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"Aber er hat ja gar nichts an": Des Kaisers neuer Klimawandel

Zu sagen, es würde uns nur am Rande beschäftigen, ist eine Untertreibung. In der ScienceFiles-Redaktion reden wir täglich über eine Frage, auf die wir keine Antwort wissen, bislang, eine Frage, deren Gegenstand Dr. habil. Heike Diefenbach gemeinhin dadurch zusammenfasst, dass sie feststellt, es ist, als wäre 1984 der Blueprint für die Klimahysterie.

Für alle, die das Buch von George Orwell nicht mehr in Erinnerung haben oder nicht kennen: Hintergrund der Geschichte ist ein Krieg zwischen Ozeanien und Eurasien, von dem man nie genau weiß, ob er nun real oder reine Fiktion ist. Ist es möglich, Parteimitglieder, also ideologische Gläubige, mit einer Erfindung bei der Stange zu halten, sie zu treuen Kämpfern für eine Chimäre zu machen, sie mit einem Krieg, den es nicht gibt, der inszeniert ist, in Angst und Schrecken und in Reih' und Glied zu halten? Das ist eine der Fragen, die Orwell in seinem Buch durchspielt.

Die Vorlage für das, was derzeit als menschengemachter Klimawandel inszeniert wird, ist nicht von der Hand zu weisen. Eine freie Erfindung steht im Zentrum des Klimawandel-Hoax: Die 4% menschlicher Anteil an den 0,04%, die atmosphärisches CO2 unter all den Gasen in der Troposphäre ausmacht, seien die Ursache eines Klimawandels, so die Behauptung, der die Lebensgrundlagen der Menschheit zerstören wird, wenn sich die derzeit lebenden Menschen nicht einschränken, ihre Lebensgrundlagen zum Teil also quasi selbst zerstören.


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Die Inszenierung wurde über Zeit stetig gesteigert: Aus Gobaler Erwärmung, die weitgehend ausgeblieben ist, wurde menschengemachter Klimawandel, der durch fossile Brennstoffe befördert werden soll, fossile Brennstoffe, die als Mittel zur Stromerzeugung den freien westlichen Lebensstil, der die sozialistischen Apparatschiks so stört, erst ermöglicht haben, fossile Brennstoffe, die als Treibstoff die individuelle Lebensweise und Freiheit, die westliche Gesellschaften zu freien und unabhängigen, von sozialistischen Apparatschiks kaum zu kontrollierenden Gesellschaften, gemacht haben.

[caption id="attachment_74898" align="alignright" width="300"] NASA-Daten zeigen, seit 1982 ist die Erde grüner geworden, CO2 sei Dank![/caption]

Das Hysteriepotential von "menschengemachter Klimawandel" ist auch begrenzt, wie sich gezeigt hat. Also wurden - wie zuletzt im Mittelalter - Kinderarmeen mobilisiert, dieses Mal, um die Klimakrise herbei zu schreien und herbei zu hopsen. Weil das immer noch nicht reicht, um die Bevölkerung in Panik zu versetzen und weil der ganze Hoax aufzufliegen scheint, denn wir sind auf dem Weg in einen neue Eiszeit, ob es eine "kleine Eiszeit" wird, ist derzeit unklar, wurde aus der Klimakrise der Klimanotstand, und der Klimanotstand, man muss kein Prophet sein, um das vorherzusehen, wird zu einem Klimazid, einer Auslöschung der Menschheit, wenn nicht etwas Durchgreifendes geschieht, gesteigert werden, zur höchsten Vollendung der Hysterie, die auf einer freien Erfindung basiert.

Vom 2. bis zum 13. Dezember wird eine ganze Horde von Klimawandel-Gläubigen, vermutlich wäre die Bezeichnung "Klimawandel-Profiteure" passender, in Madrid "technische Fragen" erörtern. Darf ein Windpark, den Deutschland in Brasilien zählt, als deutscher Ablass betrachtet und von den deutschen Emissionen abgezogen werden? Darf er doppelt gezählt werden, schließlich steht er in Brasilien, obwohl deutsche Steuerzahler ihn finanziert haben? Es geht in Madrid also in erster Linie darum, die Beute von Paris zu verteilen. Wer kann wessen Steuerzahler schröpfen, wer sich bei welchen Steuerzahlern gütlich halten? Obwohl in Madrid keine Steuerzahler anwesend sind, geht es doch im Wesentlichen um sie: Ihr Skalp wird verteilt.

Zwischen 20.000 und 25.000 Delegierte umfasst der UN-Wanderzirkus, der seine 25. Vorstellung in Madrid gibt. Die 25.000 Delegierten werden durch ihre Anreise mehr CO2 emittieren als es einem normalen Zweipersonenhaushalt im Laufe von 75 Lebensjahren möglich ist. Aber für die gute Sache, den Planeten vor CO2-Emissionen zu retten, muss man schon einmal Opfer in Form von CO2-Emissionen bringen. Bereits diese Heuchelei, diese in keiner Weise zu steigernde Bigotterie macht deutlich, dass in Madrid nicht das Klima, sondern die Frage im Vordergrund steht, wie man Steuerzahler noch bestehlen kann und wie der Skalp der Steuerzahler verteilt werden kann.

Das bringt uns zurück zu der Frage, wie es möglich ist, aus Nichts eine Hysterie zu generieren, die die Grundlage von großflächiger Umverteilung, von Beraubung von Menschen bildet, Menschen, denen ihr erarbeitetes Geld ebenso wie ihre Freiheit und ihre Grundrechte gestohlen werden, unter dem Vorwand des angeblich von Menschen verursachten Klimawandels. Ein Teil der Antwort verweist auf die Medien, die von besonders optimistischen Politikwissenschaftlern einst als vierte Instanz im Gewaltengeflecht einer Demokratie, als Kontrollinstanz, angesehen worden sind. Weiter könnten die nämlichen Politikwissenschaftler nicht daneben liegen. Nichts liegt Mainstream-Medien ferner als die Kontrolle der Regierung. Sie sind vielmehr ein Bollwerk, dem es obliegt, Kritik an der Regierung und Kritik an dem, was politisch korrekt sein soll, abzuwehren, zu diskreditieren und nicht zuletzt sind sie dafür verantwortlich, Hysterie und Panik zu schüren.

Unser heutiges Beispiel stammt vom Weltspiegel. Der Vorbericht zum UN-Wanderzirkus-Gastspiel in Madrid ist ein sehr gutes Beispiel für öffentlich-rechtliche Propaganda:

Der Begleittext zum Video behauptet, dass Hitzewellen, Stürme und die CO2-Konzentration auf Rekordniveau wären. Das seien große Herausforderungen für die Teilnehmer der Welt-Klimakonferenz, also des UN-Wanderzirkuses, die das Klima und den Planeten retten wollen. ARD-Korrespondent Stefan Schaaf "erklärt dazu Hintergründe", u.a., dass die letzten Klimadaten "verheerend" seien, dass die Treibhausemissionen auf dem höchsten Stand seien ...

Gehen wir Stück für Stück vor.

Hitzewellen sind nach der dummen Behauptung der ARD also ein Beleg für einen von Menschen verursachten Klimawandel.

"Der Rhein ist schmal. Vier Bötchen schaffen den Verkehr zwischen den Ufern. Um die Schiffe zu erreichen, müssen die Passagiere eine gute Strecke über Kies, Geröll und Steine laufen mit nachkriegsmäßig schlechtem Schuhwerk oder barfuß. Die alte Rheinbrücke, in den letzten Kriegstagen gesprengt, bietet eine düstere Kulisse während des Wartens unter glühender Sonne und während der Überfahrt.

Bonn liegt im Sommer 1947, zum erheblichen Teil zerstört und durch Evakuierung gespenstisch leer, unter der blassblauen Glocke drückender Hitze. Die Situation ist besonders belastend, weil nach schweren Bombenangriffen der letzten Kriegszeit der Wohnraum knapp geworden ist. Nichts von dem, was wir heute an sommerlicher Erfrischung ordern können, ist damals zu haben gewesen.

[...]

Was machte den Sommer 1947 so einzigartig? Er wies 22 Tropentage mit Temperaturen über 30 Grad auf, aber nur 25 Regentage. Die 22 Tropentage sind ebenfalls immer noch Rekord, auch wenn die Sommer 1995 und 2006 ihn mit ebenfalls 22 Tropentage[n] einstellten.

Der Sommerverlauf wies einige Besonderheiten auf: Vom 8. August bis 13. September 1947 fiel kein einziger Tropfen Regen, was dem Sommer auch den Beinamen „Steppensommer“ einbrachte. Der Niederschlagsmangel brachte am Sommerende die Gräser und Bäume zum Verdorren, die Gräser wurden gelb, die Blätter färbten sich braun oder fielen ab. Schon am 27. Juni wurde mit 37,9 Grad die höchste Temperatur des Sommers gemessen, am 13. Juni waren es nur 5,4 Grad."

Was wir hier über das Jahr 1947, die HITZEWELLE des Jahrs 1947 zitieren, ist nicht etwa "ancient history", ein Beitrag, den zu finden man nur Aussicht auf Erfolg hat, wenn man sich in einem staubigen Archiv durch dicke Bände vergangener Zeitungsausgaben liest, also etwas tut, was öffentlich-rechtliche Journalisten in Engagement und Kompetenz hoffnungslos überfordert. Nein, es ist ein Text, den selbst ein öffentlich-rechtlicher Journalist finden kann. Er stammt aus dem Jahre 2017 und wurde im Bonner Generalanzeiger veröffentlicht.

Im Jahr 1947 gab es, trotz der umfangreichen Versuche, die die Kriegsparteien vorgenommen hatten, die Umwelt mit CO2 aus fossiler Verbrennung regelrecht vollzupumpen, gerade einmal 310 ppm CO2 in der Atmosphäre. Der menschliche Einfluss war schlicht nicht vorhanden, dennoch gab es Hitzewellen. Eine Anomalie für jeden rational denkenden Mensch, die die Behauptung, die CO2-Konzentration sei für Hitzewellen verantwortlich, ins Reich der Erfindungen und Mythen verbannt, also genau in das Reich, aus dem die ARD ihre Informationen bezieht.

Was für die Hitzewellen gilt, gilt auch für die Stürme. Sie werden nicht häufiger, nicht zahlreicher, nicht heftiger. Das Gegenteil ist der Fall: Sie werden weniger, weniger zerstörerisch, schwächer:

Und natürlich sind Stürme keine Neuheit.

Ein paar Beispiele:

  • [caption id="attachment_82245" align="alignright" width="372"] Der Mataafa-Storm, von Zeitzeugen als heftigster Sturm bislang beschrieben, zerstört 1905 etliche Schiffe auf den Great Lakes.[/caption]

    3. Dezember 1901: heftige Stürme über der Nordsee, schwere Schäden an der friesischen Küste;

  • 7. Oktober 1904: heftiger Sturm in Bayern. Viele Schäden. Auf der Oktoberfestwiese in München wird mehr als die Hälfte der Buden und Zelte umgeweht;
  • 31. Dezember 1904: Nordost-Sturmflut an der Ostseeküste. Straßen in Kiel und Flensburg unter Wasser;
  • 8. Januar 1905: schwere Sturmflut gesamte Nordseeküste. Schwere Schäden;
  • 16. Januar 1905: schwerer Orkan über dem Ärmelkanal. Zahlreiche Schiffe und Fähren sinken. Mehr als 15 Tote;
  • 5. Juli 1905: Wirbelsturm verwüstet die Samoa-Inseln;
  • 8. Februar 1906: schwerer Sturm in der Straße von Messina. Das Dorf Galati wird überflutet, 600 Häuser zerstört;
  • 4. März 1906: Wirbelsturm Tahiti, hunderte Tote sehr schwere Stürme über der Nordsee
  • 8. März 1906: GB, viele Tote, London steht unter Wasser;
  • 13. März 1906: schwere Schäden Niederlande und deutsche Nordseeküste, schwere Regenfälle in Deutschland, Erdrutsche.
  • 15. März 1906: heftige Unwetter Rio; Bergstürze, Überschwemmungen in Chile, Tausende Tote;
  • 8. Juli 1906: schwerer Wirbelsturm über Tunis, Hunderte Tote;

Das ist nur ein kurzer Ausschnitt aus einer sehr interessanten Liste extremer Wettereignisse, die hier geführt wird. Wenn man bedenkt, dass in den hier dargestellten Jahren keine systematische Erfassung extremer Wetterereignisse erfolgt ist, die mit der heutigen vergleichbar wäre, dann wird die Liste noch eindrucksvoller. Wir empfehlen sie den Schreibern der ARD zur Lektüre, damit sie in Zukunft den größten Blödsinn, den sie derzeit ungehindert absondern, vermeiden können.



Immer vorausgesetzt, sie wollen ihn vermeiden, immer vorausgesetzt, die systematische Fehlinformation der Konsumenten der ARD ist nicht Ergebnis eines entsprechenden Komplotts, eines Plans zur Durchsetzung der kommunistischen Internationale.

Gegen die Annahme, bei der ARD wollte man Fehlinformation vermeiden, spricht die Behauptung, die CO2-Konzentration in der Atmosphäre befinde sich auf Rekordniveau.

Derartige Lügen basieren auf Abbildungen wie der folgenden:

Nun ist die Erde etwas älter als die hier dargestellten 220 Jahre, die gemessen am Alter der Erde, eher wirken wie ein Glas Wasser, das in den Atlantik gekippt wird, mit der Behauptung, der Meeresspiegel sei nun gestiegen.

Die folgende Abbildung zeigt die CO2-Konzentration, für die Zeiten, die von denen, die Schreckensszenarien verbreiten wollen, um sich selbst zu bereichern oder zu beweihräuchern oder beides, unterschlagen werden. 

Tatsächlich befindet sich die CO2-Konzentration in der Atmosphäre nicht auf "Rekordniveau", wie die ARD lügt, sondern im Gegenteil auf einem Tiefstand, der in der Erdgeschichte außerhalb des Karbon und dem frühen Perm unbekannt ist. Tatsächlich waren die CO2-Konzentrationen in der Erdgeschichte zumeist viel höher als heute, ein Faktum, dass den Physiker William Happer dazu veranlasst hat, von einer CO2-Dürre zu sprechen. CO2, der Baustein des Lebens auf der Erde, ist nicht zu häufig, es ist zu selten.

Es lohnt sich die Beschreibung des Klimas im Karbon, also des letzten geologischen Erdzeitalters mit CO2-Tiefstand, die sich in der englischsprachigen Wikipedia findet, zu zitieren:

"Average global temperatures in the Early Carboniferous Period were high: approximately 20 °C (68 °F). However, cooling during the Middle Carboniferous reduced average global temperatures to about 12 °C (54 °F). Lack of growth rings of fossilized trees suggest a lack of seasons of a tropical climate. Glaciations in Gondwana, triggered by Gondwana's southward movement, continued into the Permian and because of the lack of clear markers and breaks, the deposits of this glacial period are often referred to as Permo-Carboniferous in age.

The cooling and drying of the climate led to the Carboniferous Rainforest Collapse (CRC) during the late Carboniferous. Tropical rainforests fragmented and then were eventually devastated by climate change."

Ein Vergleich der historischen CO2-Konzentration mit der Temperaturentwicklung der Erde zeigt, dass geringe CO2-Konzentrationen mit Eiszeiten assoziiert sind. Das Karbon mündete in eine Eiszeit, die erst im Verlauf des Perm wieder verlassen wurde.

Insofern könnte sich die CO2-Konzentration für die Menschheit tatsächlich als für das Überleben wichtig herausstellen: Bei wenig CO2 in der Atmosphäre sind die Überlebenschancen eher gering, schon weil bei 175-150 ppm CO2 in der Atmosphäre, die Pflanzen sterben.



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