür Sorge tragen, dass seine Kommentare Wertschätzung ausdrücken und konstruktiv wirken, statt sich wie eine bloße Mängelliste oder ein Wunschkonzert zu lesen.

        Mag sein, dass einige Leute diese Art der herablassenden „Würdigung“ als anonyme Gutachter für Zeitschriften oder so etwas pflegen, aber dies hier ist ein gänzlich anderes Parkett, wo andere Verhaltensnormen herrschen, u.a. gilt: „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es einem entgegen!“

  17. St. Elmo sagt:

    Ich halte den Index für Falsch
    Denn ich bezweifle das eine hypothetische Koalition aus CDU und CSU genauso Links wäre wie eine alleinige SPD Regierung.
    CSU 1 + CDU 2 = 3
    SPD 3 = 3

    Oder eine große Koalition (CDU 2 + SPD 3 = 5) wäre
    dann linker als eine alleinige SPD Regierung (3) und genauso Links wie die Linken(5)

    Irgendwie ergibt das so keinen Sinn.

    • Ich halte den Index für richtig, denn zum einen bezweifle ich, was Sie schreiben, zum anderen ist es wurscht, mit welchen Labeln sie im Index hantieren. Aber for good measure, rechnen sie, wenn es Ihnen besser gefällt mit: CSU = 1, CDU = 10, SPD = 100, Grüne = 1000 und Linke = 10000.

      • Um die strittige Frage danach aus dem Weg zu räumen, als wie groß die Abstände zwischen den verschiedenen Parteien angesehen werden sollten, könnte man ja einfach die Annahme fallen lassen, dass es sich hier um eine metrische Variable handelt und sie statt dessen als eine ordinale Variable betrachten, so dass beispielsweise nur behauptet wird „Die SPD ist linker als die CDU“, aber nicht, WIE VIEL linker sie ist, etc.

        Dann wäre ein entsprechendes Zusammenhangsmaß zu berechnen. Ich bin aufgrund der Beschaffenheit der Variablen und der Höhe des r-Quadrat ziemlich sicher, dass sich kein inhaltlich großartig anderes Ergebnis einstellen würde als es durch die Behandlung der Variable als metrisch erzielt wurde.

        • Liebe Heike,
          Du hast vollkommen Recht. Wenn man den Index ordinal behandelt, just to humour commentators, dann kommt ein Koeffizient von .46 für Spearmans Rho heraus, bzw. von .41 und .23.
          Im Westen nichts Neues!
          Gruß, Michael

          • @Michael

            … na also, das ergibt immerhin eine schwache Korrelation, wobei man in Rechnung stellen muss, dass im Rangkorrelationskoeffizient ja BEIDE Variablen als ordinal behandelt werden und insofern Informationen – eigentlich unnötig – verloren gehen.

            Hätte man sie in einem Zusammenhangsmaß berücksichtigen können, wäre es vermutlich höher ausgefallen. Insofern sehe ich meine Vermutung bestätigt, dass der Zusammenhang auch bei dieser Betrachtung besteht, und er ist ja auch hochplausibel – nicht umsonst gibt es eine Bildungspolitik und ist Bildungspolitik nun schon seit vielen Jahren ein besonders beliebter Tummelplatz für Sozialklempner.

            Nur schade, dass unsere methodischen Kritiker, die sich in Kommentaren hier auf dem blog gemeldet haben, nicht auf diese glorreiche Idee kamen, ein Zusammenhangsmaß für ordinalskalierte Variablen zu wählen statt r-Quadrat.

            Ich finde, das zeigt wieder einmal sehr deutlich, wie groß die Kluft ist zwischen der Einschätzung von Leuten, zu Kritik qualifiziert zu sein, und ihrer Fähigkeit zur konstruktiven Problemlösung. Das ist, glaube ich, wirklich eines der großen Probleme in Deutschland: jeder kann an allem herummäklen, aber selbst keine konstruktiven Lösungen entwickeln ….

            Danke Dir jedenfalls dafür, dass Du das schnell nachgerechnet hast!

            • NACHTRAG:

              Damit keine Missverständniss aufkommen:

              Meine Interpretation von .40 und .46 auf dem Rangkorrelationskoeffizienten als SCHWACHE Zusammenhänge ist eine BEWUSST KONSERVATIVE Interpretation!

              Es gibt bezüglich der Frage, wie stark ein beobachteter Zusammenhang gemessen anhand eines bestimmten Zusammenhangsmaßes ist, selbstverständlich ein mathematisches Kriterium, das sich aus der Spannweite des Maßes ergibt, aber das ist für praktische empirische Sozialforschung gewöhnlich wenig aussagekräftig.

              Ich habe mit dem Rangkorrelationskoeffizienten nicht so viele eigene Erfahrungswerte wie mit r-Quadrat, weshalb ich hier bewußt konservativ interpretiere. Ich hätte keinen Diskussionsbedarf mit jemandem, der die erzielten, oben genannten Werte für den Rangkorrelationskoeffizienten als Belege für mittelstarke Zusammenhänge akzeptiert.

              M.E. ist es ohnehin viel wichtiger festzuhalten, dass der Zusammenhang statistisch nachweislich besteht, und das wirft doch einige Fragen über die Beschaffenheit unseres Bildungssystems auf, die zu beantworten ich für dringlich halte. Schließlich ist statistische Datenanalyse kein Zweck für sich selbst, sondern ein Mittel zum Zweck …

        • Ah, ich sehe, es gibt jemanden, der dumm genug ist, einen konstruktiven Lösungsvorschlag für eine strittige Frage negativ zu bewerten – und obendrei dumm genug ist, um nicht zu wissen, WARUM er diese Bewertung vornimmt, denn sonst hätte diese Person das sicherlich zu unser aller Gewinn erklären können.

          Wie peinlich!

      • St. Elmo sagt:

        Entschuldigen sie wenn sie sich von meiner Wortwahl angegriffen fühlen, das war nicht beabsichtigt,

        Aber nicht jeder hat solche tiefen Kenntnisse wie sie und Frau Diefenbach von daher gebe ich offen zu das ich die Beschreibung ihrer Methode wohl falsch verstanden habe.

        Vielleicht können sie ja hier ihre Berechnung veröffentlichen damit man sie besser nachvollziehen kann.

        • Sie müssen sich nicht entschuldigen. Als Dauerleser von ScienceFiles wissen sie, dass wir (a) nicht zimperlich und (b) nicht sparsam mit Kritik wenn notwendig und (c) nicht nachtragend sind.

          • Michael Matzner sagt:

            … stimmt das wirklich?

            Viele Grüße

            Michael Matzner

            • … was berechtigt Sie dazu, das zu bezweifeln?

              Ist das nur eine moralisch ziemlich fragwürdige, Ihre persönliche Abneigung auszudrücken?

              Ich kann mich nicht erinnern, dass Herr Klein oder ich in einer Interaktion mit Ihnen auch nur Anlass gehabt hätten, wegen irgendetwas nachtragend zu sein, geschweige denn, es gewesen wären.

              Jedenfalls erlaube ich mir zurückzufragen:

              Stimmt das wirklich, dass Sie Grund hätten zu bezweifeln, ob das wirklich stimmt?

              Oder haben Sie irgendein Problem, das Sie hier projezieren?

            • … und wo ich gerade dabei bin:

              Ich finde es unzumutbar für uns als blog-Betreiber, dass Leute unseren blog anscheinend gerne kostenfrei konsumieren und sich anregen lassen, weil in ihm Dinge besprochen und getan werden, für die sie selbst weder die Phantasie noch das Nervenkostüm haben, und gleichzeitig nicht nur keinerlei Anerkennung zeigen oder inhaltliche Beiträge beisteuern, sondern auch noch auf überhebliche Weise auftreten und in netten kleinen Nebensätzen irgendwelche Fiesheiten ablassen.

              Bei uns wird schon genug abgeschrieben, ohne dass wir hinreichend gewürdigt oder sogar nur erwähnt werden. Okay, das muss man ein Stück weit wohl akzeptieren, und so lange es der Sache dient, kann man ein Stück weit damit leben. Aber dass wir uns jetzt auch noch anpöbeln lassen sollen von irgendjemandem, der das nur indirekt zu tun wagt, schon, weil er selbst nicht weiß, was ihm nicht passt, das geht für mich zu weit.

              Also reißen Sie sich am Riemen, wenn Sie hier kommentieren möchten, oder ich bitte Herrn Klein, Sie vom Kommentieren zu sperren. Da Sie sowieso unterstellen, wir seien nachtragend, macht es ja keinen Unterschied bzw, Sie hätten dann wenigstens Recht.

              Sicherlich haben Sie schon einmal von sich selbst erfüllenden Prophezeigungen gehört!? Wenn Sie sich im Bildungsbereich betätigen sollten Sie das jedenfalls schon einmal gehört haben! Noch besser wäre es, wenn Sie es auch verstanden hätten ….

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