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Muss Bayernwahl wiederholt werden? FakeNews von Boris Palmer, Grüne, hilft Grünen

„Gesinnungsjournalismus“.

Der Begriff „Gesinnungsjournalismus“, der stammt heute, obwohl wir ihn auch schon verwendet haben, einmal nicht von uns. Er stammt von Boris Palmer, dem Tübinger Oberbürgermeister der Grünen.

[caption id="attachment_69832" align="alignright" width="277"] Verleumdung liegt im Bento-Blut[/caption]

Noch beim Frühstück haben wir uns über Palmer amüsiert.

Für alle, die es nicht mitbekommen haben. Palmer hat am Tag der Bayernwahl „eine Satire“, wie er sagt, veröffentlicht, die einer Meldung von dpa verteufelt ähnlich sieht und in der der Rücktritt von Horst Seehofer UND Angela Merkel angekündigt wurde:

„Merkel und Seehofer stellen Amt zur Verfügung

Angela Merkel und Horst Seehofer wollen mit sofortiger Wirkung von ihren Ämter als Vorsitzende der CDU und der CSU zurücktreten. Das erklärten sie heute morgen gleichlautend in Berlin und München.

[…]

Der Zeitpunkt des Rückzugs soll der CSU die Chance geben, die heutige Wahl in Bayern in letzter Minute zu gewinnen.“

So hat Palmer gedichtet. Und seither sieht er sich mit Gesinnungsjournalismus konfrontiert. Die Journalismustrainees von Bento erklären, dass „Palmer nicht zum ersten Mal negativ auffällt“. Und treten mit: „Ihm wurde bereits Rassismus vorgeworfen“ noch nach. Bei Meedia wird Palmer Ähnlichkeit mit einem „rechtspopulistischen Lügentroll“ attestiert und natürlich darf auch die Frankfurter Rundschau im Reigen nicht fehlen.

Palmer ärgert sich darüber, zur Zielscheibe der Gesinnungsjournalisten geworden zu sein und vertritt die These, dass er das nicht geworden wäre, wenn er in seiner Satire den Rücktritt von Horst Seehofer und Markus Söder gefordert hätte, nicht den von Seehofer und Angela Merkel. „Das“, so schreibt er, „ist die Form des Haltungsjournalismus, dem es an Objektivität mangelt, und das trägt sehr viel mehr zum Glaubwürdigkeitsverlust der Medien bei als eine satirische Eilmeldung es je tun könnte“.

Aber, Herr Palmer, was ist mit FakeNews?

Seit Jahren zimmert die Linke am Narrativ von FakeNews, um es aus dem Keller ans Tageslicht zerren zu können, wann immer eine Wahl ein unerwünschtes Ende nimmt. Wie viele vermeintliche Journalisten und institutionelle Wissenschaftler haben sich am BREXIT und an Donald Trump abgearbeitet und erfolglos versucht zu zeigen, dass die aus Sicht der Linken falschen Wahlausgänge nur aufgrund von FakeNews zustande gekommen sind. Wie viele von Ministerien bezahlte politische Anbiederer versuchen seit Jahren FakeNews als Problem der sozialen Medien zu inszenieren und ihnen eine nahezu mystische Wirkung auf die tumbe Masse der Wahlidioten zuzuschreiben, die man aus Sicht der natürlich FakeNews-Resistenten in den Mainstreammedien mit FakeNews manipulieren kann?

Ausgerechnet der Fall Palmer fliegt unter dem Radar oder soll in der Kategorie der Wallfahrtsartikel zu Ehren von Angela Merkel, die kurz davor ist, von den Linken heilig gesprochen zu werden, verbucht werden. Palmers Verdienst um die FakeNews geht dabei vollkommen unter und wird, wie so häufig zu einer rechtpopulistischen Trollerei umgedeutet, von Linken, von denen, die sich für Journalisten halten, von vermeintlichen Wissenschaftlern.

Ganz nebenbei: Wann hat es das je gegeben, dass Linke, die sich in der Opposition befinden, dem Regierungschef ein Denkmal errichten und jeden, der daran rüttelt, wie Palmer mit seiner impliziten Schuldzuweisung an Merkel und deren Konsequenz: Rücktritt, als Häretiker öffentlich geächtet hat?

Wir leben in seltsamen Zeiten.

Und weil wir in seltsamen Zeiten leben, ist nicht auszuschließen, dass die Stimmengewinne der Grünen, die – waren es 200.000 oder 180.000? - ehemaligen CSU-Wähler, die zu den Grünen übergelaufen sind, wie uns Infratest-Dimap wie immer auf die runde Stelle genau vorgerechnet hat, nur zu den Grünen übergelaufen sind, weil Palmer seine FakeNews verbreitet hat, die am Wahltag so weite Kreise gezogen hat, dass selbst dpa und der Chef von dpa dementieren mussten.

Damit ist die Legitimität der Bayernwahl in Frage gestellt. Da Linke bis heute annehmen, dass FakeNews Donald Trump ins Amt, der AfD ins Parlament (welches auch immer) und den Briten aus der EU geholfen haben, müssen sie zwangsläufig auch annehmen, dass die Bayernwahl durch die FakeNews von Boris Palmer beeinflusst wurde, vermutlich in der Weise, dass verärgerte und enttäuschte Seehofer-Anhänger mit Defätismus reagiert haben, um Markus Söder, dem vermeintlichen Seehofer-Mörder eins auszuwischen.

Wie heißt es in den von Steuerzahlern finanzierten Umfragen, mit denen die Hass-Industrie versucht, den Hass zu zementieren und die eigene Existenz zu legitimieren: Können Sie sich vorstellen, dass …“ Aber sicher können wir uns vorstellen, dass… und wir können uns noch viel mehr vorstellen, und deshalb muss die Bayernwahl annulliert und zum nächstmöglichen Zeitpunkt wiederholt werden. Gegen Boris Palmer ist eine Facebook-Sperre zu verhängen und er hat 500 Briefe an Mitglieder der Grünen zu verschicken, in denen er reuig bekennt, dass es falsch war, den Rücktritt von Merkel zu verkünden und gelobt, es in Zukunft nie mehr zu tun, nur noch für Söder und Seehofer…

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