Europaparlament ist verseucht (DuschExit)

Nein.

Wirklich verseucht. Mit Legionellen, Legionellen sind Bakterien, die die berüchtigte Legionärskrankheit auslösen, eine besonders schwere Form der Lungenentzündung, die als so genannte atypische Lungenentzündung zu den meldepflichtigen Erkrankungen gehört.

Altiero SpinelliAltiero Spinelli war ein italienischer Kommunist, der seinen politischen Lebensabend im Europäischen Parlament verbracht hat. An ihn erinnert das Altiero Spinelli Gebäude in der Rue Wiertz 60, in dem auf 17 Stockwerken die Utensilien (Plenarsaal, Büros, Duschen) bereit gestellt werden, die zum Betrieb des Europäischen Parlaments notwendig sind.

Dazu gehören Duschen, und in diesen Duschen wurden Legionella-Bakterien gefunden, Bakterien die sich besonders gerne bei Temperaturen von 20 bis 35 Grad Celsius vermehren. Und weil dem so ist, deshalb wird im Europäischen Parlament ab sofort nur noch kalt geduscht. Die heißen Duschen wurden abgestellt, damit zu den Parlamentariern und ihren Mitarbeitern, die möglicherweise schon infiziert sind, nicht noch weitere hinzukommen.

Eu note legionella

Zu den Symptomen, mit denen sich eine Legionärskrankheit ankündigt, gehört neben hohem Fieber und Durchfall auch die Enzephalitis, also eine Gehirnentzündung, die von geistiger Verwirrung begleitet wird. Bis vor kurzem hatte Martin Schulz noch seine Diensträume in der Rue Wiertz 60 in Brüssel. Ob er zu den gefährdeten Personen gehört oder sich schon erste Anzeichen einer beginnenden Legionärskrankheit bei ihm zeigen, konnten wir nicht in Erfahrung bringen.

Es ist auch eher unwahrscheinlich, denn die Verseuchung mit Legionella-Bakterien im Altiero Spinelli (Rue Wiertz 60) hat eine Ursache darin, dass die Duschen des Gebäudes sehr selten benutzt werden. Es ist auch nicht der erste Ausbruch dieser Art. Bereits 2002 gab es eine Verseuchung mit Legionella. Das mag manche Entscheidungen des Europäischen Parlaments, die seit 2002 getroffen wurden, erklären.

Heiko Maas will Deutschen Wetterdienst verbieten

Heiko Mass ist der Inbegriff für ein sicheres und FakeNews-freies Internet.
Gerade erst hat er das Netzwerkdurchsetzungsgesetz im Kabinett durchgeboxt, nicht etwa, um Netzwerke mit ideologischen Denunzianten zu durchsetzen, sondern um die Beseitigung und das Unterlassen von FakeNews durch zu setzen, da hat er schon das nächste Großprojekt im Blick:

fakenewsMaas hat eine Quelle entdeckt, die für die Verbreitung einer großen Zahl von FakeNews verantwortlich ist. Täglich finden die Falschmeldungen, die aus der Quelle verbreitet werden, Eingang in alle Medien Deutschlands. Sie werden in Zeitungen verbreitet, bilden den Abschluss jeder Nachrichtensendung in Radio und Fernsehen.

Millionen Deutsche werden auf diese Weise und täglich hinters Licht geführt. Millionen Deutsche planen ihre Frei- und Arbeitszeit, ihre Urlaube und Ausflüge auf Basis der Angaben, die nichtsahnende Redakteure so arglos verbreiten.

Das soll ein Ende haben, wenn es nach Heiko Maas geht. Mit dem Korrekte Wettervorhersage Durchsetzungsgesetz will Maas dafür sorgen, dass falsche Wetterberichte innerhalb von maximal einer Stunde nach Veröffentlichung, aus dem Internet gelöscht werden, dass Sondersendungen eingesetzt werden, um falsche Vorhersagen im Rundfunk zu korrigieren und Sonderausgaben von Zeitungen notwendig werden, wann immer die Leser durch falsche Vorhersagen in die Irre geführt wurden.

Völlig die Geduld hat Heiko Maas mit dem Deutschen Wetterdienst verloren. Seit mehr als 50 Jahren ist der Dienst für Falschmeldungen über das Wetter verantwortlich. Jahrhundertsommer hat der Dienst versprochen, Anbauflächen für Reis in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt in Aussicht gestellt …

Alles Fake, FakeNews.
Doch damit ist jetzt Schluss: Der Deutsche Wetterdienst wird geschlossen, eine der maßgeblichen Quellen für FakeNews damit beseitigt.

Kachelmann wird es freuen.

Anschlag in Dortmund: ARD bringt RB-Leipzig Fans als Täter ins Spiel

Drei Sprengsätze, ein seltsames Bekennerschreiben von Islamisten, das den Einsatz deutscher Tornados im Irak als Ursache für den Anschlag angibt, ein seltsames Bekennerschreiben der Antifa, das den Sprengstoffanschlag damit begründet, dass „seit Jahren auch Mensch_innen mit einer menschenverachtenden Gesinnung ins [Dortmunder Stadion]“ dürften und eine Spekulation, die sich bei der ARD findet: Fans von RB Leipzig hätten die Sprengkörper gelegt, um sich für die Gewalt Dortmunder Fans beim Spiel vor zwei Monaten zu rächen.

Drei Spekulationen, jede davon in gleicher Weise wahrscheinlich oder unwahrscheinlich. Wie immer, wenn in Deutschland etwas passiert, wird die ganze Angelegenheit schnell zum Glaubenskrieg. Wer glauben will, die Antifa stecke hinter dem Anschlag, glaubt es. Wer sich lieber an Islamisten abarbeiten will, glaubt, dass hinter dem Anschlag, der eher glimpflich abgegangen ist, was für Anschläge, die von Islamisten vorbereitet werden, eher eine Seltenheit ist, Islamisten stecken, und wer RB-Leipzig nicht mag, schließt sich der Spekulation an, die die ARD so bereitwillig verbreitet.

 

Wissenschaftlich interessant an den derzeitigen Spekulationen ist, wie sich Medienvertreter verhalten, z.B. die von der ARD. Dort hat man Patrick Gensing eigens dazu abgeordnet, einen langen Beitrag zu schreiben, in dem er die Gerüchte, nach denen das Bekennerschreiben der Antifa authentisch sei, als falsch darstellen soll.

Wenn man sich bei der ARD entscheiden muss, wen man vom Verdacht, Urheber eines Sprengstoffanschlags zu sein, reinwaschen will, dann liegt die Antifa doch näher als Islamisten. Dann wird selbst Pi-News, dem Blog, das in öffentlich-rechtlichen Medien nicht einmal mit Samthandschuhen angefasst wird, eine Bühne eingeräumt, natürlich keine positive Bühne, denn Pi-News, so stellt Gensing fest, berichte von dem Antifa-Bekennerschreiben, das bei Indymedia aufgetaucht ist, so als sei es authentisch.

Warum sollte Pi-News nicht von der Authentizität des Bekennerschreibens der Antifa ausgehen? Wirft nicht Gensing selbst, Pi-News mangelnde Sorgfalt bei der Berichterstattung vor? Wäre es nicht richtiger, den entsprechenden Vorwurf an die Betreiber von Indymedia zu richten, die nach Ansicht von Gensing falsche Bekennerschreiben veröffentlichen?

[aus dem Livefeed der ARD:] 11:46 Uhr
Was steckt hinter der Attacke auf den BVB-Mannschaftsbus?

Dazu gibt es verschiedene, vage Theorien. Eine davon stellt auch eine Verbindung zu dem umstrittenen Spiel zwischen dem BVB und RB Leipzig vor gut zwei Monaten her. Bei dem Spiel Anfang Februar hatten Dortmunder Randalierer Gäste-Fans angegriffen. Die Polizei sprach damals von einer “extremen Aggressivität und Gewaltbereitschaft der Dortmunder”. Auch “kleine Kinder, Frauen oder Familien” seien ins Visier der Randalierer geraten.

Und wie sieht es mit der Spekulation der ARD aus, RB-Leipzig Fans wollten sich rächen, eine Spekulation, die noch haariger ist als die über die Antifa. Aber lieber bringt man RB-Leipzig Fans unter Generalverdacht, als dass man dabei zusieht, wie die Antifa glaubwürdige Früchte ihrer eigenen Gewaltaffinität und Gewalttätigkeit einfährt.

Bleibt noch die Islamisten-Spekulation, ebenfalls eine, die man bei der ARD nicht gerne sieht, aus politisch-korrekter Angst vor all denen, die einen Zusammenhang zwischen Flüchtlingen und der Häufung von Anschlägen herstellen. Auch das getippte Bekennerschreiben ist nach Angaben der ARD nicht über Zweifel erhaben:

“Inzwischen haben Behörden des Bundes des Landes Nordrhein-Westfalen eine intensive Analyse des Schreibens begonnen, Islam-Wissenschaftler und Forensiker sind daran beteiligt. Nach Einschätzung von an der Untersuchung beteiligten Personen ist es noch zu früh, eine gesicherte Einschätzung abzugeben. Man sei noch sehr vorsichtig mit der Zuordnung hieß es, der Vorgang sei sehr ungewöhnlich. Als denkbar gilt auch, dass die tatsächlichen Täter bewusst eine falsche Spur legen wollen.”

Und so terrorism-political-cartoonsbleiben, geht man die Zweifel, die die ARD sät, mit einem Ausschlussverfahren durch, nur die Fans von RB-Leipzig als mögliche Täter. Wenn die ARD die Wahl zwischen Tätern aus der Antifa oder islamistischen Tätern hat, dann wählt sie den Dritten Weg: Fans von RB Leipzig.

Kriminologisch betrachtet ist das ganze ein Fiasko für die Polizei in NRW, die einerseits nicht in der Lage ist, ein high-profile Target wie den Mannschaftsbus des BVB zu schützen, andererseits wilde Spekulationen dadurch begünstigt, dass es offensichtlich keinerlei brauchbare Informationen über die Urheber des Anschlags gibt. Seit Jahren werden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft und mit der Begründung „Sicherheit“ Freiheitsrechte der Bürger eingeschränkt. Seit Jahren nimmt die Anzahl der Anschläge zu, so dass man feststellen muss, dass eine Verschärfung von Sicherheit offensichtlich eine höhere Anzahl von Anschlägen zur Folge hat. Man kann auch annehmen, die Polizei sei weitgehend machtlos, wenn es darum geht, Anschläge wie den in Dortmund zu verhindern. Dann stellt sich allerdings die Frage, zu welchem Zweck die Freiheitsrechte der Bürger in den letzten Jahren kontinuierlich beschnitten wurden.

Marc Bartra wurde übrigens bei dem Anschlag (schwer) verletzt. Aber das ist der ARD keine eigene Meldung wert, schließlich ist Bartra ein Spanier.

Der Generalbundesanwalt soll’s richten!


Es mag manche Leser erstaunen, aber: Auch die Wissenschaftler von ScienceFiles leben nicht von der Hand in den Mund. Nein. ScienceFiles kostet Zeit und Geld, schon weil u.a. unsere Provider die ärgerliche Angewohnheit haben, Geld für ihren Service zu verlangen.

Zum Glück ist Osterzeit ja auch Spenderzeit. Wir freuen uns über jeden, der unsere Arbeeit unterstützt.

Translate »
error: Content is protected !!
Haben Sie Lust auf Auseinandersetzung oder steht bei Ihnen eher der Frust durch Auseinandersetzungen im Vordergrund? Der individuelle Umgang mit Konfliktsituationen ist ein Feld, das in Deutschland nicht beforscht wird. Dr. habil. Heike Diefenbach ändert dies zur Zeit. Sie haben die einmalige Gelegenheit, daran mitzuwirken. Nehmen Sie an unserer Primärforschung teil. Wirken Sie mit an der Erstellung einer Skala zur Messung von Konfliktorientierung.   Zur Teilnahme geht es hier.
Holler Box
Skip to toolbar