Abschied von Wissenschaft: TU-Dortmund wird offiziell zur Kaderschmiede für Klimawandeljüngergesponsert von Ulrich D. Grunenberg 

Wer erinnert sich noch an das Bildungsideal, das in Sonntagsreden in den 1970er und 1980er Jahren beschworen wurde? Fähigkeit zur eigenständigen Informationsbeschaffung, Fähigkeit zur eigenständigen Urteilsbildung, Fähigkeit, Argumente von bloßen Behauptungen oder Floskeln zu unterscheiden, logische Denkfähigkeit, Fairness im öffentlichen Diskurs usw.

Wie weit wir davon entfernt sind. Seit mit der Bologna-Reform die Gleichschaltung der Bildung vorangetrieben wurde und Hochschulen de facto zu Schulen degradiert wurden, haben sich die Fähigkeiten, die von Studenten erwartet werden, auf das korrekte Nachplappern der vorgegebenen Einheitsmeinung reduziert. Die resultierenden Schließungsmechanismen haben dazu geführt, dass Hochschulen, die früher Orte waren, an denen kontrovers diskutiert wurde, zu Orten verkommen sind, an denen kontroverse Diskussion, andere Meinungen von einer Gesinnungs-Mafia unterdrückt werden. Schließungsmechanismen haben zudem zur Folge, dass ein Nachzugseffekt einsetzt, der seinen Niederschlag darin findet, dass Jugendliche, die nach Wissen streben, zunehmend seltener an Hochschulen danach suchen, während Ideologen, die schon alles zu wissen glauben, Hochschulen immer häufiger zu ihrem Tummelfeld machen.

Mit anderen Worten: Die institutionalisierte Wissenschaft ist weitgehend kollabiert (es gibt noch Pockets of Resistance), die meisten Hochschulen werden von Gender-Politkommissaren, Sozialistischen Säuberungsmännern und Klimahysterikern beherrscht, sie sind zum Anhängsel der Politik verkommen.

Keine Universität macht dies derzeit in Deutschland deutlicher als die Technische-Universität Dortmund.

Die Technische Universität Dortmund gehört zu 56 Institutionen, die einen „Klima-Notstands-Brief“ (Climate Emergency Letter) der UN unterzeichnet haben. Darin verpflichten sie sich, spätestens 2050 eine CO2-neutrale Universität zu betreiben, die eigenen Ressourcen (die im Fall der TU-Dortmund von Steuerzahlern finanziert werden), dazu einzusetzen, aktiv an der Bekämpfung des Klimawandels mitzuwirken und vor allem verpflichten sie sich dazu, ihre Studenten einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Erziehung zu unterziehen, um dem menschengemachten Klimawandel entgegen zu wirken.

Die TU-Dortmund hat sich also dazu verpflichtet, ihre Studenten nicht mehr mit Fakten zu konfrontieren und ihnen ein eigenständiges Urteil zu ermöglichen, sondern gezielt darauf hinzuwirken, dass Studenten der TU-Dortmund als Klimahysterie-Zombies in die Welt entlassen werden, um dort normale Menschen durch einen CO2-neutralen Biss ebenfalls zu Klimahysterie-Zombies zu machen. Die Universität als Kaderschmiede. Das hatten wir zum letzten Mal in der DDR, damals offen als Marxismus-Leninismus. Heute brütet der Kommunismus hinter Begriffen wie Gender Mainstreaming oder Klimawandel, lugt er aus Briefen, wie dem „Climate Emergency Letter“, den die TU-Dortmund in guter Gesellschaft mit Universitäten aus Kenia, Nigeria, Kolumbien, Uganda, Venezuela, Panama, Costa Rica und Honduras unterzeichnet hat. Eigentlich lugt er nicht, seine Fratze ist offen sichtbar. Wir zitieren aus dem „Brief“:

„The young minds that are shaped by our institutions must be equipped with the knowledge skills and capability to respond to the ever growing challenges of climate change. We all need to work together to nurture a habitable planet for future generations and to play our part in building a greener and cleaner future for all”.





Weiter als mit diesen Aussagen, in denen alles Handelns unter das Diktat der Bekämpfung eines menschengemachten Klimawandels gestellt wird und somit unter das Diktat des Explanandums, das es erst noch zu belegen gilt, wenn man sich wissenschaftlich damit beschäftigen will, kann man von Wissenschaft nicht sein. An die Stelle der Suche nach Erkenntnis wird eine ideologische Überzeugung gesetzt und zur Wahrheit erklärt. Wissenschaft, die von der Konkurrenz von Ideen und Erklärungen lebt, wird zur Religion verkrüppelt, in der die Wahrheit vorgegeben ist und alles, was an Aktivitäten entfaltet wird, diese behauptete Wahrheit zur Voraussetzung hat. Damit könnten die Unterzeichner des Briefes vielleicht bei Al Qaeda Karriere machen, aber sicher nicht in der Wissenschaft. Tatsächlich heißt es im Al Qaeda Manual, das in Manchester sichergestellt wurde:

Quelle und Wissenswertes über al-Qaeda und Ibn Tamiyyah

“We cannot resist this state of ignorance unless we unite our ranks, and adhere to our religion. Without that, the establishment of religion would be a dream or illusion that is impossible to achieve or even imagine its achievement. Sheik Ibn Taimia – may Allah have mercy on him – said, “The interests of all Adam’s children would not be realized in the present life, nor in the next, except through assembly, cooperation, and mutual assistance. Cooperation is for achieving their interests and mutual assistance is for overcoming their adversities. That is why it has been said, ‘man is civilized by nature.’ Therefore, if they unite there will be favorable matters that they do, and corrupting matters to avoid. They will be obedient to the commandment of those goals and avoidant of those immoralities. It is necessary that all Adam’s children obey.” He [Sheik Ibn Taimia] then says, “It should be understood that governing the people’s affairs is one of the greatest religious obligations.“

Die Selbstverpflichtung, die “young minds” von Studenten, die an die TU-Dortmund kommen, um dort eigentlich zu studieren, zu formen und nicht etwa ihnen Informationen bereitzustellen, die sie nutzen können, um sich ein eigenes Urteil zu bilden, nein, die Indoktrination von Studenten und die Formung nach vorgegebener Wahrheit, bildet die Grundlage, auf der Drohungen wie die folgende aufsetzen:

„As institutions and networks of higher and further education from across the world, we collectively declare a Climate Emergency in recognition of the need for a drastic societal shift to combat the growing threat of climate change”.

Unterzeichner des “Climate Emergency Letters”. Quelle

Die nur behauptete Wahrheit eines menschengemachten Klimawandels, wird hier zum Ausgangspunkt genommen, um einen drastischen Umbau/Wandel der Gesellschaft anzustreben. Man muss kein Hellseher sein, um zu wissen, was hinter der Floskel vom „drastischen Umbau der Gesellschaft“ versteckt wird: Eine sozialistische Agenda, deren Ziel einmal mehr darin besteht, individuelle Freiheiten und individuelle Menschen dem kollektiven Gott zu widmen. Sozialisten sind bekanntlich nicht zimperlich, wenn es darum geht, die Menschen zu bekehren oder notfalls zu eliminieren, die ihnen dabei im Weg stehen, den noch nicht lebenden Menschen das Heil zu bringen. Ein Vorgeschmack kann man in Deutschland den Aussagen der selbsterklärten Avantgarde der klimahysterischen Klasse entnehmen: Einschränkung der Mobilität, Verbot individueller Fortbewegungsmittel bzw. steuerliche Belastung derselben, so dass sie sich nur noch wenige leisten können, Zuweisung von flächennormiertem „Wohnraum“, Ausstieg aus Zukunftstechnologien und großflächiger Ausbau ineffizienter Technologien, die Strom über kurz oder lang zum Luxusgut machen, Einschränkung der Meinungsfreiheit, Unterschichtung der Gesellschaft und vieles mehr.

Die TU-Dortmund hat sich dieser Agenda verschrieben. Wer genau in welchem Auftrag und mit welcher Legitimation den Brief der UN gezeichnet hat und von sich behauptet, er habe dies im Namen aller Studenten getan, das wissen wir nicht, irgendein kleiner Möchtegern-Diktator wird es schon gewesen sein. Sofern ihm nicht widersprochen, und die Unterschrift aufrechterhalten wird, muss man feststellen, dass mit dem 10. Juli 2019 die Technische Universität Dortmund aufgehört hat, eine Universität, eine Stätte der Wissensvermittlung zu sein. Sie ist, selbsterklärt zur religiösen Pilgerstätte für Klimahysteriker geworden, denen in Dortmund eine CO2-neutrale Gehirnwäsche verpasst wird, damit sie ihren missionarischen Dienst an den nächsten Generationen, denn wie immer, werden die Lebenden im Sozialismus dem angeblichen Heil derer geopfert, die es vielleicht morgen oder übermorgen gibt, antreten können.

Die TU-Dortmund ist keine Universität mehr, sie ist zur Kaderschmiede für Klimawandeljünger verkommen.


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