Theresa May ist zurückgetreten.
Die Diffamierungsmaschinerie deutscher Medien läuft auf Hochtouren.
Wir haben gestern bereits darüber berichtet, dass die Versuche, den Brexit und die, die ihn befürworten, in die rechtspopulistische (was immer das auch bedeuten mag) Ecke zu rücken, wieder intensiviert werden.
Boris Johnson, der aussichtsreichste der Bewerber um den Vorsitz der Conservative Party und damit der wahrscheinlichste nächste britische Prime Minister, kommt den Schmieren-Journalisten in den Kaderräumen, von denen aus, sie gegen die Realität anschreiben, offenkundig am gefährlichsten vor.
Deshalb wird er bei der ARD eben einmal zum „gefährlichen Clown“ erklärt, und beim Spiegel, dem Asyl derer, die sich für die intellektuelle Creme des linken Spektrums halten, die sich einbilden, sie würden irgend etwas anderes als einen wortgeblähten, linken Aufguss aus BILD-Zeitung und Pornoblatt für Verklemmte produzieren, hat man Johnson sofort zum freien Beschmieren freigegeben. Im Haus der erfundenen Reportagen sind seit Claas Relotius gegangen ist, alle Dämme gebrochen.
Wir freuen uns, einen Beitrag von Ramin Peymani veröffentlichen zu können, der beschreibt, wie Schmierfinken versuchen, einen Politiker zu diffamieren, zu kriminalisieren, dem sie mit Sicherheit weder intellektuell noch kognitiv das Wasser reichen können.
Feindbild Johnson:
Der nächste Europafeldzug der deutschen Redaktionskrieger
von Ramin Peymani
Einer der Hauptakteure der Brexit-Bewegung soll kriminalisiert werden – und mit ihm gleich auch noch alle Befürworter des Austritts
Man braucht nicht einmal Jurist zu sein, um zu erkennen, dass die Klage keinerlei Aussicht auf Erfolg hat. Dass sich das Gericht mit der Prüfung beschäftigt, ist seine Pflicht. Es muss dies tun, um die Abweisung der Klage anschließend zu begründen. Aber selbst ein unwahrscheinlicher Prozess würde mit einem Freispruch des Angeklagten enden, weil Wahlkampflügen eben nicht strafbar sind. Das ist in Großbritannien nicht anders als hierzulande. Der Spiegel weiß das. Und alle anderen Redaktionen auch. Ihnen geht es auch gar nicht darum, zu berichten, sondern mit der donnernden Titelzeile „Boris Johnson droht Prozess“ das Narrativ in die Köpfe der Deutschen zu hämmern, hier mache sich ein von der Justiz Verfolgter auf, neuer Premierminister Großbritanniens zu werden. Selbstverständlich dient dies nur dazu, einen der Hauptakteure der Brexit-Bewegung zu kriminalisieren – und mit ihm gleich auch noch alle Befürworter des Austritts. „Wer die Europäische Union verlassen will, steht auf der Seite des Unrechts“, lautet die klare Botschaft, die den deutschen Michel in den Stunden vor dem EU-weiten Urnengang vom vielleicht gehegten Wunsch abbringen soll, eine andere als jene Parteien zu wählen, die vom Europäischen Bundesstaat träumen. Spiegel, Süddeutsche, Handelsblatt & Co. sind längst zu Kampfpostillen des links-grünen Milieus abgestiegen. Sie sehen ihren Auftrag offenbar nur noch darin, die Ressentiments und Ideologien ihrer Klientel zu bedienen. Dabei haben sie das Erfolgsmodell der Selbstreferenz für sich entdeckt, bei dem sie, wo immer möglich, die mit ihnen sympathisierenden Organisationen als Kronzeugen zitieren.
Millionen von Lesern gehen perfide formulierten Headlines auf den Leim, die regelmäßig irreführend und manchmal gar wahrheitswidrig sind
Der Beitrag wurde von Ramin Peymani zuerst auf seinem Blog „Liberale Warte“ veröffentlicht.
Wir bedanken uns für seine Bereitschaft, den Beitrag für ScienceFiles zur Verfügung zu stellen.
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