Neues vom Klimawandel: Ist der Wahnsinn eine Frau?

Wir kapitulieren wieder einmal vor der Masse der Leserhinweise!

Schon vor gut zwei Jahren haben wir über ein Pamphlet berichtet, das mit dem Titel “Ist der Klimawandel ein Mann” überschrieben im schulischen Unterricht eingesetzt wird, um Schüler ganz offensichtlich zu indoktrinieren und  – wie man wohl in Anpassung an das trendende Wort der Hetze sagen muss: Geschlechterhetze zu betreiben.

Maßgeblich verantwortlich für das unsägliche und unsäglich dumme Pamphlet war Gotelind Alber, die überall als Diplom Physikerin gehandelt wird und dennoch nichts anderes zu tun scheint, als in Gendernetzwerken Steuergelder einzusammeln.

Prof FacepalmNun hat sich besagte Gotelind Alber wieder zu Wort gemeldet. Nicht, dass sie etwas Neues zu sagen wüsste. Nein. Sie erzählt immer noch denselben Unsinn- nunmehr in der ZEIT. Und wenn Sie sich bislang gewundert haben, warum die ZEIT ihnen fast täglich die eMailBox mit Gratis-Abonnement-Angeboten vollmüllt, nun wissen sie warum. Wer Unsinn druckt, wie den, den Alber von sich gibt, der hat entsprechende Probleme, Leser, die dafür bezahlen wollen, zu finden.

Klimakonferenz: Der Mann als Klimarisiko“, so der Titel eines Beitrags, den man bereits nach diesem Titel aus der Hand legen kann: Fehlschluss der unzulässigen Generalisierung; Fehlschluss der Bejahung des Konsequens: Ein Satz, zwei Fehlschlüsse: Gotelind Alber.

Den Inhalt dessen, was folgt, kann man schnell zusammenfassen: Männer fahren mehr und größere Autos als Frauen, deshalb tragen sie mehr als Frauen zum Klimawandel bei. Zudem essen Männer mehr Fleisch als Frauen und kümmern sich weniger um die Kinder als Frauen, was abermals Männer als verantwortlicher für den Klimawandel auszeichnet.

Dicke Autos, mehr Autofahren und mehr Fleisch, das macht die männliche Umweltsau, während das weibliche Umweltlieschen zuhause sitzt und sich ums Kindlein kümmert.

Oh No!Und so wie der Mann ein Klimarisiko ist, sind es auch die Männer, die mehr fahren als die Frauen. Der Tag an dem Durchschnittswerte auch zum Gebrauch durch Dipl. Physikerinnen freigegeben wurden, die sich als Mitglieder in Gendernetzwerken verdingen müssen, er war ein rabenschwarzer Tag. Der Tag, an dem der Durchschnitt zum normalen und vor allem modalen Rollenbild einer mathematikfeindlichen Genderbewegung geworden ist, die von Standardabweichung noch nichts gehört hat.

Aber lassen wir das, denn die Sprache von Logik und Mathematik, sie ist eine Sprache, die die Diplom Physikerin Gotelind Alber nicht verstehen wird, sie versteht nur Gendersprech.

Damit Männer sich von der ihnen zugewiesenen Rolle des Klimarisikos befreien können, ist es zunächst einmal notwendig, dass Männer nicht mehr zur Arbeit pendeln, dieselbe also niederlegen und entsprechend auch kein Geld mehr nach Hause bringen, von dem Frau und Kind(er) unterhalten werden.

Lkw-Fahrer im Besonderen sind aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen und sich vor allem zu weigern, Waren zu transportieren, die für das Klima schädlich sind. Hier ist in erster Linie an alle Waren zu denken, die zur Kinderpflege und Kinderernährung vorgesehen sind, denn der Mensch ist das größte Klimarisiko: Der Mensch verbraucht Ressourcen, die nicht nachwachsen, er heizt seine Wohnung mit fossilen Brennstoffen, er fährt Auto mit fossilem Brennstoff, er isst Fleisch und verbaut nicht nachhaltige Werkstoffe nicht nur in Kinderzimmern, kurz: Er ist das Klimarisiko par excellence, das es zum Schutz des Klimas zu vermeiden gilt.

Wie die jährliche Statistik zeigt, ist die Notwendigkeit der Nachwuchsvermeidung mitnichten in den Kernbestand des Wissens der Bevölkerung eingegangen. Allein 2014 kamen 714 996 Kinder in Deutschland zur Welt und immer sind es Frauen, die für die Geburt maßgeblich verantwortlich sind, was zeigt: Mütter sind das eigentliche Klimarisiko, über das es in Paris zu verhandeln gilt!

Schluss! Nein, ein Alber geht noch:

“Zu hoffen ist, dass dann der tief in unserer Kultur verwurzelte Mythos von der Beherrschung und Kontrolle der Natur, den der Klimawandel Lügen straft, überwunden werden kann.”

Nach Alber muss man Unsinn neu definieren. Wie seltsam, dass der Mythos der “Kontrolle der Natur” die Grundlage von nicht nur Berechnung, sondern auch von Gegenmaßnahmen gegen den Klimawandel ist. Wenn es nicht möglich ist, die Natur und damit auch den Klimawandel in Teilen zu beherrschen, wenn dies ein patriarchalischer Mythos ist, was will Alber dann eigentlich?

Wie dem auch sei, nehmt der Diplom Physikerin den Computer weg, jenes Zeichen einer patriarchalischen Naturbeherrschung, schaltet ihr den Strom ab, verweigert ihr die Heizung, denn all das, es sind nur patriarchalische Herrschaftsstrukturen, die den Mythos der Beherrschung der Natur aufrechterhalten sollen, oder war es die Herrschaft der Vernunft über den Wahnsinn?

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15 Responses to Neues vom Klimawandel: Ist der Wahnsinn eine Frau?

  1. Pingback: [Kritische Wissenschaft] Neues vom Klimawandel: Ist der Wahnsinn eine Frau?

  2. Ist doch prima, man (frau) kann alles schön mit Klimawandel zusammen packen.
    Gerndertralla aber auch die sog. Flüchtlingskrise.
    Die fliehen ja vor dem Klimawandel, die Flüchtlinge. Hat Merkel gesagt.
    Auch ist die Sozialistische Weltregierung ist dringend notwendig wegen eben dem Klimawandel.

    Auch für Politikerinnen ist Klimawandel das ideale zentrale Thema der politischen Agenda.
    Ständig rettet man(frau) die Welt, ohne die Rettung je nachweisen zu können.
    Oder doch ?

    Take the $100,000 Global Warming Believer Challenge!
    https://youtu.be/hKl2ksAERS0

  3. Wolf-Dieter says:

    Es fällt schwer, den Artikel angemessen – http://goo.gl/QkzuK2 – zu kommentieren. Gotelinds Verletzung elementarer Denkregeln lässt sich einigermaßen widerspruchsfrei nur so erklären, dass in ihrer Welt die alltägliche Logik ein patriarchalisches Konstrukt zur Unterdrückung der Frau ist – indessen ohne dass sie einen (eventuell denkbaren) Gegenentwurf entwickelt, sondern sich auf willkürliche Regelverletzung beschränkt. Pippi Langstrumpf lässt grüßen.

  4. rote_pille says:

    Wieso schickt der IS nicht auch ein paar Vertreter zur Klimakonferenz? Die sind unsere einzige Hoffnung!

  5. bernd says:

    “Lkw-Fahrer im Besonderen sind aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen und sich vor allem zu weigern, Waren zu transportieren, die für das Klima schädlich sind. Hier ist in erster Linie an alle Waren zu denken, die zur Kinderpflege und Kinderernährung vorgesehen sind”

    98% derjenigen, die mit zwei bis drei Päckchen unterm Arm am Paketschalter stehen, um ihre Schrei-vor-Glück-Zalando- oder Amazon-Wir-liefern-jeden-Scheiss-Retouren aufzuliefern, sind Frauen. (In einem Innenstadtbezirk einer deutschen Großstadt mit einer der deutschlandweit umsatzstärksten Einkaufsmeilen!)

    Just my 2 cents.

  6. HansG says:

    Allein 2014 kamen 714 996 Kinder in Deutschland zur Welt und immer sind es Frauen, die für die Geburt maßgeblich verantwortlich sind, was zeigt: Mütter sind das eigentliche Klimarisiko, über das es in Paris zu verhandeln gilt!

    lol 😀

    Danke!

  7. BeFree says:

    …..”oder war es die Herrschaft der Vernunft über den Wahnsinn?”
    Wenn man allerdings den umgekehrten Fall, also die Herrschaft des zumindest sprachlichen Wahnsinns über die Vernunft kennenlernen möchte, dann sollte man sich die untige Zitatensamlung einer anderen Physikerin zu Gemüte führen. Hier gibt es immer so schöne Rätsel, wer diese Ansammlung von hohlem Geschwurbel von sich gegeben haben könnte. Ich bin gespannt, ob es Leser gibt, welche den Mund mit Namen benennen können, dem diese unfassbaren Hohlheiten entsprungen sind ….. drei kleine Tips, es ist eine Frau; sie gilt als promoviert in o.g. Wissenschaft; sie wird als die mächtigste Frau der Welt apostrophiert. Glückauf beim Raten, Welt des Wahnsinns.
    (Diese bemerkenswerte Zitatenreihe hat dankenswerterweise der Blogger “altmod” ins Netz gestellt, ihm mein Lob für die Enttarnung des in Worte gegossenen Nichts. Und, das ist ja sicher nur ein kleiner Ausriss.)

    „Also, ähm, ich werde meinen Weg finden, auch mit den Sozialdemokraten zu sprechen, auch wenn sich das hier heute Abend wie im Wahlkampf weiter fortsetzt.” September 2005
    „Ich bin tief beeindruckt und auch im Namen Deutschlands mit tiefer Scham erfüllt. Diese Beziehungen werden immer besondere Beziehungen in Erinnerung an die einzigartigen Vorgänge bleiben.“
    Januar 2006
    „In der Mitte sind wir und nur wir. Wir sind die Mitte. Wo wir sind, ist die Mitte“ Dezember 2007
    „Es geht darum, daß von Seiten des Papstes sehr eindeutig festgestellt wird, daß es natürlich einen positiven Umgang mit dem Judentum insgesamt geben muß“
    Februar 2008
    „Bayern steht da, wo der Bund hinwill“
    Juli 2008
    „Ich halte das Vorgehen für alternativlos.”
    Februar 2009
    „Die Weltsicherheitskonferenz bedeutet eine fundamentale Weichenstellung.“ Februar 2009
    „Wir sollten das Auto nicht zum Buhmann der Nation machen“
    Juni 2009
    „Ich verneige mich vor Ihnen, Deutschland verneigt sich vor Ihnen.“
    April 2010 (bei einer Trauerfeier für in Afghanistan Gefallene)
    „Die beschlossenen Hilfen sind alternativlos.“
    Oktober 2010
    „Wir haben es in der Hand, ob wir Kleinmütige oder Zauderer sind.“
    November 2010
    „Veränderte Verhältnisse verändern verändertes Handeln.“
    November 2012
    „Das Internet ist für uns alle Neuland, und es ermöglicht auch Feinden und Gegnern unserer demokratischen Grundordnung, mit völlig neuen Möglichkeiten und völlig neuen Herangehensweisen unsere Art zu leben in Gefahr zu bringen.“
    Juni 2013
    „Das Ausspähen von Freunden geht gar nicht.“
    Oktober 2013
    „Da habe ich mich fast noch einmal in den Arm gezwickt.“
    Dezember 2014
    „Alles, was noch nicht geschehen ist, ist Zukunft, wenn es nicht gerade jetzt ist.“ Sommer 2014
    „Und dann ist doch die Aufgabe einfach, dass man so rangeht, dass man es schafft. Und dann kann man das auch schaffen. Ich habe überhaupt keinen Zweifel. Stellen Sie sich mal vor, wir würden jetzt alle miteinander erklären, wir schaffen’s nicht. Und dann?“
    Oktober 2015
    „Man bekommt beim Schweigen ganz gut ein Maß für die Zeit.” Frühjahr 2007:

  8. hgb says:

    Ist sicher, daß Gotelind Alber keine Person von Dürrenmatt ist? Physiker?

    Alle Klimawandelprobleme wären sofort gelöst, wenn alle diejenigen, die solche sehen, für nur 10 Minuten die Luft anhielten.

    Dann wäre auch Zeit an der Verbesserung der Lebensbedingungen aller Menschen zu arbeiten, z.B. genderfreies Trinkwasser für alle. Kosten liegen bei geschätzt 5$/Kopf.

  9. Sven says:

    Googelt man Gotelind Alber so scheint die werte Dame doch recht gut vernetzt und insbesondere im Internet sehr aktiv zu sein. Ich frage mich ob es sich bei den Servern, die Frau Albers Webseite und ihre Pamphlete hosten auch um streng feministische, ausschließlich mit Solarstrom betriebene Anlagen handelt. Den Kontakt zu ihren Projekten in Indien, Indonesien und Südafrika wird sie selbstverständlich nur mittels umweltfreundlichen und gendergerechten Audio/Video Tools, mit dem Fahrrad oder zu Fuß pflegen.

  10. Heiner says:

    Noch eine irre Physikerin.

    Irgendwo muss ein Nest sein.

    🙂

  11. br says:

    Da kommt noch mehr, natürlich wieder mit Frau Alber:

    http://www.gendernetclim.de/tagung/
    Tagung
    Klima braucht Wandel: Potenziale der Genderforschung nutzen
    Wann: Dienstag, 1. März 2016
    Uhrzeit: 9:30 – 17:00
    Ort: Hotel Aquino/Katholische Akademie, Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin

    “Das Projekt GenderNETCLIM leistet einen Beitrag für die Entwicklung von Strategien zum Klimaschutz sowie zur Anpassung an den Klimawandel, die das Ziel Chancengerechtigkeit mit integrieren.”

    Ich finde das auch ungerecht, daß Frauen bisher keine Chance haben, sich an den Klimawandel anzupassen. Außer natürlich durch kostenlose neue Kleider und Schuhe.

    Und noch einer:
    http://www.gendernetclim.de/globaler-aufruf-von-frauen-fuer-klimagerechtigkeit/
    Globaler Aufruf von Frauen für Klimagerechtigkeit

    Ich finde dieses kalte Regenwetterklima heute auch ungerecht!!!

  12. Peter says:

    Frauen tätigen 70% aller Ausgaben. Ergo ist die Klimazerstörung eine Frau.

  13. Herbert says:

    Läßt sich auch kürzer kommentieren:
    Nicht nur bei der Physik hapert’s bei der Frau*in…

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