Das Problem ist in vielen Ländern dasselbe.
Es ist ein Konglomerat aus Personen, die sich als gute Menschen ausgeben, die anderen angeblich helfen wollen und seltsamerweise die einzigen sind, die dabei reich werden. Es ist ein Konglomerat aus sogennaten Aktivisten, also Berufsarbeitslosen, die anderen auf der Tasche liegen, aus Anwälten, die sich darauf spezialisiert haben, Lücken in Gesetzen aufzufinden, die sie in Geld verwandeln können, und es ist ein Konglomerat aus vielen, die sich für gut halten, und „den Menschen“ „nur“ helfen wollen: Das Asylsystem.
Emad al-Swealmeen, 32, ist derjenige, der sich am letzten Sonntag, um 10:59 Uhr in die Luft gesprengt hat – wohl eher unbeabsichtigt, denn er wollte einen terroristischen Anschlag verüben. Seine Bombe hat er selbst gebaut, weshalb wohl nur der Zünder explodiert ist und Schlimmeres verhindert wurde. Seinen Anschlag hat er monatelang vorbereitet, die Zutaten zum Bau einer Bombe im Abstand von mehreren Wochen erworben.
Emad al-Swealmeen ist 2014 aus dem Mittleren Osten ins Vereinigte Königreich eingereist. Der Antrag auf Asyl des gebürtigen Irakers wurde abgelehnt. Dennoch lebte al-Swealmeen noch sieben Jahre später im Vereinigten Königreich. Der Grund dafür ist etwas, was Priti Patel, die seltsamerweise alle bisherigen Cabinet-Reshuffles überlebt hat, als „Merry-Go-Round“ bezeichnet, ein Karussell, das von Anwälten und allem Anschein nach auch der Anglikanischen Kirche betrieben wird, beide angeblich darum bemüht, „den Menschen“ zu helfen, und zwar dadurch, dass sie das Rechtssystem unterlaufen, um diese Menschen vor Abschiebung zu bewahren.
Eines der besten und unter Asylbewerbern weithin bekannten Mittel als abgelehnter Asylbewerber einer Abschiebung zu entgehen, besteht darin, vom Islam zum Christentum überzutreten. Der Anwalt des Konvertiten kann dann als Hemmgrund gegen die Abschiebung seines Mandanten anführen, dass er als Christ nunmehr in seinem Heimatland Verfolgung ausgesetzt sei und deshalb nicht abgeschoben werden könne, vielmehr weiterhin den Steuerzahlern zur Last gemacht werden müsse.
Das ist längst überfällig.
Letztlich ist der Schutz, der demokratische Gesellschaften vor einem Abgleiten in Autoritarismus und Totalitarismus bewahrt, ihr Rechtssystem. Insofern ist es erschreckend, wie normal es geworden ist, dass Anwälte Rechtssysteme unterlaufen und aushölen, um daran zu verdienen und noch erschreckender ist es, dass christliche Kirchen bei diesem Spiel mitmachen und Personen, die kein Aufenthaltsrecht im Vereinigten Königreich haben, dabei helfen, sich ein solches zu erschleichen. Die Zerstörung der Rechtssicherheit durch Polit-Darsteller und die von ihnen in politischen Gerichten wie den Verfassungsgerichten installierten Erfüllungsgehilfen sind letztlich das, was Regierungssystemen, von denen man bislang der Meinung war, es handle sich dabei um Demokratien, den Weg in den Autoritarismus und die Willkür totalitärer System ebnet.
Wer hätte es noch vor einem Jahrzehnt für möglich gehalten, dass es eine Zeit geben wird, in der Polit-Darsteller offen die Diskriminierung von Menschen betreiben können, die ihnen nicht gefügig sind, etwas, das bislang nur aus Diktaturen und totalitären Systemen bekannt war? Man sieht daran, wie schnell angebliche Demokraten zu Anti-Demokraten transformieren, zu Leuten, die indviduelle Rechte dadurch zerstören, dass sie sie zur Verhandlungsmasse machen. Diese Totengräber der Demokratie sitzen in (fast) allen Fraktionen und Parteien und sind ein lebendes Beispiel dafür, „wie es soweit kommen konnte“.
Es ist übrigens wenig wahrscheinlich, dass die beschriebene Praxis auf das Vereinigte Königreich beschränkt ist.
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