Spiegel-Gigantomania: Größter Grüner aller Zeiten

Realitätsverlust stellt sich bei Ideologen über kurz oder lang zwangsläufig ein.
Wer von einer Ideologie aus denkt, hat regelmäßig das Problem, dass die Realität nicht ideologiekonform ist.

Deshalb legen Ideologen so großen Wert darauf, die Realität umzugestalten, auszublenden oder diejenigen, die die Realität ins Spiel bringen, zu verfolgen bzw. zu eliminieren. Sehen kann man dies an ISIL, deren Anhänger Nichtgläubige schlicht ermorden, man kann es bei Genderista sehen, die Kritiker denunzieren, um sie mundtot zu machen oder man kann es bei all denen sehen, die alles, was ihrer Ideologie nicht entspricht, so wenig ertragen können, dass sie eine Trigger-Warnung benötigen, um rechtzeitig abweichenden Gedanken aus dem Weg zu gehen und in ihrer Traumwelt nicht gestört zu werden. Deshalb bekämpfen Ideologen nicht den Missstand, sondern denjenigen, der auf den Missstand hinweist.

Problematisch für Ideologen wird der Realitätsverlust, wenn er das Kriterium erfüllt, das erfüllt sein muss, um den Realitätsverlust als psychologische Krankheit zu klassifizieren und in den ICD-10, nun ICD-11 aufzunehmen. Gemeinhin werden Störungen der Wahrnehmung der Realität auf traumatische Erlebnisse, wie sie ein Kontakt mit der Realität für Ideologen durchaus darstellen kann, auf Drogenprobleme oder auf eine wie auch immer geartete Psychose zurückgeführt. Komprimiert wird das Krankheitsbild im (alten) ICD-10 unter F44 “Dissoziative Störungen” behandelt. Zu den dissoziativen Störungen zählen explizit die Hysterie, die hysterische Psychose und die Konversionshysterie.



Die Verbindung zur Klimahysterie ist bislang noch nicht in den ICD eingeflossen. Wir erheben daher vorsorglich den Anspruch, die Klimahysterie als dissoziative Störung erstmals ins Spiel gebracht zu haben.

Eine dissoziative Störung wird wie folgt beschrieben:

“Das allgemeine Kennzeichen der dissoziativen oder Konversionsstörungen besteht in teilweisem oder völligem Verlust der normalen Integration der Erinnerung an die Vergangenheit, des Identitätsbewusstseins, der Wahrnehmung unmittelbarer Empfindungen sowie der Kontrolle von Körperbewegungen. Alle dissoziativen Störungen neigen nach einigen Wochen oder Monaten zur Remission, besonders wenn der Beginn mit einem traumatisierenden Lebensereignis verbunden ist. Eher chronische Störungen, besonders Lähmungen und Gefühlsstörungen, entwickeln sich, wenn der Beginn mit unlösbaren Problemen oder interpersonalen Schwierigkeiten verbunden ist. Diese Störungen wurden früher als verschiedene Formen der “Konversionsneurose oder Hysterie” klassifiziert. Sie werden als ursächlich psychogen angesehen, in enger zeitlicher Verbindung mit traumatisierenden Ereignissen, unlösbaren oder unerträglichen Konflikten oder gestörten Beziehungen. Die Symptome verkörpern häufig das Konzept der betroffenen Person, wie sich eine körperliche Krankheit manifestieren müsste. Körperliche Untersuchung und Befragungen geben keinen Hinweis auf eine bekannte somatische oder neurologische Krankheit. Zusätzlich ist der Funktionsverlust offensichtlich Ausdruck emotionaler Konflikte oder Bedürfnisse. Die Symptome können sich in enger Beziehung zu psychischer Belastung entwickeln und erscheinen oft plötzlich. Nur Störungen der körperlichen Funktionen, die normalerweise unter willentlicher Kontrolle stehen, und Verlust der sinnlichen Wahrnehmung sind hier eingeschlossen.”

Der oben beschriebene Verlust der Verbindung zur Realität und der Fähigkeit, im Leben normal zu funktionieren, muss bei Ideologen besonders häufig zu finden sein, denn die ständige Not, den eigenen Glauben gegen die Realität abzuschirmen, die eigene Umgebung von Kritikern, besser: Realitätsbringern zu reinigen, die Realität als Variante einer falschen Ideologie fehl zu interpretieren, führt dazu, dass die Wahrnehmung der Realität immer eingeschränkter wird, bis der Erkrankte schließlich in den Glauben mündet, seine Ideologie sei die Realität. Das ist gewöhnlich der Punkt, ab dem die Sache für die Umgebung entweder lustig oder gefährlich wird, ab der man unangemessenes Verhalten konstatieren muss, ab der man nicht anders kann als gelegentlich oder regelmäßig festzustellen, dass X nicht mehr alle Tassen im Schrank hat.



Wie weit auf dem Weg in die dissoziative Störung, die Redaktionsangehörigen beim Spiegel bereits fortgeschritten sind, das wissen wir nicht. Was wir indes wissen ist, dass der Weg zumindest begonnen, wenn nicht ein gutes Stück begangen wurde. Anders sind solche Schlagzeilen nicht zu erklären:

Robert Habeck, bei dessen Erwähnung man bei geschätzt 99% der Briten die Frage “Robert who?” erntet, der Vorsitzende einer 8%-Bundestagspartei aus einem Land, das für die meisten US-Amerikaner irgendwo in Europa liegt, wird beim Spiegel auf dieselbe Stufe gestellt, auf der sich Donald Trump befindet. Das an sich ist schon ein Realitätsverlust, der den Beobachter zwischen schallendem Gelächter und tiefem Befremden oszillieren lässt. Nimmt man jedoch die Prämisse hinzu, die hinter einer solchen Überschrift stehen muss, nämlich dass es ein Deutscher Feld-Wald-und-Wiesen-Politiker mit dem Präsidenten der USA aufnehmen könnte, in einem Duell, dann muss man der Spiegel-Redaktion einen erheblichen Realitätsverlust konstatieren.

Aber natürlich haben die Spiegel-Redakteure wohl nur die phantastische Erzählung weitergesponnen, die der Feld-Wald-und-Wiesen-Politiker, der im selben Echozimmer zu verkehren scheint, bereits vorgegeben hat:

Donald Trump ist also der Gegner, des, wie man wohl sagen muss, Größten Grünen aller Zeiten (GröGrüaZ). Der Gigant Trump steht als Einzelner für “alle Probleme, die wir haben”, so Habeck, dessen Realitätsverlust mindestens so weit fortgeschritten zu sein scheint, wie der der Spiegel-Redaktion. Der Vorsitzende einer 8-Prozent-Partei aus Deutschland, Robert Who? für alle unsere britischen Freunde, nimmt also für sich in Anspruch, für die ganze Erdenbevölkerung und “ihre Probleme” zu sprechen, all die lost souls, die durch den US-Präsidenten, der natürlich für sich ganz alleine steht, gefährdet werden.

Das Er gegen uns, ist natürlich eine Variante des Wir und Die und das Wir und Die ist, wie die Amadeu-Antonio-Stiftung sagt, ein Indiz für Rassismus.




Wir zitieren die AAS-Stiftung

“Mit dieser Ideologie [Rassismus] werden ungleichwertige soziale und ökonomische Lebensverhältnisse, Ausschlüsse von Menschen oder sogar Gewalt gerechtfertigt. Rassismus ist dabei kein „einfaches“ Mobbing, denn Rassismus beruht auf einem realen Machtunterschied in unserer Gesellschaft. Voraussetzung dafür ist, dass Menschen nach äußerlichen oder (vermeintlichen) kulturellen Merkmalen in „Wir“ und „Andere“ eingeteilt werden. Die „Anderen“ werden dabei als weniger wert oder weniger gut als das „Wir“ eingestuft.”

Demnach müsste man Habeck nicht nur konstatieren, an einem gewaltigen Maß von Realitätsverlust zu leiden, man müsste ihm auch attestieren, ein Rassist zu sein. Aber so ist das, als GröGrüaz, der sich im Besitz der alleinig selig machenden Ideologie wähnt…




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