Die Lächerlichkeit der politisch Korrekten

Politische Korrekte: Sie werden von Begriffen verletzt, sie fühlen die gesamte Last der weißen, männlichen Vergangenheit der Gesellschaft, in die sie geboren sind, auf ihren Schultern. Sie fühlen sich von Symbolen oder von Zeichen angegriffen, sehen ihre geordnete kleine Welt einstürzen, wenn ein Hakenkreuz unversehens auftaucht oder ein Kommentator etwas schreibt, das ihre ideologischen Sensitivitäten erregt.

Entsprechend wollen Sie Begriffe verbieten, Rassismen bekämpfen, ihre Hautfarbe ändern und Abbitte dafür leisten, dass sie weiß sind, in der Generationfolge von weißen Männern stehen, deren Beteiligung an ihrem Dasein man schwerlich verleugnen kann, obwohl sich manche, die die Grundeinsichten der Biologie abschaffen wollen, alle Mühe geben, ihren Vater zu beseitigen.

Sie werden zu besonders guten Weißen, sensibilisierten Weißen, die besser als jeder Schwarze wissen, was Letztere beleidigt. Zuweilen werden sie auch zu professionellen Opfern, weiblichen Opfern, die Opfer sind, weil sie niemand in Vorstände berufen will oder ihnen ohne Anlass 23% mehr Lohn zahlen will. Sie sind Experten, wenn es darum geht, Rassismen zu vermeiden, Rassismen, an die niemand denkt, wenn er bisher arglos in einen Negerkuss gebissen hat oder Angst vor dem schwarzen Mann hatte. Sie sind auf dem Kreuzzug für politische Korrektheit und bekämpfen alles, was nicht niet und nagelfest ist, was irgendwie nach dem falschen Ismus, dem Rassismus, dem Nationalismus, dem Faschismus, dem Ableismus, dem Sexismus, dem Chauvinismus, dem Kommunismus, nein, dem nicht, sie wissen schon … riecht.

Und dabei machen sie sich so richtig lächerlich. Wie lächerlich, das hat George Will, Kolumnist und Gewinner des Pulitzer-Preises gerade für die Prager Universität dargestellt.

Viel Spaß!

In Großbritannien greift man nach den Sternen

Glasgow, Llanbedr, Newcay, Prestwick oder Campbeltown, an einem dieser fünf Orte soll sich schon 2020 ein Weltraumbahnhof, ein britischer Weltraumbahnhof befinden, von dem aus Starts und Landungen britischer Raumfahrzeuge stattfinden.

Die britische Raumfahrtindustrie, schon jetzt einer der major player weltweit, mit einem Marktanteil von 10% in der Satellitenproduktion (vor allem Kleinsatelliten) alleine, sie hat in der jährlichen Queen’s Speech vom 18. Mai 2016, einer Form Regierungserklärung der britischen Regierung, erheblich Fahrt aufgenommen. Wie immer in Britannien in sprachlich kleinen Brötchen:

My Ministers will ensure the United Kingdom is at the forefront of technology for new forms of transport, including autonomous and electric vehicles.”

So sprach die Queen und bezog sich damit auf die Transport Bill, in der, wie den Anmerkungen zur Queen’s Speech zu entnehmen ist, u.a. folgendes Ziel steht:

“Setting the framework for the UK’s first spaceport and autonomous vehicles, paving the way for commercial spaceflight and drone operations in the UK and boosting our world-leading satellite industry.”

virgin galacticSo unverbindlich, wie es sprachlich erscheint, ist die Idee mit dem Weltraumbahnhof nicht. Die fünf Orte, die eingangs genannt wurden, sie befinden sich in der engeren Wahl und wurden bereits geprüft. Großbritannien ist auf dem nationalen Weg in den Weltraum, unabhängig von ESA und Europäischer Union und zudem auf dem Weg, Zukunftstechnologien in Großbritannien zu etablieren.

Mit Virgin Galactic verfügt Großbritannien bereits über eines der bekanntesten Unternehmen im Bereich ziviler Raumfahrt. Die Grundlagen dafür, Großbritannien zum europäischen Hub für Raumfahrt zu machen, sie sind somit gelegt, privatwirtschaftlich gelegt, was die Katallaxie des Marktes, die Hayek einst beschrieben hat, schön verdeutlich.

Gemeint ist damit, dass ein Markt deshalb der Planwirtschaft überlegen ist, weil ein Planer oder mehrere Planer mit ihrem begrenzten Wissen sich immer im Nachteil gegenüber dem auf einem Markt und somit unter vielen Akteuren verstreuten Wissen befinden werden. Während Planer Ihr Augenmerk auf etwas richten, entwickelt sich in Nischen des Marktes etwas Neues, von Planern nicht Vorhergesehenes, ja für sie nicht Vorhersehbares, zivile Raumfahrt zum Beispiel, die seit Jahren von privaten Unternehmen vorangetrieben wird, so dass Regierungen nur noch die Infrastruktur bereitstellen müssen, um einen neuen Weltraumbahnhof errichten zu können.

Wohl dem, der entsprechende Privatinitiative und private Unternehmen hat.

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