Blanke Verzweiflung. Wie die Tagesschau versucht, die COVID-Panik aufrecht zu erhalten

Sie haben alle Hoffnung in neue Varianten gesetzt.
Umsonst.

Die Freude über steigende Fälle in Indien, sie haben sie nur mit Mühe unterdrücken können.
Indien ist lange über den Berg. Die Fallzahlen sind abgestürzt. Keine Katastrophe. Wieder umsonst.

Jetzt hoffen Sie, dass die indische Variante, die von b.1.617.2 zu Delta umbenannt wurde, immer in der Hoffnung, niemand merkt, dass es sich um die selbe Variante handelt, im Vereinigten Königreich zum Vorwand genommen wird, um am 21. Juni 2021 nicht alle Beschränkungen, wirklich alle, aufzuheben. Sie hoffen und bangen.

Sie versuchen ihr Bestes, um den Anschein einer vorhandenen Epidemie für Deutschland aufrecht zu erhalten, den Eindruck zu vermitteln, dass SARS-CoV-2 nach wie vor ein Problem darstelle, dass nach wie vor eine Notlage bestehe, denn eine Notlage muss bestehen, sonst kann die Bundesregierung nicht mehr auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes nach Gusto regieren, sonst sind die Ausnahmegenehmigungen für die derzeitige Impf-Manie hinfällig, die die Notlage voraussetzen, sonst fällt das ganze so sorgfältig aufgebaute Kartenhaus in sich zusammen, es sei denn, die Bundesregierung gibt zu, dass es gar nicht um SARS-CoV-2, sondern um Mobilitätsbeschränkungen, Freiheitsentzug, Kontrolle und Überwachung geht und dass deshalb nicht zu erwarten ist, dass das Infektionsschutzgesetz und die darin vorhandenen umfassenden Vollmachten jemals außer Effekt gesetzt wird.

Das ist nicht so weit hergeholt. Dazu braucht man nur ein wenig Phantasie: Aus long-COVID lässt sich sicher etwas machen, und die Auftragsarbeit, die nicht nur zeigen wird, dass Fledermäuse wegen des Klimawandels Unterschlupf im Wuhan Institute of Virology gesucht haben, sondern auch, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen CO2 und der Häufigkeit von SARS-CoV-2 und noch zu entdeckender und zu benennender anderer Coronaviren gibt, die ist bestimmt auch schon in der Pipeline.

Bis all die notwendigen Scheinbelege fabriziert sind, um die Panik und die Hysterie, ohne die aus SARS-CoV-2 kein die deutsche Menschheit an den Rande der Auslöschung bringendes Pathogen mehr gemacht werden kann, aufrechtzuerhalten, greift die ARD-Tagesschau auf jeden billigen Trick aus der Mottenkiste der Propaganda zurück.

Die folgende Karte, auf die Eddie Graf aufmerksam gemacht hat, zeigt den bislang letzten verzweifelten Versuch aus der öffentlich-rechtlichen Anstalt, die ihren Namen, Anstalt, zurecht trägt, um den Konsumenten ihrer Erzeugnisse zu suggerieren, dass SARS-CoV-2 nicht verschwunden ist, weiterhin da ist, weiterhin eine Gefahr ist, weiterhin virulent ist, weiterhin hinter jedem Baum lauert, weiterhin verhindert, dass man Bürger in Ruhe lässt, weiterhin Impfung erfordert, weiterhin … Sie wissen schon: Gefahr, Pandemonium, Massensterben.

Wie Sie sehen, gibt es nach wie vor keine grünen Flecken in Deutschland. Die Ampel beginnt weiter bei gelb und geht ins tiefrote. Keine Entwarnung. Nur wer genauer hinsieht, stellt fest, dass die Einheiten, die hier verwendet werden, geradezu lächerlich klein sind. <4 Fälle in einem Landkreis, also 0 Fälle, 1, 2 und 3 Fälle pro 100.000 Einwohner des Landkreises oder der kreisfreien Stadt werden nicht etwa grün dargestellt, sondern weiterhin gelb, alle Landkreise, die zwischen 4 und 19 Fällen pro 100.000 Einwohner aufweisen, gehen bereits ins dunkelgelb-orange. Sie sehen, die Gefahr ist zumindest farblich weiterhin vorhanden. Tatsächlich macht sich die ARD-Tagesschau mit dieser Farbgebung mehr als lächerlich.

Das wird besonders deutlich, wenn man die Darstellung aus der Anstalt mit der Darstellung einer interaktiven Karte der britischen Regierung vergleicht. Nehmen wir zunächst einen genauen Blick auf die MSOAs, die Middle-Layer Super Output Areas. Der entsprechende Blick sieht so aus:

Alles, was hier weiß ist, hat weniger als 4 Fälle pro 100.000 Einwohner und wird deshalb nicht ausgewiesen, denn die Fälle finden sich innerhalb der Fehlerquote des PCR-Tests, und zwar dann, wenn man davon ausgeht, dass diese Fehlerquote gering ist (Entsprechend ist die Benennung der zweiten Einheit (0-9) auf der untersten geographischen Ebene fehlerhaft. Dort gilt als zweite Ebene: 4 bis 9 Fälle). Geht man von den 50% Fehlerquote aus, die eine neue Studie für PCR-Tests gefunden hat, dann sind die weißen Flächen noch zahlreicher. Die weißen Flächen entsprechen somit dem, was die Leute aus der Anstalt GELB darstellen. Eine weitere Ebene der Manipulation, die die ARD-Anstaltsmitglieder nutzen, um einen Anschein zu konstruieren, ist die größe der Einheiten. Stellen wir sie im Vergleich dar:

 

UK-Map Deutschland
Nichts 0-3 Fälle
4-9 Fälle 4-19 Fälle
10-49 Fälle 20-34 Fälle
50-99 Fälle 35-49 Fälle
100-199 Fälle 50-99 Fälle
200-399 Fälle 100-199 Fälle
400-799 Fälle 200-399 Fälle
800+ Fälle 400+ Fälle
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Warum die Tagesschau winzige Einheiten nutzt, um ihren Farbcode der Panik umzusetzen, ist offenkundig: Würde sie dieselben Einheiten nutzen, die im Vereinigten Königreich genutzt werden, dann gäbe es auf der Deutschlandkarte so gut wie keine roten Flächen mehr. Es wird somit gleich doppelt betrogen, einmal dadurch, dass die Landkreise, in denen es keinen einzigen Fall gibt oder so wenige, dass man davon ausgehen kann, dass es alles false positives sind, als Landkreise ausgegeben werden, in denen eine Inzidenz der Stufe “gelb” herrscht, einmal dadurch, dass die Einheiten so klein gehalten werden, dass es möglich ist, viel rote Landkreise auf der Karte auszuweisen.

Das ist primitivste Propaganda und ein systematischer Versuch, die Konsumenten der Tagesschau zu täuschen.
Die Karte aus dem UK ist eine interaktive Karte, d.h. man kann hinein- und herauszoomen. Wenn man herauszoomt, wird die geographisch Einheit zwangsläufig größer und die Fälle kumulieren sich. Für die ARD wäre das ein gefundenes Fressen und vermutlich wäre das Vereinigte Königreich nach grafischer Gestaltung durch die Insassen der Anstalt komplett und tief rot. Bei Leuten, die sich für die Realität und nicht für Ideologie interessieren, sieht die Karte dagegen so aus:

Eine überwiegend grüne Insel (hellgrün ist 0-9 Fälle, grün ist 10-49 Fälle), und eine ganz andere Meldung als die gelb-rote Hysteriekarte aus der öffentlich-rechtlichen Anstalt.


Seit Ende Januar 2020 besprechen wir Studien zu SARS-CoV-2. Damit gehören wir zu den wenigen, die das neue Coronavirus seit seinem Auftauchen verfolgt und den Niederschlag, den es in wissenschaftlichen Beiträgen gefunden hat, begleitet haben.
Eine Liste aller Texte, die wir zu SARS-CoV-2 veröffentlicht haben, finden Sie hier.

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