Land der Zugangslosen: Deutsche Wissenschaft von ausländischem Mitleid abhängig

Wissenschaft lebt von der Konkurrenz der Ideen, weil es ohne Konkurrenz der Ideen keinen Erkenntnisfortschritt gibt.

Damit Wissenschaftler ihre jeweiligen Ideen in Konkurrenz zu anderen Ideen stellen können, müssen sie (1) diese anderen Ideen kennen, (2) einen Ort zur Verfügung haben, an dem eigene Ideen und Berichte über Anderer Ideen publiziert werden können.

Internationale Fachzeitschriften haben sich als Orte der Publikation und der Diskussion neuer Ideen, als Orte des wissenschaftlichen Wettbewerbs etabliert. 

Ohne den Zugang zu internationalen Fachzeitschriften brät eine Wissenschaft im eigenen Saft und brennt über kurz oder lang ein, wird zu einem muffigen schwarzen Klumpen.

Damit dies nicht passiert, haben sich internationale Verlage wie Elsevier entschieden, der notleidenden deutschen Wissenschaft, die wieder einmal zum Spielball der politischen Interessen geworden ist, unter die Arme zu greifen und internationale Fachzeitschriten, quasi als Care-Paket für das Gender-Deutschland frei zur Verfügung zu stellen:

“Continued Elsevier Access in Support of German Science

At Elsevier serving research is our paramount goal. We have therefore chosen to continue providing access to Elsevier journals for dozens of German institutions, including your own, which cancelled their individual subscriptions at the end of 2016. They did so anticipating that a new Germany-wide license agreement would be in place by January this year, which we regret so far has not been achievable.

We strongly believe that access to high-quality research is important for German science. The continuing access will be in place while good faith discussions about a nation-wide contract carry-on. This reflects our support for German research and our expectation that an agreement can be reached.”

Wie so oft, wird in Deutschlands Wissenschaft wieder ums Geld gestritten. Nachdem die sogenannten DFG-Lizenzen, die Zugang zu Fachzeitschriten gewährt haben, 2011 in die Allianz-Lizenzen überführt wurden, die im Gegensatz zu den DFG-Lizenzen für die Universitätsbibliotheken nicht frei sind, sondern eine Kostenbeteiligung von 75% erfordern, hat sich ein Streit ums Geld entfacht, denn dasselbe reicht hinten und vorne nicht, schließlich müssen schon Genderlehrstühle finanziert werden.

 

Mehrheit ist überzeugt: Hitler hat keinen Selbstmord begangen

Wenn es das Ziel des Geschichtsunterrichts in Deutschland war, Schülern den Glauben an die Gewissheit zu vermitteln, dass Hitler den 2. Weltkrieg für sich durch einen Selbstmord beendet hat, dann hat dieser Geschichtsunterricht in weiten Teilen versagt.

Dies zeigt eine Befragung, die wir auf ScienceFiles durchgeführt haben.

Neue Dokumente, die von den Geheimdiensten der Alliierten nach und nach und zuweilen auch auf Wink mit dem „Freedom of Information Act“ freigegeben werden, zeigen, dass selbst die Alliierten und noch lange Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges Zweifel an der offiziellen Selbstmord-Version hatten. Tatsächlich sind der britische und der US-amerikanische Geheimdienst noch mehr als ein Jahrzehnt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs jedem Hinweis darauf, dass Hitler gesehen worden sein soll bzw. dass ihm die Flucht nach Argentinien gelungen sein soll, mit viel Manpower nachgegangen. Das tut man nicht, wenn man weiß, dass die Nachforschungen sinnlos sind, weil der angeblich Gesehene seit dem 30. April 1945 nicht mehr am Leben ist.

Wie dem auch sei, die Mehrheit der 2080 ScienceFiles-Leser, die an unserer Befragung teilgenommen hat, ist nicht der Meinung, Hitler habe Selbstmord verübt. 54% (1.119 Leser) zweifeln an der offiziellen Version, die 21% (441 Leser) für richtig halten. Eine große Zahl von Lesern weiß schlicht nicht, wem sie folgen soll: der offiziellen Version oder den Zweifeln daran. 488 Leser (23%) geben an, dass sie nicht wissen, ob Hitler Selbstmord verübt hat, wie die offizielle Geschichtsschreibung behauptet, oder nicht. 32 Leser (2%) haben uns ihre eigenen, zum Teil elaborierten Gedanken darüber mitgeteilt, wie Hitler die Flucht – bei manchen bis in die Antarktis – gelungen ist.

SF Hitler Selbstmord

ScienceFiles-Rätsel: Welche Partei verkündet hier das Heil des Sozialismus?

Wir haben ein wenig im Archiv gegraben und dort politische Thesen einer Partei der Weimarer Republik gefunden, die – wenn man sie ohne historischen Kontext betrachtet – durchaus aktuell sein könnten. In dem Programm wird ein zügelloser Sozialismus propagiert, was die Partei als eine linke Partei ausweist. Nur: Welche Partei hat die folgenden Absätze in der Weimarer Republik in einen Programmentwurf und in etwas abgewandelter Form in ihr Programm geschrieben?

… Die … verwirft daher das individuelle Wirtschaftssystem des Kapitalismus, dessen Sturz die Voraussetzung zum Gelingen der … ist. Sie bekennt sich mit gleicher Entschiedenheit zum korporativen Wirtschaftssystem des Sozialismus, ausgehend davon und darin endend, dass der Sinn aller Wirtschaft einzig und allein die Deckung des Bedarfs … ist, nicht aber Reichtum und Gewinn.

Die … erklärt daher das Obereigentum an Grund und Boden und Bodenschätzen, deren Eigentümer nur Lehensträger … sind, ihr bzw. ihrem Staat Rechenschaft und Leistung schuldig, …. [sind]

Der Text ist insofern aktuell als man die beschriebene Ablehnung des Kapitalismus heute wieder in Programmen der Linken lesen kann.

Linke, Grüne und Teile der SPD knüpfen entsprechend an ihren historischen Vorbildern an. Lediglich die Enteignung der Bauern und deren Zusammenpferchen in Landwirtschaftlichen Produktionsgemeinschaften ist etwas außer Mode gekommen, seit sich bei Linken herumgesprochen hat, dass es besser ist, Privatbesitz an Produktionsmitteln zuzulassen und den Gewinn der privaten Unternehmungen per Steuer zu enteignen und in die eigenen und die Taschen der eigenen Klientel zu leiten.

Das Ziel, von der Kraft der wirtschaftlich Leistungsfähigen zu leben, ist somit immer noch das Ziel der Linken, nur die Mittel, sich die Früchte von anderer Menschen Arbeit zu verschaffen, haben sich verändert.

Doch zurück zum Rätsel: Von welcher Partei stammen die zitierten Programmaussagen? [Googlen gilt nicht!]

SF-Rätsel: Sozialistische Partei/WR