Windkraft und trockene Böden: Kommt zusammen, was zusammengehört?

Zusammenhänge zwischen zwei Variablen, Korrelationen, kann man immer herstellen. Die Frage, die sich bei jedem Zusammenhang stellt, lautet: Hat der dargestellte Zusammenhang eine theoretische Fundierung? Gibt es bestätigte Theorien, aus denen heraus der Zusammenhang vorhergesagt werden kann?

Wir haben hier eine Aufgabe für alle, die sich mit der Frage, welche Faktoren die Austrocknung von Böden verursachen bzw. vorantreiben, beschäftigten.

Als wir heute die Abbildung gesehen haben, die in öffentlich-rechtlichen Sendern die Runde macht, jene Abbildung, auf der die Trockenheit der Böden für Deutschland dargestellt ist, ist uns eine ganz andere Verteilung eingefallen.

Doch zunächst der Reihe nach.

Die Abbildung, die durch die Medien geistert, ist die rechte der beiden folgenden Abbildungen. Beide stammen aus dem Dürremonitor des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung, UFZ. Natürlich haben sich die Medienschaffenden die rechte Abbildung ausgesucht. Die macht einfach mehr her, wenn es darum geht, Hysterie zu schüren. Als Legende gilt: Je röter, desto trockener.

Die folgende Abbildung haben wir vom Bundesamt für Naturschutz besorgt. Sie zeigt die deutschlandweite Verteilung von Windkraftanlagen. Als Legende gilt dieses Mal, je röter, desto mehr Windkraftanlagen.

Ist es ein Zufall, dass die Böden da am trockensten sind, wo die meisten Windkraftanlagen stehen?

Gibt es eine Theorie, aus der man Hypothesen ableiten kann, die dafürsprechen, dass Windkraftanlagen z.B. ein Kleinklima herstellen, das die Austrocknung von Böden befördert?

Gibt es einen Zusammenhang zwischen den rund 20 Tonnen Stahl und Beton, die das Fundament für eine Windkraftanlage bilden und der Austrocknung der umliegenden Böden [Verlässliche Quellen sprechen von 1.500 bis 2.000 Tonnen Stahl, die in das Fundament einfließen]?

Wer Theorien und Hypothesen hat, wir sind gespannt.


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