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Die Grünen sind keine Verbotspartei, sie sind eine Schwätzpartei für intellektuelle Tiefflieger

Grüne Polit-Darsteller haben einen erheblichen Unterhaltungswert, jedenfalls dann, wenn man nicht denkt, das, was sie von sich geben, komme auch nur entfernt mit Sinn in Berührung, trage irgendeine Bedeutung, sei etwas anderes als Geschwätz, wie man es reihenweise von Personen zu hören bekommt, die sich auf der Normalverteilungskurve der Intelligenz links der Mitte finden.

Sie erinnern sich an den Kobold in den Batterien, an Abraham Lincoln, der eigentlich George Washington war, an die Ausrottung der Insekten, an all die Versuche, intelligent zu wirken, die in einer Weise in die Hose gegangen sind, die man nur noch als PR-Katastrophe bezeichnen kann?

Und dennoch: Die Grünen Intelligenzbolzen sind weiterhin in, werden weiterhin in Interviews befragt, so als hätten sie irgendetwas zu sagen und haben damit genug Gelegenheit, sich weiterhin um Kopf und Kragen zu reden, so wie Renate Künast, die einmal mehr beweist, dass der Lapsus mit Washington, der Lincoln war, kein Ausrutscher war. Dummheit scheint hier System zu haben. Und vielleicht macht das den Reiz der Grünen für junge Leute aus. Junge Leute wissen nichts vom Leben, weil sie am Anfang des Lebens stehen, die alten und mittelalten Grünen, wissen immer noch nichts und nicht nur nichts vom Leben.

Künast im Interview mit dem Spiegel, auf die Frage, ob das Verbot von Fleisch an einem Tag in der Woche, das Grüne durchsetzen wollten, ein Rohrkrepierer war:

ZEIT ONLINE: Und trotzdem haftet den Grünen seit dem Veggie-Day das Image einer Bevormundungs- und Verbotspartei an. Heute darf ein Bundesverkehrsminister aber in aller Ruhe darüber reden, dass Flugreisen teurer werden müssen. Was ist da passiert?

Künast: Na ja, ein Teil der Verantwortung dafür, dass das mit dem Veggie-Day so schiefging, lag ja auch bei uns. Wir hätten uns bei der eigentlich guten Idee nicht so ins Bockshorn jagen lassen dürfen. Es war auch nur ein Vorschlag von vielen – für die Konkurrenz aber selbstverständlich eine willkommene Steilvorlage, sich isoliert daran abzuarbeiten. Das aufgedrückte Image der Verbotspartei haben wir aber längst überwunden. Das ist Vergangenheit. Der Atomunfall in Fukushima oder die Dürresommer haben gezeigt, dass man den Klimawandel nicht mehr leugnen kann. Inzwischen herrscht fast parteiübergreifend Konsens, dass wir uns verändern müssen. Wir müssen anders produzieren, transportieren und leben. Die Energiewende muss endlich weiter vorankommen und wir mit unseren Ressourcen viel sparsamer umgehen. Der Erfolg von Bewegungen wie Fridays for Future zeigt, dass man sich bei dem Versuch, uns weiterhin als Verbotspartei zu deklarieren, verschluckt hat.” 

Die entscheidende Stelle in diesem unzusammenhängenden Meer aus Assoziationsinseln, dessen Sinn, sofern einer vorhanden ist, sich hoffentlich zumindest Künast erschließt, vermutlich aber nicht, lautet wie folgt:

„Der Atomunfall in Fukushima oder die Dürresommer haben gezeigt, dass man den Klimawandel nicht mehr leugnen kann.“





Fukushima, für diejenigen, die sich nicht erinnern, ist ein Kernkraftwerk, das durch einen Tsunami beschädigt wurde, der wiederum von einem Seebeben erheblicher Stärke vor der Japanischen Küste ausgelöst wurde. Tatsächlich zeigt Fukushima, wie stabil Kernkraftwerke tatsächlich sind. Was wäre wohl passiert, wenn der Tsunami auf ein Feld von Windkrafträdern getroffen wäre?

Nun behauptet Künast hier nicht mehr und nicht weniger, als dass das Erdbeben, das den Tsunami ausgelöst hat, dem Fukushima getrotzt hat, denn es gab keinen Meltdown und keine umfangreiche Verstrahlung der Umgebung, ein Ergebnis des Klimawandels sei.

Ja.

Was soll man dazu sagen?

Der Klimawandel, der menschliche Anteil an diesem Klimawandel wird ja, vor allem von den Grünen, auf den Ausstoß von CO2 zurückgeführt. CO2 soll sich in der Atmosphäre anreichern und die Erde erhitzen. Die anderen Treibhausgase sollen hier eher irrelevant sein. Nun ist CO2 offenkundig nicht nur ein Molekül aus zwei Sauerstoffatomen und einem Kohlenstoffatom, das ab einer Konzentration von 400 Parts per Million die Temperatur der Erde erhöht, es ist auch ein Molekül, das über geheime Wege, die sich nur Eingeweihten erschließen, die Tektonik der Erde, die man gemeinhin für Erdbeben verantwortlich macht, beeinflusst.

Wenn wir also in Deutschland CO2 ausstoßen, dann verursachen wir damit Erdbeben vor Japan. Renate Künast hat es gesagt. Sie muss es wissen, schließlich war sie einst Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Befällt Sie nicht der kalte Schweiß, angesichts der Intelligenzbestien, die im Politischen System Deutschlands, das man wohl endgültig als Schwätzpertokratie bezeichnen muss, den Mund voll nehmen, anderen erzählen wollen, was sie müssen und dürfen und ansonsten Verbote erlassen ohne Verbotspartei sein zu wollen?

Wie lange es sich einst demokratische Systeme leisten können, bestenfalls Mittelmaß (oder war es Mittelmaas?) auf öffentlichen Pöstchen zu dulden ist eine Frage, deren Antwort in Form einer Rezession immer näher rückt.

Dürresommer haben auch nichts mit einem Klimawandel zu tun, aber das nur nebenbei.


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