Kein deutscher Beitrag zum Eurovision Song Contest!

Einmal ehrlich: Würden Sie es bemerken, wenn der Eurovision Song Contest ersatzlos gestrichen würde?

Wir auch nicht!

Eurovision_2016Beim Eurovision Song Contest, so hat man beim Telegraph herausgearbeitet, geht es sowieso nicht in erster Linie um die Musik. Politik spielt besonders beim Abstimmungsverhalten eine große Rolle.

Wer noch einen Zweifel daran hatte, dass der Eurovision Song Contest nicht das “fröhliche Event” ist, bei dem die Musik im Vordergrund stehen soll, zu dem ihn z.B.  ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber erklärt, der wurde durch die Posse um Xavier Naidoo eines Besseren belehrt.

Offensichtlich ist Eurovision für viele Ideologen eine Form der politisch korrekten Unbedenklichkeitserklärung, bei der man durch das Trällern eines musikalisch bescheidenen und sprachlich anspruchslosen Unsinns-Liedes seine Zugehörigkeit zur europäischen Völkergemeinschaft erklären kann.

Wie dem auch sei, einem Leser von ScienceFiles, der von sich sagt, dass er bislang ein “passiver Leser” von ScienceFiles und “persönliche Gespräche im persönlichen Umfeld Agierer” war, also ein Opinion Leader, wie ihn Paul Lazarsfeld konzipiert hat, diesem Leser hat es gereicht. Er hat sich entschlossen, dem Meinungsterror, der an Xavier Naidoo exerziert werde, die Stirn zu bieten und hat dazu eine Petition verfasst.

Diese Art des zivilgesellschaftlichen Engagements und die Tatsache, dass wir mit ScienceFiles zum “Coming Out” von Holger Steinführer beitragen haben, müssen wir natürlich unterstützen. Deshalb legen wir unseren Lesern seine Petition ans Herz. Wer seine Stimme in die Waagschale werfen will, um das politisch-korrekte Trällerspektakel ohne deutsche Beteiligung stattfinden zu lassen, der kann das hier tun.

Wir geben im Folgenden die Petition im Wortlaut wider.

Zum Unterschreiben genügt es, den Link oben oder am Ende des Petitionstextes anzuklicken.

Keine Teilnahme Deutschlands am Eurovision Song Contest 2016


Nachdem bei der Auswahl des deutschen Teilnehmers beim Eurovision Song Contest 2016 offenbar politische und ideologische Gründe eine Rolle spielen, ist die Teilnahme eines deutschen Teilnehmers nicht mehr dem Grundsatz einer musikalischen Leistung geschuldet und unehrlich!
Musik und Politik sind zwei paar Stiefel und müssen dies bei einem musikalischen Wettstreit auch unbedingt bleiben.

Gründe:
Der NDR hatte Xavier Naidoo für die Teilnahme am nächsten Songcontest ausgewählt.
Auch wenn der NDR diesmal ein fragwürdiges Teilnehmerauswahlverfahren gewählt hat, so muss dem wohl eine Überzeugung über die musikalische Qualität des Teilnehmers vorangegangen sein.

Dann wurde öffentlicher Druck gegen diese Auswahl aufgebaut.
Dieser ist offensichtlich politisch und ideologisch motiviert.

Folgende zwei Beispiele verdeutlichen das:

So nennt die Grünen-Politikerin Claudia Roth den ausgewählten Sänger Naidoo einen “homophoben Künstler” und rückt ihn mit geschickter Wortwahl in den Bereich von Pegida und AfD.
www.spiegel.de/politik/deutschland/xavier-naidoo-claudia-roth-findet-teilnahme-am-esc-voll-daneben-a-1063666.html

Tobias Zimmermann, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes, begründet seine Kritik an der Nominierung Naidoos damit, dass seine Texte “voll von offenen Gewaltphantasien gegen Homosexuelle” seien.
www.rp-online.de/kultur/musik/eurovision/eurovision-song-contest-2016-xavier-naidoo-faehrt-nun-doch-nicht-nach-stockholm-aid-1.5576856

Bei den vielen einzelnen Kritiken hauptsächlich anonym in Sozialen Netzwerken wird fast immer nur das Argument gebraucht, Naidoo sei homophob und/oder Rechtspopulist.
In ganz wenigen Ausnahmefällen wird die Art des diesmaligen Auswahlverfahrens kritisiert. Um die musikalische Qualität ging es bei diesem Feldzug nie.

Bei den Kritiken ging es offensichtlich bestimmten Gruppen und Einzelpersonen nur um Naidoos angebliche Verstöße gegen ihre eigenen Ideologien, aber nicht um die musikalische Qualität, die aber bei einem Musikwettbewerb im Mittelpunkt zu stehen hat.

Der NDR hat daraufhin seine ursprüngliche Entscheidung zurück genommen.

Damit ist offensichtlich, dass die Auswahl eines anderen (neuen) Teilnehmers nicht aus musikalischen Gründen erfolgte, sondern durch Druck aus politisch und ideologisch motivierter Richtung beeinflusst wurde.

Somit ist die Idee und der Grundsatzgedanke eines Songcontest völlig verloren gegangen.

Der NDR hat durch seine ursprüngliche Entscheidung Naidoo als deutschen Teilnehmer ins Rennen zu schicken und ihn nach öffentlichem Druck wieder zurückzuziehen, obwohl die Kritik nichts mit der Musik zu tun hat, erheblich an Glaubwürdigkeit verloren.
Und nicht nur das, auch die Glaubwürdigkeit des Songcontest hat durch dieses hin- und her erheblichen Schaden genommen.

Selbst eine weitere Rück- oder Neuentscheidung würde diese Beschädigung für den NDR und diesen Contest nicht mehr heilen.

Um die Glaubwürdigkeit wieder herzustellen ist daher nur noch der Rückzug aus diesem Songcontest in 2016 geeignet.

In the name of all signers.

Frankfurt am Main, 21 Nov 2015 (aktiv bis 20 Jan 2016)

Zur Petition.

Reiner Rassismus vom Spiegel publiziert

Wer hätte das gedacht. Da sind wir beim Recherchieren doch auf ein Stück Zeitgeschichte gestoßen, das reinster Rassismus ist. Vertrieben wird es vom Spiegel über seine Plattform Gutenberg-DE. Noch eine Überraschung.

Spiegel GutenbergDamit uns niemand falsch versteht: Der reine Rassismus, den wir unten darstellen, soll nicht von Gutenberg-DE verschwinden, denn der Rassismus von in diesem Fall einem gefeierten deutschen Autoren, er ist Teil der Geschichte. Wer die Geschichte verstehen will, der muss versuchen, sich ein umfassendes Bild zu machen. Dazu gehört auch das zur Kenntnis zu nehmen, was heute als politisch nicht korrekt angesehen wird.

Denn: ob sie es bewusst betreiben oder ob sie zu dumm sind, um die entsprechenden Konsequenzen ihres Tuns zu erkennen, diejenigen, die Autoren, die Begriffe wie Neger verwenden oder sich in ihren Werken aus heutiger Sicht rassistisch äußern, aus dem Curriculum von Universitäten verbannen oder am besten gleich ganz aus Büchereien entfernen wollen, sie betreiben eine Verfälschung der Geschichte.

Zur deutschen Geschichte gehört der Begriff Neger ebenso wie die Tatsache, dass sich Mitglieder der Intelligenzia, wie man in der DDR gesagt hat, in zuweilen höchst drastischer Weise und so ausgedrückt haben, dass man sie aus heutiger Sicht als rassistisch bezeichnen muss. Aus heutiger Sicht – wohlgemerkt.

Was die Reinheitsapostel vergessen, die fordern, Autoren, die aus heutiger Sicht als rassistisch zu bezeichnende Texte schreiben, aus Büchereien und von Universitäten zu verbannen oder die sich von ihrem Religionsgründer distanzieren, weil er sich antisemitisch geäußert hat. Dabei übersehen die fordernden Apostel, dass die Autoren, deren Werke sie beseitigen wollen, in ihren Werken und mit ihren Aussagen und ihrer Ausdrucksweise etwas über sich und die Zeit, in der sie gelebt haben, sagen.

Derjenige, der z.B. Martin Luthers Schriften gegen die Juden gerecht werden will, muss sie im Kontext der Zeit, in der sie geschrieben wurden, betrachten, und wer ein Bild vom Menschen Martin Luther gewinnen will, dem kann der Zugang zu entsprechenden Schriften nicht verwehrt werden. Das wäre, als wollte man die Bedeutung von Bernhard von Clairvaux ausschließlich auf Basis seiner theologischen Schriften bestimmen und unter Ausblendung der Tatsache, dass seine Brandreden, die er in vielen Kirchen Frankreichs und Deutschlands gehalten hat, zumindest mit ursächlich für die Popularität von Kreuzzügen gewesen sind.

Wer also aus Gründen seiner kurzsichtigen Psychohygiene Worte und Schriften, die ihm nicht gefallen, streichen und entfernen will, der verunmöglicht es, diejenigen, die die Worte gebraucht haben bzw. die Schriften geschrieben haben, im Kontext ihrer Zeit zu verorten und sich ein Bild von ihnen zu machen. Er betreibt Geschichtsfälschung.

Würde man z.B. den Text von Gutenberg-DE entfernen, aus dem wir gleich zitieren, man würde Generationen von Studenten und Schüler um die Möglichkeit berauben, einen, der gewöhnlich als großer Deutscher angesehen wird, zu hinterfragen und seine eher biederen, durch Orientalismus benebelten Phantasien über Menschen von anderen Kontinenten in Rechnung zu stellen, wenn es darum geht, die anderen Arbeiten des entsprechenden Autoren zu bewerten. Man würde sie um die Möglichkeit bringen, die sonstigen Arbeiten des entsprechenden Autoren vor dem Hintergrund seiner Überzeugung, dass es überlegene und unterlegene Rassen gibt und Menschen, die sich auf einer Entwicklungsstufe befinden, die sie zur Sache qualifiziert, zu analysieren und sich zu fragen, wie deutlich diese Form des zu seiner Zeit in bestimmten Kreisen geteilten Rassismus in seinen sonstigen Arbeiten vertreten ist. Man würde ihm schlicht nicht gerecht.

Der Autor, ein großer und bis heute gefeierter Deutscher, nach dem wir in unserem anschließenden Rätsel suchen, er hat Folgendes von sich gegeben und der Spiegel hat es auf Gutenberg-DE veröffentlicht:

“Die Neger besitzen daher diese vollkommene Verachtung der Menschen, … Die Wertlosigkeit der Menschen geht ins Unglaubliche; die Tyrannei gilt für kein Unrecht, und es ist als etwas ganz Verbreitetes und Erlaubtes betrachtet, Menschenfleisch zu essen. Bei uns hält der Instinkt davon ab, wenn man überhaupt beim Menschen vom Instinkt sprechen kann. Aber bei dem Neger ist dies nicht Fall, und den Menschen zu verzehren hängt mit dem afrikanischen Prinzip überhaupt zusammen; für den sinnlichen Neger ist das Menschenfleisch nur Sinnliches, Fleisch überhaupt. Bei dem Tode eines Königs werden wohl Hunderte geschlachtet und verzehrt; Gefangene werden gemordet und ihr Fleisch auf den Märkten verkauft. Der Sieger frißt in der Regel das Herz des getöteten Feindes.
[…]
Etwas anderes Charakteristisches in der Betrachtung der Neger ist die Sklaverei. Die Neger werden von den Europäern in die Sklaverei nach Amerika verkauft. Trotzdem ist ihr Los im eigenen Lande fast noch schlimmer, wo ebenso absolute Sklaverei vorhanden ist; denn es ist die Grundlage der Sklaverei überhaupt, daß der Mensch das Bewusstsein seiner Freiheit noch nicht hat und somit zur Sache, zu einem Wertlosen herabsinkt. Bei den Negern sind aber die sittlichen Empfindungen vollkommen schwach, oder besser gesagt, gar nicht vorhanden”.

Dieses erstaunliche Zeitdokument ist einer Vorlesung vor Studenten entnommen, die ein Deutscher, der bis heute in bestimmten Kreisen als großer Deutscher gilt, gehalten hat.

Wir fragen unsere Leser: Wer war der Vorlesende?

ScienceFiles-Rätsel (Googlen gilt nicht!)

Im letzten Rätsel haben wir eine Person gesucht, die die Freiheit von Wissenschaft beseitigen und Wissenschaft in den Dienst des Staates stellen will.

320 Leser haben sich am Rätsel beteiligt und verteilen sich auf die Antwortmöglichkeiten wie folgt:

  • Martin Heidegger: 149 Leser (47%)
  • Erich Honecker: 68 Leser (21%)
  • Johanna Wanka: 52 Leser (16%)
  • Gerd Mielke: 22 Leser (7%)
  • Ernst Toller: 19 Leser (6%)
  • Ilse Lenz: 10 Leser (3%)

Die richtige Antwort lautete: Martin Heidegger. Heidegger wollte die Freiheit der Wissenschaft beenden und Wissenschaft in den Dienst des nationalsozialistischen Staates stellen.

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