Bundestagsparteien: Großgrundbesitzer, die im Geld schwimmen

Rund eine halbe Milliarde Euro Reinvermögen haben die Bundestagsparteien gehortet. Das ist jedoch nur ein Bruchteil des Vermögens, des Reichtums, den die Bundestagsparteien nicht für alle, wie die LINKE so gerne fordert, angehäuft haben, sondern für sich, zur ausschließlichen Parteinutzung.

Die Parteien horten auch Immobilien. Sie sind Haus- und Grundbesitzer, eine Art Re-Inkarnation der Junker, die vor allem Linke in der Weimarer Republik auf das Heftigste bekämpft haben.

Wir haben den Rechenschaftsberichten der Parteien den Wert entnommen, mit dem sie ihre Immobilien veranlagen. Wie so oft, bei Bilanzen, ist der Immobilienwert eher ein Richtwert, der tatsächliche Wert dürfte deutlich darüber lieben.

Die Genossen aus der ehemaligen Arbeiterpartei zeigen sich einmal mehr als Krösus. Der Wert ihres Immobilienbesitzes ist mit 102,1 Millionen Euro höher als der Wert aller Immobilien der anderen Parteien zusammengenommen. Die AfD ist der besitzlose Paria unter den Partei-Bonzen. Die AfD hat weder Haus- noch Grundbesitz. Die AfD wohnt zur Miete, wie die Mehrzahl der deutschen Bevölkerung.

Geschätzter Wert von Haus- und Grundbesitz der Parteien:

1. SPD: 102.064.559,73 Euro
2. CDU: 50.746.399,13 Euro
3. CSU: 26.528.908,70 Euro
4. Grüne: 14.064.559,69 Euro
5. LINKE: 4.847.824,73 Euro
6. FDP: 3.397.301,31 Euro
7. AfD: 0 Euro

Die Bundestagsparteien minus die AfD nagen offensichtlich nicht am Hungertuch. Eine Parteienfinanzierung ist einmal mehr so wenig zu rechtfertigen, wie das Mästen eines Übergewichtigen.

Doch damit nicht genug.

Wer von unseren Lesern hätte finanzielle Probleme, wenn er von heute auf morgen ein neues Auto kaufen müsste?

Wen würde die Notwendigkeit, eine Waschmaschine ersetzen zu müssen, in die finanzielle Bredouille bringen?

Wer hätte Schwierigkeiten, eine notwendige Reparatur an seinem Hauseigentum zu finanzieren?

Nun, Bundestagsparteien haben keine Probleme irgendetwas zu finanzieren. Sie schwimmen im Geld, im Cash. In den Rechenschaftsberichten sind seit Neuestem die Geldbestände ausgewiesen, also das Bargeld, auf das die entsprechende Partei sofort zugreifen könnten, wenn sie es müssten. Die Höhe des Bargeldes, das in Parteizentralen gehortet wird, ist beeindruckend. Und dieses Mal muss sich die SPD tatsächlich der CDU geschlagen geben. Die CDU, immer sehr findig, wenn es darum geht, Bargeld einzuwerben und auf dubiosen diversen Konten zu verteilen, führt die Liste an:

Bargeld / Geldbestände der Bundestagsparteien:

1. CDU: 136.460.134,76 Euro
2. SPD: 114.053.702,87 Euro
3. Grüne: 34.613.873,21 Euro
4. CSU: 33.095.012,93 Euro
5. LINKE: 19.805.450,98 Euro
6. AfD: 13.178.529,40 Euro
7. FDP: 10.984.110,44 Euro

Angesichts der berichteten Zahlen ist es wirklich nicht einzusehen, warum Parteien aus einer staatlichen Finanzierung weiter dabei unterstützt werden sollen, Geld zu horten und dem Kreislauf sinnvoller Geldverwendung zu entziehen.

Die staatliche Parteienfinanzierung ist ein ideologisches Relikt, das seine Funktion, als Vehikel der maßlosen Selbstbedienung, so schamlos zur Schau stellt, dass selbst der Antriebsloseste sich so langsam in Bewegung setzen muss, um etwas dagegen zu unternehmen, dass er zum schröpfbaren Freiwild der Bundestagsparteien deklariert worden ist. Die staatliche Parteienfinanzierung muss abgeschafft und den Parteien aufgegeben werden, sich aus Spenden zu finanzieren. Dann ist es jeder Partei zu jeder Zeit möglich, mit einem Blick auf Spenden und Wählerstimmen ihre Popularität zu bemessen. Darum geht es doch in Demokratien und nicht darum, Parteien mit Steuergeld zu mästen, oder?

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“Diebe honorieren Bestohlene”: 4,8 Mrd EU-Euro für Flüchtlinge

Kennen Sie die folgende Parabel vom guten Staat?

Zwei Diebe räumen ein Haus aus. Komplett. Sie lassen nichts übrig. Als sie ihr Werk betrachten, die leeren Räume ohne Möbel, ohne alles, ereilt den einen Dieb die Reue und er sagt: „Wir können die armen Menschen nicht vor dem Nichts stehen lassen.“ Komm‘ wir lassen Ihnen einen Tisch und zwei Stühle da, dann können Sie sich wenigstens setzen“.

So verhält es sich mit dem guten Staat. Er presst seinen Bürgern Steuern ab und gibt manchen von ihnen etwas zurück, damit sie der Ansicht sind, sie würden von ihrem Staat, von ihrem guten Staat, der sich um sie kümmert, profitieren.

Nun gibt es Institutionen und Medien, die diese Tatsache sehr geschickt umschreiben. Heute zum Beispiel titelt die ARD Tagesschau: EU-Milliarden für Deutschland. Und schreibt:

„Die EU-Kommission will Anstrengungen bei Aufnahme und Integration von Migranten honorieren. Deutschland kann demnach auf rund 4,8 Milliarden Euro als Ausgleich für die Flüchtlingskrise hoffen“.

Ist sie nicht nett, die EU.
Und ist die Tagesschau nicht ein hervorragendes Medium, wie sich an der begeisterten Goutierung der EU-Großzügigkeit zeigt?

Indes, bei näherem Hinsehen:

  • Im Jahr 2016 hat Deutschland 23,28 Milliarden Euro an die EU überwiesen.
  • Im Jahr 2016 hat Deutschland 10,08 Milliarden Euro von der EU bekommen.

Das macht eine Lücke von 13,2 Milliarden Euro.

Die EU behält also mehr als sie an Deutschland zurückgibt.
In jedem Jahr zahlt Deutschland mehr nach Brüssel als aus Brüssel nach Deutschland zurücküberwiesen wird. Daran ändern auch die 4,8 Milliarden, die von 2021 bis 2027 nach Deutschland fließen sollen, nichts.

Da ist sie wieder, die Geschichte mit den zwei Dieben, die großzügig genug sind, etwas von dem, was sie anderen weggenommen haben, zurückzugeben.

Auf die Tagesschau ist wie immer Verlass.

Wenn es darum geht, Leser zu manipulieren und so zu tun, als hätte die EU eigenes Geld, das sie nach Gusto nach Deutschland überweisen könne, wenn sich die deutschen Bürger wohlverhalten und freundlich zu Flüchtlingen sind, dann sind Sie bei der ARD in der ersten Manipulationsschleife.

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