Mai-Files: Extremisten, Lü(g)(ck)enpresse, HateNews, Entartete Kunst und politische Korruption

Mit diesem Post starten wir eine neue Serie auf ScienceFiles: Monatsrückblicke.

Wir stellen an uns fest, dass wir oft nach zehn Posts nicht mehr in Erinnerung haben, was der elfte Post in die Vergangenheit gerechnet, eigentlich zum Gegenstand hatte. Um dem Kurzzeitgedächtnis ein Schnippchen zu schlagen, haben wir beschlossen, einen Monatsrückblick zu starten, mit dem wir zum Ende jeden Monats noch einmal die Highlights der vergangenen 30 Tage beleuchten wollen.

landgericht-leipzigWo gibt es einen Rektor, der von sich behaupten kann, dass ihm drei Landrichter attestiert haben, das Lügen sei ihm nicht wesensfremd? Richtig: In Leipzig. Dort leistet sich der Freistaat Sachsen mit Beate Schücking nicht nur einen Rektor, der Mehrausgaben von mehr als 400.000 Euro als Schadensersatzzahlung produziert hat, er leistet sich auch einen Rektor, für den nach den Ergebnissen einer achtstündigen Beweisaufnahme vor dem Landgericht Leipzig Frauenförderung darin besteht, männliche Bewerber mit erfundenen Gerüchten über sexuelle Nötigung zu diskreditieren. Schücking gibt der Amtshaftung eine ganz neue Bedeutung, eine teure, für die Steuerzahler in Sachsen:

Wie sehr Journalisten in Zeitungen, die der SPD gehören, die Hosen voll haben, wenn es darum geht, Tatsachen zu berichten, die im Gegensatz zu dem stehen, was die Erzählung vom guten Menschen, der im noch besseren Dienst an den Menschen steht, der Bevölkerung vorgaukeln will, zeigt sich am Beispiel der Leipziger Volkszeitung, in der es ein Journalist nicht einmal über sicht bringt, die Feststellungen dreier Landrichter über Beate Schücking auch nur zu erwähnen:

Das Bemühen, diejenigen, die einem politisch nicht genehm sind, zu diffamieren und zu diskreditieren, es blüht auch im Hause der Beauftragten für die neuen Bundesländer, also für Ostdeutschland, das auch im Jahre 27 nach der Vereinigung ein Fremdkörper geblieben ist. Denn: Möchtegernforscher aus Göttingen wollen festgestellt haben, dass Ostdeutsche für Rechtsextremismus anfälliger seien, als Westdeutsche. Mit klassischer Junk Science haben die Göttinger in ihre Daten hineingelesen, was dort selbst mit größter Phantasie nicht gefunden werden kann und sich so dem politischen Willen ihres Auftraggebers gefügt. Und weil Junk Science weder Standards noch Methode kennt, hat sich die Frage gestellt, ob nicht auch einige der 40 Interviews, aus denen die Göttinger Zauberlehrlinge auf ganz Ostdeutschland blicken konnten, gar nicht geführt wurden:

Goettingen Junk ScienceWenn die meisten Journalisten von Mainstream-Medien sich durch etwas auszeichnen, dann scheint dies Ideen- und Phantasielosigkeit zu sein. Deshalb sind sie darauf angewiesen, sich bei anderen zu bedienen. Und so haben sich unsere Beiträge über den Gerüchte-Rektor aus Leipzig, der die Steuerzahler des Freistaats mehr als 400.000 ungeplante Euro kostet und unser Beitrag über die fragwürdigen Interviews, die die Göttinger geführt haben wollen, in den Mainstream-Medien als Plagiat wiedergefunden:

Die Phantasielosigkeit, die sich bei der ARD z.B. in einem Lock-In niederschlägt, das dazu führt, dass dort Angestellte nur noch im Trump-Hass-Modus unterwegs sein können und völlig außer Stande sind, auch nur eine in Maßen deskriptive Berichterstattung zu präsentieren, wurde in einer Studie belegt, die zeigt, dass die ARD weltweit führend ist, wenn es darum geht, Negatives über Donald Trump zu berichten. Die ARD ist ein richtiges Trump-Hass-Medium.

Damit ist wohl auch die Mainstream-Medien-Kultur, die in Deutschland herrscht, gut beschrieben: Es ist eine Kultur, die keinerlei Abweichung von der eigenen Ansicht darüber, was gut und richtig ist, duldet, die Andersdenkende verfolgt und aus dem öffentlichen Diskurs auszuschließen versucht. Die Hexenjagd auf Xavier Naidoo macht dies mehr als deutlich:

Das auch Universitäten bzw. deren Angestellte zum Bestandteil eines Meinungs-Lynchmobs geworden sind, zeigt die Bremer Erklärung, an der sich Hochschullehrer aus Bremen beteiligt haben, entgegen der Pflichten, die ihnen das Beamtenrecht auferlegt:

Wie marode das politische System, das fälschlicherweise als Demokratie benannt wird, ist, zeigt die Ungeniertheit, mit der Amtsinhaber versuchen, aus ihrer politischen Tätigkeit finanzielles Kapital zu schlagen, z.B. dadurch, dass sie Bücher schreiben lassen, die sie unter eigenem Namen veröffentlichen und in denen sie Amt und Geldgier in einer Weise vermischen, die man nur noch als politische Korruption bezeichnen kann:

Im Einklang mit der Funktionsweise eines maroden Systems, in dem die wirklichen Probleme verschwiegen werden und in dem hinter dem Rücken der Bürger deren Freiheit eingeschränkt wird, gibt es die folgenden beiden Beiträge nur auf ScienceFiles zu lesen

civic cultureDer Zustand der politischen Kultur in Deutschland ist besorgniserregend. Politiker die ihr Amt benutzen, ihr Nebenverdienst zu maximieren, öffentlich-rechtliche Medien, die ihre Aufgabe darin sehen, ihre Kunden zu belehren und mit Bewertungen zu überschütten, angebliche Forscher, die Ergebnisse produzieren, die der Vorgabe des Auftraggebers entsprechen, eine Universitäts-Rektorin, der „die Behauptung unwahrer Tatsachen zur Durchsetzung ihrer Interessen nicht wesensfremd ist“, all dies sind Indikatoren für einem moralischen Verfall und dafür, dass es kaum mehr möglich ist, von einer politischen, gar einer demokratischen Kultur in Deutschland zu sprechen. Dass dem so ist, ist auch ein Ergebnis davon, dass Extremismus als eine Spielart rechter Ideologien angesehen bzw. durchgesetzt werden soll. Dem ist nicht so. Um zu zeigen, dass Linksextreme und Rechtsextreme das gleiche psychologische Make-up und die selben psychologischen Defizite teilen, haben wir eine Serie begonnen, in der wir die wissenschaftliche Literatur aufarbeiten, die die Gemeinsamkeiten von Rechten und Linken zum Gegenstand hat.

Die Beiträge, die hier zusammengestellt sind, wären nicht möglich, wenn ScienceFiles nicht von vielen Lesern, bei denen wir uns an dieser Stelle einmal mehr herzlich bedanken wollen, durch Spenden unterstützt werden würde. ScienceFiles lebt ausschließlich von Spenden, und wem ScienceFiles am Herzen liegt und wer dafür sorgen will, dass wir auch weiterhin als Stachel im Fleisch der institutionalisierten Wissenschaft und als Medium vorhanden sind, das über Dinge berichtet, die ansonsten mit dem öffentlich-rechtlichen Mantel des Schweigens bedeckt worden wären, der kann dies dadurch sicherstellen, dass er uns mit einer Spende unterstützt.

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Heute ist Diversity Tag: Tag der Dummheit in vielen Gewändern

„Vielfalt bringt nicht nur die Arbeitswelt, sondern auch unsere Gesellschaft voran.“

Das tweeted das Bundesministerium für FSFJ, ein mehrheitlich von Frauen besetztes Ministerium, in dem Vielfalt Ernst genommen wird.

Auch wenn niemand weiß noch wissen will, warum sich Vielfalt so positiv auf uns und unsere Gesellschaft auswirken soll. Auch wenn die Studien, die es zum Thema Vielfalt und deren Auswirkungen auf Unternehmen gibt, bestenfalls ambivalente Befunde erbringen und sich niemand bislang gefunden hat, der die Auswirkungen von Vielfalt auf Gesellschaften prüfen will; Eines steht fest: Vielfalt ist klasse, wichtig und gut und positiv und ohne Vielfalt ist Gesellschaft nicht mehr möglich und Unternehmen sind nicht mehr funktionsfähig und Umsatz und Profit … vergessen Sie beides. Weil dem so ist, deshalb überbieten sich in Deutschland die Unternehmen darin, sich als Anbeter der Vielfalt darzustellen. Den Vogel in Blödsinn hat dabei die Daimler AG abgeschossen, der Preis für die größte Einfalt in der Vielfalt (oder die beste Satire), der gebührt der Norma Group:

Weil Vielfalt so wichtig und gut und segensreich ist und weil ohne Vielfalt alles zum Erliegen kommt, deshalb wollen wir, aus wissenschaftlicher Sicht, Minimalforderungen zur Vielfalt aufstellen, die die wichtigsten Bereiche des gesellschaftlichen Lebens betreffen:

Mehr Vielfalt im Parlament:
Wählen Sie die AfD!

Mehr Arbeiter in der Bundesregierung und in den Parlamenten.
Machen Sie sich für eine Arbeiterquote von mindestens 20% stark.

Mehr Arbeiterkinder am Gymnasium.

Vielfalt bei der Bundeswehr: Mehr Taliban und mehr IS-Kämpfer in Offiziersrängen.

Mehr Intelligente in der SPD. Verhindern wir den Niedergang der Partei in die intellektuelle Bedeutungslosigkeit durch eine feindliche Übernahme durch Neumitglieder mit IQ höher als 90.

Vielfalt: Mehr Veganer in den Aufsichtsräten von Unternehmen, die Tierleichen verkaufen.

Mehr Homophobe im Familienministerium. Der Vielfalt wegen.
Päderasten im Kindergarten: Für frühkindliche Vielfalt.

Sie haben auch einen Vorschlag zur Erhöhung der für die Gesellschaft so wichtigen Vielfalt.

Kommentieren, vielfältig bitte!

Boykottiert Ben und Jerry’s und Unilever! Gelebte Konsumentenmacht

Ein Leser von ScienceFiles hat auf die Zusammenarbeit (oder soll man nicht besser sagen: Konspiration) von Ben und Jerry’s, also von Unilever, mit der Amadeu Antonio Stiftung auf eine – wie wir finden – sehr konstruktive Art und Weise reagiert.

War es nicht ein besonderes Lieblingskind der Linken, über Boykotte zu versuchen, auf Unternehmen Einfluss zu nehmen oder Unternehmen wie BP dafür abzustrafen, dass ihnen eine Bohrinsel in die Luft geflogen ist?

Arbeitet nicht Greenpeace bis heute mit dem Drohmittel “Boykott”, um gegen Unternehmen vorzugehen, die die Ideologie von Greenpeace nicht teilen?

Nun, es ist Zeit, eine neue Seite aufzuschlagen und darauf hinzuweisen, dass diejenigen, die von Ben und Jerry’s gemeinsam mit der Amadeu Antonio Stiftung im besten Fall erzogen und im schlechtesten Fall verleumdet werden, über Konsumentenmacht verfügen. Da mit einer nicht-linken politischen Einstellung einhergeht a) seltener von Hartz-Iv zu leben, b) häufiger einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, c) regelmäßig ein über dem Durchschnitt liegendes Verdienst sowie d) eine höhere Bildung und e) eine höhere Kaufkraft zu haben als mit einer linken Einstellung, ist es an der Zeit, diese Markt- und Konsumentenmacht auch zu nutzen.

Ben und Jerry AAS

Deshalb unterstützen wir die Initiative unseres Lesers Andreas Damm: Boykottiert Ben und Jerry’s Eis, so lange das Unternehmen versucht, wie ein verhinderter Social Justice Warrior seine Konsumenten zu erziehen und solange das Unternehmen mit der Amadeu Antonio Stiftung konspiriert und erweitert den Boykott gleich auf Unilever, for good measure, also den Hersteller von Lipton Tea, von Dove, Bertolli, Carte d’Or, Knorr, Magnum, Coral und so weiter.

Nutzen Sie, was in der Forschung als six-degree of Separation bekannt ist. Sechs Bekannte reichen, um einen Brief in den USA über Bekannte von der Ost- and die Westküste zu übermitteln. Das klassische Experiment von Stanley Milgram zeigt, wie gut vernetzt Menschen sind und wie weit die Kreise sind, die ein Aufruf wie der von Andreas Damm in kurzer Zeit ziehen kann!

Und hier die Initiative von Andreas Damm, die wir zur Nachahmung empfehlen, im Original:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie machen jetzt gemeinsame Sache mit der Amadeu-Antonio-Stiftung?

Mit diesem Stasi-Verein?

Dann habe ich das letzte Mal Ihr Eis gegessen.
Denn davon bekomme ich jetzt nur noch Brechreiz.

Um zu verstehen, warum das jetzt so ist, untersuchen Sie mal, was die Amadeu-Antonio-Stiftung genau macht, und mit wem sie gemeinsame Sache macht, und wer ihr vorsteht:

Fragen Sie sich doch einmal, ob Meinungen, die vom Mainstream (was ist das eigentlich in Deutschland? Das sind von der Regierung ausgegebene Parolen, mit denen der gemeine Bürger nicht immer in Übereinstimmung stehen muß, die aber über die Staatssender ARD/ZDF/DLF und fast alle Print-Medien in Deutschland als die “EINZIGE” Wahrheit ausgegeben werden) abweichen, sofort pauschal als “rechtsextremistisch” kategorisiert werden und deren Urheber als “Nazis” verunglimpft und beleidigt werden.

Im Gegenzug dazu werden Autos und Eigentum der Menschen, welche sich als Bürgerliche “outen” und sich dazu bekennen, daß sie nichts mit linken Werten anfangen können, von linksextremen Antifa-Mitgliedern abgebrannt und zerstört.

Unter diesen bürgerlichen “Abweichlern” (von linkem Gedankengut) macht sich mittlerweile Verunsicherung und Angst breit. – Wollen Sie das???
Dazu hört man von der Amadeu-Antonio-Stiftung NICHTS!

Solange Sie also diese unsägliche Organisation weiter unterstützen, werde ich meine Familienmitglieder, meine Freunde, Verwandten und Kollegen bitten, keine Eiskrem aus Ihrem Haus mehr zu konsumieren.

In der vagen Hoffnung, daß Sie es sich noch einmal überlegen und sich umorientieren,

verbleibe ich

mit freundlichem Gruß,

Andreas Damm

Demokratie als Happening? Hannovers demokratische Illiteraten

Es hat ganz den Anschein.

Ausgangspunkt ist eine Einladung zu einem Pressetermin. Vertreter derselben, die das Bedürfnis verspüren, ihren Lesern die Konterfeis des Oberbürgermeisters von Hannover, „Stefan Schostok, der Ersten Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette in Vertretung für die Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf sowie dem Personal und Kulturdezernenten Harald Härke“ zuzumuten, können sich am 2. Juni um 9.00 Uhr im neuen Rathaus von Hannover die entsprechende Munition holen, um auch noch den letzten Leser zu vergraulen.

Hannover Demokratiefestival 1Der Smilietermin ist der Auftakt zu ein einer Veranstaltung, die in Hannover als „Demokratiefestival“ bezeichnet wird. Irgendwie gehe es beim dem Festival, so die Überzeugung der Veranstalter, um Demokratie: „Ziel der Veranstaltung ist es“, so die Pressemitteilung aus Hannover, die uns ein geschätzter Kollege zugeschickt hat, “ein starkes Signal gegen Intoleranz, Rechtsextremismus und andere extremistisch geprägte Ideologien zu setzen. Zielgruppen sind alle Schulen, Berufsbildenden Schulen, Jugendtreffs sowie Jugend- und Kultureinrichtungen sowie Sprachlernklassen“.

Diese Zielsetzung erklärt, dass sich im Programm des Demokratiefestivals in Hannover so gar nichts finden lässt, was man als eine positive Bestimmung von Demokratie ansehen könnte. Demokratie, es mag den Hannoveranern entfallen sein, ist eine Regierungsform, bei der die Regierung durch die Wähler bestimmt und abgewählt werden kann. Wähler sind entsprechend der Souverän, und mehr gibt es über Demokratie nicht zu sagen.

Auf die Idee, dass Demokratie eine Regierungsform ist, bei der die Wähler Souverän sind, kommt man nicht unbedingt, wenn man sieht, was Hannover für die anvisierten Jugendlichen zum Demokratiefestival serviert:

“Setz[‘] Dich ein für Demokratie”, so lautet die Aufforderung, deren Umsetzung darin besteht, mit Klebebändern Sitzobjekte herzustellen und damit in Schulen ein Zeichen für Demokratie zu setzen.

Demokratie besteht also darin, mit Klebeband zu hantieren?

“Stimm‘ Dich ein für Demokratie”, so fordert das Programm (ohne Ausfallstrich übrigens). Die Einstimmung besteht darin, Texte zum Thema Demokratie zu schreiben und diese „sogar dem Publikum vorzutragen“. Demokratie als Bühnenperformance?

“Stillstehen für Demokratie”, ist der nächste Schnickschnack: Jugendliche sollen in Posen wie Schaufensterpuppen erscheinen, ein Selfie-knipsen und so ein Zeichen für die Demokratie setzen. Demokratie als Smartphone-Selbst-Inszenierung?

Unter dem Stichwort: „Eine starke Demokratie“ werden zwei Filme von Flüchtlingen gezeigt, in denen die Flüchtlinge ihre Träume und Wünsche und Hoffnungen erzählen. Demokratie als individuelles Wunschkonzert von Flüchtlingen?

Schließlich gibt es die bewegte Demokratie, also Tanz.

  • Demokratie, wie sie in Hannover am 2. Juni vermittelt werden soll, ist demnach:
  • Mit Klebebändern hantieren;
  • Eine Bühnenperformance;
  • Eine Smartphone-Selbstinszenierung
  • Tanz
  • Ein Wunschkonzert von Flüchtlingen

Irgendwie gewinnt man den Eindruck, dass die Hannoveraner nicht so wirklich wissen, was der Begriff “Demokratie” bezeichnet, und deshalb auf das zurückgreifen, was man von mittelmäßigen Event-Agenturen als mittelmäßige Veranstaltung zu nahezu jedem Gegenstand kaufen kann. Es fehlen nur die Fingerfarben, mit denen Demokratie an Scheiben geschmiert werden kann.

Die völlige Unfähigkeit, Demokratie positiv zu bestimmen, setzt sich fort in einer Ausstellung über die Rolle der Polizei im Nationalsozialismus und in einem Vortrag über “Islamofaschismus”. Beides ist nicht Demokratie. Das wissen wir. Aber was ist Demokratie? Die Hannoveraner haben keine Ahnung.

Hannover Demokratiefestival 2Sie benutzen ihr Festival vielmehr dazu, ideologische Indoktrination in Workshops anzubieten, Workshops, in denen die Rolle des Individuums in der Familie bestimmt werden soll, nicht etwa die Bedeutung von autonomen Akteuren für eine Gesellschaft; Workshops, die Gewalt und Aggression thematisieren und fragen, wie man Gewaltprävention und demokratische Werte im Eishockey vermitteln kann (auf so einen Unsinn muss man erst einmal kommen). Schließlich sollen junge Migranten zu Toleranz erzogen werden, junge männliche Migranten natürlich, denn weibliche Migranten müssen schon in einem anderen Workshop vor einer Zwangsehe geschützt werden.

Der Eindruck, dass in Hannover das Rathaus von demokratischen Illiteraten besetzt ist, die ihr Nichtverständnis als Happening unter der Überschrift „Kampf gegen Recht und für Toleranz“ verkaufen wollen, er ist durch das Programm dieses „Demokratiefestivals“ so fest eingegraben, dass man ihn, wollte man ihn erschüttern, erst einmal archäologisch vorbehandeln müsste.

Bleibt festzustellen, dass in Hannover Demokratie aus mehr oder weniger affigen Betätigungen (Wir entschuldigen uns bei allen Affen) zu bestehen scheint, die mit einem erheblichen Schuss Indoktrination angereichert werden. Dasselbe Festival könnte man in Pol Potts Kambodscha, in Mao Zedongs China oder in Hugo Chavez‘ Venezuela abhalten.

Niemand würde den Unterschied bemerken.

Plagiarismus II: Der MDR schreibt auch bei uns ab – Genderkriminalität in Leipzig

Die Mühlen öffentlich-rechtlicher Sender mahlen langsam, sehr langsam. Das ist auch kein Wunder, schließlich sind die Sender, der MDR zum Beispiel, mit nur wenigen Journalisten ausgestattet, die zudem das Recherchieren weitgehend verlernt haben.

Deshalb müssen sie sich bei anderen bedienen.

Bei uns zum Beispiel.

Neben Hadmut Danisch sind wir die ersten gewesen, die über ein Urteil des Landgerichts Leipzig berichtet haben. Wir waren die einzigen, die dabei Ross und Reiter genannt haben und die Teile aus dem Urteil der 7. Kammer zitiert haben, aus denen hervorgeht, dass drei Richter des Landgerichts Leipzig nicht nur der Ansicht sind, von Beate Schücking, Rektor der Universität Leipzig, belogen worden zu sein, weshalb sie Schücking bestätigt haben, dass ihr „die Behauptung unwahrer Tatsachen zur Durchsetzung ihrer Interessen nicht wesensfremd ist“. Damit waren wir auch die ersten, die davon berichtet haben, dass die Leipziger Universität sich einen Rektor leistet, der nach Ansicht von 3 Richtern am Landgericht Leipzig Gerüchte über männliche Bewerber in die Welt setzt, um die entsprechenden Bewerber mit der Behauptung, sie hätten sich der sexuellen Nötigung schuldig gemacht, aus dem Weg zu räumen und denselben für das frei zu machen, was in Deutschland „Frauenförderung“ heißt.

Nun, 9 Tage später, ist die Geschichte auch beim MDR angekommen. Dort hat man sich wohl mehr oder weniger genötigt gesehen, ob der Verbreitung, die unser Beitrag zwischenzeitlich gefunden hat, zu reagieren und seinerseits einen Beitrag zu bringen. Weil beim MDR die Feigheit auch dann nicht überwunden werden kann, wenn in einem Urteil Klartext steht, den man kaum missverstehen kann, lautet die Überschrift: „Schücking: Dieses Urteil ist unverständlich“. Wohlgemerkt, Schücking behauptet nicht, das Urteil sei falsch, sie sagt nur, dass es ihr unverständlich sei.

Um so erstaunlicher ist es, dass sich unter der genannten Überschrift eine Passage aus dem Urteil des Landgerichts Leipzig findet, die sich genau so bei uns findet, nämlich die Folgende, die, ergänzt man sie darum, dass die drei Leipziger Landrichter nach 8 Stunden Beweisaufnahme nicht nur zu dem Schluss gekommen sind, dass Schücking der Ausgangspunkt des Gerüchtes von der sexuellen Nötigung ist, sondern auch zu dem Schluss, von Schücking belogen worden zu sein, weil letzterer das Lügen nicht „wesensfremd“ sei, ein Schlaglicht auf den Charakter des Leipziger Rektors wirft.

Unser Text Der Text des MDR
„Das unstreitig haltlose Gerücht diente ersichtlich dem Zweck, den Kläger gegenüber den an der Auswahlentscheidung beteiligten Gremien persönlich derart zu diskreditieren, dass dieser für eine Besetzung der Professur von vornherein nicht mehr in Frage kam und etwaiger fachlicher Kritik der Gremienmitglieder an der Richtigkeit der von der Beklagten zu 1 [Beate Schücking, Rektor der Universität Leipzig]. getroffenen Berufungsentscheidung der Boden entzogen war. Dass der thematisierte Vorwurf eine derartige Wirkung auf den Fakultätsrat bzw. die Berufungskommission, haben konnte, hat der Zeuge Prof. Dr. … glaubhaft bestätigt.“ “Das unstreitig haltlose Gerücht diente ersichtlich dem Zweck, den Kläger gegenüber den an der Auswahlentscheidung beteiligten Gremien persönlich derart zu diskreditieren, dass dieser für eine Besetzung der Professur von vornherein nicht mehr in Frage kam und etwaiger fachlicher Kritik der Gremienmitglieder an der Richtigkeit der von der Beklagten zu 1. [Anm. der Red.: Beate Schücking] getroffenen Berufungsentscheidung der Boden entzogen war.”

Normalerweise ist eine Person wie Schücking als Rektor einer Universität nicht tragbar.

Aber was ist in Deutschland  noch normal?

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