Und natürlich ist die totalitäre Grüne Partei mit im Boot. Konstantin Notz findet, dass, egal, was Faeser tun wird, das Getane nicht weit genug gehe. Leute wie Notz sind offenkundig erst dann zufrieden, wenn Meinungen, die sie nicht ertragen können, aus der öffentlichen Diskussion ausgeschlossen sind und Bürger nur noch ideologisch Vorverdautes konsumieren können.
„Für Konstantin von Notz ist der Kampf gegen Desinformation überfällig. Im Interview mit dem ARD-Hauptstadtstudio sagt er: „Wir haben ernste Zweifel, dass es ausreichend auf dem Schirm ist.““
Da Faeser und Notz so gerne etwas gegen „Desinformation“ tun wollen, haben wir heute zwei Beispiele mehr oder weniger willkürlich aus der von Gebührenzahlern finanzierten öffentlich-rechtlichen Systemberichterstattung herausgegriffen, die Faeser und Notz als Desinformation ins Visier nehmen sollten, denn in beiden Fällen wird ideologischer Bullshit verbraten, der den Vorlieben der Leute in der öffentlich-rechtlichen Klitsche entspricht.
Beispiel 1: PULL-Faktoren [Beispiel 2 kommt in einem separaten Post].
Seenotretter werden in Nähe von Schleppern gerückt
Die zivilen Rettungsschiffe seien natürlich ein Faktor, der die illegale Migration zumindest antreibe, sagen die Kritiker. Ihrer Meinung nach halten die Rettungsschiffe auf dem Mittelmeer nach überfüllten Booten Ausschau, auf denen die Menschen bereits auf die Seenotretter warten, damit die ihnen eine sichere Überfahrt garantieren.
Ein Vorwurf, der die Nichtregierungsorganisationen in die Nähe der Schlepper rückt. Denn während es eine internationale Verpflichtung ist, Menschen vor dem Ertrinken zu retten, wäre es ein Rechtsverstoß, Migranten bei der illegalen Einreise in die EU zu helfen. Bisher aber konnte das in keinem Fall bewiesen werden, sagt Hans Leijtens, Direktor der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache Frontex.
„Zum sogenannten Pull-Faktor: Ich weiß, dass man darüber viel debattiert“, so Leijtens. Einen Beweis, dass Seenotrettung ein solcher Faktor ist, habe er nie gesehen. „Was nicht heißt, dass es kein Pull-Faktor ist. Aber für mich ist das kein Thema. Wir müssen Menschen aus Seenot retten – egal, warum jemand kommt.“
Das ist klassische Desinformation in ideologischer Absicht.
Zunächst sind die „Seenotretter“ natürlich Schlepper. Ein Schlepper ist jemand, der einen geldwerten Vorteil daraus nimmt, dass er einer Person dabei hilft, ILLEGAL von A nach B zu gelangen.
Die vermeintlichen Seenotretter lassen sich von Spendern unterstützen, um Personen, denen sie unterstellen, in Seenot geraten zu sein oder die absichtich in „Seenot“ geraten sind, dabei zu helfen, ILLEGAL von A nach B zu gelangen.
Kein Unterschied soweit.
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Pull-Faktoren, die im Text in aberwitziger Weise als Faktoren dargestellt werden, die dann gegeben wären, wenn Seenotretter keine Seenotretter wären, sondern Flüchtlingsboote einfach so, ohne dass dieselben in Seenot geraten sind, aufgreifen, sind etwas VOLLKOMMEN ANDERES. Pull-Faktoren sind neben Push-Faktoren Konzepte aus der Migrationsforschung, die eingeführt wurden, UM EINE INDIVIDUELLE MIGRATIONSENTSCHEIDUNG zu erklären.
Ausführlich mit Push- und Pull-Faktoren hat sich Dr. habil. Heike Diefenbach in diesem Text befasst:
Daraus:
Die früheste Erwähnung von „push“- und „pull“-Faktoren mit Bezug auf die Erklärung von Migration, findet sich in einem Text von Fred H. Rindge aus dem Jahr 1923. Rindge schreibt:
„The causes of emigration might be divided into two kinds – the ‚pushes‘ in countries of origin and the ‚pulls‘ in countries of destination“ (Rindge 1923: 1009),
d.h.
„Die Ursachen von Auswanderung können in zwei Arten unterteilt werden – die ‚Pushs‘ in den Herkunftsländern und die ‚Pulls‘ in den Zielländern“ (Rindge 1923: 1009).
Pull- und Push-Faktoren „ziehen“ oder „schieben“ einen Migrationswilligen zu seiner Entscheidung, aus seinem Heimatland zu migrieren. Relevant dabei: es geht um eine INDIVIDUELLE ENTSCHEIDUNG. Um mit Hollified (2000: 147) zu sprechen:
„The types of push and pull factors identified by scholars may vary, but the logic of looking at individual migrants as pre-eminently rational, utility-maximizing agents remains the same …”.
d.h.
„Die Arten von Push- und Pull-Faktoren, die von Wissenschaftlern identifiziert werden, mögen variieren, aber die Logik, einzelne Migranten vorrangig als rationale, nutzenmaximierende Akteure zu betrachten, bleibt dieselbe …“.
Natürlich ist das so, denn die bei weitem meisten Migranten – abgesehen von Kindern, und auch hier gilt: nicht von generell allen Kindern – werden nicht gegen ihren Willen irgendwohin entführt, sondern entscheiden sich für oder gegen eine Migration, auch wenn in bestimmten Situationen „push“- oder „pull“-Faktoren so stark dominieren, dass die Entscheidung sehr leicht fällt, wie vielleicht im Fall von politisch Verfolgten. Man ist aber auch geneigt zu vermuten, dass es genau diese Auffassung von Migranten als verantwortlich Entscheidende und Handelnde ist, die bestimmte Leute an Migrationstheorien, die mit „push“- oder „pull“-Faktoren argumentieren, nicht mögen.
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Warum sie diese Auffassung nicht mögen, wird schnell deutlich.
Die „Seenotretter“, die mit ihren Schiffen im Mittelmeer unterwegs sind, weil sie angeblich Menschen aus Seenot retten wollen, reduzieren für diejenigen, die sich mit dem Gedanken tragen, auf wenig seetüchtigen Booten die Reise von Libyen nach Italien anzutreten, das mit dieser Reise verbundene Risisko, denn man hat eine gute Chance, von den vermeintlichen Seenotrettern aufgegriffen zu werden und ihren Fährdienst nach Italien annehmen zu können.
Insofern wirken „Seenotretter“ als Pull-Faktor, denn sie beeinflussen die Risikoabwägung derjenigen, die am Rande des Mittelmeeres in Libyen oder Marokko vor einem Seelenverkäufer von Kahn stehen und sich fragen, ob sie ihn besteigen sollen. Sie werden ihn in Kenntnis der kreuzenden „Seenotrettere“ EHER besteigen als sie es tun würden, wenn es die „Seenotretter“ nicht gäbe. Insofern sind die spendeneinsammelnden Hilfsorganisationen für das Problem, das sie angeblich durch ihre Rettungsfahrten reduzieren wollen, selbst zumindest mitverantwortlich.
Natürlich passt diese Sichtweise, die nicht nur in Übereinstimmung mit den wissenschaftlichen Konzepten, sondern auch im Einklang mit dem Alltagsverstand steht, denen, die aus psychologischen oder materiellen Gründen die zu Rettenden benötigen, ebensowenig in den Kram wie den Redakteuren bei der ARD-tagesschau, die es schick finden, sich als vermeintliche Menschenfreunde zu inszenieren und den angeblichen Hilfsorganisationen zur Seite zu springen, um „die Menschen“, die ansonsten im Mittelmeer ertrinken würden, zu retten.
Es ist eine empirische Frage, ob ohne „seenotrettende“ Hilfsorganisationen nicht weniger Menschen beim Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, sterben würden. Es ist keine Frage, dass Hilfsorganisationen mit ihren Schiffen dazu beitragen, dass sich Migranten auf den Weg von Nordafrika nach Italien machen, so wenig wie es eine Frage ist, dass die vermeintlichen Seenotretter eigentlich Schlepper sind. Eine kaum schluckbare Kröte für die eindimensional zu denken Versuchenden in Redaktionen von Systemmedien, deren vermeintliches Denken rein affektiv organisiert ist:
Schlepper = böse,
Hilfsorganisationen im Mittelmeer = gut,
Hilfsorganisationen im Mittelmeer = unbeteiligte Retter,
Migraten im Mittelmeer = von Hilfsorganisationen im Mittelmeer unbeeinflusste Verzweifelte,
Die Einbildungswelten, in denen manche leben, sind schon erstaunlich und so vollkommen unvereinbar mit der Realität. In der Realität fungieren Hilfsorganisationen als Schlepper von Migranten, die sich nicht auf den Weg gemacht hätten, wenn sie sich keine Chance ausgerechnet hätten, von Hilfsorganisationen aus vermeintlicher Seenort gerettet zu werden.
Und man kann noch weiter zuspitzen und feststellen, dass „Seenotretter“ und die sie Unterstützenden, z.B. in Redaktionen, Blut derjenigen an den Händen haben, die sich auf die Rettung durch „Seenotretter“ verlassen und einen Seelenverkäufer bestiegen haben, der dann, wie zu erwarten, abgesoffen ist, ohne dass die in Seenotgeratenen von den „Seenotrettern“ gerettet worden wären.
Featured Image:
Sea Watch 3
By Chris Grodotzki / Sea-Watch.org – Sea Watch, by mail, CC BY-SA 4.0, Link
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