Gender Studies – > Professorinnenprogramm

Professuren mit der Denomination „Gender Studies“, die im Rahmen des Professorinnenprogramms geschaffen wurden und daraus finanziert werden.

Das Professorinnenprogramm dient dazu, weibliche Bewerber auf Professuren an Hochschulen und Universitäten zu hieven. Die Mittel aus dem Programm sind nur verfügbar, wenn im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens auch ein weiblicher Bewerber berufen wird. Die Ausschreibungen im Programm erfolgen stets unter der Maßgabe, dass eine Förderung aus dem Professorinnenprogramm auch zustande kommt, was letztlich bedeutet, damit ein Fachbereich die entsprechende Professur besetzen kann, MUSS ein weiblicher Bewerber berufen werden.

Wie es um die Fairness in einem Verfahren steht, dass die Besetzung einer Stelle zum Gegenstand hat, die nur dann überhaupt besetzt und geschaffen werden kann, wenn ein weiblicher Bewerber berufen wird, ist keine Frage. In einem solchen Verfahren gibt es keine Fairness.

Im Rahmen des Professorinnenprogramms werden zwei verschiedene Formen von Professuren finanziert, so genannte Regelprofessuren und Vorgriffsprofessuren.

 

Universität Professur Art Besetzer
Ruhr-Universität Bochum Soziologie / Soziale Ungleichheit und Geschlecht Regelprofessur Heike Kahlert
Ruhr-Universität Bochum Geschichte der Frühen Neuzeit und Geschlechtergeschichte Regelprofessur Maren Lorenz
Humboldt-Universität zu Berlin Historische Anthropologie und Geschlechterforschung Regelprofessur Claudia Bruns
Philipps-Universität Marburg Politik und Geschlechterverhältnisse Vorgriffsprofessur Annette Henninger
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Kognitionswissenschaft und Gender Studies Vorgriffsprofessur Evelyn Ferstl
Universität Stuttgart Diversity Studies in den Ingenieurswissenschaften Vorgriffsprofessur Meike Tielebein

Quelle: Eigene Erhebung und Wissenschaftlicher Dienst des Bundestages – Dokumentation WD 8 – 3000 – 043/17

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Genderista-Wiki

Professorinnenprogramm verschleudert 314,4 Millionen Euro für 524 Professuren

Auch der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat sich mit Gender Studies beschäftigt. Es ist schon erstaunlich, wie sich in letzter Zeit die Versuche, Gender Studies zu normalisieren bzw. als gar nicht so verbreitet und ohne große Bedeutung zu bewerten, häufen. Der neueste Beitrag in der Gender-Soap kommt aus den Hallen des Bundestages, in dem die Mitarbeiter des Wissenschaftlichen Dienstes versuchen, sich die Zeit zwischen Merkel damals, Merkel heute und Merkel morgen zu vertreiben. Der Beitrag ist mit „Genderprofessuren an Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland“ überschrieben und handelt auch von Genderprofessuren an Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland. Auch deshalb, weil der größte Teil des Textes der Verteidigung des Professorinnenprogramms gewidmet ist.

Ein besonders humoristischer Wert kommt dabei dem Kapitel 3 „Evaluation der Geschlechterforschung im Rahmen der Professorinnenprogramme I und II“ zu. Dieses Kapitel schließt unmittelbar an die Unterkapitel an, in denen die Bundesmittel, die im Rahmen der beiden Professorinnenprogramme I und II für 524 Professorinnen verschwendet wurden auf durchschnittlich 300.000 Euro pro Professur beziffert werden.

Wir zitieren: „Pro geförderte Professur lagen die Bundesaufwendungen damit im Durchschnitt bei rund 300.000 Euro“. (Seite 7).

Geht man davon aus, dass die Daten des Wissenschaftlichen Dienstes korrekt sind, dann ergeben sich für 524 Professuren Kosten von 157.200.000 Euro für den Bund. Bekanntermaßen trägt der Bund nur die Hälfte der Kosten im Professorinnenprogramm. Die andere Hälfte tragen die Länder, so dass allein 314.400.000 Steuereuro in die Bevorzugung von Frauen bei Berufungen an Hochschulen gesteckt wurden.

Welcher Nutzen diesen 314.400.000 Steuereuro gegenübersteht, das ist eine Frage, die man gewöhnlich mit einer Evaluation untersucht. Eine Evaluation im eigentlichen Sinne sieht es vor, dass man die positiven Effekte, die von einem Programm ausgehen, beziffert und den Kosten gegenüberstellt, also z.B. untersucht, welche Auswirkung auf die Produktivität der Einsatz von 314.400.000 Steuereuro hatte. Produktivität und Professuren sind oft etwas schwierig unter einen Hut zu bekommen, also behilft man sich z.B. damit, dass man untersucht, wie viele Studenten ausgebildet wurden, welche Arbeitsmarktchancen die entsprechenden Studenten haben, welche Beiträge zum wissenschaftlichen Erkenntnisprozess von den geförderten Professuren ausgeht, wie viele Veröffentlichungen die jeweiligen Stelleninhaberinnen vorzuweisen haben, ob und wenn ja, worüber sie publiziert haben, ob die Publikationen von der wissenschaftlichen Gemeinschaft rezipiert und zitiert oder schlicht ignoriert werden uvm. Auf diese Weise kann man zumindest abschätzen, ob von einem Programm wie dem Professorinnenprogramm ein irgendwie gearteter positiver Effekt ausgeht, der die Kosten rechtfertigt.

Eine derartige Evaluation gibt es für das Professorinnenprogramm nicht. Am Ende käme bei einer solchen Betrachtung die Realität der Konsequenzen einer Bevorzugung weiblicher Bewerber heraus, zumindest müssen diejenigen, die derartige Standardevaluationen verweigern, wohl eine entsprechende Befürchtung haben, was ein Schlaglicht auf die Bewerberinnen wirft, die über das Professorinnenprogramm in eine Position gelangt sind.

Da aber regelmäßig im Rahmen ministerialer Mittelverschwendung eine „Evaluation“ vorgesehen ist, oftmals in der Hoffnung, die Mittelverschwendung auf diese Weise verbergen zu können, gibt es auch eine Evaluation der Professorinnenprogramme I und II. Wir zitieren aus Kapitel 3 des Wissenschaftlichen Dienstes, in dem die wesentlichen Erkenntnisse dieser angeblichen Evaluation wie folgt zusammengefasst werden:

„Gleichwohl stufen ca. 60 Prozent der Hochschulen das Thema Gender in der Lehre als sehr oder eher wichtiges Handlungsfeld der zusätzlichen gleichstellungsfördernden Maßnahmen ein; bei der Weiterentwicklung der Geschlechterforschung (Gender in der Forschung) ist dies ca. die Hälfte der Hochschulen“ (Seite 9).

Man könnte Lachkrämpfe bekommen, wäre das Thema nicht so ernst, denn immerhin werden 314 Millionen Euro ausgegeben, erfolgreich wie der Wissenschaftsrat meint. Die Argumentation des Wissenschaftsrats lautet dabei: Im Rahmen des Professorinnenprogramms werden Mittel bereit gestellt, um weibliche Bewerber in Professuren zu hieven. Es werden mit dem Professorinnenprogramm weibliche Bewerber in Professuren gehievt. Das Programm ist ein Erfolg.

Die Kenntnis davon, dass ein solcher Fehlschluss im Deutschland des Jahres 2017 droht, hätte Aristoteles vermutlich dazu bewegt, die Aufmerksamkeit seines Schützlings (der Mann, der den Gordischen Knoten gelöst hat) nach Mitteleuropa zu richten, um dort mit den Mitteln, die Alexander nun einmal am nächsten lagen, dazu beizutragen, dass niemand mehr vorhanden ist, der das intellektuelle Niveau der Menschheit in einer Weise beeinträchtigt, die alleine dafür verantwortlich ist, dass Aliens als weiterentwickelte Lebensform einen noch weiteren Bogen um diese eingedellte Kugel der Irren machen.

Man kann feststellen, dass Evaluationen eines Programms in keiner Weise die Folgen, die das Programm in der Realität zeitigt, zum Gegenstand haben. Evaluation ist insofern ein Etikettenschwindel als es nicht darum geht, Kosten und Nutzen gegeneinander abzuwiegen, sondern einzig darum, das Programm als Erfolg darzustellen, es nicht zu evaluieren, in keiner Weise zu prüfen, ob die 314 Millionen Euro sinnvoll verwendet wurden, sondern zu belegen, dass sie verwendet wurden.

Dass – wie vom Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages zitiert – 60 Prozent der Hochschulen das Thema „Gender in der Lehre als sehr oder eher wichtiges Handlungsfeld“ einschätzen, ist weiterer Sand der in die Augen der Betrachter gestreut wird. Da Hochschulen keine Fragebögen ausfüllen können, stellt sich die Frage, wer hier die optimistische Aussage, dass weitgehend inhaltsleerer Unsinn für die Lehre ein wichtiges Handlungsfeld ist, getätigt hat. Da Hochschulen hierarchische Organisationen sind, werden entsprechende Angaben aus dem Büro des Rektors oder Präsidenten beantwortet werden, also genau von der Stelle, die von der Finanzierung zusätzlicher Professuren, die es aus dem Professorinnenprogramm dann gibt, wenn die Hochschule artig Männlein, nein Weiblein gemacht hat, sich also ein Gleichstellungskonzept verordnet hat, profitiert. Was wird wohl derjenige, der 300.000 Euro dafür erhält, dass er eine Stelle an seiner Hochschule eingerichtet hat, über diese Stelle, ihre Wichtigkeit und Bedeutung für die Zukunft sagen?

Sicher nichts Negatives. Deshalb befragt man, wenn man eine Evaluation erstellen will, nicht diejenigen, die von dem Programm, das evaluiert werden soll, direkt profitieren. So wie man wenn ein Resozialisierungsprogramm evaluiert werden soll, nicht diejenigen, die das Programm durchführen, fragt, ob das Programm ein Erfolg sei, sondern untersucht, ob diejenigen, die das Resozialisierungsprogramm durchlaufen haben, seltener rückfällig werden und entsprechend seltener wieder im Gefängnis landen als diejenigen, die das Programm nicht durchlaufen haben.

Derart international feststehendes Wissen kommt in Deutschland nicht zur Anwendung, da man bei richtigen Evaluationen Gefahr läuft herauszufinden, dass ein Programm ein Fehlschlag war oder dazu geführt hat, dass sich der Lern- und Lehrstandard an Universitäten verschlechtert hat. Derartige Irritationen sind im BMBF und bei den Geschlechtsfixierten in den Ländern nicht erwünscht. Sie wollen mehr Frauen in Professuren koste es, was es wolle. Sie leben ihren Gleichstellungstraum auch dann, wenn die Wissenschaft um sie herum zerfällt.

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Mit Volldampf gegen die Wand: Professorinnenprogramm wird fortgesetzt

Das Professorinnenprogramm wird fortgesetzt. 300 Millionen Euro, die seit 2008 eingesetzt wurden, um 524 Professorinnen an Hochschulen zu berufen, haben nicht ausgereicht, um der Wissenschaft den Garaus zu machen. Entsprechend wird das Professorinnenprogramm fortgesetzt. Darauf hat sich die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz geeinigt.

GWG 2Die gemeinsame Wissenschaftskonferenz ist ein Gremium, in dem die Kultusminister der Länder gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung den neuesten Schlachtplan aushecken, um die Wahrscheinlichkeit, dass sich in Deutschland ein fähiger Wissenschaftler in die institutionelle Wissenschaft verirrt zu verringern oder zu beseitigen. Die gemeinsame Wissenschaftskonferenz ist ein Treffpunkt von geschlechterbewegten Politikern, die von Wissenschaft ungefähr so viel verstehen, wie eine Steckrübe vom 100 Meter Lauf. Der Zusatz „Wissenschaft“ hat kosmetische, er hat keine inhaltlichen Gründe.

Auch das Professorinnenprogramm hat kosmetische Gründe, denn die Politiker, die sich in der gemeinsamen Wissenschaftskonferenz zusammenfinden, sie finden es gut, wenn der Anteil weiblicher Professoren erhöht wird. Warum? Wissenschaftliche oder gar Gründe, die auf Fähigkeit und Wissen basieren, können es nicht sein, denn Meritokratie spielt im Professorinnenprogramm gerade keine Rolle, kann sie auch nicht, denn die Berufungsverfahren orientieren sich weitgehend an meritokratischen Gesichtspunkten: weibliche Bewerber, die besser geeignet sind, um eine Professur zu besetzen als männliche Bewerber kommen somit ohne Professorinnenprogramm zum Zuge.

Daher dient das Professorinnenprogramm dazu, die weiblichen Bewerber, die nicht besser geeignet sich als männliche Bewerber, auf eine Position zu hieven, auf die sie ohne das Professorinnenprogramm nie gekommen wären. Und bei der gemeinsamen Wissenschaftskonferenz macht man auch gar keinen Hehl mehr daraus, dass das Professorinnenprogramm dazu dient, die Auswahl nach Fähigkeit und Leistung durch die Bevorzugung weiblicher Bewerber aufzuheben.

So heißt es: „

Professorrinnenprogramm“Das Bund-Länder-Programm wirkt auf zwei Ebenen: Es erhöht die Anzahl der Professorinnen an deutschen Hochschulen und stärkt die Strukturen für die hochschulinterne Gleichstellung. Die Chancengerechtigkeit im Wissenschaftssystem wird dadurch nachhaltig verbessert.“

Die Ziele des Professorinnenprogramms sind also: Mehr weibliche Professoren und „stärkere Strukturen für hochschulinterne Gleichstellung“. Letzteres bedeutet, dass ein weiblicher Professor, der seine Berufung dem Professorinnenprogramm verdankt, verpflichtet ist oder wird, die Interessen seiner Klientel der weiblichen Bewerber, deren Fähigkeiten nicht ausreichen, um sich im freien und fairen Wettbewerb gegen männliche Konkurrenz durchzusetzen, zu vertreten. Die „Struktur für die hochschulinterne Gleichstellung“ wirkt sich dann vermutlich so aus, dass diejenigen, die sich bereits auf Lehrstühlen breit gemacht haben, keine Probleme damit haben, wenn männliche Bewerber auf ausgeschriebene Stellen getäuscht und dafür benutzt werden, den rechtlichen Schein aufrecht zu erhalten, schließlich sind Ausschreibungen, die sich nur an ein Geschlecht richten, im Antidiskriminierungsgesetz verboten. Dennoch werden sie getätigt und dennoch wurden 524 weibliche Bewerber über das Professorinnenprogramm berufen, in dessen Genuss ausschließlich weibliche Bewerber kommen, die „Struktur für hochschulinterne Gleichstellung“ hat wohl diesen moralischen Verfall und die Verbreitung von Betrug und Täuschung als normalem inneruniversitärem Umgang zur Folge.

Chancengerechtigkeit ist natürlich ein absoluter Blödsinn. Chancen kann man bestenfalls gleich verteilen. Wer versucht, Chancen, also Anrechte auf eine mögliche Entwicklung „gerecht“ zu verteilen, der müsste schon wissen, wer seine Chancen am besten zu nutzen im Stande ist, müsste entsprechend in die Zukunft schauen. Vielleicht bilden sich die Helden der gemeinsamen Wissenschaftskonferenz ein, sie könnten in die Zukunft schauen, sie können es aber nicht. Vielleicht sind sie auch einfach nur eine Ansammlung von Schwätzern, die irgendetwas mit Gerechtigkeit und Chancen und so verbreiten will, irgendwas, das dem Publikum, das sie für dumm halten, zeigt, wie gut sie doch sind.

junk_scienceFür Letzteres spricht, dass mit dem Professorinnenprogramm Ergebnisgleichheit hergestellt wird, d.h. weibliche Bewerber werden unabhängig von ihrer Leistung männlichen Bewerbern vorgezogen, um letztlich eine gleiche Verteilung von Professuren nach Geschlecht herbeizuführen. Ergebnisgleichheit ist in diesem Fall das Gegenteil von Gerechtigkeit und hat auch mit Chancengleichheit nichts zu tun. Ergebnisgleichheit ist das Gegenteil von Gerechtigkeit, weil eine gerechte Stellenbesetzung nach Leistung und eben nicht nach Geschlecht erfolgen würde. Ergebnisgleichheit hat mit Chancengleichheit nichts zu tun, weil Chancengleichheit lediglich gewährleistet, dass alle Bewerber in einem Auswahlverfahren an denselben Kriterien (von Leistung usw.) gemessen werden.

Das kann man nicht oft genug feststellen.

Also werden die nächsten vier Jahre weitere 150 Millionen Euro aus dem Fenster geworfen, um einige 100 weibliche Bewerber auf Professorenstellen zu hieven, auf die sie in einem freien und fairen Wettbewerb nie gekommen wären, denn hätten sie sich auch über Kenntnisse und Fähigkeiten, über ihre Leistung durchgesetzt, sie hätten das Professorinnenprogramm nicht nur nicht gebraucht, sie hätten es sich verbeten, über das Professorinnenprogramm berufen zu werden.

Haben sie aber nicht. Entsprechend sitzen bereits 524 weibliche zumindest Minderwissenschaftler als Professoren an Hochschulen und tun ihr Möglichstes, um die deutsche Wissenschaft von innen zu zersetzen und die Produktion von Wissen gegen die Wand zu fahren. Es werden weitere 200+ in den nächsten vier Jahren folgen.

Männlichen Graduierten, die im Wissensbetrieb bleiben wollen, kann man vor diesem Hintergrund nur raten, sich entweder einen Job in der Privatwirtschaft zu suchen oder ins Ausland zu gehen. Die deutsche Wirtschaft wird feminisiert und wie alle Berufe, die in der Vergangenheit feminisiert wurden (Lehrer, Ärzte, Juristen) so wird es auch mit dem Beruf des Hochschullehrers weiter bergab gehen. Den Schülern, die keine deutsche Rechtschreibung mehr beherrschen, folgen die Studenten, die weder grundlegende fachliche noch methodische Kenntnisse aus ihrem Studium mitbringen. Schaun wir mal, wie lange es dauert, bis die deutsche Wissenschaft insgesamt gegen die Wand gefahren wurde. Die Sozialwissenschaften, jener Zweig der Wissenschaft, der den höchsten Anteil weiblicher Professoren aufzuweisen hat, dank dem Professorinnenprogramm, ist bereits in der Vorwissenschaft angekommen.

Die Nachricht, dass das Professorinnenprogramm fortgesetzt wird, wurde in der Redaktion von ScienceFiles mit einer Mischung aus Unverständnis, Belustigung und „No more Hope-Attitude“ aufgenommen. Dr. habil. Heike Diefenbach ist dazu übergegangen, den Song of Awakening zu hören. Die Hoffnung stirbt dann doch zuletzt.

Update: Nutznießer des Professorinnenprogramms

Das meritokratische Prinzip besagt, dass Leistung das Kriterium ist, das über z.B. die Vergabe von Positionen im Bildungswesen entscheidet. Wenn sich also ein guter und ein schlechter Kandidat auf eine Position bewerben, dann sieht das meritokratische Prinzip vor, dass der bessere Kandidat die Position erhält. Es ist also gerade nicht wie in der Politik, wo Kandidaten nach Hausmacht z.B. in den Unterbezirken und weitgehend unabhängig von ihrer Leistung gewählt werden.

ProfessorrinnenprogrammMit dem Professorinnenprogramm ist das meritokratische Prinzip von Hochschulen verschwunden. Nicht mehr die Leistung entscheidet darüber, ob ein Bewerber eine Position erhält, sondern sein Geschlecht. Entgegen aller Mimikry und aller ausgefeilten Versuche, das Professorinnenprogramm nicht als klares Programm zur Diskriminierung von Männern erscheinen zu lassen, ist das Professorinnenprogramm nichts anderes als ein Diskriminierungsprogramm: Positionen an Hochschulen werden für weibliche Bewerber reserviert, nur an weibliche Bewerber vergeben, weibliche Bewerber werden also privilegiert, männliche Bewerber diskriminiert.

Das Professorinnenprogramm ist ein Günstlingprogramm, das der Vergabe von Lehen im Mittelalter entspricht und nicht Leistung, sonder die Bereitschaft, sich als Günstling zu verdingen, belohnt.

Wir haben vor ein paar Tagen eine Liste gestartet, in die all diejenigen aufgenommen werden, die sich nicht zu schade sind, aufgrund ihres Geschlechts und eben nicht aufgrund ihrer Leistung auf eine Professur berufen zu werden. Die Liste wird von unseren Lesern geführt, von denen sich manche als sehr motiviert erwiesen haben. Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich und sind schon gespannt auf die weiteren Hinweise, die uns auf die Günstlinge des Professorinnenprogramms erreichen.

Wer Hinweise hat: Eine eMail an uns genügt.

Hochschule Fakultät Name
TU-Berlin Theoretische Physik Dr. Sabina Klapp
TU-Berlin Kunstgeschichte Dr. Bénédicte Savoy
TU-Braunschweig Gender, Technik und Mobilität; Maria Goeppert-Mayer-Frauenförderung Dr. Corinna Bath
Universität Bremen Mathematik Dr. Emily King
Universität Bremen Wirtschaftswissenschaft Dr. Jutta Günther
TU-Chemnitz Literaturwissenschaft Dr. Bernadette Malinowski
TU-Chemnitz Rechtswissenschaft Dr. Dagmar Gesmann-Nuissl
TU-Dresden Umweltwissenschaften Dr. Christina Dornack
Fachhochschule Erfurt Architektur und Stadtplanung Dr. Katrin Großmann
Fachhochschule Erfurt Angewandte Sozialwissenschaften Dr. Ines Herrmann
Fachhochschule Erfurt Angewandte Sozialwissenschaften Dr. Ines Remsperger
Pädagogische Hochschule Freiburg Medizin Dr. Eva Bitzer/td>
Pädagogische Hochschule Freiburg Germanistik Dr. Petra Gretsch
Pädagogische Hochschule Freiburg Pädagogik der frühen Kindheit Dr. Susanne Koerber
Universität Freiburg Anorganische und Analytische Chemie Dr. Anna Fischer
Universität Göttingen Sozialwissenschaften Dr. Claudia Diehl
Universität Göttingen Germanistik Dr. Anke Holler
Universität Göttingen Mathematik Dr. Anja Sturm
Universität Hamburg Betriebswirtschaftslehre Dr. Silke Boenigk
Universität Hamburg Amerikanistik Dr. Astrid Boger
Universität Hamburg Sozialwissenschaften Dr. Anita Engels
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover Kommunikationswissenschaften Dr. Eva Baumann
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover Kinder- und Jugendchorleitung Dr. Friederike Stahmer
Universität Hannover Sprachwissenschaft Dr. Ulrike Altendorf
Universität Hannover Evangelische Theologie Dr. Monika Fuchs
Universität Hannover Sprachpädagogik Dr. Ulrike M. Lüdtke
Universität Hannover Mathematik und Physik Dr. Silke Ospelkaus
Universität Lüneburg Sprachwissenschaft Dr. Anne Barron
Universität Lüneburg Ökologie Dr. Alexandra Klein
Universität Lüneburg Kunstgeschichte Dr. Beate Söntgen
Universität Mainz Medizin Dr. Christine Espinola-Klein
Universität Mainz Physikalische Chemie Dr. Angelika Kühnle
Universität Mainz Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte Dr. Vasiliki Tsamakda
Universität Osnabrück Wirtschaftspsychologie Dr. Christel Kumbrück
Universität Osnabrück Sprachwissenschaft Dr. Christina Noack
Universität Osnabrück Betriebswirtschaftslehre Dr. Kertin Plüm
Universität Osnabrück Betriebswirtschaftslehre Dr. Marion Wendehals
Universität Osnabrück Geschlechterforschung Dr. Barbara Schwarze
Universität Rostock Sonderpädagogik Dr. Tanja Jungmann
Universität des Saarlandes Mikrobiologie Dr. Karin Römisch
Universität Siegen Wirtschaftswissenschaften Dr. Ilona Ebbers
Universität Tübingen Chemie Dr. Doris Kunz
Universität Vechta Geistes- und Kulturwissenschaften Dr. Eva Wilden
Jade Hochschule Wilhelmshaven Tourismuswissenschaft Dr. Ines Behn-Künzel

Wir bitten weiter um zahlreiche Mitarbeit, denn, wie sich hoffentlich langsam herumgesprochen hat: Wir betreiben ScienceFiles nebenbei!

Nutznießer des Professorinnenprogramms

Ein Hinweis, den uns ein Leser von ScienceFiles vor einiger Zeit zugeschickt hat, hat uns zwischenzeitlich auf eine Idee gebracht, die wir hiermit umsetzen:

Eine Liste der Nutznießer des Professorinnenprogramms!

ProfessorrinnenprogrammWie wir in seiner Vielzahl von Beiträgen gezeigt haben, basiert das Professorinnenprogramm auf der Diskriminierung von Männern, es setzt weibliches Geschlecht an die Stelle von Leistung und damit das meritokratische Prinzip außer Kraft.

Im Rahmen des Professorinnenprogramms können nur weibliche Bewerber berufen werden, was dazu geführt hat, dass eine Vielzahl von Fake-Ausschreibungen von Universitäten verbreitet wurden und werden, mit dem Ziel, männliche Bewerber darüber hinwegzutäuschen, dass sie keine Chance auf die ausgeschriebene Stelle haben und generell vorzutäuschen, es handle sich bei der Ausschreibung um keine Ausschreibung, die gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verstößt.

Wie eine Ausschreibung, die die Besetzung einer Stelle ausschreibt, die nicht besetzt werden kann, wenn kein weiblicher Bewerber gefunden wird, da die Stelle unter der Maßgabe einer Förderung aus dem Professorinnenprogramm ausgeschrieben ist, nicht gegen das AGG verstoßen kann, ist eines jener Rätsel, zu dem nur Politiker und Ideologen, die mit weniger als dem Normalmaß an Verstand ausgestattet sind, eine Lösung finden können. Für uns steht fest, dass eine Stelle, die nur besetzt wird, wenn ein weiblicher Bewerber gefunden wird, keine Stelle ist, die mit dem allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz vereinbar ist, der im AGG festgeschrieben wurde.

Für uns steht zudem fest, dass es für Wissenschaftler, die auf ihre Leistung stolz sind, die wissen, was sie können und eine entsprechende Wertschätzung erwarten, nicht in Frage kommt, auch nur in den Ruch zu kommen, durch das Professorinnenprogramm oder ein anderes Förderprogramm, das nicht Leistung, sondern Geschlecht fördert, bevorteilt zu werden. Folgerichtig können diejenigen, die sich über das Professorinnenprogramm fördern lassen, über das Professorinnenprogramm in Positionen gelangen, weder Stolz empfinden noch der Ansicht sein, ihre Leistung wäre so, dass sie in einem Wettbewerb, der nicht zu ihren Gunsten verzerrt ist, bestehen könnten.

Deshalb haben wir beschlossen, eine Liste derer zu führen, die sich nicht zu schade waren, eine Bevorzugung kraft ihres Geschlechts im Rahmen des Professorinnenprogramms in Anspruch zu nehmen.

Die Liste wird laufend ergänzt, was allerdings voraussetzt, dass uns Leser wie Peter Trier, auf den die ersten drei Namen zurückgehen, mit den entsprechenden Namen der Nutznießer des Professorinnenprogramms versorgen.

Eine eMail an uns genügt.

Universität Hamburg

Hochschule Fakultät Name
TU-Berlin Theoretische Physik Dr. Sabina Klapp
TU-Berlin Kunstgeschichte Dr. Bénédicte Savoy
TU-Chemnitz Literaturwissenschaft Dr. Bernadette Malinowski
TU-Chemnitz Rechtswissenschaft Dr. Dagmar Gesmann-Nuissl
TU-Dresden Umweltwissenschaften Dr. Christina Dornack
Fachhochschule Erfurt Architektur und Stadtplanung Dr. Katrin Großmann
Fachhochschule Erfurt Angewandte Sozialwissenschaften Dr. Ines Herrmann
Fachhochschule Erfurt Angewandte Sozialwissenschaften Dr. Ines Remsperger
Universität Freiburg Anorganische und Analytische Chemie Dr. Anna Fischer
Universität Göttingen Sozialwissenschaften Dr. Claudia Diehl
Universität Göttingen Germanistik Dr. Anke Holler
Universität Göttingen Mathematik Dr. Anja Sturm
Universität Hamburg Betriebswirtschaftslehre Dr. Silke Boenigk
Universität Hamburg Amerikanistik Dr. Astrid Boger
Universität Hamburg Sozialwissenschaften Dr. Anita Engels
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover Kommunikationswissenschaften Dr. Eva Baumann
Universität Hannover Sprachwissenschaft Dr. Ulrike Altendorf
Universität Hannover Evangelische Theologie Dr. Monika Fuchs
Universität Hannover Sprachpädagogik Dr. Ulrike M. Lüdtke
Universität Hannover Mathematik und Physik Dr. Silke Ospelkaus
Universität Lüneburg Sprachwissenschaft Dr. Anne Barron
Universität Lüneburg Ökologie Dr. Alexandra Klein
Universität Lüneburg Kunstgeschichte Dr. Beate Söntgen
Universität Mainz Medizin Dr. Christine Espinola-Klein
Universität Mainz Physikalische Chemie Dr. Angelika Kühnle
Universität Mainz Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte Dr. Vasiliki Tsamakda
Universität Osnabrück Wirtschaftspsychologie Dr. Christel Kumbrück
Universität Osnabrück Sprachwissenschaft Dr. Christina Noack
Universität Osnabrück Betriebswirtschaftslehre Dr. Kertin Plüm
Universität Osnabrück Betriebswirtschaftslehre Dr. Marion Wendehals
Universität Osnabrück Geschlechterforschung Dr. Barbara Schwarze
Universität Rostock Sonderpädagogik Dr. Tanja Jungmann
Universität des Saarlandes Mikrobiologie Dr. Karin Römisch
Universität Tübingen Chemie Dr. Doris Kunz
Universität Vechta Geistes- und Kulturwissenschaften Dr. Eva Wilden

Wir bitten um zahlreiche Mitarbeit, denn, wie sich hoffentlich langsam herumgesprochen hat: Wir betreiben ScienceFiles nebenbei!

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