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Klima gerettet, Umwelt tot: Windkraft-Profiteure

Sozialisten und Kommunisten haben, wie so viele religiöse Eiferer, einen in ihrer Ideologie eingebauten Widerspruch. Sie versprechen gewöhnlich „den Menschen“, das Heil in der Zukunft, der Zukunft im Paradies, der Zukunft in der nächsten Generation, der Zukunft in der klassenlosen Gesellschaft, wann immer sie auch kommen mag, bringen aber genau diese „Menschen“ um, wenn sie ihrer Ideologie mit Widerspruch begegnen, ihr im Wege stehen. Wer nicht an das Paradies glaubt, ist ein Ketzer, der verbrannt wird. Wer nicht an das kommunistische Heil glaubt, landet im Gulag, darf gleich vor Ort verhungern oder wird umstandslos liquidiert.

Die neue Klimareligion offenbart mittlerweile dieselben menschenverachtenden Tendenzen, Tendenzen, die Patrick Moore schon von etlichen Jahren veranlasst haben Greenpeace, die Organisation, die er mitgegründet hat, zu verlassen, weil, wie er sagt, Greenpeace von einer Organisation, die die besten Lebensbedingungen für Menschen erreichen wollte, zu einer Organisation, die Menschen als Feinde einer reinen Natur ansieht, geworden ist, zu einer Organisation der religiösen Eiferer.


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Nun ist die Bezeichnung „religiöse Eiferer“ etwas missverständlich, denn sie impliziert, dass diejenigen, die da eifern, dasselbe tun, weil sie emotional durchgeknallt sind. Das sind sie in der Regel jedoch nicht, denn hinter dem Eifer stehen handfeste Interessen.

Die Interessen der katholischen Kirche, die man bis heute in den angehäuften Schätzen des Vatikan und in seinen lokalen Gliederungen bestaunen kann, euphemistisch als Kirchenbesitz bezeichnet, standen hinter der Inquisition. Der Zugang zu Ressourcen, das eigene Schwelgen in dem Luxus, den man den Kommunismusgläubigen vorenthalten hat, stand im Zentrum der Säuberungen Stalins und der gewaltsamen Durchsetzung des Kommunismus in allen Ländern, in denen seine Durchsetzung versucht wurde.

Die Bereicherung einer kleinen Gruppe von Profiteuren steht auch im Zentrum dessen, was als Energiewende bezeichnet wird.

Dies wird an einem Zeitungsartikel, den uns ein Leser zugeschickt hat, besonders deutlich.

[caption id="attachment_76688" align="aligncenter" width="945"] Aud der Neuen Deisterzeitung (Teil des Madsack-Konzerns, der wiederum zum Teil, Teil des SPD-Presse-Imperiums ist.[/caption]

Der Artikel ist überschrieben mit: „Weniger Naturschutz für mehr Windkraftanlagen“. Im Artikel fordert ein SPD-Politiker mit dem Namen Olaf Lies, den weiteren Ausbau der Windkraft dadurch zu beschleunigen, dass man Artenschutz und den Umweltschutz hinten anstelle. Denn „Windkraftgegner“ würden den Artenschutz, also die Sorge um Tausende von Insekten, Vögel und Fledermäusen, die den Schreddern zum Opfer fallen, „missbrauchen“, um den Ausbau der Windkraft zu verhindern. Die Grünen, die immer noch von sich behaupten, sie hätten etwas mit „Umwelt“ zu tun, stoßen in dasselbe Horn.

[caption id="attachment_75915" align="alignright" width="384"] Quelle: Frondel et al. 2019[/caption]

Der Beitrag ist ein sehr deutlicher Indikator dafür, dass es bei der Windkraft nicht darum geht, ein Klima zu retten, sondern darum, sich selbst und seine Klientel zu bereichern. Gesetz dem Fall, das Klima würde durch Windkraft gerettet. Für wen würde es gerettet? Wer will in einer Welt ohne Artenvielfalt, ohne Vögel, ohne Insekten, einer Welt, die, wenn die Nahrungskette unterbrochen wird, zwangsläufig sterben wird, leben, außer den Zombies, die das alles zu verantworten haben?

Einmal mehr zeigt die sozialistische/kommunistische Selbstbereicherung ihr menschen- und lebensverachtendes Gesicht: Klima gerettet, Umwelt tot.

Aus einem Bericht der schwedischen Regierung:

“A wind turbine in Europe or North America kills on average 2.3 birds and 2.9 bats per year. These are median values, however, and the variation is large (0-60 birds and 0-70 bats) and the distribution uneven (bimodal). While most wind turbines actually kill none or very few birds and bats, some turbines kill many. The location of a wind farm in relation to the local topography and surrounding habitat is the primary determinant of the number of birds and bats that will be killed.”

Bestünden die derzeit 29.213 Windenergieanlagen in Deutschland aus nur einer Turbine, sie würden pro Jahr 67.190 Vögel und 84.718 Fledermäuse töten. Aber natürlich bestehen Windenergieanlagen aus mehr als einer Turbine, so dass die Anzahl getöteter Vögel und Fledermäuse ein Vielfaches der genannten Zahlen ist. Hinzukommen die vielen Insekten, die von Windenergieanlagen getötet werden.

Wir zitieren den NDR:

„Eine Modellrechnung des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik beziffert die Zahl der durch Windräder in Deutschland getöteten Fluginsekten während der warmen Jahreszeit auf 5,3 Milliarden pro Tag.“ Insgesamt gehen die Forscher von 1.200 Tonnen Insekten pro Jahr aus, die Windturbinen zum Opfer fallen.

Ein hoher Preis für die Umwelt, um angeblich das Klima zu retten, tatsächlich aber die Windkraftlobby zu bereichern. SPD und Grüne stehen in erster Reihe, wenn es darum geht, die vermeintlich gute Zukunft zu verkaufen, für die die aktuell Lebenden bis in den Tod jedoch leiden müssen. Wie alle Religionen so verkauft auch die Klimareligion die Hoffnung auf eine bessere Zukunft im Tausch für die aktuellen Leiden, die Gläubigen und Nichtgläubigen in gleicher Weise zugefügt werden.



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