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Massenzuwanderung als politisches Druckmittel: Den Konservativen Migration und Diversität unter die Nase reiben

Die Frage, warum Angela Merkel im August 2015 ohne Not die Grenzen für eine der größten Zuwanderungswellen der letzten Jahrzehnte geöffnet hat, könnte neue Nahrung erhalten. Aus dem UK kommt eine Antwort, die man wohl direkt auf Deutschland übertragen kann. Die Antwort geht derzeit durch die britische Presse, und Peter Whittle vom New Culture Forum hat sie gerade mit Lord Green, ehemaliger Britischer Botschafter und jetziger Vorsitzender des Think Tanks "Migration Watch" diskutiert.

Die Antwort auf die Frage führt zurück ins Jahr 2009.

Damals erschien im London Evening Standard ein Beitrag, in dem Andrew Neather, einer der Top-Berater von Tony Blair, der auch Reden für die Labour Regierung geschrieben hat, eine Reihe von Aussagen macht, die einem staunend zurücklassen.

Die Öffnung des Vereinigten Königreichs für Massenzuwanderung in den Jahren 2000 bis zumindest 2009 sei kein Zufall gewesen. Es sei nicht einfach so geschehen. Der politische Zweck, der mit der Massenzuwanderung erreicht werden sollte, habe darin bestanden, das Vereinigte Königreich mehr in Einklang mit den Idealen des Multikulturalismus zu bringen, für mehr Vielfalt zu sorgen. Neather berichtet, dass er bei etlichen Treffen in Downing Street die Überzeugung gewonnen habe, dass ein weiterer Zweck, vielleicht nicht der Hauptzweck, aber ein wichtiger Nebenzweck darin bestanden habe, den Konservativen Migration unter die Nase zu reiben, ihre Argumente gegen eine Zuwanderung dadurch obsolet zu machen, dass sie vor die vollendete Tatsache einer multikulturellen Gesellschaft gestellt werden.


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"Jetzt sind sie eben da", wie man sagen kann. Es herrscht die normative Kraft des Faktischen, Zuwanderungsbeschränkungen mögen weiteren Zuzug verhindern, sie können die hergestellte multikulturelle Gesellschaft aber nicht mehr zurückdrehen.

Die Absicht, Gegner der Zuwanderung in CDU und CSU vor vollendete Tatsache zu stellen, mag auch im August 2015 eine Rolle gespielt haben, als Merkel die Grenzen nach Deutschland für Massenzuwanderung geöffnet hat. Die Idee, durch die Massenzuwanderung die deutsche Gesellschaft diverser, multikultureller zu machen, eine Idee, die ja unter Linken eine positive Konnotation hat, mag als weiterer Bestandteil einer Erklärung für die Entscheidung von 2015 dienen. 

Was sicher keine Rolle gespielt hat, ist die Stammwählerschaft der CDU (und der SPD), die durch diese Entscheidung verprellt und vor den Kopf gestoßen wurde.

Für alle, die des Englischen mächtig sind: Hier, was Peter Whittle zu dem ganzen Vorgang geschrieben hat und anschließend die entsprechende Sequenz aus dem Interview mit Lord Green.

"In a 2009 article in London's Evening Standard, a Top Aide in the UK Labour Party admitted a major motivation for Mass Migration was to "Rub the Right's nose in Diversity". This policy was embarked upon despite the potential impact large-scale immigration might have on “Labour’s core white working-class vote.”

The aide in question was Andrew Neather, a senior speechwriter and adviser in the Labour Government of Tony Blair intimately involved in the discussions surrounding the policy.

In this clip from a longer interview for the discussion show "So What You're Saying Is...", Lord Green, a retired British Ambassador and currently the chair of the think tank “Migration Watch”, quotes directly from Neather's Evening Standard Article“It didn’t just happen. The deliberate policy of ministers from late 2000 until at least late last year [2009] was to open up the UK to mass immigration.” Andrew Neather noted this was a major shift from the policy of previous governments.

"I [Andrew Neather] wrote the landmark speech given by then immigration minister Barbara Roche in September 2000, calling for a loosening of controls... …the earlier drafts I saw also included a driving political purpose: that mass immigration was the way that the Government was going to make the UK truly multicultural", he went on to write.

"I remember coming away from some discussions with the clear sense that the policy was intended - even if this wasn't its main purpose - to rub the Right's nose in diversity and render their arguments out of date. That seemed to me to be a manoeuvre too far. …

He concluded that "there was a reluctance elsewhere in government to discuss what increased immigration would mean, above all for Labour's core white working-class vote. This shone through even in the published report: the 'social outcomes' it talks about are solely those for immigrants."

Lord Green could not say whether Labour's initial mass migration policy was also motivated by a belief that these immigrant communities might later become Labour vote.

Andrew Neather's revelation, backed up by other sources, was clearly a huge embarrassment for the Labour Party of the time. Indeed, despite implementing such a fundamental change to the demography of Britain, the former Labour PM barely mentions immigration in his memoirs, says Lord Green.

Lord Green and Peter Whittle believe this remarkable revelation did not receive due attention at the time due to the BBC's reluctance to draw attention to the subject."



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