Sie heißen Alan Kurdi, Ocean Viking oder Sea-Watch 3 und schippern durch das Mittelmeer, immer auf der Suche nach Menschen, die man aus Seenot retten kann, Seenot, in die sich die meisten der später Geretteten mehr oder minder mit Absicht begeben haben (schon weil kein normaler Mensch in ein überfülltes Schlauchboot steigt).
Die folgende Tabelle ist ein Indiz dafür, dass im Mittelmeer keine Flüchtlinge und mehrheitlich keine Asylberechtigten aus Seenot gerettet werden. Die Mehrzahl der Geretteten kommt aus dem Sudan oder Eritrea, aus Nigeria, Kamerun und dem Senegal, aus Ländern, die ihnen keine Grundlage geben, um als Asylbewerber in Deutschland anerkannt zu werden. Indes werden sie auch in der Regel nach Ablehnung ihres Asylantrags nicht z.B. in den Sudan abgeschoben, eine Reihe von Gründen ist dafür verantwortlich, im Wesentlichen der, dass der Sudan nur Bürger zurücknimmt, die einen gültigen Pass vorweisen können …, wenngleich neuerdings Passersatz durch die Botschaft des Sudan in Berlin erstellt wird.
Stand der Integrationsbemühungen von 502 Asylbewerbern, die im Zeitraum vom
15. Oktober 2019 bis 27. Februar 2020 aus Seenot im Mittelmeer gerettet wurden
502 Flüchtlinge, wie die Seenotretter die Öffentlichkeit glauben machen wollen, sind nach Deutschland gekommen. 458 haben bislang einen Asylantrag gestellt. 7, in Worten: SIEBEN der 592 wurden als Flüchtlinge anerkannt. 205 Asylanträge wurden beschieden, 125 davon (61%) wurden abgelehnt. Die guten Menschen, die sich im Mittelmeer produzieren, importieren somit Menschen, von denen schon bei Aufnahme klar ist, dass sie keinerlei Chance haben, in der deutschen Gesellschaft Fuß zu fassen. Im besten Fall für sie werden sie schnell wieder abgeschoben, im ungünstigsten Fall sind sie dazu verdammt, ein Leben ohne Perspektive, mit prekärem rechtlichen Status in einem Land zu führen, in dem sie keinerlei Möglichkeit haben, jemals Fuß zu fassen.
Die Seenotretter interessiert das nicht, sie suhlen sich als Menschenretter in ihrer eigenen Gutheit. Was aus den Geretteten wird, das trübt nur den Heiligenschein. Man bewahrt Menschen in Seenot davor, eine Wasserleiche zu werden und macht sie zu sozialen Leichen, das lange Siechtum als Belohnung dafür, dem Tod entgangen zu sein. Indes gäbe es kaum Migranten, die versuchen, das Mittelmeer zu überqueren, wenn nicht die Aussicht, von einem Seenotretter gerettet zu werden, vorhanden wäre. Insofern sie Anreiz für Arbeitsmigranten sind, sich auf den Weg nach Europa zu machen, einen Kontinent, vom die meisten aus dem Sudan, aus Eritrea, Nigeria, Kamerun übertriebene Erzählungen, aber keine Realitäten kennen, sind Seenotretter dafür verantwortlich, dass Reihenweise Zukunftschancen zerstört und Menschen zum sozialen Ballast einer Gesellschaft werden, in der sie nur ein Randdasein führen können.
Wer sich vor diesem Hintergrund für einen guten Menschen hält, weil er Menschen im Mittelmeer aus Seenot rettet, dem ist jedes Maß, das Zynismus normalerweise einhegt, verloren gegangen.
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