Kategorie: empirische Sozialforschung

Wahltheater Teil II: Die AfD herunterrechnen

Bei der WELT wird derzeit die journalistische Lauterkeit durchgereicht – oder die Überparteilichkeit, je nach Sichtweise. Am 16. Februar wurde in der WELT noch ein Allzeithoch für die FDP verkündet. Ausgangspunkt des Allzeithochs war der Meinungstrend von INSA-Consulere. Dort hat man für die FDP einen Wähleranteil von 7% errechnet, nach 6% in der Vorwoche ein

Wahltheater Teil I: Die FDP hochrechnen

Als empirischer Sozialforscher kommt man derzeit nicht mehr aus dem Staunen heraus. Und regelmäßig stellt sich dieses Staunen ein, wenn Journalisten die Ergebnisse von Meinungsforschungsinstituten zum Anlass nehmen, um eine Schlagzeile zu dichten. So dichtet ein namenloser Autor heute für die WELT “FDP klettert bei Insa auf Allzeithoch“. Insa ist ein Meinungsforschungsinstitut, das für die BILD-Zeitung einen Deutschlandtrend ermittelt.

Wahlumfrage: AfD bei 16%

Stammleser von ScienceFiles werden sich noch an unser Fuzzy-Wahlprognose-Tool erinnern, das wir eigens zur Vorhersage des Ergebnisses der Bundestagswahl 2013 entwickelt haben. Das Tool hat sich als präziser als die Wahlhochrechnung der ARD erwiesen. Nach unserem Vorhersageerfolg bei der letzten Bundestageswahl haben wir uns ein bisschen auf unseren Lorbeeren ausgeruht und das Fuzzy-Wahlprognosetool erst einmal in die Hall

Meinungs-Manipulations-Feldzug gegen die AfD

Es gehört zu den Ironien des eigenen Lebens, dass man als Liberaler regelmäßig (politische) Überzeugungen verteidigt, die in manchen wichtigen Punkten nicht die eigenen sind. Liberale teilen entsprechend das Schicksal, für die Linke rechts zu sein und für die Rechten links. Dabei sind Liberale einfach Prinzipien verpflichtet, dem Prinzip der Meinungsfreiheit oder dem Prinzip der ehrlichen und anständigen, fairen Berichterstattung oder dem

Wähler der Apokalypse: Die letzten Tage des Berliner Parteiensystems?

N24 berichtet mit Bezug auf Tagesschau und Welt von einer “Schockumfrage”, die gezeigt habe, dass die Wähler das Vertrauen in Merkel verlieren. SWR-Chefredakteur Gniffke rät im Kommentar bei der Tagesschau dazu, die Nerven zu bewahren. Die AfD, so weiß er, sie sei ein Phänomen, das wieder verschwinde. Sobald die Flüchtlingskrise beendet sei, sei auch die AfD

Umfrage: Flüchtlinge sind Geschäft

Wir haben die ersten Zwischenergebnisse aus unserer derzeit laufenden Befragung zu Flüchtlingen, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Die Ergebnisse basieren auf den Angaben von zwischenzeitlich 542 Befragten. Der Zwischenstand, den wir berichten, ruht also bereits auf einer soliden Basis. Wir haben in der letzten Befragung u.a. die Einstellung zu Flüchtlingen erfragt, darunter die Einschätzung zu den folgenden

Flüchtlinge?!

Die Welt ist voller Überraschungen. Eine dieser Überraschungen für uns ist, dass Deutsche, die der deutschen Sprache mächtig sind, plötzlich von sich behaupten Worte, die der deutschen Sprache entstammen und seit vielen Jahren im Sprachgebrauch sind, nicht mehr zu verstehen. Ob hier die Früchte des Genderismus mit seiner großangelegten Sinnentleerung von Sprache aufgehen? Wie dem

The Great Divide? Flüchtlinge, Parteien und Kompetenzen

Kaum ein Thema beherrscht den öffentlichen Diskurs derzeit in der Weise, in der das Thema “Flüchtlinge” dies tut. “Wir schaffen das.” “Wir schaffen das nicht.” “Wir schaffen das …” Das Thema Flüchtlinge, es findet sich auf der ersten Seite der Tageszeitung. Das Einschalten des Fernsehers erhöht die Wahrscheinlichkeit, mit dem Thema “Flüchtlinge” in verschiedenen Varianten konfrontiert

Boshaftigkeit oder Dummheit: ZDF-heute macht katholische Politik

Fangen wir mit einer Befragung an, die vornehmlich studentische Hilfskräfte der Universität Göttingen wohl unter Anleitung ihres Professors Franz Walter und eines seiner Mitarbeiter am Rande einer Pegida Demonstration, die am 30. Dezember 2015 in Dresden stattgefunden hat, durchgeführt haben. 1.800 Fragebögen haben die Studenten nebst frankiertem Couvert für die Zusendung des ausgefüllten Fragebogens an Teilnehmer

Dämmert ein neues Parteiensystem?

Zu Beginn der Weimarer Republik hatten liberale Parteien bei Reichtstagswahlen einen Stimmanteil von gut 22%. Zum Ende der Republik waren es noch knapp 2%. Die sogenannte Weimarer Koalition aus SPD, Zentrum, Deutscher Demokratischer Partei oder Deutscher Volkspartei (mit oder ohne Regierungsbeteiligung der SPD) startete mit einem komfortablen Stimmenanteil von 76% in die Weimarer Republik. Am

Umfrage: Armutszeugnis für Politiker

Ein zentrales Konzept, das in der empirischen Demokratie- oder Wahlforschung eine große Rolle spielt, ist das Konzept der Responsivität: Damit eine Demokratie, die als repräsentative Demokratie, also als Vertretung der Wähler durch die Gewählten konzipiert ist, funktionieren kann, muss Responsivität vorhanden sein. Responsivität meint z.B., dass Gewählte Themen aufnehmen, die Bürger bewegen oder sich für

Wortmagie: Nasenringe und Manegen

Trommelwirbel! Hokuspokus: Repräsentativ! “In einer groß angelegten, repräsentativen Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut FORSA im Auftrag der Initiative Dialog Milch die Wahrnehmung und das Ansehen der deutschen Milchwirtschaft in den Augen der deutschen Verbraucher untersuchen lassen.” Wie groß angelegt die Untersuchung war, niemand weiß es. Die Ergebnisse gibt es ausschließlich in Prozentwerten. Macht alles nichts. Hokuspokus:

Leserbriefe

In letzter Zeit erreichen uns viele Zuschriften, Hinweise, Anmerkungen, zu viel, als dass wir allen gerecht werden könnten. Wir haben deshalb damit begonnen, Stichproben aus den Zuschriften zu ziehen. Ob sie repräsentativ sind, die Stichproben? Oh dear, wozu schreiben wir uns hier die Finger wund??? Leser Joe schreibt: “es ist immer wieder eine Freude, Ihr blog

Meinungsmanipulations-Umfragen: So einfach geht’s

Manche kennen sicher die Geschichte des Ökonomen, der auf einer einsamen Insel strandet. Mit ihm strandet eine Schiffsladung Bohnen in Tomatensoße, in Dosen. Der Ökonom hat keinen Dosenöffner und geht das hartnäckige Problem des Öffnens von Dosen auf betont ökonomische Art an: Nehmen wir an, wir hätten einen Dosenöffner. Im Gegensatz zu so manchem Leichtgläubigen, der noch an

Meinungsterror und gesteuerte Medien? Umfrage: Deutsche haben Angst, ihre Meinung zu sagen

In unserer Befragung zu Parteien, Demokratie und Freiheitsrechten, die wir derzeit online haben, erfragen wir u.a. die Einschätzung von Freiheitsrechten. Treffen die folgenden Aussagen voll und ganz, eher, eher nicht oder überhaupt nicht zu, so fragen wir u.a. für die Aussagen, dass Deutschland freie und unabhängige Medien hat; dass man in Deutschland ohne Angst in der Öffentlichkeit seine Meinung

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