Soweit wir wissen, hat Olaf Scholz eine gewisse Vorliebe für das Wort „Wumms„.
Wir haben hier einen besonderen „Wumms“:
Zu denen, die diese Mär erzählen, gehören – wie könnte es anders sein – auch die Mitglieder der deutschen Bundesregierung, die bemerkenswerter Weise aus Leuten besteht, die aus Angst vor radioaktiver Strahlung sichere Kernkraftwerke abschalten, während sie der Freisetzung radioaktiver Strahlung in Form von Munition, die einen Kern aus Depleted Uranium hat, freudig zustimmen.
Normal ist das nicht.
Ein Beispiel aus dem Bundestag, aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD:
„Frage:
3. Liegen der Bundesregierung Studien und Untersuchungen zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Uranmunition auf den Menschen vor, und wenn ja, welche (bitte Quelle und Auftraggeber nennen)?Antwort:
Internationale Organisationen (Umweltprogramm der Vereinten Nationen, Internationale Atomenergie-Organisation) haben die Umweltkontamination sowie die potentielle Strahlenexposition der Bevölkerung in Gebieten, in denen Munition mit abgereichertem Uran (Depleted Uranium, DU) eingesetzt wurde (Kosovo, Serbien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina, Irak und Kuwait), untersucht. Die gemessenen Umweltkontaminationen waren im Hinblick auf die damit verbundene Radioaktivität gering. Dementsprechend sind gemäß Umweltprogramm der Vereinten Nationen und Internationaler Atomenergie-Organisation keine signifikanten Strahlenexpositionen der Bevölkerung zu erwarten.“
Das ist wieder ein solches Beispiel. Man fragt nach einem konkreten Torschützen und erhält eine Liste der Spieler, die nach Ansicht von Mannschaftsarzt und Kassenwart einsatzfähig sind bzw. deren Einsatz für das Budget verkraftbar ist. Indes, das einzige, was mit dieser Antwort transportiert werden soll, das ist die Aussage, dass man radioaktive Substanzen per „abgereichertem Uran“ gerne freisetzen könne, denn die UN hat gemessen, dass die Umweltbelastung gering ist. Wohlgemerkt, die Umweltbelastung, nicht die Belastung der Menschen, die sich in dieser Umwelt aufhalten.
Aber was sind schon Menschen, wenn es darum geht, die Ukraine und die erstaunlich militanten westlichen Werte vor dem großen bösen Mann im Kreml zu retten?
Wir haben in diesem Post vor, mit den Lügen von der Sicherheit uranhaltiger Munition aufzuräumen. Uranhaltige Munition ist mitnichten sicher und unbedenklich für diejenigen, die nicht Kriegsgegner sind, für letztere muss Munition natürlich gefährlich sein, das ist ihr einziger Zweck in einem Konflikt.
Zunächst zu „depleted Uranium“, „abgereichertem Uran“ in den Worten der Bundesregierung.
Uran besteht aus drei Isotopen 238U, das 99,3% der Masse beisteuert, 235U, das 0,7% der Masse beisteuert und 234U, das 0,005% der Masse beisteuert. Spaltbar und damit für nukleare Anwendungen interessant, ist allein 235U, das, weil es mit 0,7% des Massenanteils eher in der Minderheit gegenüber 238U ist, angereichert werden muss, um in Kernkraftwerken oder Atomwaffen einsatzfähig zu sein. Bei diesem Anreicherungsprozess bleibt „depleted Uranium“, abgereichertes Uran zurück, quasi als Ausschuss. Depleted Uranium besteht zu 99,7% aus 238U, 0,25% auf 235U und zu 0,005% aus 234U. Die Radioaktivität von abgereichertem Uran beträgt ungefähr 60% von natürlichem Uran. Das Zeug strahlt also immer noch, es strahlt nur weniger. Und im gleichen Atemzug reduziert sich auch die Toxizität um 60%. Dessen ungeachtet ist und bleibt depleted Uranium ein Zellgift, und nicht nur das.
Nun erfolgt eine Bewertung der Gefahr, die von „abgereicherter“ Uranmunition ausgeht, gemeinhin mit Blick auf die Radioaktivität, die im Wesentlichen aus Alpha-Strahlung besteht, die von 235U freigesetzt wird. Indes entstehen beim Zerfall von depleted Uranium auch Thorium 234 und Protactinium 234, beide zeichnen sich durch die Emission von Beta und Gamma-Strahlung aus. Das eher geringe Problem, das von Alphastrahlung bei der Freisetzung von abgereichertem Uran ausgeht, wird durch ein weniger gut einschätzbares Risiko, das von Beta und Gamma-Strahlung ausgeht, ergänzt. Indes: Die Strahlung, unter der man sich in der Regel ein extern auf einen Organismus einwirkendes Ereignis vorstellt, ist noch das geringste Problem, denn die Gesundheitsprobleme, die sich mit abgereichertem Uran verbinden, kommen im Wesentlichen nicht von externer Strahlung, sie kommen von Einatmen oder sonstiger Aufnahme verschiedener Uranoxide (U3O8, UO2, UO3), die dann freigesetzt werden, wenn Uranmunition auf ein Hindernis auftrifft oder sonstwie explodiert.
„Once they are fired and impact a target DU munitions form small particulate dust ranging from 0.2−15 microns in diameter.“
Shaki, Fatemeh, Ehsan Zamani, Abdollah Arjmand, and Jalal Pourahmad (2019). A review on toxicodynamics of depleted uranium. Iranian Journal of Pharmaceutical Research: IJPR 18, no. Suppl1 (2019): 90.
Das Ereignis, das auf dem Video oben festgehalten ist, hat eine große Zahl Uranoxide freigesetzt, die dazu beitragen, dass die Anwohner über den Weg mit Uran verseucht werden, der ohnehin der Königsweg für das Gift ist: die Atemwege, durch Einatmung von kleinen Partikeln, Aeorosolen, die sich in den Atemwegen festsetzen und in den Aveolen der Lunge einfinden, wo sie dann richtig schön Schaden anrichten können.
Wer sich ein eigenes Bild machen will, hier Einstiegsliteratur:
- Fischer, H. (2001). Depleted uranium: sources, exposure and health effects.“ World Health Organisation 4: 324-5.
- Morris, Samuel C., and Anne F. Meinhold (1995). Probabilistic risk assessment of nephrotoxic effect of uranium in drinking water. Health physics 69(6): 897-908.
- IAEA (2001). Assessment, Post-Conflict Environmental. „Depleted Uranium in Kosovo.
- Tsukada, H., and Y. Nakamura. (1998) Transfer factors of 31 elements in several agricultural plants collected from 150 farm fields in Aomori, Japan. Journal of Radioanalytical and Nuclear Chemistry 236(1-2): 123-131.
- United Nations (1988). Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation. Report. United Nations.
Ist „abgereichertes“ Uran erst einmal in einem menschlichen Organismus, dann ist es nicht nur, aufgrund seiner Radioaktivität eine große Gefahr für die Gesundheit, es ist vor allem eine Gefahr, weil es wie alle Schwermetalle ein Zellgift ist, das vor allem die Mitochondrien beschädigt oder zerstört und dies über eine erstaunlich lange Zeit zu tun in der Lage ist. Denn über das Blut aufgenommenes Uran wird nicht nur im Körper verteilt, es kann in Gewebe, Organen und Knochen jahrelang überdauern. Vor allem für die Lunge zeigen Studien, dass Uran noch vier Jahre nach Exposition nachgewiesen werden kann und als Folge zu chronischer Entzündung vor allem in den Aveolen führen, Pneumonie, in anderen Worten. Mitochondrien bilden das Zellorganell, das von einer Doppelmembran umgeben ist. Mitochondrien sind für die Energieproduktion und den Sauerstoffhaushalt eines Organismus unverzichtbar. Sie enthalten zudem DNA. Eine Apoptosis, die umfrangreiche Schäden im Netzwerk der Mitochondrien zur Folge hat, ist kein Pappenstil. Alles, was es über die Wege, über die Uran, abgereichertes oder natürliches, den menschlichen Organismus zu schädigen im Stande ist, zu wissen gibt, kann hier nachgelesen werden.
- Becker, N. M., and E. B. Vanta (1995). Hydrologic transport of depleted uranium associated with open air dynamic range testing at Los Alamos National Laboratory, New Mexico, and Eglin Air Force Base, Florida. No. LA-UR–95-1213. Los Alamos National Lab..
- Bosque, M. A., J. L. Domingo, J. M. Llobet, and J. Corbella (1993). Embryotoxicity and teratogenicity of uranium in mice following subcutaneous administration of uranyl acetate. Biological trace element research 36: 109-118.
- Durakovic, Asaf, Patricia Horan, Leonard A. Dietz, and Isaac Zimmerman (2003). Estimate of the time zero lung burden of depleted uranium in Persian Gulf War veterans by the 24-hour urinary excretion and exponential decay analysis. Military medicine 168(8): 600-605.
- Harley, Naomi H., Ernest C. Foulkes, Lee H. Hilborne, Arlene Hudson, and C. Ross Anthony (1999). A Review of the Scientific Literature As It Pertains to Gulf War Illnesses. Volume 7 Depleted Uranium.
- Liu, Fang, Ke-Jie Du, Zhen Fang, Yong You, Ge-Bo Wen, and Ying-Wu Lin (2015). Chemical and biological insights into uranium-induced apoptosis of rat hepatic cell line. Radiation and Environmental Biophysics 54: 207-216.
- Morris, Samuel C., and Anne F. Meinhold (1995). Probabilistic risk assessment of nephrotoxic effect of uranium in drinking water. Health physics 69(6): 897-908.
- Ozmen, Murat, and Muhittin Yurekli (1998). Subacute toxicity of uranyl acetate in Swiss-Albino mice. Environmental Toxicology and Pharmacology 6(2): 111-115.
- Parrish, Randall R., Matthew Horstwood, John G. Arnason, Simon Chenery, Tim Brewer, Nicholas S. Lloyd, and David O. Carpenter (2008). Depleted uranium contamination by inhalation exposure and its detection after∼ 20 years: Implications for human health assessment. Science of the total environment 390(1): 58-68.
- Pourahmad, Jalal, and Mir-Jamal Hosseini (2012). Application of isolated mitochondria in toxicological and clinical studies. Iranian journal of pharmaceutical research: IJPR 11(3): 703.
- Shaki, Fatemeh, Mir-Jamal Hosseini, Jafar Shahraki, Mahmoud Ghazi-Khansari, and Jalal Pourahmad (2013). Toxicity of depleted uranium on isolated liver mitochondria: a revised mechanistic vision for justification of clinical complication of depleted uranium (DU) on liver. Toxicological & Environmental Chemistry 95(7): 1221-1234.
- Zhang, Xiao-fei, Chun-lei Ding, He Liu, Li-hong Liu, and Chang-qi Zhao (2011). Protective effects of ion-imprinted chitooligosaccharides as uranium-specific chelating agents against the cytotoxicity of depleted uranium in human kidney cells. Toxicology 286(1-3): 75-84.
- Zhu, Guoying, Mingguang Tan, Yulan Li, Xiqiao Xiang, Heping Hu, and Shuquan Zhao (2009). Accumulation and distribution of uranium in rats after implantation with depleted uranium fragments. Journal of radiation research 50(3): 183-192.
Damit sind wir bei den belegten Schäden angekommen, die von Uran, der Inhalation oder sonstigen Aufnahme von Uranstaub aus „abgereichertem“ Uran verursacht werden, also bei all dem, das es nach Ansicht derjenigen, bei denen man immer mehr Probleme hat, sie nicht als Politverbrecher zu bezeichnen, nicht gibt. Die Studien, die im folgenden zusammengestellt sind, basieren entweder auf in-vitro Studien oder auf Mausopfermodellen oder sie sind das Ergebnis von Untersuchungen mit Veteranen der beiden Golfkriege, das im Zusammenhang mit dem so genannten Gulf War Syndrome angefallen ist.
Studien, die belegen, das „abgereichertes“ Uran zu Zellsterben führt und die Mitochondrien schädigt:
- Liu, Fang, Ke-Jie Du, Zhen Fang, Yong You, Ge-Bo Wen, and Ying-Wu Lin (2015). Chemical and biological insights into uranium-induced apoptosis of rat hepatic cell line. Radiation and Environmental Biophysics 54: 207-216.
- Pourahmad, Jalal, Monireh Ghashang, Hossein Ali Ettehadi, and Ruhollah Ghalandari (2006). A search for cellular and molecular mechanisms involved in depleted uranium (DU) toxicity. Environmental Toxicology: An International Journal 21(4): 349-354.
- Shaki, Fatemeh, and Jalal Pourahmad (2013). Mitochondrial toxicity of depleted uranium: protection by beta-glucan. Iranian journal of pharmaceutical research: IJPR 12(1): 131.
- Shaki, Fatemeh, Mir-Jamal Hosseini, Mahmoud Ghazi-Khansari, and Jalal Pourahmad (2013). Depleted uranium induces disruption of energy homeostasis and oxidative stress in isolated rat brain mitochondria. Metallomics 5(6): 736-744.
- Soltani, Mona, Mohammad Hadi Zarei, Ahmad Salimi, and Jalal Pourahmad (2019). Mitochondrial protective and antioxidant agents protect toxicity induced by depleted uranium in isolated human lymphocytes. Journal of environmental radioactivity 203: 112-116.
Studien, die belegen, dass Uranmunition zu Entzündungen, der Freisetzung von Zytokinen und einer Unterdrückung des Immunsystems und infolge zu Krebs führt:
- Chaudhari, Anshumali, and Michael A. Kirschenbaum (1984). Altered glomerular eicosanoid biosynthesis in uranyl nitrate-induced acute renal failure. Biochimica et Biophysica Acta (BBA)-Lipids and Lipid Metabolism 792(2): 135-140.
- Chaudhari, Anshumali, and Michael A. Kirschenbaum (1983). Mechanism of increased renal prostaglandin E2 in uranyl nitrate-induced acute renal failure. Prostaglandins 26, no. 5 (1983): 689-699.
- Dublineau, Isabelle, Line Grandcolas, Stéphane Grison, Cédric Baudelin, François Paquet, Philippe Voisin, Jocelyne Aigueperse, and Patrick Gourmelon (2007). Modifications of inflammatory pathways in rat intestine following chronic ingestion of depleted uranium. Toxicological Sciences 98(2): 458-468.
- Gazin, Vincent, Saadia Kerdine, Gérard Grillon, Marc Pallardy, and Hervé Raoul (2004). Uranium induces TNFα secretion and MAPK activation in a rat alveolar macrophage cell line. Toxicology and applied pharmacology 194(1): 49-59.
- Hao, Yuhui, Cong Liu, Jiawei Huang, Ying Gu, Hong Li, Zhangyou Yang, Jing Liu, Weidong Wang, and Rong Li (2016). Ghrelin protects against depleted uranium-induced apoptosis of MC3T3-E1 cells through oxidative stress-mediated p38-mitogen-activated protein kinase pathway. Toxicology and applied pharmacology 290: 116-125.
- Monleau, Marjorie, Michel De Méo, François Paquet, Valérie Chazel, Gérard Duménil, and Marie Donnadieu-Claraz (2006). Genotoxic and inflammatory effects of depleted uranium particles inhaled by rats. Toxicological sciences 89(1): 287-295.
Studien, die belegen, dass Uranmunition Krebs und Leukämie verursacht:
- Durakovic, Asaf, Patricia Horan, Leonard A. Dietz, and Isaac Zimmerman (2008). Estimate of the time zero lung burden of depleted uranium in Persian Gulf War veterans by the 24-hour urinary excretion and exponential decay analysis. Military medicine 168(8): 600-605.
- Hahn, F. F., R. A. Guilmette, and M. D. Hoover (2000). Toxicity of depleted uranium fragments in wistar rats. Health Phys 6: 129-35.
- Hahn, Fletcher F., Raymond A. Guilmette, and Mark D. Hoover. (2002). Implanted depleted uranium fragments cause soft tissue sarcomas in the muscles of rats. Environmental Health Perspectives 110(1): 51-59.
- Holmes, Amie L., Kellie Joyce, Hong Xie, Carolyne Falank, John M. Hinz, and John Pierce Wise Sr (2014). The impact of homologous recombination repair deficiency on depleted uranium clastogenicity in Chinese hamster ovary cells: XRCC3 protects cells from chromosome aberrations, but increases chromosome fragmentation. Mutation Research/Fundamental and Molecular Mechanisms of Mutagenesis 762: 1-9.
- Kalinich, John F., Narayani Ramakrishnan, Vilmar Villa, and David E. McClain (2002). Depleted uranium–uranyl chloride induces apoptosis in mouse J774 macrophages. Toxicology 179(1-2): 105-114.
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- Miller, Alexandra C., Michael Stewart, and Rafael Rivas (2009). DNA methylation during depleted uranium-induced leukemia. Biochimie 91(10): 1328-1330.
- Monleau, Marjorie, Michel De Méo, François Paquet, Valérie Chazel, Gérard Duménil, and Marie Donnadieu-Claraz (2006). Genotoxic and inflammatory effects of depleted uranium particles inhaled by rats. Toxicological sciences 89(1): 287-295.
- Papathanasiou, Konstantinos, C. Gianoulis, A. Tolikas, D. Dovas, J. Koutsos, N. Fragkedakis, and N. Papathanasiou (2005). Effect of depleted uranium weapons used in the Balkan war on the incidence of cervical intraepithelial neoplasia (CIN) and invasive cancer of the cervix in Greece. Clinical and Experimental Obstetrics & Gynecology 32(1): 58-60.
Studien, die zeigen, dass Uranmunition Nieren oder Leber schädigt:
- Gueguen, Y., M. Souidi, C. Baudelin, N. Dudoignon, S. Grison, I. Dublineau, C. Marquette, P. Voisin, P. Gourmelon, and J. Aigueperse (2006). Short-term hepatic effects of depleted uranium on xenobiotic and bile acid metabolizing cytochrome P450 enzymes in the rat. Archives of toxicology 80(4): 187-195.
- Harley, Naomi H., Ernest C. Foulkes, Lee H. Hilborne, Arlene Hudson, and C. Ross Anthony (1999). A Review of the Scientific Literature As It Pertains to Gulf War Illnesses. Volume 7 Depleted Uranium.
- Leggett, R. W., and T. C. Pellmar (2003). The biokinetics of uranium migrating from embedded DU fragments. Journal of environmental radioactivity 64, no. 2-3 (2003): 205-225.
- Pourahmad, Jalal, Fatemeh Shaki, Farahnaz Tanbakosazan, Ruhollah Ghalandari, Hossein Ali Ettehadi, and Ezzat Dahaghin (2011). Protective effects of fungal β-(1→ 3)-D-glucan against oxidative stress cytotoxicity induced by depleted uranium in isolated rat hepatocytes. Human & experimental toxicology 30, no. 3 (2011): 173-181.
- Pourahmad, Jalal, Monireh Ghashang, Hossein Ali Ettehadi, and Ruhollah Ghalandari (2006). A search for cellular and molecular mechanisms involved in depleted uranium (DU) toxicity. Environmental Toxicology: An International Journal 21(4): 349-354.
- Shaki, Fatemeh, Mir-Jamal Hosseini, Mahmoud Ghazi-Khansari, and Jalal Pourahmad (2012). Toxicity of depleted uranium on isolated rat kidney mitochondria. Biochimica et Biophysica Acta (BBA)-General Subjects 1820(12): 1940-1950.
- Yapar, Kürşad, Kültiğin Çavuşoğlu, Ertan Oruc, and Emine Yalcin (2010). Protective role of Ginkgo biloba against hepatotoxicity and nephrotoxicity in uranium-treated mice. Journal of medicinal food 13(1): 179-188.
Studien, die belegen, dass die Verwendung von Uranmunition Ursache von Fehlgeburten und Missbildungen bei Neugeborenen ist:
- Benson K. (1997). Uranium levels in the fetus and placenta of female rats implanted with depleted uranium pellets prior to breeding. Toxicologist 36: 258–9.
- Domingo JL, Paternain JL, Llobet JM, Corbella J. (1985). The developmental toxicity of uranium in mice. Toxicology. 55:143–52
- Khera KS. (1987). Maternal toxicity in humans and animals: effects on fetal development and criteria for detection. Teratogenesis, carcinogenesis, and mutagenesis 7: 287–95.
- Mirderikvand N, Mohammadzadeh Asl B, Naserzadeh P, Shaki F, Shokrzadeh M, Pourahmad J. (2014). Embryo toxic effects of depleted uranium on the morphology of the mouse fetus. Iranian Journal of Pharmaceutical Research 13: 199–206.
Das muss man dann wohl umfassende Belege dafür nennen, dass Uranmunition zu erheblichen Gesundheitsschäden bei denen führen wird, die ihr ausgesetzt sind, in welcher Form auch immer, und man kann daraus den zwingenden Schluss ziehen, dass die Menschen, die in der Umgebung der beiden in Ternopil und Chmelnizki gesprengten Munitions- und Waffenlager leben, erheblichen gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt sind. Aber natürlich ist das nur das einstimmige Ergebnis einer Vielzahl wissenschaftlicher Arbeiten. Während Forscher nur über Daten und Fakten verfügen und ihre Ergebnisse der Realität abringen müssen, verfügen Polit-Darsteller über White-Wash-Organisationen wie die UN oder die WHO, die kein Problem damit haben, ein Verdikt zu verhängen, das im Widerspruch zu allem steht, was Wissenschaft an Ergebnissen zusammengetragen hat. Die Einsicht in das ideologische Notwendige, mit wieviel Boshaftigkeit und Menschenverachtung sie auch immer einhergehen will, sie schlägt jedes empirische Faktum.
Vielleicht ist das permanente Lügen der Polit-Darsteller die Ursache dafür, dass westliche Regierungssysteme mittlerweile so verkommen sind, dass die angebliche Freiheit, das Leben von Menschen und die westlichen Werte, die die meisten Polit-Darsteller nicht einmal aufsagen können, dadurch geschützt werden müssen, dass man so viele Menschen wie nur möglich umbringt oder an der Gesundheit schädigt und ansonsten jede Form von Moralität durch den Kamin pfeift?

