Verbreitung von SARS-CoV-2: Kein Unterschied zwischen Geimpften und Ungeimpften [Neue Studie]

Es gibt, um das, was uns heute in einigen Post beschäftigen wird, vorab zu bewerten, KEINE Berechtigung oder wissenschaftliche Fundierung für eine Impfpflicht oder Gefügigkeitsprivilegien für Geimpfte. Die Wahrscheinlichkeit für Geimpfte, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren, ist dieselbe, die auch Ungeimpfte haben. Die Fähigkeit, nach Ansteckung SARS-CoV-2 zu verbreiten, ist dieselbe. Der einzige Vorteil, den eine Impfung Gefügigen gegenüber Ungeimpften zu verschaffen scheint, ist für eine kurze Zeit ein Schutz vor schwerer Erkrankung an COVID-19. Ob für kurze Zeit auch ein höherer Schutz vor Versterben an COVID-19 besteht, das ist – nachdem eine Studie aus Norwegen veröffentlicht wurde [dazu kommen wir in den nächsten Tagen] wieder strittig. Es sieht derzeit eher nicht danach aus.

Heute berichten wir die Ergebnisse einer Studie, die KEINEN Zweifel daran lässt, dass sich Geimpfte und Ungeimpfte nach Ansteckung in wirklich NICHTS was mit SARS-CoV-2 zusammenhängt, voneinander unterscheiden. Das Schöne an der Studie, von deren Ergebnissen wir berichten, ist, dass die Ergebnisse in einem geschlossenen Setting, im besten geschlossenen Setting, das man haben kann, gesammelt wurden, in einem Bundesgefängnis in Texas. Die Ergebnisse ergänzen Ergebnisse einer Studie aus Vietnam, von der wir bereits berichtet haben. Auch diese Studie wurde in einem geschlossenen Setting, in einem Krankenhaus in Ho Chi Minh Stadt, das nach einem Ausbruch von SARS-CoV-2 unter Quarantäne gestellt wurde, durchgeführt.

Kurz zur Erinnerung, weil man im Meer der Berichte leicht den Überblick verliert:


Das Hospital for Tropical Diseases (HTD) in Ho Chi Minh City hat rund 550 Betten und 900 Angestellte, und im Zeitraum vom 11. Juni 2021 bis zum 26. Juni 2021 einen Ausbruch von SARS-CoV-2/Delta gesehen. Insgesamt wurden 69 Mitarbeiter des HTD positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Der Ausbruch war auf Mitarbeiter des Krankenhauses beschränkt. Das Krankenhaus wurde vom 12. Juni bis zum 26. Juni geschlossen, niemand durfte heraus, niemand hinein. Serologische Tests von 683 Angestellten, die in diesem Zeitraum durchgeführt wurden, waren alle negativ. ALLE Mitarbeiter des Krankenhauses waren zweifach geimpft. Die Infektionsrate von SARS-CoV-2 unter den geimpftem Mitarbeitern im Krankenhaus beträgt somit rund 9,2%. Gewaltig!

Die Situation in dem Krankenhaus unter vollständiger Quarantäne hat nun eine Studie ermöglicht, die nicht nur nach allen Regeln der Kunst durchgeführt wurde, sie macht es auch möglich, die Dynamik der Wirkungslosigkeit von Impfstoffen, in diesem Fall Vaxzevria/AstraZeneca gegen SARS-CoV-2/Delta aufzuzeigen:

  • Von 69 positiv getesteten vollständig Geimpften haben 47 Symptome entwickelt.
  • Von den 47 vollständig Geimpften, die Symptome entwickelt haben, haben 3 eine Pneumonie entwickelt.
  • Von den Dreien, die eine Pneumonie entwickelt haben, musste einer mit Sauerstoff versorgt werden.
  • Die Autoren der Studie haben zu drei Zeitpunkten die Virenlast der Infizierten bestimmt: Die Virenlast der Symptomatischen war zu jedem Zeitpunkt deutlich höher als die Virenlast der Asymptomatischen.
  • Die Spitzen-Virenlast der symptomatischen vollständig Geimpften war im Vergleich zur entsprechenden Virenlast der Wild-Variante, die in Vietnam von März bis April 2020 – vor Beginn der Impf-Manie – endemisch war, um das 251fache höher. Superspreader erhält vor diesem Hintergrund eine ganz neue Bedeutung.
  • Für 23 symptomatische Infizierte wurde das GESAMTE GENOM von SARS-CoV-2 sequenziert. Dabei zeigte sich nicht nur, dass die 23 Genome untereinander sehr ähnlich waren, es zeigte sich auch, dass die Genome von denen, die derzeit in Ho Chi Minh City sequenziert werden, VERSCHIEDEN waren. Das bedeutet, dass SARS-CoV-2 während es im HTD Verbreitung gefunden hat, MUTIERT ist, unter vollständig Geimpften!
  • Serologische Analysen zeigen, dass die Anzahl der Antikörper, die infizierte doppelt Geimpfte gebildet haben, signifikant geringer ausgefallen ist, als die Anzahl der Antikörper, die bei nicht infizierten doppelt Geimpften nachgewiesen werden konnte. Eine Studie aus Israel (Bergwerk et al. 2021) hat kürzlich gezeigt, dass niedrige Level von Antikörpern in einem Zusammenhang mit Durchbruch-Infektionen stehen. Die Studie von Nguyen et al. (2021), deren Ergebnisse wir hier berichten, bestätigt dieses Ergebnis und legt den Verdacht nahe, dass Durchbruch-Infektionen eine Variante von Antibody Dependent Enhancement darstellen.

    Bergwerk, Moriah, Tal Gonen, Yaniv Lustig, Sharon Amit, Marc Lipsitch, Carmit Cohen, Michal Mandelboim et al. (2021). COVID-19 breakthrough infections in vaccinated health care workers. New England Journal of Medicine.


  • Und weil das alles noch nicht reicht, können die Autoren zudem zeigen, dass die Spitze der Virenlast 2-3 Tage vor bzw. nach dem Eintreten von Symptomen gemessen werden kann und dass infizierte doppelte Geimpfte bis zu 33 Tage lang positiv auf SARS-CoV-2 getestet werden können.

Eigentlich sind diese Ergebnisse verheerend.

Sie zeigen nicht nur, dass Impfung keinerlei Schutz bietet, sie zeigen zudem, dass SARS-CoV-2 offenkundig in der Lage ist, während der Replikation im Organismus von Geimpften zu mutieren, sie zeigen, dass geringe Level von Antikörperbildung nach vollständiger Impfung eine Infektion zu erleichtern scheinen, und sie zeigen, dass symptomatische Infizierte unter den vollständig Geimpften zu regelrechten Superspreadern werden, und zwar zu Superspreadern, die alles, was bislang unter diesem Begriff diskutiert wurde, in den Schatten stellen.

Wenn es der Zweck von Impfung war, SARS-CoV-2 zu einem potenteren Pathogen zu machen, als es vor Impfung der Fall war, dann scheinen wir auf dem besten Weg, um dieses Ziel zu erreichen.


Chau, Nguyen Van Vinh, Nghiem My Ngoc, Lam Anh Nguyet, Vo Minh Quang, Nguyen Thi Han Ny, Dao Bach Khoa, Nguyen Thanh Phong et al. (2021). Transmission of SARS-CoV-2 Delta Variant Among Vaccinated Healthcare Workers, Vietnam. SSRN.


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Die berichtete Studie ist auf doppelt Geimpfte begrenzt. Es fehlt der Vergleich zu infizierten Ungeimpften. Dieser Vergleich ist nun durch die Studie von Salvatore et al. (2021), deren Grundgesamtheit Infizierte in einem Bundesgefängnis in Texas sind, möglich. Die Ergebnisse, die wir berichten, wurden im Zeitraum vom 12. Juli bis zum 9. August 2021 gewonnen. Sie basieren auf den Daten von 95 Inhaftierten, die für den Zeitraum der Studie innerhalb des Gefängnisses zusätzlich in Quarantäne gesteckt wurden. Von den 95 Teilnehmer waren 78 zweifach geimpft, 15 ungeimpft und 2 nicht vollständig geimpft, die als ungeimpft gezählt werden. Das ist nicht ganz korrekt, aber die zwei Hanseln dürften wenig Einfluss auf das Ergebnis haben.

Von 78 Geimpften berichteten 59 (75,6%) ein oder mehrere Symptome, die COVID-19 zugeordnet werden können, von 17 “Ungeimpften” berichten 12 (70,6%) Symptome, die COVID-19 zugeordnet werden können. Keiner der 95 Inhaftierten ist an COVID-19 verstorben. Je ein Geimpfter und ein Ungeimpfter wurden hospitalisiert. Das ergibt ein schweres Erkrankungsrisiko von knapp 2% auf dichtestem Raum für Personen, die sich mit SARS-CoV-2 Infiziert haben. Nicht das, was man von einem angeblich hochgefährlichen Pathogen erwarten darf. Das häufigste Symptom, das berichtet wurde, war übrigens eine laufende Nase.

Den 95 Inhaftierten, die an der Studie teilgenommen haben, wurden ingesamt 978 Gewebeproben zu unterschiedlichen Zeitpunkten entnommen, die auf das Vorhandensein von SARS-CoV-2 analysiert wurden, wobei das gesamte Genom von SARS-CoV-2 untersucht wurde. Der Untersuchungszeitraum reicht 13 Tage vor entweder positivem Test oder berichteten Symptomen bis 32 Tage nach einem positiven Test oder berichteten Symptomen. Die Ergebnisse lassen keinen Zweifel daran, dass eine COVID-19 Impfung, im vorliegenden Fall sind die meisten Inhaftierten mit Comirnaty von Pfizer/Biontech geimpft, KEINEN Unterschied im Hinblick auf die Verbreitung von SARS-CoV-2, die Dauer der Infektion und die Virenlast macht. Wenn es überhaupt einen Unterschied zwischen Geimpften und Ungeimpften gibt, dann den, dass Geimpfte im Durchschnitt eine etwas höhere Virenlast tragen. Ansonsten:

  • ist die Zeit, für die SARS-CoV-2 nach einer Infektion in den Gewebeproben der Probanden nachgewiesen werden konnte, identisch: Bei Geimpften wie Ungeimpften war SARS-CoV-2 im Durchschnitt 13 Tage nach Infektion/Symptomen in Gewebeproben nicht mehr nachweisbar.
  • In Zellkulturen, die auf Basis der Gewebeproben gezogen wurden, konnte SARS-CoV-2 im Durchschnitt für fünf Tage nachgewiesen werden, d.h. eine Übertragung von SARS-CoV-2 kann von Infizierten im Durchschnitt an fünf Tagen stattfinden. Geimpfte und Ungeimpfte unterscheiden sich dabei nicht.
  • Die Virenladung bestimmt über den ct-Wert, unterschied sich zwischen Geimpften und Ungeimpfen nicht statistisch signifikant, jedoch war die Tendenz zu beobachten, dass Geimpfte eine höhere Virenladung tragen als Ungeimpfte.
Salvatore et al. (2021).

Einmal mehr ist belegt, dass diejenigen, die an COVID-19 Pässe, Lockdown für Ungeimpfte oder gar Zwangsimpfung, Impfpflicht denken, keinerlei Basis in wissenschaftlichen Ergebnissen haben. Man muss daher davon ausgehen, dass die entsprechenden Polit-Darsteller, ihre Mietmäuler in den Medien und die Impfpflicht-Furien, von denen wir in den letzten Tagen berichtet haben, ausschließlich eigensüchtige Gründe haben, ihre Phantasien auszuleben, was – nach allem, was in der Psychologie bekannt ist, nur auf Bösartigkeit zurückgeführt werden kann.

Dazu bald mehr.


Salvatore, Phillip et al. (2021). Transmission Potential of Vaccinated and Unvaccinated Persons Infected with the SARS-CoV-2 Delta Variant in Federal Prison, July – August 2021. medRxiv.



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