Unruhe, Revolution, Aufstand: Nicht in Deutschland – oder?

Wenn man die Unzufriedenheit, die weite Teile der Bevölkerung in Deutschland ergriffen zu haben scheint, in Stichpunkten Revue passieren lässt, dann fragt man sich unwillkürlich und nach mehr oder weniger kurzer Zeit, warum es in Deutschland so ruhig ist: Warum gibt es keinen Aufstand, keine Unruhe, angesichts:

  • einer Flüchtlingskrise?
  • einer Enteignung durch die Geldpolitik der EZB?
  • des endemischen Nepotismus’, mit dem politische Spezl sich gegenseitig versorgen?
  • einer politischen Klasse, die mehr mit deviantem Verhalten als mit dem Alltagsleben der Bürger befasst ist?
  • eines Rentensystems, das nicht aufrechterhalten werden kann, in das die Bürger aber dennoch ihr Geld bezahlen müssen?
  • einer Ungleichheitsstruktur, die manche Frauen von der Arbeit, die vollerwerbstätige Männer und Frauen verrichten, in allen Lebenslagen bis ins hohe Alter profitieren lässt?
  • einer weitgehenden Pervertierung demokratischer Werte von individueller Freiheit, Selbstbestimmung und Meinungsfreiheit?
  • einer Instrumentalisierung von Schulen als Kaderschmieden?
  • und
  • und
  • und

Für Max Weber ist die Legitimation einer politischen Ordnung in modernen Gesellschaften eng an die Legalität, “die Fügsamkeit gegenüber formal korrekt und in der üblichen Form zustande gekommenen Satzungen” gebunden (Weber, 1988: 581). Dabei ist er explizit der Ansicht, dass es nicht um die tatsächliche Legitimation einer politischen Ordnung geht, sondern um die “Vorstellung vom Bestehen einer legitimen Ordnung” (Weber, 1988: 573). Mit anderen Worten, für Weber ist eine politische Ordnung dann legitim und somit stabil, wenn die Bürger, die der entsprechenden Ordnung unterworfen sind, die Ordnung als legitim ansehen und dieses Ansehen auf ihre Vorstellung bauen, dass alles mit demokratischen und rechten Dingen zugeht, dass die Institutionen der demokratischen Ordnung, die Parlamente, die Gesetzgebung, die Gerichte, in einer legalen und den Regeln entsprechenden, keinen bevorzugenden oder benachteiligenden Weise funktionieren.

Die Vorstellung von der Legitimität oder der Glaube an die Legitimität der politischen Ordnung sind für Max Weber zentral, denn: “[s]oweit ‘Abstimmungen’ als Mittel zur Schaffung oder Änderung von Ordnungen legal sind, ist es sehr häufig, dass der Minderheitswille die formale Mehrheit erlangt und die Mehrheit sich fügt, also: die Majorisierung nur Schein ist” (Weber, 1988: .

Damit sind wir zurück bei der Eingangs gestellten Frage: Wenn es in demokratischen Systemen für organisierte Minderheiteninteressen ein Leichtes ist, eine Schein-Majorisierung zu erreichen, also für sich fälschlicherweise in Anspruch zu nehmen, den Willen der Mehrheit zu repräsentieren, dann folgt daraus zwangsläufig, dass die Anzahl derer, die sich politisch übervorteilt oder nicht repräsentiert sehen, immer größer, die Liste der Entscheidungen, die letztlich gegen den Willen der Mehrheit getroffen wurden, immer länger wird. Also stellt sich einerseits die Frage, wie viel Legitimität die geltende politische Ordnung noch hat, um andererseits die Frage zu beantworten, warum, trotz all der aufgezählten Fehlentwicklungen und Probleme der deutschen politischen Ordnung, es in Deutschland keinen Aufstand gibt.

Wir haben uns aufgemacht, diese Frage in unserer neuesten Befragung auf SurveyNET zu beantworten und hoffen, dass sich viele unserer Leser an der Befragung zu “Legitimität und Legitimation” beteiligen.

Zur Teilnahme bitte einfach hier klicken.

Weber, Max (1988). Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre. Tübingen: Mohr Siebeck.

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33 Responses to Unruhe, Revolution, Aufstand: Nicht in Deutschland – oder?

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  2. ameise says:

    der blick in der krise auf die krise ist wohl schwer, den das einzig beständige im leben ist die veränderung. wieviel krise braucht es um ihr gegenwärtig zu werden. meist die summe aller dinge bringt in naher zukunft die implosion, die mir unausweichlich scheint, ob wir wollen oder nicht!

  3. Frank Möller says:

    Gute Umfrage. Wird sicher spannende Ergebnisse geben.

    Aber die Einordnung von Max Weber ist so nicht zutreffend. Hier wird viel zu sehr Legalität und Legitimität verrührt. Für Weber hat Legitimität nichts mit “legaler” Ordnung zu tun. Weber fragt nach der Legitimitätsgeltung von Herrschaft. Und “legitim” meint dabei einfach nur, den Grund warum Personen Anweisungen/Befehle von anderen befolgen. So gesehen ist jede Herrschaftsordnung legitim, denn wenn nicht mehr gehorcht wird, dann bricht die Ordnung zusammen (DDR 1989).

    Und die Verletzung von Legalität muss nach Weber eben Legitimität überhaupt nicht beschädigen (kann sie natürlich und macht sie vielleicht heute ja auch – das wird die umfrage ja vielleicht zeigen). Beispiel: wenn Merkel die Wehrpflicht abschafft, obwohl sie im Grundgesetz steht – aber alle das gut finden, dann ändert sich an der Legitimität garnichts.

    Das ist alles weit weg vom volkstümlichen Begriff Legitimität.

    • Hier irren Sie. Lesen Sie in den Gesammelten Aufsätzen zur Wissenschaftslehre die Seiten 573-580. Dort werden die Ordnung und die Arten der legitimen Ordnung diskutiert. Der Diskurs über Herrschaft hängt damit zwar zusammen, ist aber von Weber getrennt geführt worden – nachzulesen im selben Buch auf den Seiten 475-488.

    • Fragstein says:

      Legitim ist Wahrheit, Ordnung nach der OSZE/KSZE, Eu-Grundrechtecharta, dem Grundgesetz, Erlichkeit. Werden diese Grundsätze verwässert, dann beginnt der Kaos, ist Zukunft am Ende und folgt das unerwartete.

  4. rote_pille says:

    Ich hab mehrere Antwortvorschläge auf die Frage:
    – Es gibt zu viele alte Leute. Die haben zu viel Angst etwas zu verlieren.
    – Es gibt zu wenig Gewaltbereitschaft, weil die Kinder mit weniger Gewalt erzogen werden. Das ist einerseits natürlich gut, weil es weniger Aggression gibt und fair gegenüber den Kindern ist, aber andererseits schlecht, weil man Gewalt nicht mehr als Mittel zum Widerstand sieht, und das obwohl es das effektivste Mittel ist, und es moralisch richtig ist sich gewaltsam zu verteidigen. Ein brutal abgeschlachteter Politiker wäre mehr wert als 10000 Spaziergänger mit Schildern, erst recht wenn der Täter nicht gefasst oder getötet werden würde. Noch ein paar mehr, und es wäre wahrscheinlich schon das Ende der Regierung (aber eben nicht des Systems).
    – Es geht den Leuten noch zu gut: Revolutionen gibt es meistens erst wenn die Leute Hunger haben. Die Reste des Kapitalismus ermöglichen eine Überproduktion, die der Staat abgreifen und mit der er die vielen Leute, die unten stehen und wegen der weitläufigen Zerstörung der Wirtschaft eigentlich schon hungern müssten, versorgen kann.
    – Die Gesellschaft ist zu gespalten: die Demokratie spaltet die Gesellschaft in Gruppen, die gegen die anderen so aggressiv sein müssen wie möglich, um zu den Nettoempfängern der Umverteilung gehören zu können. Frauen gegen Männer, Kinderlose gegen Leute mit Kindern, Rentner gegen Beitragszahler, Angestellte gegen Arbeitgeber, Weiße gegen Schwarze, usw usw. Das alles nur, weil das Privateigentum vom demokratischen Staat nicht respektiert wird und alle gezwungen sind in gemeinsame Töpfe einzuzahlen, aber die Auszahlung nach politischen Gesichtspunkten verläuft. Politik ist Krieg im Frieden, und wir kämpfen eigentlich schon so lange so erbittert gegeneinander, dass wir alle Feinde sind. Die Politiker spalten die Gesellschaft natürlich mit voller Absicht, denn wären sich alle einig, bräuchten sie keine “Interessenvertretung” und die wären alle arbeitslos.
    – Hinzu kommen natürlich auch die kulturellen Unterschiede, wegen denen man auch keine gemeinsame Linie entwickeln kann. Absichtlich verschärft durch die diskriminierende Politik gegenüber Europäern. Vor allem bei der jüngeren Bevölkerung sind diese Unterschiede noch ausgeprägter, da die Einheimischen weniger Kinder haben.
    – Es gibt für die meisten keine Vision, für es sich der Einsatz lohnen würde. Keinen Tyrannen oder keine kleine Herrscherklasse, die man stürzen müsste, weil sie die Bevölkerung ausrauben. Durch den Sozialstaat ist die gesamte Gesellschaft korrumpiert, jeder profitiert in irgendeiner Hinsicht von der Gewalt des Staates, und sehr viele sind (unter den jetzigen Umständen) Nettoprofiteure. Was nützt es die Regierung zu entfernen, wenn man den Großteil ihrer Politik nicht ändern möchte/kann? Wie soll man den Leuten eine Revolution unter dem Motto “Ihr seid alle das Problem” verkaufen?
    – In die Kinder wird viel zu viel investiert, als dass man es sich leisten könnte ein paar zu verlieren. Aus dem Grund würden wir auch alle langen Kriege verlieren, Technologie hin oder her (Atombombeneinsatz ausgenommen).

    Mir fällt sicher noch mehr ein. Mediengehirnwäsche usw… aber ich glaube, dass das hier die wirklich wichtigen Gründe waren…

  5. „Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas. Wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkarte!“ Das soll Lenin gesagt haben.

    Trotz aller Demokratieversuche und -simulationen scheint ein Großteil der Bürger eine Untertanen-Mentalität, wie zu Zeiten des Kaiserreichs, zu haben. Auch das Verhalten der jeweiligen Regierung zeugt davon, daß man den Bürger eher für ein lästiges Übel hält, der lieber das Maul halten sollte, als den Regierenden reinzureden.

    Ständig fühle ich an Heines “Aus Krähwinkels Schreckenstagen” erinnert.

    Als Waffenrechtler sehe ich ja derzeit wieder die Versuche der EU-Kommission, gerade die rechtstreuesten Bürger zu entwaffnen. Man möchte keine Bürger haben, die sich auch nur ansatzweise gegen politische Begehrlichkeiten und den grassierenden Abbau von Bürger- und Freiheitsrechten wehren könnten. In jeder beginnenden Diktatur hat die Staatsmacht erst mal die privaten Waffen eingesammelt. Am Stück oder scheibchenweise. Vorgeschoben werden Verbrechen oder Terror als Gründe. Bombardiert man dann die Verantwortlichen mit den Tatsachen, dann geben sie zögernd zu, daß ihre geplanten Maßnahmen sich überhaupt nicht auf Terror und Verbrechen auswirken können.

    Die Rechtsstaatlichkeit eines Landes und seiner Politiker kann am Waffenrecht gemessen werden. Je strikter das Waffenrecht, desto weniger vertrauen die Politiker ihren Bürgern.

  6. Die Deutschen sind ein sehr geduldiges Volk und können viel ertragen – z. B. den totalen Untergang im 2. Weltkrieg.

    Außerdem sind die Deutschen leider sehr Obrigkeitshörig bzw. Autoritätsgläubig, deshalb wird das mit der Revolution noch dauern – falls sie denn überhaupt kommt.

    Und bevor die Deutschen auf die Barrikaden gehen, fagen sie sich erstmal, wie sie da wieder runterkommen und wer hinterher sauber macht.

  7. N_K says:

    »Unruhe, Revolution, Aufstand: Nicht in Deutschland – oder?«

    Das liegt in der Eigenart der Deutschen. Schon Lenin hat vor 100 Jahren gesagt, daß der Deutsche erst eine Bahnsteigkarte kauft, bevor er einen Bahnhof stürmt. Das beschreibt mE ziemlich gut die Deutsche Mentalität.
    Aber: Es ist auch erwiesen, daß der Deutsche schon immer ALLES ZU GRÜNDLICH gemacht hat. Vor Generationen hat alles “Bessere” “FRANZÖSISCH” gesprochen – war auf Dauer nicht gut. Dann gab es mal eine Zeit, da wurde richtig “DEUTSCH” gesprochen – das war auch nix! Dann kam eine Zeit, da haben die Deutschen nicht mal mehr ihre Muttersprache in den Schulen erlernt, von Plakaten und “Plärrofonen” sind nur noch “Informationen” zu vernehmen, die angeblich (in unserer neuen Muttersprache) “englisch” sein sollen, in Wahrheit aber phonetisch klingen wie Sprachversuche mit einer kochend heißen Kartoffel im Mund, die mit Rülpsern abgekühlt werden soll. Was DAS sein und auf Dauer ergeben soll, hat sich mir noch nicht erschlossen.
    Früher war “Zucht und Ordnung” angesagt – oft übertrieben und so ganz bestimmt nicht empfehlenswert. Aber heute? Wissenschatliche Geldvernichtung u.a. mit “Homo-gegenderter Lesben-Idiotie”, ein “Saustall” allerorten, ins “Unterirdische” sinkendes Leistungsniveau – aber ALLES “studierfähig genügend” …, nur noch “RECHTE” – aber von “PFLICHTEN” keine Ahnung. Dafür (freiwillige) Scheuklappen vor den wichtigsten Sinnen; – schalt die Satelliten ab oder verhindere die Akkuaufladung der “Daumengelenksarthrose-Erzeuger”, die “Geistesschwachmaten” sind hilflos und können nicht mal mehr die Himmelsrichtung erkennen. Das, genau DAS soll uns als Fortschritt verkauft werden! Und das Schlimme: Leider mit Erfolg!

    Nachdem das Pendel immer vom einen zum anderen Extrem ausschlug, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis auf den “Schweinestall” von heute wieder eine “Zucht und Ordnung”-Ära folgt. Die Lunte liegt bereits am Pulverfaß, es fehlt nur noch der Funke!

  8. Der Fragebogen krankt mE an den unterkomplexen Antwortmöglichkeiten auf komplexe Fragestellungen. Will ich, dass UK/DE aus der EU austritt? Irgendwo schon, aber irgendwo auch nicht, kommt darauf an und je nachdem..

    Bei der Achse des Guten habs mal einen Artikel von einem Umfrageforscher. Tenor des Artikels war, dass man Leute nie direkt nach etwas fragen sollte, sondern nach Verhaltensweisen, die mit der einen oder anderen Antwortmöglichkeit verbunden ist. Das Beispiel war eine Umfrage, welche Hundebesitzer ein bestimmtes Hundefutter kaufen. Die Lösung bestand darin zu fragen, wer den Geburtstag seines Hundes feiert. Jene, die das taten kauften die Marke, alle anderen nicht.

    Im Falle eines EU Austritts könnte eine der (ent)scheidenden Fragen lauten: Lesen Sie britische Zeitungen oder Zeitschriften? Wer das nämlich macht, der bekommt im Unterschied zu uns nämlich richtige EU/Brüssel Berichterstattung und nicht nur das Erfolgsgejubel, wenn Schulz mal wieder was mit solidarisches mit Glühbirnen anstellt.

    PS: Führe gerade meine persönliche Umfrage durch bei Abgeordneten des Bundestages zum Thema Drogentests für Parlamentarier und Beamte mit Leitungsfunktion. Zwei Antworten gibts bislang.

    Einmal von Herrn Göppel, der sich seinem subjektiven Eindruck hingibt und meint es gäbe kein Drogenproblem im Butag.

    Und dann gäbs da noch die Antwort von MdB Joachim Pfeiffer: http://bit.ly/1UCjnxz

    So unbekannt wie unwichtig der junge Mann ist, Arrogant kann er wie ein großer. Bei sowas bekomme ich Lust, mich freiwillig zu melden bei der Mistgabel- und Fackelbrigade!

    • Wir haben mal die Umfrageforscher in der Redaktion befragt, die zusammen auf rund 40 Jahre Erfahrung in empirischer Befragung kommen und die sind der Meinung, dass man die Fragen an dem ausrichten soll, was man wissen will und dass es immer besser ist, Befragte nicht hinters Licht darüber zu führen, was man wissen will. Was Ihr Hundebeispiel angeht, so scheint es mir die alte sozialforscherische Weisheit, nach der man dann, wenn man nicht genau nach dem fragt, was man wissen will, nicht weiß, worauf geantwortet wurde, optimal zu bestätigen. Oder, in logischer Ausdrucksweise: Wer den Fehlschluss der Bejahung des Konsequens zu einer Maxime der Umfrageforschung erhebt, muss sich nicht wundern, wenn er regelmäßig daneben liegt.

      • @ineitzke says:

        Dass man »,wenn man nicht genau nach dem fragt, was man wissen will, nicht weiß, worauf geantwortet wurde«, bestätigt meine Berufs- und Lebenserfahrung nach vielen Gesprächen und ich rate dringendst die Klarheit beizubehalten!

        Dass sich dann Menschen etwas unterfordert und enttäuscht fühlen, welche schnelles, hochkomplexes Denken um n Ecken gewohnt sind und [als Spiel- und Kunstform] eine dazu passende, verklausulierte Kommunikation, ist verständlich.

        Ich bin überzeugt, dass ein direkter, klarer bis schlichter Stil den Durchhalte- und Befragungserfolg steigert, weil die gespürte Ehrlichkeit entspannt und Vertrauen erzeugt. Unterschwellige Botschaft: Hier werde ich nicht in Gedankenakrobatik und undurchaubare Fallen verstrickt, mit denen die Frager mich für ein Ergebnis manipulieren möchten, dass ihnen oder ihren Auftraggebern gefällt.

  9. Gerd says:

    Das war mit Abstand die beste Umfrage, die ich je gesehen habe! Ich werde so viele Leute wie möglich bewegen daran teilzunehmen. Nur eine Frage fehlte mir: “Sind Sie für die Einführung von Volksentscheiden auf Bundesebene?”

    Weiter so!
    Mit freundlichen Grüßen
    Gerd

  10. Marcus Junge says:

    “◾einer Instrumentalisierung von Schulen als Kaderschmieden?
    ◾und
    ◾und
    ◾und”

    Auch wenn es akademisch ist, ich ergänze die Aufzählung.

    – Die Schulen sind nicht nur Kaderschmieden, sondern viel mehr Verblödungsanstalten, was perfekt auf das “Studium” von Dummschwatz”wissenschaften” vorbereitet.

    – Die EZB ist zwar schlimm, schlimmer aber ist der Euro. Die EZB beschleunigt nur den Irrsinn, den der Euro erschaffen / ermöglicht hat.

    – Die Lügenpresse wollen wir auch nicht vergessen.

    – Muß ich Gender und Feminismus noch erwähnen?

    – Die “Flüchtlingskrise” ist eine zweifache Lüge in einem Wort. Es sind keine Flüchtlinge, gemäß allen Definitionen für solche und gemäß geltenden Verträgen / Recht / GG und es ist keine Krise, sondern extra so gemacht, weil die Politverbrecher jede echte Lösung verhindern, sondern das genaue Gegenteil machen (ein Beispiel: Invasoren aus dem Meer ziehen und dann nach Europa schleusen, Staat zurück nach Asien / Afrika bringen).

    -Und ganz wichtig, die Umvolkung / Islamisierung und deren Kosten. Kurzfristig 50 Milliarden pro Jahr, mindestens, langfristig Kopf ab bei den Ungläubigen. Wer meint das stimmt nicht, vergleiche Beirut 1950 vs. 2016 und erkenne den Unterschied / Grund dafür (Kleine Hilfestellung: Es hilft zu schauen, wie viele Moslems man damals / heute dort traf / trifft).

  11. Marcus Junge says:

    Und jetzt zur Fragestellung des Textes an seinem Ende

    Die Legitimität ergibt sich aus der Teilnahme an der Wahl. Man mag ja streiten, ob die Teilnahmeverweigerung bedeutet, daß man das System an sich ablehnt und daher keiner mehr hingehen sollte, weil: “Wenn Wahlen etwas ändern würden, dann wären sie verboten”. Solange aber 50% + X hingehen, ist das System legitimiert, insbesondere wenn dann Systemverbrecherparteien gewählt werden.

    Der Souverän hat seine Stimme weggegeben und dann ruht die halt 4 Jahre in der Urne, so wie sterbliche Überrest halt in Urnen ruhen, sehr ruhig.

    Und der Aufstand? Es sind die jungen Wilden, welche Revolution machen, die gibt es in der BRD aber kaum mehr, dafür hat man seit 50 Jahre mit Massenabtreibungen schon gesorgt. Den Rest zu den “jungen Wilden” darf jeder seit 2003 in “Söhne und Weltmacht” lesen.

    Weiterhin gilt auch hier: “Der glückliche Sklave ist der Freiheit größter Feind”. Die fetten Ärsche der Systemlinge werden solange sich nicht ernsthaft rühren (AfD wählen ist keine Revolution und zählt nicht), wie sie meinen viel mehr zu verlieren zu haben, als gewonnen werden könnte. Zahl das System noch Rente / Pension / Sold / Gehalt? Gibt es noch immer 300+X Milliarden € im Jahr, die umverteilt werden können? Tja, für Volk, Vaterland, Kultur und gegen den Islam sich aus dieser Umverteilungsmaschine katapultieren, nur weil Mutti Gesetze bricht und die “Nazis” den Neger an die Wand malen (samt schwingendem Krummschwert /AK47))? Aber nicht doch.

    PS: Außerdem kann man keine Bahnsteigkarten mehr kaufen, schon seeeehhhhrrr lange nicht mehr.

    • rote_pille says:

      Ist es nicht. Sie haben kein Recht mir Ihren Willen aufzuzwingen, also können Sie es an keinen weitergeben. Und da das für jeden anderen im Land auch gilt, kann die Regierung nicht durch eine Mehrheitsentscheidung gerechtfertigt werden. Die Regeln dürften nur für die gelten, die beim System mitmachen. Und auch das nur, solange sie nicht austreten.

      • Marcus Junge says:

        Richtig, nur diese Wahl haben wir ja nicht. Es gibt nur mitmachen und (erneut) mitmachen, egal ob man gewählt hat, nicht gewählt hat oder nicht das System gewählt hat. Solange man nicht auswandert, ist man immer dabei.

        “Böse Verschwörungstheoretiker” sagen ja die BRD sei eine GmbH und daher haben wir auch Personalausweise. Weiter sagen diese Leute, wer sich im System anmeldet, der akzeptiert auch dessen Regeln. Die Anmeldung erfolgt mit dem Ausstellen der Geburtsurkunde / Beantragung des Personalausweises = Inanspruchnahme des System = konkludentes Handeln.

        Haben Sie sich beim System angemeldet? Nutzen Sie das System, also da wo es Ihnen Vorteile bringt? Dann haben Sie das System akzeptiert.

        PS: Volker Pispers hat da mal gesagt: “Wenn man ihnen Scheiße in verschiedenen Geschmacksrichtungen anbietet, überlegen sie dann ernsthaft, welchen Geschmack sie haben wollen, oder lehnen sie das Gesamtangebot ab?” Ich wäre ja auch für ablehnen, nur wie erklärt man das den anderen 82 Millionen, von denen die Masse wie Zombies auf mich wirkt, denen eine Ablehnung nie in den Sinn käme? Selbst die AfD will ja nur an Stellschräublein drehen und das will auch die Masse von deren Wählern. Dabei ist der Punkt, wo Stellschräublein drehen etwas ändern würde, lange vorbei.

        • rote_pille says:

          Sch**ß auf die anderen. Sie müssen erst mal selbst von Ihrer Sache überzeugt sein. Wenn Sie sagen, wir machen da mit, egal was wir tun, dann haben Sie eine Sklavenmentalität, die Sie loswerden sollten und müssten, um überhaupt jemanden überzeugen zu können. Wir machen da nicht mit, auch nicht wenn wir die Vorteile des Systems nutzen. Wenn ein Dieb Teile seiner Beute an uns verschenkt, dann heißt das noch lange nicht, das wir den Diebstahl akzeptieren. Erst recht nicht wenn man bedenkt, dass wir meistens selbst zu den Bestohlenen gehören. Wenn Sie ARD anschalten, heißt es nicht, dass Sie die Zahlung von GEZ-Gebühren akzeptiert haben.
          Bei den meisten “Entscheidungen” ist die Alternative sowieso das Gefängnis. Die “BRD GmbH” wird Ihnen ernsthaften Schaden zufügen wenn Sie sich nicht an ihre Regeln halten und die Papiere besorgen. Es gibt schließlich ein Personalausweisgesetz. Von Akzeptanz kann keine Rede sein. Und selbst wenn wir irgendwas beantragen, was wir nicht beantragen müssen, sondern uns nur irgendwelche Vorteile bringt, akzeptieren wir nicht das System, da die Möglichkeit solche Anträge zu stellen nicht von der Stellung der Anträge abhängig ist – und wir sind meistens sowieso gezwungen es mitzufinanzieren.
          Richtig ist, dass wir das System NIEMALS akzeptiert haben, sondern dass andere Leute uns ihren Willen aufzwingen. Die, die das wirklich verstanden haben, lassen nur noch gelten, dass die “Staatsdiener” besser bewaffnet, organisiert oder zur Gewaltanwendung entschlossener sind als wir (und möglicherweise auch zahlreicher). Sie zähle ich übrigens nicht zu den Leuten, die es verstanden haben, denn hätten Sie es, würden Sie niemals behaupten, wir hätten das System akzeptiert.

  12. Marcus Junge says:

    An die “Redaktion”

    Mir ist da nur etwas aufgefallen, bei meinem ersten Kommentar, der gerade veröffentlicht wurde steht: März 30, 2016 um 4:45 nachmittags

    Nun, ich habe das um 18:45Uhr abgesendet, nicht um 16:45Uhr. Da stimmt was nicht mit der Uhrzeit in eurem System. Oder findet man “SF” irgendwo weit weg im Ausland, wo es tatsächlich erst 16:45Uhr war?

  13. Uranus says:

    Es ist auch eine Frage, was unter dem Begriff Revolution verstanden wird. Prof. Dr. Peter Kruse berichtete bereits vor vier Jahren in einer öffentlichen Sitzung der Enquete Kommission Internet und digitale Gesellschaft von einer Form der Revolution, die ohne Mord und Blutvergießen abläuft, auch in Deutschland. Gewöhnliche Menschen in Deutschland und in aller Welt bewirken diese digitale Revolution durch eine gravierende Erhöhung der Vernetzungsdichte, durch ein Hochjagen der Spontanaktivitäten im Netz und der daraus folgenden kreisenden Erregungen im Netzwerk. Die dadurch entstehenden nicht-linearen Systeme können in ihrer Dynamik nicht von außen kontrolliert werden und sorgen so für erhebliche gesamtgesellschaftliche Veränderungen. Darüber wird in der Mainstream-Medienwelt natürlich nicht berichtet, was vielleicht den Eindruck erweckt, als gäbe es so etwas nicht. Es gibt also durchaus mindestens eine Revolution, eben die digitale Revolution, auch in Deutschland, die sich auf einer Ebene abspielt, die wohl nicht allzu sehr im Fokus der üblichen Informationsverbreiter zu liegen scheint.



  14. Livia says:

    Anstatt soziologischer Theorieen sollte man die Geschichte bemühen – nicht die Zeitgeschichte der letzten 120 Jahre, sonder die ganze, große der letzten Jahrtausende.
    Revolution in Deutschland – die Möglichkeit ist vorbei! Außer der Möglichkeit, sich zu wehren gibt es immer noch die die Aufgabe von Allem. So wie die Azteken und anderer ameridischen Völker, die angesichts der spanischen Überlegenheit ganz einfach aufgaben, weiterhin Kinder zu bekommen. Da sie in den Besatzern die Rückkehr ihrer Götter sahen und diese ihnen offensichtlich nicht (mehr?) wohlgesonnen waren…
    Schon vor dem WK I wurden die Deutschen von ihren Nachbarn als kriegsgeile “Hunnen” disqualifiziert, nach dem WK II war man nur noch eine Verbrechernation. Die direkte Nachkriegsgeneration hat den Dreck noch weggeräumt, sich an den Wiederaufbau gemacht und im Schnitt 3 – 6 Kinder bekommen, weil man noch an eine (bessere) Zukunft glaubte. Diese Leute sind heute über 80 Jahre alt – und es fehlen ihnen die Enkel!

    Der 2. Aspekt ist das Untergangsszenario aller hochzivilisierten Völker. Besonders exemplarisch zu sehen an der Endphase des antiken Rom. Die Wirtschaftswunderkinder wuchsen eher mehr als weniger mit dem “Goldenen Löffel” und nur rosigen Zukunftsperspektiven auf. Und wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis und tanzt!
    Das zeigte sich schon früh im Aufkommen von Hippies, Gammlern und “sexueller Revolution”. Die Werte der Generationen zuvor wurden abgelehnt bis zu auf den Kopf gestellt. Und mit der Begründung, daß in der Elterngeneration alle Nazis waren – was tatsächlich allenfalls auf die Großeltern zutraf – dieser Bruch vor sich selber legitimiert. Die Selbstverwirklichung des Individuums trat nun vor jede Gemeinschaft. Durch den sich ständig steigernden Wohlstand und die ständig gesteigerte Lebenserwartung sahen sich die Menschen auch nicht mehr gezwungen, mit dem Abschluß der Ausbildung und der Familiengründung voran zu machen. Da wurde sich die Jugend verlängert, bis daß es für eine Schwangerschaft zu spät war. Darauf Verantwortung (für eine eigene Familie) zu übernehmen, war man ohnehin nicht sonderlich scharf. (Unter Kaiser Diokletian setzten sich die jungen Leute der Ober- und Mittelschicht aus dem gleichen Grund frühzeitig in ein Kloster ab, weshalb er gegen die Christen vorging. – Keine Ämter, keine Familie, keine Steuerzahlungen)

    Reichtum – der es ermöglichte, sich im Alter auch ohne Kinder von Sklaven versorgen zu lassen (heutiges Adäquat: Rente und Altenpflege), nebst einer hohen Lebenserwartung führte dazu, daß das ursprüngliche Patriziat Roms bereits im 2.Jh. ausstarb.
    Wenn man einem jungen Menschen erzählt, daß er höchstwahrscheinlich 90 wird, hat er auch keine Eile in das Erwachsenenleben einzutreten! Wer 70 Jahre verlieren könnte ist auch weniger bereit ein Todesrisiko einzugehen als jemand der 20 Jahre riskiert. (Und ob das wirklich so erstrebenswert ist, bis zum Maximum der Hilflosigkeit am Leben gehalten zu werden, sei dahingestellt.)
    Die heutigen Kinderlosen der Babyboomer-Generation werden ganz bestimmt keine Revolution machen, sondern ihrer Altersgenossin, der Kanzlerin allzu gerne glauben, daß die Migranteninvasion ihre Renten zahlt – weil sie es wollen! Und sie die Zukunft über ihren Tod hinaus auch nicht wirklich interessiert.
    Die Angehörigen der Nachfolgegeneration wandern entweder aus – seit 2006 jährlich eine Zahl von der Größe Osnabrücks – vor allem, wenn sie gut qualifiziert sind – oder gehen den Weg der alten Azteken, bleiben bei den Eltern wohnen und gründen auf keinen Fall eine eigene Familie mit Nachkommenschaft.
    Wozu sich dann den Streß einer Revolution antun???

  15. Jürg Rückert says:

    Ein Aufstand bleibt aus, weil
    bereits den Knaben der Eingeborenen Östrogene gespritzt,
    den gläubigen Christen die Selbstbehauptung als Sünde verkauft,
    die Politik psychogen kastriert,
    die Bürger verdummt und verfettet,
    die Wurzeln der deutschen Linde gekappt,
    ein Helotensystem zementiert
    wurde(n).

  16. Jürg Rückert says:

    Wenn wir heute im Zustand von 1948 wären, was wäre dann anders?
    Zunächst einmal hätten wir kein Duo Adenauer-Erhardt mehr, systembedingt ausgesiebt. Auch die „Nazis“, die Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut haben, können trotz aller Antifagerüchte abgehakt werden: Wir haben nur noch Bevölkerung statt Volk! Zum Dritten waren wir damals souveräner als heute!
    Das muss man sich mal klar machen: Besiegt, entwaffnet, entrechtet – und doch mehr Regierung vom Volk und für das Volk! Zeigt das nicht, wie irre heute unsere Lage ist?
    Selbst ein Lastenausgleich verbunden mit dem Fleiß und der Anspruchslosigkeit der Deutschen von 1948 würde heute zu keiner Aufbauleistung mehr führen, denn diese Früchte würden sofort abgeschöpft und in „Griechenlands“ verbrannt. Arbeit lohnt nicht mehr! Wir bekommen mit Beginn der Depression einen Sozialismus mit Lebensmittelkärtlein. Für die Funktionäre gibt es hingegen HO-Läden. Und das alles für die nächsten 100 Jahre. Ein zweites Wirtschaftswunder ist undenkbar geworden.
    Deutsche, genießt den letzten Sommer! Erinnern wir uns? 1943 kam in Deutschland der Spruch auf: Genießt den Krieg, denn der Friede wird fürchterlich. An unserer heutigen Regierung sind wir genau so schuldig wie am Hitler!

    >Das Bundesverfassungsgericht hat die von der Bürgerinitiative „Ein Prozent“ geführte Verfassungsbeschwerde gegen die Einwanderungspolitik des Kabinetts Merkel nicht zur Entscheidung angenommen, sondern begründungslos zurückgewiesen. Karl Albrecht Schachtschneider, der Verfahrensbevollmächtigte, wertet die Beschwerde nun als „historisches Dokument“< (http://www.sezession.de/53449/verfassungsbeschwerde-abgewiesen-gespraech-mit-schachtschneider-zur-lage.html )
    Das Verfassungsgericht hat sich um seine Existenzberechtigung gebracht! Sämtliche Konflikte (z.B. mit dem EuGH) hat es durch feige Selbstaufgabe gelöst. Die eklatanten Rechtsbrüche der Regierung in Berlin werden zugelassen. Exekutive und Judikative haben sich delegitimiert. Lediglich das Gewaltmonopol und die Trägheit der Massen halten sie oben.

    • N_K says:

      31. März 2016 Jürg Rückert sagt: März 30, 2016 um 6:33 nachmittags

      @Jürg Rückert
      nachstehende Informationen (Auswahl) zur Kenntnis, die zumindest teilweise die kommentarlose Ablehnung des BVG “verständlicher” machen könnten:

      Zunächst zur “Qualifikation”:

      Als Beispiel sei an einen späteren Außenminister erinnert, der beruflich nur einen Taxischein vorweisen konnte, viel Erfahrung hatte im “Steine schmeißen” und nach Tumulten vom Bundestagsvizepräsident Richard Stücklen (CSU) 1984 aus dem Plenarsaal geworfen wurde. Worauf er grob reagierte (Zitat): “Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch!”

      Aktuellere “Qualifikationsbelege” finden sich im großen »Pöbelkrieg der Politprofis gegen Notwehramateure«, z.B.: »Dunkeldeutschland« (Gauck), »Folgen Sie denen nicht!« (Merkel), »Dumpfbacken« (Schäuble), »Pack« (Gabriel), »Schande für Deutschland« (Maas), »Bande« (Oppermann), »Fremdenfeinde und Rattenfänger« (Dreyer), »Brandstifter und Volksverhetzer« (Fahimi), »Mischpoke« (Özdemir) und, ganz aktuell, »offen rassistisch« (Gabriel) sei sie, die AfD. Ranghöchste Politiker kübeln Hasstiraden in dicken Schwallen über die Gegenseite.

      Merkels “Wir schaffen das”?
      Wer ist denn bitte mit “WIR” gemeint, und “WAS” wollen/sollen “wir” denn schaffen? Will sie damit ihre (vermutete und befürchtete) Hoffnung zum Ausdruck bringen, daß sie eine (UNO-auftragsgemäße-?-) Vernichtung Deutschlands vollenden kann, bevor dieser weitere Betrug am Volk öffentlich und sie samt dem Bundesgauckler zum Teufel gejagt wird? Die Zeit dafür wäre überfällig!

      Um so mehr nach Kenntnis nachstehender Links:

      http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/stefan-schubert/geheimer-passus-im-eu-tuerkei-deal-merkel-will-hunderttausende-fluechtlinge-direkt-nach-deutschland.html

      http://www.sueddeutsche.de/politik/eu-asylpolitik-verdaechtiges-schweigen-ueber-die-zweite-haelfte-des-eu-tuerkei-deals-1.2917391

      http://www.huffingtonpost.de/2016/03/23/stordarum-werden-auch-weiterhin-hundertausende-fluchtlinge-nach-deutschland-kommen_n_9529466.html?1458729251

      Das “Staatsgebiet” ist ja seit 1990 bereits weg, —

      mit der Grundgesetzänderung vom 23. September 1990 zur Wiedervereinigung wurde bereits der Artikel 23 und damit das Staatsgebiet aufgehoben. (Der in die Präambel aufgenommene ähnliche Text ist ein Täuschungsmanöver, weil dadurch ein nicht existierendes Staatsgebiet vorgetäuscht wird; der Präambeltext hat keinerlei Rechtsverbindlichkeit.)

      Und weil kein “Staat” mehr, sprechen wir bei der BRD vom amerikanischen Wirtschaftsunternehmen “Bundesrepublik” mit seinem “Hauptverantwortlichen” Joachim Gauck (www.upik.de; Such-Eingaben BRD und Deutschland). Die früher als Volk bezeichneten Figuren sind also Mitarteiter – “PERSONAL (!)” – , legitimieren sich deshalb mit ihrem »Personal«-Ausweis und haben deshalb auch einen “PERSONAL”-Ausweis und keine/n (gelben) “Staatsangehörigkeit”sausweis oder “PERSONEN”-Kennkarte. —

      jetzt fehlt nur noch die Vollendung des in vollem Gange befindlichen

      “Bevölkerungsaustausch”s:

      Warum wird denn der bereits am 21.3.2000 auf der UN-Webseite (Abteilung Bevölkerungsfragen) veröffentlichte »Bevölkerungsaustausch-Plan« nirgendwo diskutiert? (Titel der UN-Studie: Replacement Migration.- Is it a solution i declining and ageing populations?, zu Deutsch: »Bevölkerungsaustausch durch Migration: eine Lösung für abnehmende und alternde Bevölkerungen?«, United Nations Publications, ISBN 92-1-151362-6). In der Studie werden acht wenig fruchtbare, dafür seltsamerweise technisch höchstentwickelte Länder, darunter Deutschland, und zwei Regionen (Europa und EU) genannt. Während in anderen Sprachen der »Bevölkerungsaustausch« offen angesprochen wird (englisch: »replacement migration« beziehungsweise französisch »migrations de remplacement«), werden die Deutschen wieder einmal belogen, indem man statt dessen einfach den Begriff »Bestandserhaltungsmigration« verwendet und dem (deutschen) Volk damit vorgaukelt, man wolle es »erhalten« statt in Wahrheit (auch) »austauschen« (-das Staatsgebiet ist ja bereits weg!-) und der Vernichtung preisgeben. Vorher sorgt man aber erst jahrzehntelang durch gezielte »Spezialpolitik« für sinkende Geburtenraten, jammert dann öffentlich darüber und schreit nach (“dringend benötigten”) Migranten für den angeblichen »Bestandserhalt«, statt die volkseigene »Nachwuchsfähigkeit« zu fördern.

      Genau in diese Kategorie paßt auch die Nachricht

      http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/medien-schweigen-briten-skandal-tot-premier-blair-plante-schon-vor-15-jahren-migrantenwelle-fuer-gr.html;jsessionid=C88998B2BB39EF9E9C94867D72CBCC3F,

      die der samt seinen Autoren gescholtene KOPP-Verlag am 9.3. veröffentlicht hat und erfahrungsgemäß leider in deutschsprachigen Nachrichten/Veröffentlichungen – wenn überhaupt – nur schwer zu finden sein dürfte. Im übrigen kann und darf eine eigene, persönliche Meinung nicht nur eines Journalisten über einen Autor durchaus Ansichten auch über “Verschwörungstheorien” etc. ausdrücken. Vom Autor genannte Dutzende bis Hunderte Quellen aber zu ignorieren und diese damit in die gleiche Ecke drängen zu wollen ist dumme, anmaßende Arroganz und wird treffend in Ulfkottes gezeigtem Buch »Gekaufte Journalisten« beschrieben! (Teile dieser Schilderungen habe ich selbst erlebt und kann sie insoweit nur bestätigen.)

      Und wo kriegt man die »Austauschkontingente« her? Ganz einfach — indem man deren angestammte Heimat zerstört [siehe 03/2000 — UNO-Veröffentlichung, ein Jahr später dann ab 2001 (Terror-)Krieg gegen den Terror (9/11), dann Arabischer Frühling, Ägypten, Irak, Tunesien, Libyen, Syrien, Ukraine, gerne auch Iran usw.] und die so “Freigesetzten” mit falschen Versprechungen nach Europa und dort vor allem nach Deutschland und Schweden lockt. (Oder wie war das doch mit der Leiche und den vielen Tonnen Bargeld im Flugzeug

      http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/udo-ulfkotte/cia-operation-aufgeflogen-eine-leiche-67-tonnen-bargeld-und-ein-gepfaendetes-flugzeug.html ?)

      Rauten-Angie ist halt eine fürsorgliche Mutti —
      fragt sich nur “für wen” und “zu welchem Preis”?

      • Jürg Rückert says:

        Ich zitiere aus der Schrift von Fritz Samisdat “Die Kreuzzügler gegen das Eigene”:
        “Mit dem Selfie „Merkel + Flüchtling“ begann Merkels grandioses „Unternehmen Barbarossa“ 2015. „Wir schaffen das“ sagt sie über ihre passive Herbstoffensive (“Meine Luftwaffe schafft das”, sprach Göring in Bezug auf die Versorgung der in Stalingrad eingeschlossenen Armee). „Ich spiele va banque“ sagte Er. Ja, „Er“ ist wieder da. Er kam aus kleinen Verhältnissen. Sie auch. Er war christlich sozialisiert und wechselte dann zu anderen. Sie auch. Er wurde von Größenideen überwältigt. Sie auch. Aber statt Fremdaggression haben wir heute Autoaggression. Statt aktiver Landnahme passive Landvergabe. Statt Hammer sind wir Amboß. Statt „Befruchtung“ des Ostens beglückt sie den deutschen Schoß mit millionenfacher Spermierung durch Babylonier. „Nachhaltig“ ist Merkels Politik für uns allemal. Wie sie „Ihn“ übertraf werden wir erst in 20 Jahren wissen.”

  17. Andreas Pfeiffer says:

    Ok, meine simple Meinung ist: Eine Revolution bleibt aus weil es den meisten Deutschen noch zu geht.Die mehr als deutlichen Anzeichen für eine Verschlechterung der Lebensverhältnisse und eine Diktatursierung der Gesellschaft (bin nur Facharbeiter also Verzeihung für diese Wortmonster) werden einfach ignoriert, marginalisiert oder tabulisiert solange es noch Phoenix, RTL, Futter, Bier und Pseudowahlen gibt.

  18. iustus amentia says:

    1. Die Mehrheit der Menschen in diesem Land nimmt die angeführten Revolutionsgründe nicht als solche wahr. Ganz im Gegenteil, einige werden sogar als zivilisatorische Errungenschaft wahrgenommen, gegen die sich Opposition von selbst verbietet.

    2. Objektiv betrachtet geht es uns trotz aller Probleme zumindest im Moment, im internationalen Vergleich und historisch betrachtet sehr gut. Ein Grund dafür ist Stabilität bzw. keine andauernden Revolutionen. Eine Konsequenz davon ist, dass praktisch jeder etwas zu verlieren hat…

    3. Revolutionen gehen aus diversen Gründen immer von jüngeren Generationen aus. Diese ist in Deutschland in der Minderheit und freundlich formuliert gewaltavers…

    4. Diejenigen, die ein Interesse an Revolution besitzen könnten, haben nicht die erforderlichen Mittel zur Verfügung. Diejenigen, die die erforderlichen Mittel zur Verfügung haben, haben kein Interesse an Revolution.

    Das allgemeine Problem hieran ist lediglich, dass das eine Beschreibung der Gegenwart ist. Das halte ich auch nicht für einen Zufall, denn genauso wie wir in einer egozentrischen Zeit leben, leben wir in einer auf die Gegenwart fixierten Zeit (beides kann man kausal verknüpfen). Die Zukunft spielt keine Rolle mehr oder wird anhand von dekadenter Realitätsverweigerung schön geträumt, obwohl die Zukunft lediglich Konsequenz der Gegenwart sowie Vergangenheit ist und mehr als eine Weiche so gestellt ist, dass mein 50 Jahre in der Zukunft lebendes Ich selbige Beschreibung der Gegenwart nicht durchführen können wird.

  19. UlliBaba says:

    Ein Aspekt scheint mir noch erwähnenswert:
    Das Subjekt der Revolution, die Avantgarde, rekrutierte sich bisher aus der Gruppe der 15 bis 30 jährigen Männer. Diese Gruppe ist in Deutschland aber mit anderen Dingen beschäftigt:
    Allein durch die Bologna-Reform inkl. Erasmus-Programm und die Abschaffung der Wehrpflicht hat sich der Staat als Dienstleister für diese Altersgruppe neu positioniert. So können sich seitens der Studierenden durchaus Verlustängste entwickeln. Über die Vielzahl weiterer Aktivitäten dieser Altersgruppe in Hinblick auf Ego-Optimierung, globales Reisen und Anstrengung bei der Partnersuche gibt es ja reichlich Auskünfte.
    Und schliesslich hat ein erheblicher Teil dieser Alterskohorte auch garnicht die Absicht, in 10 Jahren noch in Deutschland zu leben, sondern verfolgt einen globalisierten Lebensstil.
    Addendum: Ich bin immer aufs neue erstaunt, dass diese vielen Millionen Mitbürger, die ihre Zwangssozialabgaben in Coupons tauschen, genauso wie die 200 Mrd € Spareinlagen mehr pro Jahr, die an das Ausland verliehen werden, im Ernst erwarten können, diese Coupons und Ersparnisse im Zeitraum ab 2025 erfolgreich eintauschen und zurückholen zu können. Spätestens dann wird dies ein Land der langen Gesichter.
    Bei unserer Fähigkeit zur Autosuggestion haben wir es doch zu einer gewissen Meisterschaft gebracht.

    Add2: Den Betreibern dieses Blogs möchte ich ausdrücklich danken, ich finde ihre Arbeit sehr bemerkenswert. Und versöhnt mich partiell mit den Sozialwissenschaften.

  20. Karl Eugen says:

    Ich habe an der Umfrage teilgenommen und hatte dabei nur ein einziges Problem: das Spektrum von 1 – 10 (war es glaube ich) für die politische Orientierung ist linear (i.S.v. stellt eine Linie dar) und verläuft von links nach rechts. Dort kann ich mich genau NIRGENDWO verorten. Ich glaube nicht, daß es im Grunde nur zwei politische Positionen gibt und sonst lediglich verschiedene Niveaus des Dazwischenliegens. So meine ich z.B. daß liberal weder links noch rechts ist und auch nicht irgendwo in der Mitte liegt, sondern nur einen Punkt außerhalb dieser von links nach rechts gezogenen Linie bezeichnen kann. Hayek hat das im Nachwort zur “Verfassung der Freiheit” (S. 518 ff.) als Dreiecks-Beziehung (statt linear im obigen Sinne) der polit. Parteien recht treffend gekennzeichnet.

    Leider konnte man nun diese Frage nicht unbeantwortet lassen, und so war ich gezwungen, eine m.E. unrichtige Angabe zu machen.

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