Das Ende der RT-PCR-Tests? Neue Studie belegt die Korrektheit all der Zweifel am RT-PCR-Test

Vorab das, was für Faktenchecker so wichtig ist.
Die Studie, die wir hier besprechen, ist in den Proceedings der National Academy of Science of the United States erschienen (PNAS).
Die Studie ist PEER REVIEWED.
PNAS ist ein renommiertes Journal.

Und jetzt ernsthaft:

Beginnen wir doch einmal mit ein paar Bildchen, die sich im Beitrag “Reverse-transcribed SARS-CoV-2 RNA can integrate into the genome of cultured human cells and can be expressed in patient-derived tissues”, finden, den wiederum Liguo Zhang, Alexsia Richards, Immaculada Barrasa, Stephen H. Hughes, Richard A. Young und Rudolf Jaenisch, alle am oder im Umfeld des MIT (Massachusetts Institute of Technology) beschäftigt, finden.

Was man hier sieht oder nicht sieht, ist u.a. eine DNA-Sequenz des Genoms menschlicher Zellen, in die eine Sequenz von SARS-CoV-2 geschrieben wurde, über einen Prozess, der die RNA von SARS-CoV-2 zur Grundlage, zur Vorlage nimmt und über Reverse Transcription, zu der in der Regel noch ein Enzym notwendig ist, in DNA schreibt, in diesem Fall in die DNA einer menschlichen Zelle schreibt, nein: integriert.

Der Witz an diesem Einbaus einer RNA-Sequenz von SARS-CoV-2 in die DNA einer menschlichen Zelle ist: Er ist von sich aus, ohne Zutun von außen, ohne Nachhilfe oder was auch immer erfolgt. Das ist das Ergebnis nach nicht einer, sondern drei Testmethoden, die Zhang et al. (2021) angewendet haben:

“All three methods provided evidence that SARS-CoV-2 sequences can be integrated into the genome of the host cell. […] These results suggest that SARS-CoV-2 RNA can be reverse-transcribed, and the resulting DNA could be integrated into the genome of the host cell.”

Folgen Sie uns auf TELEGRAM

Um zu diesem Ergebnis zu gelangen, haben die Autoren zunächst menschliche HEK293T-Zellen [HumanEmbryonicKidney] mit SARS-CoV-2 infiziert und das Ergebnis nach 48 Stunden Inkubationszeit drei Sequenzierungs-Methoden unterzogen. Alle erbrachten das selbe Ergebnis, eine Sequenz von SARS-CoV-2 fand sich eingebaut in die DNA der menschlichen Zelle.

Das Ergebnis ist aus einer Reihe von Gründen von erheblicher Tragweite. Fragt man zum Beispiel: Warum eine menschliche Zelle Fremd-RNA in die eigene DNA integrieren sollte, dann kommt man schnell bei der Annahme an, dass die Sequenz gespeichert wird, um auf zukünftige Zell-Invasionen des Pathogens vorbereitet zu sein, entsprechend wäre der Einbau einer Sequenz der RNA in die DNA der Zelle eine Form natürlicher Impfstoff, der bei Bedarf aktiviert werden kann. Für diese Annahme spricht, dass die integrierten RNA-Sequenzen nicht in der Lage sind, das Virus zu replizieren, sie sind Fragement und tot, kein Lebendvirus. Wenn Fragmente von SARS-CoV-2 in das Genom menschlicher Zellen integriert werden, als eine Art natürlicher Impfstoff, dann hat dies natürlich Auswirkungen auf eine Impfung, die in solchen Fällen noch weniger sinnvoll ist als sie in den meisten Fällen ohnehin schon ist.

Dessen ungeachtet werden diese Fragmente von RT-PCR-Tests erkannt. Ein positiver Test ist das Ergebnis, ein falscher positiver Test, denn gefunden hat der RT-PCR-Test keinen Lebendvirus, sondern ein RNA-Fragment, das zudem keine Gefahr darstellt, sondern eine Versicherung gegen zukünftige Inkubationsversuche durch SARS-CoV-2. Wenn man so will, ist der RT-PCR-Test in diesem Fall gleich doppelt falsch. Diese Erkenntnis wiederum führt die Autoren zu dem folgenden Statement:

“If integration and expression of viral RNA are fairly common, reliance on extremely sensitive PCR tests to determine the effect of treatments on viral replication and viral load may not always reflect the ability of the treatment to fully suppress viral replication because the PCR assays may detect viral transcripts that derive from viral DNA sequences that have been stably integrated into the genome rather than infectious virus.”

Der beschriebene Mechanismus führt zu false positives. Die Formulierung “Übersensibilität” (extremely sensitive) von PCR-Tests ist eine Umschreibung der Tatsache, dass der Test dann, wenn nichts vorhanden ist, also kein replikationsfähiges Virus (SARS-CoV-2) vorhanden ist, dennoch in der Lage ist, selbiges zu entdecken. Derartig vorsichtig formuliert man als Wissenschaftler, wenn man vermeiden will, in das Fadenkreuz des Lynchmobs zu kommen, der jeden Zweifel am Vorhandensein zwischenzeitlich zu nationalen Heiligtümern erhobener Epidemien unterdrücken und jeden Zweifler mundtot machen will. Tatsächlich wird mit dieser Formulierung der RT-PCR-Test beerdigt, denn der “extremely sensitive” Test misst selbst dann etwas, wenn NICHTS da ist. Ein solcher Test ist von keinerlei diagnostischem Wert, sein einziger Wert besteht darin, dabei, Hysterie anzuheizen und aufrecht zu erhalten, behilflich zu sein.

Es ist vorhersehbar, dass es von dieser Studie nichts in MS-Medien zu lesen gibt.
Aber das macht nichts.
Es gibt ja uns.

Weitere Beiträge auf ScienceFiles, die sich mit RT-PCR-Tests beschäftigen:


Alles, was es zu PCR-Tests zu wissen gibt, kann in den folgenden Beiträgen nachgelesen werden:

Zhang, Liguo et al. (2021). Reverse-transcribed SARS-CoV-2 RNA can integrate into the genome of cultured human cells and can be expressed in patient-derived tissues Reverse-transcribed SARS-CoV-2 RNA can integrate into the genome of cultured human cells and can be expressed in patient-derived tissues. Proceedings of the National Academy of Science of the United States.


Seit Ende Januar 2020 besprechen wir Studien zu SARS-CoV-2. Damit gehören wir zu den wenigen, die das neue Coronavirus seit seinem Auftauchen verfolgt und den Niederschlag, den es in wissenschaftlichen Beiträgen gefunden hat, begleitet haben.
Eine Liste aller Texte, die wir zu SARS-CoV-2 veröffentlicht haben, finden Sie hier.

Gutes, so hieß es früher, muss nicht teuer sein. Aber auch ein privates Blog muss von irgend etwas leben.

Deshalb unsere Bitte: Tragen Sie mit einer Spende dazu bei, dass wir als Freies Medium weiterbestehen.

Vielen Dank!


  • Deutsche Bank 
  • Michael Klein
  • BIC: DEUTDEDBCHE
  • IBAN: DE18 8707 0024 0123 5191 00
  • Tescobank plc.
  • ScienceFiles / Michael Klein
  • BIC: TPFGGB2EXXX
  • IBAN: GB40 TPFG 4064 2010 5882 46


Bleiben Sie mit uns in Kontakt.
Wenn Sie ScienceFiles abonnieren, erhalten Sie bei jeder Veröffentlichung eine Benachrichtigung in die Mailbox.

ScienceFiles-Abo



 

Print Friendly, PDF & Email
23 Comments

Leave a Reply to Marvin Falz Cancel reply

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Translate »

ScienceFiles-Betrieb

Was uns am Herzen liegt ...

 

Ein Tag ScienceFiles-Betrieb kostet zwischen 250 Euro und 350 Euro.


 

Wenn jeder, der ScienceFiles liest, uns ab und zu mit einer Spende von 5, 10, 20, 50 Euro oder vielleicht auch mehr unterstützt, vielleicht auch regelmäßig, dann ist der Fortbestand von ScienceFiles damit auf Dauer gesichert.


Wir bedanken uns bei allen, die uns unterstützen!


ScienceFiles-Spendenkonto

Vielen Dank!

Holler Box