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Britische Liberal Democrats: Klimawandel-Hoax dient dazu, jeden Haushalt zu verarschen

Für die nächsten Tage muss man sich, so man ein an Rationalität interessierter Mensch ist, ein dickes Fell aufziehen. Der Klima-Wanderzirkus der UN macht Station in Madrid. Es muss erwartet werden, dass eine Katastrophenmeldung die nächste jagen wird, dass sich die Medien in einen wahren Rausch der Klima-Apokalypse steigern werden. LSD ist eine lahme Droge im Vergleich zu dem, was der Aberglaube an den von Menschen gemachten Klimawandel aus einem Gehirn, das zumindest die Anlagen mitbringt, normal zu funktionieren, macht.

Und mitten in die Vorbereitungen zum crescendo furioso, in dem der Klimawandel zum Klimazid der Menschheit gesteigert werden soll, platzt nunmehr Werbung der britischen Liberal Democrats (LibDims), die den ganzen Hoax als solchen entlarvt.

Die britischen Liberal Democrats sind mitten im Wahlkampf. Der britische Wahlkampf ist mit dem deutschen nicht vergleichbar, schon weil die Landschaft nicht wie in Deutschland mit Plakaten vollgestellt wird, von denen Horrorgestalten oder brüllend dumme Slogans versuchen, to scare the wit out of people. Britischer Wahlkampf ist ein Wahlkampf der durch canvassing, also Türklinkenputzen geprägt ist. Wer in einem Wahlkreis gewählt werden will, geht von Tür zu Tür, verteilt Leaflets mit seinem Programm, Leaflets, auf denen zu lesen ist, was dem entsprechenden Kandidaten besonders wichtig ist, warum er gewählt werden will. Manche schalten zudem Anzeigen in ihrer lokalen Zeitung.





So auch der folgende Kandidat der LibDims, den wir namenlos lassen, es reicht, dass er sich hat ablichten lassen, um keinen Zweifel an seiner Identität zu lassen.

100 Milliarden Pfund will unser LibDim-Kandidat ausgeben, um den Klimanotstand zu bekämpfen, erneuerbare Energien zu befördern und jeden Haushalt zu beleidigen. “Insult” in der wörtlichen Übersetzung meint “Beleidigung”, im Kontext des hier Geschriebenen, spricht man wohl besser von “verarschen”. 

Damit ist es gesagt. Beim Klimawandel-Hoax geht es natürlich nicht darum, den menschengemachten Klimawandel zu bekämpfen, denn das kann es auch nicht: Menschen haben keinen Einfluss auf den Klimawandel. Es geht darum, Bürger zur Kasse zu bitten. Sie zu schröpfen. Sie für eine erfundene Sache bezahlen zu lassen, an der sich die Erfindern eine goldene Nase verdienen.

Es ist dem Kandidaten der LibDims hoch anzurechnen, dass er die Katze aus dem Sack gelassen und seinen Wählern reinen Wein eingeschenkt hat.



Für den Fall, dass es sich um ein Versehen handelt oder um einen Tippfehler, gehört das Beispiel aus Großbritannien in eine Reihe mit der Trauer um die “Opfer von Krieg und Verschissmuss“, über die die SPD-Mülheim Krokodilstränen der Heuchelei vergossen hat. Beide Episoden zeigen die Ernsthaftigkeit, der daran beteiligte. Die einen zahlen für ihre inszenierte Trauer und bringen es nicht einmal über sich, den Text ihres Kranzes zu lesen. Die anderen zahlen, um ihre Wähler mit Slogans, von denen sie denken, dass sie gut klingen, abzufüttern und halten es nicht für notwendig, das Endergebnis zu kontrollieren. Die in beiden Fällen “hingekotzte Art” zeigt deutlich den Stellenwert, den Bürger, Wähler, Kriegstote, Opfer des Faschismus für diese Politdarsteller haben. Die genannten Gruppen sind Objekte, die zur Selbst-Inszenierung genutzt werden können – mehr nicht.



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