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Ideologisches Shithole: Wie das ZDF Mörderregime verharmlost und Kindern schmackhaft macht

ZDF logo: „Die Kindernachrichten des ZDF“, so die Selbstbeschreibung. Eine Selbstbeschreibung als ideologisches Shithole, ein sehr nützlicher Begriff, um einen Sumpf zu beschreiben, in dem die Realität unter dem biologischen und verwesenden Morast der Ideologie begraben wird, wäre sinnvoller.

Unter der Überschrift: „Kommunismus: Im Kommunismus gehört allen gleichviel“, wird Kindern ein idyllisches und schönes Bild des Kommunismus präsentiert, das jeder Realität spottet. Wenn man sagt, es ist widerlich, wie hier Mörder zu Leuten umgedeutet werden, denen es angeblich um Gleichberechtigung gegangen sein soll, dann ist dies eine Untertreibung.

[caption id="attachment_12626" align="alignright" width="260"] KEIN MÄRCHEN![/caption]

Schon in der Überschrift wird eine Lüge verbreitet, denn im Kommunismus gehört eben nicht allen gleichviel, schon deshalb nicht, weil in der reinen Ideologie, niemandem etwas gehört, was natürlich einer der logischen Fehler ist, die im Kommunistischen Manifest und den Schriften von Marx und Engels Legion sind, denn jemand muss das, worüber niemand ausschließliche Verfügungsrechte hat, weil es angeblich allen gehört, obwohl es niemand in Besitz hat und entsprechende Rechte darüber ausüben kann, verwalten. Im Kommunismus macht dies der Machtapparat, die Partei, die Partei, deren Mitglieder in anderen, besseren Läden einkaufen als die Nichtmitglieder. Orwell hat die kommunistische Mythologie der gleichen Besitzverhältnisse in seiner Farm der Tiere sehr gut dargestellt.

Aber das ist ein vergleichsweise kleiner Fehler, wenn man diejenigen, die noch kommen, dazu in Rechnung stellt:

Text des ZDF: "Kommunismus" kommt von dem lateinischen Begriff "communis", was "gemeinsam" bedeutet. Der Kommunismus ist eine Vorstellung vom Zusammenleben der Menschen, die um 1840 in Frankreich entstand. In dieser Zeit gab es in Europa nach und nach immer mehr Fabriken, in denen die Menschen für wenig Lohn arbeiteten. Die Fabrikbesitzer wurden reich, gaben ihren Arbeitern aber kaum etwas von ihrem Geld ab."

Diesen ideologischen Unsinn würde man in einem Programm der LINKE erwarten, nicht auf einer Kinderseite des ZDF. Obschon, wenn man natürlich annimmt, dass beim ZDF die LINKE einen direkten Zugriff auf die Inhalte hat, dann macht das schon Sinn. Diese an dumpfer Verallgemeinerung und ideologischer Verzerrung kaum mehr zu überbietende Falschaussage, die die Welt in die Bösen, die das Geld scheffeln, und die Guten, die ihre Arbeitskraft einsetzen müssen, um sich am Leben zu erhalten, was sie kaum schaffen, weil ihnen „die Fabrikbesitzer … kaum etwas von ihrem Geld“ abgeben, ist so dumm, dass man sie dem verantwortlichen Redakteur gerne um die Ohren hauen würde, wenn man sich nur eine Wirkung davon verspräche. Wer indes einen solchen Unsinn absondert, wie er hier beim ZDF Text geworden ist, der ist jenseits jeder Normalität geistiger Verfassung. Den kann man mit Argumenten und Fakten kaum mehr erreich.


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Wenn es so war, wie hier behauptet wird, wie erklärt man dann, dass Landarbeiter Ende des 18. und im 19. Jahrhundert in die Städte geschwärmt sind, in der Hoffnung, ihre Dasein zu verbessern, wie, dass Städte in einem bis dahin nicht gekannten Maß angeschwollen sind, dass sich Landarbeiter darum geprügelt haben, bei Krupp in Essen angestellt zu werden und ein Haus in einer der Krupp-Siedlungen zu erhalten? Wie erklärt man sich beim ZDF die vielen Schulen, die in Wales aus dem Boden geschossen sind, finanziert von den Fabrikbesitzern, die in Burry Port, Llannelli oder Swansea ihre Fabriken betrieben, um z.B. Weißblech zu produzieren? Wie erklärt man die Integration einer riesigen Menge von zuwandernden Landarbeitern in eine Stadt, die bis an die Grenze der Belastbarkeit gedehnt war, ohne dass es zu einer großen und lange währenden Bildung von Slums gekommen ist? Und wer soll die Waren der Fabrikbesitzer gekauft haben, wenn die Arbeiter kein Geld hatten, diese Waren zu kaufen?

Zu sagen, beim ZDF arbeiten intellektuell Unterbelichtete, ist eine Untertreibung.

[caption id="attachment_75690" align="alignright" width="419"] Folgen von Kommunismus:
People dead from starvation during the Holodomor, Ukrainian famine/genocide dead from starvation on the streets of Kharkiv 1933[/caption]

Text des ZDF: "Der Gründer des Kommunismus: Karl Marx 
Alles verteilen

Die politischen Denker dieser Zeit grübelten darüber nach, wie Menschen idealerweise in einer Gesellschaft zusammenleben könnten. Sie glaubten, es sei fairer, wenn allen Menschen alle Produktionsmittel gemeinsam gehörten. Das sind zum Beispiel Fabriken, Maschinen und auch das Ackerland, auf dem das angebaut wurde, wovon die Menschen lebten. Alles sollte gerecht unter den Menschen verteilt werden."

Eine der vermeintlich wirkungsvollsten Formen der Indoktrination von Kindern besteht darin, ihnen Informationen vorzuenthalten, die es ihnen ermöglichen würden, ein eigenes Urteil zu bilden. Zu diesem Zweck reduziert das ZDF die Menge der „politischen Denker“ auf Kommunisten und Sozialisten, die zur Zeit Marx das waren, was man heute eine extremistische Sekte nennen würde, ein kleiner Zirkel von mehr oder weniger Revoluzzern und Aufrührern, die ihre jeweiligen Spleens ausgelebt haben. Unterschlagen werden die zur selben Zeit vorherrschenden Ideen der „politischen Denker“: Der Utilitarismus eines Bentham, der Liberalismus von Mill, der Kapitalismus von Adam Smith, der Nationalismus, der sich im Hambacher Fest von 1832 manifestiert hat und seine ideologische Basis z.B. bei den Gebrüdern Grimm hatte.

Und weil es noch nicht reicht, Kindern eine Welt vorzugaukeln, die es nicht gegeben hat, werden sie gleich noch belogen: „Alles sollte gerecht unter den Menschen verteilt werden“, so als wäre Gerechtigkeit ein Thema gewesen, das im 19. Jahrhundert Konjunktur hatte. Konjunktur hatte in 19. Jahrhundert die Frage, wie man dafür sorgt, dass die Mehrzahl der Mitglieder einer Gesellschaft glücklich ist, ein Thema, das Jeremy Bentham bewegt hat. Konjunktur hatte die Frage, wie freie Individuen in den sich neu formenden Nationalstaaten frei bleiben konnten. Nicht nur John Stewart Mill hat sich mit dieser Frage beschäftigt. Neben diesen individualistischen Philosophien, bei denen Menschen im Mittelpunkt stand, gab es kollektivistische Ideologien, nationalistische Ideologien, die Menschen eine Stellung in einem Ganzen, einer Volksgemeinschaft oder einer Klasse zugewiesen haben. Marx ist in diesem Sinne ein Kollektivist, ein Feind aller individualistischen Ideen, dem es um alles gegangen ist, aber sicher nicht um Gerechtigkeit.

[caption id="attachment_19101" align="alignleft" width="321"] Massenerschießungen durch Kommunisten[/caption]

Text des ZDF: "1848 schrieb Karl Marx zusammen mit Friedrich Engels all diese Ideen auf. Ihr Buch nannten sie "Das kommunistische Manifest". Darin forderten sie das Ende der Klassengesellschaft. Klar, dass hier nicht etwa Schulklassen gemeint waren, sondern soziale Klassen, wie zum Beispiel "arm" und "reich" oder "Fabrikbesitzer" und "Fabrikarbeiter". Marx und Engels forderten die Gleichberechtigung aller Menschen. Privates Eigentum sollte es nach ihrer Vorstellung gar nicht geben."

Das Wort „Gleichberechtigung“ kommt im Kommunistischen Manifest nicht vor. Das Wort Gleichheit kommt im kommunistischen Manifest nicht vor. Das Wort Gerechtigkeit kommt im Kommunistischen Manifest nicht vor. Arm und Reich sind keine sozialen Klassen. Das kommunistische Manifest war auch kein Buch, sondern ein Manifest, ein kurzer Text von wenigen Seiten, der heute als Parteiprogramm bezeichnet werden würde. Das Kommunistische Manifest ist im Auftrag des Bundes der Kommunisten entstanden, einer 1847 in London als Geheimgesellschaft gegründeten Vereinigung, deren Ziel es war, den Kommunismus in Europa zu verbreiten. Der Bund der Kommunisten wurde unter Marxens Einfluss zum Bund der Kommunisten umbenannt. Zuvor hieß er Bund der Gerechten. Das zeigt deutlich, was Karl Marx von Gerechtigkeit gehalten hat.

Im Kommunistischen Manifest wird auch nicht das Ende der Klassengesellschaft gefordert. Vielmehr wird der historische Klassenkampf, wie er nach Ansicht von Marx und Engels seit Jahrtausenden zwischen antagonistischen Klassen schwelt, beschrieben und das Ende dieses KAMPFES zwischen Klassen im Heil der klassenlosen Gesellschaft beschworen. Der historische Materialismus, der im Kommunistischen Manifest als Beschreibung der Geschichte entwickelt wird, ist an Naivität und Einfalt kaum zu toppen. Schon damals waren Kommunisten offenkundig nicht in der Lage, mehr als zwei Variablen zu verarbeiten. Der Klassenantagonismus, den Marx und Engels in der Geschichte von Gesellschaften erkannt haben wollen, ist als Antagonismus zwischen Eigentümern und Eigentumslosen konzipiert. Die Eigentümer der Gesellschaft, die Marx zeitgenössisch ist, sind die Bourgeois, ihnen stehen die Arbeiter, die Produktivkräfte gegenüber, die angeblich kein Eigentum haben, eine Behauptung, die schon 1848 falsch war, Fake News, wie man heute sagen würde, was sie offenkundig attraktiv für das ZDF macht. Tatsächlich beschreibt das Kommunistische Manifest die Absicht, einen gewaltsamen Umsturz, eine gewaltsame Enteignung durchzuführen. Es ist ein Aufruf zur Gewalt, eine Ankündigung von Terror und vielleicht deshalb ein Kulturerbe der UNESCO.


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"Text des ZDF: Scheitern in der Wirklichkeit

Einige Länder versuchten die kommunistischen Vorstellungen zu verwirklichen. 1917 entstand zum Beispiel die Sowjetunion, die eine Gesellschaft ohne Unterschiede zum Ziel hatte. Aus verschiedenen Gründen ist die Idee des Kommunismus dort gescheitert. Heute orientieren sich zum Beispiel Nordkorea, China und Kuba an der Idee des Kommunismus."

Die bisherige Verdrehung und Fälschung der Geschichte, die Auslassungen und schönen Erzählungen der gerechten Welt, wie sie den Kommunisten angeblich vorgeschwebt ist, den Kommunisten, die wie Marx und Engels Sätze schreiben wie:

„Obgleich nicht dem Inhalt, ist der Form nach der Kampf des Proletariats gegen die Bourgeoisie zunächst ein nationaler. Das Proletariat eines jeden Landes muß natürlich zuerst mit seiner eigenen Bourgeoisie fertig werden.

Indem wir die allgemeinsten Phasen der Entwicklung des Proletariats zeichneten, verfolgten wir den mehr oder minder versteckten Bürgerkrieg innerhalb der bestehenden Gesellschaft bis zu dem Punkt, wo er in eine offene Revolution ausbricht und durch den gewaltsamen Sturz der Bourgeoisie das Proletariat seine Herrschaft begründet.“

Das ist keine Friedenspredigt und kein Aufruf, das Eigentum gerecht zu verteidigen, das ist ein Appell an diejenigen, die Marx als Besitzlose sieht, sich gegen Eigentümer zu erheben und sie zu enteignen, etwas, was die Eigentümer kaum widerstandslos über sich ergehen lassen werden.

Die Terminologie des Kommunistischen Manifests, in dem häufig von Kampf, von Vernichtung die Rede ist, ist eine aggressive auf physische Gewalt gerichtete Terminologie, eine kommunistische Hatespeech, die darauf zielt, gesellschaftlichen Unfrieden zu stiften und diejenigen, die der kommunistischen Religion anhängen, mit einem Katechismus der eigenen Überlegenheit auszurüsten, ein Katechismus, der in vielen Ländern reife Früchte getragen hat, und zwar in Form von Toten, von Ermordeten, Verhungerten, von Menschen, die dem Kommunistischen Regime im Weg standen und entsprechend liquidiert wurden.

Das „Scheitern an der Wirklichkeit“, wie das ZDF die Umsetzung der kommunistischen Heilslehre verniedlichend oder zynisch oder menschenverachtend nennt, ist eine der größten Tragödien der Menschheitsgeschichte, in deren Verlauf mehr als 100 Millionen Menschen getötet wurden, in den Gulags von Stalin, in den Gefängnissen des NKWD, auf den Killing Fields von Pol Pot, in der kulturellen Revolution von Mao Tse Tung.

Kein einziges Mal wurde Kommunismus umgesetzt, ohne dass Millionen Menschen als Opfer zu beklagen gewesen wären. Wer diese Tatsache, die zum Kommunismus gehört wie Karl Marx, unterschlägt, den kann man nicht mehr tolerieren. Wer diese Tatsache unterschlägt, um Kinder zu indoktrinieren, ihnen den guten und gerechten Kommunismus als etwas anderes zu servieren, als er ist, ein Mörderregime, das die Ermordung politischer Gegner zum Kern hat, dem muss man den Umgang mit Kindern und Jugendlichen untersagen.

Ein ideologisches Shithole wie das ZDF, in dem nicht nur Lügen erfunden werden, um die Regierungschefs anderer Länder zu diskreditieren, sondern auch Lügen erfunden werden, um Kinder indoktrinieren, muss trockengelegt oder geschlossen werden.

Tolerierbar ist die Verharmlosung des Leichenfelds von mehr als 100 Millionen Toten, das der Kommunismus hinterlassen hat, nicht. 



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