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Gesetze und deren Gültigkeit

Es sollte jedem bewußt sein: Recht <> Gesetze.

Weiterhin müsste auffallen, daß es nicht so klar ist welche Gesetze denn nun gelten oder nicht.

Folgendes Fakt sollte man aber bei Gesetzen nie vergessen:

Hinter jedem Gesetz steht am Ende die Todesdrohung und tödliche Gewalt von Staatsorganen.

Zur groben Orientierung über die Gültigkeit von Gesetzen, sind folgende Punkte aus/hinreichend:

  1. Wie groß ist die Bedrohung, durch wenn auch immer, für das staatliche Gewaltmonopol?
  2. Wie groß ist die Bedrohung für Organe des staatlichen Gewaltmonopols

Die Regeln sind daher doch recht einfach einzuordnen

Wer gegen die aktuelle Ordnung angeht, wird direkt mit den drakonischsten Strafen bedroht (Ermordung eingeschlossen) https://www.menschenrechtskonvention.eu/todesstrafe-9382/. Nur eine Regel dort hat mit Recht zu tun. Nämlich die Selbstverteidigung mit Todesfolge alles andere ist über den Bestand des Staates und seiner Organe.

Je kleiner im generellen die Bedrohung durch den Gesetzesbrecher für die Organe, desto eher werden die Gesetze auch durchgesetzt.

Wenn Sie Gesetze unter diesen Gesichtspunkten betrachten, können Sie am Besten feststellen welche denn noch wie wohl gelten könnten.

Im Grund einfach: Von Recht  reden / schreiben verbietet sich zu sicher mehr als 90 %.

Ja, das ist die Crux der Menschheit. Wessen Gesetze, wessen Recht hat für mich Gültigkeit.

In der Praxis, also dem realen Leben, haben doch die Gesetze Gültigkeit, die autorisiert/legitimiert wurden.

Dabei spielt es keine Rolle, wer nominell der "Gesetzgeber" ist. Ob es der Chef ist, der verlangt, die Gesetze zu missachten, oder der Mafiaboss, der Schutzgeld verlangt. Autorität hat immer nur der, dessen Autorität anerkannt wird, oder dessen Autorität durchgesetzt wird.

Für sich selbst erkennt man aber nur die Gesetze als rechtens an, an die man selbst glaubt. Daran ändert auch die Demokratie nichts.

MfG

"Ob es der Chef ist, der verlangt, die Gesetze zu missachten,..."

Beim Chef fängt es ja schon damit an, dass er Angestellte mißbraucht, die für ihn lügen müssen. Ein ganz simles Beispiel: Er ist da - will aber von bestimmten Personen nicht gestört werden - egal aus welchen Gründen.

Das ist zwar kein Gesetzesmißbrauch, aber eine Missbrauch eines Angestellten, der, wenn er den Wünschen dieses Chefs nicht nachkommt, auf der Abschussliste steht.

Quote from corvusalbusberlin on May 25, 2018, 4:49 pm

Das ist zwar kein Gesetzesmißbrauch, aber eine Missbrauch eines Angestellten, der, wenn er den Wünschen dieses Chefs nicht nachkommt, auf der Abschussliste steht.

Ja, aber wessen Gesetz hat hier Gültigkeit?

Je kleiner im generellen die Bedrohung durch den Gesetzesbrecher für die Organe, desto eher werden die Gesetze auch durchgesetzt.

Was, wenn die Kündigung schwerer wiegt, als die Strafe, die dem Chef blühen würde?

Die Kündigung wirkt sicherlich schwerer, als die Strafe, die dem Chef blühen würde.

Ja, das ist wohl wahr. Das Verhalten des Chefs gilt heutzutage  und wahrscheinlich auch in früheren Zeiten als völlig normal. Eine Angestelllte hat ihren Chef zu "schützen"  vor was immer das auch sein mag.

Das Gute ist, gegen eine Kündigung kann man heute wirkunsvoll vorgehen, da die Arbeitsgerichte, das muss man ihnen zugestehen, sehr "arbeiterfreundlich" sind.

Nach Marx sind alles Arbeiter.

Trotzdem  empfinde  es als Missbrauch , für einen anderen zu lügen. Das kann sehr schnell in üblere "Bezirke" abgleiten.

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