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Leben/Überleben

Ihr Artikel über Demenz hat mir Angst und Bange eingejagt. Und ich frage mich, ob all diese  an Demenz erkrankten Menschen überberhaupt "überleben" wollen.

Wo  und wie wird man als normal Sterblicher enden, wenn das Gesundheitssystem schon jetzt am Ende ist?

Unsere Hauswartsfrau arbeitet in einem Heim für dementes Wohnen.

Sie hat einen "Festvertrag" bis zum Rentenalter. Warum wohl?

 

 

 

Zur Info:

Nach den Zahlen, die uns vorliegen, werden rund 70% der an Demenz Erkrankten von Angehörigen versorgt, ca. 25% sind in Pflegeheimen, der Rest ist im Krankenhaus untergebracht.

Wie immer bei Themen aus der wirklichen Welt ist die Datenlage nicht sonderlich gut.

70% der Demenzkranken werden von Familienmitglieder versorgt.

Ist ja nicht zu fassen!  Bezweifle ich aber.

Wo kommen denn all die vielen, lieben Töchter, Söhne Schwiegertöchter et cetera her?

Meistens sind es zudem Frauen, die - wenn überhaupt - die Pflege übernehmen.

Ich trau der Statistik nicht  und  schätze eher umgekehrt   -  25 zu 70%.

Aber nehmen wir mal an, es stimmt.

Wie dankt der Staaat ihnen die Versorgung der Lieben?

Sie vergessen die Ehemänner und -frauen, die wohl rund 80% der 70% ausmachen...

An die Ehemänner und-frauen hab ich  schon gedacht. Darum mein et cetera...

Und die Ehepartner sind wohl auch das Wichtigste oder sollte es sein.

Es ist ja auch bekannt, dass Menschen ihre Angehörigen bis zum Umfallen pflegen. Aber oft sind die Ehepartner ebenfalls schon sehr alt und benötigten selbst  Hilfe.

So werden sie doppelt ausgenutzt.

Wer dazu sehr viel sagen könnte , ist Klaus Fussek,  München.

Ich habe mit ihm einmal telefoniert. Die Zustände in der Altenpflege - ich schließe da  jetzt mal alles  ein, werden  von Jahr zu Jahr katastrophaler.

Und nochmals meine Frage: Wie dankt der Staat diesen Menschen ?

Das was ich darüber gehört habe, bekommen sie dafür gerade mal die Butter auf's Brot.

Die  Frau unseres früheren Hauswarts pflegte ihre Mutter. Sie wurde von keiner Seite unterszützt.

Die Tatsache ist doch, dass bei uns allen "Der Gutmensch" herausgekitztelt werden soll. Und das scheint ja zu funktionieren. In allen Bereichen.

 

 

 

https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=8&ved=0ahUKEwjDp5mbhKTbAhVRyKQKHV30CAYQFgiKATAH&url=https%3A%2F%2Fbaertigerbackpacker.blog%2F2017%2F04%2F04%2Fcoober-pedy-hier-lebt-eine-ganze-stadt-unterirdisch%2F&usg=AOvVaw10Eua0wE0Uahb3W2NN0n9P

Habe ich auf einem anderen Block entdeckt und dann in Internet nachgeschaut. Diese unterirdische Stadt scheint es wirklich zu geben.

Berlin hat zwar keine Opalminen zu bieten, aber da es kaum noch Bauland gibt, die Wohnungen  immer teurer werden, wenn man überhaupt noch eine bekommt,  wäre die Idee, Berlin unterridisch zu erobern, vielleicht gar nicht so verkehrt.

Natürlich immer nur  in kleinen Wohneinheiten, da wir ja um die U-bahngleise herumbauen müssen. Dann werden Lose gezogen, wer nach unten ziehen darf, denn der Andrang wird wie bei allem Neuen erst einmal immens sein.

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