KANALEquality JETZT

Jetzt machen wir Ernst:

KANALEquality – Wandel gestalten – für Frauen und Männer

Kanalequality

Ihr Engagement

Gestalten Sie gemeinsam mit uns den Wandel in Deutschland – hin zu einem ausgewogenen Verhältnis von Frauen und Männern in den Kanälen der deutschen Städte und Gemeinden. Unterstützen Sie die Initiative “KANALEquality” und nehmen Sie an unseren deutschlandweiten Veranstaltungen teil.

Unsere Aktivitäten

Um unserem Anspruch gerecht zu werden, gehen wir neue Wege. Wir setzen dort an, wo Entscheidungen darüber, wer heute in den Kanal steigt und die Verstopfung an Abzweigung b1 beseitigt, getroffen werden: Wir schärfen insbesondere auf den Entscheidungsebenen der für die Kanalarbeit Verantwortlichen das Bewusstsein dafür, wie tief verankerte Rollenstereotype die Kommunikation und das Verhalten beeinflussen können. Wir geben den für die Kanalarbeit Verantwortlichen unter anderem in Trainingsprorgammen Techniken an die Hand, um diesen Einfluss zu erkennen und gegenzusteuern, gemäß dem Motto: Frauen in den Kanalschacht – für ausgewogene Kanalarbeit! KANALEquality Jetzt!

Gleichzeitig platziert die Initiative das Thema bei Konferenzen und Messen und entwickelt eigene Formate wie Roundtables und Dialogveranstaltungen. Zu diesen werden wir ganz unterschiedliche Zielgruppen einladen. Denn neben den für die Kanalarbeit Verantwortlichen wollen wir auch die Kanalarbeiter von morgen sensibilisieren, etwa Schülerinnen und Schüler, Studierende oder Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger.

Bei unseren Aktivitäten setzen wir auf Praxisnähe und sektoral übergreifende Zusammenarbeit: Indem wir Erfahrungen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik verknüpfen, können wir den Bewusstseinswandel in der gesamten Gesellschaft bestmöglich vorantreiben.

Unser Anspruch

Wir setzen uns für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis bei Kanalarbeitern ein. Denn Deutschland kann es sich nicht leisten, gut ausgebildete Talente nur oberirdisch zu beschäftigen. Nur wenn jede Person – egal ob Mann oder Frau – die Chance hat, an der für die Gesellschaft so grundlegend wichtigen Kanalarbeit mitzuwirken, nutzen wir als Gesellschaft unsere Ressourcen und unser Potential an neuen Ideen.

Wir wollen daher einen grundlegenden Wandel der Arbeitswelt anstoßen: Unser Ziel ist es, in Unternehmen und Institutionen eine neue Kultur der Wertschätzung für Kanalarbeit zu etablieren!

Unsere Gründungsmitglieder:

Dr. habil. Heike Diefenbach, ScienceFiles, international bekannte, strickende und katzenliebhabende Wissenschaftlerin, die die Wichtigkeit einer ausgewogenen Kanalarbeit nicht nur aus weiblicher, sozialwissenschaftlicher, stricktechnischer und katzenliebender Perspektive, sondern aus noch viel mehr Perspektiven argumentieren kann.

Michael Klein, ScienceFiles, international unbekannter, nicht strickender, aber katzenliebhabender Unternehmer, dem sich die Wichtigkeit der ausgewogenen Kanalarbeit erschlossen hat, als er zum ersten Mal mit einem verstopften Abfluss konfrontiert war, von wegen: “… was ist denn schon dabei, da nimmt man Abfluss-Frei, das macht den Abfluss frei” und so… Ha!

Enrico, erfahrener 50:50-Aktivist, der sich seit Jahren für die Belange auch in der Kanalarbeit nicht berücksichtigter gesellschaftlicher Gruppen stark macht. Seine Erfahrung in der Quotierung von allem und jedem ist für KANALEquality JETZT von großer Wichtigkeit, und: Enrico kann stricken.

Unsere Leser sind aufgerufen, weitere Gründungsmitglieder zu stellen, denn unsere revolutionäre Bewegung, die den grundlegenden gesellschaftlichen Wandel bei der Kanalarbeit, also den Wandel von Kultur, Rollenstereotypen und allem, was uns heilig ist, anstrebt, braucht Nachhalt, und Nachhalt schafft man am besten mit Zahlen. Wenn wir erst zum Movement geworden sind, dem sich 100, 1000, nein 1000000, denen die gesellschaftliche Bedeutung ausgewogener Kanalarbeit bewusst ist, angeschlossen haben, dann ist die ausgewogene Kanalarbeit nicht mehr aufzuhalten.

Viva la Revolútion.

Es lebe die ausgewogene Kanalarbeit.

KANALEquality Jetzt!

Wanted: Person des öffentlichen Lebens, die den Schirm über uns hält – keine besondere Qualifikation notwendig.

Unser Geschenk für Gründungsmitglieder:

Chefsache: In Führungsetagen wird jetzt gemerkelt

Angela Merkel hat die Herrschaft über den Schirm übernommen.

Den Schirm hält sie über die Chefsache.

Die Chefsache, das ist eine Initiative, die den Wandel gestalten will, nicht irgend einen Wandel, sondern gesellschaftlichen Wandel.

Gesellschaftlichen Wandel, den gestaltet man zunächst dadurch, dass man eine Initiative ins Leben ruft, die den gesellschaftlichen Wandel gestalten will. Ignoriert der gesellschaftliche Wandel die Initiative, dann muss man Fremdengagement einwerben, z.B. von Ihnen: “Gestalten Sie gemeinsam mit uns den Wandel in Deutschland”.

Lasset uns also wandeln, nicht irgendwie wandeln, sondern “grundlegend” wandeln, “in der Arbeitwelt”.

ChefsacheGrundlegender Wandel ist immer besser als strunz-normaler Wandel, schon weil grundlegender Wandel grundlegender ist als strunz-normaler Wandel, und wenn über den grundlegenden Wandel dann auch noch der Schirm von Angela Merkel gehalten wird, … umso besser.

Dann wandeln wir grundlegend durch die Gesellschaft und versuchen die Gesellschaft wandelnd zu wandeln, indem wir “eine neue Kultur der Wertschätzung zu etablieren” versuchen.

Grundlegender und per Schirm beherrschter Wandel, der in Deutschland zur Chefsache initiiert wurde, ist also ein kultureller Wandel, der Wertschätzung etablieren will, was voraussetzt, dass es vor dem Wandel keine Wertschätzung gegeben hat, denn hätte es Wertschätzung vor dem Wandel gegeben, er wäre nicht grundlegend, bestenfalls graduell, so dass man sich fragen müsste: Ist das überhaupt ein Wandel?

Aber: Große Ziele verlangen nach großem Wandel, nach grundlegendem Wandel, mit Schirm und Herrschaft, sind Chefsache.

Und man kann es verstehen: In einer Gesellschaft, in der keine Wertschätzung herrscht, ist ein entsprechend grundlegender Wandel Chefsache, schon weil es ein kultureller Wandel ist, und Kultur, deutsche Kultur, ist ja etwas, das man ständig gegen fremde Eindringlinge verteidigen muss. Da ist es schon besser die Kultur per Chefsache und Schirm zu wandeln, grundlegend versteht sich.

Denn:

“Nur wenn jede Person, egal ob Mann oder Frau – die Chance hat, entsprechend ihrer Stärken Verantwortung zu übernehmen, nutzen wir als Gesellschaft unsere Ressourcen und unser Potential an neuen Ideen.” Deshalb hat die Chefsache auch einen Anspruch: “Wir setzen uns für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in Führungspositionen ein.”

Was wir bislang über die Chefsache gelernt haben:

Chefsache ist Wandel, grundlegender Wandel, Wandel hin zu einer neuen Kultur der Wertschätzung, ist kultureller Wandel der alten Kultur der nicht-Wertschätzung. Wertschätzung ist, wenn jede Person, entsprechend ihrer Stärke Verantwortung übernehmen kann und das Geschlechterverhältnis in Führungspositionen ausgewogen ist, also nicht unabhängig von der Person, und nicht unabhängig von “egal ob Mann oder Frau”.

Chefsache ist ein Widerspruch in sich.

Und das ist auch kein Wunder, denn Chefsache wird von 11 Gründungsmitgliedern getragen, die in der alten Kultur der Nicht-Wertschätzung nach oben gekommen sind, die vor dem grundlegenden Wandel Günstlinge und Nutznießer des alten fiesen Nicht-Wertschätzungssystems waren, des vor-Wandel-Systems, in dem man noch ohne Stärke Verantwortung übernehmen konnte, so wie das die folgenden Gründungsmitglieder getan haben:

  • Nieten in NadelstreifenDr. Cornelius Baur, McKinsey & Company
  • Joe Kaeser, Siemens
  • Angelique Renkhoff-Mücke, warema
  • Dr. Peter Neher, Deutscher Caritasverband e.V.
  • Dr. Rainer Esser, Die ZEIT
  • Dr. Reimund Neugebauer, Fraunhofer
  • Martina Koederitz, IBM
  • Dr Werner Zedelius, Allianz
  • Dr. Marijn Dekkers, Bayer AG
  • Ursula von der Leyen, Bundesministerium der Verteidigung
  • Christoph Kübel, Bosch

Und über alle diese Aufsteiger in der grundlegend nicht gewandelten Nicht-Wertschätzungskultur hält Angela Merkel den Schirm.

Chefsache eben.

Das deutsche Wesen des WZB: Freiheitsfeindlich und antikapitalistisch

Prolog

Jede Nacht hat Wolfgang den selben Traum.

Er wird zu Klaus Westerwald.

Im Prunkharnisch zieht er durch Ruby Valley in Nevada – auf der Suche nach Heldentaten. Und dann, dann sieht er sie:

Entgrenzte Märkte!

Ritter von der traurigen GestaltVisier geschlossen, den Anti-entgrenzte-Märkte-Laser im Anschlag, seine Schlachtenrosinante unter sich, stürzt er sich in den Kampf, in den Kampf mit den entgrenzten Märkten.

Und siegreich kehrt er daraus zurück (es ist ein Traum!).

Fortan nennt er sich: Klaus Westerwald, Begrenzer der Märkte.

Das kommt an. Er wird zum Regenten im Land der begrenzten Märkte.

Und Regenten, sie tun etwas für die Armen.

“Arme”, so fragt Klaus Westerwald, aka Wolfgang, “Arme, wollt’ ihr ein iPhone?”

“Ja”, rufen die nach einem iPhone ausgehungerten Armen, “Ja, Klaus, Begrenzer der Märkte, gib’ uns ein iPhone”.

Klaus, der Begrenzer der Märkte, er lässt sich nicht lange bitten.

“Markt”, so spricht er zu einem der einst entgrenzten Märkte, “Markt, gib’ mir 250.000 iPhones, auf dass ich sie unter den Armen verteilen kann  – zum Selbstkostenpreis.”

Der Markt tut wie ihm geheißen, und Klaus, der Begrenzer der Märkte, er träumt immer noch, wenn er nicht gestorben ist.

Aufgewacht

WZBWolfgang Merkel ist Direktor der Abteilung “Demokratie und Demokratisierung” am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und hat als solcher der Neuen Gesellschaft / Frankfurter Hefte ein Interview gegeben. Es ist ein schönes, ein stimmungsvolles Interview, ein Stilleben von Interview: nette Stichworte in gemütlicher Atmosphäre werden in wohlwollend gönnerhafter Manier von Wolfgang Merkel beantwortet. Merkel tut kund, was richtig ist, und wer auch immer das Interview für die Neue Gesellschaft / Frankfurter Hefte geführt hat, er lauscht andächtig, gibt hier und da das richtige Stichwort und fällt ansonsten nicht weiter auf, stört ansonsten die Performance-Art des Merkelschen Interviews nicht.

Wolfgang Merkel tut kund, spricht von “entgrenzten Märkten”, von der Demokratie als “Spielball wirtschaftlicher Macht”, von den dunklen Kräften des Kapitalismus, die die USA und Großbritannien, jenes Großbritannien mit seinem “rabiaten Mehrheitsprinzip” fest in der Hand haben und von dort aus, ihr Deregulierungswerk über den Globus verbreiten. Fahrlässig entgrenzt hätten die Demokratien den Kapitalismus, und der Kapitalismus, er habe die Demokratie entmachtet.

Wo einst die blühende Welt des Keynesianismus geherrscht habe, mit seiner “staatlich verordneten Nachfragestützung”, da habe sich das montaristische Geschwür, das von den USA und Großbritannien aus, die Demokratien unterwandert, eingeschlichen. Armen habe der Monetarismus einen Anteil am Wohlstand versprochen (wer nun denkt, der Lebensstandard eines Armen im ausgehenden 19. Jahrhundert sei mit dem eines relativ Armgerechneten im 21. Jahrhundert nicht zu vergleichen, der irrt: Arm ist arm, für Wolfgang Merkel!), andere habe er damit gelockt, sie von der “Zumutung hoher Steuerlasten” zu befreien.

Das alles, so weiß Wolfgang Merkel zu verkünden, das alles sei ein Fehler gewesen. Der entgrenzte Markt, ihm sei die “schleichende Exklusion der unteren Schichten” gefolgt. Dass die unteren Schichten, lieber das von Detlef Nolte so bezeichnete Unterschichtenfernsehen als das Parlamentsfernsehen einschalten, es ist Ergebnis des entgrenzten Marktes. Und damit hat Merkel Recht: Gäbe es keine Alternative zum Parlamentsfernsehen, die Einschaltquoten wären höher, auch in den unteren Schichten. Das zeigt: Der entgrenzte Markt ist schuld!

Woran?

An allem.

Er reduziert den “Gestaltungsraum” von Nationalstaaten, doziert Merkel. Der “neoliberale Treibsatz des Wettbewerbsrechts” sei kein “Bollwerk gegen die Entpolitisierung der Märkte”, so fügt er kenntnisreich an. “Das untere Dritte der Bevölkerung steigt aus der politischen Beteiligung aus”, so fährt er fort. Warum steigt es aus? Wegen dem entgrenzten Markt und weil im unteren Drittel der Bevölkerung nur Idioten leben, denn:

“Der Unterschied zu den 50er und 60er Jahren besteht darin, dass den bildungsfernen Schichten mit der Erosion der großen kollektiven Organisationen wie Gewerkschaften oder Volksparteien heute wichtige Vertrauenspartner und Welterklärer verloren gegangen sind. In einer solchen Situation bestimmt das eigene Wissen weitgehend darüber, ob und wie man sich in der Politik engagiert. Damit werden aus bildungsfernen auch politikferne Schichten.”

Der fiese Kapitalismus, er hat über sein Uboot den Monetarismus Freiheit für das untere Drittel der Bevölkerung gebracht und dessen Lebensbedingungen verbessert. Und was macht dieses untere Drittel der Bevölkerung? Es wendet sich von den Gewerkschaften und den Parteien ab, die ihm bislang die Welt erklärt haben. Diese bildungsfernen Idioten aus dem unteren Drittel der Bevölkerung, sie glauben tatsächlich, sie könnten die Welt ohne die Hilfe von Gewerkschaftsfunktionären, ohne die Hilfe von Politikern und ohne die Hilfe von Wolfgang Merkel, der natürlich weiß, wie der monetaristische Hase läuft, verstehen.

socialism thomas sowellEntsprechend müsse man das untere Drittel der Bevölkerung wieder einfangen und “Verteilungsfragen endlich wieder angehen”. Mit Speck fängt man bekanntlich Mäuse, und wenn Gewerkschaften und Politiker dem unteren Drittel der Gesellschaft Reichtum für alle versprechen, dann kann man dieses untere Drittel vielleicht kaufen und die Wahlbeteiligung wieder erhöhen, so die Konsequenz der mit viel Abstand zur Realität vorgetragenen Aussagen von Wolfgang Merkel.

Und natürlich muss man die Märkte regulieren, eingrenzen, natürlich muss eine Kaste der Erleuchteten vorgeben, was Märkte zu tun haben, was richtig und was falsch ist, denn die “Verteilungsmechanismen kapitalistischer Gesellschaften … lassen sich nur mit staatlichen Regulierungsinstrumenten korrigieren”. Art und Weise der Regulierung, Höhe und Umfang der Besteuerung, das bestimmen die selbstbestimmten formal bildungsnahen Polit-Eliten, denn, so Wolfgang Merkel: direkter Demokratie ist nicht zu trauen, sie ist elitär und diskriminiert das untere Drittel der Bevölkerung. Politiker, so muss man ergänzen, die tun das nicht. Politiker diskriminieren alle, von denen sie keinen direkten Nutzen haben.

Wolfgang Merkel offenbart sich in seinem Interview als Freiheitsphobiker und Modernisierungsverlierer. Die neue Welt mit ihrer Internetfreiheit, die die alten Regeln von oben und unten in Frage stellt, die dazu führt, dass sich diejenigen, die man in der Mittelschicht gerne als bildungsfern verunglimpft, von dem politischen Angebot eben dieser Mittelschicht abwenden, weil es ihnen vermutlich schlicht zu dumm ist, sie ist Wolfgang Merkel verhasst.

Seine Welt, die Welt, in der er sich sicher fühlt, sie braucht die politische Kaste aus der Mittelschicht, die sich für Elite hält, die den Dummen aus dem unteren Drittel der Gesellschaft vorgibt, was gut richtig und selbstbereichernd für die Vorgebenden ist. Seine Welt sieht Reglementierung und Regulierung, Entfreiheitlichung und Verstaatlichung vor, denn nur auf diesem Weg kann er abwehren, was seine Welt so massiv gefährdet, die Individualität und die Freiheit, die Kapitalismus möglich macht, jene beiden Erzfeinde sozialistischer Ideologie, in der eine kleine, sich zur Avantgarde erklärende Gruppe herrscht, die sich für so erleuchtet hält, dass sie nicht nur weiß, was richtig ist, sondern gleich anderen vorgibt, was sie zu tun, zu lassen und vor allem: zu entbehren haben.

Sie herrschen durch Kontrolle, durch Vorgabe, durch Welterklärung, wie Wolfgang Merkel das nennt (gemeint ist Indoktrination, versteht sich). Denn nur auf diese Weise kann gewährleistet werden, dass das untere Drittel der Bevölkerung auch unten bleibt und denen, die sich zur Avantgarde erklärt haben, nicht in die Quere kommt. Dieses ganze Gebäude kommt zum Einsturz, wenn sich das untere Drittel der Bevölkerung einfach von der Welterklärung durch die politische Klasse abwendet, wenn es Funktionäre für Witzfiguren hält und sein eigener Herr ist. Lassen wir es nicht so weit kommen, meint Wolfgang Merkel und empfiehlt das Regulieren, Reglementieren, das Kontrollieren, das Beseitigen der Freiheit.

Er nennt das Demokratie, und man fragt sich unwillkürlich, wer hier träumt und wer hier wach ist.

Solange Wissenschaft derart pervertiert wird, wie von Wolfgang Merkel, so lange Demokratie von angeblichen Erforschern der Demokratie und Demoktratisierung als Methode der Indoktrination durch Welterklärer, als Methode der Beherrschung der als bildungsfern Diffamierten verstanden wird und diese Erforscher gleich den Päpsten des Mittelalters durch die Welt ziehen, um ihre frohe Botschaft zu verkünden, so lange muss man sich nicht wundern, dass Wissenschaft in Deutschland keinen Fuss auf den Boden bringt und man muss sich nicht wundern, dass die angeblich Bildungsfernen sich von Funktionären in Politik und Wissenschaft abwenden, die ihnen das Heil verkünden wollen. Denn: die Bildungsfernen, das haben die beim WZB und sonstwo instutionalisierten Bildungsnahen noch nicht bemerkt, die Bildungsfernen sie sind zu klug, als dass sie sich von antiquierten religiösen Lehren beeindrucken ließen.

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