Kinder und Jugendliche spielen auf Intensivstationen keine Rolle, egal, was Lauterbach sagt [Daten des DIVI]

Wenn es darum geht, Kinder und Jugendliche als durch SARS-CoV-2 gefährdet darzustellen, dann sind Polit-Darsteller erfinderisch.

Die Anzahl von Kindern, die mit COVID-19 auf Intensivstationen liegen, steige, so wird behauptet, schwere Verläufe nähmen bei Kindern zu, so heißt es und – nicht zu vergessen – long covid sei unter Kindern auch ganz schlimm. Die Daten, die diese Behauptungen belegen, sind zumeist anekdotischen Charakters, wenn sie überhaupt vorhanden sind. Ein Beispiel in diesem Kontext ist Karl Lauterbach, der 78 Kinder, die in einer Studie (hier verfügbar), auf die sich Lauterbach bezieht, als mit PIMS (Paediatric Inflammatory Multisystem Syndrome) auf eine Intensivstation in England eingewiesen, ausgewiesen wurden, als Beleg für die zunehmende Gefährlichkeit von SARS-CoV-2 für Kinder und Jugendliche anführt.

Wer die Studie liest, merkt sehr schnell, dass Lauterbach wieder einmal etwas in etwas hineininterpretiert, das ihm gefällt, denn von den 78 Kindern und Jugendlichen sind 17 positiv auf Antikörper gegen SARS-CoV-2 getestet worden, 61 negativ, d.h. 78% der von Lauterbach angeführten Beleg-Kinder, waren nicht mit SARS-CoV-2 infiziert oder an COVID-19 erkrankt. So geht Panikmache.

Um den Versuchen, eine besondere oder steigende Gefahr für Kinder und Jugendliche herbei zu phantasieren, um die eigene Impf-Manie ausleben und Kinder und Jugendliche an die Nadel zu bringen, ein Ende zu bereiten, ist es nützlich, eine neues Feature aus dem DIVI-Intensivregister zu nutzen, das seit heute verfügbar ist.

Die folgenden Abbildungen zeigen zunächst im Zeitverlauf die Anzahl der Intensivpatienten nach Altersgruppen unterschieden und dann den Anteil der entsprechenden Altersgruppen an nahezu allen, seit Beginn der vermeintlichen Pandemie auf einer Intensivstation behandelten Patienten. Die Aussage beider Abbildungen ist eindeutig: COVID-19 ist für Kinder und Jugendliche KEIN Problem, kein zunehmendes und kein vergangenes, einfach nur kein Problem.

Warum die Bundesregierung so versessen darauf ist, 12 bis 15jährige zu impfen, ist weiterhin eine offene Frage.




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