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SciFi-News: Live Wahlberichterstattung und Finanzierungslücken …

Wir haben es geschafft.

Einen herzlichen Dank allen Lesern, die dabei mitgeholfen haben, unsere Finanzierungslücke, die uns zweimal jährlich heimsucht, einmal im Frühjahr und einmal im Spätjahr, für das Frühjahr zu schließen. 7.500 Euro in zusätzlichen Spenden haben uns gefehlt. Etwas mehr als 7.500 Euro haben unsere Leser ZUSÄTZLICH zu den regulären Spenden aufgebracht.

Dafür sind wir Ihnen sehr dankbar.

Die Zukunft von ScienceFiles ist damit erst einmal gesichert, immer vorausgesetzt, die regulären Spenden gehen in der Höhe ein, in der wir das gewohnt sind. :))

Es ist schön zu sehen, dass ScienceFiles für viele Leser offenkundig aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken ist. Das hilft über die Tage zu kommen, an denen man – ob des Unfugs, mit dem man nun schon in industriellem Ausmaß, aus BS-Massenproduktionsanlagen konfrontiert wird, und ob der nach wie vor vorhandenen Versuche, kritische Stimmen zum Verstummen zu bringen – besondere Motivation benötigt.

Und so hoffen wir, weiter mit ScienceFiles für Sie da und wichtig zu sein und weiterhin von Ihnen unterstützt zu werden!


Als besonderes Angebot für unsere Leser werden wir in der Nacht vom 4. auf den 5. Juli 2024 live von den Wahlen zum Britischen Unterhaus berichten. Mit einem endgültigen Ergebnis wird gegen 6.00 Uhr am Morgen des 5. Juli gerechnet. Wie lange der Live Stream laufen wird, ist damit auch klar. Wir haben das schon einmal gemacht und hatten viel Spaß dabei. Wir hoffen, dass wir auch dieses Mal Spaß haben werden, obschon ein Erfolg von Labour und ein Verschwinden in der Bedeutungslosigkeit für die Tories das ist, was einem zu den Ohren herauskommt. Denn: Egal, welchen Sender sie einschalten, egal, welches Thema im Kontext der Wahlen ansteht, es geht nicht ohne den Hinweis, dass Labour die Wahlen bereits gewonnen hat, ab.

Wir sind davon nicht überzeugt.

Schon deshalb nicht, weil es im Vereinigten Königreich nach wie vor ein „de-alignment“ von sehr vielen ehemaligen Tory-Wählern gibt, für die eine Wahl von Labour NIE in Frage kommt, die aber ihre eigene Partei, aufgrund der miserablen Politik der letzten 14 Jahre nicht mehr wählen wollen. Seit Monaten erzählen wir denen, die es hören und denen, die es nicht hören wollen, dass der Witz an einem „de-alignment“ das „re-alignment“ ist, denn die wenigsten der ehemaligen Tory-Wähler wollen einfach nur abstinent sein und sich in 5 Jahre Starmergeddon ergeben.

Ergo wird eine Alternative zu den Tories benötigt, und die gibt es seit Nigel Farage seine Kandidatur in Clacton erklärt hat, den Vorsitz von Reform UK übernommen hat und innerhalb sehr kurzer Zeit aus einem lahmem, langweiligen Wahlkampf ein Happening gemacht hat, dessen großes Finale am 4. Juli 2024 nach unserer Ansicht mindestens in dem resultieren wird, was im UK ein „hung parliament“ genannt wird: Es reicht für keine der beiden „großen Parteien“ für eine Alleinregierung, wobei die spannendste Frage dieser Wahl ist, wer die ZWEITE große Partei sein wird, die Tories oder Reform UK.

Und derzeit sieht alles danach aus, dass Reform UK den Tories den Rang abläuft. Nachdem Reform UK in Meinungsumfragen in Wales, dem Norden Englands oder den Midlands schon seit einiger Zeit vor der Conservative Party rangiert, gibt es nun die erste Umfrage, die Reform UK LANDESWEIT vor den Tories sieht:
Für die Dynamik, die die Wahl annehmen wird, ist dieses Ergebnis unglaublich wichtig, denn nun ist klar, dass Reform UK eine für die Tory-Wähler, die bislang nur wissen, dass sie weder Conservatives noch Labour, geschweige denn die LibDims oder Greens wählen werden, Alternative ist, die zudem das Potential hat, Wahlkreise für sich zu entscheiden.

Ergebnisse – wie das oben dargestellte überschätzen nach unserer Ansicht mindestens den Anteil von Labour und LibDims und unterschätzen den Anteil von Reform UK, denn die Wähler nicht nur der Tories sind in Bewegung, auch Labour, die mit Steuererhöhungen, Verbot von Verbrennungsmotoren, 15 Minuten Städten und einem Krieg gegen Privatschulen die Wahl gewinnen wollen, ist ins Rutschen geraten. Besonders deutlich ist dies in Wales zu sehen, seit langem eine feste Bank für Labour.

Das ist ein spektakulärer „nosedive“ von Labour, den man sicher nicht nur darauf zurückführen kann, dass die Abgeordneten des Welsh Parliament dem First Minister von Wales, Vaughan Gething gerade das Misstrauen ausgesprochen haben:

Hintergrund ist unter anderem ein Darlehen, das Vaughan Gething als er noch der Welsh Development Bank als Minister vorstand, einem „Umweltunternehmen“, das die Umwelt in Pembroke versaut, über 400.000 GBP gewährt hat. 200.000 GBP sind als Spende dieses Unternehmens (wieder?) bei Gething angekommen, und in seinen Wahlkampf um First Minister zu werden, geflossen.

Klassische Korruption.
Und sicher etwas, das die Stimmen für Welsh Labour reduziert, aber sicher nichts, was einen solchen Absturz zur Folge hat, wie er oben zu sehen ist.

Kurz: Die Wahlen am 4. Juli 2024 versprechen spannend zu werden.
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