WHO-China-Cover-Up gescheitert: Wissenschaftler fordern Klarheit über Ursprung von SARS-CoV-2

18 namhafte Virologen und Epidemiologen aus den USA, dem Vereinigten Königreich und der Schweiz haben sich zusammen getan, um einem Brief in Nature zu veröffentlichen, in dem eine lückenlose Aufklärung der Herkunft von SARS-CoV-2 gefordert wird. Damit wird eine Diskussion wiederbelebt, die China durch den im März 2021 veröffentlichten Bericht der WHO-Untersuchungskommission, die den Ursprung von SARS-CoV-2 erkunden sollte, eigentlich beenden wollte, zu den Bedingungen der KPCh beenden wollte. Diese Bedingungen, wie so vieles, was im Kommunismus blüht, entsprechen ideologischen Notwendigkeiten, setzen daher Mittel der Manipulation, Unterdrückung und Täuschung ein und stehen deshalb im krassen Widerspruch zu wissenschaftlichen Standards. Es ist also kein Wunder, dass sich nun Wissenschaftler um David Relman, Mikrobiologe an der Stanford University sammeln, die das, was die WHO in ihrem Abschlussbericht der Welt als Fakten auftischen will, empörend finden und eine neue Untersuchung über den Ursprung von SARS-CoV-2 fordern.

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Neben Relman gehören wohl Jesse Bloom, Virologe an der University of Washington und Marc Lipsitch, Epidemiologe an der Harvard University  zu den bekanntesten der Unterzeichner. Lipsitch hat 2018 einen Beitrag zu dem Reader “Influenza Virus: Methods and Protocols”, den Yohei Yamauchi herausgegeben hat, beigesteuert, der den Titel “Why Do Exceptionally Dangerous Gain-of-Function Experiments in Influenza” trägt und in dem er sich gegen Gain of Function Research ausspricht, speziell die Erschaffung eines Hybrid-Virus aus H1N1, das relativ ungefährlich und leicht übertragbar ist, und H5N1, das sehr gefährlich aber schwer übertragbar ist, um ein gefährliches und leicht übertragbares Virus zu schaffen. Eine Forschung, die in China, damals in einem Labor in Peking erfolgreich ausgeführt wurde und die zu heftigen Debatten geführt hat. Wir haben hier über diese unheilvollen Vorboten der Versuche, Biowaffen herzustellen, berichtet. Jedes Virus ist immer auch eine Biowaffe, und wer zweifelt auch nur eine Sekunde, dass die KPCh bereit wäre, eine Biowaffe freizusetzen, um die Klassenfeinde zu besiegen?

In seinem Beitrag berechnet Lipsitch u.a. die Wahrscheinlichkeit, dass ein Pathogen trotz aller Sicherheitsprotokolle aus einem Hochsicherheitslabor und dort von z.B. Bio Safety Level 3 entweichen kann:

“A published estimate by the author of this chapter using the experience of laboratory-acquired infections in BSL3 laboratories in the United States suggested that a single year of work in a single laboratory on a novel influenza virus readily transmissible between humans carries between a 1/1,000 and a 1/10,000 chance of accidentally sparking a pandemic by accidental release. A reply by Prof. Ron Fouchier placed the probability more than one million times lower. This is not the place to rehash the arguments over these probabilities. The essential point is that either estimate is a small probability; both are dependent on assumptions because data are limited; but when multiplied by the potential magnitude of a pandemic, the higher estimate (or even an estimate between the two) suggests a clearly unacceptable risk. While we believe that our estimate is if anything too low rather than too high, it is notable that the expected risk (probability of an accident leading to a pandemic times expected fatalities in such a pandemic) would be unacceptable to most people even if it were 1000-fold lower than we have estimated”

Obschon die Wahrscheinlichkeit des Entweichens eines Pathogens mit nachfolgender Pandemie mit 1/1000 oder 1/10000 erschreckend gering ist und zudem eine konservative Schätzung darstellt, geht es in diesem Absatz nicht um die Wahrscheinlichkeit, sondern darum, was dieser Wahrscheinlichkeit an Gewinn gegenübersteht. Für Lipsitch ist klar, dass die Gefahr, die von Gain of Function Research ausgeht, in keinem Verhältnis zu dem steht, was man aus dieser Forschung an Erkenntnis über die Funktionsweise von Pathogenen gewinnen kann [Natürlich ändert sich das Kosten-Nutzen-Verhältnis, wenn man annimmt, dass es nicht um Influenza/Coronavirus-Forschung und den Schutz von Menschen, sondern um die Herstellung einer Biowaffe geht].

Lipsitch fasst seine Argumentation wie folgt zusammen:

“In summary, the record of laboratory accidents and accidental infections in the most secure and highly scrutinized government labs shows that such accidents are inevitable. In the vast majority of cases, the consequences, while potentially devastating for one or a few exposed persons, will be limited in scope. The unique risk posed by GoFRoC [Gain of Function Research] or PPP creation is that such accidents will lead not only to individual infections but to ongoing transmission and, in the worst case, extensive global spread of the engineered pathogen.”

Offenkundig erleben wir derzeit genau den hier beschriebenen Extrem-Fall, und wir erleben einen umfassenden und weitverbreiteten Cover-up, mit dem China und Personen, die dem westlichen Wissenschafts-Establishment angehören, versuchen, die Tatsache, dass SARS-CoV-2 nicht nur im Labor in Wuhan hergestellt wurde, sondern auch von dort entwichen ist, zu vertuschen, unter Mithilfe all derjenigen, die sich für Faktenchecker halten und in der Regel doch nur arme gedungene Mundstücke sind, die benutzt werden, um eine Lüge als Wahrheit ausgeben zu können.

Wir haben heute vor, unseren Lesern in drei Posts unterschiedliche Aspekte der selben Feststellung vorzutragen: SARS-CoV-2 stammt aus dem Labor und Teile des westlichen Wissenschaftsestablishment haben gemeinsam mit China versucht, diese Tatsache zu verheimlichen.

In diesem Beitrag geht es im Folgenden um den oben bereits angesprochenen Brief, den Lipsitch mit unterzeichnet hat, und in dem die WHO aufgefordert wird, endlich Klarheit über den Ursprung von SARS-CoV-2 zu schaffen. Wir haben den Brief gelesen und zwischen den Zeilen gelesen. Das Ergebnis ist sehr spannend.

Im zweiten Beitrag geht es um – wenn man so will – eine Zusammenstellung aller Indizien dafür, dass SARS-CoV-2 aus dem Wuhan Institute of Virology stammt.

Im dritten Beitrag spielt Nicholas Petrovsky von der Flinders University in Adelaide, Australien, die Hauptrolle, und es geht um die Verwicklungen zwischen China und dem westlichen wissenschaftlichen Establishment.

Investigate the Origins of COVID-19 – Schon die Überschrift des Briefes, der in Science abgedruckt wurde, ist unmissverständlich: Untersucht endlich, wo SARS-CoV-2 herkommt. Obschon die WHO bereits im Mai 2020 den Auftrag erhalten hat, den Ursprung von SARS-CoV-2 zu untersuchen, hat es bis in den März 2021 gedauert, bis ein entsprechender Bericht einer zur Hälfte aus Chinesen bestehenden Kommission vorgelegt wurde, in dem behauptet wird, dass es “extremely unlikely” sei, dass SARS-CoV-2 aus einem Labor stamme. Was von dieser Behauptung zu halten ist, macht die folgende Passage aus dem Brief der 18 Wissenschaftler deutlich:

“Although there were no findings in clear support of either a natural spillover or a lab accident, the team assessed a zoonotic spillover from an intermediate host as “likely to very likely,” and a laboratory incident as “extremely unlikely” [(4), p. 9]. Furthermore, the two theories were not given balanced consideration. Only 4 of the 313 pages of the report and its annexes addressed the possibility of a laboratory accident (4)”.

Obwohl im ganzen Bericht keinerlei Belege zu finden sind, die für entweder einen zoonotischen Ursprung oder einen Laborursprung von SARS-CoV-2 sprechen, wird im Bericht behauptet, dass ein zoonotischer Ursprung am wahrscheinlichsten, ein Laborursprung extrem unwahrscheinlich sei. Diese, von keinerlei Belegen gedeckten Behauptungen sind den 18 Wissenschaftlern und nicht nur ihnen aufgestoßen. Derartige Tricks, die Richtigkeit einer Schlussfolgerung dadurch inszenieren zu wollen, dass man rund 300 Seiten Papier beschreibt, die sich mit einer der beiden Alternativen befassen, während die andere Alternative auf vier mageren Seiten abgekanzelt wird, mögen im Kommunismus funktionieren, in der Wissenschaft ist für sie kein Platz.

Entsprechend fordern die 18 Wissenschaftler:

“A proper investigation should be transparent, objective, data-driven, inclusive of broad expertise, subject to independent oversight, and responsibly managed to minimize the impact of conflicts of interest. Public health agencies and research laboratories alike need to open their records to the public. Investigators should document the veracity and provenance of data from which analyses are conducted and conclusions drawn, so that analyses are reproducible by independent experts.”

Diese Passage muss man mit Bezug auf den Bericht der WHO lesen, der aus Sicht der Wissenschaftler weder transparent ist, noch objektiv ist, noch mit Daten belegt und von Leuten mit entsprechender Expertise ausgeführt wurde, noch unter unabhängiger Kontrolle und schon gar nicht unter Beseitigung von Interessenkonflikten, die sich bei Forschern ergeben können, die mit dem Wuhan Institute of Virology verbandelt sind (dazu im nächsten Post), ausgeführt wurde. Der Bericht, so kann man weiter folgern, genügt keinerlei wissenschaftlichen Standards, die Nachvollziehbarkeit und Prüfbarkeit der Ergebnisse gewährleisten sollen, und er basiert auch mitnichten auf den notwendigen Informationen, um ihn überhaupt sinnvoll erstellen zu können. Kurz: Der WHO-Bericht ist von vorne bis hinten der Versuch, der Öffentlichkeit eine Lüge aufzubinden und China von aller Verantwortung, die sich aus der Freisetzung von SARS-CoV-2 ergeben würde, freizusprechen.

Wuhan während der Epidemie
Wuhan heute

Als wir im Februar 2020 erstmals von dem Verdacht geschrieben haben, dass sich SARS-CoV-2 nicht zufällig in Wuhan ausgebreitet hat, sondern als Konsequenz der dortigen Forschung und als Ergebnis einer (unbeabsichtigten) Freisetzung aus dem Wuhan Institute of Virology sind Horden der Faktenchecker, jene Leute, die so unabdingbar sind, wenn es darum geht, die Öffentlichkeit zu täuschen, aus ihren Löchern gekommen und haben “bewiesen”, dass SARS-CoV-2 einen natürlichen Ursprung hat, sie haben also schon im Frühjahr 2020 das gewusst, was Wissenschaftler bis heute nicht wissen, denn es gibt keinerlei Beweise für die zoonotische wie für die These des Laborursprungs.

Aber es gibt eine Vielzahl von Indizien, die für den Laborursprung sprechen.
Im nächsten Post fassen wir die Indizien noch einmal zusammen.



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