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Klima-Märtyrer: Mit gutem Vorsatz ins Neue Jahr

Klimawandel.

Hitze, Jahrhunderthitze, Heißzeit.

Diesel, Feinstaub, NOx, CO2, Meereserwärmung, Gletscherschmelze.

Neujahrsböller, Feinstaub, Asthma schon bei Kindern,

Inseln verschwinden unter dem Tsunami des Klimawandels.

Insekten sterben.

Methangas…

Jeder Mensch verpestet die Umwelt durch jedes Ausatmen mit Kohlendioxid (CO2). Kohlendioxid ist angeblich für die Erwärmung der Erdatmosphäre verantwortlich. Viele Menschen verpesten die Umwelt mit ihren Verdauungsausdünstungen: Methan, Kohlendioxid, Schwefelwasserstoff. Mehr als 7 Milliarden Menschen tun das und schädigen damit das Klima – täglich.

Viele fahren zur Arbeit, heizen mit Holz oder zünden Kerzen an, produzieren Feinstaub und schädigen die Umwelt und andere und nicht zuletzt sich selbst.

Viele Menschen fressen andere Lebewesen. Rinder, Schweine, Geflügel. Bei deren Aufzucht werden Klimakiller in großem Umfang freigesetzt: Kohlendioxid, Methan, um nur einige zu nennen. Um Fläche zur Haltung von Rindern zu gewinnen, wird Wald gerodet. Bäume verwandeln Kohlendioxid in Zucker, als Nebenprodukt fällt Sauerstoff an. Wenn Wälder gerodet werden, schädigt dies die Umwelt.

Alles, was ein menschliches Leben ausmacht, schädigt die Umwelt.

Transport, Verkehr, Feinstaub, Nahrung, Methan, Kohlendioxid, Konsum, 7,6 Milliarden Mal, jeden Tag.

Bereits in den 1960er Jahren hat Garrett Hardin in seiner „Tragedy of the Commons“ darauf hingewiesen, dass mit der Menge der Menschen Umwelt- und Verteilungsprobleme endemisch werden. War es 1818 kein Problem, Müll in einem Fluss zu entsorgen, so ist es 2018 ein großes Problem: 1818 lebten knapp eine Milliarde Menschen auf der Erde. Heute sind es mehr als 7,6 Milliarden Menschen. Wo früher 200 einen Fluss verschmutzt haben, sind es heute 1520. Der Fluss ist indes nicht größer geworden.

Kurz: Das größten Umweltproblem, das größte Hindernis dafür, den Klimawandel aufzuhalten und die Umwelt zu schützen, sind Menschen.

Das wird niemand bestreiten können.

Nun gibt es unzählige Aktivisten, die es sich auf die Fahnen geschrieben haben, die Umwelt und das Klima am Wandel zu hindern. Sie reißen von A nach B, um überall anderen dieselbe Predigt von Verzicht und Fünf-nach-Zwölf-Katastrophe zu halten. Unzählige andere Aktivisten überlegen sich täglich, wie sie das Dasein ihrer Mitmenschen klimagerecht einschränken können, damit ihre Mitmenschen nicht ihrer Konsumfreiheit frönen und klimaschädliche Produkte zu sich nehmen. Wieder andere Aktivisten haben sich den moralischen Krieg auf die Fahnen geschrieben. Sie lassen sich gerne mit Inselbewohnern fotografieren, die mit zwei Füßen im Wasser stehen, und zwar an Stellen, die früher, in der kürzeren vor-Klimawandel-Zeit noch trocken waren. Das Foto nebst erhobenem Aktivisten-Zeigefinger wird dann mediengerecht aufbereitet und der betroffenen Mitwelt übergeben, damit sich der Mensch wandle, sich in Verzicht übe und ein Leben als Klima-Asket lebe.

Dabei übersehen all diese Aktivisten, dass sie selbst ein Teil des Problems sind. Sie fressen Leichenteile, die mit viel Ressourcen erst gemästet und dann ermordet wurden. Sie fahren von A nach B. Sie verbrauchen Atemluft und verpesten mit jedem Ausatmen die Umwelt mit CO2. Sie sind eine Belastung der Umwelt.

Zeit, das zu ändern.

Für das Neue Jahr nehmen sich viele Menschen etwas vor. Sie haben Vorsätze für das Neue Jahr. Wie wäre es, wenn all die Klimaaktivisten, die die Umwelt und das Klima retten wollen, sich für das Neue Jahr etwas vornehmen, etwas, das tatsächlich einen Effekt auf ihre Umwelt hat, einen erheblichen?

Wir rufen daher alle Klimaaktivisten auf, mit dem guten Vorsatz „Suizid“ ins Jahr 2019 zu starten. Wir werden zu diesem Zweck eigens eine Klima-Märtyrer-Liste führen, auf der wir die Helden des Klimas verzeichnen, die Klimaaltruisten, die ihr Leben gegeben haben, damit wir, die wir zurückbleiben, ein besseres Leben haben (in jedem Fall ein ruhigeres).

Übrigens: Satire darf das!

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