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£200.000 um Extinction Rebellen zu bezahlen – Kampf gegen das Aussterben kann zum Aussterben führen

Soweit wir das verfolgen können, waren wir national und international die ersten und sind im deutschen Sprachraum bislang die einzigen, die davon berichten, dass die Luxus-Rebellen von Extinction Rebellion, für ihren mutigen Kampf gegen einen nicht existierenden Feind, der mit keinerlei Unannehmlichkeiten und Gefahren verbunden ist, bezahlt werden.

Bis zu £400 Euro pro Woche, rund 450 Euro erhalten Aktivisten dafür, dass sie für Extinction Rebellion auf die Straße gehen und sich zum Deppen machen.

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Nun wird natürlich nicht jeder, der sich der Sache des Aussterbens verschreibt, bezahlt. Es ist wie in allen entsprechenden Organisationen, die mehr oder minder einer Sekte oder einem Clan ähneln: Je eher man zum Kern der Aktivisten gehört, desto höher die Wahrscheinlichkeit, finanziert zu werden. Man kann sich das wie ein Spinnennetz vorstellen, in dessen Mitte diejenigen sitzen, die am angeblichen Protest verdienen. Sie sind umgeben von denen, die die Sache der Organisation, hier den Kampf gegen das Aussterben, das nicht stattfindet, zu ihrer Sache gemacht haben, der sie sich verschrieben haben, weil sie nichts anderes finden, dem sie sich verschreiben können: die Gläubigen und gescheiterten Existenzen, die entweder als Transferempfänger Steuerzahlern auf der Tasche liegen oder für die der immaterielle Nutzen, den sie aus der Möglichkeit, sich zu außerwählten Kriegern gegen das Aussterben zu erklären, ziehen, so groß ist, dass sie Urlaub nehmen oder sich anderweitig fremdfinanzieren lassen.

Wir haben das hier eingehend beschrieben.

In der Zwischenzeit hat die Mail on Sunday wohl unseren Ball aufgenommen und eigene Recherchen angestrengt. Dabei kam Erstaunliches zum Vorschein, das unsere Recherche bestätigt, das Ausmaß zeigt, in dem Extinction Rebellion Aktivisten bezahlt werden und das zudem zeigt, wie die Opportunisten unter den Aktivisten den Rest ihrer Organisation ausnutzen (die unbezahlten Deppen), um sich selbst ein Auskommen zu verschaffen.

  • Seit Extinction Rebellion seine Aktionen begonnen hat, wurden im Vereinigten Königreich £200.000 an Aktivisten ausbezahlt.
  • Mindestens £40.000 pro Monat werden an Aktivisten gezahlt.

Mail on Sunday hat Daten für 168 bezahlte Aktivisten eingesehen, darunter die beiden Gründer von Extinction Rebellion Roger Hallam und Gail Bradbrook. Bradbrook, die sich für eine Art „Naturreligions-Medizinmann“ der Moderne hält und von sich sagt, der Gedanke, Extinction Rebellion zu gründen, sei ihr unter dem Einfluss psychodelischer Drogen gekommen, der Filmproduzent Joel Scott-Halkes, die Schauspielerin und Enkelin von Baron Sir Thomas Lee und viele mehr, kassieren £300 pro Woche, £800 Euro pro Monat oder £1.340 für eineinhalb Monate Einsatz für Extinction Rebellion.


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Weil man bei Extinction Rebellion der Ansicht ist, zu weiß, zu Mittelklasse lastig zu sein und zu viele Studenten aus Oxford und Cambridge in den eigenen Reihen zu haben, deshalb versucht Extinction Rebellion, bislang ohne Erfolg, gezielt „Arme“ zu rekrutieren. Das PR-Material, das sich die weißen Mittelklasse Kinder ausgedacht haben -  das der Mail on Sunday vorliegt - um Arbeiter für XR zu begeistern lautet in unserer Übersetzung:

„Bis Du aus der Arbeiterklasse? Wir brauchen Dich! Wir sind äußerst daran interessiert, unsere sozio-ökonomische Diversität zu verbreitern. Wenn Du arm bist oder zur Arbeiterklasse gehörst, wenn Du schon Mitglied bei Extinction Rebellion bist, dann setze Dich mit uns in Verbindung…“

Die Art und Weise, in der man bei der weißen Mittelklasse aus Oxbridge denkt, man könne Menschen aus der Arbeiterklasse für sich gewinnen, „Arme“ für die Sache von Extinction Rebellion begeistern, ist an Überheblichkeit und Unbeholfenheit nicht zu überbieten.

Eine weitere Gruppe, die Extinction Rebellion als Zielgruppe ausgemacht hat, als Gruppe, von der die Aktivisten denken, ihr sei der Extinction Rebellion -Unsinn leicht schmackhaft zu machen, sind – wie ein weiteres Dokument zeigt, das Journalisten der Mail on Sunday gelesen haben: Kinder. Wen wundert es?

„Stellt Euch einen Oktober vor, an dem 10.000 Kinder und Studenten die Straßen von London füllen“, schreibt der Sprecher von Extinction Rebellion, Rupert Read, in einem Pamphlet. Offenkundig sieht er zwischen Kindern und Studenten, wenn es darum geht, ihnen Unsinn als Glaubenskatechismus einzuhämmern, (mit Recht) keine Unterschiede.

Um weiterhin flüssig zu bleiben, hat Extinction Rebellion £5,000 für eine Fundraising Tour zur Verfügung gestellt, die vor allem auf Reiche zielt, „high net-worth individuals“ wie es bei Extinction Rebellion unter Verwendung eines Begriffs aus der Bankenbranche heißt.


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Indes könnte Extinction Rebellion, die Gruppe, die gegen das phantasierte Aussterben rebelliert, ihrerseits bald der Vergangenheit angehören und ausgestorben sein. David Davies, Tory MP im House of Commons hat Her Majesty‘s Revenue and Customs (HMRC), das britische Finanzamt aufgefordert, Extinction Rebellion wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung zu untersuchen. Bei Extinction Rebellion selbst rechnet man damit, vom Taxman, wie die Steuerfritzen im Vereinigten Königreich heißen, mit einer Nachforderung von bis zu £200.000 konfrontiert zu werden, vornehmlich für in der Vergangenheit und aktuell ausgezahlte Gehälter an Berufsaktivisten, die als „Volunteer Living Expenses“ kaschiert werden sollten.

Die deutsche Sektion von Extinction Rebellion muss bislang nicht fürchten, von den Häschern des Finanzamts ins Visier genommen zu werden, die sind in Mehrzahl damit beschäftigt, mit Hans Mustermann darüber zu streiten, ob ein Buch, das er als Betriebsausgabe im Jahr 2014 deklariert hat, tatsächlich eine solche, eine für das Aufrechterhalten seiner Selbständigkeit notwendige Ausgabe darstellt.



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