Elend der Faktenchecker – Fehlschlüsse ersetzen keine Kompetenz

Wir machen es in diesem Post kurz.
Denn das Unwesen, das Faktenchecker darstellen, das haben wir an anderer Stelle ausführlich besprochen.

In aller Kürze:
Faktenchecker haben in der Regel keine Ahnung davon, wie man prüft, ob eine Aussage über die Empirie, die ein Faktum behauptet, korrekt ist. Die fehlende Kompetenz und Ausbildung versuchen Faktenchecker meist durch Schmarotzen wett zu machen, d.h. sie versuchen Leute oder Organisationen, die sie als “Experten” deklarieren, für ihre Sicht der Dinge zu instrumentalisieren. Mit anderen Worten: Sie begehen den Fehlschluss ad auctoritatem, behaupten, eine Aussage sei deshalb wahr oder falsch, weil irgendein Hirni, den sie als Experte verkaufen wollen, behauptet, eine Aussage sei wahr oder falsch.

Sie versuchen, die Prüfung einer Aussage dadurch zu umgehen, dss sie einen anderen, der die Aussage in der Regel auch nicht geprüft hat, als Beleg dafür anführen, dass man die Aussage auch ungeprüft als wahr oder falsch bewerten könne.

Taschenspielertricks, die, wie im folgenden Fall bei Twitter, schnell schief gehen können:

“Health Officials” von der CDC haben die Nutzung des Impfstoffs von Johnson&Johnson eingeschränkt.
Breaking 911 hat diese Entscheidung über Twitter verbreitet.

Twitter hat die Information als irreführend [misleading] bezeichnet und – wie oben beschrieben – keinen Beleg dafür angeführt, sondern auf “Health Experts” verwiesen, also auf diejenigen, deren Entscheidung Gegenstand des Tweets ist, den Twitter mit Bezug auf “Health Experts” als irreführend bezeichnet.

Das ist Realsatire, die die Farce, die Faktenchecker darstellen, deren einzige Aufgabe darin besteht, das ideologische Narrativ vor Kritik zu schützen, in hervorragender Weise bloßstellt.

Twitter hat seinen Fehler zwischenzeitlich bemerkt und den Hinweis entfernt.

Zu spät.
Die Scharlatane, die bei Twitter als “Health Experts” aufgefahren werden, um missliebige Informationen zu diskreditieren, sind enttarnt, bei den “Health Experts” handelt es sich offenkundig um einen Twitter Bot. Es ist schick, solche Bots zu unterhalten, dpa hat einen, die Tagesschau hat einen, …

Apropos Tagesschau:

Faktenfinder Gensing geht zu St. Pauli, dem Fussballclub und soll sich dort um Kommunikation kümmern. Die Hamburger Morgenpost schreibt dazu in erstaunlich offener Weise:

Gensing, ein Experte für politische Fanatismus, Fake News, Desinformation, Hetze in sozialen Netzwerken … wie wahr, wie wahr…


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