Die Lächerlichkeit der politisch Korrekten

Politische Korrekte: Sie werden von Begriffen verletzt, sie fühlen die gesamte Last der weißen, männlichen Vergangenheit der Gesellschaft, in die sie geboren sind, auf ihren Schultern. Sie fühlen sich von Symbolen oder von Zeichen angegriffen, sehen ihre geordnete kleine Welt einstürzen, wenn ein Hakenkreuz unversehens auftaucht oder ein Kommentator etwas schreibt, das ihre ideologischen Sensitivitäten erregt.

Entsprechend wollen Sie Begriffe verbieten, Rassismen bekämpfen, ihre Hautfarbe ändern und Abbitte dafür leisten, dass sie weiß sind, in der Generationfolge von weißen Männern stehen, deren Beteiligung an ihrem Dasein man schwerlich verleugnen kann, obwohl sich manche, die die Grundeinsichten der Biologie abschaffen wollen, alle Mühe geben, ihren Vater zu beseitigen.

Sie werden zu besonders guten Weißen, sensibilisierten Weißen, die besser als jeder Schwarze wissen, was Letztere beleidigt. Zuweilen werden sie auch zu professionellen Opfern, weiblichen Opfern, die Opfer sind, weil sie niemand in Vorstände berufen will oder ihnen ohne Anlass 23% mehr Lohn zahlen will. Sie sind Experten, wenn es darum geht, Rassismen zu vermeiden, Rassismen, an die niemand denkt, wenn er bisher arglos in einen Negerkuss gebissen hat oder Angst vor dem schwarzen Mann hatte. Sie sind auf dem Kreuzzug für politische Korrektheit und bekämpfen alles, was nicht niet und nagelfest ist, was irgendwie nach dem falschen Ismus, dem Rassismus, dem Nationalismus, dem Faschismus, dem Ableismus, dem Sexismus, dem Chauvinismus, dem Kommunismus, nein, dem nicht, sie wissen schon … riecht.

Und dabei machen sie sich so richtig lächerlich. Wie lächerlich, das hat George Will, Kolumnist und Gewinner des Pulitzer-Preises gerade für die Prager Universität dargestellt.

Viel Spaß!

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